Jason International

Christliche Selbsthilfegruppen und Seelsorge für Lesben und Schwule, Ex-Gays und ihre Lieben

Hilfe


Wenn wir von "Veränderung" sprechen, meinen wir damit keineswegs den Wechsel von "homosexuell" zu "heterosexuell". Veränderung kann sich auf viele Bereiche des Verhaltens oder des eigenen Lebens beziehen, die im Rahmen der Seelsorge angegangen werden ("Hilfe").


„Der Teufel hat zwei falsche Brillen, die er vor die Augen der Menschen setzt:; die eine ist eine kleine Brille, durch die die Sünde so klein erscheint, dass man sie kaum sieht. Diese setzt der Teufel vor die Augen der Menschen, wenn sie vorhaben, zu sündigen; die andere ist ein Vergrößerungsglas, durch das die Sünde so groß erscheint, dass sie nicht vergeben werden kann. Diese Brille setzt der Teufel vor das Auge der Menschen, wenn sie gesündigt haben.“ (Thomas Watson, „The Ten Commandments“)


Wir arbeiten völlig uneigennützig. Alle unsere Dienste sind umsonst.  Wir wollen nur etwas von der Liebe weitergeben, die Jesus uns tagtäglich schenkt. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine Psychologen oder Ärzte sind. Wir betreiben keine Psychotherapie, sondern möchten als überzeugte Christen Menschen, die dies wünschen, ehrenamtlich unterstützend beistehen. Menschen mit psychischen oder körperlichen Problemen werden von uns an  Fachärzte oder entsprechende Therapeuten verwiesen.

Wir geben auch keine medizinischen Ratschläge. Die Informationen von international anerkannten Fachleuten (Psychologen, Psychiatern, Geistlichen, Therapeuten...) wie Nicolosi, Satinover, Aardweg, Dr. Christl Vohnholdt, Richard Cohen, Joe Dallas, Tim Wilkins usw., die wir weitergeben bzw. deren Material wir gemeinsam lesen, beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen (Büchern, Artikeln usw.) sowie auf Informationen, die uns von deren Mitarbeitern zugeschickt werden (ebenfalls allgemein zugängliches Material). Es hilft uns sehr, wenn wir erfahren, was anderen bei ihrem Heilungsweg geholfen hat.


Alle Unterstützung für aktive Schwule, aber keine für die, die erst gar nicht dorthin wollen?

Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben in der Regel ein breites Angebot an Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen zur Verfügung – wenn sie diese ausleben. Staatlicherseits dick subventioniert bleibt hier kaum ein Wunsch oder Bedürfnis unbefriedigt.
Will man/frau aber – aus welchen Gründen auch immer – dieses Leben verlassen oder erst gar nicht dorthin kommen, sieht es rabenschwarz aus.

Therapien

Ansprechpartner für psychotherapeutische Unterstützung: Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Auf eine Anfrage hin, ob es denn für Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen Unterstützung gibt – wohlgemerkt nicht (!) automatisch für Menschen, die „heterosexuell“ werden wollen, kam eine sehr standardisierte Antwort: Zunächst wird man darüber belehrt, dass 1973 die amerikanische Psychiatervereinigung APA Homosexualität vom DSM (Liste der psychischen Krankheiten) gestrichen hatte. Als Folge davon wurde das 1991 auch bei uns (hier: der ICD) so gehandhabt. Homosexualität sei keine Krankheit, sondern eine häufige Form menschlichen Zusammenlebens. Sie bedürfe deshalb keiner Therapie.

Abgesehen davon, dass dies keine Antwort auf die ursprüngliche Frage war (es ging nicht um eine „Therapie“ von Homosexualität, sondern um therapeutische Begleitung bei der Suche nach einem alternativen Leben!), wird hier – bewusst oder unbewusst – ein wesentliches Detail verschwiegen.

Die Tatsache, dass Homosexualität aus dem DSM bzw. ICD genommen wurde, beruhte keineswegs auf neuen medizinischen Erkenntnissen. Die lagen damals schlichtweg nicht vor – und tun dies auch heute nicht. Der Grund hierfür war allein politischer Art – ein erheblicher Druck der Schwulenbewegung. Selbst heute also lässt sich die DGPPN instrumentalisieren und verschließt politisch nicht korrekten Forschungen den Weg.

Weiterhin heißt es in der Antwort, die DGPPN lehne „reparative Therapien“ oder „Konversionstherapien“ entschieden ab. Auch hier: dies war nicht Gegenstand der Frage. Außerdem konnte ich keine Organisation und keinen Therapeuten hier in Deutschland ausfindig machen, der eine „Konversationstherapie“ anbietet. Auch hier geht die DGPPN der Schwulenbewegung auf dem Leim. Reparative Therapie und Konversionstherapie werden hier fälschlicherweise in einem Atemzug genannt, beschreiben aber etwas ganz anderes. Während eine Konversionstherapie die sexuelle Orientierung verändern will (es gibt mittlerweile tatsächlich Anzeichen für eine „Fluidität“ menschlicher Sexualität – sie ist also keineswegs in Stein gemeiselt!), konzentriert sich die Reparative Therapie auf einige der Faktoren, die zur Entwicklung gleichgeschlechtlicher Neigungen beitragen, etwa eine Störung der Geschlechts-Identität, unerfüllte legitime Bedürfnisse, ein gestörtes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil etc. Dies ist offenbar der DGPPN noch nicht einmal bekannt – sie bedient sich ungeprüft der Meinung von wissenschaftlichen Laien, die ihre eigene Agenda verfolgen. Selbst das Argument, Homosexualität sei eine „häufige“ Form menschlichen Zusammenlebens, ist wissenschaftlich irrelevant. Eine psychische Störung, die häufig auftritt, wird alleine dadurch ja auch noch nicht zum weniger pathologisch. Die Tatsache, dass es viele tun, macht etwas weder in moralischer noch in medizinischer Form „besser“ oder „schlechter“.

Als medizinischen „Beleg“ für die eigene Sichtweise führt die DGPPN an, es gebe keine empirische Evidenz (Nachweis) für günstige Effekte von Konversionsverfahren, wohl könne Patienten dadurch aber Schaden zugefügt werden. Erneut wird hier auf eine Verfahren polarisiert, dass weder bei uns allgemein angewandt noch gefragt wurde. Derart pauschalisierte Aussagen sind nicht wissenschaftlich und schon gar nicht ethisch vertretbar. Jeder Therapeut und jede Therapeutin kann dem Hilfesuchenden potentiell Schaden zufügen. Die Frage ist, ob dann die Therapieform als ganze oder der Therapeut Schuld hierfür trägt. Da die DGPPN sich offensichtlich noch nicht einmal mit den wissenschaftlichen Arbeiten hierzu befasst hat und alternative Therapiemodelle auch im Studium nicht Gegenstand der Lehre sind, kann sie hierzu auch keine gültige Aussage treffen. Würde man die von ihr getroffenen Aussagen auf alle Formen sexuellen Empfindens übertragen und damit alles mehr oder weniger als „normale“ Formen menschlichen Zusammenlebens hinstellen, würde dies zu absurden und unverantwortlichen Ergebnissen führen.

Die Mitarbeiterin der DGPPN (der ich noch nicht einmal böse Absicht unterstellen will!) weist weiterhin darauf hin, dass psychische Erkrankungen unabhängig von der sexuellen Orientierung „anhand der klinisch relevanten Symptome gemäß ICD-10 Kriterien klassifiziert“ werden und dementsprechend von Fachleuten therapiert werden sollen. Dies ist schon aus wissenschaftlicher Sicht ein unsinniges Vorgehen. Hier werden bewusst Faktoren und Ursachen ausgeklammert bzw. voneinander getrennt gesehen, die durchaus etwas miteinander zu tun haben können. Mit anderen Worten: Der Patient bekommt nicht die beste Hilfe, die verfügbar ist, da dies politisch nicht korrekt ist.

