Jason International

Christian Ex-Gay Ministry

Seelsorge

Out of the Gay – - Into the Light

Christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen

 
Abschlussarbeit für die BTS (www.bts-ips.de)


Robert Gollwitzer
Ridlerstr. 21
80339 München
Tel.: 089-78018960
Email: [email protected]


A. „Homosexualität“ – Was ist das?
1. Allgemeine Definition
2. Wie erleben Ratsuchende ihre Neigungen? Die Suche nach der eigenen Identität.

B. Was ist Veränderung und wie kann sie erfolgen?
1. Das ABPS-Veränderungsmodell mit Bezug auf gleichgeschlechtliche Neigungen.
2. Grenzen des Modells der ABPS und seiner Anwendungsmöglichkeiten.
3. Wie kann eine ganzheitliche christliche Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dann aussehen?

C. Beispiele aus der Praxis
1. Selbsthilfegruppen vor Ort
2. Online-Gruppen
3. Einzelberatung
4. Spezifische Fragen
5. Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins um dieses Themengebiet.

D. Schlusswort / Links


 
A. „Homosexualität“ – Was ist das?
1. Allgemeine Definition


Eine verbindliche Definition des Begriffes „Homosexualität“ aus christlicher Sicht zu haben ist unabdingbar in der Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, da diese bereits die Richtung der Seelsorge vorgibt.
Der Begriff an sich ist eine noch relativ junge Wortschöpfung und geht in der Regel von einer überwiegend und über einen längeren Zeitraum vorhandenen sexuellen Anziehung vom gleichen Geschlecht aus.
Diese Definition ist ungenügend im Rahmen einer christlichen Seelsorge. Zum einen fehlt hier ein grundlegender Bestandteil, ohne den ein Verstehen dieser Neigung nicht möglich ist: die Anziehung ist nicht nur sexueller, sondern auch emotionaler Art. Zum anderen ist der Begriff an sich ungenügend, da es aus christlicher Sicht so etwas wie „Homosexualität“ als eigenständige Form der Sexualität – neben der von Gott geschaffenen und geplanten Sexualität -  nicht gibt. Es gibt heterosexuelle Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – gleichgeschlechtlich empfinden. Dieser Unterschied mag sich auf den ersten Blick als kleinlich darstellen, er bedeutet für die Betroffenen jedoch einen erheblichen und wesentlichen Unterschied in der Selbstwahrnehmung.
Die im Allgemeinen sonst noch verwendeten Begriffe wie „gay“ oder „schwul“ bzw. „lesbisch“ etc. werden hier vermieden und sind in der Regel (etwa beim Begriff „gay“) mit einem sehr offen gelebten Form der gleichgeschlechtlichen Anziehung sowie mit entsprechendem Engagement in der „Szene“ und/oder im politischen Aktivismus verbunden.
Wir sprechen also hier von überwiegend und längerfristig vorhandenen gleichgeschlechtlichen Anziehungen sexueller und emotionaler Art zwischen Männern und der christlichen Seelsorge an und mit diesen Männern.
Was die Ursachen dieser gleichgeschlechtlichen Neigungen angeht, so wurde und wird hier viel spekuliert. Man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass die menschliche Sexualität – und damit auch gleichgeschlechtliche Neigungen – von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Hierzu dürften eine genetisch bedingte Veranlagung, Umwelteinflüsse, Erfahrungen in der Kindheit und vieles mehr sein. Es wird ja immer wieder – auch von Ratsuchenden – angeführt, man werde „schwul geboren“ (alternativ: Schwule hätten eine andere Gehirnstruktur oder der Hormonspiegel während der Schwangerschaft der Mutter hätte hier einen Einfluss gehabt) und damit sei dies doch normal und natürlich, könne jedenfalls nicht geändert werden. Hierzu ist zu sagen, dass es bisher keinen einzigen Beweis für diese These(n) gibt. Auch wird die menschliche Gehirnstruktur auch durch Verhaltens- und Denkmuster beeinflusst, was zumindest die Frage aufkommen lässt, was hier ursächlich für eine mögliche veränderte Gehirnstruktur ist: die Veranlagung oder das Verhalten.
Schließlich ist eine einfache Ursache-Wirkungskette wie bei der These des „schwulen Gens“ nicht statthaft, da ein Gen alleine nicht zwangsweise eine bestimmte sexuelle Orientierung zwangsweise hervorruft. Man kann es vielleicht mit einem Weltklasse-Fußballspieler vergleichen: Er hat möglicherweise genetische Grundvoraussetzung (Kraft, Schnelligkeit, eine gute Hirn-Fuß Koordination, die Fähigkeit zum schnellen Begreifen und Einschätzen von Situationen etc.), was in Verbindung mit jahrelangem Training zu hervorragenden Ergebnissen führt, man kann aber deshalb nicht von einem „Fußball-Gen“ sprechen.
Gehen wir aber der Diskussion willen davon aus, es gäbe solch ein „schwules Gen“ und der Ratsuchende führt dies auch als „Argument“ an. Hier darf man zunächst fragen, warum das dem Betreffenden denn so wichtig ist. Wie Joe Dallas einmal diesbezüglich geschrieben hat, hat er sich vor Jahren mit einer Frau getroffen (und sie später geheiratet), die italienisch aussieht (dunkle Haare, olivfarbener Teint etc.). Er findet solche Frauen attraktiv – und das ist auch in Ordnung so – für ihn selbst und vor Gott. Nie im Leben würde er darauf kommen, nachzudenken, ob dieses Angezogen-Werden von einem solchen Typ von Frauen „genetisch bedingt“ ist, da er es im tiefsten Inneren als völlig normal empfindet. Und selbst wenn eine genetische Veranlagung dahinter steht – na und? Warum also diese Penetranz, mit der sich viele Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen auf das „schwul geboren“-Argument berufen? Vielleicht damit sie sich selbst gegenüber beweisen können, dass sie ihre Orientierung nicht ändern können? Nehmen wir an, das wäre so. Was dann? Dann ist diese Orientierung und das damit einhergehende Verhalten doch „normal“ oder „natürlich“ mag der Ratsuchende einwenden. Hier soll bewusst nicht auf das medizinische oder gesellschaftlich geprägte Verständnis von „normal“ oder „natürlich“ eingegangen werden, sondern aus der Sichtweise christlicher Seelsorge. Der logische Fehler, der hier begangen wird ist, dass etwas, dessen Entstehung möglicherweise durch genetische Grundvoraussetzungen begünstigt wird, damit auch „normal“, „natürlich“ oder „moralisch akzeptabel“ ist – inklusive des Auslebens dieser Neigungen. Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Absurdität eines solchen Arguments anhand vieler anderer Beispiele zu erkennen (wenn alles, das durch genetische Faktoren begünstigt wird, damit auch „normal“, „natürlich“ oder „moralisch akzeptabel“ ist, hätten wir ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Oder haben wir das bereits?). Als Seelsorger können wir dem Ratsuchenden eine moralische oder religiöse Einschätzung seiner Neigungen oder eines Auslebens dieser Neigungen nicht abnehmen. Wir können ihm aber durchaus alternative Sichtweisen deutlich machen. Ein Menschenbild, das jemanden zwingt, nach seinem Gen-code zu handeln wäre doch erbärmlich! Trotz Gene, Hormone und neuronale Verschaltungen im Gehirn sind wir doch frei in unseren Entscheidungen! Somit kann ein Wissen um die Faktoren, die zur Entstehung dieser Neigungen beigetragen haben mögen, dem Ratsuchenden durchaus helfen, eine nüchterne Einschätzung seiner Situation und seiner Identität vorzunehmen und von hier ausgehend auch zu entscheiden, wie er damit umgeht. Möglicherweise entscheidet er sich ja -  im vollen Bewusstsein um seine Neigungen – lernen, damit ein erfülltes Leben zu führen, ohne diese auszuleben.


2. Wie erleben Ratsuchende ihre Neigungen? Die Suche nach der eigenen Identität.


Die Einstellung von Ratsuchenden bezüglich ihrer Neigung bzw. bezüglich ihrer Identität (also der Art und Weise, wie sie sich selbst sehen) ist sehr unterschiedlich. Gleichwohl ist es empfehlenswert, gleich zu Beginn der Seelsorgegespräche durch gezielte Fragen versuchen herauszufinden, an welchem Punkt sich der Betroffene befindet, da dies erheblichen Einfluss auf das weitere Vorgehen hat.
Eine mögliche Gesprächssituation:  Der Ratsuchende sieht sich als „gay“ oder „schwul“ an. Hier lohnt es sich nachzuhaken, was er denn darunter versteht und seit wann er so empfindet. Möglicherweise erwähnt er, „schon sein ganzes Leben lang schwul gewesen zu sein“ und dies auch seit Jahren offen in der schwulen Szene auszuleben.  Bereits hier kommen dem Betroffenen jedoch oft Zweifel, wenn man konkret nachfragt – etwa, ob er als kleiner Junge denn wirklich schon gleichgeschlechtliche Empfindungen hatte oder ob er irgendwann zu der Entscheidung kam, „schwul“ zu sein und ausgehend hiervon sein gesamtes rückwirkendes Leben neu definiert hatte. Auch lassen sich erste Hinweise auf die Entwicklung dieser Neigungen sowie auf die Art und Weise, wie man sich selbst wahrnimmt durch allgemeine Fragen hinsichtlich der Kindheit ermitteln (wie hat sich der Ratsuchende in der Kindheit und Jugend in Gemeinschaft mit Gleichaltrigen gefühlt hatte, wie das Verhältnis zum Vater war, wie das Verhältnis zwischen den Eltern war und wie sein Vater von der Mutter behandelt bzw. ihm gegenüber dargestellt wurde usw.). Hintergrund ist, dass viele meinen, mit dem „Schwul-sein“ endlich eine eigene Identität gefunden zu haben – eine, die ihrem wahren Ich entspricht, sich selbst aber in der Regel nicht bewusst sind, dass diese Identität manchmal auf sehr wackligen Beinen steht , da sie möglicherweise unbewusst als eine Art „Hilfsmittel“ oder „Schmerzmittel“  im Umgang mit vergangenen Verletzungen verwendet wurde und wird, ebenso mit der nicht stattgefundenen Identifizierung mit der  Welt der Männer oder auch der nicht stattgefundenen Auseinandersetzung mit den eigenen Neigungen und den Faktoren, die zu deren Entwicklung beigetragen haben mögen. Auch sollte gleich hier nachgefragt werden, was denjenigen denn dann dazu bewogen hat, Hilfe zu suchen, wenn er sich denn so wohl in seinem „Schwul-sein“ fühlt.
Andere definieren sich möglicherweise als „homosexuell“, haben aber mit der schwulen Szene nichts im Sinn und möchten – aus religiösen oder sonstigen Gründen – frei von diesen Empfindungen sein. Sie möchten möglicherweise nur mehr heterosexuell empfinden und lehnen ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen als nicht Teil ihres Selbst ab.

 

Schließlich gibt es noch diejenigen, die hinsichtlich einer Veränderung „schon alles ausprobiert haben, aber nichts hätte geholfen“.  Hier (wie natürlich auch in allen anderen Fällen) lohnt sich nachzuhaken, wie sie sich denn „Veränderung“ vorstellen und wie dieses „Ausprobieren“ denn aussah. Hintergrund ist, herauszufinden, ob der grundlegende erste Schritt hinsichtlich jeglicher Veränderung denn überhaupt vollzogen wurde: anzuerkennen, dass man ein Problem hat, das außer Kontrolle geraten und aus eigener Kraft nicht mehr in den Griff zu bringen ist.
Letztlich wird es auch Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen geben, die kein Problem damit haben, „schwul“ zu sein, aber dennoch im Kontext ihres „schwulen“ Lebens  Rat suchen. Hier muss der christliche Seelsorger nun selbst entscheiden, ob und in welcher Art und Weise er sich darauf einlassen will und kann.
Für diejenigen aber, die mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden sind und/oder Probleme im Umgang mit ihren gleichgeschlechtlichen Neigungen haben und diese nicht so einfach ausleben möchten, wird ein wesentlicher Bestandteil ihres weiteren Weges das Arbeiten an und mit der eigenen Identität – oder in anderen Worten: ein (Wieder-)entdecken und Wachsen in der eigenen Männlichkeit sein.
Das Problem hierbei: In der Regel wird den Ratsuchenden mit der Zeit bewusst, dass das Bild, das sie bisher von sich hatten (vor allem, wenn sie längere Zeit in der „Szene“ verbracht haben) eine sehr verzerrte Wahrnehmung des eigenen Ichs und weit weg von dem „wahren Ich“ ist, nur haben sie keine Vorstellung davon, wie dieses „wahre Ich“ denn aussehen soll und in welche Richtung der nun eingeschlagene Weg geht. Dies führt oft zu großer Unsicherheit, was in der Beratung zu berücksichtigen ist. Auch sollte konsequent darauf geachtet werden, dass ein negatives Reden über sich selbst erkannt wird und durch eine positive Bewertung ersetzt wird. Schließlich ist gerade bei Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen die Tendenz gegeben, sich mit anderen Männern zu vergleichen und sich aus diesem Vergleich als minderwertiger zu sehen (also zu denken, im Vergleich zu anderen Männern sei man nicht männlich genug). Hier ist darauf hinzuarbeiten, dass der Ratsuchende erkennt, dass sein Selbstwert nicht von der Meinung anderer abhängt und nicht aus dem Vergleich mit anderen bezogen werden kann (sondern dass sein Wert als Mensch von der Tatsache herrührt, dass er ein geliebtes Kind Gottes ist), wenngleich er als Mann selbstverständlich gerade durch die Interaktion mit anderen Männern wächst.

 

 

B. Was ist Veränderung und wie kann sie erfolgen?
1. Das ABPS-Veränderungsmodell mit Bezug auf gleichgeschlechtliche Neigungen.


In der Allgemeinen Beratung, Psychotherapie und Seelsorge auf christlicher Basis wird vom Menschen als einer Einheit von Körper, Psyche und Seele ausgegangen. Entsprechend ist auch bei der Diagnose sowie bei der Beratung vorzugehen: Zunächst eine genaue Differenzierung, in welchem der drei Gebiete die vorrangigen Probleme zu finden sind und schließlich die Entwicklung eines angemessenen Lern-und Veränderungsmodells zusammen mit dem Ratsuchenden.
Zunächst ist abzuklären, wie es um die körperliche und geistige Gesundheit bestellt ist: Gibt oder gab es Erkrankungen, werden regelmäßig Medikamente eingenommen, besteht der Verdacht auf Alkohol- oder sonstigen Drogenmissbrauch, liegt eine psychiatrische Erkrankung vor, gibt es genetisch bedingte körperliche oder psychische Erkrankungen im Familienkreis, wie sieht die Lebensführung aus (Ernährung, Sport, Entspannung) etc. Eine stabile körperliche Verfassung und gesunde Lebensführung ist wesentlich, wenn man schwierige emotionale Sachverhalte angeht und dadurch sowieso schon genug zu kämpfen hat.
Auch die Wahrnehmung des eigenen Körpers (siehe Identitätsfragen oben) ist abzuklären – wird der eigene männliche Körper als etwas Fremdes gesehen?
Psychische Voraussetzungen können etwa mit dem Persönlichkeitsstrukturtest (PST-R) ermittelt werden.
Wesentlich und grundlegend bei der christlichen Seelsorge an und mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ist aber der spirituelle Aspekt, da hier einer der wichtigsten (wenn nicht der wichtigste) Pfeiler der Motivation der Betroffenen, aber möglicherweise eine der Ursachen des Problems überhaupt zu finden ist.
Ein Bestandteil der Beratung ist es natürlich, in Absprache mit dem Ratsuchenden das sexuelle Verhalten zu ändern. Hier gilt es zunächst, „Triggers“ zu identifizieren, also alles, was den Betroffenen sexuell reizt (etwa bestimmte Lokale, einschlägige Zeitungen, Homepages etc.) und die nötigen Schritte einzuleiten, um diese Trigger zu vermeiden oder abzubauen (etwa Entsorgen der Zeitschriften, Installieren eines Internetfilters etc.). Diese Maßnahmen sind keineswegs reine Verhaltensänderungen oder Vermeidungstechniken, da schon bald festzustellen sein wird, dass dies Konsequenzen für viele andere Bereiche des Lebens hat. Eine Stabilisierung des erreichten Effektes kann etwa durch Rechenschaftspartner (Selbsthilfegruppen, Mentoren, enge Freunde usw.) erfolgen. Hier ist auch das Anlegen eines täglichen Journals empfehlenswert, in dem man die täglichen Aktivitäten und damit verbundenen Emotionen festhält. Hintergrund ist es, ein mögliches Muster hinter den sexuellen Aktivitäten sowie die dem zugrunde liegenden Emotionen zu entdecken (etwa: der Ratsuchende ist besonders gefährdet in Situationen, in denen er gestresst oder gelangweilt ist. Hier kann man dann etwa vorab wöchentliche Aktivitäten mit anderen oder Entspannungsmöglichkeiten einplanen, um es gar nicht so weit kommen zu lassen. Ebenso ist das Wissen um die zugrunde liegenden Emotionen wesentlich für ein angemessenes Emotions-Management).
Derartige Schritte sind aber nur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sinn- und wirkungsvoll, auf das später noch näher eingegangen wird. Es reicht nämlich nicht, nur vor etwas wegzulaufen (also das Verhalten zu ändern oder bestimmte „Trigger“ zu vermeiden), man muss auch auf etwas zulaufen.
Auch die Übung und Kontingenz (also die Tatsache, dass „alle am gleichen Seil und in die gleiche Richtung ziehen“, um zu Beratungsziel zu gelangen) von erfolgreichen Veränderungen wird in diesem Zusammenhang behandelt.


Das System – der gesellschaftliche Zusammenhang (inklusive Familie, Freunde, Gemeinde etc.) wird bei folgenden Situationen von Nutzen sein:


1) Sex wird oft – bewusst oder unbewusst - als „Schmerzmittel“ zur Betäubung vergangener und/oder gegenwärtiger Verletzungen, zur Bekämpfung der inneren Einsamkeit, zur Betäubung einer empfundenen Sinnlosigkeit des eigenen Lebens, zum Vergessen des Gefühls des Nicht-Geliebt-Werdens sowie als Ersatz für nicht stattfindende emotionale Bedürfnisbefriedigung verwendet. Fällt nun Sex als „Schmerzmittel“ weg, indem etwa das Verhalten geändert wird, liegen all die darunter liegenden Emotionen und Wunden offen da – was zu einer stark empfundenen inneren Unruhe, Unsicherheit, Angst und Traurigkeit führen kann. Hierbei ist das Eingebunden-Sein in eine Umgebung, in der sich der Betroffene geliebt und angenommen fühlt und die auch jederzeit erreichbar ist, unerlässlich.
2) Im Laufe des „schwulen“ Lebens wird es möglicherweise zu vielen Verletzungen gekommen sein – Verletzungen, die dem Ratsuchenden zugefügt wurden oder die er selbst Freunden, Familienangehörigen etc. zugefügt hat. Sofern möglich und sinnvoll, wird im Laufe der Therapie versucht, diese Bereiche anzugehen und die zerbrochenen Beziehungen wiederherzustellen. Auch hierfür wird das System von Nutzen sein.
3) Schließlich wird der Ratsuchende eine Identitätssuche durchmachen. Die wenigsten haben eine Vorstellung davon, was einen Mann überhaupt ausmacht und was Männlichkeit definiert und charakterisiert. Dies kann nur im Verbund mit anderen Männern angegangen werden (siehe auch Sprichwörter 27,17). Nicht zuletzt wird hierdurch auch das legitime Bedürfnis nach Annahme vom eigenen Geschlecht und nach gesunden Beziehungen zu anderen Männern befriedigt, das gleichgeschlechtlichen Neigungen zugrunde liegt. Je mehr sich der Ratsuchende selbst als Mann begreift, als Teil der Welt der Männer, desto weniger wird er auch von dem sexuell und emotional angezogen, was er als „anders“ wahrnimmt als er selbst (wenn etwa die Identifizierung mit der Welt der Männer in der Kindheit nicht stattgefunden hat und sich somit der Heranwachsende nicht als Teil dieser Welt begreift und diese ihm fremdartig erscheint).

 

2. Grenzen des Modells der ABPS und seiner Anwendungsmöglichkeiten.


Eine wesentliche Voraussetzung für die Beratung ist wie bereits erwähnt die Einsicht und Anerkenntnis der Tatsache, dass man ein Problem hat, das außer Kontrolle geraten ist und mit dem man selbst nicht mehr fertig wird – verbunden mit dem Willen, „frei“ zu sein, dem Willen zur Veränderung also. Dies ist aber nicht selbstverständlich. Der Ratsuchende mag zwar einsehen, dass „etwas in seinem Leben geschehen muss“, wie das aber aussieht, wie viel er von sich selbst preis geben will, was nun genau das Problem ist, wie die Veränderung aussehen und was das Ziel sein soll, ist in den wenigsten Fällen klar, was die Anwendung des Modells der ABPS schwierig und für sich alleine gesehen auch unzureichend macht.
Auch ist es gerade bei Männern mit ungewollten oder als belastend empfundenen gleichgeschlechtlichen Neigungen („ego-dystone Homosexualität“) unerlässlich, die Vergangenheit (Kindheit, Verhältnis zum Vater, Verhältnis zu anderen Jungs bzw. später Männern usw.) zu beleuchten, weitaus tiefer auf den spirituellen Aspekt einzugehen (sofern der Ratsuchende dafür offen ist), das Verhältnis zu Mitmenschen und vergangene Verletzungen sowie auch den wissenschaftlichen Hintergrund anzugehen usw., vor allem aber auch am Thema „Männlichkeit“ zu arbeiten, wofür andere Modelle und Programme besser geeignet sind.
Das Modell der ABPS ist ein wertvolles Werkzeug in diesem Zusammenhang, man sollte aber nicht den Anspruch der Ausschließlichkeit erheben und auch akzeptieren, dass manchmal andere Modelle möglicherweise ratsamer sind. So empfehle ich, das Modell der ABPS mit dem 14-Schritte Programm von Homosexuals Anonymous (www.ha-fs.org), dem Programm von Men’s Fraternity (www.mensfraternity.com) und dem Material von Joe Dallas (www.joedallas.com) zu ergänzen. Wo entsprechende Sprachkenntnisse nicht vorhanden sind sowie örtliche Kontakte erwünscht sind, kann Kontakt mit Jason aufgenommen werden (http://jason-online.webs.com/).

 


3. Wie kann eine ganzheitliche christliche Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dann aussehen?

Ein grundlegender Baustein ist die tägliche Motivation, da wir hier etwas sehr Langfristiges und emotional Schwieriges angehen. Joe Dallas hat in seinen Werken hierfür Grundlegendes geleistet. Es macht Sinn, zusammen mit dem Ratsuchenden zu überlegen, welche negativen Konsequenzen sein bisheriges Leben hatte – in beruflicher, familiärer, gesundheitlicher, psychischer und spiritueller Hinsicht und wohin ihn dieses Leben in einigen Jahren führen würde, wenn er so weitermacht wie bisher (oder alternativ, wohin so ein Leben führen könnte, wenn er bisher noch keine einschlägigen Erfahrungen gemacht hat). Wenn dieses Bild für den Ratsuchenden nicht erstrebenswert ist, kann mit ihm zusammen ermittelt werden, welche Gründe er denn hat, ein Leben, in dem er seine Neigungen offen auslebt, zu verlassen (oder es erst gar nicht so weit kommen zu lassen). Die sich daraus ergebende Liste sollte schriftlich festgehalten werden – wenn der Ratsuchende sie nämlich in den nächsten Wochen täglich durchliest, wird er immer wieder daran erinnert, warum er diesen schweren Weg eigentlich einschlagen sollte.
Nach diesem Einführungsgespräch ist es dringend anzuraten, dass sich der Betreffende einer Selbsthilfegruppe anschließt, die mit dem 14-Schritte Programm von Homosexuals Anonymous arbeitet (alternativ gibt es auch eine englischsprachige Online-Gruppe. Mehr unter www.ha-fs.org).


