Jason International

Christliche Selbsthilfegruppen und Seelsorge für Lesben und Schwule, Ex-Gays und ihre Lieben

Prostitution

"Don Quixote, Cervantes' sad figure of a knight, met a young prostitute in a village cafe. The people in the village treated this young woman as a common whore... But Quixote treated her like a lady, and told her she was in fact a noble lady. She became Don Quixote's Dulcinea. What he did was to appeal to the noble woman who really lay hidden in the prostitute's inner self. She saw in his loving and respect-filled eyes an image of her real self...and so she began to act nobly; the prostitute became a lady, the whore became a Dulcinea." [J. Rinzema, The Sexual Revolution, p. 72-73]

Männliche Prostitution

Als männliche Prostitution bezeichnet man die Ausübung sexueller Handlungen durch einen Mann gegen Entgelt.


Zu unterscheiden ist:

die homo-/homosexuelle Prostitution, bei der der Prostituierte und der männliche Kundenkreis homosexuell sind;
die homo-/heterosexuelle Prostitution, bei der der Prostituierte heterosexuell, der männliche Kundenkreis jedoch homosexuell ist – alternativ, jedoch sehr selten, der Prostituierte homosexuell und der weibliche Kundenkreis heterosexuell ist; und
die hetero-/heterosexuelle Prostitution, bei der der Prostituierte heterosexuell ist und einen heterosexuellen weiblichen Kundenkreis bedient.

Genauere Unterteilungen und Begriffe

Männliche Prostituierte unterscheiden sich erheblich in sozialem Status und Hintergrund. Viele beschreiben sich selbst als heterosexuell, auch bei gleichgeschlechtlicher Prostitution (siehe auch MSM). Folgende grobe Unterteilungen sind möglich:

Callboy

Die Bezeichnung Callboy (eng. call, „anrufen“, und boy, „Junge“) für männliche Prostituierte entstand durch die zunehmende gesellschaftliche Positionierung von Homosexuellen und (weitaus seltener) sexuell selbstbewussten Frauen und in Kombination mit deren Beauftragung über Telefon und – später – Internet. Vorwiegend mobil, lassen sie sich in Hotels oder Privatwohnungen „rufen“, bieten ihre Dienste aber auch in eigenen Räumen oder in „Houses of Boys“ an.

Die meisten Callboys bieten ihre Dienste homosexuellen Männern an, etwa über Internet-Kontaktportale wie PlanetRomeo und Gaydar oder Apps wie Grindr, die wenigsten sind ausschließlich auf Frauen spezialisiert. Dies liegt daran, dass es kaum Frauen gibt, die einen Callboy rufen. Mehr Frauen interessieren sich für Callgirls oder suchen zusammen mit ihrem Partner Kontakt zu einer weiblichen Prostituierten.[1] Nach einer Untersuchung der Neuen Zürcher Zeitung ist der Beruf des Callboys keine „Vollzeitstelle“.[2] Die wenigen Männer, die Anzeigen für Frauen schalten, suchen nach einem Nebenverdienst, sind also keine „Profis“ im Frauenverwöhnen.

Stricher

Ein Stricher (abgeleitet vom Strich, dem Ort der Anbahnung der Prostitution), veraltet auch Buhlknabe, Lustknabe oder Puppenjunge genannt[3], ist ein jugendlicher oder erwachsener männlicher Prostituierter. Dieser geht auf das Angebot ein, gegen eine materielle oder immaterielle Gegenleistung erotische und/oder sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Männern vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, oder bietet solche Dienstleistungen von sich aus an.[4]

Stricher unterscheiden sich von Callboys durch ein weniger ausgeprägtes professionelles Bewusstsein. Zudem sind Stricher meist sehr viel jünger als Callboys, die Altersspanne reicht in der Regel von 14 bis 25 Jahren. Das Verhalten des Strichers ist häufig durch bestimmte nachteilige, oft mit Geldnot einhergehende Lebensumstände (Obdach- oder Wohnungslosigkeit, mangelhafte ärztliche Versorgung, Verschuldung, Drogenmissbrauch oder andere Suchterkrankungen, z. B. Spielsucht) bzw. Komplementärprobleme wie Migration oder Coming-out (mit) bedingt. Selbstverständlich kann ihre Tätigkeit auch zusätzliche psychische Probleme mit sich bringen oder die vorhandenen Probleme verschärfen.

