Jason International

Christliche Selbsthilfegruppen und Seelsorge für Lesben und Schwule, Ex-Gays und ihre Lieben

Aber es ist doch normal

Aber Psychologen sagen doch, dass es normal ist!


Dieses Argument stützt sich auf die Entscheidung der American Psychiatrist Association (APA) von 1973, Homosexualität von der Liste der Störungen ("disorders") zu nehmen. In deren "Diagnostic and Statistical Manual" werden als offizielle Liste die geistigen und emotionalen Störungen aufgeführt, die von allen Wissenschaftlern verwendet wird, die auf diesem Gebiet arbeiten. Und anscheinend hat diese Definition auch einen großen Einfluss auf das, was wir als "normal" betrachten.

Hier muss man aber die Vorgeschichte zu dieser Entscheidung etwas genauer betrachten (Literatur hierfür: "Homosexuality and American Psychiatry: The Politics of Diagnosis" by Dr. Ronald Bayer).


Vor 1973 hat die APA Homosexualität als eine Störung betrachtet. In der Definition des "Diagnostic and Statistical Manual" von 1952 wird Homosexualität als eine "sociopathic personality disturbance" (soziopathische Persönlichkeitsstörung) gelistet. In der 2. Version - DSM II - wurde Homosexualität schließlich in der Kategorie der "sexual deviations" (sexuelle Abweichungen) geführt.

Führer der Schwulenbewegung begannen, bei den Treffen der APA zu protestieren und wollten bei künftigen Entscheidungen der APA zu diesem Thema mit dabei sein.

Am 15. Dezember 1973 wurde Homosexualität dann ganz aus dem DSM entfernt. Verschiedene Psychiater widersprachen dem sofort und so wurde schließlich ein Referendum wurde einberufen. Von 10.000 abstimmenden Mitgliedern, waren dann fast 40 Prozent (!!) gegen die Entscheidung des Vorstands, Homosexualität zu normalisieren.

Sowohl die American Psychiatrist Association wie die American Psychological Association haben aber von da an immer schwule Angelegenheiten unterstützt und damit den Eindruck erweckt, dass Psychiater und Psychologen in den USA Homosexualität generell als normal betrachten.


Fassen wir zusammen:

Die Entscheidung der APA wurde also nicht unter normalen Bedingungen getroffen, sondern unter enormen politischem Druck. Die APA hat außerdem keineswegs festgestellt, dass Homosexualität normal sei. Die Entscheidung von damals beinhaltete nur, dass lediglich klar umrissene geistige Störungen im DSM aufgenommen werden sollen. Wenn Homosexuelle sich weder gestresst noch sozial benachteiligt fühlen, sollte man ihre Orientierung nicht als eine Störung ansehen.

Diese Entscheiung spiegelte auch keineswegs die Ansichten amerikanischer Psychiater wieder. 1979 hat die Zeitschrift "Medical Aspects of Homosexuality" eine Umfrage unter 10.000 Psychiatern durchgeführt. 69 Prozent gaben an, dass Homosexualität etwas pathologisches hätte. 60 Prozent sagten, homosexuelle Männer seien weniger dazu in der Lage, "reife, liebevolle" Beziehungen zu führen als heterosexuelle Männer.

Für uns Christinnen und Christen ist all dies zweitrangig. Wir gehen davon aus, dass es auch Homosexuelle gibt, die monogame, liebevolle Beziehungen haben. Aus biblischer Sicht ist für uns aber weder dies noch die Sichtweise der APA ausschlaggebend, sondern allein die Bibel. Was für Menschen geistig gesund ist, ist noch lange nicht moralisch akzeptabel vor Gott.

(Empfohlene Literatur und Quelle: "The Gay Gospel" und andere Bücher von Joe Dallas. Go and get his books!! Klicke hier für mehr Infos: Copyright)

Siehe hierzu auch unser Selbstverständnis.


Ist es wirklich so normal und natürlich, "schwul" zu sein?

Ich war viele Jahre in der schwulen Szene, hatte viele Männer und eine Menge Sex mit ihnen. Auch hatte ich eine langjährige Partnerschaft - wenngleich nicht gerade monogam.
In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen, die mir sehr am Herzen liegen. Wunderbare Menschen mit vielen Talenten. Gerade deshalb werde ich hier einige klare Worte zum Thema "Homosexualität" (besonders aus männlicher Sicht) sagen - auf Basis meiner eigenen Erfahrungen. Politisch nicht korrekt, aber Toleranz heißt nicht, dass jeder machen kann, was er will und niemand darf dazu etwas Kritisches anmerken. Das ist Gleichgültigkeit den Betroffenen gegenüber und Feigheit bezüglich der Sache an sich.

Sexuelle Praktiken

Schon in meiner "schwulen" Zeit habe ich mir oft gedacht, wenn Eltern wüssten, was in der Szene so alles als "normal" gilt, würden sie rebellieren, wenn schwule Gruppen an die Schulen ihrer Kinder kämen.

Ich will hier nicht ins Detail gehen. Tatsache ist, das "schwule" Sexpraktiken Handlungen umfassen, die sich die meisten Menschen wohl nocht nicht einmal vorstellen können. Vieles davon ist im Übrigen in höchstem Maße ungesund - für Körper und Seele. Nein, nicht jedes "schwule" Paar praktiziert dies, dennoch ist es durchaus die Norm, dass der durchschnittliche "homosexuelle" Sex weitaus extremer ist als der vergleichbare heterosexuelle Sex (wenngleich die Heteros hier aufholen). Auch ist die durchschnittliche "homosexuelle" Beziehung weitaus weniger monogam (auf einen einzigen Partner bezogen) und weitaus kurzlebiger als die durchschnittliche heterosexuelle (ja, auch hier holen die Heteros auf).

Gestern sah ich ein "Profil" meines Ex-Partners online. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, Großvater, er hat einen "festen" Freund und offenbar keinerlei Probleme damit, sich halbnackt im Internet für Sado-Maso-Praktiken mit mehreren Partnern und fäkalen Handlungen anzubieten - inklusive einer detaillierten Beschreibung seiner sexuellen Vorlieben. Unter den meisten praktizierenden Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen würde das als völlig normal gelten. Auch in unserer gemeinsamen Zeit ging es sexuell sehr extrem zu.

Ich sehe nicht mit Verachtung auf ihn noch denke ich, er sei ein schlechter Mensch. Im Gegenteil - er (und alle "Beteiligten") tut mir leid. Soll das etwa "normal" oder gar "natürlich" sein? Was ist dann nicht mehr normal oder natürlich - und mit welcher Begründung? Fakt ist, dass der allgemein anerkannte Standard verschwimmt und moralischer Relativismus, bei dem jeder für sich selbst entscheidet, was gut, richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist, regiert.

Normal? Wie entsteht das überhaupt?

Wenn es so "normal" ist, "schwul" zu sein, warum ist der Anteil von MSM (Männer, die Sex mit Männern praktizieren) unter denjenigen, die eine Geschlechtskrankheit haben, so überproportional hoch (siehe das Robert Koch Institut www.rki.de)? Warum leiden so viele aktive "Homosexuelle" unter psychischen Erkrankungen (die man nicht einfach pauschal auf die Gesellschaft schieben kann) und warum gibt es unter ihnen oftmals ein erhebliches Drogenproblem (Alkohol und anderes)?

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die zur Entwicklung menschlicher Sexualität beitragen - insbesondere der "Homosexualität". Die Zeiten, wo man ein Gen dafür verantwortlich machte, sind vorbei. Abgesehen davon, dass man bisher noch kein "schwules" Gen gefunden hat, wäre dies auch unerheblich. Im Zeitalter der Epigenetik weiß man inzwischen, dass es Umweltfaktoren sind, die entscheiden, ob ein Gen überhaupt zum Tragen kommt, rückgebildet wird oder gar ein neues entsteht, dass dann Eingang in die Erbsubstanz (DNA) findet. Mit anderen Worten: unsere Gedanken und Taten haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Gehirnstruktur und unsere DNA. Abgesehen davon wäre es ein erbärmliches Bild vom Menschen, diesen als Sklaven der Gene darzustellen, der keine andere Wahl hat als zu tun, was diese ihm sagen. Auf Basis eines Gencodes zu behaupten, etwas sei "normal" oder "natürlich" ist absurd - und führt zu noch absurderen Konsequenzen, wenn man diesen Gedanken fortführt und auf andere Beispiele anwendet.

Wir sind verantwortlich für unser eigens Tun und Denken und können niemanden dafür die "Schuld" geben.

Wenn "Homosexualität" so normal ist, warum dann dieser Drang, sich selbst mit Genen rechtfertigen zu wollen? Warum diese ständige Opferrolle als jemand, der einer bösartigen Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist? Wenn ich als Mann Frauen mit dunklen Haaren und vollen Brüsten attraktiv finde, ist das mit Gott und der Welt völlig in Ordnung. Niemand würde hier von mir erwarten, dies mit einer genetischen Veranlagung rechtfertigen zu wollen.

Warum der ständige Drang, jedem über die eigene sexuelle Veranlagung informieren zu wollen, ob er/sie es nun hören will oder nicht? Hast du schon einmal von einem Heterosexuellen gehört: "Hallo, mein Name ist Hans und ich bin hetero"? Allein der Gedanke lässt mich lachen. Warum spielt die sexuelle Neigung eine derart zentrale Rolle bei "Schwulen"? Bei vielen scheint sich das ganze Leben nur darum zu drehen.

Zurück zu den verschiedenen Faktoren, die zur Entwicklung von "Homosexualität" beitragen - eine genetische Struktur, die es uns leichter macht, uns in bestimmten Situationen so und nicht anders zu verhalten, sexueller/emotionaler/körperlicher/verbaler Missbrauch, gestörtes oder nicht zustande gekommenes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, Experimentieren in früher Jugend, Pornographie, nicht erfüllte, legitime emotionale/psychische/soziale Bedürfnisse, traumatische Erfahrungen, eine gestörte Geschlechts-Identität - und vieles mehr.

Wenn man sich all dies anschaut, ist es dann nicht sehr vereinfachend, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zu raten "Wenn dir danach ist, dann tu es halt!" oder "Sei stolz darauf, schwul zu sein!"? Damit hilft man den Betroffenen nicht. Das hat mit Liebe nichts zu tun - damit zeigt man nur, dass einem der Mensch nicht interessiert und man mit seinen/ihren Problemen nicht belästigt werden will.

Ein weiterer, oft belächelter Aspekt: "Normal" und "natürlich" ist auch, was der Gesellschaft als ganzer zuträglich ist (und was der überwiegende Teil der Bevölkerungals solches ansieht, aufweist und praktiziert). Der grundlegende, wenn auch oft als kleinkariert beschimpfte, Bestandteil jeder Gesellschaft ist die Fähigkeit und Notwendigkeit zur Fortpflanzung. Und für diese und die Erziehung der gemeinsamen Kinder haben Natur und Gesellschaft das bestmögliche und für alle Beteiligten beste Modell entwickelt: die traditionelle monogame heterosexuelle und lebenslange Ehe. Nichts kommt dem gleich.

Viele "Schwule" führen als "Argument" an, "glücklich" mit ihrem Leben und dem, was sie ihrer Meinung nach sind, zu sein. Wobei dieses "Glücklichsein" meist auf ein verschwommenes Hippie-mäßiges Gefühl hinausläuft, das wie jedes Gefühl kommt und geht. Es ist tragisch, zu sehen, wie sehr sich unsere Gesellschaft mittlerweile damit zufrieden gibt "glücklich" zu sein. Ist etwas wirklich normal, natürlich, gesund, moralisch akzeptabel oder für die Gesellschaft als Ganze vorteilhaft, weil sich der Betroffene gut dabei fühlt? Ich denke, ich muss hier keine Beispiel anführen, um die Abwegigkeit dieses Gedankens zu erläutern.

Homosexualität? Was ist das überhaupt?

Zum Schluss ein noch radikalerer Gedanke: Für mich gibt es keine "Homosexualität" (also eine überwiegende und länger andauernde erotische - und!! - romantische/emotionale Neigung zum eigenen Geschlecht). Dieser Begriff ist noch relativ neu. Für mich gibt es nur "Heterosexuelle" (auch dieser Begriff ist noch jüngeren Datums), also Männer und Frauen. Diese Männer und Frauen sind in vielfacher Hinsicht verschieden - und das ist gut so. Sie haben zudem in Familie, Gesellschaft, Beruf und der Kirche verschiedene Rollen und Aufgaben. Auch das ist gut so.

Manche dieser Menschen haben gleichgeschlechtliche Neigungen - aus welchem Grund auch immer (und sei er "genetischer" Art). Dann sind sie eben, was sie sind: Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Deshalb entsteht aber nicht (!!) eine eigenständige Identität und allein aufgrund ihrer Neigungen haben sie nicht den Anspruch auf Sonderrechte.

Kurz und gut: Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nichts Besonderes. Sie sind ganz gewöhnliche Menschen, die dieselben Rechte und Pflichten wie andere Menschen haben. Vor allem aber haben sie auch dieselben Rechte anzuerkennen, die auch für andere gelten, ohne diese zu kriminalisieren, radikalisieren oder zu beschimpfen - insbesondere das Recht darauf, eine andere Meinung zu haben und diese laut zu sagen. Jeder Mensch hat das Recht darauf, respektiert zu werden.

Aus genau diesem Grund bin ich auch gegen besondere und von der Gesellschaft zu finanzierende Einrichtungen für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Das war ich bereits in meiner "schwulen" Zeit. Wenn Menschen Probleme haben, soll ihnen geholfen werden. Es kann nicht angehen, dass wir nun anfangen, Menschen in Gruppen mit besonderen sexuellen Neigungen zu teilen.

Ich habe es dank Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) geschafft, mein "schwules" Leben hinter mich zu lassen. Nicht, dass ich keine Empfindungen in dieser Richtung mehr hätte, aber sie haben in Häufigkeit und Intensität erheblich abgenommen und bestimmen nicht mehr mein Leben.

Das war vor 13 (!) Jahren. Mir geht es seitdem wunderbar - mein Leben hat sich in vielen Bereichen verändert und zum Besseren gewandt und ich habe zurück zur katholischen Kirche gefunden. Ob "schwule" Aktivisten dies annehmen können oder wutentbrannt aufschreien, ist mir egal. Ich stehe zu dem, was ich sage und bin und werde dies auch weiterhin offen tun.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer
Dantestr. 25
80637 München


Schwul zu sein ist doch natürlich und völlig normal!

Ähnliches höre ich immer wieder. Ich selbst habe viele Jahre in der schwulen Szene verbracht - und dieser (erfolgreich!) vor 15 (!) Jahren den Rücken gekehrt.

Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich nur folgendes sagen:

Wenn das schwule Leben so normal, natürlich und toll ist, warum

- ist der Prozentsatz der sexuell übertragbaren Krankheiten vor allem bei schwulen Männern dann um ein Vielfaches höher als bei heterosexuellen Geschlechtsgenossen?
- finden sich bei Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen weitaus mehr Fälle von psychischen Erkrankungen als bei anderen Menschen (dies allein auf die "Diskriminierung" durch die Gesellschaft zu schieben, ist doch ein wenig zu einfach!).
- gleichen sich die Lebensgeschichten von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (insbesondere von Männern) so sehr - etwa hinsichtlich des gestörten Verhältnisses zum Vater, Identitätsstörungen, Erfahrungen sexuellen oder anderweitigen Missbrauchs in der Kindheit usw.?
- ist schwuler Sex im Durchschnitt weitaus extremer (bis hin zur Gesundheitsgefährdung) und weitaus weniger monogam und langlebig als bei heterosexuellen Menschen?
- ist der Anteil von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (insbesonderen schwulen Szene-Männern), die zur Steigerung des Lustempfindens bzw. zur Betäubung innerer Schmerzen oder nicht befriedigter Bedürfnisse Drogen nehmen weitaus höher als in der Normalbevölkerung (zumindest ist dies meine Erfahrung)?

Wer sich all dies zu Gemüte führt und trotzdem Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen den "Rat" gibt, diese halt dann auszuleben, wenn sie nicht anders können - und gleichzeitig Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen professionelle Hilfe untersagt, handelt verantwortungslos, unlogisch und bestimmt nicht im Sinne der Betroffenen. Sex tut vieles - er betäubt und lässt so einiges kurzzeitig vergessen, aber eines tut er nicht: heilen.