Hier wird er im Verbund mit Männern, die so empfinden wie er selbst, Schritt für Schritt all die Aspekte angehen, die zur Entwicklung dieser Neigungen beigetragen haben mögen sowie alle damit zusammenhängenden Aspekte. Sehen wir uns hierfür die 14 Schritte von Homosexuals Anonymous an (jeweils in der Vergangenheit geschrieben, da hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten.):


1. Wir haben zugegeben, dass wir machtlos hinsichtlich unserer Homosexualität sind und dass unser emotionales Leben außer Kontrolle geraten ist.
2. Wir haben angefangen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und uns angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben.
3. Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen, dass unsere Leben unter Gottes Kontrolle sind, der in der Lage ist, Gutes aus Unheil hervorzubringen.
4. Wir sind zu dem Glauben gekommen, dass Gott bereits die Macht der Homosexualität gebrochen hat und dass Er deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte.
5. Wir haben wahrgenommen, dass wir eine Lüge über uns selbst angenommen haben, eine Illusion, die uns in einer falschen Identität gefangen gehalten hat.
6. Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen, dass wir als Menschen Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung sind und dass Gott uns dazu ruft, diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wiederzuentdecken, wie unser Glaube Ihn wahrnimmt.
7. Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unserem liebenden Gott anzuvertrauen und durch den Glauben zu leben, wobei wir Ihn für unsere noch nicht sichtbare neue Identität preisen und darauf vertrauen, dass sie für uns sichtbar wird, wann Gott dies möchte.
8. Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind haben wir ein gründliches und furchtloses moralisches Bestandverzeichnis von uns selbst gemacht, entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen.
9. Wir haben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber zugegeben, was genau in uns an Falschem ist und haben Gott demütig gebeten, unsere charakterlichen Defizite zu entfernen.
10. Wir haben bereitwillig Wiedergutmachung allen Menschen gegenüber geleistet, denen wir geschadet haben - wo dies weise und möglich war.
11. Wir haben uns entschlossen, nicht länger in Furcht vor der Welt zu leben, im Glauben darauf, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns ist zu unseren Gunsten wendet und Nutzen aus Sorgen und Ordnung aus Unheil bringt.
12. Wir haben uns entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen, wobei wir die Bedeutung einer Partnerschaft von Menschen, die gleich viel wert sind, gelernt haben und weder Dominanz über Menschen noch unterwürfige Abhängigkeit von ihnen suchen.
13. Wir haben durch vertrauensvolles Gebet und die Weisheit der Bibel nach einem ständigen Wachstum in unserer Beziehung zu Gott getrachtet und einer demütigen Annahme Seiner Führung für unser Leben.
14. Nachdem wir ein spirituelles Erwecken hatten, haben wir versucht, diese Botschaft homosexuellen Menschen zu überbringen – mit einer Liebe, die nichts fordert – und diese Schritte in allen Aktivitäten unseres Lebens zu praktizieren, soweit dies in uns liegt.
(eigene Übersetzung)

Für diejenigen, die keine Christen sind, finden sich trotzdem genügend Punkte, an denen angesetzt werden kann.

 

Hier noch der wöchentliche „Rechenschaftsbericht“ von Jason, das die Teilnehmer an wesentliche Aspekte der Veränderung erinnern soll und der bewusst im Verbund der Gruppe besprochen wird, wobei sich diese aktive mit Rat und Tat beteiligt (was ausdrücklich erwünscht ist):


1. In welcher besonderen Art und Weise hast du dich diese Woche in Verbindung mit Gott gefühlt?
2. An wie vielen Tagen in der Woche und wie lange jeweils hast du im Gebet  oder mit dem Lesen von und Meditieren über Gottes Wort verbracht?
3. Was hast du aus der Zeit gelernt, die du in Verbindung mit Gott verbracht hast?
4. Bist du diese Woche in einen Gottesdienst gegangen, hast du dich in der Gemeinde, in sozialen Organisationen oder für Menschen in Not engagiert?
5. Welche Schritte hast du unternommen, um eine gesunde männliche Beziehung zu beginnen oder fortzusetzen?
6. Teile mit uns, welchen Fortschritt du im Hinblick auf deine Veränderung bezüglich deiner ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen gemacht hast.
7. Hast du deine gleichgeschlechtlichen Neigungen in irgendeiner Art und Weise ausgelebt? Dies beinhaltet Dinge wie Porno, unangemessene zweite Blicke, Masturbation, Fantasien und jede andere gleichgeschlechtliche sexuelle Aktivität. Kannst du uns darüber berichten? Eine Rechenschaft unter Gleichgesinnten kann einen heilenden Effekt haben.
8. Hättest du für deine Brüder Worte der Ermutigung und Unterstützung?
9. Erzähle uns von nützlichen Büchern, die du gelesen hast, Filme, die du angesehen hast oder Seminare oder Selbsthilfegruppen, die du besucht hast.
10.  Welche positiven Dinge sind geschehen, für die du dankbar bist.
11. Wie sieht es mit Spaß und Erholung aus (Sport, Zeit mit Freunden verbringen, entspannen)?
12. Gibt es irgendein anderes Gefühl oder eine Erfahrung, die du mit der Gruppe teilen möchtest?
13. Möchtest du, dass deine Brüder für etwas Besonders beten?
(eigene Übersetzung)

Durch diesen Rechenschaftsbericht sollen sich alle Teilnehmer daran erinnern, wie es in der vergangenen Woche mit all diesen Punkten in ihrem Leben ausgesehen hat, was gut und was weniger gut gelaufen ist, woran es liegen könnte, dass etwas nicht so lief wie geplant und was in der folgenden Woche konkret unternommen werden könnte, um hier Fortschritte zu machen.
Die Bedeutung einiger Aspekte fällt erst auf den zweiten Blick auf: So ist ein charakteristisches Merkmal vieler Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen das „Selbstmitleid“ (siehe hierzu auch die Bücher von Gerard J. M. van den Aardweg). Hier ist nicht das im umgangssprachlichen Gebrauch gemeinte Selbstmitleid gemeint, sondern eine aus der Kindheit herrührende Entwicklung: Wenn ein Kleinkind das Gefühl hat, nicht geliebt zu werden, kann es sein, dass es anfängt, sich selbst zu „bemitleiden“. Es sieht sich sozusagen „von außen“ und beginnt, sich selbst zu trösten, um so die fehlende Liebe auszugleichen (es kommt nicht darauf an, ob es tatsächlich geliebt wird, sondern wie es das Kind wahrnimmt). Im Laufe des Lebens kann es nun sein, dass sich dieses „Selbstmitleid“ verselbständigt, ohne dass dies dem Betroffenen bewusst ist. Ein Mittel, um aus dem Klagen über das Leben und die eigene Situation herauszufinden ist es, sich wöchentlich daran zu erinnern, was denn eigentlich gut gelaufen ist und wofür man dankbar sein kann (ein anderes ist es, sich des oben genannten Mechanismus bewusst zu werden). In diesem Zusammenhang ist auch gemeindliches und/oder soziales ehrenamtliches Engagement zu sehen, da so zum einen die Gedanken auf etwas anderes als das eigene Ich gelenkt werden und zum anderen die mögliche Konfrontation mit dem Leid, der Not und den Problemen anderer Menschen die eigenen Probleme relativieren hilft.
Auch Sport, Spaß, Erholung usw. sind nicht so unwichtig, wie es zunächst erscheint. Zunächst ist es bei Menschen, die jahrelang durch schwule Bars, öffentliche Toiletten etc. gestreift sind, nicht ungewöhnlich, dass ein gesunder Lebensstil dabei vernachlässigt wurde. Eine Stärkung des Körpers und der Gesundheit soll hier weiterhelfen – auch im Hinblick auf die damit verbundenen psychosomatischen Effekte und ein neues Körperbewusstsein, das den männlichen Körper als Bestandteil des eigenen Selbst begreift. Auch braucht die angegangene Veränderung viel Energie, die aus diesen Aktivitäten bezogen werden kann. Am besten ist es, dies im Verbund mit anderen Männern zu machen.
Was uns zu einem anderen Punkt bringt: die „gesunden männlichen Beziehungen“. Diese sollen zum einen dazu beitragen, das legitime Bedürfnis nach Gemeinschaft mit und Angenommen-Werden von und durch andere Männer zu befriedigen, zum anderen dabei helfen, an der Entwicklung der eigenen Männlichkeit zu arbeiten, was nur zusammen mit anderen Männern erfolgen kann. Hier gilt es, konkrete Schritte zu unternehmen, um solche Freundschaften aufzubauen. Dies können Männer aus der Gemeinde, dem Arbeitsumfeld, dem Familienkreis oder auch andere „Ex-Gays“ (Männer, die das schwule Leben hinter sich gelassen haben. Diese Kontakte – im Verbund einer Selbsthilfegruppe - sind unerlässlich, da nur diese Männer wirklich nachvollziehen können, was momentan im Betroffenen vor sich geht) sein. Erneut sei in diesem Zusammenhang auf das Programm von Men’s Fraternity (www.mensfraternity.com) verwiesen, dass sich in diesem Zusammenhang als sehr nützlich erwiesen hat. Hier zeigen sich wieder Parallelen zum „Lernen durch Imitation“ der ABPS, wobei eine reine Imitation hier zu kurz gegriffen wäre. Die Ratsuchenden sollen ja gerade nicht andere Männer „kopieren“ oder „imitieren“, sondern zusammen mit ihnen zu ihrer eigenen Männlichkeit finden.

 


Zur Verdeutlichung hier die einzelnen Teile des Programms von Men’s Fraternity:


1) Die Suche nach wahrer Männlichkeit
1. Am Startblock: Fünf Versprechen für die Männlichkeit
2. Die vier Gesichter von Männlichkeit
3. Der erste Schritt zu wahrer Männlichkeit: Zurück blicken.
4. Der zweite Schritt zu wahrer Männlichkeit: "Öffnen".
5. Erinnerung an unseren Vater.
6. Der vom Vater verursachten Verletzung ins Gesicht sehen.
7. Die Verletzung, die entsteht, wenn man eine zu enge Bindung an die Mutter hatte.
8. Gesunde Grenzen mit der Mutter setzen.
9. Die durch Einsamkeit verursachte Verletzung.
10. Drei Hurras für Mentoren!
11. Das verletzte Herz.
12. Folgen eines verletzten Herzens.
13. Die gute Nachricht: es gibt eine Lösung für ein verletztes Herz!
14. "Aufsatteln" für die zweite Hälfte.
15. Genesis und Männlichkeit.
16. Genesis und Männlichkeit - Teil 2.
17. Eine biblische Definition von Männlichkeit.
18. Eine biblische Definition von Männlichkeit - Teil 2.
19. Ein Mann und seine Frau.
20. Ein Mann und seine Frau - Teil 2.
21. 25 praktische Art und Weisen, wie man ein Leiter sein kann, der gleichzeitig dient.
22. Väter und Söhne.
23. Väter und Töchter.
24. Ein Mann und sein Lebensweg.
2) In der Arbeit und Zuhause gewinnen
1. Ein Mann und seine Spiegel.
2. Was Männer über Frauen wissen sollten.
3. Erfolgreich um "deine Frau" werben.
4. Eine enge Beziehung mit der Frau, die du liebst, aufrecht erhalten.
5. Dein Sexleben verbessern.
6. Wie ein Mann sich erfolgreich um die finanziellen Verhältnisse seiner Familie kümmert.
7. Das "Gute Leben" und wo man es findet.
8. Was jeder Papa wissen sollte.
9. Papas Gebrauchsanleitung, um Söhne und Töchter zu erziehen.
10. Erfolgreiche Eltern.
11. Ein Mann und seine Arbeit.
12. Zwei Visionen von Arbeit.
13. "Zum Leben erwachen" bei der Arbeit.
14. Mache dir bei der Arbeit einen Namen!
15. Nimm' Gott mit in die Arbeit!
16. Eine lebenslange Glückssträhne starten.

3) Das große Abenteuer
1. Das Große Abenteuer beginnen.
2. Fragen, denen sich jeder Abenteurer stellen muss.
3. Pause machen, um weiter zu kommen.
4. Das "Verkabeln" eines Abenteurers.
5. Der "Heilige Eid" eines Abenteurers.
6. Das Große Abenteuer über diese Welt hinaus ausweiten.
7. Das Abenteuer jedes Mannes mit der Ewigkeit.
8. Das Abenteuer wieder zum Kernpunkt meines Lebens machen.
9. Rat von Abenteurern, die gescheitert sind - I
10. Rat von Abenteurern, die gescheitert sind - II
11. Große Abenteurer, hier einer der Größte in der Geschichte!
12. Dein einzigartiger Plan.
13. Nachweis deines einzigartigen Pans - I
14. Nachweis deines einzigartigen Plans - II
15. Dein „Servants by Design Profil“ ™ verstehen – Teil I
16. Dein „Servants by Design Profil“ ™ verstehen – Teil II
17. Dein persönliches Leitbild schreiben.
18. Ermutigungen für deinen Plan.
19. Wie man ein Großer Abenteurer wird.
20. Schlussgedanken.

Die einzelnen Teile werden in örtlichen Gruppen zusammen erarbeitet (inklusiv je einer DVD) und später wird zusammen anhand diverser Fragen nochmals intensiver auf den Inhalt eingegangen.

Besonders hervorgehoben sei hier ein Punkt: Mentoren. Diese können nicht nur für Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, sondern für Männer allgemein von großem Nutzen sein. Mentoren sind ältere und erfahrene Männer, die ihr Wissen und ihre Erfahrung über einen zeitlich begrenzten Zeitraum an jüngere Männer weitergeben, diese anleiten und praktische Hilfestellung geben – eine Beziehung, die für beide Seiten Vorteile bietet. Solche Mentoren lassen sich etwa in der örtlichen Gemeinde finden – viele ältere Männer sind froh, wenn sie noch gebraucht werden und ein neues Ziel in ihrem Leben haben; jüngere Männer wiederum sind dankbar für diese wertvolle Unterstützung.

 

 

Eine christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen muss im Rahmen eines durchstrukturierten Gesamtplans (in Anlehnung an den „Struktur-Plan“ von Joe Dallas) erfolgen und folgende Bestandteile umfassen:

- Tägliches Gebet und Bibelstudium (vorausgesetzt, der Ratsuchende ist Christ).
- Wöchentliche Teilnahme an einem Gottesdienst.
- Teilnahme an einer lokalen Selbsthilfegruppe, die auf Basis des 14-Schritte Programms von Homosexuals Anonymous arbeitet (alternativ oder zusätzlich das Online-Programm von Jason, einer Einrichtung, die Homosexuals Anonymous angeschlossen ist) sowie praktische Umsetzung dieses Programms in allen Bereichen des Lebens.
- Ergänzende hierzu regelmäßige Einzel-Treffen mit dem christlicher Seelsorger.
- Mindestens einmal monatlich Treffen mit dem Pastor/Priester der eigenen Gemeinde.
- Soziales und/oder gemeindliches ehrenamtliches Engagement.
- Strukturierter Aufbau gesunder männlicher Beziehungen (idealerweise in einer örtlichen Men’s Fraternity Gruppe).
- Aufbau einer Mentoren-Beziehung.
- Konsequente Reduzierung von „Triggern“.
- Besuch von themenrelevanten Veranstaltungen und Seminaren.
- Lesen von themenrelevanter Literatur.
- Konsequentes Einplanen von Selbstfürsorge (Spaß, Zeit mit Freunden verbringen, Erholung).
- Strukturierter Aufbau einer körperlich und psychisch gesunden Lebensweise.
- Wöchentliche Rechenschaftsablegung (idealerweise im Rahmen einer Selbsthilfegruppe auf Basis des 14-Schritte Programms von Homosexuals Anonymous).
- Erstellen eines „Handlungsplanes“ für den Fall, dass es zu erneuten sexuellen Aktivitäten gekommen ist (Wen rufe ich an? Was mache ich dann?).
- Herausfinden der eigenen Stärken und Schwächen sowie im größeren Zusammenhang der eigenen Berufung, um trotz – oder gerade mit und wegen! – der gleichgeschlechtlichen Neigungen ein erfülltes Leben zu haben.

Welche Faktoren haben sich hierbei als erfolgversprechend erwiesen? In Anlehnung an Dr. Joseph Nicolosi dürften dies vor allem die Fähigkeit sein, sich ein Ziel zu setzen sowie der Aufbau einer hohen Stress- und Frustrationstoleranz (also dieses Ziel geduldig und hoch motiviert zu verfolgen, egal wie hart das sein wird und wie lange es dauern mag und ohne hierbei impulsiven Verhalten bzw. Drang nach unangemessener „Belohnung“ oder schnelle, aber ungesunder Bedürfnisbefriedigung nachzugeben). Dies im Verbund einer sicheren Umgebung – ob das nun die eigene Familie, die Gemeinde oder enge Freunde sind. Wesentlich hierfür ist auch die Fähigkeit und die Bereitschaft, über vergangene Verhaltens- und Denkmuster nachzudenken und daraus zu lernen.

Ein weiterer grundlegender Erfolgsfaktor ist eine positive Selbstwahrnehmung als heterosexueller Mann (der – aus welchen Gründen auch immer – gleichgeschlechtliche Neigungen haben mag).
Gehen wir etwas näher auf diese Selbstwahrnehmung und den möglichen Hintergrund hierfür ein:
Im Kleinkindalter kommt relativ früh die Phase, in der sich ein kleiner Junge von der Mutter lösen und eine Beziehung zum Vater aufbauen muss, der ihn letztlich in die Welt der Männer einführt. Bei vielen Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hat es bereits hier Probleme gegeben – etwa, weil der Vater emotional nicht zugänglich oder ganz und gar abwesend war. Der kleine Junge wird noch eine Zeitlang versuchen, zum Vater durchzudringen und ihn dazu zu bewegen, ihn anzunehmen und ihn in seine Welt aufzunehmen. Sollte dies jedoch nicht gelingen, wird der Junge den Zugang zur Welt der Männer nicht schaffen und sich zwangsweise in die Welt der Frauen einfügen (oder irgendwo dazwischen stecken bleiben). Er wird sich jedoch auch weiterhin nach dieser ihm nun unbekannten Welt sehnen (typisches Bild: er sitzt am Küchenfenster und sieht gleichaltrigen Jungs beim Herumtollen zu). Sein Verhalten gleicht sich möglicherweise eher seiner – nunmehr weiblichen – Umgebung an. Notwendige Körperkontakte mit dem Vater (Herumbalgen usw.) unterbleiben, sodass auch der männliche Körper für ihn zum Mysterium wird – zu etwas Fremden, zu dem er keinen Bezug hat. Kommt dieser Junge dann in die Pubertät, kommen sexuelle Empfindungen hinzu, die nun auf diese Grundlage von Veranlagungen, nicht stattgefundener Identifizierung mit der Welt der Männer und möglicherweise einer Identitätskrise treffen. Der Junge wird nun – wie alle anderen Jungen – von dem angezogen, was „anders“ ist als er selbst. Da dieses „andere“ jedoch die Welt der Männer ist, ist es nicht verwunderlich, dass er beginnt, diese sexuell und emotional anziehend zu finden bzw. irgendwann möglicherweise gar erste sexuelle Kontakte mit dem eigenen Geschlecht hat oder sich in einen Mann verliebt und so unbewusst auf eine beinahe tragische Art und Weise seine Männlichkeit zurück gewinnen will.
Dies setzt sich dann in seinem späteren Leben fort. Ein Beispiel: Nicht umsonst gibt es in der schwulen Szene so viele Männer, die durch ein überzeichnet „männliches“ Äußeres – oder was sie für männlich halten (kurz geschorene Haare, Bart, Muskeln und/oder Bauch, Uniform- oder Lederbekleidung usw.) auch „männlich“ wirken wollen (bis hin zu SM- Praktiken im Sexualverhalten) – oder das andere Extrem, wo auch äußerlich und im Verhalten, in der Mimik und Gestik sowie in der Wortwahl alles abgelegt wird, was einem als „männlich“ erscheint. All dies ist möglicherweise auf eine im Laufe der Jahre entstandene völlig verzerrte Sichtweise des eigenen Ich, also letztlich auf eine Identitätsstörung zurückzuführen (wird aber als das Gegenteil empfunden: der Betroffenen denkt, nun endlich „er selbst“ zu sein). Der eigene Körper wird im Fitnesscenter soweit trainiert, dass er muskulös – und somit männlich bzw. für andere Männer attraktiv (und damit die eigene Männlichkeit wieder-gewinnend) – erscheint. All dies ist aber eine Karikatur von Männlichkeit und hat mit wahrer Männlichkeit wenig bis gar nichts zu tun.


So schwankt dann auch die Art und Weise, wie man sich selbst und Seine Neigungen sieht zwischen einer möglicherweise völlig verzerrten Wahrnehmung des eigenen Ichs, die aber als Realität angenommen und für gut befunden wird – und dem anderen Extrem, wo der Betreffende sich selbst und seine Neigungen verachtet (was dann von schwulen Aktivisten damit beseitigt zu  werden versucht wird, dass man diesem Mann sagt, er solle „es“ doch ausleben. Das mag zwar kurzfristig betäuben, löst aber mittel- bis langfristig sicher nicht die dahinter liegenden Probleme und befriedigt auch nicht die dem zugrunde liegenden Bedürfnisse). Das Aufzeigen einer Alternative ist also schon ein erster Schritt in der Beratung.
Auch während der „Zeit danach“ (die Zeit während der Beratungsphase also) sind die Ratsuchenden oft von einer positiven Selbstwahrnehmung weit entfernt. Diese positive Selbstwahrnehmung soll keineswegs heißen, dass man alles gut findet, was man da so vorfindet, sondern, dass man lernt, sich erst einmal so anzunehmen, wie man ist und von hier ausgehend ergründet, wie man zu dem geworden ist, wo man jetzt steht und wo man hin will (hinsichtlich der eigenen Identität, aber auch hinsichtlich aller anderen Bereiche des Lebens – inklusive des spirituellen Bereichs). Sich selbst seine gleichgeschlechtlichen Neigungen erst einmal einzugestehen und sie anzunehmen, ohne dies gleich negativ zu bewerten (schließlich hat man sich diese Neigungen ja nicht ausgesucht!) ist ein wichtiger erster Schritt. Auch wird im weiteren Verlauf der Beratung das Vorhandensein dieser Neigungen eher negativ bewertet, da nur deren potentielle „Gefahr“ gesehen wird (also als Konsequenz etwa unangemessen bewertetes sexuelles Verhalten). Als Alternative erscheint oft nur ein einsames Leben ohne Hoffnung darauf, jemals glücklich zu sein. Hier bietet sich bereits ein erster Ansatzpunkt, nämlich mit dem Ratsuchenden auch „die andere Seite der Medaille“ anzusehen, nämlich mögliche Chancen solcher Neigungen (die Tatsache, dass man „anders“ ist und viele Dinge anders sieht kann in vielen Bereichen des Lebens auch von Vorteil sein. Auch können diese Neigungen selbst auch positive Seiten haben, etwa dass sie dem Betroffenen einen Zugang zu anderen Männern oder zu Menschen allgemein auf einem Niveau und in einer Tiefe ermöglichen, das über das hinaus geht, was andere Menschen zu leisten in der Lage wären). Auch die im Laufe der Beratung möglicherweise stattfindende Stärkung bereits vorhandener heterosexueller Neigungen kann neue Optionen ermöglichen. Schließlich ist gerade auch das Zusammensein mit anderen Männern, denen es ebenso geht und die möglicherweise in ihrem Leben völlig neue Optionen entdeckt und diese verwirklicht haben, kann einen sehr positiven Effekt auf den Ratsuchenden haben.
Bei all dem ist es auch wichtig, dem Ratsuchenden zu vermitteln, dass es hier nicht alleine darum geht, ein Ziel zu erreichen, sondern dass der Weg dorthin bereits Teil des Zieles ist, da er wertvolle Erfahrungen beinhaltet, die das Ziel erst wertschätzen lernen.
Eine christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen soll und darf dem Ratsuchenden also keine fertigen Lebensentwürfe, Sichtweisen oder gar Identitätsmodelle vorlegen, sondern mit ihm zusammen einen Weg gehen. Jeder Mensch hat das Recht, sich eine Therapie bzw. Seelsorge seiner Wahl zu suchen und dies sollte auch nicht politisch oder ideologisch be- und verwertet werden. Die oft von schwulen Aktivisten angeführten Vorwürfe, „Umpolungsversuche“ führen zu Selbstmorden unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen entbehren jeder Grundlage, da bei einer christlichen Seelsorge weder jemand umgepolt wird noch ihm hinsichtlich seiner psychischen Gesundheit Schaden zugefügt wird (siehe hierzu www.narth.com).