Der Straßen- und Bahnhofsstrich hat gegenüber den Orten, an denen Callboys arbeiten, für den Stricher auch einige Vorteile: Er ist weder an Öffnungszeiten gebunden, noch muss er einen Teil seines erlösten Geldes abführen, wie das im House of Boys der Fall ist. Er braucht auch keine eigene Wohnung und keinen Telefonanschluss, wie das für selbstständige Callboys der Fall ist. Außerdem kann er Freier unter Umständen leichter ablehnen als Callboys. Als nachteilig gegenüber der professionellen Ausübung der männlichen Prostitution ist das wenig einladende Milieu zu betrachten, in dem der Stricher seiner Tätigkeit nachgeht oder von Männern angesprochen wird. In der Regel wird hier weitaus weniger auf Hygiene und Schutz geachtet, was die Gefahr schwerwiegender Erkrankungen mit sich bringt, und das Umfeld ist häufig deutlich stärker oder zumindest offensichtlicher durch Gewalt- und Drogenkriminalität geprägt. 2011 dokumentierte der Regisseur Rosa von Praunheim die gegenwärtige Situation von Strichern in Deutschland in seinem Dokumentarfilm Die Jungs vom Bahnhof Zoo für den RBB und NDR.

Nicht immer werden die Dienste der Stricher mit Bargeld bezahlt, auch Drogen oder materielle und immaterielle Leistungen aller Art (z. B. die Gewährung einer Unterkunft für die Nacht) werden angeboten.

Beratungsstellen versuchen zur Vermeidung von HIV-Infektionen bei Strichern das nötige Bewusstsein für Safer Sex zu erzeugen und empfehlen dringend die Benutzung von Kondomen.

Gigolo

Als Gigolo bezeichnete man im Deutschen hauptsächlich in den 1920er Jahren einen gewandten Tänzer und Unterhalter mit guten Manieren für allein ausgehende Damen (sogenannter Eintänzer). Die Bezeichnung war häufig eher abschätzig gemeint, stand aber nicht unbedingt im Zusammenhang mit Prostitution. Der Gigolo wurde im zeitgenössischen sentimentalen Erfolgsschlager Schöner Gigolo, armer Gigolo besungen (siehe auch: Schöner Gigolo, armer Gigolo, D 1978; Film mit David Bowie). Besonders das Hotel Adlon in Berlin war in den Jahren zwischen den Weltkriegen für seine Gigolos weltbekannt.

Im englischen Sprachgebrauch meint Gigolo dagegen stets einen männlichen Prostituierten. Im übertragenen Sinne kann mit Gigolo auch ein Angeber oder eitler Frauenheld gemeint sein, der Frauenbekanntschaften mit finanziellen Interessen verbindet. Die feminisierte Form Gigolette wird spöttisch für homosexuelle Gigolos verwendet.

In Deutschland wird der Begriff kaum noch gebraucht; vereinzelt bezeichnen sich junge Männer, die ihre Dienstleistungen (auch) Frauen gegenüber, z. B. in Tanzcafés bei Damenwahl, anbieten, noch als Gigolos.

Literatur

Peter Aggleton: Men Who Sell Sex: International Perspectives on Male Prostitution and AIDS. Temple University Press, Philadelphia, ISBN 1-56639-669-7.
Phil Andros: Understanding the Male Hustler, 1991.
Matt Bernstein Sycamore: Tricks and Treats: Sex Workers Write About Their Clients. 1999.
Oliver Demont: Männer kaufen – Unterwegs mit Strichern und Kunden in Zürich, Mit Fotografien von Walter Pfeiffer, 2012, Gebunden, ca. 200 Seiten, CHF 69.00, ISBN 978-3-905801-65-1
James Elias, Vern Leroy Bullough, Veronica Elias u. Gwen Brewer: Prostitution: On Whores, Hustlers, and Johns. 1998 (Einleitung von Joycelyn Elders).
K. Fink u. W. Werner: Stricher. Ein sozialpädagogisches Handbuch zur mann-männlichen Prostitution. 2005.
K. Felix: Gekauftes Fleisch. Das Geschäft um Lust, Nähe, Sehnsucht und käufliche Liebe. 1. Aufl., Himmelstürmer Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-934825-05-2.
Mack Friedman: Strapped for Cash: A History of American Hustler Culture. 2003.
Joseph Itiel: A Consumer's Guide to Male Hustlers, 1998.
Joseph Itiel: Sex Workers as Virtual Boyfriends. 2002.
Aaron Lawrence: The Male Escort's Handbook: Your Guide to Getting Rich the Hard Way. 2000.
Néstor Osvaldo Perlongher: O negócio do michê, prostituição viril em São Paulo. 1. Auflage 1987.
John Preston: Hustling: A Gentleman's Guide to the Fine Art of Homosexual Prostitution. Masquerade Books, New York 1994, ISBN 978-1-56333-517-4.
Oliver Sechting: Auf der anderen Seite des Strichs, aus: Mein schwules Auge 8, konkursbuch Verlag, 2011, ISBN 978-3-88769-398-5
Ronald Weitzer: Sex for Sale: Prostitution, Pornography, and the Sex Industry. 1999.
Cem Yildiz: Fucking Germany – Das letzte Tabu oder mein Leben als Escort. Westend, Frankfurt 2009, ISBN 978-3-938060-39-1

