Jason International

Christliche Selbsthilfegruppen und Seelsorge für Lesben und Schwule, Ex-Gays und ihre Lieben

Suizide unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen

Suizide unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen werden ja immer wieder von schwulen Aktivisten angeführt und es wird versucht, diese für die eigenen Zwecke zu "vereinnahmen".

So heißt es etwa, man müsse ein besonderes Bewusstsein für die Situation "homosexueller" Jugendlicher an Schulen schaffen, die dort großer Diskriminierung ausgesetzt wären. Was sich erst einmal sinnvoll und gut anhört (und von manchen bestimmt auch so gemeint ist), entpuppt sich doch als etwas ganz anderes in der Praxis. Natürlich kommt es vor, dass Jugendliche mit gleichgeschlechtlichen Neigungen an Schulen diskriminiert werden. Was man dann aber lehren muss, ist, andere Menschen zu achten und zu respektieren. Man kann diese Menschen dafür nicht in Gruppen einteilen. Selbstverständlich kann und soll man auch auf die Probleme dieser Jugendlicher eingehen, was aber in diesem Atemzug oft untergeschoben wird, ist eine Akzeptanz einer offen homosexuellen Lebensweise - und das ist etwas ganz anderes als Respekt vor Mitmenschen. Auch werden meiner Kenntnis nach Ex-Gay Ministries hierzu nicht eingeladen - was doch aber unerlässlich wäre, wenn man den Jugendlichen ein objektives Bild davon geben will, wie Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen damit umgehen.

Auch wird die Schuld oft auf die Gesellschaft geschoben, wenn sich ein Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen umbringt. Das mag zwar in die eigene Ideologie passen, es ist aber nicht statthaft, einfach gestrickte und unqualifizierte Schuldzuweisungen auszusprechen bzw. Verallgemeinerungen daraus abzuleiten. Die Faktoren, die einen Menschen dazu bringen, Suizid zu begehen, sind unterschiedlich und mit einfachen Schuldzuweisungen ist es hier nicht getan. Psychische Erkrankungen sind eben genau das - Erkrankungen. An dieser Stelle darf auch darauf hingewiesen werden, dass die Zahl psychischer Erkrankungen unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen an sich doch im Vergleich zum Rest der Bevölkerung erhöht erscheint, sodass die Ursachen für einen Suizid sich doch auch ganz anders und komplexer darstellen dürften, als es so manchen schwulen Aktivisten passt.

Jason lehnt Diskriminierung von Menschen grundsätzlich ab - was die Diskriminierung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen beinhaltet, aber auch die Diskriminierung von Menschen, die zum Thema gleichgeschlechtliche Neigungen und den Umgang damit sowie zum Thema Ehe, Familie und Sexualität eine andere Meinung als die eigene haben (so etwa Ex-Gays). Jeoch denken wir nicht, dass es Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die Suizidgedanken haben, hilft, wenn man ihnen (etwa im Zuge einer Kampagne aufgrund der Notwendigkeit der Bewusstseinsschaffung wegen möglicherweise Suizidgefährdeten "Homosexuellen") erzählt, wie schön und toll das Ausleben dieser Neigungen doch sei. Wir tun unsererseits alles, um ein öffentliches Bewusstsein für solche Neigungen und den Umgang mit Betroffenen zu schaffen sowie letzteren bei Bedarf und auf Wunsch zur Seite zu stehen.

Gerne bieten wir auch kostenlos an, auch unsererseits in Schulen, Behörden, Firmen oder Gemeinden zu gehen und dort von unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen als Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zu sprechen sowie davon, wie wir uns wünschen, dass andere Menschen mit uns umgehen.

 


Wie erkennen Sie, dass jemand suizidgefährdet ist?

Die Gründe, warum sich Menschen das Leben nehmen wollen, sind sehr komplex. Es gibt einige Faktoren, von denen man weiß, dass sie Einfluss darauf haben, ob jemand suizidgefährdet ist.