 

C. Beispiele aus der Praxis
1. Selbsthilfegruppen vor Ort


Selbsthilfegruppen auf Basis des 14-Schritte-Programms von Homosexuals Anonymous sind ein wesentlicher Baustein der Beratung bzw. Veränderung. Die Interaktion mit Gleichgesinnten schafft die Basis, auf der sich auch schwere Zeiten ertragen lassen. Auch wird durch bewusst gewollte gegenseitige Ermutigung und/oder Ermahnung oder Kritik (Fremdwahrnehmung) ein anderer Blickwinkel auf den Einzelnen vermittelt, der alleine nicht erkennbar wäre. Schließlich ist es gerade für das Wachsen in der eigenen Männlichkeit unerlässlich, die Gemeinschaft von anderen Männern zu suchen.
In der Regel beginnen solche (wöchentlichen) Gruppentreffen mit einem Gebet, gefolgt vom Austausch von Neuigkeiten. Anschließend wird reihum der „Rechenschaftsbericht“ angegangen und gemeinsam diskutiert. Schließlich wird ein Teil des 14-Schritte Programms bearbeitet (inklusiv der Beantwortung hierzu gehörender Fragen und des Lesens von Bibelstellen sowie dem Austausch von Erfahrungen und persönlichen Ansichten zum Text). Oft wird dies noch ergänzt durch praktische Übungen, die von internationalen Therapeuten entwickelt wurden. Schließlich wird eine themenbezogene DVD angesehen (etwa aus dem Men’s Fraternity-Programm) und das Treffen abschließend mit einem Gebet beendet. Während des Treffens werden auch Getränke und Essen geteilt, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. So entwickelt sich schon bald ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit. Ebenso bilden sich so schon bald enge Bindungen zwischen den Teilnehmern, die es erlauben, in einer Tiefe und Deutlichkeit zu arbeiten, die sonst nicht möglich wäre.

 

2. Online-Gruppen


Alternativ oder auch ergänzend hierzu gibt es wie bereits erwähnt eine englisch-sprachige internationale Online-Gruppe (mittlerweile geleitet von der internationalen Ex-Gay Ministry Jason). Diese sollte nicht unterbewertet werden. Die Bindung zwischen den Teilnehmern ist enger, als es zunächst den Eindruck haben mag. Auch haben sich einige schon persönlich kennen gelernt und/oder miteinander telefoniert. Für viele Teilnehmer ist diese Gruppe die einzige Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Schließlich wird diese Gruppe 365 Tage im Jahr betreut und auch laufend mit aktuellen Informationen versorgt. Aus ihr haben sich bereits lokale Gruppen entwickelt.

 


3. Einzelberatung

Trotz des Eingebunden-seins in eine Online-Gruppe kann es angezeigt sein, den Ratsuchenden in regelmäßigen Abständen in einer Einzelberatung zu betreuen. Hier lässt sich noch intensiver auf aktuelle Probleme, aber auch Hintergrund-Thematiken eingehen. Auch lässt sich hier auf Basis von Persönlichkeit-Tests (etwa dem PST-R) konkreter auf den Einzelfall eingehen. Schließlich lassen sich auch Glaubensfragen, die speziell auf eine Denomination bezogen sind und somit nicht im Kontext einer überkonfessionellen Gruppe besprochen werden können, intensiver angehen. Der Schwerpunkt sollte aber immer auf der Gruppe liegen und der Ratsuchende sollte auch ermutigt werden, selbst schwierige Themen dort anzusprechen.

 

4. Spezifische Fragen


Nun zu spezifischen Fragen, die sich im Rahmen der Beratung ergeben können.


Ein Thema, das mit Sicherheit früher oder später aufkommen wird, ist Masturbation. Wie ist diese aus christlicher bzw. weltlicher Sicht zu bewerten?
Was die christliche Sichtweise angeht, so können wir als Seelsorger diese dem Ratsuchenden natürlich nicht vorschreiben, sondern auf Wunsch mit ihm zusammen erläutern. Hierfür ist eine Betrachtung der Sexualität in der Bibel als ganzer wesentlich. Sexualität ist dort immer auf eine(n) „Andere(n)“ gerichtet, nie nur für das private Vergnügen gedacht. Sie wird im Rahmen einer heterosexuellen, monogamen und lebenslangen Ehe gesehen und auch für gut befunden. Diese Ehe reflektiert den Bund Jesu Christi mit Seiner Kirche – und wie Er sich der Kirche in lebens-spendender Art und Weise hingab, gibt sich ein Mann seiner Frau hin und die beiden werden so sehr eins, dass sie diesem einen neun Monate später einen Namen geben müssen. Somit liegt der Zweck menschlicher Sexualität aus biblischer Sicht in der Zeugung von Nachkommen und im Wohl der Ehepartner. Sexualität bewusst und auf Dauer von einem der beiden zu trennen würde dem biblischen Kontext klar widersprechen und demzufolge auch Konsequenzen nach sich ziehen.
Auch aus weltlicher Sicht ist Masturbation kritisch zu betrachten. Hier soll nicht auf den medizinischen Hintergrund eingegangen werden, sondern auf psychologische Zusammenhänge. Masturbation ist in der Regel mit sexuellen Fantasien verbunden (manche versuchen es zwar etwa aus religiösen Gründen ohne, jedoch würde auch dies wie bereits erwähnt nicht dem biblischen Bild von Sexualität entsprechend und zum anderen spielen sie damit immer mit dem „Feuer“ – Masturbation baut sexuelle Spannung nicht ab, sondern auf. Die Versuchung, einen Schritt weiter zu gehen, dürfte groß sein). Das Gehirn unterscheidet aber nicht zwischen tatsächlichem und eingebildetem Sex – Masturbation wird somit immer wieder eine bestimmte Reiz-Reaktionskette verstärken und es dem Betreffenden schwerer machen, zum sexuell angemessenen Verhalten zurück zu finden.
Auch ist die Gefahr vorhanden, die Fantasien (möglicherweise noch durch einschlägige Pornos geschürt) für Realität zu halten (etwa zu denken, dass die Männer oder Frauen in Pornos mit extremen Sexualpraktiken tatsächlich so etwas anziehend finden und sich im Alltag auch so verhalten) oder sie in die Tat umsetzen zu wollen. Dies kann im schlimmsten Fall bis hin zu Straftaten führen.
Jedoch wird Masturbation – wie bereits angesprochen – oft als eine Art Schmerzmittel verwendet, um mit Grundemotionen wie Angst, Verletzung, Einsamkeit, aber auch Langeweile oder Ärger und Frustration umzugehen bzw. diese zu betäuben. Dies mag zwar kurzfristig die Emotion in den Hintergrund drängen, langfristig wird es die Situation aber schlimmer machen, da der Ratsuchende so nicht lernen wird, sich diesen Emotionen zu stellen, damit in gesunder Art und Weise umzugehen und die dahinter liegenden legitimen Bedürfnisse angemessen zu befriedigen.
Eine andere Variante ist, dass Masturbation manchmal als eine Art „Ersatz“ verwendet wird. Man sehnt sich sehr nach einer Person, kann diese aber aus welchen Gründen auch immer nicht haben und versucht nun, dieser Sehnsucht – in missglückter Art und Weise – körperlich Ausdruck zu verleihen. Auch hier betäubt Masturbation die Sehnsucht kurzfristig, macht sie aber langfristig noch schlimmer, da sich der Betroffene seinen Emotionen und Bedürfnissen nicht stellt.
Gehen wir noch kurz auf die Kontingenz bei der Beratung ein: Hier ist es wichtig, dass – sofern ratsam und möglich – die Familie und das engere Umfeld (etwa Gemeindeleitung oder Pastor/Priester) in die Beratung mit einbezogen wird und in Absprache mit dem Ratsuchenden ein gemeinsames Vorgehen geplant und strukturiert wird, um zum gewünschten Erfolg zu gelangen. Auch sollte er sich überlegen, mit welchen Menschen er Umgang hat. Es macht etwa wenig Sinn, sich mit früheren Sexpartnern auch weiterhin zu treffen – auch wenn dies mit der besten Absicht geschieht, ja „nur“ einen Kaffee zusammen trinken zu wollen. Hier sollte der Ratsuchende den ehemaligen Bekannten eindeutig verständlich machen, welchen Weg er nun einschlagen möchte, dass es ihm leid tut, dass er seinen Beitrag an einem gemeinsamen sexuell nicht angemessenen Verhalten hatte und dass er nun aber dieses Leben hinter sich lassen möchte und daher vorerst nicht mit Menschen Umgang haben will, die für ihn eine konstante Versuchung darstellen und noch dazu diesen neuen Weg nicht gehen und/oder zumindest respektieren möchten. Er sollte auch vermitteln, dass er diese Menschen als solche auch weiterhin wertschätzt und für sie beten wird.
Dieses Umfeld, das die Kontingenz sicherstellen soll, wird auch wichtig, wenn es um die laufende Übung von neuen Denk- und Verhaltensmustern sowie um die Identitätsfindung geht. Auch kann dieses vertraute und vertrauenswürdige Umfeld dem Ratsuchenden auch beistehen, wenn er emotional überfordert ist und/oder einen Gesprächspartner braucht – oder einfach nur, um gemeinsam sinn- und wertvolle Zeit zu verbringen.
Dieses Umfeld kann somit auch im Bereich der klassischen Konditionierung (Stimuli – etwa wenn es um die Reduzierung von „Triggern“ geht ) als auch der operanten Konditionierung (Verstärkung des Beratungserfolges etwa durch Ermutigung, Schaffung von wertvollen Momenten, gemeinsamen Aktivitäten etc.)  wertvolle Dienste leisten – so auch durch Ermutigung und/oder Ermahnung, um den Ratsuchenden zu verhelfen, auf dem Weg zu bleiben, zu dem er sich entschlossen hat.
Was eine gesunde Lebensführung angeht, so mag dieser Aspekt anfangs auf Verwunderung stoßen, ist aber doch eine sinnvolle Ergänzung, gerade bei der Arbeit mit Männern. Hier geht es zum einen um eine gesunde Ernährung, um Ruhe- und Erholungsphasen (vor allem auch in der Natur!), aber auch um körperliche Aktivitäten (ebenfalls vorzugsweise in der Natur) sowie Sport (in Gemeinschaft mit anderen Männern, die für den Beratungserfolg hilfreich sind).

Der wichtigste Pfeiler des Beratungserfolges ist aber die Spiritualität – der christliche Glaube. Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass eine Motivation, die allein auf psychologischer Basis (oder auf anderen weltlichen Aspekten) gründet, auf die Dauer nur in seltenen Fällen ausreichen wird, um einen bedeutsamen und langfristig stabilen Erfolg zu erzielen.


5. Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins um dieses Themengebiet.


Dieser Punkt hat nur auf den ersten Blick wenig bis gar nichts mit der praktischen Seelsorge zu tun. Tatsächlich aber knüpft er zum einen an den 14. Schritt von Homosexuals Anonymous an, zum anderen schafft er Verständnis für dieses Thema in der Öffentlichkeit. Oft sehen sich Seelsorger, die mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen arbeiten, Angriffen (etwa von schwulen Aktivisten) ausgesetzt. Wenn diese Seelsorger nun offen zu dem stehen, was sie da tun und dies auch begründen und gute Argumente hierfür ins Feld führen können, trägt das zu einem Klima bei, das ihre Arbeit erst möglich macht. Wir leben als christliche Seelsorger nicht in einem luftleeren, nicht politischen Raum, sondern haben immer auch einen Auftrag, der über den eigenen Tellerrand hinausgeht. So sollten wir auch den Kontakt zu Organisationen pflegen, die in dieser Richtung tätig sind (siehe die beigefügten Links), ebenso aber auch zu Schulen, Behörden, Gemeinden, politischen Organisationen, Ärzten, Therapeuten und anderen christlichen Seelsorgern. Um hierfür auch fachlich gerüstet zu sein, empfehle ich die Bücher von Joe Dallas vorab zu studieren.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist natürlich auch die persönliche Rechenschaft, ein stabiles Glaubens- und Gemeindeleben, Supervision sowie das Eingebunden-sein in Familie und einem engen Freundeskreis – in Verbindung mit gesunder Lebensführung und regelmäßiger und ausreichender Selbstfürsorge.

 

D. Schlusswort

Ich hoffe, diese Arbeit hilft christlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, aber auch Menschen allgemein im Umgang mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen weiter und befähigt sie, zusammen mit diesen in Liebe und gegenseitiger Wertschätzung ein Stück des Lebensweges zu gehen. Dieses Unterfangen ist mit Sicherheit kein Leichtes, aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es ist ein sehr Lohnenswertes und erfüllt mich auch nach all den Jahren noch mit Freude und Dankbarkeit. Die vielen Menschen, denen ich bisher begegnet bin, haben mein Leben ungemein bereichert und ich möchte keinen Moment dieser Zeit missen.

München, 18.10.2011

Robert Gollwitzer

 

Links:


Jason – International Christian Ex-Gay Ministry (affiliated to Homosexuals Anonymous): http://jason-online.webs.com/
Homosexuals Anonymous: http://www.ha-fs.org/
Joe Dallas: http://www.joedallas.com/
Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft: http://www.dijg.de/
Hilfe bei unerwünschter gleichgeschlechtlicher Anziehung: http://www.homosexualitaet-beratung-veraenderung.ch/
Eltern-Ratgeber Homosexualität: http://www.eltern-rat-homosexualitaet.de/
Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung: http://www.hv-cv.de/index.html
JONAH (Jews Offering New Alternatives to Homosexuals): http://www.jonahweb.org/index.php
NARTH – National Association for Research and Therapy of Homosexuality: http://narth.com/


 

 

A Healthy Mind in a Healthy Body!

Some people with same-sex attractions tend to neglect the importance of health in their struggle, so let’s talk a little about that.
Health is crucial for all of us. Christians know that their body is the temple of the Lord and this is why we need to take care of it and keep it in good shape. Note that we are not simply talking about physical health here, but also mental and spiritual health.

Here some points to ponder (note that these are NOT medical advices. Talk with your doctor or therapist about these points! Also these are only some points. I am sure there is a lot more to think about!):

Physical health:
• Make sure you go for a check-up to your doctor and dentist at least once a year.
• Watch your food habits (in short: Try to eat much fruit and vegetables – if possible uncooked. Cut down on alcohol, coffee, sugar and meat. Drink enough water each day. Make sure your food comes from your area and not from other countries. Eat the fruit and vegetables that grow during the season you are in. Eat whole grain products and brown or wild rice and avoid superfine flour and husked rice. Avoid fast food. Also avoid heating meals in the microwave. Avoid products that are chemically changed a lot.)
• Get a daily structure regarding the times you get up and go to bed, the times you eat and so on.
• Get enough sleep (thumb rule: eight hours a day).
• Do sports on a regular basis (like going to the gym, hiking, walking, swimming or whatever else there is). Even 30 minutes of walking a day can do you much good.
• Follow your doctor’s advice.
• If you have serious physical problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to your doctor.

Mental health:
• Make sure you get enough rest and also fun times in your life.
• Learn about ways to calm down (like autogenic training, muscle relaxation according to Jacobson and the like).
• Find out the stress factors in your life and eliminate them if possible.
• Surround yourself with things you like. If you don’t like the color of the wall in the kitchen, change it!
• Learn about healthy ways to set boundaries.
• Find out about your emotional needs and learn to meet them a healthy way.
• Make sure your social needs are met a healthy way.
• If you have been hurt, seek someone to talk about it. Then learn to forgive! Don’t let past hurts ruin the rest of your life!
• Get a positive attitude. Your perspective on things makes the difference!
• Work on your masculine (for women: feminine) identity. Seek the company of other men (women) to learn from them and grow with them. If possible, take part in programs like Men’s Fraternity.
• Keep your mind busy. Life is not a long and silent river. We need to keep on learning, growing and maturing.
• Find out about your calling in life. Thumb rule: Find out what you are passionate about. God gave us our passions for a reason!
• Get a mentor if possible.
• Surround yourself with healthy men (women).
• Seek good friends!
• If you have serious mental problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to a psychiatrist. Follow his advice.

Spiritual health:
• Set up a daily structure. You would not ride a motor bike without a helmet, so don’t start the day without putting on your spiritual armor either! Pray, meditate and read the Bible each morning!
• Seek a spiritual mentor.
• Join a local church community.
• Find out about spiritually unhealthy things or people in your life and avoid them if possible.
• Do works of love.
• Repent and confess your sins regularly. Find out about practical steps to make amends or to avoid sinning in the future.
• Pray like there is no tomorrow.

Robert

Seelsorge - Biblical Counseling

"Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?"

(Mt 16, 26 LUT)



Achtung! Bei vielen "Homosexuellen" stehen anfangs die Symptome und nicht die Ursachen im Vordergrund (psychische Erkrankungen, Gefühl der Verzweiflung, des Alleinseins und Nicht-Verstandenwerdens, Selbstmitleid, Wut und Hass auf Eltern/Familie/Gesellschaft/Kirche usw.). Dies sind zwar ernstzunehmen (bei psychischen Erkrankungen etwa zum Facharzt schicken und nicht versuchen, selbst Doktor zu spielen!), werden letztendlich das Problem aber nicht dauerhaft lösen. Entgegen weitläufiger Ansicht ist an den Wurzeln zu arbeiten: ein homosexueller Mann etwa muss zuerst lernen, gehorsam zu sein, Menschen, die ihn in der Vergangenheit verletzt haben, zu vergeben und sich nicht mehr als Opfer zu fühlen, alte Verhaltens- und Denkmuster brechen, seine berechtigten Sehnsüchte nach männlicher Nähe auf biblische Weise erfüllen, gesunde männliche Beziehungen herstellen, seine Vergangenheit unter Umständen in anderem Licht sehen und ebenso seine Gegenwart und die ihn umgebenden Menschen, Techniken zur Bewältigung von sexuellen versuchungen eintrainieren, ein strukturiertes, biblisches Leben zu lernen: kurz, er muss als Erwachsener lernen, was es heißt, ein heterosexueller christlicher Mann zu sein. Es ist auch besonders auf seine ihm eigenen Talente und Begabungen einzugehen - diese müssen in die richtigen Bahnen gelenkt werden (wie man das etwa auch bei einem heranwachsenden Jungen tut). Änliches gilt bei Frauen.

Ebenso wichtig: DEN Homosexuellen gibt es nicht! Jeder Mensch ist völlig anders - wenngleich sich auch vieles ähnlich ist.

Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass eine Therapie lange dauert, viel Zeit, Liebe, Verständnis und Geduld erfordert.

Im Gegenzug bekommt man aber ungemein viel zurück - es ist ein Segen für beide!






Bible Study Lesson for Adults: Offering Hope to Homosexuals
by Dr. Ross H. Mclaren


Counseling practices rated by consumers of reorientation therapy

Seelsorge allgemein:

www.telefonseelsorge.de

Telefonseelsorge evangelisch: 0800-1110111

Telefonseelsorge katholisch: 0800-1110222



Counseling the Homosexual
by Robert Gollwitzer

What qualities do you need for counseling sexually broken?

Is it a degree in psychology? An MBA whatsoever?

NO! Our job is to restore the broken relationship with the Lord. We are NOT scientists/psychologists/psychiatrists. And we should not mix the Bible with the world. Our job is to pass on some of the love Jesus has for us. And for that you don't need a MBA.

Most of all you need to know what you are talking about. Somebody who has never experienced same-sex attraction doesn't know how you feel. Forget it. Also the old concept of counseling (staying neutral, sort of fatherly mentor) doesn't work here. You have to share your own heart with them. Cry with them. Laugh with them. Share your own insecurities and let them help you just as well. Does that mean a heterosexual can't do the job? Well, yes, he can - but he first needs a big and loving heart, lots of time and patience - and he has to be pretty stable himself. But even then he can only help to a certain degree.

That sort of counseling I am talking about always is a double blessing. You get as much out of it as you give. It helps the guys nothing if you just come up with smart advices all the time and preach to them. They've been there. Open up! Let them see your heart! A big hug says more than a fire-and-brimstone message. They need love. Gosh, how they need to be loved. Fill the legitimate need the right way.

Also take care you get enough recreation time. Cool down else you burn out in no time and won't have anything to give anymore.

Most of all: that only works a certain period of time. Sharing your own testimony shouldn't be done every week for the next 20 years or so. That'll mess you up. You open the old wound over and over again till you won't feel anything anymore and loose your power.

Also talking about homosexuality every day - year after year - another thing that will mess you up sooner or later.

So some advices from my own experience if you want to go for it:

1) Be sure you get enough leisure time. Relax. Hang out. Do things you like to do and that have nothing to do with homosexuality.
2) When you meet with friends, let them gently know you're just here for fun today and won't talk about homosexuality 24/7.
3) Don't talk about your own past every week on every occasion. That hurts.
4) Make sure it's not about YOU, but about JESUS. Don't brag with the many magazines that featured your last event, the radio interviews you've done so far, what other people say about you, the books you've written, the things you've done by now... Because it was not YOU who did that but the Lord.
5) Make sure you don't do it because of personal fame or glory - or because you love to be the center of attention and get cheered all the way. Remember: the LORD set you free - not you yourself.
6) If you minister by conseling or speaking somewhere, make sure you do it for those in need and thus for the Lord - and not for the money. Don't charge people huge amounts of money and fight like nuts for copyrights. Then your reward has been given to you on earth. No need to expect more.
7) You can only do this for a limited period of time. Make sure you step down and let others take over if your time has come.
8) Seek personal accountability. Healthy male bonding.
9) Make sure you start every day with the right armor: His Word.

Because - remember - it's all about love.

All about Jesus.


Homosexuelle kann man nicht umpolen. Sie müssen deshalb dazu gebracht werden, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Nur so können sie zu ihrer wahren Identität finden.

 

 

Ein Schlag ins Gesicht für all die Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neiungen, die für sich ein Leben ohne Homosexualität gewählt haben, Die entweder völlige Freiheit gefunden haben oder trotz ihrer Empfindungen ihre Bedürfnisse auf andere Art und Weise befriedigen, ihre Erfüllung darin finden, dass sie ihre von Gott gegebenen Gaben der Kirche zur Verfügung stellen und anderen Menschen helfen. Die gläubig ihr Kreuz auf sich genommen  und Gott das geopfert haben, was ihnen selbst am wichtigsten schien - und damit ein ungeheures Zeichen des Glaubens und der aufopfernden Liebe gesetzt haben!

Niemand will Homosexuelle "umpolen". Zum Thema Veränderung sei an dieser Stelle auf diese Studie von Stanton und Yarhouse verwiesen. Man kann aber sehr wohl sein Leben aus freier Entscheidung heraus auch anders gestalten. Und als christlicher Seelsorger ist es einfach nicht akzeptabel, einen Menschen zur Sünde zu ermutigen, nur weil man denkt, das Leben wäre dann leichter für ihn/sie (wenn man sich da mal nicht täuscht!).

Selbstverständlich sollen Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen erst einmal sich selbst annehmen und lieben lernen. Sie haben sich diese Neiungen nicht ausgesucht. Sie sind da - aus welchen Gründen auch immer. Diese Menschen sind nicht deswegen schlecht, weil sie so empfinden - und das sollten sie erst einmal verstehen. Es ist auch sehr hilfreich, auf die Hintergründe und Faktoren einzugehen, die eventuell zur Entwicklung der individuellen Sexualität beigetragen haben (familärer Hintergrund etc.). Ebenso müssen die oft dahinter stehenden - legitimen! - Bedürfnisse (etwa nach der Annahme und Liebe des gleichgeschlechtlichen Elternteils, nach Findung der eigenen Männlichkeit bzw. Weiblichkeit, nach gesunden und persönlich akzeptablen Beziehungen zu Menschen des gleichen wie des anderen Geschlechts, nach Liebe und Respekt etc.) erkannt und befriedigt werden.