Einzelnachweise

1) Martin Auer: Hurentaxi – Aus dem Leben der Callgirls. LIT Verlag, Wien/Berlin/Münster 2006, ISBN 3-8258-9939-X, S. 278.
2) Neue Zürcher Zeitung, 8. Mai 2006.
3) Belegt in Vernehmungsprotokollen des Serienmörders Fritz Haarmann; im Braunbuch 1933 (Artikel Marinus van der Lubbe); im Roman Der Puppenjunge (1926) von John Henry Mackay
4) Karin Fink, Wolfgang B. Werner: Stricher: ein sozialpädagogisches Handbuch zur mann-männlichen Prostitution. 1. Aufl., Pabst Science Publishers, Lengerich u. a. 2005, ISBN 3-89967-156-2, S. 26.
5) Tatsächlich war das Interview von Adrian Fisher im beim Sat.1 Frühstücksfernsehen: Frühstücksfernsehen – Talk: Ein Callboy packt aus! 31. August 2016, abgerufen am 18. April 2020.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnliche_Prostitution. Abgerufen am 05.11.2021)


Diese Seite ist noch im Aufbau und wird sich besonders männlichen wie weiblichen Prostituierten widmen. Wir bieten ihnen ausdrücklich unseren seelsorgerlichen Beistand und unsere bedingungslose christliche Liebe an und freuen uns über jede(n), der/die Kontakt zu uns aufnimmt.


This site is still under construction. It is dedicated to male and female prostitutes. We offer you Christian counseling and most of all our unconditional Christian love. Anybody who would like to contact us is most certainly welcome!

 

Ich habe eben einen Fragenkatalog einer Schülerin zum Thema Prostitution anlässlich einer Arbeit bekommen, die sie schreiben muss. Hier der Katalog mit meinen Antworten:


Fragen : Seminararbeit „Der Dienst am Nächsten - Liebe deinen Nächsten? Kirche und Prostitution


1.Würden sie sich negativ über das fast schon als „Alltagsphänomen“ bezeichnete Thema Sex beschweren? (Zeitschriften, Filme) Ja Nein

"Sex" an sich ist nicht negativ. Es ist etwas Heiliges. Insofern ist die Katholische Kirche auch nicht gegen Sex - sie würdigt ihn nur als das, was er tatsächlich ist und macht nicht etwas Billiges daraus. Was tatsächlich täglich stattfindet, ist die Sexualisierung unserer Gesellschaft. Gabriele Kuby hat sich hierzu mehrach in ausgezeichneter Art und Weise geäußert.



2. Wie würden sie „Prostitution“ definieren?

Wikipedia definiert dies so: "Prostitution (von lateinisch prostituere „nach vorn/zur Schau stellen, preisgeben“), früher Gewerbsunzucht, bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt, den Schandlohn." Aus katholischer Sicht ist sie mehr als das: Bereits im Alten Testament wurde Israel nach seiner Untreue Gott gegenüber - also der Bruch des Bundes - als "Hure" bezeichnet. In einem Bund gibt sich der Gatte in lebensspendender Art und Weise seiner Gattin hin. Beide werden eins - so sehr eins, dass man dem "Einen" neun Monate später einen Namen geben muss. Dies spiegelt die selbstlose Art und Weise wieder, mit der sich Jesus in lebensspendender Art und Weise Seiner Braut, der Kirche hingab. Das Kind, das daraus hervorgeht und aus der Familie ein "Dreier-Gespann" macht, das doch eins ist, ist ein Spiegelbild der Dreifaltigkeit. So ist die katholische monogame, heterosexuelle und lebenslange Ehe zum Wohl der Ehegatten und zur Zeugung von Kindern bestimmt. Versucht man eines davon bewusst auszuklammern, zerstört man das Ganze. Sex außerhalb der Ehe - und erst recht Prostituation! - sowie außereheliche Beziehungen sind nichts anderes als eine Art von bürgerlichen Verträgen, wo man überein kommt, Eigentum oder Eigentumsrechte auszutauschen. Beim unauflöslichen Bund gibt man sich selbst hin.