Bestimmung von Risiko- und Schutzfaktoren

Meist besteht eine akute Lebenskrise oder eine Verschlechterung einer psychischen Erkrankung. Dies fühlt sich so schwerwiegend an, dass der Leidensdruck unerträglich wird. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:

Akute Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit
Zunehmende Impulsivität und Aggressivität
Vermehrter Rückzug und Abschottung
Schwerwiegende Verluste und Veränderungen im Leben
Psychische Erkrankungen, allem voran depressive Erkrankungen

Häufige Warnsignale

Jemand, der an Suizid denkt, gibt häufig an die Menschen in seiner Umgebung Hinweise und Zeichen, auch wenn diese nicht immer sofort als solche erkennbar sind. Um einen Suizid zu verhindern müssen Warnsignale erkannt und Auslöser ernst genommen werden.

Die folgende Liste beinhaltet Zeichen, die Menschen geben könnten, wenn sie sich verzweifelt oder überfordert fühlen. Diese physischen Veränderungen und Verhaltensweisen lassen darauf schließen, dass eine Person über einen Suizid nachdenken könnte.

Einige der Zeichen sind deutlicher und daher fett gedruckt. Es ist wahrscheinlich, dass eine suizidgefährdete Person mehrere der Zeichen setzt und nicht nur eines oder zwei. Dennoch ist jeder Mensch unterschiedlich und es gibt keine allgemeingültige Vorhersage, wie jemand handelt.

Physische Veränderungen

Große Veränderungen im Schlafverhalten; gewöhnlich zu wenig Schlaf, kann aber auch zu viel Schlaf sein
Energieverlust
Verlust des Interesses an Körperhygiene und am eigenen Äußeren
Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
Verstärkt kleinere Krankheiten

Verhalten

vermehrter Alkohol oder Drogenkonsum bis zu Alkohol- oder Drogenmissbrauch
Rückzug von der Familie sowie von Freundinnen und Freunden
Aufgeben von Aktivitäten, die einmal wichtig waren
Suizidales Verhalten in der Vergangenheit
Selbstverletzung
Regelung eigener persönlicher Angelegenheiten (zum Beispiel Testament schreiben, Verschenken von Sachen)
Schreiben eines Abschiedsbriefes an geliebte Menschen
Uncharakteristische Risikobereitschaft und Leichtsinnigkeit
Unerklärliches Weinen
Emotionale Ausbrüche
Erhöhte Reizbarkeit

Verbale Anzeichen

Gefühl der Ausweglosigkeit: „Ich sehe keinen Ausweg.“
Gefühl, eine Last für andere zu sein: „Den anderen ginge es ohne mich besser.“
Mangelndes Zugehörigkeitsgefühl: „Ich passe nirgendwo hin.“
Hoffnungslosigkeit: „Es wird nie besser werden.“
Hilflosigkeit: „Nichts, was ich mache, ändert etwas, ich bin ohnmächtig und niemand kann mir helfen.“
Gespräche über Suizid und Tod
Planung des Suizides bzw. genaue Vorstellungen darüber machen, wie man sich das Leben nimmt
Schuldgefühle: „Es ist meine Schuld.“
Ausflucht: „Ich kann das einfach nicht mehr ertragen.“
Einsamkeit: „Ich bin ganz alleine… Ich bin allen egal.“
Beschädigung: „Ich bin ein Wrack… Ich werde nie wieder der gleiche Mensch sein.“

(Quelle: https://psychische-hilfe.wien.gv.at/site/fakten/suizidpraevention/notfall-und-krisensituationen-soforthilfe/wie-erkennen-sie-dass-jemand-suizidgefaehrdet-ist/. Abgerufen am 24.12.2019)


Are You Feeling Suicidal?

Even though your pain may seem overwhelming and permanent at the moment, there are ways to deal with suicidal thoughts and feelings and overcome the pain.

I’m having suicidal thoughts, what do I need to know?

No matter how much pain you’re experiencing right now, you’re not alone. Many of us have had suicidal thoughts at some point in our lives. Feeling suicidal is not a character defect, and it doesn’t mean that you are crazy, or weak, or flawed. It only means that you have more pain than you can cope with right now. But with time and support, you can overcome your problems and the pain and suicidal feelings will pass.

Some of the finest, most admired, needed, and talented people have been where you are now. Many of us have thought about taking our own lives when we’ve felt overwhelmed by depression and devoid of all hope. But the pain of depression can be treated and hope can be renewed. No matter what your situation, there are people who need you, places where you can make a difference, and experiences that can remind you that life is worth living. It takes real courage to face death and step back from the brink. You can use that courage to face life, to learn coping skills for overcoming depression, and for finding the strength to keep going. Remember:

Your emotions are not fixed – they are constantly changing. How you feel today may not be the same as how you felt yesterday or how you’ll feel tomorrow or next week.
Your absence would create grief and anguish in the lives of friends and loved ones.
There are many things you can still accomplish in your life.
There are sights, sounds, and experiences in life that have the ability to delight and lift you – and that you would miss.
Your ability to experience pleasurable emotions is equal to your ability to experience distressing emotions.