Identität  - die Art und Weise, wie man sich selbst sieht, kann nicht von außen aufgezwungen oder vorgeschrieben werden. Man kann aber den Betroffenen dabei durchaus Hilfestellung geben. Als Christen finden wir außerdem unsere wahre Identität nur im Angesicht dessen, in dessen Ebenbild wir erschaffen wurden: Gott. Indem wir uns Ihm anvertrauen, zu Ihm aufblicken und Seiner Führung vertrauen, finden wir zu unserem wahren Ich.

Abgesehen davon macht es auch einen Unterschied, ob ich einen Menschen dazu "verhelfe", sich selbst als "homosexuell" zu sehen, oder ob er/sie zu der Überzeugung kommt, dass Gott alle Menschen heterosexuell geschaffen hat, einige davon aber gleichgeschlechtliche Empfindungen haben (woher auch immer diese kommen - und wenn sie genetisch bedingt wären!). Für die Betroffenen macht dies einen enormen Unterschied aus!

 

 

Seelsorge

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

 

SCHREIBEN AN DIE BISCHÖFE DER KATHOLISCHEN KIRCHE
ÜBER DIE SEELSORGE FÜR HOMOSEXUELLE PERSONEN

 

1. Das Problem der Homosexualität und der moralischen Beurteilung homosexueller Handlungen ist in zunehmendem Maße zu einem Thema der öffentlichen Debatte geworden, auch in katholischen Kreisen. Daß in dieser Diskussion oft Argumente vorgebracht und Positionen bezogen werden, die der Lehre der katholischen Kirche nicht entsprechen, hat die berechtigte Sorge all derer wachgerufen, die in der Seelsorge tätig sind. Diese Kongregation ist daher zu dem Urteil gekommen, daß das Gewicht und die Verbreitung des Problems es rechtfertigen, dieses Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle Personen an alle Bischöfe der katholischen Kirche zu richten.

2. Eine erschöpfende Behandlung dieses komplexen Themas kann selbstverständlich an dieser Stelle nicht unternommen werden; vielmehr wird sich die Aufmerksamkeit eher auf den besonderen Zusammenhang der Sichtweise katholischer Moral konzentrieren. Diese hat durch die gesicherten Ergebnisse der Humanwissenschaften Bestätigung und Bereicherung erfahren, welche ihr eigenes Forschungsgebiet und ihre eigene Methode haben, die sich berechtigter Autonomie erfreuen.

Der Standpunkt der katholischen Moral fußt auf der menschlichen Vernunft, die durch den Glauben erleuchtet und von der bewußten Absicht geleitet ist, den Willen Gottes, unseres Vaters, zu erfüllen. Auf diese Weise befindet sich die Kirche zum einen in der Lage, von den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen lernen zu können, zum anderen aber auch, deren Gesichtskreis zu übersteigen. Sie ist sich dessen sicher, daß ihre umfassendere Sicht die komplexe Wirklichkeit der menschlichen Person achtet, die in ihren geistigen wie körperlichen Dimensionen von Gott geschaffen und dank seiner Gnade zum ewigen Leben berufen ist.

Nur innerhalb dieses Zusammenhangs läßt sich klar erkennen, in welchem Sinn das Phänomen der Homosexualität, so vielschichtig und folgenreich es für Gesellschaft und kirchliches Leben auch ist, ein Problem darstellt, das die pastorale Sorge der Kirche im eigentlichen Sinne betrifft. Das macht seitens der Seelsorger ein sorgfältiges Studium sowie einen konkreten Einsatz und eine redliche Reflexion erforderlich, die theologisch wohl abgewogen sein sollten.

3. Schon in der »Erklärung zu einigen Fragen der Sexualethik« vom 29. Dezember 1975 hat die Kongregation für die Glaubenslehre dieses Problem ausführlich behandelt. Dieses Dokument unterstrich die Aufgabe, ein Verstehen der homosexuellen Veranlagung zu suchen, und bemerkte, die Schuldhaftigkeit homosexueller Handlungen müsse mit Klugheit beurteilt werden. Gleichzeitig trug diese Kongregation der gemeinhin vorgenommenen Unterscheidung zwischen homosexueller Veranlagung bzw. Neigung und homosexuellen Handlungen selbst Rechnung. Letztere wurden als »ihrer wesentlichen und unerläßlichen Zielbestimmtheit beraubt« beschrieben, als »in sich nicht in Ordnung«, und von der Art, daß sie »keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können« (vgl. Nr. 8, Abschnitt 4).

In der Diskussion, die auf die Veröffentlichung der Erklärung folgte, erfuhr die homosexuelle Veranlagung jedoch eine über die Maßen wohlwollende Auslegung; manch einer ging dabei so weit, sie als indifferent oder sogar als gut hinzustellen. Demgegenüber muß folgende Präzisierung vorgenommen werden: Die spezifische Neigung der homosexuellen Person ist zwar in sich nicht sündhaft, begründet aber eine mehr oder weniger starke Tendenz, die auf ein sittlich betrachtet schlechtes Verhalten ausgerichtet ist. Aus diesem Grunde muß die Neigung selbst als objektiv ungeordnet angesehen werden.

Deshalb muß man sich mit besonderem seelsorglichen Eifer der so veranlagten Menschen annehmen, damit sie nicht zu der Meinung verleitet werden, die Aktuierung einer solchen Neigung in homosexuellen Beziehungen sei eine moralisch annehmbare Entscheidung.

4. Eine wesentliche Dimension echter Seelsorge ist es, die Ursachen der Verwirrung bezüglich der Lehre der Kirche auszumachen. Eine dieser Ursachen besteht in einer neuen Auslegung der Heiligen Schrift, wonach die Bibel überhaupt nichts über die Homosexualität sage oder sie irgendwie stillschweigend billige; oder wonach sie schließlich moralische Weisungen biete, die so sehr Ausdruck einer bestimmten Kultur und Geschichte sind, daß diese auf das Leben von heute nicht mehr anwendbar seien. Solche Ansichten, die zutiefst irrig und abwegig sind, erfordern daher besondere Wachsamkeit.

5. Es stimmt, daß die biblische Literatur den verschiedenen Epochen, in denen sie geschrieben wurde, einen guten Teil ihrer unterschiedlichen Denk- und Ausdrucksmuster verdankt (vgl. Dei Verbum, Nr. 12). Sicherlich verkündigt die Kirche heute das Evangelium an eine Welt, die sich von der früheren sehr unterscheidet. Andererseits war die Welt, in der das Neue Testament geschrieben wurde, bereits beträchtlich von der Situation verschieden, in der beispielsweise die Heiligen Schriften der Israeliten abgefaßt oder redigiert worden sind.

Folgendes ist dennoch festzuhalten: Im Rahmen solch bemerkenswerter Verschiedenheit existiert in den Schriften selbst eine klare innere Einheit hinsichtlich der Frage des homosexuellen Verhaltens. Deshalb gründet sich die Lehre der Kirche in diesem Punkt nicht auf aus dem Zusammenhang gerissene Sätze, aus denen man fragwürdige theologische Argumente ableiten kann; vielmehr fußt sie auf dem soliden Fundament eines beständigen biblischen Zeugnisses. Die heutige Glaubensgemeinschaft, die in ungebrochener Kontinuität mit den jüdischen und christlichen Gemeinschaften steht, innerhalb derer die alten Schriften verfaßt wurden, wird weiter von den gleichen Schriften und vom Geist der Wahrheit genährt, dessen Wort sie sind. Es ist gleicherweise wesentlich anzuerkennen, daß die Heiligen Schriften nicht in ihrem eigentlichen Sinne verstanden werden, wenn sie in einer der lebendigen Tradition der Kirche widersprechenden Weise ausgelegt werden. Die Interpretation der Schrift muß, wenn sie korrekt sein will, mit dieser Tradition in wirklicher Übereinstimmung stehen. Das II. Vatikanische Konzil hat es so ausgedrückt: »Es zeigt sich also, daß die Heilige Überlieferung, die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche gemäß dem weisen Ratschluß Gottes so miteinander verknüpft und einander zugesellt sind, daß keines ohne die anderen besteht und daß alle zusammen, jedes auf seine Art, durch das Tun des einen Heiligen Geistes wirksam dem Heil der Seelen dienen« (Dei Verbum, Nr. 10). Im Licht dieser Aussagen wird nun die diesbezügliche Lehre der Bibel in kurzer Form dargestellt.

6. Die Schöpfungstheologie, wie sie im Buch Genesis vorliegt, bietet für das angemessene Verstehen der durch die Homosexualität aufgeworfenen Probleme den grundlegenden Gesichtspunkt. In seiner unendlichen Weisheit und in seiner allmächtigen Liebe ruft Gott alles ins Dasein, als Ausdruck seiner Güte. Er erschafft den Menschen als Mann und Frau nach seinem Abbild und Gleichnis. Deshalb sind die Menschen Gottes Geschöpfe und dazu berufen, in ihrer geschlechtlichen Bezogenheit aufeinander die innere Einheit des Schöpfers widerzuspiegeln. Sie tun dies in einzigartiger Weise in ihrer Mitwirkung mit ihm bei der Weitergabe des Lebens, und zwar im Akt des gegenseitigen Sich-Schenkens in der Ehe.

Das dritte Kapitel der Genesis zeigt, wie diese Wahrheit über die menschliche Person, die Gottes Abbild ist, durch die Erbsünde verdunkelt worden ist. Hieraus folgt unausweichlich ein Verlust an Bewußtsein des Bundescharakters der Gemeinschaft, die diese Personen mit Gott und untereinander besaßen. Der menschliche Leib behält zwar seine »bräutliche Bedeutung«, die aber nun durch die Sünde verdunkelt ist. So setzt sich die der Sünde zuzuschreibende Entartung fort in der Geschichte von den Männern von Sodom (vgl. Gen 19, 1-11). Das moralische Urteil, das hier gegen homosexuelle Beziehungen gefällt wird, kann keinem Zweifel unterliegen. In Lev 18, 22 und 20, 13 schließt der Verfasser bei Beschreibung der notwendigen  Voraussetzungen, um zum auserwählten Volk Israel zu gehören, diejenigen aus dem Volk Gottes aus, die sich homosexuell verhalten.

Auf dem Hintergrund dieses theokratischen Gesetzes entfaltet der heilige Paulus eine eschatologische Perspektive, innerhalb derer er die gleiche Lehre wiederaufnimmt und auch jene, die sich homosexuell verhalten, unter die Menschen einreiht, die das Reich Gottes nicht erben werden (vgl. 1 Kor 6, 9). In einem anderen Abschnitt seiner Briefsammlung stellt er — fußend auf den Moralüberlieferungen der Vorfahren, die er aber in den neuen Zusammenhang der Auseinandersetzung zwischen Christentum und damaliger heidnischer Gesellschaft einbringt — das homosexuelle Verhalten als ein Beispiel für die Blindheit hin, welche die Menschheit übermächtigt  hat. An die Stelle der ursprünglichen Harmonie zwischen dem Schöpfer und seinen Geschöpfen ist die tiefe Verkehrung in den Götzendienst hinein getreten, die zu allen möglichen Formen von Ausschweifungen auf moralischem Gebiet geführt hat. Der heilige Paulus findet das klarste Beispiel für diese Disharmonie gerade in den gleichgeschlechtlichen Beziehungen (vgl. Röm 1, 18-32). In vollständiger Kontinuität mit dieser biblischen Überlieferungslinie werden schließlich beim Aufzählen derjenigen, welche gegen die gesunde Lehre verstoßen, ausdrücklich jene als Sünder bezeichnet, die homosexuelle Akte begehen (vgl. 1 Tim 1, 10).

7. Die Kirche, die ihrem Herrn gehorsam ist, der sie gegründet und ihr das sakramentale Leben eingestiftet hat, feiert den göttlichen Plan der Liebe und der Leben schenkenden Vereinigung von Mann und Frau im Sakrament der Ehe. Einzig und allein in der Ehe kann der Gebrauch der Geschlechtskraft moralisch gut sein. Deshalb handelt eine Person, die sich homosexuell verhält, unmoralisch.

Sich einen Partner gleichen Geschlechts für das sexuelle Tun auswählen, heißt, die reiche Symbolik verungültigen, die Bedeutung, um nicht von den Zielen zu sprechen, des Plans des Schöpfers bezüglich der Geschlechtlichkeit des Menschen. Homosexuelles Tun führt ja nicht zu einer komplementären Vereinigung, die in der Lage wäre, das Leben weiterzugeben und widerspricht darum dem Ruf nach einem Leben solcher Selbsthingabe, von der das Evangelium sagt, daß darin das Wesen christlicher Liebe bestehe. Dies will nicht heißen, homosexuelle Personen seien nicht oft großzügig und würden sich nicht selbstlos verhalten; wenn sie sich jedoch auf homosexuelles Tun einlassen, bestärken sie in sich selbst eine ungeordnete sexuelle Neigung, die von Selbstgefälligkeit geprägt ist.

Wie es bei jeder moralischen Unordnung der Fall ist, so verhindert homosexuelles Tun die eigene Erfüllung und das eigene Glück, weil es der schöpferischen Weisheit Gottes entgegensteht. Wenn die Kirche irrige Meinungen bezüglich der Homosexualität zurückweist, verteidigt sie eher die — realistisch und authentisch verstandene — Freiheit und Würde des Menschen, als daß sie diese einengen würde.

8. Die Unterweisung der Kirche heute steht demgemäß in organischem Zusammenhang mit der Sichtweise der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung. Obwohl die Welt von heute sich in vielerlei Hinsicht wirklich verändert hat, spürt die Christenheit die tiefen und dauerhaften Bande, die uns mit den Generationen verbinden, die uns vorangegangen sind, »bezeichnet mit dem Siegel des Glaubens«.

Nichtsdestoweniger übt heute eine wachsende Zahl von Menschen, auch innerhalb der Kirche, einen enormen Druck aus, damit sie die homosexuelle Veranlagung akzeptiere, als ob sie nicht ungeordnet wäre, und damit sie die homosexuellen Akte legitimiere. Diejenigen, die innerhalb der Kirche das Problem in dieser Richtung vorantreiben, unterhalten oft enge Beziehungen zu denen, die außerhalb der Kirche ähnlich handeln. Die zuletzt genannten Gruppen sind von einer Auffassung geleitet, die jener Wahrheit über die menschliche Person zuwiderläuft, die uns im Geheimnis Christi vollends offenbart worden ist. Selbst wenn es ihnen nicht voll bewußt ist, bekunden sie eine materialistische Ideologie, welche die transzendente Natur der menschlichen Existenz leugnet, wie auch die übernatürliche Berufung jedes einzelnen.

Die kirchlichen Amtsträger müssen sicherstellen, daß homosexuelle Personen, die ihrer Sorge anvertraut sind, durch diese Meinungen nicht irregeleitet werden, welche der Lehre der Kirche zutiefst widersprechen. Die Gefahr ist jedoch groß, und es gibt viele, die bezüglich der kirchlichen Position Verwirrung zu stiften trachten, um dann die entstandene Verwirrung zu ihren eigenen Zwecken auszunutzen.

9. Auch innerhalb der Kirche hat sich eine Tendenz entwickelt, die, von Pressionsgruppen mit unterschiedlichen Namen und verschiedenem Umfang gebildet, den Eindruck zu erwecken sucht, als ob sie sämtliche homosexuelle Personen, die katholisch sind, vertreten würde. Tatsächlich sind jedoch ihre Anhänger zumeist auf jene Personen begrenzt, die entweder die Lehre der Kirche nicht kennen oder sie irgendwie zu untergraben suchen. Man versucht, auch solche homosexuelle Personen unter dem Schild des Katholischen zu sammeln, die keinerlei Absicht haben, ihr homosexuelles Verhalten aufzugeben. Eine der dabei verwendeten Taktiken besteht darin, im Ton des Protestes zu erklären, daß jede Art von Kritik oder Vorbehalt gegenüber homosexuellen Personen, ihrem Verhalten und ihrem Lebensstil, lediglich Formen ungerechter Diskriminierung seien.

Daher ist in einigen Ländern ein regelrechter Versuch einer Manipulation der Kirche in der Art im Gang, daß man die häufig gutgläubig gegebene Unterstützung ihrer Hirten für die Änderung staatlicher Regelungen und Gesetze zu gewinnen versucht. Die Absicht solcher Aktionen ist es, die Gesetzgebung der Konzeption jener Pressionsgruppen anzugleichen, nach deren Auffassung Homosexualität zumindest eine völlig harmlose, wenn nicht sogar eine ganz und gar gute Sache ist. Obgleich die Praxis der Homosexualität Leben und Wohlfahrt einer großen Zahl von Menschen ernsthaft bedroht, lassen die Verteidiger dieser Tendenz von ihrem Tun nicht ab und weigern sich, das Ausmaß des eingeschlossenen Risikos in Betracht zu ziehen.

Die Kirche kann demgegenüber nicht ohne Sorge sein; deshalb hält sie an ihrer klaren Position diesbezüglich fest, die weder durch den Druck staatlicher Gesetzgebung noch durch den gegenwärtigen Trend geändert werden kann. Sie bemüht sich aufrichtig um die vielen Menschen, die sich von den Bewegungen zugunsten der Homosexualität nicht vertreten fühlen, und zugleich um diejenigen, die versucht sein könnten, an deren trügerische Propaganda zu glauben. Sie ist sich bewußt, daß die Ansicht, homosexuelles Tun sei dem geschlechtlichen Ausdruck ehelicher Liebe gleichwertig oder zumindest in gleicher Weise annehmbar, sich direkt auf die Auffassung auswirkt, welche die Gesellschaft von Natur und Rechten der Familie hat, und diese ernsthaft in Gefahr bringt.

10. Es ist nachdrücklich zu bedauern, daß homosexuelle Personen Objekt übler Nachrede und gewalttätiger Aktionen waren und weiterhin noch sind. Solche Verhaltensweisen verdienen, von den Hirten der Kirche verurteilt zu werden, wo immer sie geschehen. Sie bekunden einen Mangel an Achtung gegenüber anderen Menschen, der die elementaren Grundsätze verletzt, auf denen ein gesundes staatliches Zusammenleben fußt. Die jeder Person eigene Würde muß nämlich immer respektiert werden, und zwar in Wort und Tat und Gesetzgebung.

Dennoch sollte die gebotene Antwort auf die Ungerechtigkeiten an homosexuellen Personen in keiner Weise zu der Behauptung führen, die homosexuelle Veranlagung sei nicht ungeordnet. Wenn eine solche Behauptung aufgestellt und homosexuelles Tun folglich als gut akzeptiert wird oder wenn eine staatliche Gesetzgebung eingeführt wird, welche ein Verhalten schützt, für das niemand ein irgendwie geartetes Recht in Anspruch nehmen kann, dann sollten weder die Kirche noch die Gesellschaft als ganze überrascht sein, wenn andere verkehrte Vorstellungen und Praktiken an Boden gewinnen sowie irrationale und gewaltsame Verhaltensweisen zunehmen.

11. Einige vertreten die Ansicht, homosexuelle Neigung sei in bestimmten Fällen nicht das Ergebnis einer freien Entscheidung; die homosexuellen Personen hätten keine andere Wahl, sondern müßten sich homosexuell verhalten. Daher handle eine solche Person, selbst wenn sie sich auf homosexuelles Tun einlasse, wegen fehlender Freiheit nicht schuldhaft.

Hier ist es nötig, sich an die Weisheit der moralischen Überlieferung der Kirche zu halten, die vor Verallgemeinerungen im Urteil aller Einzelfälle warnt. In der Tat können in einem bestimmten Fall Umstände auftreten oder in der Vergangenheit aufgetreten sein, welche die Schuldhaftigkeit des einzelnen vermindern oder geradezu aufheben, während andere Umstände sie wiederum vermehren können. Was auf jeden Fall vermieden werden muß, ist die ebenso unbegründete wie demütigende Annahme, das geschlechtliche Verhalten homosexueller Partner sei immer und vollständig dem Zwang unterworfen und daher frei von Schuld. In Wirklichkeit muß auch bei den Personen mit homosexueller Neigung jene grundlegende Freiheit anerkannt werden, welche die menschliche Person als solche charakterisiert und ihr eine besondere Würde verleiht. Wie bei jeder Umkehr vom Bösen kann, dank dieser Freiheit, das von der göttlichen Gnade erleuchtete und gestärkte Mühen es jenen Personen gestatten, homosexuelles Tun zu unterlassen.

12. Was sollen demnach homosexuelle Personen tun, die dem Herrn folgen wollen? Grundsätzlich sind sie dazu aufgerufen, den Willen Gottes in ihrem Leben zu verwirklichen, indem sie alle Leiden und Schwierigkeiten, die sie aufgrund ihrer Lage zu tragen haben, mit dem Kreuzesopfer Christi vereinigen. Für den Glaubenden ist das Kreuz ein segenbringendes Opfer, weil aus jenem Tod Leben und Erlösung erstehen. Auch wenn jeder Aufruf, das Kreuz zu tragen oder das Leiden eines Christen in dieser Weise zu verstehen, voraussichtlich von einigen belächelt werden wird, sei daran erinnert, daß dies der Weg zur Erlösung für all jene ist, die Christus nachfolgen.

In Wirklichkeit ist dies nichts anderes als die Unterweisung, die der Apostel Paulus den Galatern vorlegt, wenn er sagt, daß der Geist im Leben der Gläubigen »Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung« hervorbringt, und dann fortfährt: »Ihr könnt nicht zu Christus gehören, wenn ihr nicht das Fleisch mit seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt habt« (Gal 5, 22. 24).

Dieser Aufruf wird jedoch leicht mißverstanden, wenn er als ein doch zweckloses Bemühen um Selbstverleugnung angesehen wird. Das Kreuz ist gewiß ein Ausdruck der Selbstverleugnung, die aber im Dienst des Willens Gottes steht, der aus dem Tod Leben erstehen läßt und der jene, die ihm vertrauen, befähigt, den Weg der Tugend anstelle den des Lasters zu gehen.

Man feiert das Paschamysterium wirklich nur dann, wenn man das Gewebe des täglichen Lebens von ihm durchdringen läßt. Wer sich weigert, seinen eigenen Willen in Gehorsam dem Willen Gottes zu unterwerfen, stellt in Wirklichkeit der Erlösung ein Hindernis in den Weg. Wie das Kreuz zentraler Ausdruck der erlösenden Liebe Gottes zu uns in Jesus Christus ist, so begründet die sich selbst verleugnende Gleichförmigkeit homosexueller Männer und Frauen mit dem Opfer des Herrn für sie eine Quelle der Selbsthingabe, die sie vor einem Leben bewahrt, das sie fortwährend zu zerstören droht.

Homosexuelle Personen sind, wie die Christen insgesamt, dazu aufgerufen, ein keusches Leben zu führen. Wenn sie in ihrem Leben die Natur des persönlichen Rufes Gottes an sie zu verstehen suchen, werden sie das Sakrament der Buße mit größerer Treue feiern und die hier so freigebig angebotene Gnade des Herrn empfangen können, um sich vollkommener zu seiner Nachfolge bekehren zu können.

13. Andererseits ist offenkundig, daß eine klare und wirksame Verkündigung der kirchlichen Lehre an alle Gläubigen und an die Gesellschaft als ganze in weitem Maße von der korrekten Unterweisung und Gläubigkeit ihrer Seelsorger abhängt. Den Bischöfen kommt die besonders schwere Verantwortung zu, dafür Sorge zu tragen, daß ihre Mitarbeiter, allen voran die Priester, in rechter Weise informiert und persönlich dazu ausgerüstet sind, die Lehre der Kirche einem jeden vollständig zu verkündigen.

Der besondere Eifer und der gute Wille, den viele Priester und Ordensleute bei ihrer Seelsorge für homosexuelle Personen unter Beweis stellen, ist bewundernswert; diese Kongregation hofft, daß beides nicht erlahmt. Solche eifrigen Seelsorger sollen darauf vertrauen, daß sie den göttlichen Willen treu befolgen, wenn sie homosexuelle Personen ermutigen, ein keusches Leben zu führen, und wenn sie diese an ihre unvergleichliche Würde erinnern, die Gott auch jenen Personen geschenkt hat.