3.Was halten sie von der These von Augustinus ?

„Was könnte man anführen, dass schädlicher wäre, als Dirnen, Kuppler und die anderen Vertreter dieses verderbten Gesindels? Aber entferne die Dirnen aus der menschlichen Gesellschaft: du wirst alles durch die sexuellen Leidenschaften durcheinander bringen. Setzte sie an den Platz der verheirateten Frauen und du wirst alles durch Unheil und Schande entehren.“

Der Heilige Augustinus war selbst lange Jahre mit einer Frau zusammen. Sie hatten einen Sohn miteinander. Nicht umsonst betete die Heilige Monika, seine Mutter, unaufhörlich für ihn.

Er wusste, was es bedeutete, ein Leben lang in Versuchung geführt zu werden. Er kannte die körperliche Liebe und ebenso sexuelle Begierden und vergaß dies auch nicht nach seinem Eintritt in die Kirche. Nicht umsonst war er es, der darauf hinwies, dass sein Herz so lange ruhelos sein würde, bis es eines Tages in Gott ruht. Insofern drückt dieses Zitat wohl eher eine gesellschaftliche Realität aus. Es ist keinesfalls ein Gutheißen von Prostitution. Augustinus sah Prostituation allerdings als "kleiners Übel".



4.Was denken sie - wieso wurden früher, sowie heute Prostitutionsstätte ( Frauenhäuser, Puffs, Herbertstraße (Hamburg)) erlaubt ?

Früher: Früher hatte Prostitution teils kultischen Charakter (Tempelprostitution). Auch diente sie der Befriedigung sexueller Begierden - vor allem für die, die nicht verheiratet waren. Teils war Prostitution auch gesellschaftlich anerkannt (Kurtisanen). Teils sah man Prostituierte aber auch als Hexen und verbrante sie als solche. Ein weiterer Grund, der so manche Frau in die Prostitution trieb, war wohl auch die Sorge ums Überleben - etwa wenn der eigene Mann tot und keine Familie vorhanden war und es an der nötigen Ausbildung für eine gutbezahlte Arbeit fehlte. So verdienten Frauen ihren Lebensunterhalt - oder einen Teil davon - mit dem Verkauf ihrer Körper. Ein Grund für die Unterbringung von Huren in besonderen Häusern mag gewesen sein, dass sie dort von den örtlichen Behörden leichter zu kontrollieren waren - ein Grund auch für die gesetzliche Reglementierung der Prostitution. Nach dem Aufkommen der Frauenbewegung schlossen viele Bordelle, was wiederum zur Verelendung der Prostituierten führte, die nun auf die Straße getrieben wurden.

Heute: Heute ist das gesamte Spektrum der Vergangenheit vertreten: Bordelle, gesetzliche Regelungen, Verbote, usw. Teils wird Prostitution als "Befreiung der Frau" gefeiert (eine absolut lächerliche und realitätsferne Behauptung. Es ist eine Entwürdigung sowohl von Mann und Frau!). Auch Männer verkaufen sich mittlerweile. Sex ist zu einer Ware verkommen. Nach der sexuellen Revolution in den 60ern wurde die traditionelle christliche Ehe, die das Beste für alle Beteiligten war - durch (beinahe) nichts ersetzt. Alle möglichen Konstellationen gehen nun. Und was noch nicht geht, wird bald gangbar gemacht. Die Konsequenzen sind kaum zu übersehen: Störungen der Geschlechtsidentität, Abtreibung, Sex- und Pornosucht, kriminelle Aktivitäten, Geschlechtskrankheiten usw.



5.Wie stehen sie persönlich in der heutigen Zeit zu Bordellen und anderen Räumlichkeiten?

Mit einem Verbot alleine wird man dem nicht beikommen. Hier muss man weiter ausholen und das Wissen um die traditionelle, christliche Familie (wieder) vermitteln - verbunden mit dem damit verbundenen Wert für alle Beteiligten.