Womit wir beim Abschluss-Statement der DGPPN-Kollegin sind: "Direkt oder indirekt erfahrene Diskriminierung kann zur Entstehung psychischer Erkrankungen bei homosexuellen Menschen beitragen." Hier trägt die schwule Propaganda reiche Früchte: alles, was nicht politisch korrekt ist, ist „Diskriminierung“. Hier wird in unglaublicher Art und Weise unterstellt, dass Therapeuten, die oben genannten Ratsuchenden Hilfe anbieten, nicht wissenschaftlich arbeiten, sondern „diskriminieren“. So macht man es sich selbst sehr einfach – man muss sich erst gar nicht mit dem Thema in einer objektiven, wissenschaftlichen Herangehensweise befassen, sondern stellt Andersdenkende als Menschen zweifelhaften moralischen Charakters dar. Das ist nichts anderes als unselige Propaganda.

Die angestrebte Therapie, so die DGPPN, ziele nicht auf die Homosexualität ab, sondern auf die Konflikte, die in Verbindung mit religiösen, gesellschaftlichen und internalisierten Normen entstehen. Mit anderen Worten: der gute alte Leitsatz „Nicht der Homosexuelle hat ein Problem, sondern die Gesellschaft“. Ziel des Therapeuten sei es, dass sich der/die Homosexuelle wieder gut bei dem fühle, was er/sie tut und gegebenenfalls alle Einstellungen überwindet, die dem entgegen stehen. Das ist keine wissenschaftliche Therapie, das ist ideologisch motivierte politische Korrektheit par excellence. Hier fügt die DGPPN ihrerseits möglicherweise denen Schaden zu, die aus persönlichen, religiösen oder anderweitigen Gründen ein Ausleben ihrer Neigungen nicht für gut heißen können. Anstelle ihnen beizustehen und ihre Ansichten zu respektieren, sorgt die DGPPN noch für Schuld- und Schamgefühle und will ihnen Ansichten aufschwatzen, die nicht die ihren sind. Mit welchem Recht?


Die Krankenkassen

Hier hält man sich mit einer klaren Antwort auf die Anfrage bedeckt. Die AOK etwa geht erst gar nicht auf dieses Thema ein, sondern verweist allgemein auf Informationen zur Psychotherapie. Auch hier wird einem Ratsuchenden offenbar nicht weiter geholfen. Soll man vielleicht erst alle Therapeuten in der Gegend abklappern, um einen zu finden, der bereit ist, einem beizustehen?



Die Kirchen

Bei einem Pastor, einem Priester etc. Hilfe zu suchen, ist beinahe ein Glücksspiel. Manch einer wird hier das finden, was er/sie sucht, allerdings ist die Bandbreite der Haltungen, Meinungen, Ansichten und Herangehensweisen hier – selbst innerhalb einer Kirche – enorm. Wenige halten sich an das, was ihre eigene Lehrautorität verkündet. Viele handeln nach eigenem Gutdünken. Wirklich empfehlenswert ist dies für Betroffene nicht. Zu groß ist das Risiko hierbei, an „den Falschen“ zu geraten – mit unkalkulierbaren Konsequenzen.


Angebote im Bereich Lebensberatung und Seelsorge

Hier sieht die Lage etwas besser aus. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind von anerkannten Lehreinrichtungen zertifizierte Lebensberater und Seelsorger in der Regel theoretisch und praktisch sehr gut ausgebildet und erfahren. Natürlich führen diese Einrichtungen keine Therapien durch, eine seelsorgerische Begleitung oder eine Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann hier sehr hilfreich sein. Zu nennen sind hier etwa christliche Einrichtungen wie Wüstenstrom (www.wuestenstrom.de), das Weisse Kreuz (www.weisses-kreuz.de) oder Organisationen wie Jason International (https://jason-online.webs.com), der Partnerorganisation der internationalen, wohl ältesten Organisation auf diesem Gebiet: Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com).


Fazit

Der Standpunkt der DGPPN soll hier auf keinen Fall verteufelt werden. Selbstverständlich sind psychische Krankheitsbilder von entsprechenden Psychotherapeuten oder Psychiatern zu behandeln. Betroffene sollten hier keinesfalls zögern, Hilfe zu suchen. Nötigenfalls klärt ein Eingangsgespräch, ob der Therapeut/Arzt bereit ist, die Einstellung des Patienten zu akzeptieren und nicht dagegen zu arbeiten. Gleichwohl werden die meisten Betroffenen alleine dadurch nicht die Hilfe finden, die sie brauchen. Abgesehen davon hat nicht jeder von ihnen eine psychische Erkrankung. Deshalb ist ein TNetzwerk von Freunden, Seelsorgern, Lebensberatern, Therapeuten, Ärzten usw. nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Der DGPPN kann man nur wünschen, dass sie nicht das nachplappert, was andere ihr vorplappern, sondern sich als Teil eines Netzwerkes siieht und dieses – wie auch die Ratsuchenden und deren Überzeugungen selbst – respektiert.


Hinterlassen Therapien nicht lebenslange und irreversible schwere geistige und körperliche Schäden?


Interessant, dass solche Vorwürfe ausgerechnet von schwulen Aktivisten kommen. Ein Blick in die Statistiken des Robert-Koch-Instituts reicht, um festzustellen, welche Folgen das Ausleben von gleichgeschlechtlichen Neigungen bei vielen Betroffenen hat - in körperlicher, psychischer und spiritueller Hinsicht.


Pauschal lässt sich oben genannte Frage auch nicht beantworten. Gruppen wie Jason International oder Homosexuals Anonymous betreiben keinerlei Therapie, sehen aber durchaus positive Ansätze bei einer "Reparative Therapy". Einer "Conversion Therapy" stehen wir vorsichtig gegenüber.



Wird den Betroffenen bei solchen Therapien nicht erzählt, dass ihre sexuelle Orientierung "falsch" sei? Die werden doch auch beim Ansehen von homosexuellen Videos gefoltert!


Wir können nicht für einzelne Therapeuten sprechen. Kein Therapeut jedoch, der seinen Beruf ernst nimmt, wird seinem Klienten in der Therapie moralische Bewertungen aufzwingen oder gar körperliche Bestrafung ausüben. Derartige Vorgehensweisen lehnen wir ab. Aus unserer Sicht und Erfahrung heraus können wir aber auch sagen, dass uns solche Praktiken noch nie begegnet sind.
Sollten einzelne Therapeuten etwas Derartiges getan haben, wäre es unlauter, einen ganzen Berufsstand damit verunglimpfen zu wollen. Es wird auch unter regulären Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten schwarze Schafe geben. Es wäre jedoch verantwortungslos, sämtliche Therapeuten bzw. die Psychotherapie an sich anzuklagen und damit Menschen davon abzuhalten, Hilfe zu suchen und zu erhalten.
Wir befürworten das Recht eines jeden Patienten, selbst ein Therapieziel festzulegen.


Therapeuten?

Es gibt ja mittlerweile eine ganze Reihe von Fachleuten, die zu diesem Thema tätig werden - allen voran Menschen wie Joseph Nicolosi.

Vorab eines: ich halte es für äußerst wichtig, über die Hintergründe seines Empfindens Bescheid zu wissen. Wer in den "Ring" steigt, muss seinen Gegner genau kennen und mit den nötigen "Waffen" ausgestattet sein - sei es nun auf geistigem Gebiet oder im Bereich der Wissenschaften.

Genau hier leisten Menschen wie Herr Nicolosi eine hervorragende Arbeit. Allerdings muss man sich auch klar sein, dass - so gut diese Arbeit und das Wissen darum auch ist - all das alleine nicht ausreichen wird.

Nein, man muss nicht selbst gleichgeschlechtliche Empfindungen haben, um mit solchen Menschen zu arbeiten. Irgendwann kommt man dann aber auch zwangsweise an seine Grenzen. Als Fachmann kann man selbstverständlich aus der täglichen Arbeit über einen längeren Zeitraum ein enormes Wissen und eine außerordentliche Erfahrung aufbauen - gleichwohl bleibt das Thema an sich aber etwas, das man nicht wirklich verstehen kann, wenn man nicht selbst so empfindet.