14. Das Gesagte vor Augen, möchte diese Kongregation die Bischöfe bitten, allen Programmen gegenüber besonders wachsam zu sein, welche die Kirche zu bedrängen suchen, ihre Lehre zu ändern, auch wenn sie mit Worten vorgeben, daß dem nicht so sei. Ein sorgfältiges Studium ihrer öffentlichen Erklärungen sowie der Aktivitäten, die sie fördern, offenbart eine gezielte Zweideutigkeit, wodurch sie Hirten und Gläubige irrezuleiten suchen. Sie legen beispielsweise die Unterweisung des Lehramtes bisweilen so dar, als wolle es das je einzelne Gewissen bloß fakultativ bilden. Seine einzigartige Autorität wird jedoch nicht anerkannt. Einige Gruppen benutzen sogar das Wort »katholisch« für ihre Organisationen oder für die Personen, an die sie sich wenden wollen; in Wirklichkeit aber verteidigen und fördern sie die Verkündigung des Lehramtes nicht, ja, sie greifen es mitunter sogar offen an. Während ihre Anhänger den Anspruch erheben, ihr Leben mit der Lehre Jesu gleichförmig zu gestalten, geben sie in Wirklichkeit die Lehre seiner Kirche auf. Dieses widersprüchliche Verhalten sollte keinesfalls die Unterstützung der Oberhirten finden.

15. Diese Kongregation ermutigt daher die Bischöfe, für die homosexuellen Personen in ihren Bistümern eine Pastoral zu fördern, die in voller Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche steht. Kein authentisches pastorales Programm darf Organisationen einschließen, in denen sich homosexuelle Personen zusammenschließen, ohne daß zweifelsfrei daran festgehalten wird, daß homosexuelles Tun unmoralisch ist. Eine wahrhaft pastorale Haltung wird die Notwendigkeit betonen, daß homosexuelle Personen die nächste Gelegenheit zur Sünde zu meiden haben.

Ermutigung sollen jene Programme finden, in denen die genannten Gefahren vermieden werden. Es muß jedoch Klarheit darüber bestehen, daß ein Abweichen von der Lehre der Kirche oder ein Schweigen über sie, das auf diesem Weg pastorale Fürsorge anbieten möchte, weder Ausdruck echter Sorge noch gültige Pastoral ist. Nur das Wahre kann letzten Endes auch pastoral sein. Jeder aber, der die Position der Kirche mißachtet, verhindert, daß homosexuelle Männer und Frauen jene Sorge erfahren, derer sie bedürfen und auf die sie ein Recht haben.

Ein echtes pastorales Programm wird homosexuelle Personen auf allen Ebenen ihres geistlichen Lebens fördern: durch die Sakramente, insbesondere durch den häufigen und ehrfürchtigen Empfang des Buß-Sakramentes, durch das Gebet, durch das Zeugnis, durch Beratung und individuelle Mitsorge. Auf solche Weise kann die ganze christliche Gemeinschaft ihre eigene Berufung erkennen, indem sie nämlich diesen ihren Brüdern und Schwestern beisteht, ohne sie zu enttäuschen oder sie in die Isolation zu treiben.

16. Von diesem reich gefächerten Ansatz aus lassen sich zahlreiche Vorteile gewinnen, nicht zuletzt die Feststellung, daß eine homosexuelle Person, wie jedes menschliche Wesen, dringend notwendig auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig gefördert werden muß.

Die menschliche Person, die nach dem Abbild und Gleichnis Gottes geschaffen ist, kann nicht adäquat beschrieben werden, wenn man sie auf ihre geschlechtliche Ausrichtung eingrenzt. Jeder Mensch auf dieser Erde hat persönliche Probleme und Schwierigkeiten, aber auch Möglichkeiten zu wachsen, Fähigkeiten, Talente und eigene Gaben. Die Kirche bietet den gerade heute empfundenen dringend nötigen Zusammenhang für die Sorge um die Person des Menschen an, wenn sie sich weigert, eine Person ausschließlich als »heterosexuell« oder »homosexuell« einzustufen, und darauf besteht, daß jeder Person dieselbe fundamentale Identität zukommt: Geschöpf zu sein und durch die Gnade Kind Gottes, Erbe des ewigen Lebens.

17. Wenn diese Kongregation den Bischöfen diese Klarstellungen und pastoralen Orientierungen anbietet, möchte sie deren Bemühungen unterstützen, die darauf abzielen, daß die Lehre des Herrn und seiner Kirche über dieses wichtige Thema allen Gläubigen vollständig vermittelt wird.

Die Ortsbischöfe sind eingeladen, im Licht des hier Dargelegten die Notwendigkeit besonderer Eingriffe im Rahmen ihrer Kompetenz abzuwägen. Außerdem können sie, wenn sie es für nützlich halten, eine weiterreichende Aktion in Angriff nehmen, die auf der Ebene ihrer nationalen Bischofskonferenz koordiniert ist.

Insbesondere sollen die Bischöfe vordringlich die Entwicklung angemessener Seelsorgsformen für homosexuelle Personen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Dies kann die Mitarbeit der psychologischen, soziologischen und medizinischen Wissenschaften einschließen, wobei immer die volle Treue zur Lehre der Kirche festgehalten werden muß.

Vor allem sollen es die Oberhirten nicht daran fehlen lassen, die Mitarbeit aller katholischen Theologen heranzuziehen. Wenn diese das lehren, was die Kirche lehrt, und wenn sie mit ihren Überlegungen ein vertieftes Verständnis der wahren Bedeutung der menschlichen Geschlechtlichkeit, der christlichen Ehe gemäß dem Plane Gottes sowie der mit ihr verbundenen Tugendhaltungen fördern, werden sie eine brauchbare Hilfe auf diesem spezifischen Gebiet der Seelsorge anbieten können.

Eine besondere Aufmerksamkeit müssen die Bischöfe sodann auf die Auswahl derjenigen Seelsorger legen, die mit dieser heiklen Aufgabe betraut werden, damit diese aufgrund ihrer Treue zum Lehramt und durch ihren hohen Grad an geistlicher und psychologischer Reife den homosexuellen Personen eine wirkliche Hilfe zum Erreichen ihrer ganzheitlichen Erfüllung bieten können. Solche Seelsorger werden theologische Meinungen zurückweisen, die der Lehre der Kirche widersprechen und die daher nicht als Leitlinien der Pastoral dienen können.

Weiterhin wird es angemessen sein, geeignete katechetische Programme zu fördern, die auf der Wahrheit über die menschliche Geschlechtlichkeit in ihrer Beziehung zum Familienleben fußen, so wie die Kirche sie lehrt. Solche Programme liefern in der Tat einen guten Kontext, innerhalb dessen auch die Frage der Homosexualität behandelt werden kann.

Diese Katechese wird auch den Familien, in denen sich homosexuelle Personen befinden, eine Hilfe sein können, wenn sie sich mit diesem sie so tief bewegenden Problem auseinandersetzen.

Jedwede Unterstützung muß jenen Organisationen entzogen werden, welche die Lehre der Kirche zu untergraben suchen, sei es, daß sie diesbezüglich zweideutig sind oder sie gänzlich mißachten. Eine solche Unterstützung, ja, bereits der Anschein, kann Quelle einer ernsten Mißdeutung werden. Besondere Beachtung sollte der Planung religiöser Feiern und der Benutzung kirchlicher Gebäude, einschließlich der Bereitstellung katholischer  Schulen und Kollegien für solche Gruppen geschenkt werden. Für manche mag die Erlaubnis, von kirchlichem Eigentum Gebrauch zu machen, lediglich als ein Ausdruck von Gerechtigkeit und Liebe erscheinen; in Wirklichkeit aber steht sie in Widerspruch zu den Zielen, für die diese Einrichtungen gegründet worden sind. Sie kann zur Quelle von Mißdeutung und Ärgernis werden.

Bei eventuellen Vorschlägen für die zivile Gesetzgebung wird man sich in erster Linie darum bemühen müssen, das Familienleben zu schützen und zu fördern.

18. Jesus Christus hat gesagt: »Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen« (Joh 8, 32). Die Schrift fordert uns auf, die Wahrheit in Liebe zu tun (vgl. Eph 4, 15). Gott, der Wahrheit und Liebe in einem ist, ruft die Kirche auf, jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind mit dem pastoralen Eifer unseres barmherzigen Herrn zu dienen. In diesem Geist hat die Kongregation für die Glaubenslehre dieses Schreiben an euch, Bischöfe der Kirche, gerichtet, in der Hoffnung, daß es für diejenigen eine Hilfe sein möge, deren Leiden durch irrige Lehren verschlimmert, durch das Wort der Wahrheit aber gelindert werden können.

 

Papst Johannes Paul II. hat im Verlauf einer dem unterzeichneten Präfekten gewährten Audienz das vorliegende Schreiben, das in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden ist, gebilligt sowie dessen Veröffentlichung angeordnet.

 

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, den 1. Oktober 1986.

 

Joseph Kardinal Ratzinger
Präfekt

 

+Alberto Bovone
Titularerzbischof von Cäsarea in Numidien
Sekretär

(Quelle: http://www.doctrinafidei.va/documents/rc_con_cfaith_doc_19861001_homosexual-persons_ge.html)

Links International

Robert

 Meine seelsorgerischen Schwerpunkte:

- Seelsorge für Männer allgemein

- Seelsorge für Männer mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen

- Seelsorge für Menschen mit sexuellen Problemen

- Gefangenenseelsorge

- Seelsorge für Geistliche oder Ordensangehörige

- Berufung & Lebensorientierung

- Krisenintervention

 

Natürlich stehe ich auch jedem anderen zur Verfügung, der Hilfe sucht. Gerne mache ich auch Hausbesuche, Besuche in der Klinik, im Gefängnis oder wo auch immer. Natürlich umsonst.

I also speak English, so if you feel you need Biblical counseling or just need to talk to somebody, feel free to contact me. Íf you are in prison, hospital or elsewhere, I might come to your place. Everything for free, of course.

 

Wege der Veränderung

Geht man nach dem biblischen Menschenbild (der Mensch als Einheit von Soma, Psyche und Pneuma - also Leib, Geist/Emotionen und des spirituellen Bereiches), gibt es folgerichtig nur drei Wege sich zu verändern (unabhängig vom zugrunde liegenden Problem):

1) Lernen (Psyche)

2) Medizin / körperl. Training (Soma)

3) Wunder (Pneuma)

Es kommt also sehr darauf an, darauf zu achten, wo bei einem Menschen die Probleme liegen. Wenn die Ursache etwa im Bereich Psyche liegt, hilft es ihm wenig, zu sagen, er solle nur mehr beten (so wichtig Beten selbstverständlich ist!).

Dies ist auch wichtig, wenn jemand meint, er müsse nur auf Gott vertrauen und alles werde gut. Diese Auffassung entspricht keineswegs der biblischen Lehre! Gottes Gnade steht selbstverständlich immer an erster Stelle und ist sozusagen ein "Vorschuss", den wir aber im Glauben und durch unser Tätigwerden zu beantworten haben!

(Quelle: www.bts-ips.de)

 

Ist das "Warum" völlig egal?

Ist es wirklich völlig egal, warum man so ist, wie man eben jetzt ist? Warum man die Probleme hat, die man gerade hat? Ist das für die Seelsorge oder die eigene Identitätsfindung wirklich zweitrangig? Soll man nur von dem Ist-Zustand, also der aktuellen Situation ausgehen?

Nein. Wie Dr. Robert Lewis (www.mensfraternity.com) schon so schön gesagt hat, trägt jeder Mann einen nicht ausgepackten Koffer mit sich herum - manche ein ganzes Leben lang. Es ist aber ungemein wichtig, diesen Koffer einmal auszupacken und die darin befindlichen Sachen (Probleme mit dem Vater oder der Mutter usw.) einmal anzugehen - um ihn dann wieder für immer zurück zu stellen.

Oder mit den Worten von Joe Dallas (www.joedallas.com): Wenn du in den Ring steigst, musst du deinen Gegener kennen!

Ich kann erst wissen, wo ich jetzt bin, wer ich selbst bin und wo ich hin will, wenn ich weiß, wo ich hergekommen bin, wer meine Vorfahren waren und was mich zu dem gemacht hat, der ich jetzt bin.

Es kann z.B. für einen erwachsenen Mann, der sein Leben lang darunter gelitten hat, dass sein Vater für ihn in der Kindheit nicht da war (sei es nun, dass er überhaupt weg war oder emotional nicht zugänglich - dass er also seinem Sohn nie gesagt hat, dass er ihn liebt, dass er stolz auf ihn ist und dass er gut in irgendetwas ist), Zeit mit seinem Vater zusammen zu verbringen, ihn all das zu fragen, was er schon immer fragen wollte, ihn auch zu fragen, ob er ihn liebt (und ihm das umgekehrt sagen) usw. Hiermit kann sich nicht nur sein Blick auf die Vergangenheit ändern, sondern auch sein Blick auf die Gegenwart und Zukunft.

Wesentlich bei all dem ist aber, dass wir alle lernen müssen, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Wir sind mittlerweile erwachsen und können nicht ständig anderen Menschen, der Vergangenheit, der Gesellschaft, den Genen oder sonst etwas die Schuld geben (selbst wenn wir tatsächlich unter all dem zu leiden hatten!). Wir sind heute für uns selbst verantwortlich. Dieser Schritt ist unerlässlich für jeden Menschen.

Manchmal wird in diesem Zusammenhang auf das Gleichnis mit dem Samariter hingewiesen: es sei ja da auch nicht wichtig gewesen, zu wissen, warum und wie lange der Mann schon dort lag, um zu helfen. Bleiben wir bei diesem Beispiel und übertragen wir es auf heute: Wenn auf der Straße ein Mensch liegt, ist es extrem wichtig, herauszubekommen, warum er da liegt, wie lange er da liegt und welche Beschwerden er genau hat, was seine Anamnese ist usw. - jeder Arzt oder Rettungssanitäter kann das bestimmt bestätigen!

Gerade im Zusammenhang mit Homosexualität, bei der ja ein Bündel von Ursachen mitspielt, ist es enorm wichtig, sich diese einzelnen Faktoren einmal vor Augen zu halten, um die Vergangenheit zu beleuchten, in der Gegenwart die  Basis für Veränderungungen zu schaffen und diese dann in der Zukunft durchzuführen!

Gleichwohl ist es aber durchaus wichtig, auch die Gegenwart zu untersuchen: Wie ist der augenblickliche Zustand? Wleche Reize führten oder führen zu diesem Zustand? Welche Assoziationen sind damit verbunden? Wodurch wird er verstärkt oder abgeschwächt? Spielen körperliche Faktoren eine Rolle? Werden Medikamente genommen? Wie sieht das Gottesbild aus? (vgl. www.bts-ips.de)

Eine Veränderung - wie auch immer man diese definieren will - bedeutet für die Betroffenen also ein aktives Mitwirken, den Willen, ein Ziel zu erreichen (auch wenn es schwierig wird und lange dauert), eine hohe Stress- und Frustrationstoleranz, die Fähigkeit, sich überhaupt erst selbst Ziele setzen zu können, einen starken Glauben - und auf Seiten des Seelsorgers eine qualifizierte Ausbildung und Erfahrung sowie die feste Verwurzelung im christlichen Glauben.

 

Unwanted same-sex attractions: Stereotypes & other erroneous beliefs

When it comes to unwanted same-sex attractions, often times a set program loads up when certain buttons are pushed, especially when we are talking about men. You get to hear the story of the little boy who did not have a good relationship with his father and thus resulted in developing a gender-identity disorder. Or the adult man who admires in other men what he lacks in himself – the masculine traits. Other examples: A life in the gay scene that resulted in hitting rock bottom (like mental, social, professional, relational and/or health problems or disillusions), shame and guilt all along the way or broken families.
All of that could be the case. Note: it could be – but it does not necessarily have to be the case. Human sexuality is caused by a whole bunch of different factors and the mixture thereof. Also the human brain keeps on changing every minute of the day by our actions, words and deeds – all of that leaves traces. To put up one stereotyped and simplified scenario and generalize that for everyone might lead to wrong conclusions and perceptions. Not every boy who later on developed same-sex attractions had a bad or missing relationship with his father – or was sexually, emotionally, verbally or physically abused. And from those who were not everyone developed same-sex attractions. Also you cannot simplify those attractions as a “gender-identity disorder”. That definition would only cover part of it – and only for a part of those who have those attractions. People with same-sex attractions are not just “sick”. They don’t necessarily need our pity because they had a bad childhood. They are not simply “messed up”.
Also not every man with same-sex attractions ended up in the gay scene – and did not necessarily end up with many different sex partners, practicing extreme forms of sexuality, not finding a long-term monogamous relationship. Yes, all of that happens quite often – but setting up a simple pattern that makes things easy to explain and forcing them on all those who have same-sex attractions is simply not acceptable.
Not every man with same-sex attractions is desiring men who have what he thinks he does not have (for example a physically weak man with a low self-esteem that desired strong and assertive men). Some men look for similar men (even though those who tend to look and act similar from the outside are not so similar if you take a closer look). Others look for younger, tender men.
Yes, many men with same-sex attractions have a gender-identity disorder, but is this a must? Aside from that: A gender-identity disorder only covers a small part of the human being. Humans according to the Bible are an entity of body, psyche and soul. A GID only refers to the psyche (with implications on the other two though).
So what should we do? As much as patterns can be useful to describe what we experience, see and feel, we need to keep in mind that human beings don’t always follow patterns. Each person is different and needs to be seen as individual. Also those who have same-sex attractions should not just accept other people’s labels for them and see themselves as “sick” or “disordered” or try to explain their own attractions in simplified patterns. Those who try to assist people with unwanted same-sex attractions on their way to freedom should keep in mind that there is no simple system with simple rules for stereotyped persons. It just does not work that way. If you try to do that, you might become disillusioned in no time and might also disillusion those you try to help – and in the end things could be a lot worse than ever before.
For everyone involved: Get information, talk to others, find out about the true and legitimate emotional and relational needs of the person with same-sex attractions and listen closely his or her story. Find out in which areas the inner struggle lies and seek help there. If your tooth aches you wouldn’t call the pastor, right? Same with same-sex attractions: If your problem is a relational one, you can’t just “pray away the gay”. Most of all, however, we need to rely on God and trust in Him – especially in those situations where we do not see any sense or purpose, where we are scared and have no clue where this is leading us, where it all looks dark with no light in sight. Put your last bit of trust in Him. He created you and He will call you home one day – and He is the one who will never ever let you down, who can bring good out of all that trouble you might have gone through, who can heal you and whose love will never fail. Jesus died for us so the power of sin is broken. We are free!!
Robert

JONAH'S Psycho-Educational Model for Healing
Author / Contributor :: ELAINE SILODOR BERK & ARTHUR A. GOLDBERG JONAH Co-Directors

Written By ELAINE SILODOR BERK & ARTHUR A. GOLDBERG, JONAH Co-Directors


Science and religion often clash, and rarely are they used to prove one another in modern times.

The authors wish to acknowledge the input of Martin Pressman, a facilitator in the JONAH program, for developing several of the concepts set forth in this article and for his help in editing this article.


"I continue to be amazed at what I experienced. The kindness, compassion and love from each man was apparent. All of them courageous - choosing to fight this battle. I can honestly say I slaughtered several of the demons inside of me which have been blocking my growth for years. I know that I am a different person now. I feel different. I think differently and one of the guys even told me that I look different. I am so certain that this battle can not only be fought but won."


(Response of a JONAH member after attending a Journey into Manhood Weekend, as reported on the JONAH @ shamash listserv.)

"I will be doing some mundane chore when I'll bust up laughing because I know I'm a man! This is such a powerful thing for me to realize. It's what I've lusted for in others for so long, and I now I have it myself. This is so-o-o cool! I am a man among men. NEVER did I think I could say that, or know it in the core of my being, but I'm there … and I LOVE IT! I welcome it and own it, and feel it."
(Response of a JONAH member after attending a New Warrior Training Adventure Weekend, as reported on the JONAH @ shamash listserv.)


Introduction


These quotes are representative of similar sentiments expressed by our members who have participated in the gender-affirming processes ("GAP") espoused by JONAH. Gender empowerment, rather than homosexuality or androgyny, is the ideal we seek and although we are a relatively new organization, we believe that the results demonstrated by our members should be shared with the therapeutic community. We believe our experiences are not only replicable but will help others gain new insights and tools to help their clients.


JONAH, Jews offering New Alternatives to Homosexuality, is the first organization dedicated to educating the world-wide Jewish community about the prevention, intervention, and healing of the issues surrounding homosexuality. While JONAH works closely with other religious and secular groups which share our viewpoint that same sex attraction (SSA) is treatable through a strategy of inner healing for those who are motivated to change, we are developing our own comprehensive psycho-educational healing strategy. We believe our model holds great promise for achieving the healing desired by our members or others who utilize it. Although Dr. Joseph Nicolosi has written about a number of these therapeutic procedures in Reparative Therapy for Male Homosexuality, and others have spoken about them at NARTH conferences, we have been fortunate to see how these strategies effectively interact when used as part of a comprehensive plan of healing SSA.


This holistic strategy of combining elements from several gender-affirming processes ("GAP:" a program designed to fill in the developmental gaps) has been praised by our members who noted a synergistic effect which in turn resulted in an acceleration of their healing. When these various aspects of the healing model are combined, particularly when compared to those who only received individual private therapy, we found a marked difference in the ability of the struggler to achieve changes in identity, behavior, arousals, and fantasies. In fact, the experiential, spiritual and emotional work done by the client outside of the therapist's office was reported to be critically important to implement the cognitive understandings he may receive during the therapy session. However, even at the cognitive level, a variety of additional resources (such as bibliotherapy or participation in support groups, whether in-person, teleconferenced, or e-groups) accelerated the recovery of the client.


In fact, this holistic approach to intervention resulted in accessing a member's inner drives, dismantling his defenses, intensifying his affective involvement in the treatment, identifying the transference patterns and projections as they arise, and unlocking the unconsciousness. Analogous to certain aspects of Intensive Short-Term Dynamic Psychotherapy (ISTDP), as developed by Habib Davanloo and Patricia Coughlin Della Selva, this approach appears to shorten the time frame needed for a client to achieve an enduring change for his unwanted same-sex attractions.


Impressive progress in overcoming same-sex attractions and regaining masculine identity has been reported by several of our participating male members.(A separate article will report on which healing strategies our women members found most effective.) Since motivation is a key element in what traditionally has been a relatively long treatment process for healing SSA, the measurable and attainable progress as occurs within this "gap" approach is critical in sustaining the perseverance needed to continue the process.
The gender-affirming process is completed when a man comes to own his masculine power and takes his place as an equal in the world of men.


To encourage therapists and faith-based ministries to utilize these multiple healing strategies when treating men with homosexual attractions, we are providing brief descriptions of several facets of JONAH's gender affirming process for healing. For more detailed information, please feel free to contact our organization. For the purposes of this discussion, we have listed our healing strategies in alphabetical order:


Bibliotherapy
Experiential Healing Weekends
Healing of the Family System
Individual Psychotherapy
Jewish Spiritual Development
Masculinity Development and Empowerment
Mentoring
Networking, Support Groups, Daily Internet E-Mail Listserv
Overcoming Shame and Narcissism
Receiving Healthy Touch and Affection


We'd like to explain that through our in-take interviews, we were dismayed to find several clients who had either been in therapy for SSA for several years or who had participated in certain programs of other faith-based ministries but had no idea about the wealth of resources available.


All too often we found clients who were never informed about books which could help them understand the origins of their feelings or from which they could learn how others healed from many of the same wounds which precipitated their same-sex attraction. We also found a lack of knowledge about helpful websites, group support meetings, and mentoring programs. Most of them never participated in the experiential weekends nor did they even know of their existence.


In other cases, many religiously observant clients maintained an erroneous belief that faith alone, without any psychological assistance, would bring about the desired healing. Our observation is that in these cases, all too often, simply a repression of behavior occurred without an effective treatment of fantasies or arousals.


Our belief is that therapists working with those struggling with unwanted SSA should encourage their clients to avail themselves of the numerous resources now available in addition to individual therapy. We were surprised to learn from many of our members that numerous therapists (a) never informed them about available resources outside the therapy session nor (b) provided any encouragement to participate in those activities. Our experience has shown that strugglers experience an exponential leap forward when they use our psycho-educational model as a check list to assure themselves that they are doing everything possible to accelerate the healing process.