6.Wie würden sie diesen Ausdruck aus der Bibel deuten? Steht dies nicht im Gegensatz mit der Kirche? Wurde die Prostitution schon früher toleriert ?

„Da sie nun Juda sah, meinte er, sie wäre eine Hure; denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt [..] Da gab er's ihr und kam zu ihr; und sie ward von ihm schwanger“

Hier mit einem Satz zu antworten, ist kaum möglich. Grundsätzlich ist anzumerken, dass ein aus dem Zusammenhang gerissenes Bibelzitat ohne entsprechendes Hintergrundwissen eher zu Verwirrung denn zu einem besseren Verständnis beiträgt. Beispiel: Wir alle kennen den Ausdruck "Das Auto ist im Eimer". Nun stellen Sie sich einmal vor, jemand würde in ferner Zukunft - in 2.000 Jahren - diesen Satz lesen. Was für eine Überraschung dürfte er empfinden, wenn er ihn einfach so wörtlich auffasst, ohne das Hintergrundwissen zu haben, mit dem wir diesen Ausdruck verwenden!


7.Früher betrieben meist Kirchen und Klöster „Frauenhäuser“. Ein Grund war der wirtschaftliche Aspekt. Was denken sie waren weitere Gründe wieso grade kirchliche Institute, so ein Gewerbe unterstützen und sogar selber betrieben?

Warum erliegen Menschen fleischlichen Gelüsten (Sex, Geld, Macht, Einfluss, gesellschaftliche Anerkennung usw.)? Katholiken sind vor Versuchungen keineswegs ausgenommen und einige erliegen dieser Versuchungen - aus unterschiedlichsten Gründen (persönlicher Vorteil, "gut gemeinte" Absichten etc.). Macht dies die Versuchung zu etwas moralisch Akzeptablen? Keineswegs. Das wäre eine absurde Schlussfolgerung.



8.Waren die Prostituierten um das Mittelalter, als Gruppe in die Gesellschaft integriert? ( Bezug auf Kleiderordnung, Kirche) Wie stand die Kirche zu Prostituierten allgemein? Konnte man auf Hilfe vertrauen?

Die Prostitution wurde verurteilt - und gleichzeitig gab es kontrollierte Bordelle. Weitaus schwererhatten es hier wohl Gelegenheitsprostituierte oder Prostituierte, die außerhalb solcher Bordelle tätig waren. Geschützt waren Prostituierte damals wie heute nur sehr eingeschränkt. Es war und ist ein gefährliches "Geschäft" - in jeder Hinsicht: körperlich, psychisch, spirituell.


9.Wie ist die Prostitution heute Integriert? Immer noch großer „Abschaum“? Wie stehen sie heutzutage zu Prostitution? Würden sie jemanden von diesem Gewerbe den Segen geben und sie unterstützen?

Man wird ja heute nicht müde, zu betonen, wie sehr Prostitution gesellschaftlich integriert ist. Und doch dürte es nur wenige geben, die sich dieses Gewerbe für die eigenen Kinder wünschen. Ich würde es wie Jesus halten: Er hatte keine Scham, sich mit Prostituierten abzugeben und rettete sogar einer das Leben. Gleichzeitig trug Er ihr aber auch auf, von nun an nicht mehr zu sündigen. Es gibt Gründe, warum Menschen sich sexuell verkaufen. Diese Gründe und die dahinter stehenden Bedürfnisse und Verletzungen müssen angegangen und den Betroffenen eine bessere Perspektive gezeigt werden.



10. An vielen offiziellen Anlässen ( Hochzeiten, Prozessionen) war es eine Selbstverständlichkeit, Prostituierte im Mittelalter anzutreffen. Wieso war das erlaubt und gewünscht? Heutzutage sieht man ja keine „offiziellen“ Prostituierten auf solchen Festen ? Hat sich die Gesellschaft verändert?

Prostituierte wurden damals nicht als Frauen gesehen, die mit den eigenen Ehefrauen gleichgestellt waren - eher als eine Art "Notlösung" zur Bedürfnisbefriedigung (da hat sich wohl wenig geändert).



Wieso wollte man sie im öffentlichen Leben nur ungern dabei haben ?

Als Mann geantwortet: Es ist leichter, mit einer Frau an seiner Seite "anzugeben", die man "erobert" hat und die einen als Mensch begehrt (auch sexuell), als mit einer Frau, die man gekauft hat und die alleine dafür da ist, die eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, obgleich sie das von sich aus nie machen würde.