Why do I feel suicidal?

Many kinds of emotional pain can lead to thoughts of suicide. The reasons for this pain are unique to each one of us, and the ability to cope with the pain differs from person to person. We are all different. There are, however, some common causes that may lead us to experience suicidal thoughts and feelings.

Why suicide can seem like the only option

If you are unable to think of solutions other than suicide, it is not that other solutions don’t exist, but rather that you are currently unable to see them. The intense emotional pain that you’re experiencing right now can distort your thinking so it becomes harder to see possible solutions to problems, or to connect with those who can offer support. Therapists, counselors, friends or loved ones can help you to see solutions that otherwise may not be apparent to you. Give them a chance to help.

A suicidal crisis is almost always temporary

Although it might seem as if your pain and unhappiness will never end, it is important to realize that crises are usually temporary. Solutions are often found, feelings change, unexpected positive events occur. Remember: suicide is a permanent solution to a temporary problem. Give yourself the time necessary for things to change and the pain to subside.

Even problems that seem hopeless have solutions

Mental health conditions such as depression, schizophrenia, and bipolar disorder are all treatable with changes in lifestyle, therapy, and medication. Most people who seek help can improve their situation and recover. Even if you have received treatment for a disorder before, or if you’ve already made attempts to solve your problems, know that it’s often necessary to try different approaches before finding the right solution or combination of solutions. When medication is prescribed, for example, finding the right dosage often requires an ongoing process of adjustment. Don’t give up before you’ve found the solution that works for you. Virtually all problems can be treated or resolved.

Take these immediate actions

Step #1: Promise not to do anything right now

Even though you’re in a lot of pain right now, give yourself some distance between thoughts and action. Make a promise to yourself: “I will wait 24 hours and won’t do anything drastic during that time.” Or, wait a week.

Thoughts and actions are two different things—your suicidal thoughts do not have to become a reality. There is no deadline, no one’s pushing you to act on these thoughts immediately. Wait. Wait and put some distance between your suicidal thoughts and suicidal action.

Step #2: Avoid drugs and alcohol

Suicidal thoughts can become even stronger if you have taken drugs or alcohol. It is important to not use nonprescription drugs or alcohol when you feel hopeless or are thinking about suicide.

Step #3: Make your home safe

Remove things you could use to hurt yourself, such as pills, knives, razors, or firearms. If you are unable to do so, go to a place where you can feel safe. If you are thinking of taking an overdose, give your medicines to someone who can return them to you one day at a time as you need them.

Step #4: Don’t keep these suicidal feelings to yourself

Many of us have found that the first step to coping with suicidal thoughts and feelings is to share them with someone we trust. It may be a family member, friend, therapist, member of the clergy, teacher, family doctor, coach, or an experienced counselor at the end of a helpline. Find someone you trust and let them know how bad things are. Don’t let fear, shame, or embarrassment prevent you from seeking help. And if the first person you reach out to doesn’t seem to understand, try someone else. Just talking about how you got to this point in your life can release a lot of the pressure that’s building up and help you find a way to cope.

Step #5: Take hope – people DO get through this

Even people who feel as badly as you are feeling now manage to survive these feelings. Take hope in this. There is a very good chance that you are going to live through these feelings, no matter how much self-loathing, hopelessness, or isolation you are currently experiencing. Just give yourself the time needed and don’t try to go it alone.

Reaching out for help

Even if it doesn’t feel like it right now, there are many people who want to support you during this difficult time. Reach out to someone. Do it now. If you promised yourself 24 hours or a week in step #1 above, use that time to tell someone what’s going on with you. Talk to someone who won’t try to argue about how you feel, judge you, or tell you to just “snap out of it.” Find someone who will simply listen and be there for you.

It doesn’t matter who it is, as long as it’s someone you trust and who is likely to listen with compassion and acceptance.

How to talk to someone about your suicidal thoughts

Even when you’ve decided who you can trust to talk to, admitting your suicidal thoughts to another person can be difficult.