Heißt das nun, heterosexuelle Fachleute hätten keine Ahnung, wovon sie schreiben und sollten es lieber lassen - und wir sollten uns anderen Autoren zuwenden? Keineswegs! Aus wissenschaftlicher Sicht können diese Fachleute großartiges leisten. Man sollte sich einfach nur darüber klar sein, wieweit das von Nutzen sein kann - und wo es sein Ende findet. Im Verbund mit einem "Gesamtpaket" (Selbsthilfegruppen, Freunde / Familie, Gemeinde, gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen, Arbeit an der eigenen Männlichkeit / Weiblichkeit, Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit, Kontakt mit Gleichgesinnten usw.) hat dies sehr wohl seinen Sinn und Nutzen!

Manch einer mag nun sagen, man muss ja auch nicht Alkoholiker sein, um Alkoholkranke zu behandeln.

Und genau hier treffen wir auf ein Problem: es ist eben nicht dasselbe, ob man gleichgeschlechtlich empfindet (womit die eigene Identität und das innerste Wesen eines Menschen betroffen sind) oder ob man ein Alkoholproblem hat.

Manchmal wenn ich Ex-Gay Literatur - besonders von heterosexuellen Autoren - lese, werde ich das Gefühl nicht los, hier werde ich wie ein Kranker gesehen und behandelt. Der eine sieht es als Neurose, der andere führt es auf den Vater oder die Mutter zurück, andere meinen, man hätte seine eigene Männlichkeit bzw. Weiblichkeit noch nicht gefunden und suche diese nun bei einem gleichgeschlechtlichen Partner, oder man sei noch auf der Stufe eines Kleinkinds stehen geblieben oder im Selbstmitleid gefangen - um nur einige Theorien nachzuvollziehen. Vieles davon mag auch bei einigen von uns zutreffen - und trotzdem wird durch solche Theorien ein Bild von uns geschaffen, das ich nicht unterstützen kann.

So wichtig all dieses Wissen auch ist - es lässt mich zweifeln an der Art und Weise, wie Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen gesehen werden. Wir sind keine arme, perverse psychisch Kranke, sondern Menschen wie andere auch. Und die Art und Weise, wie manchmal unsere Beziehungen (so falsch sie auch gewesen sein mögen!) beschrieben werden, lässt einen manchmal den Vergleich zu Tieren hochkommen.

In allem, was in diesen Analysen nachzulesen ist, steckt mit Sicherheit eine Menge Wahrheit. Gleichwohl sind wir aber Menschen. Und nicht jeder von uns hat ein Problem mit dem Vater oder der Mutter. Nicht jeder hat psychische oder Identitätsprobleme. Ebenso stellen Menschen, die irgendwann Frieden mit ihrer Vergangenheit geschlossen haben und ebenso ihre eigene Männlichkeit/Weiblichkeit wiederentdeckt haben, manchmal fest, dass sie in gewissem Maße (wenn auch weitaus weniger häufig und heftig) gleichgeschlechtlich empfinden. Das alleine ist weder krankhaft noch sündhaft und wir müssen uns auch nicht so fühlen. Ja, wir sind anders - das kann aber auch von Vorteil für die Kirche und die Welt an sich sein! Wir haben vielleicht Talente, die andere nicht haben und können Sie zum Guten oder zum Schlechten verwenden. Aber bitte hört auf, uns laufend zu analysieren, als ob wir Laborratten wären! Damit helft ihr uns nicht weiter!

Nochmal: ja, ich halte die Fachliteratur für extrem wichtig. Aber dabei alleine darf es nicht bleiben. Wenn Veränderung nur im Kopf und nicht im Herzen geschieht, hält sie weder an noch bewirkt sie etwas. Außerdem ist es das Herz, das Gott anschaut - nicht den Verstand.

Es ist eben nicht so, dass man die Menschen, mit denen ein "veränderungswilliger Homosexueller" zu tun hat, klassifizieren kann (in aufsteigender Reihenfolge: aktive Homosexuelle, Ex-Gays, unattraktive Heterosexuelle - und der beste Fall: attraktive Heterosexuelle. Hintergrund ist der - keineswegs von der Hand zuweisende! - Gedanke, dass der Mythos der Männlichkeit als etwas Unerreichbares durchbrochen wird, wenn es gelingt, eine gesunde Freundschaft zu einem Menschen des gleichen Geschlechts aufzubauen, den man vorher als etwas gesehen hat, das "anders" ist als man selbst und einen somit anzieht). Selbstverständlich sollte man heterosexuelle Menschen des gleichen Geschlechts kontaktieren, um den eigenen Weg zu unterstützen. Menschen lassen sich aber nicht in Gruppen einteilen. Jemand, der unseren Weg beschreitet, braucht Gleichgesinnte genauso wie heterosexuelle Mentoren. Das eine ohne das andere wird nicht weit führen.

Manche versuchen auch, Hilfe anzubieten, die völlig ohne jeden religiösen Hintergrund ist. So sehr ich diese Programme auch schätze und als durchaus wichtig halte, denke ich als bekennender Christ doch, dass ohne den Glauben an Gott jede Moral in der Luft hängt. Ohne religiösen Hintergrund wird es extrem schwierig - wenn auch nicht unmöglich! - langfristig die Motivation aufzubringen, um diesen langen und schweren Weg zu gehen. Abgesehen davon ändert sich die Wissenschaft ständig - und ohne einen gemeinsamen Konsens darüber, was moralisch richtig, wahr und gut ist, bleibt jede Art von Moral relativ und individuell. Aus persönlciher Sicht kann ich nur sagen, dass ich ohne meinen Glauben diesen Weg nicht gegangen wäre. Warum auch? Dann hätte es für mich keinen Grund gegeben etwas zu ändern, das ich als richtig ansehe (was vor meinem Weg aus der Homosexualität so war).

Es ist also extrem wichtig, dass die verschiedenen Gruppen, die in dieser Richtung arbeiten - seien sie nun wissenschaftlicher oder mehr religiöser Art - einander wertschätzen und achten und sich der Tatsache bewusst sind, dass sie nur im Verbund miteinander wirkungsvoll handeln können.

Robert

 

 



What if I have a powerful same-sex drive? Why shouldn't I go for it? I can't stay alone for the rest of my days! Why can't I be happy too? - All questions that do have a real and sometimes painful background. So how about it? Let's start with the powerful sex-drive. The temptation is strong, if that drive has built up for many years - maybe because you had nobody to talk to and/or saw no other alternative than to finally yield. However, if there is one thing I had learned during the many years in the gay scene involving many sexual encounters with men and sexual practices you might not even heard of, then it is this: If you think you can quench that thirst from your sex drive by "going for it", then you better forget that right now. It's not going to happen. On the contrary: Once you break a taboo, the next one will be so much easier to get out of the way. Once you try to still your sexual drive by having sex with members of the same sex, you tasted blood and will want more. And more. And more. Being "creative" will become the new norm - and your life will turn around "being gay". If you think that is fun, let me tell you this: Yea, at the beginning it is like a wall crumbling down. "Finally I can be myself!" (much later you might realize that this was only a very distorted picture of yours). That big high, however, will soon make way for embitterness. You don't want to go there. There are reasons why you have those same sex attractions. Many different factors contributed to the development of your ssa - and need to be dealt with. Also there are legitimate physical, emotional, relational and spiritual needs behind your attractions. Those needs need to be adressed and satisfied a healthier way. Keeping all of that in mind, it is irresponsible to just forget about all that and tell people to "go for it". That is cheap. Seeking the quick fix will quench your thirst for a short time, numb the pain and help you forget about things - much like a drug addict does by getting loaded. However, sex does not heal and on the long rund things will get much worse. You exchange true satisfaction for the easy way out.