Ist "Homosexualität" eine Krankheit?

13.06.2019 – Robert Gollwitzer



Allein die Fragestellung dürfte jeden politisch korrekten Menschen nach Luft schnappen lassen. Wie kann man das nur in Betracht ziehen?

Man kann, darf – und muss vielleicht sogar. Wissenschaft und Therapie sind schon lange nicht mehr frei. Sie sind dem Zeitgeist und der politischen Korrektheit unterworfen. Mediziner und Therapeuten plappern nach, was ihnen vorgesagt wird – und die meisten Menschen glauben ihnen, ohne ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen. Ganz so einfach und logisch ist die Angelegenheit nämlich keineswegs.




„Homosexualität“ wurde erst ab den 70ern von der Liste der psychischen Störungen genommen. Nicht etwa aufgrund neuer medizinischer Erkenntnisse, sondern einzig und allein wegen des politischen Drucks der Schwulenbewegung.



Um oben genannte Frage zu beantworten, bedarf es vorab einer Begriffsklärung: Was meinen wir, wenn wir über „Homosexualität“ reden und was ist eine „Krankheit“?



Mit „Homosexualität“ bezeichnen wir die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Manche bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen" und sehen „Homosexualität“ nicht als eigenständige Identität an.



„Krankheit“ wiederum wird von Wikipedia wie folgt definiert:

"Krankheit ist ein Zustand verminderter Leistungsfähigkeit, der auf Funktionsstörungen von einem oder mehreren Organen, der Psyche oder des gesamten Organismus beruht und zurückgeht.

(...)

Krankheit wird oft im Gegensatz zu Gesundheit definiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat allerdings Gesundheit auch schon 1946 als idealen Zustand optimalen Wohlbefindens definiert. Zudem ist Krankheit nicht die einzige mögliche Ursache für mangelhafte Gesundheit. Die Übergänge zwischen „Gesundheit“ und „Krankheit“ sind fließend. Vieles mag letztlich einfach eine Frage der Sichtweise sein, zumal der Ausdruck Krankheit keine biologische Konstante, sondern ein kulturelles wertbezogenes Konstrukt darstellt. (...)

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 21. März 1958 definiert: „Krankheit ist jede Störung der normalen Beschaffenheit oder der normalen Tätigkeit des Körpers, die geheilt, d. h. beseitigt oder gelindert werden kann.“ Nach einer neueren Formulierung des Bundessozialgerichts (BSG) wird im Kranken- und Unfallversicherungswesen unter Krankheit „ein regelwidriger Körper- oder Geisteszustand, der ärztlicher Behandlung bedarf und/oder Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat“ verstanden. Dadurch ist der medizinische Krankheitsbegriff nicht deckungsgleich mit dem sozialrechtlichen.“



Viele Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen fühlen sich damit nicht wohl – unabhängig vom Urteil der Gesellschaft. Ihr „optimales Wohlbefinden“ wäre also zumindest gestört.

Krankheit als Gegensatz zur Gesundheit bzw. zum optimalem Wohlbefinden zu definieren, ist eine mehr als zweifelhafte Definition. Folgt man der Logik dieser Argumentation, führt dies zu absurden Ergebnissen. Wenn alleine das subjektive Wohlbefinden über Krankheit oder Gesundheit entscheidet, so bedeutet das zum einen, dass Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen, die darunter leiden, Anspruch auf eine Therapie hätten. Es würde weiterhin bedeuten, dass Menschen mit wie auch immer gearteten sexuellen (oder sonstigen) Normabweichungen anführen könnten, dies sei nicht krankhaft, da sie sich subjektiv "wohl" fühlen.

Norm kann im Übrigen vieles sein - das, was die Mehrheit tut oder eine mehrheitlich anerkannte Werte- und/oder Verhaltensgrundlage. Die Mehrheit der Bevölkerung hat keine gleichgeschlechtlichen Neigungen und praktiziert keinen gleichgeschlechtlichen Sex. Was die Akzeptanz, moralische Wertschätzung oder zumindest Gleichgültigkeit des überwiegenden Teils der Bevölkerung angeht, so wage ich hier keine Schätzung. Meine Erfahrung ist, dass selbst diejenigen, die nach außen eine "leben und leben lassen"-Mentalität haben, bei näherem Nachfragen bzw. wenn es die eigenen Kinder betrifft doch schnell eine Ablehnung homosexuellen Handels aufweisen.



Da der BGH bei der Bewertung von Krankheit ausdrücklich auf die „normale“ Beschaffenheit und Tätigkeit des Körpers Bezug genommen hat, muss im vorliegenden Fall geklärt werden, ob „Homosexualität“ zur „normalen“ oder „natürlichen“ Beschaffenheit oder Tätigkeit des Körpers zählt.



Wenn mit „natürlich“ "sich aus den Gesetzen der Natur ergebend" gemeint ist, so ist dies eher zu verneinen. Ist sie dann "in der Natur des Menschen begründet"? Wer vermag das zu beantworten?

Dient sie der Arterhaltung? Auch hier ein klares Nein. Bedeutet das also, dass hier ein von der Norm abweichender Körper- oder Geisteszustand vorliegt? Ist Homosexualität eine "Störung der normalen Beschaffenheit des Körpers oder der Psyche"?

Nun, sie entspricht zumindest nicht der normalen - also in der Mehrheit der Menschen vorzufindenden - Beschaffenheit. So gesehen also durchaus eine "Störung" oder "Regelwidrigkeit" (wie auch immer man diese Worte definieren mag).

Bedarf „Homosexualität“ deshalb der ärztlichen Behandlung und führt zur Arbeitsunfähigkeit? Mit derselben Logik könnte man fragen, ob „Transsexuelle“ einer ärztlichen Behandlung bedürfen und möglicherweise arbeitsunfähig werden. Ein Bewertungskriterium hierfür dürfte wohl die persönliche Wahrnehmung sein. Fühlt sich der Klient bzw. die Klientin durch ihren momentanen Zustand nicht nur geringfügig belastet? Ist die Belastung unter Umständen so groß, dass sie zur Arbeitsunfähigkeit führt?

Für gewöhnlich lautet die Argumentation wie folgt: „Homosexualität“ ist keine Krankheit. Damit kann (und darf) sie nicht therapiert werden. Dies würde außerdem zu psychischen Störungen führen. Es gibt auch keine „Heilung“.

Diese ist aber beim Vorhandensein einer „Krankheit“ keineswegs notwendig. Allein die Möglichkeit einer Linderung – etwa des persönlichen Leidensdrucks – wäre ausreichend. Wer sich durch seine gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht nur geringfügig belastet fühlt und eine Linderung des Leidensdrucks wünscht, würde also unter diese Kategorie fallen.

Die oft angeführten „psychischen Schäden“, die durch eine therapeutische Begleitung entstehen würden, sind bei näherem Hinsehen doch etwas anders zu bewerten: In den 15 Jahren, die mittlerweile vergangen sind, seitdem ich meine langjährige Zeit in der schwulen Szene beendet habe, durfte ich viele Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen („Ex-Gays“) begleiten. Nicht eine/r davon trug dadurch psychische Schäden davon. Gleichwohl habe ich eine Menge meiner schwulen Freunde verloren, die an den Folgen ihres Lebenswandels gestorben sind – Drogen, ansteckende Geschlechtskrankheiten etc. Ein Blick auf die Statistiken des Robert-Koch Instituts bestätigt dies: ein verschwindend geringer Prozentsatz der Bevölkerung („Männer, die Sex mit Männern haben“) hat doch einen enorm hohen Anteil an eben diesen Geschlechtskrankheiten. „Safer Sex“ schützt beileibe nicht vor allem.



Wer meint, im Körper des falschen Geschlechts geboren worden zu sein, darunter leidet und die erforderlichen psychologischen Gutachten beibringt sowie zusätzliche Voraussetzungen erfüllt, darf gegebenenfalls eine „geschlechtsangleichende Operation“ vornehmen lassen. Hier werden also psychische Leiden „therapiert“, indem man gesunde Körper verstümmelt. Dieser offenbare Bruch des hippokratischen Eides scheint aber kaum jemanden zu stören. Wer aber für sich in Anspruch nimmt, unter seinen gleichgeschlechtlichen Neigungen zu leiden, dem soll eine therapeutische Unterstützung untersagt werden, weil hier ja keine „Krankheit“ vorliege, sondern „nur“ der subjektive Wunsch des Leidenden und dieser subjektive Wunsch zwangsweise zu psychischen Störungen führen muss? Ist nicht euer Ernst.



Robert Gollwitzer



www.jason-international.org

www.misererenobis.org

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Warum denkt man bei "Schwulen" automatisch an extremen Sex?

Nun, so ganz unschuldig sind die "Schwulen" da nicht. Natürlich hat nicht jeder (ich spreche hier besonders die Männer an) unter ihnen extremen und/oder sehr häufigen Sex. Im Durchschnitt (!) dürfte es aber schon so sein, dass die Sexpraktiken weitaus ausgefallener sind, Sex häufiger praktiziert wird und Sex mit wechselnden Partnern (gleichzeitig oder hintereinander) nicht so ausgefallen sind wie bei Menschen, die vom anderen Geschlecht angezogen werden.
Auch Suchtproblematiken sind meiner Erfahrung aus vielen Jahren in der schwulen Szene nach viel häufiger unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen als unter ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen zu finden - insbesondere auch Sexsucht.

Warum?

Einige Vermutungen, ebenfalls auf Basis meiner Erfahrungen (zum Verständnis: ich habe mein schwules Leben vor 13 Jahren hinter mir gelassen und dies nie bereut):

Sex wird oft als Schmerzmittel eingesetzt (etwa um Verletzungen jeglicher Art, Identitätsprobleme oder auch Einsamkeit zu vergessen) - oder als Mittel, um legitime, aber nicht erfüllte emotionale, soziale oder sonstige Bedürfnisse zu erfüllen. Das Problem dabei: Sex heilt keine Wunden, er lässt die Einsamkeit nicht verschwinden und er ist ein denkbar schlechtes Mittel, um Bedürfnisse zu erfüllen.

"Schwule" Männer sind auch eher geneigt, impulsivem Verlangen nachzugeben. In anderen Worten: Wenn ich etwas will, will ich es - und ich will es jetzt. Nach mir die Sintflut. Und ich werde mir holen, was ich will. Daraus ergibt sich im Hirn ein enormer "Kick" (Beispiel: man praktiziert zum ersten Mal eine sexuelle Praxis, die man bisher nur auf Bildern gesehen und die einen ungemein "heiß" gemacht hat. Folge: Im Gehirn kommt es zur Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin - stärker als bei so mancher Droge).

Diesen "Kick" wollen viele natürlich wieder haben. In der Regel ist es dann aber wie bei jeder Sucht - der "Trigger" muss immer stärker (etwa extremer oder häufiger) werden, um auch nur annähernd denselben Effekt zu erzielen.

So landen viele bei Sado-Maso Sex, bei Gruppensex in allen möglichen und unmöglichen Orten, sie bieten sich auf dem "Sklaven-" oder "Stutenmarkt" an, suchen verheiratete Bi-Männer, treten in Uniform und Leder auf (als wenn das ihrer männliche Identitätssuche dient), lassen sich bepinkeln oder auspeitschen - oder Schlimmeres. Drogen sind da durchaus willkommen (besonders bei jungen Schwulen), um den Effekt noch zu steigern. Dabei will ich keineswegs mit dem Finger auf jemanden zeigen - einiges davon hatte ich selbst gemacht.
Ich habe viele "schwule" Männer im Laufe meiner Zeit in der Szene - etwa in Leder- und Jeans-Lokalen - beobachtet. Wenn sie das erste Mal das dunkle Lokal betraten, waren sie noch sehr schüchtern und hinsichtlich ihrer Kleidung, ihres Aussehens, ihrer Sprache, Gestik und Mimik eher gutbürgerlich.

Das änderte sich im Laufe der Zeit aber regelmäßig und radikal. Wenn sie jung waren, bekamen sie all den Sex, den sie wollten - was sie dann mit Bildern beschrieben wie "da ist ein Damm gebrochen" oder "endlich kann ich sein, wer ich will". Dass dies nur sehr vorübergehend war und ein sehr verzerrtes Bild ihrer wahren Identität, würden sie erst viel später merken.
In den folgenden Jahren veränderte sich dann ihr Aussehen, ihre Sprache und die Art und Weise, wie sie auftraten. Sie wurden - nach außen gut sichtbar - "schwul". Der erträumte Prinz war aber in der Regel bei all den vielen Sexpartnern meist nicht dabei und es wurde auch immer schwerer, Männer für sich zu interessieren. Man selbst wurde älter und Konkurrenz gab es genug.

So wurden viele von ihnen verbittert. Sie waren inzwischen älter geworden und saßen allein an den Theke einer Bar - und gingen allein nach Hause. Viele von ihnen hatten auch psychische und körperliche Schäden ihres bisherigen Lebens zu bewältigen. Sie waren einsam - einsamer als je zuvor.
Auch das Sex-Leben an sich hat sich verändert: Verbrachte man früher die Nacht bei jemanden und frühstückte gemeinsam, viel irgendwann das Frühstück aus, dann die Übernachtung. Schließlich hatte man Sex mit anderen Männern, ohne sie zu kennen und oft ohne überhaupt vorher ein Wort gewechselt zu haben. Manchmal sogar ohne einander zu sehen (etwa bei den "Glory Holes" oder den "Darkrooms" in Saunas).

In meiner schwulen Zeit besuchte ich ein paar Mal schwule Saunas. Riesige Einrichtungen, die technisch auf dem höchsten Stand waren und alle möglichen Spielereien anboten. Allerdings war ich selbst damals entsetzt darüber, zu welch billigem "Produkt" Sex hier geworden war.
Natürlich sind und leben nicht alle "Schwulen" so (was die Sache aus christlicher Sicht aber auch nicht ändert). Trotzdem habe ich zu viele Menschen, die mir etwas bedeutet haben, sterben sehen - und nicht nur an AIDS. "Safer Sex"-Kampagnen bringen da wenig. "A stiff dick doesn't have a conscience" sagt man in den USA. Wer geil drauf und vielleicht sogar unter Drogen ist, hat wenig Sinn für rationale Argumente. Ich jedenfalls habe nie gesehen, wie jemand in den Saunas oder Bars gebrauch von den Kondom-Automaten machte. Wer zu diesem Thema etwas Sinnvolles beitragen will, sollte Menschen schon von Kindheit an über den Wert menschlicher Sexualität sowie über Ehe und Familie aufklären. Jawohl - genau diese traditionell christliche, monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau. Nicht umsonst tauchen im Lebenslauf von vielen Männern familiäre Probleme in der Kindheit, Missbrauch oder ein gestörtes bzw. nicht vorhandenes emotionales Verhältnis zum Vater auf. Sie geben dann als Jungen irgendwann auf, eine Verbindung zu Papa zu suchen und ziehen sich in die Welt zurück, die ihnen siicher erscheint - die Welt der Frauen. Mit aufkommender Pubertät werden sie dann von dem angezogen, was "anders" ist als sie - in ihrem Fall also Männer. Wenn sich viele "schwule" Männer also extrem stylen (Bart, Uniform, Leder, kurze Haare etc.), dann, weil sie meinen, damit einen Teil ihrer Männlichkeit zu finden, die ihnen ihr Vater verwehrt hat.

Ähnliches spielt sich ab, wenn man dieses Leben hinter sich lassen will: in der Regel versucht man wie bei jeder Sucht, erst einmal "clean" zu werden, in diesem Fall also auf Sex zu verzichten. Auf einmal liegen dann all die Verletzungen, die unerfüllten Bedürfnisse, die Einsamkeit, die Identitätsprobleme, möglicherweise auch die psychischen Probleme schutzlos da. Nichts mehr, das sie betäubt. Hier kann es zu sehr heftigen und im Zweifelsfall auch therapeutisch zu behandelnden emotionalen Ausbrüchen kommen.

Der Weg aus einem solchen Leben heraus ist lang und hart. Alleine schaffen das die wenigsten. Auch hier tritt die Neigung zur Impulsivität wieder auf: Wer Erfolg haben will (also das sich selbst gesetzte Ziel erreichen), muss sich zuerste einmal ein Ziel setzen können und dieses dann verfolgen, egal wie lange es dauern und wie hart es sein wird. DAS ist ein Zeichen von Männlichkeit. Manche scheitern aber wegen ihrer Impulsivität und ihrer geringen Stress- und Frustrationstoleranz.