Tell the person exactly what you are telling yourself. If you have a suicide plan, explain it to them.
Phrases such as, ‘I can’t take it anymore’ or ‘I’m done’ are vague and do not illustrate how serious things really are. Tell the person you trust that you are thinking about suicide.
If it is too difficult for you to talk about, try writing it down and handing a note to the person you trust. Or send them an email or text and sit with them while they read it.

What if you don’t feel understood?

If the first person you reached out to doesn’t seem to understand, tell someone else or call a suicide crisis helpline. Don’t let a bad experience stop you from finding someone who can help.

If you don’t know who to turn to:

In the U.S. – Call the National Suicide Prevention Lifeline at 1-800-273-TALK (8255) or IMAlive at 1-800-784-2433.

In the UK and Ireland – Call Samaritans UK at 116 123

In Australia – Call Lifeline Australia at 13 11 14

In other countries – Visit IASP or Suicide.org to find a helpline in your country.

How to cope with suicidal thoughts

Remember that while it may seem as if these suicidal thoughts and feelings will never end, this is never a permanent condition. You WILL feel better again. In the meantime, there are some ways to help cope with your suicidal thoughts and feelings.

If You Have Suicidal Thoughts and Feelings

Things to do:

Talk with someone every day, preferably face to face. Though you feel like withdrawing, ask trusted friends and acquaintances to spend time with you. Or continue to call a crisis helpline and talk about your feelings.
Make a safety plan. Develop a set of steps that you can follow during a suicidal crisis. It should include contact numbers for your doctor or therapist, as well as friends and family members who will help in an emergency.
Make a written schedule for yourself every day and stick to it, no matter what. Keep a regular routine as much as possible, even when your feelings seem out of control.
Get out in the sun or into nature for at least 30 minutes a day.
Exercise as vigorously as is safe for you. To get the most benefit, aim for 30 minutes of exercise per day. But you can start small. Three 10-minute bursts of activity can have a positive effect on mood.
Make time for things that bring you joy. Even if very few things bring you pleasure at the moment, force yourself to do the things you used to enjoy.
Remember your personal goals. You may have always wanted to travel to a particular place, read a specific book, own a pet, move to another place, learn a new hobby, volunteer, go back to school, or start a family. Write your personal goals down.

Things to avoid:

Being alone. Solitude can make suicidal thoughts even worse. Visit a friend, or family member, or pick up the phone and call a crisis helpline.
Alcohol and drugs. Drugs and alcohol can increase depression, hamper your problem-solving ability, and can make you act impulsively.
Doing things that make you feel worse. Listening to sad music, looking at certain photographs, reading old letters, or visiting a loved one’s grave can all increase negative feelings.
Thinking about suicide and other negative thoughts. Try not to become preoccupied with suicidal thoughts as this can make them even stronger. Don’t think and rethink negative thoughts. Find a distraction. Giving yourself a break from suicidal thoughts can help, even if it’s for a short time.

Recovering from suicidal thoughts

Even if your suicidal thoughts and feelings have subsided, get help for yourself. Experiencing that sort of emotional pain is itself a traumatizing experience. Finding a support group or therapist can be very helpful in decreasing the chances that you will feel suicidal again in the future. You can get help and referrals from your doctor or from the organizations listed in our Recommended reading section.

5 steps to recovery

Identify triggers or situations that lead to feelings of despair or generate suicidal thoughts, such as an anniversary of a loss, alcohol, or stress from relationships. Find ways to avoid these places, people, or situations.
Take care of yourself. Eat right, don’t skip meals, and get plenty of sleep. Exercise is also key: it releases endorphins, relieves stress, and promotes emotional well-being.
Build your support network. Surround yourself with positive influences and people who make you feel good about yourself. The more you’re invested in other people and your community, the more you have to lose—which will help you stay positive and on the recovery track.
Develop new activities and interests. Find new hobbies, volunteer activities, or work that gives you a sense of meaning and purpose. When you’re doing things you find fulfilling, you’ll feel better about yourself and feelings of despair are less likely to return.
Learn to deal with stress in a healthy way. Find healthy ways to keep your stress levels in check, including exercising, meditating, using sensory strategies to relax, practicing simple breathing exercises, and challenging self-defeating thoughts.