But what about having to stay alone for the rest of your days? If you mean "lonely" by "alone", then let me remind you that you can - and likely will - be very lonely in the gay scene. Being "alone" is something different. It is a gift that Jesus often used when He went out in the desert to pray. We need to be alone at times to spend some good quality time with ourselves and with God. To be able to be alone is a true treasure. Ever since I left the gay scene, I found times to be "alone", but most of the time the Lord grants me time to spend with the many true friends He brought into my life ever since and with the people He leads to me to help them get back on their feet again. I have never been less "lonely" than since I had left the gay life. I have found a true meaning and purpose in life and also my life has changed in all areas.

So what about "being happy"? I think it is a big misconception in today's culture and society that once with throw something in the "love"- or "being happy"-pool, everything is fine. No, it isn't. Being "happy" is not a criteria that something is good or morally acceptable. An alcoholic who just had a bottle of wodka might say he is "happy" now. A family father might have just left his wife and kids to live with his new girlfriend, "love" her and be "happy" with her for the rest of his days - it would still be unacceptable adultery in a Christian's eyes. Following Christ will give you true joy and tell you about the difference between "being happy" and finding that joy only God can give. And please don't mistake love for a fuzzy feeling. Feelings come and go. Love is a covenant where one person gives himself or herself (reflecting Christ's life-giving covenant with His bride, the Church) and where the two take the willful decision to stay together for their whole lives to become one flesh again. Again? Yes, our sexual drive hints back to the beginnings, where Eve was taken from Adam's flesh. This drive seeks that union back again - becoming one flesh. So much one you have to give this "one" a name nine months after.

To cut it short: I know it isn't easy to leave the gay life. It can be very scare as you have no idea what you signed up for and where this will take you. So for the beginning I give you this piece of advice: Scratch together the little faith and trust you can find in you and put it on God. And then let yourself fall and begin the journey - step by step. God has never broken any of His promises. He will be with you every second of the way and lead you out of this. Promised.


Sickos?

Brothers,

some things have been going on and around in my head for quite some time now...

I've been involved in "ex-gay ministry" for a couple of years now and had my share of good reading, seminars, public appearances, meeting many people from all over the globe, ministering to those in need and so on.

Now something I really need to get off my chest: the way we are sometimes seen and might even see ourselves.

I have been reading lots of books & articles and I've watched people live or listened to them on cd and something strikes me to a point that I begin to not being even able to listen to it anymore (which is unreasonable, I admit):

If you read the ex-gay literature, the points that are usually stressed might sound like this:

- We had a problem with our fathers (either he was not there all together or emotionally not accessible)
- We have a bad brain/hand coordination
- Our mothers were dominant
- We have a problem building up healthy relationships (both same-sex and opposite-sex)
- We have a broken relationship with the Lord
- We have emotional problems (anxieties, depression...)
- We might have been sexually abused in our childhood
- We lost the contact to the male world and by having sex with other men, we try to make up for it and like this get back from those who we perceive as "different" than us ("real men"), what we believe we do not have
- We have a "gender identity disorder"
- We are way too impulsive
- We have a hard time concentrating on a goal and pursuing it no matter what (no matter how long it takes and how hard it will be to get there)
- Somehow we are still littel boys (the little kid in us keeps on popping up and the big dude fails to take over)
- We are confused as to our masulinity
- We need healthy heterosexual male mentors
- We have a big problem pitying ourselves
- We are wimps
- We are way too feminine and need to learn what being a man is all about
- We have a problem with porn, masturbation, sex...
- We are suicidal
- We don't have stress resistance
- and so on and so forth...

Does that sound familiar?

Now you tell me how that sounds like.

First of all: all of that sure is true (even though not for everyone of us - another thing people tend to forget at times!), no doubt about that. And people like Satinover, Aardweg, Nicolosi and so on have done a great job teaching us all of that. Also: if you want to enter the ring, you need to know your opponent - both spiritually and scientifically.

BUT:

Doesn't that make us look like real sickos? I mean, really: if you read all of that and if you haven't felt bad about yourself, now would be the perfect time time to start!

Do people really think it helps us to make us look like psychos, like poor little things that are somehow mentally handicapped and need pity?

Healing? Like from a contagious disease?

Sure - we need to heal, but that ain't the way to start, even though each or those issues might have to be dealt with on the way.

First of all - and most of all - we need to love and accept us JUST THE WAY WE ARE.

If we can't get to that point, it hepls us nothing to get on the therapy train. If we don't learn to love ourselves, we cannot love God or others either.

And P-L-E-A-S-E don't come up with commonplaces now like "God loves you just the way you are - but He loves you way too much to let you stay that way!"! Of course, it is basically true - but the intention behind it somehow sounds shallow and hypocrite to me.

God loves us the way we are and so should we. Period. The fact that "those feelings" are there, is by itself not something bad. It is the acting out part that gets you in trouble.

Now of course, we need to change things in our lives - according to all the points mentioned above. Like every other Christian does (yes, another thing people tend to forget).

As I said: I've read and heard lots of that ex-gay stuff - and it was extremely helpful on the way. No question about that. But it doesn't reach the heart, and that's where it has to sink in. That's why we need those "healthy male relationships". And - contrary to some assumptions - you cannot classify the men we should reach out to as to "better" or "worse". Heterosexual mentors are needed just as much as fellow strugglers. Also regarding the therapists: There are some out there who look at the whole thing from the outside - as scientists. Whcih is basically not a bad thing. They can produce valuable results - and they do - but sometimes you need people who know how that feels, because they have "those feelings", too. Some might tell me now that oyu don't have to be alcoholic either to treat one. Whereas I respond that sarcasm like this gets you nowhere fast. Alcoholism and same-sex attractions are in no way comparable - even if some things in the lives of those people might look familiar.

Think about it: As a man, I could spend my whole life watching women and make scientific studies about them and write one book after the other about women. Cool. Nothing to be said against that. But sometimes it does take a woman to understand how a woman really feels!

To cut it short: it is the mixture that counts.

As to masculinity that's definitely an extremely important issue - FOR EVERY MAN OUT THERE (for more info, watch www.mensfraternity.com). We are different, no doubt, but that is not a bad thing. Even though we need to work on becoming a man (by being shaped by other men, like every other dude out there!), there is no need to become a copycat. You don't have to imitate someone to become a man. One trait of masculinity is being authentic - and trying to look and act like someone else sure ain't authentic.

As to myself: I've gone along way and many people helped me during the last couple of years - for which I am deeply thankful. But at some point it is important to close a chapter of the book of your life to start a new one. I do not want to live in the past anymore.

Does that mean I quit ministering to people who seek freedom from same-sex attractions? No.

But it sure means that I discovered other things that are important to me. That I have found peace with my past and the people involved - and do not need to give testimony all the time. That I have rediscovered my masculinity and my true self. That I do not have to deal with ex-gay issues 24/7 anymore.

Yes, I realize that I have to be on guard for the rest of my days, being fully aware that sin is always but a step away. But again: that ain't no different from any other man.

And this is what I am:: a totally normal heterosexual man - who happens to have same-sex feelings at times.

I have come to love myself - and starting from there I can reach out to others, trying to pass on some of all that love the Lord has given me.

Think about it.

Robert

Frage: Ihr verwendet ein 14-Schritte Programm. Ist das nicht dasselbe wie diese 12-Schritte-Programme zur Behandlung von Suchtproblemen? Damit wird doch nur eine Verhaltensänderung erreicht!

Antwort: Ein Teil unserer Schritte wurde tatsächlich von den klassischen 12-Schritte Programmen übernommen und speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen angepasst, weil sie für hilfesuchende Menschen sehr hilfreich sein können. Zumal auch Suchtproblematiken und damit verbundene zu erzielende Verhaltensänderungen hier eine große Rolle spielen.
 


Sehen wir uns unsere 14 Schritte doch mal an:
 

14 Steps of HA
 
 
 
1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable. (Wir haben uns eingestanden, dass wir unserer Homosexualität machtlos gegenüber stehen und dass wir unser Gefühlsleben nicht mehr im Griff haben).
 
 
 
 
2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done. (Wir haben begonnen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben).
 