Ist "schwuler" Sex also ein Suchtproblem? Nicht automatisch. Viele Männer, die sich selbst als "schwul" definieren, haben keinen Sex oder zumindest keinen, der oben genannter Suchtproblematik entspricht. Gleichwohl ist dieses Thema überaus gegenwärtig in der schwulen Szene. Auch wenn das einige nicht hören wollen, muss hier auch angemerkt werden, dass der Rest der Gesellschaft für die Lebensentscheidungen einiger dieser Menschen zahlen muss: nämlich die, die aufgrund ihrer Lebensweise psychisch und/oder körperlich erkranken. Die Kosten zur Behandlung dieser Erkrankungen dürften in die Milliarden gehen - und das bei einem derart geringen Prozentsatz der Bevölkerung.

Ich habe das "schwule" Leben hinter mir gelassen - und für nichts in der Welt will ich dorthin zurück.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer
Dantestr. 25
80637 München
http://jason-international.org/


"Ich will endlich so sein, wie ich bin?"

Diesen Spruch hört man von vielen Schwulen. Nach langer "Selbstverleugnung" wäre nun der Damm gebrochen und sie könnten so sein, wie sie tatsächlich sind.

Wie aber sieht die Realität aus?

Kurz: Die Einzigen, die sie so nehmen, wie sie sind, sind wahrscheinlich die "Heteros". Die schwule Wirklichkeit - insbesondere für Männer - sieht anders aus.
Um auf dem "schwulen Fleischmarkt" Erfolg zu haben, versuchen viele, Stereotypen zu imitieren - oder verlangen dies von potentiellen Partnern. Das wird dann sogar als "Freiheit" von der bisherigen - tatsächlichen - Identität bezeichnet. So werden die Haare kurz geschoren, ein Holzfällerhemd und Jeans angezogen, man lässt sich einen Bart wachsen und meint dann, ein "richtiger" Mann zu sein. Je mehr man einer stereotypen Vorstellung eines "Hetero-Mannes" entspricht, desto besser. Das Problem dabei? Das ist eine Comic-Version von einem Mann. Mit wahrer Männlichkeit hat das aber schon gar nichts zu tun. Ein Bart und ein Holzfällerhemd machen einen mit Sicherheit nicht zum Mann. Vor allem aber verleugnet man damit sich selbst und fordert dies von anderen. "Freiheit" ist etwas anderes. Die Partner sind austauschbar und befriedigen im Grunde nur die eigenen Bedüfnisse und Wünsche. Irgendwann erledigt das Alter den Rest und ein Stereotyp lässt sich beim besten Willen nicht mehr konstruieren. Ich habe dies selbst getan und erfahren und ich habe es zur Genüge an anderen gesehen.

"Freiheit" ist das, was ich erleben durfte, nachdem ich die schwule Szene verlassen hatte. Endlich konnte ich mich dem Zwang des schwulen Fleischmarktes entziehen und so sein, wie ICH bin und sein will. Ich verlange von niemandem, dies zu mögen, ich werde mich aber bestimmt nicht mehr verleugnen, um jemand anderem zu gefallen. Er will dann nicht mich, sondern ein verzerrtes körperliches Bild von mir.

Besonders aber hat mich immer die Diskriminierung innerhalb der schwulen Szene geärgert und verletzt (wenn dies von Menschen kam, an denen mir was lag): wer nicht der schwulen Vorstellung eines Mannes entspricht, ist eine "Tunte" - und nichts ist schlimmer als das. Niemand will eine Tunte sein und distanziert sich davon, indem er andere als solche beschimpft. Die wahren "Tunten" stecken aber nicht selten in Holzfällerhemden.

Im Grunde ist das alles eine sehr tragische Entwicklung. Wer seine männliche Identität nie gefunden hat, jagt einer Fata Morgana nach, die dem entsprechen soll. Vor allem aber läuft er Männern hinterher, die diesem Trugbild am besten entsprechen. Hat er einen gefunden, bleibt er aber weiterhein auf der Suche, ob das Gras anderswo grüner ist. Nicht umsonst sind "Bären" so beliebt in der schwulen Szene, weil sie all die körperlichen Kriterien haben, die man als "männlich" vermutet: Dicker Bauch, behaart, kurze Haare, Bart, Holzfällerhemd, Jeans.

Die Einzigen, die mich so genommen haben, wie ich bin, waren "Heteros". Wo mich so mancher Schwuler beschimpft (oder aufgrund der Entsprechung mit dem "Ideal" als "geil" bezeichnet hat) hat, haben mir Heteros offen gesagt, was ihnen an mir gefällt.

"Freiheit" habe ich in der schwulen Szene nie gefunden. Sobald potentieller Sex meinerseits nicht mehr zur Verfügung stand, lösten sich schnell schwule "Freundschaften" auf. Ebensowenig selbstlose Liebe und Zuneigung und wahren Glauben.

Das mag politisch nicht korrekt sein, entspricht aber meinen Erfahrungen.

Robert


KARL-LEISNER-JUGEND

Natürlich

Aber aus der (wissenschaftlich noch nicht gesicherten) Vermutung, die Veranlagung zur Homosexualität sei durch die Gene (oder die Natur) vorgegeben, wird ein ähnliches, etwas anders gelagertes Argument abgeleitet: Wenn die Natur einen Menschen mit homosexuellen Neigungen ausstatte, dann sei das ja schließlich eine "natürliche Neigung" - und eben kein moralisches Vergehen. Was aber "natürlich" sei, kann auch nicht böse sein. Und, falls der so Argumentierende ein religiöser Mensch ist, fährt er fort: Gott habe den Menschen immerhin so erschaffen, wie er ist, sogar als Sein Ebenbild; dann kann der Mensch, so wie er ist, auch nicht schlecht, geschweige denn "böse" sein.

So heißt es in der Schöpfungsgeschichte (hier: Gen 1,26-31) ja auch: "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. ... Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Nun - damit wird etwas sehr Wichtiges gesagt. Der Mensch als solcher ist gut, und keine seiner Eigenschaften kann ihm dieses Gutsein, seinen Wert und seine Würde nehmen. Es geht nicht an, Homosexuelle in ihrem Personsein, in ihrer Würde und auch in ihrer Gotteskindschaft herabzusetzen.
Das geschieht zwar bisweilen, aber das geschieht gerade nicht durch die Behauptung, Homosexualität sei eine ungeordnete Neigung oder homosexuelle Handlungen seien Sünde. Denn der Begriff "natürlich" schließt nicht automatisch ein, dass alles "von Natur aus" auch moralisch bestens geordnet ist.

Auch mit einer gewissen Umdeutung der Evolutionstheorie versuchen einige das Argument zu konstruieren, dass alles, was in der Natur vorkommt, seinen "evolutionären" Sinn habe. Auch dieser Behauptung sei (allein schon aus naturwissenschaftlicher Sicht) energisch widersprochen.

Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zur "guten Schöpfung" zu sein - und zur Gott-Ebenbildlichkeit des Menschen. Aber der Mensch ist nicht mehr so, wie Gott ihn geschaffen hat; er hat "von Natur aus" seltsame Neigungen, gelegentlich auch Krankheiten, Behinderungen und sogar moralisch bedenkliche Veranlagungen - zum Beispiel zur Pyromanie.

Oh - ! Ich höre hier schon die kritischen Leser aufschreien: "Jetzt vergleicht der auch noch Homosexualität mit einem Hang zu Straftaten!" - Ja, das tue ich. Aber ich sehe darin kein Problem, denn es kommt ja darauf an, in welcher Hinsicht etwas verglichen wird. Ich behaupte nicht, dass Homosexualität und Pyromanie im Hinblick auf ihre moralische Qualität verglichen werden können - sondern nur in der Hinsicht, dass beides eine Veranlagung ist, für die der Mensch selbst nichts kann. Wenn nun die Lust am Feuerlegen eine erstens vom Pyromanen nicht selbst verschuldete Neigung ist und zweitens Pyromanie eine Neigung ist, die zu verabscheuungswürdigen Handlungen verleiten kann, dann kann daraus geschlossen werden, dass zumindest in diesem Fall das, was dem Menschen "von Natur aus" mitgegeben wurde, nicht in Ordnung ist. Das kann dann auch für Homosexualität oder Kleptomanie gelten.

Hilfreich ist es, drei verschiedene Bedeutungen von "natürlich" zu unterscheiden. Zum einen benutzen wir das Adjektiv "natürlich" im Gegensatz zu "künstlich" oder "chemisch" (wobei die Chemie auch ein Teil der Natur ist - aber das gehört jetzt nicht hierher). Ein rein "natürliches Bioprodukt" besagt also nichts anderes, als dass sich darin keine künstlich hergestellten Chemikalien befinden (sollten).

Was nicht bedeuten muss, dass "natürliche Bioprodukte" deswegen auch gesünder sind. Vor allem dann nicht, wenn der Konsument an einer Mangelkrankheit leidet, die eine Zusatzkost verlangt. Aber auch das gehört nicht hierher.

Die zweite Bedeutung von "natürlich" bezieht sich auf alles, was in der - vom Menschen nicht manipulierten - Schöpfung vorkommt. So ist eine unberührte Landschaft, ein klarer Bergsee "natürlich", aber ebenso Grippe- oder AIDS-Viren, Überfälle durch Raubtiere, Erdbeben und abstürzende Asteroiden. Nicht alles davon ist auch wünschenswert.

Eine dritte Verwendung des Begriffs "natürlich" bezieht sich auf die moralische Theorie des Naturrechts. Gut ist, was der Natur der Sache entspricht. Dabei ist mit "Natur" aber nicht einfach das So-sein der Welt gemeint, sondern ihr Wesen und ihr Sinn. Wer auf diese Weise versucht, die Homosexualität als "natürlich" zu erweisen, hat es schwer.

Denn im Schöpfungsbericht wird das Wesen der Schöpfung - in diesem Fall das Wesen der Mann-Frau-Schöpfung - durchaus mitgenannt: "Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich... Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch!"

Der Sinn bzw. die Natur der Sexualität ist - sowohl dem Schöpfungsbericht als auch der biologischen Funktion nach - zielgerichtet auf die Zeugung von Nachkommenschaft (wenn auch nicht ausschließlich). Homosexualität kann sicherlich nicht in diesem dritten Sinn des Wortes als "natürlich" bezeichnet werden.
Homosexuelle werden aus der Kirche gemobbt!

Sorry, wenn ich es etwas krasser formuliere: Dass Homosexuelle aus der Kirche hinaus gemobbt werden, ist zuallererst eine Behauptung der Homosexuellen selbst. Vor allem: Eine zumeist unwahre Behauptung!
Klar: wenn das Verbot von homosexuellen Handlungen schon eine Art Mobbing sein soll, haben sie recht. Aber in der Kirche wird keiner, der homosexuelle Neigungen in sich trägt, allein deshalb schon exkommuniziert.

Ich gebe zu, dass es auch in der Kirche - besonders an der Basis, in den Gemeinden - zu diskriminierenden Blicken, Aussagen und Entscheidungen gekommen ist und immer wieder kommt. Leider.

Aber die Lehre der Kirche ist unzweideutig: Für Menschen mit homosexueller Veranlagung gilt, was für alle Christen gilt: Wer an das Evangelium glaubt und sich bemüht, danach zu leben, gehört zur Kirche. Ausschließen kann man sich nur selbst durch Unglaube und Sünde. Glaube oder Unglaube haben nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun.

Viele Menschen glauben, das Leben in der Kirche wäre einfacher, wenn es nur die Basis gäbe und keine Hierarchie, keinen Papst und kein Kirchenrecht. Dabei wird gerne übersehen, dass wir den Überbau auch deshalb brauchen, um tolerant zu bleiben. Die Tendenz, ohne Papst und kirchliche Lehre Menschen aus den Gemeinden auszuschließen, weil man eine gewisse Abneigung z.B. gegen Andersartige oder Homosexuelle verspürt, braucht dagegen eine starke Hierarchie, die die faktische "vor-Ort-Exkommunikation" durch intolerante Gemeindemitglieder verhindert und uns immer wieder daran erinnert, dass solche Tendenzen der Ausgrenzung nicht christlich sind.

(Quelle: http://www.karl-leisner-jugend.de/homosexualitaet.htm)


Ist "Homosexualität" eine Krankheit?

Allein diese Frage würde Schwule schon auf die Palme bringen. Wie ein Kniereflex kommt es von deren Seite: "Homosexualität ist keine Krankheit und bedarf deshalb keiner Therapie".

Ist dem so?

In den 70ern wurde Homosexualität in den USA - und daraufhin auch in anderen Ländern - von der Liste der psychischen Störungen genommen. Ursache hierfür waren keineswegs neue medizinische Erkenntnisse (die gab es seinerzeit nicht und die gibt es heute nicht), sondern allein politischer Druck.

Sehen wir uns die Definition von Krankheit an, wie sie uns Wikipedia liefert:

"Krankheit ist ein Zustand verminderter Leistungsfähigkeit, der auf Funktionsstörungen von einem oder mehreren Organen, der Psyche oder des gesamten Organismus beruht und zurückgeht. Diese Störungen werden ihrerseits durch strukturelle Veränderungen von Zellen und Geweben hervorgerufen.
Die Lehre von den Krankheiten ist die Pathologie, während die Nosologie sich mit der systematischen Einteilung von Krankheiten beschäftigt.
(...)
Krankheit wird oft im Gegensatz zu Gesundheit definiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat allerdings Gesundheit auch schon 1946 als idealen Zustand optimalen Wohlbefindens definiert. Zudem ist Krankheit nicht die einzige mögliche Ursache für mangelhafte Gesundheit. Die Übergänge zwischen „Gesundheit“ und „Krankheit“ sind fließend. Vieles mag letztlich einfach eine Frage der Sichtweise sein, zumal der Ausdruck Krankheit keine biologische Konstante, sondern ein kulturelles wertbezogenes Konstrukt darstellt. So hat sich der Begriff Befindlichkeitsstörung für Einschränkungen des leiblichen oder seelischen Wohlbefindens ohne objektivierbaren medizinischen Krankheitswert eingebürgert. Andererseits können als krankhaft definierbare Zustände auch ohne subjektiven Leidensdruck vorliegen.

Die normale Funktion eines Organismus ergibt sich aus der Regelhaftigkeit der Lebensvorgänge; in unterschiedlichem Ausmaß beinhaltet sie die Fähigkeit zur Anpassung an veränderte innere und äußere Bedingungen. Ihre Beurteilung durch Menschen weist auch Abhängigkeit von deren Normvorstellungen auf.

Als Funktionsstörung kann Krankheit verschiedene Bereiche lebendigen Seins betreffen und sich in deren Wechselwirkungen entwickeln. Physiologische Funktionen sind wesentliche Eigenschaft des Lebens. Organismen existieren in komplexen Umwelten und erhalten, erneuern und verändern sich durch beständigen stofflichen und energetischen Austausch. Viele Arten von Organismen leben in sozialen Zusammenhängen. Zu den Funktionen des Lebens gehört auch Verhalten und höherentwickelte Organismen weisen emotionale Funktionen auf. Die Personalität und Sozialität von Menschen funktioniert auch in Abhängigkeit von ihrer kulturellen Welt.
(...)
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 21. März 1958 definiert: „Krankheit ist jede Störung der normalen Beschaffenheit oder der normalen Tätigkeit des Körpers, die geheilt, d. h. beseitigt oder gelindert werden kann.“ Nach einer neueren Formulierung des Bundessozialgerichts (BSG) wird im Kranken- und Unfallversicherungswesen unter Krankheit „ein regelwidriger Körper- oder Geisteszustand, der ärztlicher Behandlung bedarf und/oder Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat“ verstanden. Dadurch ist der medizinische Krankheitsbegriff nicht deckungsgleich mit dem sozialrechtlichen. Entscheidende Kriterien für die Beurteilung als Krankheit im Sozialrecht sind:

Behandlungsbedürftigkeit (nicht bei altersbedingten Erscheinungen; kosmetischen Behandlungen, die rein ästhetischer Natur sind (wie beispielsweise Haartransplantation), sehr wohl jedoch, wenn eine anerkannte medizinische Notwendigkeit vorliegt (wie beispielsweise Korrektur der Nasenscheidewand oder Behandlung von Narben))
Wahrnehmbarkeit nach außen (z. B. Disharmonien der genetischen Werte erfüllen den Sachverhalt nicht)
Besserung des Leidens oder Verhütung von Verschlimmerungen (die Behandlung muss nach den Grundsätzen der ärztlichen Wissenschaft erfolgversprechend sein)"

Ist Homosexualität eine Funktionsstörung der Psyche oder liegt ihr eine Zellveränderung zugrunde? Das zu beantworten, wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern.