11.Kennen sie kirchliche Institutionen die Prostituierten bei einem Ausstieg helfen?

Mimikry und Marikas: http://www.hilfswerk-muenchen.de/9__1_beratungsstellen-mimikry-marikas.html



12.Wie würden sie die Stellung der Kirche heute und im Mittelalter beschreiben? Gibt es Unterschiede?

Unterschiede gibt es insofern, als in der Öffentlichkeit anders über Prostituierte gesprochen wird und auch Hilfsangebote zur Verfügung stehen. Ob sich die innere Einstellung Einzelner geändert hat, ist fraglich. Ob sie sich ändern muss, ebenso.




13.Was sagen sie zu dem Ausdruck „Liebe deinen Nächsten – Dienst am Nächsten“? Welcher Dienst ist da gemeint ? Könnte die Prostitution gemeint sein?

So etwas kann eigentlich nur jemand sagen, der vom Christentum keine Ahnung hat - und nicht einmal der. Das ist einfach nur dumm und billig. Was es heißt, bedingungslos unter Aufgabe des eigenen Lebens seinen Nächsten (besonders seine Feinde!) zu lieben, hat Jesus selbst uns vorgeführt.



14.Finden sie es einen positiven Fortschritt, dass die Prostitution legitimiert wurde ( Prostitutionsgesetz)? Ist es eher als Lösung zu den Problemen im Mittelalter zusehen oder als Untergang in der heutigen Gesellschaft, da es rechtlich erlaubt ist und sich fast jeder frei prostituieren kann?

Hier geht es weniger um erlaubt oder nicht erlaubt. Auch Gesetze stehen nur auf einem gesellschaftlichen Wertefundament. Was wir heute antreffen, ist ein moralischer Relativismus, bei dem jeder selbst bestimt, was gut, richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel gibt. Einen gesellschaftlichen Konsens hierüber gibt es nicht mehr. Das allerdings ist mittel- bis langfristig tatsächlich der Untergang jeder Gesellschaftsform.



You don't need to bring us Jesus!

Yes, we've been gone for so long. We've been outsiders - and still are. "The marginalized" you call us - and you use us to knock off your loving the unlovable off the list. You want to bring Jesus to us hookers, pimps, inmates, gays, drug addicts, homeless and what not. We don't need you to bring us Jesus so you feel better and can tap yourselves on your shoulders. Jesus is already here. Yes, we left our old lives behind, but we are still "we" - and that's alright with God. We went to those nice and fancy church buildings where they all asemble - all those nicely dressed people, some of which we knew too well from their double lives. They "welcome" us, but all the time they let us feel they are something better - and we are not.
Oh, they certainly know how to hide that behind spiritually or wanna-be-psychologically sounding phrases - "You might want to pray about...", "Don't take it personal, but...", "A Christian does not say/wear/do this/does not listen to this music...", "This looks like you're still gay/a hooker/a drug addict/a criminal..." - you get the point.

Then you wonder why so many call Christians hypocrite. Because many of you are. We sure don't need churches and Christians like these and we can smell your true attitude a mile away. This is why we feel much better among our own. Yes, we are Christians now - and certainly not worse ones than you are - and this is why our folks love us like we are. No "but" attached. And vice versa. We do not have to look like a middle class American John Doe in his suit and tie to worship the Lord. We dress up for Him - but that might look different than what you know. Who are you to tell us we should pray about our behavior - meaning to say you are standing on your hill, pretending to be God and having all the truth in the world. You are a sinner like the rest of us, not better, not worse.

When we follow Jesus, we are dead serious about it. We see you spreading much "wisdom" on facebook and telling everybody what should be done - but when we ask you to join us going out on the street to all those wild places where you find those people Jesus loves so much, you give us a trillion excuses why you cannot come along. Teary-eyed snowflakes, that's what you are. Chicken. Your house is not built on a rock and your seed fell among thorns.

So with all of our heart we tell you: Keep on doing whatever you think you should be doing, but leave us and our likes alone. We don't need you. We need Jesus - and we assemble for and with Him and we go to meet Him. Actually, it is pretty easy. He assembled twelve simple men called apostles and told them on the Sermon of the Mount the basics of what a believer in God is all about. This is what we go by.

We have two words for you:

Bless you.