Suicide crisis lines in the U.S.:

National Suicide Prevention Lifeline at 1-800-273-8255 or IMAlive at 1-800-784-2433.

The Trevor Project offers suicide prevention services for LGBTQ youth at 1-866-488-7386.

SAMHSA’s National Helpline offers referrals for substance abuse and mental health treatment at 1-800-662-4357.
Suicide crisis lines worldwide:

In the UK and Ireland: Call Samaritans UK at 116 123.

In Australia: Call Lifeline Australia at 13 11 14.

In Canada: Call Crisis Services Canada at 1-833-456-4566.

In other countries: Find a helpline near you at Befrienders Worldwide, IASP, or International Suicide Hotlines.

(Source: https://www.helpguide.org/articles/suicide-prevention/are-you-feeling-suicidal.htm. December 13th, 2019)


Die Diskriminierung von Schwulen ist schuld am erhöhten Risiko dieser Menschen, psychisch krank zu werden!

Auch wenn derartige Thesen sogar von Fachleuten immer wieder verbreitet werden, ist diese Behauptung schlicht unwissenschaftlich oder anders gesagt: in ihrer Vereinfachung falsch.

Es ist selten nur ein Faktor am Entstehen einer psychischen Erkrankung schuld. Pauschale Schuldzuweisungen auf einen einzigen externen Faktor sind somit Unsinn.

Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben grundsätzlich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, psychisch zu erkranken. Dies hat unterschiedliche Ursachen - sowohl interne wie externe.

Angesichts des hohen Drogenkonsums, der teilweise in der schwulen Szene vorherrscht, dem promisken Lebensstil vieler Homosexueller und der oft extremen Sexualpraktiken ist es nicht seriös, mit dem Finger auf eine vermutete „Diskriminierung“ zu zeigen (die in Deutschland zudem kaum mehr vorhanden sein dürfte).

Warum werden dann immer noch solche platten Aussagen verbreitet? Der Grund hierfür ist wohl weniger im medizinischen denn im politischen Bereich zu suchen. Wenn man etwas oft genug sagt, glauben es die Menschen. Was also nicht ins politisch korrekte Weltbild passt, das wird passend gemacht - und wenn es auf Kosten einer Wissenschaft geht, die schon lange aufgehört hat, frei zu sein.


Schnelle Hilfe wichtig: Suizidgefährdung ist gut behandelbar

Suizide können abgewendet werden und suizidgefährdeten Menschen kann nachhaltig geholfen werden, wenn Hilfe sie frühzeitig erreicht. In manchen Fällen kann bereits ein einziges Kriseninterventionsgespräch weichenstellend sein.

Suizide können abgewendet werden und suizidgefährdeten Menschen kann nachhaltig geholfen werden, wenn Hilfe sie frühzeitig erreicht. Es ist wichtig, mögliche Hinweise auf Suizidalität zu kennen, damit jeder bei sich selbst oder in seinem Umfeld die Warnsignale bemerken und eine Hilfestellung bzw. Behandlung rechtzeitig eingeleitet werden kann. Daneben ist es notwendig, dass vorbeugend Maßnahmen ergriffen werden, welche die Verfügbarkeit zur Ausübung von Suizid einschränken, denn auch hierdurch können Suizide abgewendet werden. „Menschen mit Suizidgedanken wollen in den allermeisten Fällen nicht sterben. Sie suchen einen Ausweg aus einem quälenden Zustand, und das eigene Leben zu beenden, erscheint Ihnen als einzig mögliche Lösung. Nur in den wenigsten Fällen basiert dieser Entschluss auf freiem Willen“, erklärt Frau Prof. Barbara Schneider vom Referat Suizidologie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). „Menschen in extremen Krisensituationen können vor lauter Leidensdruck eine Art «Tunnelblick» bekommen und zeitweise nur noch eingeengt denken. Daher sind sie auf Hilfe von außen angewiesen und sollten möglichst unmittelbar professionelle Unterstützung erhalten. Suizidale Krisen treten oft vorübergehend auf und Suizidgefährdung ist über verschiedene Ansätze meist gut behandelbar.“ Wenn man unsicher ist, ob jemand suizidal ist oder nicht, sollte man die Person danach fragen. Es ist keineswegs so, dass man jemanden erst dadurch auf die Idee bringt, an Suizid zu denken. Tatsächlich gibt man dem Menschen dadurch eine Gelegenheit, über Gefühle, Ängste und seine Not zu sprechen und somit seine persönlich erlebte Last zu verringern. Aktiv den Kontakt suchen und Suizidgedanken ansprechen ist eine wichtige Hilfestellung.
Mögliche Hinweise auf Suizidalität erkennen