Krankheit als Gegensatz zu Gesundheit bzw. zu optimalem Wohlbefinden zu definieren, ist eine mehr als zweifelhafte Definition. Folgt man der Logik dieser Argumentation, führt dies zu absurden Ergebnissen. Wenn alleine das subjektive Wohlbefinden über Krankheit oder Gesundheit entscheidet, so bedeutet das zum einen, dass Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen, die darunter leiden, Anspruch auf eine Therapie haben. Es würde weiterhin bedeuten, dass Menschen mit wie auch immer gearteten sexuellen (oder sonstigen) Normabweichungen anführen können, dies sei nicht krankhaft, da sie sich subjektiv "wohl" fühlen.

Mit dieser Argumentation begibt man sich also auf Glatteis.

Wie sieht es mit dem Bezug auf "Normvorstellungen" aus? Norm kann vieles sein - das, was die Mehrheit tut oder eine mehrheitlich anerkannte Werte- und/oder Verhaltensgrundlage. Die Mehrheit der Bevölkerung hat keine gleichgeschlechtlichen Neigungen und praktiziert keinen gleichgeschlechtlichen Sex. Was die Akzeptanz, moralische Wertschätzung oder zumindest Gleichgültigkeit des überwiegenden Teils der Bevölkerung angeht, so wage ich hier keine Schätzung. Meine Erfahrung ist, dass selbst diejenigen, die nach außen eine "leben und leben lassen"-Mentalität haben, bei näherem Nachfragen bzw. wenn es die eigenen Kinder betrifft, doch schnell eine Ablehnung homosexuellen Handels aufweisen.

Ist Homosexualität "natürlich"?

Erneut eine Definitionsfrage. Wenn hiermit "sich aus den Gesetzen der Natur ergebend" gemeint ist, wohl eher nicht. Ist sie "in der Natur des Menschen begründet"? Wer vermag das zu beantworten?
Dient sie der Arterhaltung? Auch hier ein klares Nein.
Diese Frage eröffnet mehr weitere Fragen als dass sie Antworten liefert.

Ist Homosexualität eine "Störung der normalen Beschaffenheit des Körpers oder der Psyche" - und damit doch eine Krankheit?

Nun, sie entspricht zumindest nicht der normalen - also in der Mehrheit der Menschen vorzufindenenden - Beschaffenheit. So gesehen also durchaus eine "Störung" oder "Regelwidrigkeit" (wie auch immer man diese Worte definieren mag).

Zusammenfassend kann man also durchaus sagen, dass die momentane Rechtslage und gelte politisch korrekte Meinung durchaus Anlass zu Rückfragen gibt. Diese Rückfragen müssen erlaubt sein - auch und gerade im Sinne der Betroffenen. Man hilft niemanden, wenn man alles schön redet oder der Wissenschaft einen politischen und juristischen Knebel verpasst.


Every sick person deserves compassion and necessary care and treatment. This does not mean, however, that you cannot say an open word as to the causes for this sickness.
Men who have sex with men (MSM) are accountable for a high percentage of persons with sexually transmitted diseases (STDs). In Germany, you can check the numbers for yourself here: www.rki.de. Included are not even follow-up diseases like drug addictions, mental problems, physical diseases and so on that result from a high-risk lifestyle only all too common among some of the men with same-sex attractions ("homosexuals"). Obviously, safer-sex campaigns don't work as they should (aside the fact that they do not protect against all STDs, they also start at the end of the chain. Teaching the true meaning of love, marriage and sex might do a far better job). Society has to pay the high costs of the health treatments of those persons then. The same society that is usually blamed for as being "homophobic". However, it is not this society whom you can blame for when you become sick because of irresponsible sexual behavior. It is no other than yourself.
Bringing this up is politically not correct. I will even top it with this: Whoever lives in a monogamous, heterosexual, lifelong Christian marriage will not become HIV or any of the other health problems mentioned above. Some will not like that, but it definitely needs to be said.
Why help financing gay public events and the gay movement in general, when the outcome is more than shocking - and oftentimes irresponsible.


"It may be, however, that the very variety of interpretations of to'evah points to a far more fundamental meaning, namely, that an act characterized as an "abomination" is prima facie disgusting and cannot be further defined or explained. Certain acts are considered to'evah by the Torah, and there the matter rests. It is, as it were, a visceral reaction, an intuitive disqualification of the act, and we run the risk of distorting the Biblical judgment if we rationalize it. To'evah constitutes a category of objectionableness sui generis: it is a primary phenomenon. (This lends additional force to Rabbi David Z. Hoffmann's contention that to'evah is used by the Torah to indicate the repulsiveness of a proscribed act, no matter how much it may be in vogue among advanced and sophisticated cultures: see his Sefer Va-yikra, II, p. 54.)."
(Dr. Normann Lamm, Judaism and the Modern Attitude to Homosexuality, taken from http://www.catholicsforisrael.com/articles/torah-and-gospel/247-judaism-and-the-modern-attitude-to-homosexuality)

"The introduction of retroviral drugs has made AIDS a chronic rather than a deadly disease so that young MSM maintain the argument that anal sex is their right and due but that it remains without real consequences. This tiny part of the population contributes 63 percent of the new HIV cases in the United States.

But it is not just rampant disease that defines the MSM syndemic. There are also psychological disorders and suicidal ideation. O’Leary reports that “well designed studies with large samples done in the US, New Zealand, UK, and the Netherlands have found that MSM were far more likely to have a history of psychological disorders, suicidal ideation, and substance abuse problems (Fergusson, Horwood, and Beautrais 1999; Herrell et al. 1999; Cochran Mays, and Sullivan 2003; Gilman et al. 2001; Sandfort et al. 2001, 2006; Warner et al. 2004).”"
Austin Ruse for Crisis Magazine


"Sechs Jahre STD-Sentinel-Surveillance in Deutschland – Zahlen und Fakten

Chlamydien- und humane Papillomviren-Infektionen zählen in Deutschland zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen (STIs). Bis zum Jahr 2000 regelte das „Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“ die Meldepflicht der STIs: Syphilis, Gonorrhö, Ulcus molle und Lympho granuloma venereum. Seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001 sind jedoch nur noch Syphilis und HIV meldepflichtig. Um trotzdem einen Überblick über die epidemiologische Situation der STIs in Deutschland zu behalten, wurde Ende 2002 mit der Einrichtung eines Sentinel-Surveillance-Systems begonnen. In allen Regionen Deutschlands wurden Gesundheitseinrichtungen ausgewählt, die seit her kontinuierlich Daten zu STIs berichten.
Gerade bei Frauen stellen STIs durch Chlamydien häufig ein Problem dar, denn sie können in bis zu 80 % der Fälle asymptomatisch verlaufen und unbehandelt schwerwiegende gesundheitliche Folgen hervorrufen. Aus diesem Grund wurde zum
1.1.2008 für alle sexuell aktiven Frauen unter 25 Jahren ein nationales Chlamydien-Screeningprogramm eingeführt.
In vielen europäischen Ländern wurde in den letzten Jahren, ca. seit dem Jahr 2000, über eine Zunahme von STIs berichtet. Die Infektionszahlen aus den deutschen Melde aten für Syphilis und HIV zeigen insbesondere bei Män nern, die Sex mit Männern haben (MSM), einen Anstieg in den letzten Jahren.

(...) Bei den Männern hatten insgesamt 90 % Kontakte mit ihrem festen Partner oder ihrer festen Partnerin, aber 58 % hatten auch zusätzlich Kontakte mit „anderen Partnern“.
Sieht man sich jetzt noch einmal heterosexuelle Männer und Männer, die (auch) Sex mit Männern hatten (MSM), getrennt an, so hatten 61 % der MSM zusätzlich Kontakte außerhalb ihrer Beziehung, verglichen mit 43 % der hetero sexuellen Männer. 7 % der heterosexuellen Männer hatten Kontakte mit Prostituierten, während 2 % der MSM Kontakte mit Freiern angaben, also in der Sexarbeit tätig waren. (...) 50 % der männlichen Sentinel-Patienten, die seit mindestens 6 Monaten in einer festen Beziehung lebten, waren MSM. Verglichen mit heterosexuellen Männern, hat ten MSM erwartungsgemäß auch in festen Beziehungen höhere Partnerzahlen, Median 3 zu 1 Partner in den letzten 6 Monaten. (...) 16 % der MSM verwendeten keine Kondome mit Prostituierten, Strichern oder Freiern. (...) 1 % aller MSM gaben auch an, nie Kondome mit „anderen Partnern“ zu verwenden. (...) 70 % aller männlichen Patienten hatten Sex mit Männern, was die bereits bekannte STI-Risikogruppe MSM auch von den Sentineldaten her bestätigt."
(Robert Koch Institut)


Homosexuelle Beziehungen müssen anerkannt werden, da Homosexualität nicht unnatürlich und nicht gegen die Schöpfungsordnung gerichtet ist. Natur im wissenschaftlichen Sinn ist das, was ohne das Zutun des Menschen existiert. Natur im ethischen Sinn ist die Bestimmung des Menschen. Beides darf nicht verwechselt werden. Nur weil etwas z.B. bei der Mehrheit der Menschen so ist, muss es nicht auch eine ethische Norm sein. Jeder Mensch hat innerhalb der Grenzen zu handeln, die ihm von der Natur vorgegeben sind. Diese Natur aber ist von der Wissenschaft zu definieren und nicht von der Theologie. Man darf nicht einfach von der wissenschaftlichen Natur des Menschen auf das schließen, was sein soll, da man damit dem Menschen Unrecht tut. Der Mensch aber ist frei und darf nicht zum Instrument anderer gemacht werden. Seine Natur ist genau diese Freiheit und Selbstbestimmung. So gehört etwa zur Sexualität sowohl die Fortpflanzung als auch die menschliche Gemeinschaft und Zuneigung. Das kirchliche Lehramt ist hier nicht konsequent, da es die Fortpflanzung der Tiere einfach auf die Menschen überträgt und letztere nicht als freie Personen sieht. Sexualität ist aber Ausdruck der freien menschlichen Persönlichkeit. Somit muss sexuelles Verhalten akzeptiert werden, wenn sich dadurch die Liebe zweier freier Menschen ausdrückt. Wer also die liebende Paarbeziehung in einer Ehe akzeptiert, kann nicht gleichzeitig sexuelle Akte in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verwerfen, weil ihnen die Fortpflanzung fehlt. Wer Homosexuelle als Personen anerkennt, muss also auch ihre Beziehungen anerkennen.


Ähnliches haben wir nicht etwa frei erfunden, es wurde uns als Zusammenfassung eines Artikels aus dem offenbar für katholische Theologen verbindlichen Lexikon für Theologie und Kirche zugemailt, verbunden mit dem Hinweis, unsere Standpunkte seien theologisch nicht fundiert und damit auch nicht christlich.

Wir wollen an dieser Stelle nicht ausschließlich auf den katholischen Hintergrund eingehen. Das offizielle kirchliche Lehramt und nicht zuletzt Papst Benedikt XVI. in seiner Zeit als Kardinal Ratzinger wie als Papst hat in letzter Zeit – aber auch in den letzten 2.000 Jahren! – hierzu klar und deutlich Stellung genommen. Die Katholische Kirche bietet zwar Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung und Seelsorge an, verurteilt aber eindeutig und unzweifelhaft homosexuelle Akte und Beziehungen. Wer also etwa für diese Kirche arbeitet und lehrt oder ihr einfach „nur“ angehört, sollte auch der Verpflichtung folgen, das vom offiziellen kirchlichen Lehramt als verbindlich Vorgelegte zu glauben und zu befolgen. Wer aber anderen Christen, die diese haarsträubenden Thesen nicht vertreten, abspricht, christliche Überzeugungen zu verbreiten, sagt damit – gewollt oder ungewollt – nichts anderes, als dass er sein eigenes Lehramt unchristlicher Thesen bezichtigt. Sollte dem so sein, dann wäre es vielleicht auch angebracht, Konsequenzen für sich selbst daraus zu ziehen.

Die JASON Ministries maßen sich nicht an, beurteilen zu können, ob andere Gläubige Christen sind oder nicht – auch nicht im vorliegenden Fall. Wir sind uns auch bewusst, dass die Vertreter dieser Thesen bestimmt mit den besten Absichten und im guten Glauben handeln, hier das Richtige zu tun und möchten niemandem unterstellen, böswillige oder schlechte Motivationen zu haben.

Wir sind es gewohnt, dass uns unterstellt wird, wir würden keine christlichen Überzeugungen verbreiten oder Bibelverse sowie das kirchliche Lehramt falsch zu interpretieren. Wir sind es auch gewohnt, dass die Autoren solcher Meinungen selbstverständlich meinen, sie selbst lägen mit ihrer Überzeugung richtig, selbst wenn diese dem eigenen Lehramt sowie einer 2.000 jährigen christlichen Tradition und letztlich auch der Bibel widerspricht. Das aber ist das Drama der Christenheit seit ihrem Beginn und vielleicht einer der Gründe, warum Jesus dem Petrus die Schlüsselgewalt gegeben hat: damit nicht jeder selbst Papst spielen und die Bibel und kirchliche Lehraussagen nach eigenem Gutdünken auslegen muss, sondern jemand die Autorität hat, das Schiff der Gläubigen zu steuern.

So weit, so gut.

Zusammengefasst sagt diese Theorie etwa folgendes: Die Natur des Menschen ist nicht das, was wir für „richtig“ erachten, weil es die naturwissenschaftliche Norm ist: etwa Heterosexualität, sondern das, was die freie Persönlichkeit ausmacht. Manche Menschen empfinden eben homosexuell und da die freie Persönlichkeit und nicht die Naturwissenschaft oder theologische Dogmen im Mittelpunkt stehen müssen, muss man auch anerkennen, dass Homosexuelle nur innerhalb ihrer eigenen Grenzen liebende Beziehungen eingehen können.

Hört sich ja zunächst ganz gut und logisch an. Schließlich ist ja ein heterosexuelles Paar auch nicht nur auf Fortpflanzung fixiert.

Ist es aber wirklich so – oder begibt man sich hier – wenn auch im guten Glauben - auf einen höchst gefährlichen Irrweg, dessen Ende man heute noch gar nicht abzuschätzen vermag?

Uns wird ja manchmal unterstellt, unsere fundamentalistischen Positionen würde kein ernstzunehmender Theologe mehr vertreten. Tatsächlich scheint dies aber eher ein Problem deutscher Theologinnen und Theologen zu sein, die ihre eigenen Ansichten verabsolutieren und zum weltweiten Dogma erheben. International wie national finden sich unzählige katholische oder allgemein christliche Theologinnen und Theologen sowie Geistliche und PastorInnen, aber auch Wissenschaftler, die dem entschieden widersprechen würden. Will man all diesen Menschen absprechen, Christen oder Wissenschaftler zu sein? Will man seine eigene Meinung wirklich zum Maß aller Dinge machen?

Konsequent zu Ende gedacht, würden solche Gedankenexperimente letztlich dazu führen, dass man die Bibel sowie kirchliche Lehramtsaussagen nach Belieben und nach eigenem Gutdünken, dem Zeitgeist oder der neuesten Forschung uminterpretieren kann, bis ein gewünschtes Ergebnis herauskommt. „Moralischer Relativismus“ kann man das auch nennen: jeder definiert für sich selbst, was richtig, wahr und moralisch akzeptabel ist. Einen gesellschaftlichen Konsens gibt es nicht mehr. Es trägt aber auch Züge des „Auswahlchristentums“: man sucht sich von biblischen und lehramtlichen Aussagen das heraus, was einem zusagt. Alles andere lässt man entweder beiseite oder man interpretiert es so lange, bis es wieder passt.

Und genau dies geschieht heute – auch wenn die wenigsten dies bewusst tun.