Bibliotherapy


As Dr. Joseph Nicolosi points out in his book, Reparative Therapy of Male Homosexuality:A New Clinical Approach (p.204), the therapeutic utilization of books, reading materials, tapes, video cassettes and other educational sources permits the individual struggling with SSA to gain several beneficial insights. These include: (a) The knowledge gained from biographical information of recovered homosexuals lends credence to their own struggle and prospects for recovery. Our members are inspired when they can relate their own experiences to those who have successfully resolved the underlying emotional issues which cause SSA and this simultaneously lessens the concern that they are alone in their struggle. (b) Reading material enables the individual to understand the causes, the healing strategies, and the basics of reparative therapy, thereby enabling them to apply this new-found knowledge to their own situation. (c) Finally, as Nicolosi says, bibliotherapy can offset the "demoralizing confusion created by gay propaganda and the popular media of our culture." (p. 204).


JONAH has found that reading about the issues underlying same-sex attractions is a vital part of the healing process. In fact, we not only encourage our members to read extensively about the subject but we also recommend that spouses, siblings, and parents read the same materials. Families need to be brought into the healing process, an approach strongly advocated by psychotherapist Richard Cohen in his book Coming Out Straight: Understanding and Healing Homosexuality.


The books provide a psychological framework and encouragement for the struggler through explanations of how others have healed. Often members report how they saw parts of themselves portrayed in the literature. Book discussions occur within the JONAH support groups as well as on the daily E-mail listserv. Some members who discussed these materials with their therapist reported that the literature provided their therapist with an opportunity to help the struggler dig deeper into his issues.

JONAH has a Book Order section on our web site [www. Jonahweb.org] which lists many recommended books and permits the viewer to order the book directly through our site.


Experiential Healing Weekends


JONAH refers our members to several experiential weekends, some of which contain a generic spiritual component involving a Higher Power unconnected to any particular religion. (Ultimately we hope to develop an experiential weekend specifically incorporating certain Jewish motifs.)


Weekends consist of discussions, psychodrama, journaling, and individual "drills" which enable participants to reach feelings not usually accessible in the short time frame of the typical therapeutic session.


The most popular and effective programs, as reported by our members, are three complimentary and synergistic weekends listed here:

Journey into Manhood (web site: peoplecanchange.com)

New Warrior Training Adventure (web site: mkp.org)

Love, Sex, & Intimacy Seminars (web site: gaytostraight.org).

Describing the objectives and methodology of one of these weekend programs will illustrate why they are so effective. For example, here is a description of The Journey into Manhood weekend, principally designed by Ben Newman of Peoplecanchange, together with David Matheson, an associate of Dr. Joseph Nicolosi:


The objective of the Journey Into Manhood is to provide "an experiential weekend for men who experience unwanted homosexual feelings and are sincerely self-motivated to work to lessen homosexuality identity, attractions, and behaviors and to increase masculine identity and desires. The training is designed to teach these men, through words and processes, that mature heterosexual masculinity can be achieved through authenticity (or internal integrity), need fulfillment, masculine identity, and male bonding." (Peoplecanchange Journey into Manhood Protocol)


These objectives are accomplished by challenging men (1) to examine their beliefs, perceptions and judgments about themselves and others that may be producing a sense of gender inferiority (2) experience trusting and bonding with other men in non-sexual ways (3) process deep feelings related to their pasts, themselves and their relationships with others, and experience at least an initial release of those feelings that may be blocking growth into heterosexual masculinity and (4) become ready to embrace a new way of seeing themselves and of being in the world, particularly in the world of men.


As shown in the quotes set forth at the beginning of this paper, men return from these weekends nearly euphoric from the experience of accessing their inherent masculine power. For some, this is the first time in their lives they could sense ownership of their own masculinity and deal with deep personal issues (such as same-sex peer wounds, mother wounds, or father wounds) in a safe, supportive environment which encourages them to break down destructive behavior patterns to which they had clung for many years. These concentrated and intense emotional experiences yield significant results and give hope to many.


Additionally, our members report that when they become sufficiently comfortable in the New Warriors' community of men and have an opportunity to staff a weekend, they find the experience to be even more powerful than the initial weekend because of the leadership role they are able to assume.


Healing of the Family System


JONAH believes that homosexuality frequently can be viewed as a family system problem, not just an individual problem. When parents, in particular, can become a part of the healing process, it is extremely beneficial to the whole family system. Often, parents inadvertently contributed to the development of their child's SSA. Much has to do with the child's perception of the relationship between him and his mother and father. Once the parents understand the sources of their child's problem, we found many are able to assist their child in the developmental growth process required to overcome the condition.


Even when parents cannot be brought into the healing process because of physical or emotional abuse, extreme neglect, or emotional incapacity, there are siblings, extended family, or close family friends who can participate. Sometimes, just to openly discuss the issues with close family or friends brings immeasurable relief to an overcomer who has kept this part of his being hidden for so many years.

We encourage our members to openly discuss their issues with family members and to provide educational material to those in his "circle" who are willing to learn about the underpinnings of homosexual attractions. Several of our members have attended, together with the families, the Love, Sex, and Intimacy Seminars given by Richard Cohen of the International Healing Foundation. In doing so, they reported experiences which enabled them either to begin or to accelerate the process of peeling back their own defensive detachment from their father figure, untangling their mother enmeshment issues, and repairing the fractured relationships with siblings and other family members.


For those who are married, we often find that the struggler was leading a double life. Most wives who are informed of the homosexual condition by their husbands (which we strongly encourage) respond favorably and perform a major role in the healing process. Again, couples who have attended the Love, Sex, and Intimacy Seminars. and utilize appropriately trained reparative therapists for couples therapy in their follow-up work, reported favorable results.


Today's politically correct notion that homosexuality is merely an alternative lifestyle can complicate the healing process, particularly when the family member or spouse incorrectly believes the struggler was born that way or has a so-called "gay gene." Therefore, we must redouble our efforts to educate the entire community that homosexuality is a treatable condition.


Elizabeth Moberly expressed the importance of family in treating the homosexual condition. In a 1985 lecture given to the Royal Society of Health, she said, "The homosexual condition - although often an occasion for sexual expression - is in itself a state of unfulfilled developmental needs. For this reason, homosexuality may best be evaluated, not by comparison with sexuality in general, but by comparison with the parent-child relationship and facilitating of human maturation."


JONAH recognizes that support groups (for spouses, parents, family, and friends of those wishing to heal from SSA) are critical to the struggler's healing. Each group faces unique problems as they confront past issues which may have led to their loved one's homosexual attractions or to the construction of changed relationships, both in the present and reaching into the future, as their loved one accomplishes the human maturation Moberly spoke about.


Individual Psychotherapy


JONAH wishes to make clear that we only work with members who either seek to grow out of their same-sex attractions or are ambivalent about such attractions. Should prospective members request to become more comfortable with their homosexual attractions or with the gay lifestyle, we will refer them elsewhere and make no value judgments about their choice.


However, for those who seek assistance, JONAH maintains a global referral list of therapists, both for in-person therapy and for phone therapy. Therefore JONAH is always seeking therapists who agree with and are skilled in reparative and directive therapy and will adopt the gender affirming healing processes advocated by JONAH. Those who are interested in being part of our referral service should call (201) 433-3444 and leave a message.


We believe that the type of therapist who can best help these men is not the classical emotionally-detached therapist. Such therapy, in the words of NARTH co-founder Joseph Nicolosi, "reactivates memories of earlier frustration from the cold and distant father." (Reparative therapy for Male Homosexuals, p.20) Nicolosi continues: "Withholding personal involvement merely frustrates the homosexual client, who particularly needs intimate male connectedness, and whose healing comes primarily through the therapeutic relationship." Thus, Nicolosi concludes, the therapist must be emotionally involved with his client, create a directive approach, exude an air of masculinity, "and, within therapeutic guidelines, permit dependency."


We believe that gender identity determines sexual orientation and that one sexualizes or eroticizes that with which he does not identify. To successfully treat someone with a homosexual condition, our experience shows that a directive and activist therapy program is critical in assisting a client to internalize his gender identity, demystify his romantic attractions to the same sex, and satisfy his unmet developmental needs for attention, affection, and approval from others of the same gender without sexualizing these needs.


Jewish Spiritual Development


Although JONAH is an outreach organization that works with all Jews, from the strictly observant Orthodox to the most secular of Jews, we stress certain aspects of our religious teachings. We blend lessons from the Torah (what Christians refer to as the Old Testament) with other Jewish sources in order to help individuals access their inner souls and thus recapture their G-d given inherent heterosexuality.


Part of the reason for this emphasis is to provide the person struggling with SSA with the ability to distinguish a moral right from a moral wrong in today's culture war. The Torah's eternal values integrate the principles of deferred gratification and the exercise of restraint in sexual activity into the human psyche. In doing so, we note how this view is antithetical to today's prevalent moral relativism in which the only factor to restrain human behavior is mutual consent. Simply stated, this attitude can be summed up as follows: "If two or more consenting adults want to _______ (fill in the blank), then no one else need be concerned."


When we understand that the homosexual cohabitation prohibited by Lev.18.22 and explained in the Talmud (Nedarim 51a) is a mistaken response to an unfilled emotional need, we are able to remove an oppressive guilt from the person who was mistakenly led (most often by forces initially beyond his/her control) into such activity.


By understanding the root causes, and the unfilled needs for which the behavior (or fantasy) attempts to compensate, a program of remediation becomes achievable. We find it is helpful to employ a combination of both the Jewish concept of "teshuvah" (a process of transforming one's inner being, commonly translated as "return" or "repentance") and the secular understandings of gender affirming therapies.


Jewish law creates a delicate balancing act: accepting the individual as a human being who deserves love and compassion but rejecting the homosexual activity in which he/she may participate. But this "love the person but not the behavior" principle is equally true of any illicit sexual behavior, whether it be heterosexual or homosexual. For example, we accept the community philanderer as a person but disapprove of his/her sexual brokenness. It is incumbent upon the community to understand the mentality and inner development of the persons who perpetrate the act and find a way to assist them in their healing.


JONAH makes special efforts to reach the Jewish community through synagogues and the large network of Jewish organizations in order to spread this message of hope and healing.


Masculinity Development and Empowerment


At its core, male homosexuality is a matter of undeveloped manhood. True healing requires a resumption of the journey into manhood. The boy who physically grew into an adult male but missed out on certain developmental stages will need to go through them now. Nicolosi points out, for example, that the pre-homosexual boy who missed out on rough and tumble play with his father and , later, did not take part in the physical competitions characteristic of his age often ended up removing himself from such competition and thereby diminished his own sense of masculinity. (Reparative Therapy of Male Homosexuality, p. 193)


A basic issue in healing SSA involves reconnecting the individual from the alienation he experienced from his own gender. To help SSA individuals take ownership of their G-d given masculinity is a formidable task, but we at JONAH have developed several tactics to assist in this regard. The person with same-sex attraction must learn how to experience trust and how to bond with other men in non-sexual ways. As discussed in the experiential weekend strategy section, The New Warrior Training Adventure (or the Sterling Men's Group) is particularly helpful in this regard.


To illustrate a program employed to assist men with their masculine development, it is useful to cite the two hour sports activity we developed following each support group. We utilize knowledgeable coaches to lead these activities. We receive outstanding feedback from group members as to the effectiveness of the sports therapy. They learn teamwork, including how to trust other men and bond with members of their team.


Men who are not able to attend our group meetings find that having a coach or a friend teach them a team sport, such as baseball or basketball, is invaluable in developing their masculine identity. We do not seek to make any of these men into athletic stars but rather use this exercise to reinforce their connection to other men. They are doing things that men do. In the process, they discover their own masculine strength which they had previously believed was lacking and receive affirmation of their inherent masculinity.


Since masculinity is connected to the use of the body, when men are not using their body, they often disconnect from it. Playing sports heals the disconnection with body from which our members suffer. Members report that playing sports and learning the skills helped them heal that disconnection while simultaneously increasing their sense of masculinity. As David Matheson, an associate of Dr. Joseph Nicolosi, said to one of his clients who is also a member of JONAH, "Doing something you think you can't do is empowering. Gaining mastery over fear, ineptitude, and inadequacy is empowering."


In addition, playing sports helps our members overcome the problem of passivity. Men learn that the ball is not going to come to them unless they are in a position to catch it. This insight is a lesson of life. Healing from SSA will not happen unless the person does the work required to overcome it.


There is another aspect of engaging in sports activities as part of the strategy of resuming the growth into manhood. Many of our members report that their fear of sports stemmed from early childhood same-sex peer wounds and that learning how to play sports in a safe environment permitted them to overcome these wounds. They found themselves able to bond with other men, many for the first time in their lives. And, as Nicolosi makes clear, central to the repairing of homosexuality is the establishment of nonsexual intimate relationships with men (Reparative Therapy of Male Homosexuality, p.194). Being involved in traditional men's activities, such as sports, is a direct way to heal those wounds.


Mentoring


Individuals trying to heal from SSA need role models and guidance from heterosexuals of the same-sex in order to heal the wounds caused by defensive detachment from the same-sex parent and peers. Such a role model becomes a mentor who assumes a role originally designed for a father to have fulfilled for the boy as he was growing up. Qualities needed by a mentor include compassion, empathy, a non-judgmental attitude, and most importantly, knowledge about how to heal from SSA, or at least a strong desire to learn.

If the struggler is lucky enough to have parents willing and able to help, and the struggler is able to reconnect with the same-sex parent, this is the obvious first choice for a mentor. For those whose parents are unavailable, mentors can be sought from among clergy, teachers, members of social groups to which the struggler belongs or any other appropriate group. Some of our members report that the New Warrior experience (or the Sterling Men's group, a similar organization) provided them with a mentor with whom they could bond.


The importance of healthy male-to-male mentoring cannot be emphasized enough. It is not uncommon for strugglers to suffer from feelings of inadequacy and low self-esteem. The mentor is the role model that takes the mystery out of masculinity and supports the struggler's journey to his own masculine power.


Closely related is the need for same-sex non-sexual friendships. Nicolosi speaks of the importance of this relationship when he stated, "same-sex friendships have shown themselves to be therapeutic" (p.194). These friendships come both from
other men in recovery and from men who never had SSA.


Networking, Support Groups, Daily Internet E-Mail Listserv


Networking: Leaving behind one's same-sex attraction and achieving heterosexual attraction can be a long and difficult struggle. Essentially our gender affirming process enables members to create a totally new support structure in many different facets of their lives. Before finding our group, these strugglers often felt isolated and alone in their struggle. Alternatively, they felt that the gay lifestyle provided them with a circle of friends they could never find in the "straight" world. Thus, to create a feeling of belonging, we believe it is critical for our members to network with others in the process of recovery or with those who have completed their journey to sexual wholeness (often through the group support meetings, the daily E-mail listserv, mentoring or networking).


Members report that fellow journeyers on the road to recovery help them by sharing experiences, understanding their fears, and providing accountability and support. The benefits are immeasurable. The group support sessions and the daily E-mail listserv provide methods to make the connections so that strugglers can bond with others sharing similar concerns.


Although some therapists believe networking between those in recovery to be risky, Nicolosi encourages individuals within his support groups to network with each other outside the group sessions. Within the JONAH support network, to date we have never had a sexual liaison take place between our members. Instead we find the members provide each other with a social camaraderie that clearly outweighs any perceived risks. Our experience is thus similar to other self-help groups where affected individuals assist others who have not progressed as far as the person providing the assistance.


The person who was active in the gay lifestyle often found a sense of belonging among other gays which overcame his sense of alienation and loneliness. To replace that sense of belonging, it is critical for mentoring and networking to take place. Without it, it is difficult to establish non-sexual intimate relationships. We believe that the therapist who works individually with his patient and who does not recommend getting involved in group support and networking is doing his client a disservice. Our observable experience is that strugglers leap forward when they undertake the following processes: maintain communication with others who have healed or are in the process of healing from SSA, establish relationships with empathetic mentors, some in the process of recovery and others who have never had an SSA problem.


An interesting footnote to this process is the fact that many of our members who begin to help others heal found that they were able to strengthen their own healing process. Many have reported a greater sense of self-confidence and affirmation of their own value because their own past experiences helped others heal. In a spiritual sense, they felt good about the ability to perform the "mitzvah" (commandment) of helping others.


JONAH's gender-affirming processes enable a person to step into a totally new support structure. It provides both encouragement and direct assistance while the member travels the road to recovery. An important aspect of his masculine empowerment is the ability to connect to his brothers in recovery, thus overcoming the detachment and alienation he experienced from the world of men.

In addition to networking, our member support groups and daily E-mail listserv are additional tools to accomplish this goal.

Men's Support Groups: JONAH's men's support groups run weekly or bi-weekly for approximately 2 hours with discussions being led by facilitators who are well-versed in the issues involved in healing homosexuality. Our goal is to increase the number of groups for men (and parenthetically to do the same for women and family members).


For men who do not live near the three groups currently operating (See "more about JONAH" at the end of this article for group locations), we initially arranged teleconferencing into our in-person support groups. We found, however, that these combined groups were not as effective as unmixed in-person or teleconferenced groups. By separating the groups, we found that each group standing by itself can better maximize interpersonal relationships and significantly reduce the isolation and loneliness of the members. Teleconference support groups presently operate.


Daily Internet E-Mail Listserv: Men and woman from six different countries post messages on a private confidential JONAH listserv (hosted by Shamash.org, a service of the Hebrew College) and report how welcome they feel in our ever-growing healing community. Postings range from loving support of another's personal struggle to deep discussions on issues directly relevant to SSA.


The Daily E-Mail Listserv is an excellent method to reach strugglers with special needs: those in geographically isolated locations; those unable to afford private therapy; those who have just learned that a healing process for SSA is possible and seek to learn more about the "GAP" process; those who require daily support in their struggle.


Overcoming Shame and Narcissism


Special mention should be made of four interrelated underlying issues which therapists such as Andrew Morrison and Joseph Nicolosi have identified as pivotal to healing homosexuality but which traditional therapy has somewhat ignored. They are shame, narcissism, guilt, and grieving. Each of these issues contributed to the homosexual condition and each of our strategies has a component which addresses certain aspects of these issues.


Overcoming shame has become a major focus of faith-based groups dedicated to helping men heal from homosexuality. Phrases such as "coming out of shame" or "going past your shame" are consistently utilized by these groups when they develop their healing strategies. They have intuitively understood that shame underlies much of SSA.


According to Andrew Morrison, "Because shame is so often unspoken, many therapists have not appreciated its importance in analytic and therapeutic work. Frequently it is hidden behind the clearly defensive manifestations of distress, and these are usually investigated alone - often from the perspective of intrapsychic conflict and related dynamics - without appreciation of the underlying or accompanying shame." (See, "Shame, the Underside of Narcissism" pg. 5)


A key to appropriate treatment, according to Morrison, is the relationship narcissism bears to shame, for he believes, "that shame, in some form, is always present in narcissism and its various manifestations."


Gay activists preach that the way to overcome the issue of shame is to come out of the closet and loudly proclaim and affirm one's gayness. However, we believe there is another and preferred door leading from the closet of homosexuality. It is the door of healing - a healing which recognizes the shame and how it relates to the narcissism which underlies homosexuality.


Richard Fitzgibbons recognizes that "Narcissism is a very powerful disorder that fuels the homosexual behavior in many people. This personality weakness is not easily overcome because of the reluctance to give up a life of unchecked, irresponsible self-indulgence." When the therapist properly treats shame and narcissism (and when its recognition and overcoming is encouraged through support groups and networking), then a person's healing can progress. Fitzgibbons points out that when narcissism is not treated, "this clinical disorder is the major reason for failure in recovery from homosexuality." (See, The Truth About Homosexuality by Father John Harvey, Appendix I, by Fitzgibbons)


Our experience has been that as men look at the circumstances in which they found themselves during the process of growing up, they come to realize that they adopted a False Self (often originating from the "good little boy" syndrome) in order to cope with their situation. Much of the struggler's life was spent seeking a way to gain approval from others or trying to gratify and please.

In childhood, these men erected emotional barriers or walls which protected them from what they perceived as a harsh and unfriendly world. As adults, these same walls acted to imprison them, trapping their feelings, and preventing them from completing their journey into manhood. As men take down these walls and work through the profound grief they feel for never having been "seen" for the individuals they truly were, they can understand and mourn the loss of the "True Self" and move forward in their healing.


A therapeutic strategy needs to penetrate the two defenses of narcissism and the False Self. The client needs to be focused on fully feeling and expressing the "shamed-defective self." If he can't feel it, he can't heal it. But when he feels his inner emotions, says Nicolosi, the adult struggler discovers that "he need not fear the primal threat of abandonment-annihilation, and he can begin to surrender the defenses of homosexuality, narcissism and the False Self." (See, interview conducted by Linda Nicolosi in article entitled "Grief Work" (NARTH.com).


These issues need to be directly addressed by the therapist. Exercises to address these issues are being incorporated within the various experiential weekends referred to earlier and by our support group. However, the front line of treatment of these issues needs to come from the therapists who are conducting individual private therapy.


Receiving Healthy Touch and Affection


Many who struggle with SSA experience touch deprivation, an issue often overlooked in therapy. Ashley Montagu writes in his groundbreaking book Touching: "the communications we transmit through touch constitute the most powerful means of establishing human relationships, the foundation of experience."


As a result of defensive detachment, many men with SSA never received the healthy touch that can come from being in a healthy relationship with one's father and peers. Because many of these men never received healthy touch or did not receive the physical affection they needed from their fathers, the idea of receiving a non-sexual hug from a man as a sign of affection makes them uncomfortable.


We also have had members tell us that once they decided to stop their homosexual acting out, they missed the warmth or affection of another human being's touch. Others, even when they had opportunities to receive healthy touch and affection, such as non-sexual hugs or pats on the back, were confused as to the healthy boundaries for touch. Others, whose condition of SSA consisted of fantasy and pornography, reported a lack of physical contact over a period of years.


Many presently feel touch deprived because they did not receive physical affection in their childhood and experienced other unfilled emotional needs. We found several members who previously expressed an unquenchable need to sexually touch others or to be sexually touched either by others or by themselves (to a level where masturbation may become addictive). Such touch is the means for them to literally feel or fantasize their connection with other men, something they had yearned for all their lives.


The question of human touch is exacerbated when emotional or sexual abuse lurks in the background of a particular individual. For those who were sexually abused, intimacy stimulates painful memories. In order to avoid emotional intimacy, many sought physical gratification through anonymous sexual encounters.


Our experience in JONAH has been that as men bond with other men in a healthy non-sexual atmosphere, particularly through attendance at the experiential weekends, both the resistance to healthy touch and the need for inappropriate sexual touch dissipate. Healthy touching can be controversial, particularly if the situation is not well-controlled and the boundaries not clearly set forth. If a man has properly progressed in his healing processes and understands the proper boundaries of touch, we will then strongly encourage non-sexual hugs and affectionate gestures (like pats on the back) in our groups.


One advantage of our team sport events is the reinforcement of the cultural acceptability of victory celebrations by the players when they openly embrace and hug one another. Another culturally acceptable method of gaining appropriate touch is through regular therapeutic massages.


In order to experience safe and healing touch from another man, our members have used a number of therapeutic bodywork techniques. Among these are: massage, shiatsu and Feldenkrais. Men report touch therapy useful in releasing negative feelings and emotions stored within their bodies. The Feldenkrais method, for example, founded by the Israeli physicist Dr. Moshe Feldenkrais,has also helped men focus on how their bodies move. Through directed movements given by a practitioner, men learn new ways to use their bodies. Consequently, Feldenkrais has helped men feel connected to their bodies, improve their coordination and become more self-confident.


Having set forth the issue and the need for solutions, we believe that overcoming touch deprivation is an area in need of further development. We continue to examine practical ways of overcoming touch deprivation which exists for so many of our members.


Summary


These aspects of JONAH's healing paradigm are presented here to encourage the reader to explore the complex process undertaken when men and women begin to heal their same-sex attractions. There is no "magic bullet" for healing even though it is frequently wished for by those suffering from a same-sex attraction disorder (SSAD).