 
 
3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble. (Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen. Wir haben ebenso gelernt, dass unsere gefallenen Leben unter Gottes Kontrolle sind, der Gutes aus all dem Schlechten hervorbringen kann).
 
 
 
4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood. (Wir haben begonnen, daran zu glauben, dass Gott die Macht der Homosexualität schon gebrochen hat und deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte).
 
 
 
5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity. (Uns ist klar geworden, dass wir an eine Lüge über uns selbst geglaubt haben, eine Illusion, die uns in eine falsche Identität gelockt hat).
 
 
 
6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him. (Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen. Als Menschen sind wir nämlich Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung und Gott will, dass wir diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wieder entdecken - so wie Ihn unser Glaube wahrnimmt).
 
 
 
7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time. (Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unseren liebenden Gott anzuvertrauen und im Glauben zu leben, indem wir ihn für unsere neue unsichtbare Identität preisen und darauf vertrauen, dass diese Identität für uns sichtbar wird, sobald Gott dies will).
 
 
 
8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world. (Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind, haben wir eine furchtlose moralische Bestandsaufnahme von uns selbst gemacht und sind entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen).
 
 
 
9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character. (Wir haben vor Gott, vor uns selbst und vor einem anderen Menschen all unsere Fehler schonungslos eingestanden und Gott demütig gebeten, die negativen Aspekte unseres Charakters zu entfernen).
 
 
 
10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed. (Wir haben versucht, soweit als möglich jeglichen Schaden, den wir anderen zugefügt haben, wieder gut zu machen).
 
 
 
11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster. (Wir haben uns entschlossen, nicht mehr länger in Furcht vor der Welt zu leben, da wir glauben, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns steht, zu unseren Gunsten wendet und etwas Gutes aus den Sorgen hervorbringt sowie Ordnung aus dem Chaos).
 
 
 
12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them. (Wir sind entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen und die Bedeutung einer Partnerschaft von gleichberechtigten Partnern zu lernen, wobei wir weder Dominanz über Menschen noch Abhängigkeit von ihnen suchen),
 
 
 
13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives. (Wir haben durch vertrauensvolles Beten und die Weisheit der Bibel ein andauerndes Wachsen unserer Beziehung zu Gott gesucht, sowie ein demütiges Annehmen Seiner Führung für unser Leben).
 
 
 
14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us. (Nachdem wir ein spirituelles Erwachen erleben durften, versuchen wir nun, diese Botschaft an andere Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen heranzutragen - mit einer Liebe, die nichts verlangt und nichts fordert. Wir werden diese Schritte in allen Bereichen unseres Lebens praktizieren, so weit uns dies möglich ist).
 
 

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Selbst ohne hier die Schritte näher zu erläutern, dürft schon anhand der Titel für jeden nachvollziehbar sein, dass es hier um weit mehr als nur um Verhaltensänderungen geht.
Selbst konventionelle 12-Schritte Programme konzentrieren sich nicht alleine auf das Verhalten. Ohne eine grundlegende Änderung der inneren Einstellung wäre wohl auch ein Suchtproblem nicht zu meistern. Selbst wenn diese innere Änderung noch nicht da ist, ist es aber unerlässlich, das Verhalten zu ändern!
Inzwischen gibt es auch 12-Schritte Programme auf christlicher Basis, die den Rahmen noch erheblich erweitern. Hier kann schon längst nicht mehr nur von reinen Verhaltensänderungen gesprochen werden.
Homosexuals Anonymous mit seinen 14 Schritten geht noch erheblich weiter. Bei uns steht Gott im Mittelpunkt.
Douglas McIntyre, Mitgründer von HA, hat in einem Vortrag auf der internationalen Konferenz von HA im September 2006 gemeint: "Der Grund, warum viele nicht geheilt werden, ist, weil sie nicht wirklich glauben, dass es geschehen kann!" Weiterhin meinte er, als sie damals (zeitgleich mit Exodus vor ca. 30 Jahren!) angefangen haben, hatten sie keine der vielen schlauen psychologischen Bücher (so nützlich sie auch sein mögen). Alles, was sie hatten, war die Bibel. Und das ist auch alles, was Doug bis heute hat. Wer ihn getroffen hat, kann bezeugen, was für eine unglaubliche Ausstrahlung von ihm ausgeht und welch starken Glauben er vermittelt. Er ist inzwischen Familienvater mit erwachsenen Kindern!
Kürzlich meinte jemand, man dürfe den Menschen nicht erzählen, ihr Glaube könne sie heilen. Damit würde man sie nur frustrieren. Sowas machen nur Charismatiker. Vielmehr solle man wohl all den psychologischen Konzepten hinterherlaufen, die es momentan gibt.
Dazu folgendes: es ist ein Armutszeugnis, eine Bankrotterklärung dem christlichen Glauben gegenüber, so etwas auch nur zu denken. (Nützliche Bibelstellen hierzu gibt es viele. Wie wäre es mit Apostelgeschichte Kapitel drei und vier?).
Wir achten und respektieren all diejenigen, die mit besten Absichten - und vielen psychologischen Konzepten Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen möchten. Sicherlich ist vieles davon hilfreich und die Arbeit, die diese Menschen leisten, außerordentlich.
Wir möchten aber davor warnen, alleine diesem Bereich zu vertrauen und sich von der Macht des Glaubens zu verabschieden. Im allgemeinen ist niemand dieser - wenn auch gutmeinenden - Helfer Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut, die tatsächlichen wissenschaftlichen Fachkenntnisse sind also sehr begrenzt. Zum anderen betrachtet moderne Wissenschaft Homosexualität weder als Krankheit noch als psychische Störung, daher auch nicht als behandlungsbedürftig. Homosexualität wird als gleichwertige Form sexuellen Begehrens gesehen.
Selbst wenn man aber Psychologe o.ä. wäre - Wissenschaft kann sich ändern. Der Glaube und die Bibel, auf der er sich gründet, bleibt felsenfest.
Soll man sich also zurück lehnen und nichts tun, da Gott uns ja "heilt" ("heilt" im christlichen Sinne, nicht im psychotherapeutischen)?
Nein. Gott hat von uns immer verlangt, dass wir uns aktiv für Ihn entscheiden. Dass wir unseren Teil tun und täglich unser Kreuz auf uns nehmen und Ihm nachfolgen - egal, wie schwer und lange es dauern wird. Natürlich und selbstverständlich kann Er uns auch "auf einen Schlag" heilen - und hat dies auch schon bei Menschen getan. Aber Er alleine entscheidet, ob wir durch einen Lernprozess gehen sollen und Ihm so immer wieder bezeugen können, dass wir in jeder Situation zu Ihm halten, oder ob wir alleine durch die Kraft unseres Glaubens in kürzester Zeit frei sind.
Psychologie und das Verstehen von Hintergründen, die zur Entstehung unserer gleichgeschlechtlichen Neigungen beigetragen haben, ist sicherlich wichtig - und mit ihr die Arbeit, die sich darauf gründet.
Psychologie alleine liefert aber weder die Motivation noch den Weg, um Freiheit ("Freiheit" wiederum im christlichen Sinn) zu erlangen. Psychologie kann sich ändern - der Glaube nicht. Was weltliche Wissenschaft betrifft, kann man sich immer irren. Die Bibel bleibt.
Letztendlich ist es für mich als Christ zwar interessant, zu erfahren, welche Faktoren zu meiner Neigung beigetragen haben, letztlich aber zweitrangig. Gott hat mich mehrfach in ungewöhnlich scharfer Form davor gewarnt, dieser Neigung nachzugeben - gleich welche Ursache sie hat. Und dies hat Er nicht getan, weil Er mich gerne herum kommandiert, sondern weil Er mich liebt und nicht will, dass mir etwas geschieht. Er weiß um die Konsequenzen meines Tuns, sollte ich mich von Ihm abwenden.