Die Gründe, warum sich Menschen das Leben nehmen wollen, sind sehr komplex. In vielen Fällen besteht eine Verschlechterung einer psychischen Erkrankung – oft einer Depression – oder eine akute Lebenskrise. Suizidgefährdete Menschen können Hinweise und Zeichen an die Menschen im Umfeld geben, auch wenn diese nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. „Es können Verhaltensänderungen bemerkt werden, wie Rückzug und Abschottung oder vermehrter Alkohol- und Drogenkonsum. Betroffene beginnen manchmal, ihre persönlichen Angelegenheiten zu regeln, schreiben einen Abschiedsbrief, bedanken sich bei ihrem Umfeld oder verschenken ihre Sachen“, berichtet Prof. Schneider. „Daneben können Äußerungen zu bestimmten belastenden Gefühlen, wie Schuldgefühlen, Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit, Einsamkeit und mangelnder sozialer Zugehörigkeit als verbale Hinweise bemerkt werden.“
Ein Kriseninterventionsgespräch kann bereits hilfreich sein

Ein Notfall besteht dann, wenn der Gefährdungszustand akut ist und man besorgt ist, dass man sich selbst oder jemand anderes sich etwas antut. Erster Ansprechpartner kann der behandelnde Arzt sein. Suizidgefährdete Menschen können auch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder auch eine psychiatrische Klinik aufsuchen. Kommt es nachts zu einer Krisensituation kann umgehend die psychiatrische Notfallambulanz oder der ärztliche Notdienst aufgesucht werden. Bundesweit gibt es zudem eine Vielzahl von Beratungsstellen für Menschen mit Suizidgedanken. Eine Übersicht gibt die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (https://www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/adressen/). Es ist von großer Bedeutung, eine suizidgefährdete Person in einer akuten Krise nicht alleine zu lassen. „Suizidgefährdung ist über eine ganze Palette von Hilfsangeboten gut behandelbar. Neben einer geschützten stationären Unterbringung kann auch eine ambulante Betreuung möglich sein, und mit nachhaltiger sozialpsychiatrischer Unterstützung kombiniert werden. In manchen Fällen ist bereits ein einziges Kriseninterventionsgespräch weichenstellend“, betont die Expertin.

Suizide lassen sich zudem über verschiedene präventive Ansätze verhindern: So senkt ein erschwerter Zugang zu Tötungsmethoden die Suizidrate. Wer den Drang hat, sich umzubringen, dies aber nicht realisieren kann, weil ihm die Möglichkeiten dazu fehlen, hat die Chance auf einen anderen Weg. Versperrte Suizidwege können u.a. in Form von verkleinerten Medikamentenpackungen bestehen oder Zugangsbarrieren zu Suizid-Hotspots wie z. B. bestimmten Gebäuden oder Brücken. Im privaten Raum kann beispielsweise auf den Verzicht oder eine gesicherte Lagerung von giftigen Substanzen oder auch Waffen geachtet werden.

Grundsätzlich ist Suizidprävention eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die als Bürger alle angeht. Auch die Behandlung von psychischen Erkrankungen ist ein zentraler präventiver Aspekt. In Deutschland stehen bis zu 90 Prozent der Suizide in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung, für die es effektive Therapien gibt.
Suizid ist kein gesellschaftliches Randphänomen. In Deutschland werden Jährlich rund 10.000 Suizide registriert, die Anzahl der Suizidversuche wird auf mindestens 100.000 im Jahr geschätzt (1). Am 10. September findet der Welttag der Suizidprävention statt, der von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen wurde.

(1) Nationales Suizid-Präventions-Programm für Deutschland, www.suizidpraevention-deutschland.de

(äin-red) Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.psychiater-im-netz.org. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des Patientenportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.

"The introduction of retroviral drugs has made AIDS a chronic rather than a deadly disease so that young MSM maintain the argument that anal sex is their right and due but that it remains without real consequences. This tiny part of the population contributes 63 percent of the new HIV cases in the United States.