JONAH's multi-dimensional approach can be viewed as encompassing four processes which, if worked in tandem, can help facilitate in-depth healing. In our opinion, true healing occurs when an individual is able to heal at four different levels:


Cognitive: Head
Experiential: Body
Emotional: Heart
Spiritual: Soul


An incomplete healing occurs when fewer than the four levels are accessed.


While individual psychotherapy is critical to help individuals heal from SSAD, participating in private therapy, without these other experiences, may increase the time required for the healing process to occur. Obviously, it takes a longer period of time to access all four levels when a therapist is able to work with his client for only an hour or two a week. By increasing the time on task in a cost effective manner, the struggler can accelerate the time needed for healing. Moreover, by employing the multi-dimensional paradigm described in this paper, and thereby enlarging the daily and weekly amount of time in which a member delves into his head, heart, body, and soul, our reports indicate an important acceleration of the healing process.


Our purpose in setting forth our experience and findings is to share what we have learned from our members. JONAH happily acknowledges that many therapists and faith based groups have independently used parts of this model (including some of the live-in programs). Hopefully, for those readers from the therapeutic community who have not adopted aspects of this program they (a) will see the benefits of this more comprehensive approach to healing SSA and (b) will incorporate them within their treatment plans.

Army & Cops

Falls ihr zur Zeit in der Armee, Polizei oder ähnlichen Einrichtungen seid und Kontakt mit uns aufnehmen wollt, kommen wir auch gerne zu euch. Natürlich können wir auch telefonisch (089-78018960), brieflich oder per Email kontaktieren.


If you are a member of the army right now, we would also pay you a visit if you want us to. Or call you (our number: 089-78018960, Munich/Germany), write you or send you and Email.

 

Muenchner Angst-Selbsthilfe

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Links National

http://www.psychotherapieundseelsorge.de/

www.weisses-kreuz.de

http://www.eheseelsorge.net/

http://www.cig-online.de/

http://www.beziehungs-weise.de/

http://www.dynamis-lebensberatung.de/

http://www.bts-ips.de/

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Sehr zu empfehlen:
Weißes Kreuz (Schwerpunkte: Sexualethik, Seelsorge und Pädagogik)            
www.weisses-kreuz.de



www.arbeitslosenseelsorge.de




Christliche Psychotherapie

Christliche Therapeuten


 

Akademie für Psychotherapie und Seelsorge


www.lebensrecht-gemeinschaften.de

http://www.seelsorgeundberatung.de/index.html

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www.dynamis-lebensberatung.de


www.der-beratungsfuehrer.de


www.cig-online.de


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www.mut-zum-leben-ev.de


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ACL
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen
C-Stab
Christliche Therapeuten, Ärzte und Seelsorger
Glaubenshof-Cyriaxweimar
Lebensgemeinschaft für sozial-therapeutische Seelsorge
Leben im Kontext e.V.
Christliche Beratungsstelle
Neues Land
Christliche Drogenarbeit
Psychotherapie & Seelsorge
Das Magazin der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge

Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V.




www.pastoralpsychologie.de


Christliche Psychotherapie


Christliche Psychotherapie

Christliche Therapeuten



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 Akademie für Psychotherapie und Seelsorge  


Der Beratungsführer

de'ignis (Christliche Psychotherapie)

IGNIS Akademie für christliche Psychologie

Suicide?

Guys,

if you ever are in trouble and think of suicide, this one might be useful for you:

http://www.suicidehotlines.com/


For the fellows in Germany:

http://www.telefonseelsorge.de/

God bless,

Robert

 

Resources

Psychische Erkrankungen im Licht der Bibel: Grundlagen für eine biblisch fundierte und fachlich qualifizierte Seelsorge
Winfried Hahn (Autor)
Broschiert: 270 Seiten
Verlag: Scm Hänssler; Auflage: 2., Aufl. (15. April 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3775150420
ISBN-13: 978-3775150422

Damit die Seele heil wird. Entstehungen und Behandlung psychischer Probleme
Claus J. Hartmann (Autor), Winfried Hahn (Autor)
Broschiert: 277 Seiten
Verlag: Scm Hänssler; Auflage: 1 (2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3775140344
ISBN-13: 978-3775140348


Die Schwachen tragen: Psychische Erkrankungen und biblische Seelsorge
Pfeifer (Autor), Samuel (Autor)
Taschenbuch: 220 Seiten
Verlag: Brunnen-Verlag GmbH; Auflage: 5. A. (14. Januar 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3765512664
ISBN-13: 978-3765512667

 

 

The Popular Encyclopedia of Christian Counseling: An Indispensable Tool for Helping People with Their Problems [Englisch]
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Harvest House Publ (September 2011)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0736943560
ISBN-13: 978-0736943567
 
 

The Popular Encyclopedia of Christian Counseling: An Indispensable Tool for Helping People with Their Problems

Tim Clinton (Author), Ron Hawkins (Author)

Hardcover: 576 pages

Publisher: Harvest House Publishers (September 1, 2011)

Language: English

ISBN-10: 0736943560

ISBN-13: 978-0736943567

Product Dimensions: 6 x 1.4 x 9 inches 

 

Freedom from SSA

Guys,

there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.

Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.

Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.

Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.

Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.

Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.

Rob

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INTO THE BREACH

An Apostolic Exhortation to Catholic Men, my Spiritual Sons in the Diocese of Phoenix
Thomas J. Olmsted
Bishop of Phoenix

“And I sought for a man among them who should build up the wall
and stand in the breach before me for the land…”
Ezekiel 22:30

A Call to Battle

I begin this letter with a clarion call and clear charge to you, my sons and brothers in Christ: Men, do not hesitate to engage in the battle that is raging around you, the battle that is wounding our children and families, the battle that is distorting the dignity of both women and men. This battle is often hidden, but the battle is real. It is primarily spiritual, but it is progressively killing the remaining Christian ethos in our society and culture, and even in our own homes.

The world is under attack by Satan, as our Lord said it would be (1 Peter 5:8-14). This battle is occurring in the Church herself, and the devastation is all too evident. Since AD 2000, 14 million Catholics have left the faith, parish religious education of children has dropped by 24%, Catholic school attendance has dropped by 19%, infant baptism has dropped by 28%, adult baptism has dropped by 31%, and sacramental Catholic marriages have dropped by 41%.1 This is a serious breach, a gaping hole in Christ’s battle lines. While the Diocese of Phoenix has fared better than these national statistics, the losses are staggering.
One of the key reasons that the Church is faltering under the attacks of Satan is that many Catholic men have not been willing to “step into the breach” – to fill this gap that lies open and vulnerable to further attack. A large number have left the faith, and many who remain “Catholic” practice the faith timidly and are only minimally committed to passing the faith on to their children. Recent research shows that large numbers of young Catholic men are leaving the faith to become “nones” – men who have no religious affiliation. The growing losses of young Catholic men will have a devastating impact on the Church in America in the coming decades, as older men pass away and young men fail to remain and marry in the Church, accelerating the losses that have already occurred.
These facts are devastating. As our fathers, brothers, uncles, sons, and friends fall away from the Church, they fall deeper and deeper into sin, breaking their bonds with God and leaving them vulnerable to the fires of Hell. While we know that Christ welcomes back every repentant sinner, the truth is that large numbers of Catholic men are failing to keep the promises they made at their children’s baptisms – promises to bring them to Christ and to raise them in the faith of the Church.

This crisis is evident in the discouragement and disengagement of Catholic men like you and me. In fact, this is precisely why I believe this Exhortation is needed, and it is also the reason for my hope, for God constantly overcomes evil with good. The joy of the Gospel is stronger than the sadness wrought by sin! A throw-away culture cannot withstand the new life and light that constantly radiates from Christ. So I call upon you to open your minds and hearts to Him, the Savior who strengthens you to step into the breach!

Purpose of this Exhortation

I offer this Exhortation as an encouragement, a challenge, and a calling forth to mission for every willing man in the Diocese of Phoenix: priests and deacons, husbands, fathers and sons, grandfathers and widowers, young men in preparation for your vocation – that is, each and every man. With this Exhortation, I want to clarify for you the nature of this mission from Christ, for which I will rely on the clear guidance of the Holy Scriptures, the Magisterium of the Church, and the example of the saints.

In this Exhortation, I will address three primary questions:

1. What does it mean to be a Christian man?
2. How does a Catholic man love?
3. Why is fatherhood, fully understood, so crucial for every man?

Before addressing these three basic questions, it is important to put them into proper context. In the following section, I will explain three important contexts that help us understand the main questions.

Context #1: A New Apostolic Moment – The “New Evangelization”

First, a new apostolic moment is upon us at this time in the history of the Church. The Holy Spirit is bringing about what recent popes have termed the “New Evangelization.” By evangelization, we mean the sharing of the Gospel of Jesus Christ by all means available, such as preaching, teaching, witnessing a fruitful and faithful family life, living celibacy for the sake of God’s Kingdom, employing media and other arts placed at the service of the Gospel. And what is new? The newness of our times is this: in the West, we find ourselves in the midst of competing cultures, particularly in cities and neighborhoods where the Gospel once permeated quite deeply. Jesus Christ’s Great Commission (Matthew 28: 16-20) to go out to the whole world and share the Good News has already happened where we live! This permeation of Western culture was once so deep that in a sense, it became part of the soil, and we still stand on that soil in certain ways. It is evident in current assumptions about life, which come directly from the Greco-Roman-Judeo-Christian framework; assumptions regarding “fairness”, “equality”, “virtue”, “human dignity”, “compassion”, “representative government”, “the Golden Rule”, the “Ten Commandments”, the “hospital”, the “university”, and other clearly positive developments in the history of civilization. All this is our patrimony and inheritance from our spiritual ancestors. We find ourselves standing on this rich soil, where blessings are many because the Gospel has been taught here, received in faith, and put into practice.
Yet, at the same time, termites are hard at work in this soil. Here, in the developed desert of Arizona, we know termites well. Homebuilders know that no home built in our climate is entirely immune from these hungry, subterranean insects. Likewise, no culture – deeply Christian though it may be – is immune to the corruption of half-truths and hidden sin. Many fruits of our Christian heritage still exist, but the roots below the soil are under siege. Much about our culture remains good and must be preserved, but it would be foolish to ignore the current and growing trends that threaten the remaining good, and dangerous to risk squandering the patrimony with which we have been blessed.
The answer and only ultimate solution is the New Evangelization of which we speak. Pope St. John Paul II, with whom I was blessed to work closely for nine years and who has inspired many men, reminds us of this needed response: “There is no solution to the social question apart from the Gospel.”2 With this Exhortation, I gladly make his words my own; there is no solution to our cultural decline apart from the Gospel of Jesus.
This is daunting, perhaps, but surely an adventure. In the Book of Revelation, the Lord Jesus tells us, “Behold, I make all things new” (21:5) – that all things old and tired, sinful and broken, are renewed in his Incarnation, death, and Resurrection. Could this possibly be true? The answer is a resounding Yes! A true Catholic man stakes his whole life on this proposition – that all is made new in Jesus Christ. Our Lord has promised that He is and will always be with us. Thus, Catholic men across the centuries have responded to the call to enter the battle, ever ancient and ever new, and I have confidence that you will respond alike to fill the breach in our time. Be confident! Be bold! Forward, into the breach!
Context #2: A Field Hospital and a Battle College
In his homilies, Pope Francis has described the Church today as “a field hospital after battle” – a constant source of mercy in order to endure and overcome wounds that we all bear. The Church is also the powerful source of Truth to heal men and prepare them to battle another day for Christ. Here in Phoenix as elsewhere, the Church is finding – though must redouble its efforts to find – the paths to healing for ourselves and the means to care for others who, like us, bear the mark of the Fall in debilitating ways, whether these wounds be physical or spiritual (addiction to pornography, alcohol, drugs, food, broken marriages, fatherlessness, and troubled family life). Our time calls for a renewal of the Church’s genius for physical and spiritual healing, given to her by the Holy Spirit. As Pope Francis says, the wounded are all around us, and “it is useless to ask a seriously injured person if he has high cholesterol and about the level of his blood sugars. You have to heal the wounds.”3 At the same time, the proclamation of the fullness of truth found in the Catholic Church is essential. This leads you, men, to live lives where sins do not cause festering wounds. Through Christ’s mercy and truth, we are healed and revitalized for battle. In Christ’s mercy and truth, we become strong in his strength, courageous with his courage, and can actually experience the joie de guerre of being soldiers for Christ.

Since the Church as “field hospital” after battle is an appropriate analogy, then another complementary image is appropriate for our day: the Spiritual Battle College. The Church is, and has always been, a school that prepares us for spiritual battle, where Christians are called to “fight the good fight of faith” (1 Timothy 6), to “put on the armor of God”, and “to be able to stand firm against the tactics of the devil” (Ephesians 6:11).

Ever since Jesus chose the Twelve Apostles, formed them in his presence, and sent them out in his Name, He has continued to choose and form men through his Church and to send them out to the wounded. This is the meaning of the word apostle – men who are sent. With this letter, then, my sons and brothers, I urge you to heed Jesus’ call and to let him form your mind and heart with the light of the Gospel for the purpose of being sent. That is why this letter is an apostolic exhortation. I am hereby exhorting you to step into the breach – to do the work of Christ’s soldiers in the world today.

Context #3: Man and Woman are Complementary, not Competitors

The complementarity of masculinity and femininity is key to understanding how human persons image God. Without knowing and appreciating this, we cannot know ourselves or our mission as men, nor can women embrace their own vocations, confident in the Father’s love.

Men and women are certainly different. Science increasingly deepens our understanding of this difference. Up until recently, we had little idea of the complex workings of hormones, chemical reactions, and the brain differences present in boys and girls, men and women, all in response to the presence of the XX or XY combination of chromosomes present at conception. For example, the significantly greater amount of corpus callosum (the connective nerve fibers between the two sides of the brain) in the average woman is a fascinating discovery, as is the way the male brain is typically more segmented in its functions. Studies show that on average, infant girls will look at the face of a silent adult twice as long as infant boys, more interested in the person by God’s design.4 All these biological facts discovered by science add to our knowledge of the symphony of complementarity between man and woman, something at which we rightly wonder and in which we rejoice when we encounter the beauty of the sexual difference.

This difference is also a challenge, since misunderstanding can creep in and sin can cause us to lose respect for one another, robbing us of our hope for peaceful and fruitful collaboration between men and women. But this struggle between the sexes is not the fault of God’s creation; it is the result of sin. Pope Francis puts it this way:

4 There are, of course, rare exceptions to the genetic rule. We are aware of the exceptions due to genetic defect or insufficient hormonal development. For example, Turner’s Syndrome in girls and Androgen Insensitivity Syndrome or XXY Syndrome in boys cause situations which are very painful in the individual lives of these young men and women and their families. I pray that Catholic researchers, psychologists, and physicians would be at the forefront of studying these phenomena and providing ethical counsel, care, and support to these individuals and families.

Man and woman are the image and likeness of God. This tells us that not only is man taken in himself the image of God, not only is woman taken in herself the image of God, but also man and woman, as a couple, are the image of God. The difference between man and woman is not for opposition, or for subordination, but for communion and procreation, always in the image and likeness of God.5

Alongside this struggle, the rapid advance of a “gender ideology” has infected societies around the world. This ideology seeks to set aside the sexual difference created by God, to remove male and female as the normative way of understanding the human person, and in its place, to add various other “categories” of sexuality. This ideology is destructive for individuals and society, and it is a lie. It is harmful to the human person, and therefore, a false concept that we must oppose as Christians. At the same time, however, we are called to show compassion and provide help for those who experience confusion about their sexual identity. This confusion is not unexpected when the poison of secularism reaches such critical levels: “When God is forgotten, the creature itself becomes unintelligible.”6

The damaging impact of this “gender ideology” on individuals and society was addressed at length this year by Pope Francis: I ask myself, if the so-called gender theory is not… an expression of frustration and resignation, which seeks to cancel out sexual difference because it no longer knows how to confront it. Yes, we risk taking a step backwards. The removal of difference in fact creates a problem, not a solution. In order to resolve the problems in their relationships, men and women need to speak to one another more, listen to each other more, get to know one another better, love one another more. They must treat each other with respect and cooperate in friendship.7 As Pope Francis reminds us all to “love one another more,” I exhort you, my sons and brothers in Jesus Christ, to embrace more deeply the beauty and richness of the sexual difference and to defend it against false ideologies. Having now established the contexts in which to understand the questions addressed in this Exhortation, I will now respond to the above-stated questions themselves.

Question 1: What does it mean to be a Catholic Man?

Ecce Homo – Behold the Man

Every man, particularly today, must come to a mature acceptance and understanding of what it means to be a man. This may seem obvious, but in our world, there are many distorted images and much evidence of confusion regarding what is true masculinity. We can say that for the first time in history, people have become either so confused or so arrogant as to attempt to dictate their masculinity or femininity according to their own definitions.

At one striking moment of Jesus’ trial, Pontius Pilate, with all his worldly power, presented Jesus to the crowd with the words, Ecce homo – Latin meaning “Here is the man!” Thinking he was merely pointing to a man from Nazareth, he failed to recognize that he was pointing to God made man – the Word made flesh, Jesus of Nazareth – who at once is fully God and fully man, and the perfection of masculinity. Every moment of his life on earth is a revelation of the mystery of what it means to be man – that is, to be fully human and also, the model of masculinity. Nowhere else can we find the fullness of masculinity as we do in the Son of God. Only in Jesus Christ can we find the highest display of masculine virtue and strength that we need in our personal lives and in society itself. What was visible in Christ’s earthly life leads to the invisible mystery of his divine Sonship and redemptive mission. The Father sent his Son to reveal what it means to be a man, and the fullness of this revelation becomes evident on the Cross. He tells us that it was for this reason that He came into the world, that it is his earnest desire to give himself totally to us.8 Herein lies the fullness of masculinity; each Catholic man must be prepared to give himself completely, to charge into the breach, to engage in spiritual combat, to defend women, children, and others against the wickedness and snares of the devil!

Looking to what the secular world holds up as “manly” is in fact to look at shadows – or even at outright counterfeits – of masculinity. No athlete, no matter how many awards; no political leader, no matter the power he wields; no performer, business man, or celebrity, no matter how much adored; no physical attribute or muscle mass; no intelligence or talent; no prizes or achievements can bestow masculinity on a man. The idolatry of celebrities at this time is a particular temptation, but to build one’s masculine identity on such fleeting models is to build an identity on sand. My Catholic sons and brothers, we can only build a certain foundation for masculinity on the rock, Jesus Christ. We look to our Savior to be transformed in Him, to be the men we are called to be, and to let others see Him in us.

Yet we do not merely look to Jesus. We truly encounter Christ at Mass when we receive the very gift of Himself in the Eucharist. For this reason, I call upon my brother priests to awaken the sense of transcendence in the hearts of men through reverent and beautiful liturgy, helping men to rediscover Jesus in the Eucharist each and every Sunday. I ask my brother priests to teach the faithful about the powerful truth of the liturgy, especially in ways to which men can relate. Teaching men to understand the fullness and power of the Mass must be a top priority. What a joy it is for men of God when they are led by priests who have a confident sense of their own masculinity, their call to participate in Christ’s spousal love, and their generous, life-giving fatherhood!

Saints, our Heroes of Faith

This is what our forefathers, the saints, have done for two millennia. As the Gospel reveals the reality of masculinity, we can also find it lived out in the heroic witness of the saints.

Saints are a kind of continuation of the Gospels and so give us examples of the varied paths of holiness. Thus, as Jesus shows us the perfection of masculinity, so we can also find it lived by the saints who were led by Christ. Just as an aspiring baseball player is inspired at the Baseball Hall of Fame, so must we men look to those who have gone before us, to look to them for inspiration and encouragement in fighting the good fight.

Think of the varied skills and talents of baseball players. A young person may dream to hit like Babe Ruth, catch and throw like Willie Mays, have the agility of Henry Aaron, the consistency and hard work of Lou Gehrig and Jackie Robinson. Young pitchers would dream of pitching like Cy Young and Randy Johnson. As they see each of these players play the game in different ways, they are inspired to a love of baseball.
Yet far greater than a ball game is what Catholic men seek. We look to the saints as to heroes, striving to live like Christ, united to Him and learning from Him at the same time. In a dramatic way to which we can relate, the saint’s life says Ecce homo!, “Here is the man!” This is what St. Paul implies when he writes, “It is not I who live, but Christ who lives in me” (Galatians 2:20).

Each man should make a decision to have a patron Saint. While there are many more, I offer the names of ten saints with whom each and every Catholic man should become familiar. Next to each saint’s name is is listed the virtue with which he is associated, as well as the sin which opposes that virtue. When we identify our sin and the needed virtue, we can identify which saint’s intercession will be particularly helpful:

- St. Joseph (Trust in God – selfishness)
- St. John the Baptist (Humility – arrogance)
- St. Paul (Adherence to Truth – mediocrity)
- St. Michael the Archangel (Obedience to God – licentiousness and rebelliousness)
- St. Benedict (Prayer and Devotion to God – sloth)
- St. Francis of Assisi (Happiness – moralism)
- St. Thomas More (Integrity – double-mindedness)
- Blessed Pier Giorgio Frassati (Chastity – lust)
- St. Josemaría Escrivá (Boldness – worldly fear)
- Pope St. John Paul II (Defending the Weak – passivity)

We don’t even need to look to the distant past to find heroes of the faith. We witnessed St. John Paul II forgive his would-be assassin, and after recovering his health, continue tirelessly to call the world to “open wide the doors to Christ.”9 Time and again, he exhorted us, “Be not afraid!” Today in parts of the world where persecution rages, we are seeing courageous witnesses of truth in the recent martyrs of Syria, Nigeria, Iraq, and other war-torn countries. We remember our twenty-one Coptic brothers who, just this past winter, were beheaded on a beach in Egypt, and as Pope Francis noted, “only because they confessed Christ.”10

Men, we must never believe that holiness and courage are things of the past! You and I are called to a holiness that shows Christ to the world as our forefathers have done countless times throughout history, following the inspiration of the Holy Spirit. Indeed, in this time of evil’s growing boldness, each man must prepare himself for nothing less than martyrdom, whatever form this may take, and to instill in his children and grandchildren the willingness to do the same.

Will the Lord not continue to inspire men? Of course He will, and He continues to do so! Our concern is not if the Lord will give us the required strength, but how He is doing so right now. How is His Spirit moving us to rise up and reject passivity in a culture of fatherlessness? How is He now giving us interior strength in a culture of pornography? How is He now inspiring us to look beyond ourselves and our technology to the peripheries where Christ is needed? How is the Lord inspiring you and me, right now, to cast aside concerns for our own comfort, to serve our fellow man, to put out into the deep, to step into the breach?
I strongly encourage your familiarity with the lives of the saints. Just as a young baseball player would lack much having never studied the greats enshrined in Cooperstown, so we lack much if we are ignorant of the saints who have preceded us to the infinitely more glorious Halls of Heaven.
The Catholic Man’s Identity
I wish now to speak to you about our identity in Christ. Most of the holy men I mentioned above lived in times quite different than our own. They had different challenges and different callings, but all had one thing in common: Jesus Christ, who gave them their true identity! Here we recall the wisdom of the Second Vatican Council: “Jesus Christ reveals man to himself and makes his supreme calling clear.”11
In subtle ways, we are tempted to look elsewhere for our identity. The opinions of others, the success of our careers, the number of possessions, toys, sports, hobbies, clothing, tattoos, homes, and cars – these are all ways that tempt us to label or identify ourselves in ways outside of Christ. While some of these must be a part of life to an extent, they are not the core of our being. Having been purchased by the blood of the Lamb, “our citizenship is in Heaven” (Phil. 3:20). The world cannot possibly give us our true identity; “Whether we live or whether we die, we are the Lord’s” (Romans 14:8). We must be aware of being distracted by false identities and remain grounded in Jesus Christ.

Simply put, our identity is caught up in the identity of the eternal Son of God. It is received at our baptism as it was clearly exclaimed at the baptism of Jesus in the Jordan River: “You are my beloved son in whom I am well pleased” (Mark 1:11). When we speak of conversion, we are speaking about an acceptance of and growth into this identity. When we speak about sin, we are speaking of all that takes us away from our identity as beloved sons of the Father. Since this is our identity – being beloved sons of God the Father – is it surprising that the devil is waging a fierce battle on masculinity and fatherhood in our day? The process of Christian conversion includes coming to know God’s love and experiencing brotherhood with Christ who deepens our identity as sons of the Father in the Holy Spirit. This is our lifelong goal and our spiritual battle.