Wir können den Theologinnen und Theologen, die derartige Thesen verbreiten, nur empfehlen, unvoreingenommen folgende christliche Bücher zum Thema Homosexualität (bzw. Geschlechtsidentität) aus christlicher (bzw. jüdischer) Sicht zu lesen:

1)    Weihbischof Dr. Andreas Laun (Hg.): Homosexualität aus katholischer Sicht (Franz Sales Verlag, ISBN 3-7721-0239-5)
2)    Fr. John F. Harvey, O.S.F.S.: Homosexuality and the Catholic Church. Clear Answers to Difficult Questions (Ascension Press. ISBN: 978-1-932927-62-7)
3)    David Morrison: Beyond Gay (Our Sunday Visitor, ISBN: 0-87973-690-9)
4)    Joe Dallas: The Gay Gospel? How Pro-Gay Advocates Misread the Bible (Harvest House Publishers, ISBN-13: 978-0-7369-1834-3. ISBN-10: 0-7369-1834-5). Besonders zu empfehlen – ebenso wie die übrigen Werke von Joe Dallas!
5)    Thomas E. Schmidt: Straight & Narrow? Compassion and Clarity in the Homosexual Debate (InterVarsity Press. ISBN 0-8308-1858-8)
6)    Arthur Goldberg: Light in the Closet. Torah, Homosexuality and the Power to Change (Red Heifer Press. ISBN: 978-09631478-9-9)
7)    John Piper & Wayne Grudem: Recovering Biblical Manhood & Womanhood. A Response to Evangelical Feminism. (Crossway Books. ISBN 13: 978-1-58134-806-4. ISBN 10: 1-58134-806-1)
8)    Robert Lewis: Raising a Modern-Day Knight. A Father’s Role in Guiding His Son to Authentic Manhood (Tyndale House Publishers. ISBN-13: 978-1-58997-309-1. ISBN-10: 1-58997-309-7)

Oder auch die Arbeiten von Dr. Robert Gagnon, Michael L. Brown (siehe Links auf unserer Homepage).

Natürlich gibt es auch eine Reihe wissenschaftlicher Fachliteratur. Wir verweisen hierfür ebenso auf unsere Homepage (www.freewebs.com/jason-online).


„Argumente über die genetischen oder soziologischen Ursprünge der Homosexualität, über wahrhaft liebende homosexuelle Beziehungen – nichts davon würde Paulus beeindrucken. Er würde ganz einfach die Verwendung derartiger Informationen in Argumenten für die Akzeptanz homosexuellen Verhaltens als weiteren Beweis der menschlichen Blindheit hinsichtlich der Versklavung durch die Sünde verstehen.“
Marion Soards, Scripture and Homosexuality.

Paulus war es, der Homosexualität ausdrücklich verurteilt hat: im Römerbrief verweist er sowohl auf das Verhalten wie die inneren Anziehungen, im 1. Korinther- und im 1. Timotheusbrief sieht er das Verhalten getrennt von der Neigung. Er verschwendet auch keine Zeit darauf, weiter darüber zu argumentieren, da er ganz selbstverständlich davon ausging, dass seine Leser ebenso als falsch erkennen würden, was er verurteilte (womit er wohl auch richtig lag !). Bei anderen Punkten verbringt er ganze Kapitel damit, seine Verurteilung zu begründen. Warum? Weil er hier offensichtlich seine Leser noch von seiner Verurteilung überzeugen will. Homosexuelle Sünde hingegen fällt für Paulus in dieselbe Kategorie wie etwa Ehebruch und bedarf somit keiner weiteren Erklärung mehr. Eine Auffassung, die uns zu denken geben sollte.

Es kann also keinen Zweifel daran geben, dass Paulus Homosexualität als etwas Falsches und Unnatürliches ansah, auch wenn das heute einigen nicht passt und sie es gerne „im Licht der damaligen Zeit“ sehen und auf Basis neuer Erkenntnisse eigenmächtig uminterpretieren wollen. Er setzte diese Überzeugung durchaus auch bei seinen Lesern voraus, beschrieb diese Sünde aber nicht als schlimmer als etwa andere Sünden. Er sah sie als Symptom der gefallenen Natur der Menschen an, als etwas, dass nie innerhalb der Christen geschehen durfte – aber auch als etwas, in das zumindest einige seiner Leser einst verwickelt waren (vgl. 1 Kor 6,9-11). Diese Menschen haben aber auch Freiheit in Christus gefunden!

Sehen wir uns doch das Verständnis des Paulus von „natürlich“ und „unnatürlich“ etwas genauer an und lesen hierfür Röm 1,26-27:

„Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.“

Wie hat man dies bisher gesehen?

Paulus beginnt den Römerbrief damit, dass er die Menschheit in ihrem noch nicht erlösten und rebellischen Zustand beschreibt. Er will hier nicht etwa einzelne Sünden hervorheben, sondern aufzeigen, dass alle – Juden oder Christen – ohne die Erlösung Jesu Christi verloren sind. Zunächst spricht er allgemein über die menschliche Rasse. Alle Menschen wissen, dass es Gott gibt, aber in ihrem gefallenen Zustand interessiert sie das nicht und sie machen, was sie wollen (1,18-21). Klingt das einigen vertraut? Die Herzen der Menschen wurden „verfinstert“ und sie verfielen dem Götzendienst (Verse 21-23). Dann spricht Paulus über Homosexualität als Symptom dieses Problems und beschreibt diese als etwas Unnatürliches. Er war also nicht gerade „politisch korrekt“. Schließlich beschreibt er noch weitere Sünden, die ebenfallsdamals üblich waren. Von all diesen Sünden wird aber nur Homosexualität als „widernatürlich“ bezeichnet. Heute würde man Paulus dafür wohl wegen Diskriminierung vor Gericht bringen.

Schließlich heißt es am Ende des ersten Kapitels, dass jeder Mensch, der diese Sünden begeht, den Tod verdient. Ein hartes Urteil, dass uns ebenfalls zu denken geben sollte.

Paulus behauptet dabei keineswegs, dass jeder Mensch all diese Sünden begeht, die in diesem Kapitel aufgezählt werden. Er geht aber sehr wohl davon aus, dass diese Sünden weithin praktiziert werden und dass niemand, der dies liest nicht zumindest eine seiner eigenen Sünden auf dieser Liste wiederfindet. Ein zeitloses Statement wie es scheint.

Im zweiten Kapitel wendet sich Paulus dann an die Juden im Besonderen und sagt ihnen, sie können keineswegs davon ausgehen, dass sie von der Todesstrafe ausgenommen sind. Sünde findet sich überall – unabhängig von Nation oder Religion. Gleichzeitig aber ruft er zum Vertrauen in Christus – anstatt auf die eigene Gerechtigkeit – auf. Ebenfalls ein Statement, das uns zu denken geben sollte.

Nun meinen manche, Paulus würde hier nicht wahre Homosexuelle beschreiben, sondern Heterosexuelle, die homosexuelle Akte vollziehen, die gegen ihre eigene Natur sind. Heterosexuelle, die dies tun, würden ja gleichsam gegen ihre eigene Natur verstoßen – und das verurteilt Gott.

Die Sünde hierbei wäre also, etwas zu verändern, was für den Einzelnen (!) natürlich ist. Wenn es für jemand natürlich wwäre, homosexuell zu sein und er/sie dies auch auslebt, wäre das keine Sünde, da er/sie sich gemäß seiner/ihrer Natur verhält.

Nach dieser Auffassung verurteilt Paulus hier also Heterosexuelle, die wider ihre eigene Natur handelten, indem sie homosexuelle Akte begingen. Ähnlich wäre es wohl mit Homosexuellen, die heterosexuelleAkte zu tun versuchen.

All das hätte überhaupt nichts zu tun mit liebevollen homosexuellen Beziehungen, so wie wir sie heute kennen. Diese würden ja nur gemäß ihrer wahren Natur handeln und wären deshalb nicht das Ziel der Aussagen des Paulus. Paulus hätte von etwas ganz anderem gesprochen.

Ist das wirklich so?

Leider verfallen auch immer mehr TheologInnen dieser schwulen Ideologie – wenn auch mit den besten Absichten. Eine Ideologie, die äußerst geschickt geplant und vorbereitet wurde.

Gehen wir also näher auf die Aussagen von Paulus ein. Er spricht nämlich keineswegs so subjektiv über Homosexualität, wie ihm das manche unterstellen wollen. Nichts in seinen Versen weist darauf hin, dass er einen „wahren“ Homosexuellen von einem „falschen“ unterscheidet. Er beschreibt homosexuelles Verhalten (!) als unnatürlich – egal, wer es tut und warum er es tut. Ebenso gleichgültig ist für ihn, ob jemand es tut, weil er/sie so „geboren“ wurde.

Paulus wird in diesen Versen auch ungewöhnlich deutlich. Er verwendet für Männer und Frauen die griechischen Wörter, die am meisten das körperliche Geschlecht ausdrücken (das Geschlecht also, das man entgegen politisch korrekter Meinung nicht verändern kann!): arsenes und theleias. Diese Wörter finden sich nur selten im Neuen Testament. Wenn man sie denn antrifft, bezeichnen sie in besonderer Art und Weise das körperliche Geschlecht – wie etwa in „männliches (arsenes) Kind“. Sie werden also dann verwendet, wenn man besonders auf dieTatsacvhe eingehen will, dass jemand ein Mann (bzw. alternativ eine Frau) ist.

Paulus sagt demnach, dass das homosexuelle Verhalten für diese Menschen als Männer und Frauen (arsenes und theleias) unnatürlich war, nicht etwa weil es nicht ihrer sexuellen Orientierung entsprach. Mit anderen Worten: Paulus sagt, dass Homosexualität aus biologischer Sicht (!) unnatürlich ist – und das nicht nur für Heterosexuelle, sondern für jeden, egal, ob er/sie so empfindet oder nicht.

Ein anderer Gesichtspunkt: Die Männer, die Paulus beschreibt, „entbrannten in Begierde zueinander“ – es ist also höchst unwahrscheinlich, dass sie Heterosexuelle waren, die einfach mal Homosexualität ausprobieren wollten. Oder wann hast du zuletzt einen Heterosexuellen gesehen, der in Begierde zu einem Menschen desselben Geschlechts entbrannte?

Diese von Paulus beschriebenen Menschen hatten eine sehr starke innere Sehnsucht. Behaupten zu wollen, sie wären Heterosexuelle und würden wider ihre Natur handeln, widerspricht offensichtlich diesen Versen und man muss nicht Theologie studiert haben, um das zu erkennen.

Wenn die Verse 26 und 27 außerdem Menschen beschreiben würden, die nicht von Natur aus homosexuell empfinden, nicht aber für Menschen gelten sollten, die von Natur aus gleichgeschlechtlich fühlen, müssten wir dann nicht konsequent sein und diesen Grundsatz für all die Handlungen, die in diesem Kapitel erwähnt werden, anwenden? Muss dann nicht bei allen aufgeführten Sünden so verfahren werden?

Sehen wir uns also die Sünden an, die Paulus in den Versen 20 bis 31 erwähnt:

•    Homosexualität
•    Die Menschen haben Gott erkannt, aber nicht geehrt und Ihm nicht gedankt.
•    Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
•    Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren.
•    Götzendienst
•    Unreinheit
•    Lüge
•    Weigerung, Gott anzuerkennen
•    Verworfenes Denken: Tun, was sich nicht gehört
•    Ungerechtigkeit
•    Schlechtigkeit
•    Habgier
•    Bosheit
•    Neid
•    Mord
•    Streit
•    List
•    Tücke
•    Verleumdung
•    Üble Nachrede
•    Hass auf Gott
•    Überheblichkeit
•    Hochmut
•    Prahlerei
•    Erfinderischsein im Bösen
•    Ungehorsam gegenüber Eltern
•    Unverständigkeit
•    Haltlosigkeit
•    Lieblosigkeit
•    Kein Erbarmen

Manche sagen nun also, Homosexualität sei nur eine Sünde, wenn sie von Menschen begangen wird, die nicht natürlich so empfinden (siehe oben genannte Argumentation). Sehen wir uns doch einmal diese ganze lange Liste an Sünden an, die im selben Kapitel wie Homosexualität erwähnt werden. Sünden, für die logischerweise derselbe Grundsatz angewendet werden müsste. Dies jedoch führt offensichtlich zu absurden Ergebnissen. Die einzig annehmbare Schlussfolgerung ist also, dass homosexuelle Handlungen – unabhängig von dem, wie Menschen von Natur aus empfinden – Sünde sind. Dies allein aufgrund der Tatsache, dass Gott für Männer und Frauen eine bestimmte Vorstellung hatte, was die Sexualität und das Zusammenleben anging. Sexualität im Rahmen einer lebenslangen, monogamen und heterosexuellen Ehe dient sowohl der Fortpflanzung als auch dem Wohl der Ehepartner. Dies darf nicht getrennt werden (etwa auch im Falle der Empfängnisverhütung, wo man die Fortpflanzung ausschließt, oder im Falle der Abtreibung).

Oder würde jemand ernsthaft dieselben „Argumente“ für die Sünden aus oben genannter Liste verwenden? Gibt es eine „liebende“ oder „liebevolle“ Art von List und Tücke? Oder von übler Nachrede? Das ist absurd. Man kann eben nicht beides haben. Die Versuche, hier anders zu argumentieren, klingen schon beinahe wie ein verzweifelter Versuch, das eigene Verhalten – um dessen Unangemessenheit aus christlicher Sicht man tief im Inneren sehr wohl weiß – nachträglich theologisch zu rechtfertigen.

Es gibt nun auch Menschen, die argumentieren, diese Verse würden sich nur auf Menschen beziehen, die sich dem Götzendienst verschrieben haben und nicht aber auf schwule Christen, die den wahren Gott anbeten.

In Vers 23 schreibt Paulus: „Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen.“ (Einheitsübersetzung). Aufgrund dieses Verses meinen manche, die Aussagen von Paulus würden sich nur auf die Menschen beziehen, die Götzen oder falsche Götter anbeten – und nicht auf Schwule oder Lesben in liebenden und verantwortungsvollen homosexuellen Beziehungen. Letztere hätten ja nichts mit Götzendienst zu tun.

Tatsächlich?

Natürlich spielt der Götzendienst eine wichtige Rolle in diesem Kapitel. Paulus beginnt, indem er die allgemeine Rebellion der Menschen beschreibt, die das Geschöpf eher als den Schöpfer anbeten. Hier setzen nun schwule Theologen bzw.deren Anhänger an: Das würde nicht für sie gelten, da sie keine Götzen anbeten, sondern den wahren Gott.

Paulus beschreibt aber hier vielmehr wie bereits erwähnt die allgemeine Rebellion, die die Rebellion im Besonderen erst möglich macht. Man muss sich nicht erst vor dem goldenen Kalb verneigen oder um es herumtanzen, um an einem allgemeinen Leugnen Gottes teilzunehmen oder um diesem Leugnen durch bestimmte Taten Ausdruck zu verleihen. Dies hat nicht zwangsweise etwas mit Götzendienst zu tun.

Man muss nur einmal mit gesundem Menschenverstand dieses Kapitel durchlesen. Denken wir doch noch einmal an all die Sünden, die hier aufgezählt werden. Wenn man nun das Argument, hier würde nicht Homosexualität verurteilt, wie wir sie kennen, sondern Götzendienst, auch auf die anderen Sünden anwendet, ergeben sich absurde Ergebnisse. Oder würde jemand ernsthaft behaupten, all diese Sunden wären nur abzulehnen, wenn sie im Kontext des Götzendienstes begangen werden, aber akzeptabel, wenn sie in einer verantwortungs- und liebevollen Art und Weise begangen werden? Wohl kaum.

Das ist Unsinn und jeder Mensch kann das auch ohne theologische Ausbildung erkennen. Hier werden nicht Sünden verurteilt, die im Zusammenhang eines Götzendienstes begangen werden, sondern all diese aufgezählten Sünden sind Symptome eines gefallenen Zustands.


Nun führen einige wiederum an, Paulus würde hier übertriebenes und unverantwortliches sexuelles Verhalten ansprechen, das aus reiner Lust geschieht und Sex mit mehreren bzw. wechselnden Partnern umfasst. Das aber hat nichts zu tun mit einer liebevollen, verantwortungsbewussten homosexuellen Beziehung mit nur einem Partner.

