Jason International

Christian Self-Support Organization and Christian Counseling Service for Gays and Ex-Gays

Liebe

Die Auffassung, die in der schwulen (und mittlerweile auch Teilen der heterosexuellen) Welt zum Thema "Liebe" vorherrscht, ist tragisch - und folgenschwer.

Liebe nämlich wird vor allem und eigentlich ausschließlich als ein Gefühl gesehen. Ein Gefühl, dass sich durchaus auch vom Sex trennen lässt (weshalb nicht wenige "verheiratete" schwule Paare auch als Einzelne Sex mit anderen haben). Wie alle Gefühle jedoch kommt und geht auch dieses. Wer also Liebe auf ein Gefühl aus der Hippie-Zeit reduziert, rechnet auch damit, dass es irgendwann zu Ende geht, um dann weiter zu ziehen, wo das Gras grüner ist - oder in bereits bestehenden Beziehungen ständig auf der Suche nach dem "wahren" Prinz in schimmernder Rüstung zu sein.

Liebe im christlichen Sinn ist jedoch ein Bund. In einem Bund gebe ich mich selbst in Lebens-spendender Art und Weise. Im Vergleich dazu wirkt eine zivilrechtliche Ehe beinahe wie Prostitution. Wie in jedem anderen Vertrag werden hier Eigentumsrechte bzw. das Tun und Lassen vereinbart, dass man vom anderen fordern kann.

In einer Ehe aber gibt sich der Mann der Frau in Lebens-spendender und aufopfernder Art und Weise hin, wie dies Christus mit Seiner Braut, der Kirche getan hat. Die beiden werden eins - so sehr eins, dass man dem Einen neun Monate später einen Namen geben muss (ein Spiegelbild der Dreifaltigkeit also!).

Hier wird deutlich, dass und warum so ein Bund lebenslang und unauflöslich ist. Er beruht auch nicht einfach nur auf Gefühlen, sondern einer Willensentscheidung, die dem innersten Wesen des Menschen (und Gottes!) entspricht.

Keine andere Form des Zusammenlebens und Zusammenseins kommt dem auch nur ansatzweise nahe. Im Gegenteil - alles andere würde Gott spotten.