Was die Findung unserer wahren Identität betrifft, so ist dies bei HA ein zentraler Punkt. Unter Identität verstehen wir aber nicht dasselbe wie weltliche Wissenschaft. Unsere wahre Identität finden wir auch nicht in Büchern von Nicolosi & Co - so wichtig sie auch sein mögen. Unsere wahre Identität finden wir alleine in dem, als dessen Ebenbild wir geschaffen wurden: in Gott. Wenn wir zu Ihm aufschauen, sehen wir unser wahres Ich.

In HA verwenden wir viele Hilfsmittel, die uns und anderen geholfen haben, unsere Situation zu verstehen. Seien es nun hilfreiche Bücher, die wir zusammen lesen und besprechen, Filme, die wir anschauen oder gemeinsame Aktivitäten.
Wichtig ist für uns, nicht nur vor dem Bösen wegzulaufen (Vermeidungsstrategien und Ablenkungstechniken, auch wenn uns diese unterstützen, uns nicht in Gefahr zu begeben), sondern auch zum Guten hin zu laufen (unsere wahre Identität in Jesus Christus zu finden, wenn möglich zerbrochene Beziehungen zu Freunden und Verwandten wieder her zu stellen, sinnvolle Aktivitäten zu finden. sich sozial und in der Gemeinde zu engagieren, tägliches Gebet und Bibelstudium sowie gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen um das hinter Homosexualität stehende Bedürfnis auf gesunde art und Weise zu befriedigen - und natürlich der Aufbau unserer Männlichkeit/Weiblichkeit). Robert bietet z.B. auch das "Men's Fraternity"-Programm an (siehe www.freewebs.com/mensfraternity).
Hier etwa unser Rechenschaftsbericht. Dieser war ursprünglich nicht Teil von HA, wurde aber zuerst im Online-Programm, dann auch in lokalen Gruppen eingeführt. Zum einen folgt er dem biblischen Prinzip, sich gegenseitig Verfehlungen einzugestehen (nur Sünde sucht die Verborgenheit! Bekennen ist der erste Schritt zur Vergebung!), zum anderen hilft uns dieser Bericht, unsere Aufmerksamkeit auf zentrale Punkte zu lenken.
Im Gegensatz zu traditionellen 12-Schritte Programmen ist hierbei die Mitwirkung der Brüder und Schwestern erwünscht, die sich gegenseitig unterstützen und motivieren sollen. Es ist ausdrücklich gewünscht, sich gegenseitig vorzuschlagen, was man tun könnte, um es nächste Woche besser zu machen. Nicht, weil man gerne weise Ratschläge erteilt und sich besser fühlt als der Andere. Wir sitzen alle im selben Boot und sind uns dessen sehr wohl bewusst. Wir wollen uns gegenseitig helfen, und der Austausch von Tips und Erfahrungen hat sich als extrem hilfreich und auch von allen Seiten erwünscht gezeigt.

Hier ist er also:
 
 

Rechenschaftsbericht von Homosexuals Anonymous (online):

1) Hast du das Gefühl, du warst diese Woche in Verbindung mit Gott? Bitte erkläre dies.
2) An wie vielen Tagen hast du diese Woche eine ruhige Zeit mit Gott verbracht? (Alternativ: an wie vielen Tagen hast du in der Bibel gelesen?)
3) Was hat dich Gott diese Woche gelehrt?
4) Hast du diese Woche einen Gottesdienst besucht?  Wenn nicht, warum nicht? Und: wie sah es mit deinem Engagement in deiner Gemeinde, in sozialen Organisationen und für Menschen in Not aus?
5) Welche Schritte hast du diese Woche unternommen, um eine gesunde männliche (weibliche) Beziehung mit jemand zu beginnen oder fortzusetzen? 
6) Hast du das Gefühl, du hast diese Woche Fortschritte in der Therapie gemacht? Erkläre dies.
7) Hast du dich diese Woche sexuell betätigt?  (Masturbation, Pornographie  und jede andere homosexuelle Aktivität wie etwa Fantasien zuzulassen, unangemessene zweite Blicke auf jemand oder etwas. Sei bitte genau und sage uns, wie oft du das getan hast!)
8) Was könntest du nächste Woche tun, um deine Brüder (Schwestern) zu ermutigen und zu unterstützen? Wen im Besonderen?
9) Hast du diese Woche nützliche Literatur gelesen, Filme angesehen oder Veranstaltungen/Seminare besucht?
10) Erzähle uns von positiven Dingen, die letzte Woche geschehen sind und für die du dankbar sein solltest.
11) Wie sah es letzte Woche mit Spaß oder Erholungsphasen aus (Kino, Sport...)?
12) Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet? Wenn nicht, warum nicht?
 


Weitere Charakteristika von HA ist etwa die Dauer des durchschnittlichen Aufenthalts eines
Mitglieds in den Gruppen (prinzipiell kann jeder bleiben, so lange er will - die meisten
bleiben auch längee Zeit, oft sogar über mehrere Jahre).
Ebenso charakteristisch ist die enge Verbindung zwischen den Mitgliedern, die sich im Laufe
der Zeit aufbaut sowie der durchschnittlich hohe Informationsstand sowie die Motivation
unserer Leiter.

Wir sehen uns als eine Familie - und behandeln uns auch so.
Dies führt zu einem weiteren Punkt von HA: die nicht-hierarchische Struktur und die
familiäre Beziehung - auch auf internationaler Basis.
Zentraler Inhalt von HA ist und bleibt aber unser christlicher Glaube. Wissenschaft kann
und wird sich ändern - die Wahrheit der Bibel bleibt bestehen bis ans Ende aller Tage.
Wir haben erkannt, dass wir dort gescheitert sind, wo wir versucht haben, mit eigener
"Weisheit" Erfolg zu haben und das Ganze unter Kontrolle zu bringen. Jetzt, wo wir uns
voll und ganz Gott anvertraut haben, fühlen wir uns endlich sicher und geborgen.

Abschließend dürfen wir sagen, dass wir uns solidarisch mit allen Einrichtungen sehen, die
Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen wollen. Auch wenn unsere
zutiefst christliche Vorgehensweise sich vielleicht von anderen Einrichtungen unterscheidet,
sehen wir uns nicht als Konkurrenz oder gar als "besser" als andere, sondern als deren
Ergänzung.
 

Wir bieten jedem, der dies möchte, unsere helfende Hand an und gehen mit ihm oder ihr den
Weg hin zu Jesus!

 

A Healthy Mind in a Healthy Body!

Some people with same-sex attractions tend to neglect the importance of health in their struggle, so let’s talk a little about that.
Health is crucial for all of us. Christians know that their body is the temple of the Lord and this is why we need to take care of it and keep it in good shape. Note that we are not simply talking about physical health here, but also mental and spiritual health.

Here some points to ponder (note that these are NOT medical advices. Talk with your doctor or therapist about these points! Also these are only some points. I am sure there is a lot more to think about!):

Physical health:
• Make sure you go for a check-up to your doctor and dentist at least once a year.
• Watch your food habits (in short: Try to eat much fruit and vegetables – if possible uncooked. Cut down on alcohol, coffee, sugar and meat. Drink enough water each day. Make sure your food comes from your area and not from other countries. Eat the fruit and vegetables that grow during the season you are in. Eat whole grain products and brown or wild rice and avoid superfine flour and husked rice. Avoid fast food. Also avoid heating meals in the microwave. Avoid products that are chemically changed a lot.)
• Get a daily structure regarding the times you get up and go to bed, the times you eat and so on.
• Get enough sleep (thumb rule: eight hours a day).
• Do sports on a regular basis (like going to the gym, hiking, walking, swimming or whatever else there is). Even 30 minutes of walking a day can do you much good.
• Follow your doctor’s advice.
• If you have serious physical problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to your doctor.