Die Menschen, die Paulus in diesem Kapitel beschreibt, entbrannten aus Begierde zueinander, empfanden also Lustgefühle für Angehörige des eigenen Geschlechts und hatten auch Sex miteinander. Eine klare Angelegenheit. Weder die Art und Weise, wie er dies ausdrückte noch die Wahl seiner Worte weist jedoch darauf hin, dass hier mit vielen Menschen des eigenen Geschlechts Sex praktiziert wurde oder dass hier oft oder wahllos sexuelle Akte vollzogen wurden. Das aber heißt nichts anderes als dass Paulus homosexuelle Akte an sich verurteilte – und diese Verurteilung nicht einschränkte oder begrenzte (etwa auf die, die Homosexualität nicht verantwortungs- bzw. liebevoll oder mit vielen Partnern praktizieren). Diese Sünde wird nicht geringer, wenn sie nur einmal im Leben mit nur einem einzigen Menschen begangen wird. Das mag zwar manchem nicht passen, aber Paulus war hierzu eindeutig.


Gehen wir nun darauf ein, wie Paulus bestimmte griechische Wörter verwendet.

„Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten Gottes Königtum nicht erben werden? Lasst euch nicht beirren. Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben [griech.: malakos] , noch Männerliebhaber [griech.: arsenokoite], noch Diebe, noch Ausbeuter, nicht Säufer, nicht Schmähmäuler und auch nicht Räuber werden das Königtum Gottes erben.“ (1 Kor 6,9-11. Übersetzung von Fridolin Stier. Kösel-Verlag München und Patmos-Verlag Düsseldorf. Sehr zu empfehlen!!)

„und bedenkt, dass das Gesetz nicht für den Gerechten bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Ungehorsame, für Gottlose und Sünder, für Menschen ohne Glauben und Ehrfurcht, für solche, die Vater oder Mutter töten, für Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder [griech.: arsenokoite], Menschenhändler, für Leute, die lügen und Meineide schwören und all das tun, was gegen die gesunde Lehre verstößt.“ (1 Tim 1,9-11 – Einheitsübersetzung).

Im Römerbrief beschreibt Paulus Homosexualität im Detail. Bei oben genannten Versen aber erwähnt er sie nur und führt sie zusammen mit anderen Verhaltensweisen auf. Warum?

Im 1. Korintherbrief will er, dass das Verhalten von Christen sich völlig von dem von Nichtchristen unterscheidet (hört, hört…). Christen müssen in einer Art und Weise leben, die sie vom Rest der Welt abtrennt bzw. unterscheidet – ähnlich wie in Levitikus 18 und 20 sich die Israeliten von anderen Völkern unterscheiden sollen, was sexuelles Verhalten angeht. Sollte das nicht auch für uns heute gelten?

Im 1. Timotheusbrief (Vers 8) hingegen weist Paulus auf den rechten Gebrauch des Gesetzes des Alten Testaments hin und führt viele der Sünden auf, die dieses Gesetz verurteilt. Menschen, die diese Sünden begehen, werden vom Gesetz überführt. In beiden Abschnitten verwendet Paulus das griechische Wort arsenokoite für männliche Homosexualität (lesbische Homosexualität kommt in der Bibel nur einmal vor, nämlich in Roem 1,26). Was hat es mit diesem Wort auf sich?

Im 1. Korintherbrief wird dieses Wort mit „Männerliebhaber“ übersetzt, im 1. Timotheusbrief mit „Knabenschänder“. Im 1. Korintherbrief verwendet Paulus außerdem das Wort „malakos“ („Lustknaben“). Er sagt also, dass homosexuelle Akte, Akte zwischen erwachsenen Männern und Knaben sowie homosexuelle Prostitution Sünden sind, die diejenigen, die sie begehen, vom Königreich Gottes ausschließen. Dies neu interpretieren und aus einem klaren Nein ein Ja machen zu wollen, selbst wenn es mit den besten Absichten geschieht, bedeutet nichts anderes, als die Aussagen der Bibel und des kirchlichen Lehramts zu verdrehen.

Es gibt nun Menschen, die behaupten, Paulus hätte mit dem Wort arsenokoite nur männliche homosexuelle Prostitution gemeint (also nicht „normale“ Homosexuelle) und das Wort malakos würde sich nur auf Männer beziehen, die sich verkaufen (wahrscheinlich damals als Frauen verkleidet) oder die beim Sex zumindest den weiblichen Part übernehmen. Arsenokoite sei ein Wort, das von Paulus geprägt wurde und noch nie zuvor in der griechischen Literatur aufgetaucht ist. Zur damaligen Zeit gab es aber sehr wohl andere griechische Wörter für „homosexuell“. Wenn Paulus also wirklich über Homosexualität hätte reden wollen, hätte er doch eines der bereits existierenden Wörter dafür verwendet. Da er das nicht tat, könne man auch nicht sagen, er habe homosexuelle Akte an sich und für alle Menschen verurteilt.

Beim Wort malakos gibt es weniger Einwände – es kommt etwa auch in Mt 11,8 und Lk 7,25 vor, wo Jesus die beschreibt, die im Luxus leben. Es ist in diesen Versen aber nicht ganz klar, ob hier von eher schwachen Männern die Rede ist oder von Männern, die den Königen als Prostituierte zur Verfügung standen. Männern, die unter anderem als Frauen verkleidet waren.

Was jedoch klar ist, ist, dass diese Männer, nicht unbedingt Homosexuelle waren, obwohl sowohl Jesus als auch Paulus kritisch von ihnen sprachen. Ob sie nun aber homo- oder heterosexuell empfanden, es handelte sich höchstwahrscheinlich um Männer, die gleichgeschlechtlichen Sex für Geld praktizierten (also ihren Körper verkaiuften), also nicht um typische Homosexuelle. Insofern stimmt es also, dass malakos kein Begriff ist, der alle Formen von Homosexualität verurteilt. Der Begriff arsenokoite tut das aber sehr wohl. Hier wird nun manchmal eingewendet, arsenokoite wurde sich nur auf männliche Prostituierte beziehen, und zwar auf männliche Prostituierte, die sowohl bei Frauen wie bei Männern den aktiven Part übernehmen konnten (Boswell argumentiert etwa so). Alternativ heißt es, Paulus würde allgemein Immoralität verurteilen, nicht aber Homosexualität im Besonderen. Dieser Begriff würde sich also auf in irgendeiner Art und Weise unmoralische Männer beziehen, nicht aber auf Homosexuelle.

Was ist also an diesen Einwänden dran? Ist das wirklich so?

Paulus hat mit arsenokoite einen neuen Begriff geprägt. Und? Er hat 179 neue Begriffe im Neuen Testament geprägt! Diese neu geprägten Wörter verändern aber keineswegs entscheidend den Kontext, in dem sie vorkommen.

Sehen wir uns aber dieses Wort etwas näher an:

Arsenokoite ist eine Kombination der Wörter arsenos und koite. Beide Wörter tauchen nur selten im Neuen Testament auf. Arsenos bezeichnet einen Mann, mit besonderer Hervorhebung des Geschlechts. Koite kommt nur zweimal im Neuen Testament vor und bedeutet Bett – mit einem sexuellen Beigeschmack:

„lasst uns wohlfällig den Weg gehen, (...) nicht in Beischläfereien [koite]“ (Röm 13,13. Übersetzung von Fridolin Stier. Kösel-Verlag München und Patmos-Verlag Düsseldorf. Sehr zu empfehlen!)

„Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden und das Ehebett [koite] bleibe unbefleckt“ (Heb 13,4 – Einheitsübersetzung)

Die Art undWeise, wie Paulus diese beiden Wörter verwendet, macht deutlich, dass keines dieser Begriffe einen Verkauf oder Handel beinhaltet (etwa im Sinne von Prostitution). Er setzt die Begriffe männlich und Bett mit sexuellem Bezug zusammen – ohne jeglichen Hinweis auf Prostitution. Das Wort arsenokoite mag zwar von späteren Autoren auch im übertragenen Sinne gebraucht worden sein, die Bedeutung, die Paulus dem beimaß, war jedoch eindeutig und enthielt keinen Hinweis darauf.

Nun ein interessanter Punkt:

Arsenokoite hat auch eine hebräische Entsprechung: mishkab zakur. Mishkab bedeutet Bett – mit einer sexuellen Bedeutung - und zakur bedeutet männlich oder Männer. Kann es noch klarer werden?

Mishkab zakur findet sich etwa in Lev 18,22 und 20,13, die homosexuelle Akte zwischen Männern ausdrücklich verbieten. Hierüber gibt es keine Zweifel. In der Septuaginta, der griechischen Übersetzung der Bibel, werden genau diese Begriffe arsenos und koite zur Übersetzung dieser alttestamentlichen Verse verwendet! Als Paulus also den Begriff arsenokoite prägte, nahm er ihn also nicht aus dem luftleeren Raum, sondern direkt vom Verbot homosexueller Akte in Levitikus. Auch wenn der Begriff für Paulus neu war, war seine Bedeutung und Absicht jedoch unzweifelhaft.

Wenn sich aber gleichgeschlechtliche Empfindungen als sehr intensiv und „natürlich“ für den Einzelnen darstellen? Ist dann nicht alles anders? Auch hierfür hat Paulus eine Antwort:

„Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.“ (Roem 6,12-13. Einheitsübersetzung)

„Angesichts des Erbarmen Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.“ (Röm 12,1 – Einheitsübersetzung)

Gott sagt nicht, dass es keinerlei Versuchungen mehr geben wird. Er will Gehorsam – unabhängig etwa von den Ursachen von Homosexualität. Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben sich diese nicht ausgesucht, aber Gott fordert von uns klar und deutlich, das, was uns als natürlich erscheint und möglicherweise bis zu einem gewissen Grad auch nicht zu verändern ist, beiseite zu legen und Ihm als lebendige Opfer hinzugeben. Nur dann können und werden wir wahren Frieden finden. Man hilft niemandem, wenn man ihm oder ihr ein theologisches Hintertürchen öffnet, um solch klaren Aussagen zu entgehen.

Vielleicht mag sich der eine oder andere Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen nun denken, Paulus hatte doch keine Ahnung, wie es ist, schwul zu sein. Das mag durchaus so sein, aber Paulus hatte sehr wohl eine Ahnung davon, wie es ist, gegen die Sünde zu kämpfen. Es ist auch gar nicht wichtig, ob er das nachvollziehen konnte oder nicht. Er verurteilte homosexuelles Verhalten – unabhängig von dessen Ursachen.

Hatte Paulus nun keine Ahnung von Homosexualität, so wie wir sie heute kennen? So wird ja heute häufig argumentiert.

Die Vorstellung einer Homosexualität zwischen Erwachsenen, die dies mit vollem Einverständnis taten, war damals aber keineswegs so fremd, wie das manche heute denken mögen. Auch die Vorstellung, Menschen könnten homosexuell geboren sein, war in hellenistischen Zeiten durchaus bekannt. Aristoteles etwa kannte die homosexuelle Orientierung sehr wohl und befürwortete sie ausdrücklich! Man kann also  durchaus davon ausgehen, dass Paulus dies auch bekannt war. Außerdem ist die Bibel ja vom Heiligen Geist inspiriert und man kann doch annehmen, dass Gott ebensoviel über gleichgeschlechtliche Neigungen wusste wie wir heute.

Eine Theologie, die die Argumente der Schwulenbewegung aufgreift und unterstützt, mag zwar aus menschlicher Sicht nachvollziehbar und für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen eine große Versuchung sein, jedoch entspricht sie nicht den biblischen Aussagen oder der Lehre der Kirche in den letzten 2.000 Jahren. Gerade Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sollten einmal im Gebet in sich gehen und sich fragen, ob es wirklich Überzeugung ist, die sie dazu bringt, den Argumenten der Schwulenbewegung hinsichtlich der Bibel zu glauben oder passt es nicht vielmehr in ihre persönliche Lebensvorstellung? Stützen wir uns auf die Aussagen der Bibel und der Kirche – oder auf unsere persönlichen Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Erfahrungen – oder „aktuellen wissenschaftlichen Entdeckungen“, die uns vergessen lassen, was Gott uns gesagt hat?

Vor einem jedoch hat uns die Bibel gewarnt: unser Herz kann sehr trügerisch sein...


(Quellen: u.a. Joe Dallas: The Gay Gospel? How Pro-Gay Advocates Misread the Bible (Harvest House Publishers, ISBN-13: 978-0-7369-1834-3. ISBN-10: 0-7369-1834-5), Thomas E. Schmidt: Straight & Narrow? Compassion and Clarity in the Homosexual Debate (InterVarsity Press. ISBN 0-8308-1858-8). Beides sehr zu empfehlen!! Eine weitere Quelle, ebenso empfehlenswert: Jason Evert).

Hintergründe...


Holen wir mal etwas weiter aus:

Einer der größten Erfolge bezüglich der gesellschaftlichen Anerkennung von Homosexualität war es, als die American Psychiatrist Association Homosexualität von ihrer Liste der Störungen herunter nahm. Wie haben Unterstützer dieser Entscheidung argumentiert? Hier eine Zusammenfassung:

Homosexualität ist nur für die ein Problem, die dadurch in Stresssituationen geraten ("distressed").
(Therapie hier solle dann nur die dahinter liegende psychische Störung - also etwa eine Angstreaktion oder Depression betreffen).

Die negative und von Vorurteilen geprägte Einstellung der Gesellschaft hinsichtlich Homosexualität verursacht Homosexuellen mehr Probleme als ihre Sexualität selbst.

Homosexuelle sind keineswegs weniger emotional stabil als Heterosexuelle.
(Sie würden keine nennenswerten Zeichen einer Pathologie zeigen).

Homosexuelle Beziehungen k?nnen gesund sein ("healthy and affirming").

So weit, so gut.

P?dophile warteten aber schon hinter dem Vorhang...

Heute hören wir dieselben Argumente von "Experten", die Pädophilie verteidigen wie vor 30 Jahren von Seiten derer, die Homosexualität verteidigten. Vergleiche selbst:

Pädophilie ist nur für die ein Problem, die dadurch in Stresssituationen geraten ("distressed").

(Gemäß dem neuen DSMIV (Diagnostic and Statistical Manual of the American Psychiatrist Association) soll bei einem Pädophilen NUR eine Diagnose erstellt werden ("diagnosable condition"), wenn er sich schlecht bei dem fühlt, was er tut oder wenn er dadurch in Angstsituationen kommt ("anxious").

Die negative und von Vorurteilen geprägte Einstellung der Gesellschaft hinsichtlich Pädophilie verursacht Pädophilen mehr Probleme als ihre Sexualität selbst.

Pädophile sind keineswegs weniger emotional stabil als Nicht-Pädophile.

Sexuelle Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen können gesund sein ("healthy and affirming").



Wir haben viel zu lange selbsternannten "Experten" geglaubt, wenn es darum ging, für uns selbst zu bestimmen, was moralisch gut und richtig ist - und was nicht.

Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gott uns mit der Bibel einen Leitfaden gegeben hat, der als Maßstab für unser Handeln und Denken ausreicht.


(Empfohlene Literatur und Quelle: "The Gay Gospel" und andere Bücher von Joe Dallas. Klicke hier für mehr Infos: Copyright)

Tierreich

Es ist doch inzwischen bewiesen, dass homosexuelles Verhalten sogar im Tierreich weit verbreitet ist. Was für ein Problem habt ihr also damit?

Nun, ich will mal nicht so sehr auf die wissenschaftliche Seite eingehen (meiner Kenntnis nach sind derartige Fälle bei weitem nicht so verbreitet wie angenommen und erst recht selten unter natürlichen Bedingungen anzutreffen. Aber dem mag jeder selbst nachgehen. Ich denke aber doch, dass man solchen Berichten einmal objektiv nachgehen sollte, anstatt etwas nachzuplappern, was man irgendwo aufgeschnappt hat).

Aber gehen wir doch um der Diskussion willen einmal davon aus: nehmen wir an, es gibt Fälle homosexuellen Verhaltens im Tierreich. NA UND?? Will man tatsächlich tierisches Verhalten dafür hernehmen, um menschliches Verhalten zu rechtfertigen? Würde dies unser eigenes Verhalten irgendwie "moralischer", "richtiger" oder "natürlicher" machen? Im Tierreich gibt es eine Menge von Verhaltensweisen, die nachzuvollziehen für Menschen wohl kaum annehmbar wäre.

