Jason International

Christian Ex-Gay Ministry

Veraenderung

Wann verändern sich Menschen?

Folgende Faktoren spielen bei Veränderungsprozessen eine Rolle:


  • Energie. Wer sich verändern will, braucht zuallererst die erforderliche Energie hierfür.
  • Ziel. Was wollen wir mit einer Veränderung erreichen?
  • Stress- und Frustrationstoleranz. Auf dem Weg zum Ziel wird es Hindernisse geben. Es ist unerlässlich, damit konstruktiv umzugehen. Wer ein Ziel hat, muss darauf hinarbeiten und sich ständig darauf fokussieren können, ohne den Willen zur Zielerreichung zu verlieren - auch wenn der Weg dorthin lang dauern und hart sein wird. Ausdauer und Geduld sind die Grundlagen für jede Veränderung. Für die hierfür nötigen Energiereserven muss laufend Sorge getragen werden.
  • Leidensdruck. In der Regel muss unser Leidensdruck erst eine bestimmte Höhe erreicht haben, bevor wir trotz unserer Bequemlichkeit einen Veränderungsprozess angehen.
  • Zeit. Eine Veränderung braucht zumeist Zeit.
  • Schock. Eine Veränderung wirkt oft wie ein Schock. Wesentlich ist nun, diesen überwinden zu können.
  • Einsicht. Die Notwendigkeit einer Veränderung muss rational erkannt werden.
  • Akzeptanz. Neben der rationalen Akzeptanz ist auch die emotionale Akzeptanz einer Veränderung wichtig.
  • Ausprobieren. Für eine Veränderung muss man sich aktiv mit den neuen Anforderungen und Aufgaben auseinandersetzen.
  • Erkenntnis. Welche Auswirkungen hat die Veränderung und welche Kompetenzen haben wir hierfür?
  • Integration. Die neu gewonnene Selbstsicherheit und die ersten positiven Erfolge führen zu einer Integration der Veränderung in den Alltag.
  • Verneinung. Wenn wir mit der Notwendigkeit einer Veränderung konfrontiert wird, reagiert in der Regel ablehnend und abweisend. Seine Komfortzone verlassen zu können, ist aber notwendig, um sich zu verändern.
  • Werte. Um uns auf ein Ziel hin zu verändern, muss dieses mit unserem Wertesystem übereinstimmen.
  • Hilfe und Feedback. Wer sich verändern will, muss sich Hilfe und Feedback von anderen holen können.
  • Aufgeschlossenheit. Wer sich auf etwas Neues zubewegen will, muss dem gegenüber aufgeschlossen sein.
  • Eigenverantwortung. Nicht meine Kindheit, nicht meine Eltern und Umgebung und auch nicht meine Gene sind für unser Leben verantwortlich, sondern wir allein! Wir haben es in der Hand, uns zu verändern!
  • Flexibilität. Wer sich verändern will, muss flexibel und anpassungsfähig sein.
  • Fehler. Wer sich verändern will, muss akzeptieren, dass Fehler geschehen und daraus lernen können.
  • Lernen - lebenslang. Um sich verändern zu können, muss man das Leben als lebenslanges Lernen begreifen.
  • Körper, Psyche und Spiritualität wirken bei jeder Veränderung mit und müssen deshalb als Einheit berücksichtigt werden. Bei einer Veränderung des Verhaltens oder der Gedanken bzw. Einstellung sind deshalb die Gedanken, Medikamente, der Organismus, Verstärker, Kontingenz, das System, die Übung, Stimuli und die Spiritualität zu berücksichtigen.

(Quellen: u.a. https://www.ankevonplaten.de/blog/faktoren-veraenderung/, https://www.selbstbewusstsein-staerken.net/persoenlichkeitsentwicklung/, https://change-leadership.org/die-sieben-phasen-der-individuellen-veraenderung/, https://bts-ips.de/wp-content/uploads/2016/06/67_11-10_BTS_aktuell.pdf, https://www.bts-wuppertal.de/Prospekte/BTS_Broschuere.pdf. Abgerufen am 17.10.2019)