Mental health:
• Make sure you get enough rest and also fun times in your life.
• Learn about ways to calm down (like autogenic training, muscle relaxation according to Jacobson and the like).
• Find out the stress factors in your life and eliminate them if possible.
• Surround yourself with things you like. If you don’t like the color of the wall in the kitchen, change it!
• Learn about healthy ways to set boundaries.
• Find out about your emotional needs and learn to meet them a healthy way.
• Make sure your social needs are met a healthy way.
• If you have been hurt, seek someone to talk about it. Then learn to forgive! Don’t let past hurts ruin the rest of your life!
• Get a positive attitude. Your perspective on things makes the difference!
• Work on your masculine (for women: feminine) identity. Seek the company of other men (women) to learn from them and grow with them. If possible, take part in programs like Men’s Fraternity.
• Keep your mind busy. Life is not a long and silent river. We need to keep on learning, growing and maturing.
• Find out about your calling in life. Thumb rule: Find out what you are passionate about. God gave us our passions for a reason!
• Get a mentor if possible.
• Surround yourself with healthy men (women).
• Seek good friends!
• If you have serious mental problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to a psychiatrist. Follow his advice.

Spiritual health:
• Set up a daily structure. You would not ride a motor bike without a helmet, so don’t start the day without putting on your spiritual armor either! Pray, meditate and read the Bible each morning!
• Seek a spiritual mentor.
• Join a local church community.
• Find out about spiritually unhealthy things or people in your life and avoid them if possible.
• Do works of love.
• Repent and confess your sins regularly. Find out about practical steps to make amends or to avoid sinning in the future.
• Pray like there is no tomorrow.

Robert


Jason International praktiziert keinerlei Form von Therapie. Wir sind eine Selbsthilfegruppe und Seelsorge-Organisation.


Siehe auch:

Nervenstark!

www.nervenstark.org




Wollen wir die sexuelle Orientierung Minderjähriger beeinflussen?


Da wir keinerlei Therapie anbieten, können wir diese Frage klar mit nein beantworten.


Wenn diese Minderjährigen jedoch eine seelsorgerische Begleitung suchen und die Eltern damit einverstanden sind, werden wir diesem Wunsch im Rahmen der gesetzlichen Grenzen entsprechen.



Wollt ihr nicht die sexuelle Identität verändern oder unterdrücken? Sollen nicht auch heterosexuelle Empfindungen geweckt werden?

Nein zu allem davon. Wir sind keineswegs der Meinung, dass die sexuelle Identität verändert werden sollte. Selbst als Christinnen und Christen lehnen wir nicht die Neigung an sich ab, sondern gleichgeschlechtliche sexuelle Akte. Das ist unser gutes Recht.
Wir wecken auch keine heterosexuellen Empfindungen, wo keine da sind. Wenn jemand aber zu uns kommt und sagt, er/sie habe "verschüttete" heterosexuelle Empfindungen und will wieder Zugang dazu finden, so werden wir ihn/sie dabei begleiten - als Seelsorger und nicht als Therapeuten. Auch das ist unser Recht.


The Pearl Necklace

The cheerful girl with bouncy golden curls was almost five. Waiting
with her mother at the checkout stand, she saw them: a circle of glistening
white pearls in a pink foil box. "Oh please, Mommy. Can I have them?
Please, Mommy, please?"

Quickly the mother checked the back of the little foil box and then looked
back into the pleading blue eyes of her little girl's upturned face.
"A dollar ninety-five. That's almost $2.00. If you really want them,
I'll think of some extra chores for you and in no time you can save enough
money to buy them for yourself. Your birthday's only a week away and you might
get another crisp dollar bill from Grandma."

As soon as Jenny got home, she emptied her penny bank and counted
out 17 pennies. After dinner, she did more than her share of chores and she
went to the neighbor and asked Mrs. McJames if she could pick dandelions for
ten cents. On her birthday, Grandma did give her another new dollar bill and
at last she had enough money to buy the necklace.

Jenny loved her pearls. They made her feel dressed up and grown up. She wore
them everywhere - Sunday school, kindergarten, even to bed. The only time she
took them off was when she went swimming or had a bubble bath. Mother said if
they got wet, they might turn her neck green.

Jenny had a very loving daddy and every night when she was ready for bed,
he would stop whatever he was doing and come upstairs to read her a story.
One night when he finished the story, he asked Jenny, "Do you love me?"

"Oh yes, Daddy. You know that I love you."
"Then give me your pearls."
"Oh, Daddy, not my pearls. But you can have Princess - the white horse
from my collection. The one with the pink tail. Remember, Daddy? The one
you gave me. She's my favorite."

"That's okay, Honey. Daddy loves you. Good night." And he brushed her cheek
with a kiss."

About a week later, after the story time, Jenny's daddy asked again,
"Do you love me?"

"Daddy, you know I love you."
"Then give me your pearls."

"Oh Daddy, not my pearls. But you can have my baby doll. The brand new
one I got for my birthday. She is so beautiful and you can have the yellow
blanket that matches her sleeper."

"That's okay. Sleep well. God bless you, little one. Daddy loves you"
And as always, he brushed her cheek with a gentle kiss.

A few nights later when her daddy came in, Jenny was sitting on her bed
with her legs crossed Indian-style. As he came close, he noticed her chin
was trembling and one silent tear rolled down her cheek.

"What is it, Jenny? What's the matter?"

Jenny didn't say anything but lifted her little hand up to her daddy. And when
she opened it, there was her little pearl necklace. With a little quiver, she
finally said, "Here, Daddy. It's for you." With tears gathering in his own
eyes, Jenny's kind daddy reached out with one hand to take the dime-store
necklace, and with the other hand he reached into his pocket and pulled out a
blue velvet case with a strand of genuine pearls and gave them to Jenny. He
had them all the time. He was just waiting for her to give up the dime-store
stuff so he could give her the genuine treasure.

So it is with our Heavenly Father. He is waiting for us to give up the cheap
things in our lives so that he can give us beautiful treasure. Isn't God
good? Are you holding onto things which God wants you to let go of. Are
you holding on to harmful or unnecessary partners, relationships, habits
and activities which you have come so attached to that it seems impossible
to let go? Sometimes it is so hard to see what is in the other hand but do
believe this one thing.................. God will never take away something
without giving you something better in its place.



Here a note from Kyle from Relational Healing (www.relationalhealing.com). He does not do reparative therapy, but would be glad to offer his services also for people with unwanted same-sex attractions:

My name is Kyle Rigsby and I am a counselor at the Center for Relational Healing in Brentwood, TN.  I just wanted to introduce myself to you and let you know what I focus on in case you need a referral source.  I work with individuals of all ages and primarily focus on trauma work.  I have advanced training in EMDR and have spent the last few years primarily doing this type of therapy.  If you would like more information on me, feel free to click on my website listed below.  There, you will find a short video of me and plenty of biographical information about me.  If you have any questions for me or would like to contact me, please don't hesitate to do so.  If you refer someone to me, which I would greatly appreciate, feel free to give them my cell number or direct them to my website.  All of my contact information is listed below.

Sincerely,

Kyle Rigsby, LPC-MHSP (temp licensed)

kylerigsby@me.com - counseling e-mail
www.kylerigsby.com
http://www.psychologytoday.com/  (profile under "find a therapist")
phone:  615-804-2050
fax:  615-465-8495

HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

Oceania and Africa

Thanks to the outstanding service and commitment of Pastor Paul, we were able to expand our ministry in Oceania, Africa and Asia. For more information please click here.