But it is not just rampant disease that defines the MSM syndemic. There are also psychological disorders and suicidal ideation. O’Leary reports that “well designed studies with large samples done in the US, New Zealand, UK, and the Netherlands have found that MSM were far more likely to have a history of psychological disorders, suicidal ideation, and substance abuse problems (Fergusson, Horwood, and Beautrais 1999; Herrell et al. 1999; Cochran Mays, and Sullivan 2003; Gilman et al. 2001; Sandfort et al. 2001, 2006; Warner et al. 2004).”"
Austin Ruse for Crisis Magazine


Suizid - Ausdruck letzter Freiheit, Ende eines Leidens, Todsünde oder einfach nur ein großes Mysterium?


Beim Thema Suizid scheiden sich die Geister und es kommt schnell zu hitzigen Diskussionen. Muss es das? Eigentlich zeigt sich hier nur allzu offensichtlich die eigene Haltung in Lebens- und Glaubensfragen. Wer aber hier keine Standfestigkeit hat, wird sie im ganzen Leben nicht finden.


Ist also der Suizid, also die Selbsttötung ein "Ausdruck letzter Freiheit", eine "Freiheit der Entscheidung, nicht mehr leben zu müssen" - oder wie auch immer man das formulieren mag? Mitnichten. Wer den Suizid wählt, hat keine Freiheit mehr. Suizid und Freiheit schließen sich aus. Suizid als Ausdruck menschlicher Entscheidungs-Freiheit zu bezeichnen, ist im Grunde und zutiefst Menschen-verachtend. Es ist der Bankrott vor allem, was Mensch sein ausmacht.


Wie ist es mit dem Suizid als "Ende eines Leidens", als "letzter Sinn in einer Sinnlosigkeit"? Selbst mancher Therapeut kommt hier ins Schwanken - wenngleich nur hinter vorgehaltener Hand, da er rechtlich ja eine Einweisung eines akut Suizid Gefährdeten vornehmen lassen muss. Aus spiritueller Sicht kann man hier anführen, dass der Suizid keineswegs ein Leiden beendet, sondern möglicherweise das richtige Leiden nun erst beginnt - auch wenn das politisch absolut nicht korrekt ist. Wie schnell sagt man in Situationen tiefstem psychischen, emotionalen oder körperlichen Leiden "ich will so nicht mehr weiter leben" oder "dieses Leben ist nicht mehr Lebens-wert, es hat keinen Sinn mehr" oder ähnliches. 


Abgesehen davon, dass solche Menschen nicht selten ihre Meinung ändern, sofern eine kurzfristige Besserung eintritt oder sich etwas anderes an ihrer Situation ändert, hilft man ihnen keineswegs, indem man ihnen beim Suizid beisteht (und sei es nur passiv). Ganz im Gegenteil - das ist ein Armutszeugnis jeglicher Therapie und Seelsorge.


Ein Beispiel: Therry Schiavo. Über ihren Fall gibt es einen ausgezeichneten Dokumentarfilm, den ich jeden nur empfehlen kann. Zur Erinnerung: Eine junge, verheiratete Frau landet durch einen Unfall im Wachkoma. Die Eltern und Familie kümmern sich aufopferungsvoll um sie. Bis der Moment kommt, andem der Ehemann der Verstorbenen sagt, so hätte seine Frau nicht leben wollen - und das Abschalten aller lebenserhaltenden Geräte verlangt. Hier beginnt nun einer juristischer Krieg durch alle Instanzen. Die Eltern und Familie der Toten - unterstützt u.a. von der Katholischen Kirche - verlangen vom Ehemann nichts anderes, als dass sie sich um Therry kümmern dürfen. Er lehnt ab. Mittlerweile begleitet eine Kamera die Besuche der Familie. Wer nun meint, hier hätte ein willenloses Stück Fleisch gelegen, dessen Leben eh nichts mehr wert war, irrt zutiefst. Wenn etwa der Vater zu seiner Tochter ging, ihr über den Kopf strich und beruhigend auf sie einredete, leuchtete und strahlte ihr ganzes Gesicht und sie lächelte. Herzzerreißend. Beim Sterbevorgang selbst durften Kameras nicht dabei sein, die Familienangehörigen berichteten aber, dass sich das nicht so friedlich vollzogen hatte, wie die Seite des Ehemanns behauptet hatte, sondern dass sie furchtbar leiden musste.