Ist es nicht ein Armutszeugnis, wenn man derartige Vergleiche als Rechtfertigung seiner eigenen Position verwenden muss?


Links: The Animal Homosexuality Myth
So What If Animals Have Gay Sex?
 



 


Andere Völker

Ich habe gehört, dass Homosexualität bei Naturvölkern weit verbreitet ist. Es scheint dort ganz normal zu sein, dass etwa Männer mit Jungen Sex haben. Und deshalb werden dort auch nicht mehr Jungen homosexuell als anderswo.

Gleich zu Anfang: Hast du dies Fakten wirklich überprüft? Oder wird hier wieder kritiklos irgend etwas weiter gegeben, ohne sich von dessen Wahrheitsgehalt und vollem Hintergrund zu überzeugen?

Aber gehen wir der lieben Diskussion willen einmal davon aus, es sei wirklich so.

Was will man damit eigentlich rechtfertigen oder begründen/erklären? Was, wenn es für ein "Naturvolk" "normal" ist und das sie nichts Verwerfliches dabei finden, Angehörige des Nachbarstammes umzubringen? Heißt das dann, bei uns ist das auch in Ordnung?

Auch hier gilt: die Tatsache, dass "Naturvölker" etwas tun, macht etwas nicht "natürlich" im Sinne von "normal" oder gar "moralisch richtig" (siehe dazu auch unser Selbstverständnis). Wir haben unser eigenes Wertesystem, das sich - gerade in Europa - aus christlichen Traditionen und Moralvorstellungen entwickelt hat (was ja heute wieder sehr kritisiert wird. Nur was uns da als "Ersatz" präsentiert wird, ist in meinen Augen oft nicht akzeptierbar). Was für andere in Ordnung geht, muss für mich/uns noch lange nicht richtig sein.

Es kann auch nicht angehen, dass jeder für sich persönlich entscheidet, was gut, richtig, moralisch in Ordnung und sittlich richtig ist. Wenn dies eine individuelle Entscheidung sein soll und nicht ein gesellschaftlicher Konsens über das, was wahr und richtig ist, kann das nur den moralischen Untergang jeder Gesellschaftsordnung bedeuten.

Ganz abgesehen davon: was will man eigentlich mit solchen Aussagen ausdrücken? Dass Jungen doch einmal Sex  mit anderen Jungen oder gar Männern haben sollen - sie würden dadurch schon nicht schwul? Dass etwas dadurch richtig wird, dass es andere auch tun?

Als Christen gründet sich unsere Vorstellung von Werten und Moral zuallererst auf die Bibel. Wir wissen, dass Gott uns liebt - und wenn er uns sagt, wir sollten bestimmte Dinge tun oder uns im Gegenzug ausdrücklich davor warnt, andere zu tun, dann nicht, weil Er uns gerne herum kommandiert, sondern weil Er uns liebt und vor möglichen Konsequenzen unseres Handelns bewahren will.

Und im Zweifelsfall glauben und vertrauen wir doch eher dem Schöpfer des Universums als dem, was andere uns glauben machen wollen. Dies ist eine persönliche Entscheidung unsererseits und wir verlangen keineswegs, dass jeder so denkt. Aber es ist unsere Entscheidung. Wir stehen dazu und werden diese auch öffentlich vertreten.

Wir schämen uns nicht unserer Werte - egal, was andere tun, denken oder sagen.


Die Absurdität des Atheismus

Das größte Problem dabei, wenn man sich kosnequent als Atheisten bezeichnet: Es gibt kein "richtig" und "falsch", kein "gut" oder "schlecht", allerhöchstens gibt es das Prinzip des "Überlebens des Stärkeren".

Warum?

Auf welcher Basis und aufgrund welchen Standards entscheidet man denn, was richtig oder falsch, was gut oder schlecht ist? Und wer entscheidet das?

Die menschliche Vernunft? Nun, Christen gestehen durchaus zu, dass Menschen tief in sich - zumindest bis zu einem gewissen Maß - erkennen können, was gut oder schlecht ist. Für einen konsequenten Atheisten kann es aber so etwas wie "gut" oder "schlecht" gar nicht geben. Die Frage ist also nicht nur, ob es so etwas gibt, sondern warum eigentlich überhaupt? Von dem trotz allem recht individuellen Maß bei der Beurteilung, ob etwas zur einen oder zur anderen Kategorie gehört, ganz zu schweigen.

Der Gesetzgeber? Und wenn der Gesetzgeber Mord für richtig erklärt, darf man es dann tun?

Die Mehrheit? Nun, die Meinung der Mehrheit schwankt fast täglich. Außerdem gibt es hier dasselbe Problem: was, wenn die Mehrheit morgen sagt, es ist in Ordnung, behinderte Menschen umzubringen?

Persönliches Glück? Hört sich ja gut an, aber was, wenn jemand persönlich damit glücklich wird, Kinder umzubringen? Oder wie es ein Professor ausgedrückt hat: wenn eine Familie ihr behindertes Kind umbringt und dafür wieder gesunde Kinder bekommt, wiegt das durch die nachkommenden Kinder folgende Glück das vorhergehende "Unglück" auf!

Alles ist in Ordnung, so lange man niemanden damit weh tut und alle Beteiligten einverstanden sind? Mit dem Argument wird vom Gruppensex bis hin zur Homosexualität, aber auch Pädophilie und sonstiges alles rechtfertigt. Auch hier darf man nachfragen, wer denn entscheidet, was wem wann weh tut und warum es eigentlich überhaupt ein Problem darstellt, jemanden weh zu tun, wenn es keinen Gott geben soll?

Konsequenterweise kann man dann auch nicht das verurteilen, was Hitler und die Nazis getan haben. Aufgrund welcher Basis denn, wenn es "gut" und "schlecht" eigentlich nicht gibt?

Ein konsequenter Atheismus ist absurd und führt ins Nirgendwo.

(Empfohlene CD's: Ken Hensley: The Absurdity of Atheism)

 

Links

Links International

NARTH: Recent Studies on Homosexuality and Mental Health

NARTH: Homosexuality and Mental Health Problems

NARTH: Normality or Disorder: Answering the Question

LifeSiteNews.com: If Gay Brother Research is Correct It Shows Homosexuality is Abnormal

American Thinker: Yes, gay is a choice. Get over it. By Robert Oscar Lopez: http://www.americanthinker.com/2012/12/yes_gay_is_a_choice_get_over_it.html#ixzz2GLbgcdcX

WND: A politically incorrect guide to 'sexual orientation'. Matt Barber explains latest alphabet designations for behavioral deviants: http://www.wnd.com/2012/12/a-politically-incorrect-guide-to-sexual-orientation/


Wenn ein schwules Leben so schön und toll - und vor allem auch nicht anders als ein heterosexuelles - ist, warum haben dann so viele Männer, die Sex mit Männern haben, ansteckende Geschlechtskrankheiten mit teils tragischen Folgen? Warum gleichen sich die Lebensläufe von vielen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in etlichen Punkten (keine emotionale Bindung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, körperlicher/verbaler/psychischer/sexueller Missbrauch)? Warum sind schwule Beziehungen (besonders bei Männern) weitaus weniger monogam und weitaus kurzlebiger als heterosexuelle Bindungen? Warum ist der Sex vor allem bei schwulen Männern im Durchschnitt weitaus extremer als bei heterosexuellen - mit teilweise physischen oder psychischen Folgeschäden? Warum scheinen psychische Störungen bei Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen weitaus häufiger vorzukommen? Warum ist der Drogenmissbrauch in der schwulen Szene so hoch?

Alles Faktoren, die in der Regel nicht einfach auf die Gesellschaft geschoben werden können, sondern zumindest teilweise auch im Verantwortungsbereich der Einzelnen liegen...



"Von den 3.674 HIV-Neudiagnosen im Jahr 2015 entfielen 1.851 Neudiagnosen auf die Transmissionsgruppe Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Unter MSM wurden im Gegensatz zum Vorjahr (n = 1.894) in absoluten Zahlen 43 Neudiagnosen weniger gestellt, dies entspricht einem leichten Abfall von 2 %. Mit einem relativen Anteil von 50,4 % aller HIV-Neudiagnosen in 2015 (inklusive der Meldungen ohne Angaben zum Infektionsweg) stellten MSM, wie auch schon in den Vorjahren, die größte Gruppe unter den HIV-Neudiagnosen dar."
(Robert Koch Institut)


"But I'm a creep
I'm a weirdo
What the hell am I doin' here?
I don't belong here"
Radiohead


"Chlamydia trachomatis Untersuchungen bei Männern
Ergebnisse des Laborsentinels für 2008 – 2013

(...) Insgesamt stellten wir einen Anteil von 10 % positiver Untersuchungen fest, wobei Sachsen mit 6 % den niedrigsten und Nordrhein-Westfalen mit 12 % den höchsten Positivenanteil aufweisen. Die beobachteten hohen Positivenanteile inProben von jungen Männern korrelieren mit dem Alter der größten sexuellen Aktivität, dem 2. und 3. Lebensjahrzehnt (...) Unter den angegebenen Probenarten hatten Rektalabstriche den höchsten Positivenanteil mit 12 %. Diese Proben
stammen alle aus Berlin und obwohl im Datensatz keine Angaben zu Sexualverhalten enthalten waren, sind sieMännern, die (rezeptiven) Sex mit Männern (MSM) haben,zuzuordnen, da ein anderer Transmissionsweg für eine rektale Infektion nahezu ausschließbar ist. Der festgestellte hohe Anteil positiver Untersuchungen liegt etwas höher als bei anderen Studien über MSM. Bei Ko-Infektionen mit anderen STI oder HIV kann der C.-trachomatis-Positivenanteil jedoch höher liegen. Da in unserem Datensatz keine Informationen dazu vorliegen, können wir hierzu keine Aussage treffen. Grundsätzlich allerdings erhöhen rektale bakterielle Infektionen das Risiko einer HIV-Infektion, wodurch diesem Ergebnis hohe Bedeutung zukommt.
Besonders erhöht (um das 8-fache) ist dieses Risiko bei einer Ko-Infektion mit Gonokokken. Aus dem untersuchten Datensatz ist jedoch nicht erkennbar, wie häufig positive Proben ebenfalls Gonokokken-positiv waren.
(...) Der zunehmende Trend im Positivenanteil von Abstrichen ohne weitere Spezifikation ist am stärksten, jedoch nicht einfach zu interpretieren. Da der Anstieg vor allem in Proben aus Berlin und Nordrhein-Westfalen zu beobachten ist, verbergen sich vermutlich viele positive Rektaltupfer von MSM dahinter.
Es sind nur wenige Informationsquellen zu Infektionen mit Chlamydia trachomatis bei Männern in Deutschland vorhanden. Mit dem Laborsentinel konnte ein großer Datensatz mit Ergebnissen von Untersuchungen von Männern aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands analysiert werden. Die dargestellte Datenanalyse ist auf fünf Bundesländer mit repräsentativen Daten limitiert, unter denen sich zwei befinden, die sich durch einen hohen Anteil an MSM von den restlichen Bundesländern unterscheiden.
Daher sind generelle Ergebnisse über Positivenanteile und Trends trotz gegebener Repräsentativität vorsichtig zu interpretieren. Der Datensatz enthält keine Informationen zu sexuellem Verhalten oder Testgründen sowie keine Details zu Testmethoden. Dadurch sind die identifizierten Zusammenhänge, teilweise von theoretischem Charakter und könnten in der Realität anders aussehen. Dennoch konnten wir beobachten, dass eine vermehrte Testung von Urinproben bei jungen Männern insgesamt zu einem Abfall des Positivenanteils zwischen 2008 und 2013 geführt hat.
Eindeutigere Ergebnisse liefern die Untersuchungen von Rektalabstrichen von MSM aus Berlin. Der beobachtete hohe Anteil an Infektionen und das damit verbundene, erhöhte Risiko für eine HIV-Infektion stellen ein Problem mit Public-Health-Relevanz dar, an das Ärzte während der Gesundheitsversorgung von MSM denken sollten."
(Robert Koch Institut)


“People who always want to be happy and pursue it above all else are some of the most miserable people in the world.”

― Henry Cloud, Boundaries in Marriage 


HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

Oceania and Africa

Thanks to the outstanding service and commitment of Pastor Paul, we were able to expand our ministry in Oceania, Africa and Asia. For more information please click here.

Was ist das eigentlich, "Homosexualitaet"?

Kurz gesagt, die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wir bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen". Zum einen ist der Begriff "Homosexualität" (als eigenständige Form der Sexualität) noch gar nicht so alt. In klinischer Hinsicht konzentriert er sich vor allem auf die sexuelle Anziehung, was jedoch zu kurz gegriffen ist, da man hier die emotionale Zuneigung außer Acht lässt. Zum anderen sind wir als Christen der Überzeugung, dass es nur eine Gott-gegebene Form der Sexualität gibt - und das ist die Heterosexualität. Ja, es gibt Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch") - gleichgeschlechtlich empfinden, wir sehen dies aber nicht als eine eigenständige Identität, sondern als Teil der Heterosexualität an. Dies bedeutet keine Abwertung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oder eine Minder-Bewertung unseres Empfindens - ganz im Gegenteil. Wir sehen uns als Teil von etwas, das größer ist als wir (Gottes heterosexuelle Schöpfung) und sind weder besser noch schlechter als andere Menschen noch sehen wir uns als etwas Besonderes an und blicken auch nicht auf die herab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen ausleben. Auch konzentriert sich unser Leben nicht auf unser sexuelles und/oder emotionales Empfinden, sondern auf den, dem wir nachfolgen und der uns eine teuer erkaufte Freiheit geschenkt hat, damit auch wir frei sein können: Jesus Christus.

Homosexuals Anonymous

Jason is affiliated to Homosexuals Anonymous:

www.homosexuals-anonymous.com

 

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: free32@gmx.de

Wir freuen uns auf Sie!


The 14 Steps

1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable.

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done.

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble.

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood.

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity.

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him.

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time.

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world.

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character.

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed.

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster.

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them.

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives.

14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us.

While the Homosexuals Anonymous Fellowship was inspired by the Twelve Steps of Alcoholics Anonymous, they are not really an adaptation. Rather, they were created specifically for this Fellowship, and should not be construed otherwise. AA, which is a program concerned only with recovery from alcoholism, and is not in any way affiliated with this Fellowship.

Homosexuals Anonymous

If

If you were a Facebook member, and if you received a message to accept Jesus as your friend, would you?

If you received Him as a friend and you had the opportunity to say Like Him, would you share Him with your friends?

If He shared some awesome messages on Facebook with you, that could save lives, would you tell your other Facebook friends?

If Jesus asked you to tell your Facebook friends about Him, would you be to ashamed to do so?

If Jesus came to your door today, would you let Him in?

If Jesus walked into your door, would you let Him be your friend?

If Jesus shared a life altering message with you, that could save lives, would you tell your friends?

If you had the opportunity to tell others about Him, would you be too ashamed to do so?

If Jesus allows you a glimpse of Heaven, would He be ashamed of you?

If Jesus opened the door for you to see the Father, would He be your friend?

If Jesus asked the Father to be your friend, would He be ashamed of you?

André

www.thewordswithin.org

 

Der Mensch ist frei - deshalb müssen wir auch liebende homosexuelle Beziehungen anerkennen!


„Der Mensch aber ist frei und darf nicht zum Instrument anderer gemacht werden. Seine Natur ist genau diese Freiheit und Selbstbestimmung. So gehört etwa zur Sexualität sowohl die Fortpflanzung als auch die menschliche Gemeinschaft und Zuneigung. Das kirchliche Lehramt ist hier nicht konsequent, da es die Fortpflanzung der Tiere einfach auf die Menschen überträgt und letztere nicht als freie Personen sieht. Sexualität ist aber Ausdruck der freien menschlichen Persönlichkeit. Somit muss sexuelles Verhalten akzeptiert werden, wenn sich dadurch die Liebe zweier freier Menschen ausdrückt. Wer also die liebende Paarbeziehung in einer Ehe akzeptiert, kann nicht gleichzeitig sexuelle Akte in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verwerfen, weil ihnen die Fortpflanzung fehlt. Wer Homosexuelle als Personen anerkennt, muss also auch ihre Beziehungen anerkennen.“


Wir sind ja bereits teilweise auf derartige Argumente eingegangen, die zwar gut gemeint sein mögen, die wir als Christinnen und Christen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen (!) aber trotzdem – oder gerade deswegen! – aus tiefstem Herzen ablehnen.