From HA:

Two gay men themselves describe the lifestyle thusly:  "Numerous psychologists, sociologists, and men of letters have written at great length on the aloneness of man in today's impersonal mechanized world of gadgets, technology, and scientific management.  The homosexual is perhaps even more alone because of...his homosexuality...  He needs a life mate even more desperately, he feels, because of his increased need for communication with others like himself, so that he need not feel so lonely.  As a result, he searches assiduously for the ideal type of person, who, he imagines, might help put an end to his problem and his search.  He may not be a drinker, but he goes to gay bars, cruises the streets, and makes regular appearances at other places where homosexuals congregate, in hopes of meeting his ideal type.  Each passing sexual encounter is hoped to be the 'one and only,' but numerous short-lived affairs are usually the result.  Time goes by.  Years pass.  The attractiveness of youth fades.  The muscles become flabby.  Gray hair increases.  Bald spots appear.  The affairs continue.  As the man gets older, he must work harder to coax others to take an interest in him.  If this fails, there is the despair of old age, to be ended only by the inevitability of death." 
[Donald Webster Cory and John P. LeRoy, The Homosexual and His Society: A View From Within, p. 19]





 
When Jesus told the woman to "go sin no more'., what did He mean? Did He mean that she would not sin? I don't think so. I think that Jesus was saying don't sin wilfully like you did before. We have sins of omission, we forget to worship god and sins of comission, we cmit sin and know it's wrong. Jesus sets us free from our past sins and asks us as Christians to follow Him .. how often we fail to do this.
Yet to sin and induce another to sin as well compounds the sin (makes the sin worse). To know how to do right and then do wrong is sin. And we fall short of the glory of God, God calls us to be 'holy' as He is holy. Our sin takes us away from God and we break our fellowship with God. Sion destroys our union with God. Of course we can confess our sins to God abd He will forgive us and bleanse us, isan;t that great to know. But we should as the Bible tells us to, "avoid sin", as God understands the ramification of sin in our life.
We must practice our Christian faith. Going to church will do noone any good, unless they are 'born again'. Reading many books may give us knowledge but unless we apply the knowledge gained our reading is in vain, much like our Christianity, ubless we practice it we arestill "without hope and without God' in this world.
Believe me I know that sin is powerful, yet I have founda power greater than sin that has set me free. You also can attain freedom by reading and doing and avoiding all places where you may find sin.

Bill B.

 

Lessons

From Homosexuals Anonymous:

FEAR

"I asked (Dr. Paul Tournier) how he helped his patients get rid of their fears. 'I don't,' he said. 'Fear has a purpose.'" [Bruce Larson, Living Beyond Our Fears, p. 9]
 
"There is nothing Christian about the denial of reality. The courage of the Christian doesn't come without fear. When you don't have any fear, you don't need any courage. Courage can only be defined in the context of fear. If you never know fear, you will never know courage." [Stephen Brown, No More Mr. Nice Guy! p. 133]
 
Deuteronomy 1:21
 
"Among Christians there is a wide variety of views about anxiety. At one end of the continuum some ... are almost indistinguishable from the existentialists, emphasizing man's search for identity, self, and meaning, and the resulting existential angst. They seem to deemphasize both Scripture and the idea of a personal God who holds the answers to the human condition.
On the other end of the spectrum are ... writers who focus upon the sins of fear and doubt of God's provision, calling people to repentance, deliverance, and an end to anxiety through prayer and meditation.... Those in the middle accept the Christian ideal of a life free from worry as well as the fact of fallenness in ourselves and the creation.... They would agree that even though anxiety may not be desirable, the route to eliminating it is not repression and denial but rather the acceptance of our anxious feelings as real.... As it was with the Israelites (e.g. I Sam. 17:47), our 'battles are the Lord's.' If he is for us, why should we fear? Yet knowing this intellectually is only the first step. The Holy Spirit must work into believers God's peace. This peace results from a relationship with him..."
[Dale Simpson, "Anxiety," Baker Encyclopediaof Psychology p. 67]
 
Deuteronomy 31:6
 
"Fear is perhaps our oldest and deadliest enemy. Fear causes illness. It kills. It stifles creativity. Fear prevents love, disrupts families, and causes addiction to alcohol, drugs, work, hobbies, and food. Fear of life and of other people can result in an abnormal desire to withdraw, leading to mental illness. Extreme fear of the future prompts suicide.... Thousands of years ago, the philosopher Seneca said, 'If we let things terrify us, life will not be worth living.' In 1840, Thomas Carlyle wrote, 'The first duty for a man is still that of subduing fear. A man's acts are slavish until he has got fear under his feet.' Thirty years later, Ralph Waldo Emerson remarked that 'He has not learned the first lesson of life who does not every day surmount a fear [Bruce Larson, Living Beyond Our Fears, p. 3 5]
 
Proverbs 3:25,26
 
"Tender handed stroke a nettle And it stings you for your pains, Grasp it like a man of mettle, And it soft as silk remains. " [Aaron Hill (1685 1750), "Words Written on a Window," in Leadership, p. 34]
 
"Andrew M. Greeley, in his book The Friendship Game, argues that fear is the major barrier to friendship." [David Smith, Men Without Friends, p. 138]
 
Isaiah 54:4
 
"Anxiety is: 1. Fear in the absence of real danger. 2. Overestimation of the probability of danger and exaggeration of its degree of terribleness. 3. Imagined negative results." [William Backus and Marie Chapian, Telling
Yourself the Truth, p. 68]
 

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: free32@gmx.de

Wir freuen uns auf Sie!


The 14 Steps

1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable.

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done.

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble.

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood.

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity.

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him.

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time.

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world.

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character.

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed.

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster.

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them.

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives.

14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us.

While the Homosexuals Anonymous Fellowship was inspired by the Twelve Steps of Alcoholics Anonymous, they are not really an adaptation. Rather, they were created specifically for this Fellowship, and should not be construed otherwise. AA, which is a program concerned only with recovery from alcoholism, and is not in any way affiliated with this Fellowship.

Homosexuals Anonymous

Bibelverse

Jakobus 1:12-15

1 Korinther 6:11

Römer 8:38-39

Matthäus 9:28-29

Römer 5:3-10

Jakobus 1:1-27

Psalm 144:1-2

Phi 3:10-14

Hebräer 12:4-14

Jesaja 43:18-20
2 Korinther 10:3-5
 

If

If you were a Facebook member, and if you received a message to accept Jesus as your friend, would you?

If you received Him as a friend and you had the opportunity to say Like Him, would you share Him with your friends?

If He shared some awesome messages on Facebook with you, that could save lives, would you tell your other Facebook friends?

If Jesus asked you to tell your Facebook friends about Him, would you be to ashamed to do so?

If Jesus came to your door today, would you let Him in?

If Jesus walked into your door, would you let Him be your friend?

If Jesus shared a life altering message with you, that could save lives, would you tell your friends?

If you had the opportunity to tell others about Him, would you be too ashamed to do so?

If Jesus allows you a glimpse of Heaven, would He be ashamed of you?

If Jesus opened the door for you to see the Father, would He be your friend?

If Jesus asked the Father to be your friend, would He be ashamed of you?

André

www.thewordswithin.org

 

Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."

 

Thoughts to Ponder...

I asked
God to take away my habit.
God said, No.
It is not for me to take away, but for you to give it up.

I asked God to make my handicapped child whole.
God said, No.
His spirit is whole, his body is only temporary

I asked God to grant me patience.

God said, No.
Patience is a byproduct of tribulations;
it isn't granted, it is learned.
 
I asked God to give me happiness.
God said, No.
I give you blessings; Happiness is up to you.

 I asked God to spare me pain. 
God said, No.
Suffering draws you apart from worldly cares
and brings you closer to me.
 
I asked God to make my spirit grow.
God said, No.
You must grow on your own! ,
but I will prune you to make you fruitful.

I asked God for all things that I might enjoy life.
God said, No.
I will give you life, so that you may enjoy all things.
 
I asked God to help me LOVE others, as much as He loves me.
God said...Ahhhh, finally you have the idea.

I Have Decided to Follow Jesus

"I have decided to follow Jesus. Though no one joins me, still I will follow."

Assam, north-east India, who held on to Jesus when being told to recounce his faith by the village chief. His wife was killed and Assam as well - while he was singing these words: "The cross before me, the world behind me." His strong faith kept on shining: The village chief and others in the village converted afterwards. (see: Wikipedia)

Zitat

"Es ist in Ordnung, wenn ein Mann seinen Penis entfernt haben möchte, damit er Sex als eine heterosexuelle Frau haben kann, aber es ist nicht in Ordnung, eine Therapie zu bekommen, wenn er Sex mit einer Frau haben und eine Familie gründen möchte!"

Dr. Michael Brown

Freedom from SSA

Guys,

there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.

Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.

Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.

Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.

Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.

Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.

Rob