Was uns das sagt? Leben ist in jeder Form lebenswert. Alles andere führt uns schnell zu einer - wenn auch selbstgewählten - Kategorisierung des Lebens in "lebenswert" und "nicht lebenswert". Inwiefern man hier überhaupt noch von einer unbeeinflussten Willensentscheidung sprechen kann, sei dahin gestellt, jedenfalls endet man hier dort, wo Adolf Hitler hin wollte.


Anstatt einen Patienten also beim Suizid zu "begleiten" (was für ein widerlich beschönigendes Wort!) könnte man vielmehr an einer ander Sichtweise, einen anderen Umgang mit oder einer anderen Sichtweise dem Leiden gegenüber - oder schlicht eine Annahme desselben arbeiten, vielleicht auch an Glaubensfragen etc. Die palliative Medizin jedenfalls ist heute soweit, dass Patienten, die im Sterben liegen, dies tun können, ohne dabei körperlich schrecklich zu leiden.


Was ich schon davon weiß? Ich habe in meinem Leben zweimal versucht, mich umzubringen. Gott sei Dank hat es nicht geklappt. Das wäre weder eine freie Entscheidung gewesen noch hätte es irgendetwas gelöst oder beendet. Ganz im Gegenteil - es wäre eine sehr egoistische, feige Handlung gewesen. Weiterhin war ich mehrmals mehr oder weniger freiwillig kurz vor dem Tod. Schließlich habe ich Menschen begleiten dürfen, die im Sterben lagen - und auch entsprechende Ausbildungen gemacht.


Wie ist das nun aus christlicher Sicht? Ich spreche hier als Katholik: Für einen Katholiken ist Suizid im Grunde eine Todsünde. Wer aber im Zustand der Todsünde stirbt, kann nicht in den Himmel kommen. ABER: Die Katholische Kirche hat bei noch keinem einzigen Menschen bisher offiziell gesagt, dass er in der Hölle ist. Warum? Weil wir nicht Gott sind und die Umstände des Einzelfalles nicht kennen. Der Betroffene kann noch kurz vor dem Tod seine Tat bereut haben. Möglicherweise lag auch eine psychische Erkrankung vor, die eine freie Entscheidung unmöglich machte.


Kurz und gut: Wer Suizid als Mittel in Betracht zieht, hat nie und nimmer das Beste für den Betroffenen im Blick.


Menschen sind wundervolle Geschöpfe Gottes und fähig, über sich selbst hinaus zu blicken. Sie haben etwas besseres verdient, als eine "Abkürzung" - nämlich die tatsächliche Freiheit, das menschlische Leben zu leben. Voll und ganz. In allen Situationen. Im Guten und im Schlechten.


Für immer.


München, 21.05.2017


Robert Gollwitzer


Books

1. LaBarbera, Peter, "Gay Youth Suicide: Myth is Used to Promote Homosexual Agenda," published by the Family Research Council.

2. Remafedi, G., Farrow, J., Deisher, R. (1991) "Risk factors for attempted suicide in gay and bisexual youth," Pediatrics 87: 869 - 875.

3. Bell, A., Weinberg, M.,and Hammersmith, S. (1981) Sexual Preference. Bloomington, IN: Indiana U. Press.

 

Links National

Resources

The American Medical Association Essential Guide to Depression [Paperback]
AMA (Author)
Paperback: 256 pages
Publisher: Gallery Books; Original edition (September 1, 1998)
Language: English
ISBN-10: 0671010166
ISBN-13: 978-0671010164

Siehe auch:

Nervenstark!

www.nervenstark.org



The six ways homosexual activists manipulate public opinion:

1) Exploit the “victim” status;
2) Use the sympathetic media;
3) Confuse and neutralize the churches;
4) Slander and stereotype Christians;
5) Bait and switch (hide their true nature); and
6) Intimidation.

(https://www.lifesitenews.com/opinion/the-six-ways-homosexual-activists-manipulate-public-opinion?utm_content=bufferc9d45&utm_medium=social&utm_source=defendmarriage%2Bfacebook&utm_campaign=buffer)

Douglas McIntyre, Co-Founder of HA

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: free32@gmx.de

Wir freuen uns auf Sie!


Arthur Goldberg

Freedom from SSA


Guys,


there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.


Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.


Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.


Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.


Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.


Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.


Rob