Rob

Joshua's Testimony

Dear Rob:
It takes quite a lot of courage to write this out but it's my story, and i am in the midst of healing over it..though i'm sure God is defintitely the one starting the work 1st in me and will be bringing on to completion as i surrender each and every part of my life to Him one day at a time and work out my salvation with fear and trembling cos it's He who worketh in me to will and act according to His good purposes..

I've stumbled into this act of acting out with male masseurs who are actually male sex workers about 9 years ago when i was around 30 years old..It was after much thinking about it, for years and years of craving intimacy with muscular and hunky guys and trying out though stopping short of the full act.. then in 2003, i finally acted out with a male masseur at a hotel. that then became a hooking experience and i will so often seek out encounters with male masseurs or male prostitutes..i tried with all my might to come out of it and had a prayer partner friend who would pray with me each time i fall into this acting out .. i would confess and repent to Him and then healing in between through prayers and also fellowship,and also coming out of my withdrawal and isolation to take up teaching Mathematics , God brought me through 2 to 3 years of freedom from acting out with people, though i still struggle with pornography and masturbation.. 

The feeling of acting out with these male masseurs made me feel "released " and ecstatical but it quickly became a bondage that i  find is a vice like grip on me cos i understood later that when we have a sexual orgasmic experience, pleasure hormones flood our brain and gives the feeling of "high" much like a drug addict feels when he takes a drug.And for that moment, it's like all the pains of loneliness,isolation and hunger and craving for love from such "hunky" guys will just make me feel "so good".. Of course, after that i will feel bad, condemned, guilty or shame and really hoped to do better the next time.. But when the next time comes, it has become now like a torrent and raging taskmaster which i never expected.. I am so thankful to those 3 years that God just intervened or thorugh prayer with friend , worship and crying out to Him that He delivered me.. 

i triggered a relapse few years back and am now restarting my journey again on surrendering , praying and crying out to God for mercies,strength and grace to overcome temptations..

grace,
"work in progress"
 
Joshua
 
(used with permission)
 


Luke 7:36-8:3 (KJV)


36 And one of the Pharisees desired him that he would eat with him. And he went into the Pharisee's house, and sat down to meat.


37 And, behold, a woman in the city, which was a sinner, when she knew that Jesus sat at meat in the Pharisee's house, brought an alabaster box of ointment,


38 And stood at his feet behind him weeping, and began to wash his feet with tears, and did wipe them with the hairs of her head, and kissed his feet, and anointed them with the ointment.


39 Now when the Pharisee which had bidden him saw it, he spake within himself, saying, This man, if he were a prophet, would have known who and what manner of woman this is that toucheth him: for she is a sinner.


40 And Jesus answering said unto him, Simon, I have somewhat to say unto thee. And he saith, Master, say on.


41 There was a certain creditor which had two debtors: the one owed five hundred pence, and the other fifty.


42 And when they had nothing to pay, he frankly forgave them both. Tell me therefore, which of them will love him most?


43 Simon answered and said, I suppose that he, to whom he forgave most. And he said unto him, Thou hast rightly judged.


44 And he turned to the woman, and said unto Simon, Seest thou this woman? I entered into thine house, thou gavest me no water for my feet: but she hath washed my feet with tears, and wiped them with the hairs of her head.


45 Thou gavest me no kiss: but this woman since the time I came in hath not ceased to kiss my feet.


46 My head with oil thou didst not anoint: but this woman hath anointed my feet with ointment.


47 Wherefore I say unto thee, Her sins, which are many, are forgiven; for she loved much: but to whom little is forgiven, the same loveth little.


48 And he said unto her, Thy sins are forgiven.


49 And they that sat at meat with him began to say within themselves, Who is this that forgiveth sins also?


50 And he said to the woman, Thy faith hath saved thee; go in peace.


8 And it came to pass afterward, that he went throughout every city and village, preaching and shewing the glad tidings of the kingdom of God: and the twelve were with him,


2 And certain women, which had been healed of evil spirits and infirmities, Mary called Magdalene, out of whom went seven devils,


3 And Joanna the wife of Chuza Herod's steward, and Susanna, and many others, which ministered unto him of their substance


HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: free32@gmx.de

Wir freuen uns auf Sie!


"If you have to pay for consent, it isn't consent" BBC Podcast about the situation in prostitution in Europe, and especially in Germany.

Posted by Abolish Prostitution Now on Freitag, 15. Januar 2016

Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."