Der Mensch ist frei – so weit, so gut. Die Freiheit der persönlichen Entscheidung ist ein wesentlicher Grundsatz des christlichen Glaubens, wenngleich diese Freiheit auch auf der Gnade Gottes basiert, die der Freiheit zuvor kommt. Gott hat es uns überlassen, uns für oder gegen Ihn zu entscheiden. Er zwingt uns zu nichts. Wir sollten uns aber wohl bewusst sein, dass diese Entscheidung – in welcher Richtung sie auch getroffen wird – Konsequenzen haben wird. Wer aber als Christ argumentiert, dass ein solcher auch die Freiheit hat, für sich selbst und abweichend von den Lehren der Bibel und der Kirche als Leib Christi Entscheidungen zu treffen, die als vom christlichen Standpunkt her akzeptabel gelten sollen, der irrt gewaltig. Der Papst hat dies mit „moralischen Relativismus“ bezeichnet – eine höchst gefährliche Entwicklung, bei der der/die Einzelne darüber entscheidet, was gut, richtig und wahr ist. Wenn es darüber aber keinen allgemeinen gesellschaftlichen Konsens mehr gibt, wenn man Gott aus der Gesellschaft verbannt und den Menschen auf Seinen Thron setzt, werden wir in wenigen Generationen wieder zurück in der Barbarei sein. Berets George Washington hat festgestellt, dass es keine Demokratie ohne Moral und keine Moral ohne Religion gibt. Ohne ewige Belohnung oder ewige Verdammnis haben die Menschen keinen Grund mehr, gut zu sein.

Es ist eine komplette Verdrehung sowohl biblischer Aussagen wie der Lehre der Kirche in den letzten 2.000 Jahren, zu meinen, man könne den Grundsatz der christlichen Ehe durchbrechen. Für Christen ist eine Ehe ein Sakrament, das den Bund Jesu zur Kirche widerspiegelt. Eine lebenslanger, monogamer und heterosexueller Bund zwischen Mann und Frau, der der Fortpflanzung und dem Wohl der Ehepartner dient. Dieser Standard beginnt in Genesis und wird durch die gesamte Bibel – über Tausende von Jahren und in verschiedensten Kulturen – aufrechterhalten und von Jesus selbst bestätigt. Wer nun meint, dies trennen zu dürfen, endet – gewollt oder ungewollt – bei untragbaren Resultaten. Beispiele hierfür wären etwa die Empfängnisverhütung, bei der es nur mehr um das Wohl der Ehepartner geht, oder die Abtreibung. Auch gleichgeschlechtliche Beziehungen weichen von diesem Standard ab. Manche mögen nun anführen, sie dienen doch dem Wohl der Partner als freie Personen, da diese Menschen eben nicht anders können. Dies aber ist eine eigenmächtige Verdrehung der Bibel wie des kirchlichen Lehramts. Aus humanistischer – oder gar hedonistischer – Sicht mag dies akzeptabel sein. Wer den Menschen zum Zentrum des Universums macht und mit ihm moderne Wissenschaft, mag so argumentieren. Für Christinnen und Christen ist das aber nicht annehmbar. Das „Wohl“ der Partner ist keineswegs erfüllt, wenn zwei Menschen des gleichen Geschlechts zusammen Spaß haben, da Wohl im christlichen Sinn etwas anderes bedeutet wie aus der Sicht eines ungläubigen Menschen. Haben nun Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen wirklich keine andere Möglichkeit? Nun, sehen wir uns die Bibel selbst an:

„Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehorchen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.“ (Röm 6,12-13. Einheitsübersetzung)

„Angesichts des Erbarmen Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.“ (Röm 12,1 – Einheitsübersetzung)

Gott sagt nicht, dass es keinerlei Versuchungen mehr geben wird. Er will Gehorsam – unabhängig etwa von den Ursachen von Homosexualität. Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben sich diese nicht ausgesucht, aber Gott fordert von uns klar und deutlich, das, was uns als natürlich erscheint und möglicherweise bis zu einem gewissen Grad auch nicht zu verändern ist, beiseite zu legen und Ihm als lebendige Opfer hinzugeben. Nur dann können und werden wir wahren Frieden finden.

Die Selbstbestimmung des Menschen ist somit nicht nur ein Recht und Geschenk, sondern auch eine (Auf-)Gabe. Sie bedeutet aus christlicher Sicht nicht, zu tun, wonach einem ist, sondern Jesus nachzufolgen und Gottes Gebote zu halten. Dies ist keine Versklavung oder blinder Verpflichtung, sondern Ausdruck wahrer Freiheit.

Was homosexuelle Beziehungen angeht, so fehlen diesen wie gesagt die Grundsvoraussetzungen einer christlichen Ehe. Unter anderem bedeutet dies auch die Möglichkeit der Fortpflanzung, die im Übrigen auch heterosexuelle Paare nicht einfach durch Empfängnisverhütung ausschließen dürfen! Gott hatte einen Plan für uns. Er hat uns geschaffen und sollte am besten wissen, was gut für uns ist. Und nicht zuletzt Jesus selbst hat uns gesagt, dass nicht jeder für die Ehe geschaffen ist. Dies heißt keineswegs, dass wir dazu verdammt sind, alleine zu sein. Viele von uns leben als Singles und haben trotzdem ein erfülltes Leben. Wir haben gelernt, unsere besonderen Gaben zu nutzen und unseren ganz persönlichen Weg gefunden. Seinen Weg.

Gerade weil wir die liebende Beziehung in einer heterosexuellen, monogamen Ehe akzeptieren und uns selbst als Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen anerkennen und lieben gelernt haben, warnen wir vor dem Trugschluss, gleichgeschlechtliche Beziehungen als gleichwertig mit dem biblischen Standard zu sehen und zu akzeptieren. Damit tut ihr Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen keinen Gefallen! Das heißt nichts anderes als zu sagen, der biblische und kirchliche Standard liegt bei 100 %, aber für die, die es nicht bis dahin schaffen, vergessen wird diesen Standard auch oder geben uns mit 50 % (etwa im Falle einer Ehescheidung bei heterosexuellen Paaren) zufrieden. Das ist eine armselige – wenn auch gutgemeinte – Theologie. Ihr würdet uns weitaus mehr helfen, wenn ihr uns klar Gottes Standard vermittelt und uns mit Liebe, aber bei Bedarf auch mit Ermahnungen, helft, diesen Standard einzuhalten bzw. unsere ganz besondere Begabung in einer aus christlicher Sicht akzeptablen Art und Weise zu nutzen.

Wer meint, Sexualität sei der Ausdruck der freien menschlichen Persönlichkeit und deshalb müsse man auch sexuelles Verhalten als ebensolchen Ausdruck anerkennen, wenn es die Liebe zweier Menschen ausdrückt, ist nicht nur gewaltig auf dem Holzweg, sondern öffnet – gewollt oder ungewollt – Missbrauch und Willkür Tür und Tor. Nicht alles, was im Namen von „Liebe“ geschieht, ist auch richtig und gut – zumindest nicht aus christlicher Sicht. Spencer Tracy, der berühmte Schauspieler, liebte etwa Katherine Hepburn unsterblich. Die beiden waren auch ein Paar. Spencer war aber verheiratet – und das nicht mit Katherine. Auch wenn sich die beiden noch so sehr geliebt haben, bleibt das doch Ehebruch, da sie ihre Liebe über die Liebe zu Gott und Seinen Geboten gestellt haben. Nicht alles, auf das wir das Etikett „Liebe“ kleben, wird damit auch richtig. Dies ist eine sehr naive Auffassung und für Christinnen und Christen nicht akzeptabel.

Ohne beides vergleichen zu wollen, aber doch mit dem Hinweis, dass mit einer solchen Argumentation – bewusst oder unbewusst - ein Tor geöffnet wird, das man kaum mehr schließen kann: Auch Pädophilie argumentieren nun mit der „liebenden“ und „verantwortungsvollen“ sexuellen Beziehungen zu Minderjährigen. Soll das nun heißen, dass man das auch anzuerkennen hat? Wenn nicht, warum nicht, hat man doch dieses Argument einmal gelten lassen?

Wie wir bereits mehrmals festgestellt haben, würden wir uns nicht als „Homosexuelle“ bezeichnen. Wir sind und bleiben das, als das uns Gott geschaffen hat: Heterosexuelle, die – aus welchen Gründen auch immer (und sollten diese „genetisch“ sein!) - ein gleichgeschlechtliches Problem haben. Gerade weil wir uns als solche Personen anerkennen, sprechen wir uns gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen aus. Was aus nichtchristlicher oder rein weltlicher Sicht akzeptabel oder „vernünftig“ klingen mag, ist für uns nicht annehmbar, da es uns von der Liebe Gottes trennen würde. Unsere Sehnsucht und Liebe zu Gott ist aber stärker als alle anderen Sehnsüchte. Viele von uns machten bereits die Erfahrung, was es heißt, uns von Gott abzuwenden – wir möchten das nicht noch einmal durchmachen müssen. Von christlichen Theologinnen und Theologen aber wünschen wir uns mehr als gutgemeinte, aber wenig hilfreiche theologische Hintertürchen.

Nein, wir sind keine Fanatiker, die Wissenschaft und Vernunft ablehnen. Vielleicht ist es gerade diese gottgegebene Vernunft, die uns zurück zu Gott gebracht hat und erkennen ließ, wie verzerrt unsere Sichtweise von uns selbst in unserer Zeit in der schwulen Szene war und welch unglaubliche Befreiung und Liebe wir erfahren durften, nachdem wir zurück in Gottes Arme gekehrt sind.

(Quelle: u.a. Joe Dallas: The Gay Gospel? How Pro-Gay Advocates Misread the Bible (Harvest House Publishers, ISBN-13: 978-0-7369-1834-3. ISBN-10: 0-7369-1834-5). Besonders zu empfehlen – ebenso wie die übrigen Werke von Joe Dallas!)

Quelle: JASON: www.freewebs.com/jason-online

Wie kannst du sagen, ein homosexuelles Leben sei falsch, wenn man dabei glücklich ist?


Wir bestreiten keineswegs, dass manche Menschen eine Form des "Glücklichseins" im Ausleben ihrer gleichgeschlechtlichen Empfindungen finden können - wenngleich dies keineswegs die Regel ist, wie so manche meinen mögen.

Für einen Christen ist "Glücklichsein" aber kein Kriterium von "moralisch akzeptabel" oder "moralisch inakzeptabel" - und man darf bezweifeln, dass dies ein Kriterium für irgendjemand sein kann.

Dies führt schnell zu einem "moralischen Relativismus": jeder bestimmt für sich alleine, was gut, wahr, richtig, moralisch und sittlich akzeptabel ist. Dies ist aber auch der Untergang jeder Gesellschaft - unabhängig vom religiösen Hintergrund.

Aus eigener Erfahrung können wir nur sagen, dass viele von uns das "Glück", das sie im Ausleben ihrer gleichgeschlechtlichen Empfindungen gesucht hatten, dort nicht gefunden haben. Ganz im Gegenteil - manch einer hat Feuer mit Benzin gelöscht und nach Liebe an den falschen Orten gesucht.

Wir laden jeden ein, doch dieses "Argument" einmal weiter zu führen und auf andere Bereiche auszudehnen. Wenn man von der Gültigkeit dieser Aussage ausgeht, warum sollte sie dann nicht für jeden Menschen gelten? Dies führt jedoch schnell zu unhaltbaren und absolut unakzeptablen Zuständen.

Als Christen stellen wir ein persönliches "Glücksgefühl" nicht über die Liebe zum Herrn. Auch ein verheirateter Familienvater kann mit einer anderen Frau durchbrennen und bis ans Ende seiner Tage mit ihr "glücklich" sein. Würde das seinen Ehebruch akzeptabler machen?

Wir denken nicht.

 

Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."

 

Liebe den Sünder, hasse die Sünde!

Wer hat diesen Satz noch nicht gehört: Wir sollen den Sünder lieben, aber die Sünde - also das, was er/sie tut, hassen.

Natürlich stimmt das im Prinzip, jedoch raten wir sehr davon ab, Sätze wie diese zu benutzen, und zwar aus folgenden Gründen:

1) Mit Allgemeinplätzen und Binsenwahrheiten, so wahr sie auch sein mögen, überzeugt man wohl kaum irgend jemand.

2) Wir lieben also den Sünder. Wann haben wir denn das letzte mal konkret, praktisch und völlig uneigennützig gezeigt, dass wir einen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen lieben? Sollte das nämlich nicht der Fall sein, geht ein derartiger Satz schnell nach hinten los!

3) Der Adressat eines solchen Satzes ist wohl ein Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Wir wollen ihm damit mitteilen, dass wir ihn/sie als Menschen lieben, aber das, was er/sie tut, ablehnen. Gut und schön, aber ein Mensch mit gleichgeschlechtlichen Neigungen denkt in der Regel, er IST so, wie er ist. Für ihn/sie geht es hier nicht um ein Verhalten, sondern um seine Identität, die er/sie genausowenig zu ändern vermag (zumindest denkt er/sie dies), wie ein Mensch seine Hautfarbe verändern kann. Er/sie kann also nicht einfach etwas ablegen, was ihn/sie in seiner tiefsten Persönlichkeit ausmacht. Ganz im Gegenteil: weil er/sie denkt, dass seine Identität homosexuell ist, führt ein Satz wie oben genannter zumeist dazu, dass er/sie sich al Mensch abgelehnt fühlt - ob das nun gewollt ist oder nicht. In der Regel wird er/sie deshalb auch sehr verärgert, verletzt und/oder aggressiv reagieren oder den Absender dieser Botschaft als verlogen, scheinheilig oder bestenfalls rückständig, verbohrt und dumm ansehen.

Anstatt also einfach mit platten Allerweltswahrheiten zu kommen (selbst wenn sie einen wahren Kern haben!), sollten wir dieselbe Botschaft lieber praktisch ausdrücken und den Betroffenen zeigen, dass wir sie lieben - aber ihnen auch verständlich machen, dass es für uns als Christinnen und Christen gewisse Grenzen gibt, die wir im gegenseitigen Umgang doch eingehalten haben möchten.

My King

Funny thing, if I remember correctly there once used to be a rabbi who did not have any business plan for church mega-growth. No publicity department. No homepage. No emails. No money. Even those He chose as followers were - theologically speaking - illiterates. A handful of dudes, and one even was a bum.

What was He thinking?

When He preached, He used words that drove people away from Him. He couldn't care less. He even asked the remaining rest if they wanted to leave, too. No political correctness here.

Again: What was He thinking?

He could have used other means. He could have been the kind of leader that people back then (and today?) were waiting for. The mighty warlord. The knight in shining armour. The one that kicks some .... and throws those Romans out.

Yes, He could have. He had all the power to do that - and more than that. And what did He do? He dealt with the lowest of the lowest and humbled Himself to their level. He loved people in a way unknown before. With a love that asked for nothing and gave everything. With a love that puts us to shame even today.

He did not fulfill people's expectations. He did not give them what they wanted. He gave them what they truly needed. And to do so, He gave His utmost: He sacrificed Himself and gave His life so we can live. He came down on earth to become man so men could become sons of God. Dying on the cross like a criminal, He even prayed for those who helped nailing Him up there.

And what's worst: He even asked everything of His disciples. They were told to give - no: to sacrifice! - everything they have. To sell all of their possessions, give their money to the poor and follow Him without even looking back. They were even told to give their own lives!

I guess He would still be sort of out of place in some of the churches today.

If I remember correctly, His name was Jesus.

Anybody by chance remember Him?

He is the ruler of my life. He is the one I love and follow.

He is my king.

My saviour.

Rob

Map

theWord Bible Software

I Have Decided to Follow Jesus

"I have decided to follow Jesus. Though no one joins me, still I will follow."

Assam, north-east India, who held on to Jesus when being told to recounce his faith by the village chief. His wife was killed and Assam as well - while he was singing these words: "The cross before me, the world behind me." His strong faith kept on shining: The village chief and others in the village converted afterwards. (see: Wikipedia)

Freedom from SSA

Guys,

there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.

Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.

Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.

Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.

Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.

Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.

Rob