Beloved and Free Sons, Called to the Battle Within

Let us look to John the Apostle and Beloved Disciple for insights into this battle. In his first Letter to the Church, St. John speaks of the three-fold temptation faced by all of us: temptations to the passions of the flesh, to possessiveness, and to pride (1 John 2: 16-17). Are not all sins tied to these three temptations? John puts his finger on the battles that each of us must fight within ourselves. In fact, Christ fights specifically against these temptations during His encounter with Satan in the desert (Matthew 4), and then gives us instruction in the Sermon on the Mount (Matthew 6) on how we are to fight against them.
Turning away from the passions of the flesh, Jesus rejected Satan’s offering of bread in the desert, and in the Sermon on the Mount, twice He instructs us to fast (Matthew 6:16). Notice that the Lord does not say “if you fast” but rather “when you fast.” Fasting is training in self-knowledge, a key weapon for mastery over oneself. If we do not have dominion over our passions, especially those for food and sex, we cannot possess ourselves and put the interests of others in front of our own.

Tempting Jesus to possessiveness, Satan offered Him “all the kingdoms of the world and the glory of them” (Matthew 4:8), but once again, Jesus refused. This shows us that Christ calls us to freedom from the temptation to gain the world at the cost of our souls. Often, Satan tempts not through persons but through objects like a car, a house, or the latest high-speed technologies. There is no shortage of messages that tempt us to grasp for happiness through possessions. We recall how the Rich Young Man left his encounter with Jesus as “sad” because “he had many possessions” (Luke 18:23). Pope Francis reminds us, “The emptier the person’s heart is, the more he or she needs to buy, own, and consume.”12 With Jesus, we are called to seek out, not to “settle for,” a simplicity of life which frees us for our mission in Christ.

In Satan’s third attack upon Jesus in the desert, the Lord was tempted to pride. Satan enticed our Lord to use his power for selfish purposes, but Jesus rejected this cross-less glory and chose the path of humility. In the Sermon on the Mount, He exhorts us to humility not once but twice when He repeats, “when you pray” (Matthew 6:5). Indeed, the greatest protection from pride and self-reliance is turning humbly to God in prayer. The new technologies of social media where we can constantly display and discuss ourselves can lead to a type of idolatry that consumes us. Honest prayer will keep us grounded and help us to avoid this temptation.

Men, this need for pastors to challenge men to the battle within, to the richness of a committed interior life with God, is nothing new. Listen to the words of St. John Paul II, when as Archbishop of Krakow he spoke to college students in 1962:

“We are quite ready to take, or conquer, in terms of enjoyment, profit, gain and success--and even in the moral order. Then comes the question of giving, and at this point we hang back, because we are not prepared to give. The element which is so characteristic under other forms in the spiritual portrait of women is barely perceptible in men. . . . We have a tendency toward the Nicodemus type of religious attitude, toward the type of devotion which is characterized maybe only by superficial discretion but very often also by fear of what others might think. . . . This male Catholicism is not interior and deep enough; the male believer does not have a true interior life. . . . we men do not have a deep enough interior life.”
The human being is a creature, and therefore in relation to God a receiver of love and courage before he or she can give it away to others. Nemo potest dare quod non habet is the famous term the Church developed in Latin for this fundamental truth. You cannot give what you do not have. Mary our Mother, the great Receiver of God’s love in her very body is the model for us as Catholics, but not only Mary—every great Saint, that is, great lover in the history of our Church. There is no shortcut to holiness, to being the great Catholic men we are called to be. There is no short-cut past the age-old interior fight that each of us must engage!

As we develop in receiving God’s love and mercy in prayer and sacrament, the Lord gives us sure weapons in the “good fight” St. Paul names when he writes:

Put on the armor of God so that you may be able to stand firm against the tactics of the devil. For our struggle is not with flesh and blood but with the principalities, with the powers, with the world rulers of this present darkness, with the evil spirits in the heavens. Therefore, put on the armor of God, that you may be able to resist on the evil day and, having done everything, to hold your ground. So stand fast with your loins girded in truth, clothed with righteousness as a breastplate, and your feet shod in readiness for the Gospel of peace. In all circumstances hold faith as a shield, to quench all the flaming arrows of the evil one. And take the helmet of salvation and the sword of the Spirit, which is the word of God. (Ephesians 6:11-17)

We may be tempted to say, “When I get this three-fold battle behind me, I can start living the life of holiness,” but this is a lie! It is precisely in the course of this fight that we become holy. As Blessed Pier Giorgio Frassati said, “To live without faith, without a patrimony to defend, without a steady struggle for truth – that is not living, but existing.” Are you and I merely existing? Or are we living our Christian faith as men fully alive? Recall the famous words of Pope Emeritus Benedict XVI: “You were not made for comfort; you were made for greatness.” Any greatness that we might merit as Catholic men depends upon this fight for holiness. It is the same fight Jesus Christ fought in the desert and the same fight our Christian forefathers fought in order to hand down the faith. Woe to us if we do not pick up the weapons of the Spirit – offered to us freely – and accept them bravely and gratefully! Courage, confidence, and humble reliance on God’s infinite resources are called for here as we engage. Forward! Into the breach!

The Practices of a Committed Catholic Man

Given these reflections on Catholic manhood, we move to the practical, that is, how to live like a Catholic man. What practices can help us to take up our cross and follow our King?

If we think of soldiers who do not remain in strong physical and mental shape and who fail to practice the essential combat arts, we know they will not be ready for battle and will be a danger to themselves and their comrades in arms. The same is true for Catholic men; those who do not prepare and strengthen themselves for spiritual combat are incapable of filling the breach for Christ.

While there are many habits and devotions that a Catholic man can form, I charge you with keeping these seven basic practices on a daily, weekly, and monthly basis. If these practices are not (yet) part of your life, start now!

DAILY

1. Pray every day. Each Catholic man must start his day with prayer. It is said, “Until you realize that prayer is the most important thing in life, you will never have time for prayer.” Without prayer, a man is like a soldier who lacks food, water, and ammunition. Set aside some time to speak with God first thing each morning. Pray the three prayers essential to the Catholic faith: the Our Father, the Hail Mary, and the Glory Be. Pray also at every meal. Before food or drink touches your lips, make the Sign of the Cross, say the “Bless us, O Lord” prayer, and end with the Sign of the Cross. Do this no matter where you are, with whom or how much you are eating. Never be shy or ashamed about praying over meals. Never deny Christ the gratitude that is due to Him. Praying as a Catholic man before every meal is a simple but powerful way to keep strong and fill the breach.

2. Examine your conscience before going to sleep. Take a few moments to review the day, including both your blessings and sins. Give God thanks for blessings and ask forgiveness for sins. Say an Act of Contrition.

3. Go to Mass. Despite the fact that attending weekly Mass is a Precept of the Church, only about one in three Catholic men attend Sunday Mass. For large numbers of Catholic men, their neglect to attend Mass is a grave sin, a sin that puts them in mortal danger.

The Mass is a refuge in the Spiritual Battle, where Catholic men meet their King, hear His commands, and become strengthened with the Bread of Life. Every Mass is a miracle where Jesus Christ is fully present, a miracle that is the high point not only of the week, but of our entire lives on Earth. In the Mass, a man gives thanks to God for his many blessings and hears Christ send him again into the world to build the Kingdom of God. Fathers who lead their children to Mass are helping in a very real way to ensure their eternal salvation.

4. Read the Bible. As St. Jerome so clearly tells us, “Ignorance of the Sacred Scriptures is ignorance of Christ.” When we read God’s word, Jesus is present. Married men, read with your wife and your children. If a man’s children see him read the Scriptures, they are more likely to remain in the Faith. My brothers in Christ, this I can assure you: men who read the Bible grow in grace, wisdom, and peace.

5. Keep the Sabbath. From the creation of Adam and Eve, God the Father established a weekly cycle ending with the Sabbath. He gave us the Sabbath to ensure that one day out of seven we will give thanks to God, rest, and be refreshed. In the Ten Commandments, God asserts anew the importance of keeping the Sabbath.

With today’s constant barrage of buying and selling and the cacophony of noisy media, the Sabbath is God’s respite from the storm. As Catholic men, you must begin, or deepen, keeping the holiness of the Sabbath. If you are married, you must lead your wives and children to do the same. Dedicate the day to rest and true recreation, and avoid work that is not necessary. Spend time with family, attend Mass, and enjoy the gift of the day.

MONTHLY

6. Go to Confession. At the very start of Christ’s public ministry, Jesus calls on all men to repent. Without repentance from sin, there can be no healing or forgiveness, and there will be no Heaven. Large numbers of Catholic men are in grave mortal danger, particularly given the epidemic levels of pornography consumption and the sin of masturbation. My brothers, get to Confession now! Our Lord Jesus Christ is a merciful King who will forgive those who humbly confess their sins. He will not forgive those who refuse. Open your soul to the gift of our Lord’s mercy!

7. Build fraternity with other Catholic men. Catholic friendship among men has a dramatic impact on their faith lives. Men who have bonds of brotherhood with other Catholic men pray more, go to Mass and Confession more frequently, read the Scriptures more often, and are more active in the Faith.
Proverbs tells us: “As iron sharpens iron, so one man sharpens another” (27:17). I call on each of our priests and deacons to draw men together in their parishes and to begin to rebuild a vibrant and transforming Catholic fraternity. I call on laymen to form small fellowship groups for mutual support and growth in the faith. There is no friendship like having a friend in Christ.

Question 2: How does a Catholic man love?

Now let us consider masculine love. This is not easy to do because the word love has almost lost its meaning in today’s society. It is a word that men have even become uncomfortable using. Why is this? What does the word now imply? A mere feeling? Something passing? A four-letter word useful for marketing and greeting cards but for little else?

Christ makes clear that central to His mission is love. “Love one another as I have loved you” (John 15:12) He says with passion, but without a hint of sentimentality. All of our Lord’s teachings boil down to this command. Love is not a side-job; it is the mission itself. Yet, we can only love as we are created, and therefore, we can only love as men. So, how do men love?

For decades now, a model for manhood has been fashioned in the fictional British spy character named James Bond. Various actors have taken turns portraying this man who, in several adventures, has proposed what it means to be “manly,” yet Bond remains an enigma. Like the women that he uses in the films, the ones who watch him find themselves wanting to know him. He is never a father, nor does he accept responsibility for or love one woman. In him, we see a man whose relationships are shallow and purely utilitarian. Indeed, “James Bond is a male character whose name is the height of irony. He is 40 years old and has no bonds. He is actually pathetic.”13

How different this is from Jesus Christ! Is there fear in Him? Not in the least! Who is more of a man, the one who runs away or the one who can face the responsibilities and challenges of relationships, family, and intimacy? Could a man fearful of self-gift be a true disciple of Christ? In fact, can such a man love at all?

James Bond’s name is the height of irony because he is a man with no bonds. Yet true masculine love will always build bonds! On the Cross and through the Eucharist, Jesus gives his very blood to bind us to Himself in love. At the Last Supper, offering us the Eucharist, His prayer to the Father is “that they may be one even as we are one” (John 17:11). As He proclaims, His committed, binding love will “draw all men to himself” (John 12:32). In its Latin root, the word religion implies “binding together.” Thus, it is no wonder that in a culture of broken bonds, so fearful of commitment, we often hear, “I’m spiritual, but not religious.” Satan is also “spiritual, but not religious”! A man who lives life without a single, self-giving bond in his life deserves our pity, not our admiration.

In this context, I must mention what is called machismo and call Catholic men to rise above this tendency. The display of machismo attempts to seek safety in an image of toughness and emotionless living. However, it is merely a thin outer mask covering a deep inner fear of true bonds with others, bonds that come with true relationship and make one’s life rich and meaningful. Behind the mask, as any mature person can see, is a man stuck in adolescent fear of vulnerability. In most cases, he has himself been badly hurt and is repeating a cycle learned in childhood.

Instead, the true love of Christ is centered on willing the good of the other, on pouring oneself out in charity for others. This is how the Son reveals the Father’s love: “As the Father has loved me, so have I loved you…This is my commandment, that you love one another as I have loved you” (John 15: 9, 12). In Christ, we see that sacrifice is at the heart of love. Only the man who has fought the interior battle of self-mastery against sterility, the man who lays down his life for others, can avoid stagnancy and self-absorption. Never doubt that this sacrifice is worth the suffering! Our Lord encourages men in saying, “greater love has no man than this, that a man lay down his life for his friends” (John 15:13).

Three Masculine Loves: Friend, Husband, Father

1. A Friend in Christ – Bands of Brothers

At the very inception of his ministry here on earth, Jesus called other men to join Him. What was He teaching us here? We see that Jesus called His disciples to Himself in such a way that they would form deep bonds of friendship and brotherhood. At the last supper, He specifically said to them, “No longer do I call you servants. For the servant does not know what the Master is doing; but I have called you friends, for all that I have heard from my Father I have made known to you” (John 15:15). This friendship with God is possible, a true brotherhood with Jesus, because we have the same Father. Do you, my sons, have true brothers in Christ in your life?

Throughout all of history, including the history of Christianity, important movements were spurred on by bands of brothers, friends in Christ. The Early Church Fathers St. Gregory Nazianzen and St. Basil were great friends and co-workers in the defense of Christ as they stood for the truth and defeated early heresies threatening the Church. St. Benedict and his monastic companions established communities of men that preserved and furthered Western culture in the face of barbarian destruction. This veritable fortress protecting truth, goodness, and beauty was built upon the stable and rich life of Christian brotherhood and friendship. St. Francis of Assisi and St. Dominic each started bands of brothers in service to the poor and in defense of the truth. The early founders of the Society of Jesus, St. Ignatius of Loyola and St. Francis Xavier, influenced countless other men, brought about great renewal in the Church, and evangelized to the furthest reaches of the world. In the 20th century, we see the friendship between C.S. Lewis and J.R.R. Tolkien and their brother “Inklings” as indispensable in the growth and flourishing of their own literary and apologetic gifts.

What is friendship? Who is a friend? The Scriptures tell us, “A friend is a friend at all times, and a brother is born for the time of adversity” (Proverbs 17:17). I am convinced that if men will seek true brotherhood, the adversities we face today will solidify bands of brothers who will be lauded in Heaven!

Therefore, men, ask yourself: what are your friends like? Do you have friends with whom you share the mission of holiness? Often young men will go to the seminary and discover the difference made by Christ-centered friendships, and their lives are transformed. This friendship is not limited to religious orders and priests. The renewal of masculinity cannot happen without banding together as brothers and true friends. In my own life, ever since my first year as a priest, I have been richly blessed by brother priests in the Jesus Caritas Fraternity.14 Their commitment to Eucharistic adoration and simplicity of life, their fidelity to Christ in celibacy and daily prayer, their fraternal love, wise counsel, and encouragement have richly influenced and inspired me to persevere in my own mission in Christ. It has been a joy to see how fraternity in our diocese has grown and flourished through your participation in our Men’s Conferences, Knights of Columbus, That Man is You, Cursillo Movement, and other such groups and events. There is room to grow, of course, but already the fruits of the Spirit are evident among these Catholic brothers and friends.
Conversely, we have seen what happens when men, young and old, do not form or sustain healthy friendships. Many, looking in the wrong places, find themselves in the false brotherhood of gangs, or without brotherhood at all, isolated and alone, and lacking these critical formative experiences of accountability and the trusted fellowship that only true friendship provides.

Studies have shown that many men today are living friendless lives.15 This has its effect on marriages where men have no emotional support apart from their wives, as well as on children, who should see true friends in the lives of their parents but often do not. What a blessing to have the presence of good faithful friends to provide the encouragement and accountability we need to be free! Indeed, as the Scriptures tell us, “as iron sharpens iron, so one man must sharpen another” (Proverbs 27:17).

2. Man as Husband – the Purpose of Masculine Erotic Love

Next, let us seek to understand more deeply man’s calling to spousal love. Every man is made to live as a husband and a father in some way: “God assigns the dignity of every woman as a task to every man.”16 Each man is called to commit and give of himself completely. For most men, this call is marriage while for others, this call is to the priesthood or to some other sincere and total self-gift in God’s service. Yet, in our day, such commitment is often seen as settling for something conventional, even boring; something that limits freedom or threatens love. Nothing could be farther from the truth! Instead, I remind you of the words of St. Josemaría Escrivá: “[T]here is a need for a crusade of manliness and purity to counteract and nullify the savage work of those who think man is a beast. And that crusade is your work.”17

Preparation for this sincere and complete spousal gift coincides with a man’s growth into masculinity. The “single years” of a young man’s life are for this formation, not a time of mere passive waiting, much less indulgence of sin. “Youth was not made for pleasure, but for heroism,” says Paul Claudel, the great French Catholic playwright. I urge you, young men, to prepare for marriage even before you meet your (future) bride. Such training in sacrifice is to love your bride before you meet her, so that you may one day say, “Before I knew you, I was faithful to you.”

Through spousal love, men live out a strength that endures, a strength for which the world longs, and a strength that will stabilize a crumbling society. True, this love is not free from periods of difficulties and suffering. No vocation is! However, with St. Paul, we “consider that the sufferings of this present time are as nothing compared with the glory to be revealed” (Romans 8:18). There is glory in man’s calling to be a husband.

When the great St. John Paul II spoke of a “spousal meaning of the body,” he implied that we men are all called in some way to spousal love.18 That is, a committed love, a love that gives life, seeking the good of those to whom the man has committed. When a man is called to spousal love in marriage and family life, the priesthood, or some consecration to the Lord, he is called to a great and meaningful life. Indeed if we run from this battle because of its challenges, we will be left empty. Those who arrive at the judgment seat of God, after this life, without the scars of a sacrificing husband, will “hold their manhoods cheap whilst any speaks who fought with us.”19

Let me now speak specifically to men called to conjugal love in marriage. This is a calling to the dignity and beauty of that union that is symbolic of Christ’s spousal love for the Church. St Paul explains this relationship in his instruction to husbands, saying

Husbands, love your wives, as Christ loved the church and gave Himself up for her, that He might sanctify her, having cleansed her by the washing of water with the word, that He might present the church to Himself in splendor, without spot or wrinkle or any such thing, that she might be holy and without blemish. Even so husbands should love their wives as their own bodies. He who loves his wife loves himself. For no man ever hates his own flesh, but nourishes and cherishes it, as Christ does the church, because we are members of His body. ‘For this reason a man shall leave his father and mother and be joined to his wife, and the two shall become one flesh.’ This is a great mystery, and I mean in reference to Christ and the church. (Ephesians 5: 25-32)

Marriage in Christ is not merely a human endeavor. It is higher; it is a “great mystery.” The human desire for love is, in a way, a longing for infinite and eternal love. In the Sacrament of Marriage, human love is caught up in the infinite and eternal love of God.20 This is the glory, men! Called to marriage, you are called to be as Christ to your bride. Because this love unites you and your spouse sacramentally with the infinite love that Christ has for each of you, your sacramental marriage overcomes the limits of natural marriage and achieves the infinite and eternal character to which every love aspires.

Here we come to the epicenter of the masculine battle in our time, the nexus of life and love that is God’s gift of sexuality. The need to develop chastity in your life, my sons, cannot be emphasized enough.
While much of our culture may not fully understand or encourage this commitment, the grandeur of spousal love to which we are called, we should in no way be discouraged. Rather, consider how blessed we are to be called to proclaim this truth in a time when it is most needed. In doing so, you radiate the light of Christ in an area of society so darkened by what has always threatened spousal love. Our Catechism names them clearly: “discord, a spirit of domination, infidelity, jealousy, and conflicts that can escalate into hatred and separation… self-absorption, egoism, pursuit of one’s own pleasure.”21 We could add here the use of pornography, always toxic to both the participants and the observers, and the consumptive “hook-up” subculture that removes sexual encounters entirely from the spousal relationship.

How did it come about that a culture so steadfast in supporting marriage and spousal commitment two generations ago became a culture that has reduced sexuality to mere pleasure and self-serving ends? The answer is the Sexual Revolution. For many, the Sexual Revolution promised “free love” and liberty from the shackles of old ideas about masculinity and femininity. What resulted was the separation of sexuality from the commitments of marriage and a widespread option for sterility (chemical and surgical sterilizations), amounting to a denial of what is most essentially masculine and feminine in the person. Worse, the Sexual Revolution ushered in the scourge of abortion, pornography, and sexual abuse so rampant in recent decades. Instead of real and authentic love, this false “liberty” offers cheap pleasures that mask a deeper loneliness and pain. Instead of the security of traditional family bonds, it leaves children longing for the stability of a mother’s and a father’s love. Instead of the freedom that comes with accepting the truth of God’s design for human love between a man and woman, the Sexual Revolution has arrogantly rebelled against human nature, a nature that will never thrive in confusion and lack of self-control. Indeed, the “love” promised by the Sexual Revolution has never been found. In its wake is wreckage, countless broken hearts bound by fear of more pain, broken lives, broken homes, broken dreams and broken belief that love is even possible. This is the rotten fruit of the Sexual Revolution.

It stands to reason that if love is our deepest desire and longing, destroying love will cause us the most pain, the deepest wounds. Thus, where do we start? Where do we begin to rebuild? What do we repair first?

My sons and brothers, we must begin with ourselves.

If I may return to the analogy of the athlete, we see that no champion achieves greatness without discipline in practice or without training to pursue greatness in his sport. He must be a master of himself; he must possess self-mastery. For the man called to live conjugal love, this self-mastery finds its culmination in the virtue of chastity. We need to see masculine chastity for what it is, whereas too often, this virtue is seen in negative light, as something weak. Nothing could be more false! Chastity is strength and a rejection of slavery to the passions. Christians have always believed that chastity, whether in marriage or celibacy, is a freedom from the enslavement to sin and our passions.

To understand chastity, we must understand God: “God is love and in Himself He lives a mystery of personal loving communion. Creating the human race in His own image… God inscribed in the humanity of man and woman the vocation, and thus the capacity and responsibility, of love and communion.”22 The love we live as men is a participation in and a demonstration of God’s love. As equal sharers in dignity, women, of course, also demonstrate God’s love, and yet there is a difference in how we do so. For both men and women, “Sexuality affects all aspects of the human person in the unity of his body and soul. It especially concerns affectivity, the capacity to love and to procreate, and in a more general way the aptitude for forming bonds of communion with others.”23 The virtue of chastity is the…
“…integration of sexuality within the person and thus the inner unity of man in his bodily and spiritual being. Sexuality, in which man’s belonging to the bodily and biological world is expressed, becomes personal and truly human when it is integrated into the relationship of one person to another, in the complete and lifelong mutual gift of a man and a woman.”24

Chastity allows us to master and properly live out this calling to be men of authentic communion.
Here, let me recall Jesus’ crucial words regarding “everyone who looks at a woman lustfully”; he has “already committed adultery with her in his heart” (Matthew 5:28). This leads me to call specific attention to those acts that are (wrongly) considered “normal” and even encouraged for men in today’s culture. Here I am speaking of pornography and masturbation. The damaging effects of these hidden and narcissistic habits train the man in a direction that is the exact opposite of love. He learns nothing more than to use others. Instead of life-giving and self-emptying love, he learns to settle for self-absorbed, sterile pleasures. Recall again Jesus’ words: You have heard it said ‘You shall not commit adultery.’ But I say to you that everyone who looks at a woman with lust has already committed adultery with her in his heart. If your right eye causes you to sin, tear it out, and throw it away; it is better for you to lose one of your members than for your whole body to be thrown into hell. And if your right hand causes you to sin, cut it off and throw it away; it is better for you to lose one of your members than for your whole body to go into hell. (Matthew 5:27-30)

With these prophetic words, Jesus foresees modern pornography that feeds the lust of the eyes. He uses hyperbole, strong words, for men to gouge out their eye and cut off their hand in order to drive home that urgent action is needed. Pornography not only leaves a man in danger of Hell, but it also destroys the bonds with his spouse, a destruction wrought like adultery. In other words, think of pornography as just as serious and no less grave than adultery. To attempt to love another person while engaging in this practiced narcissism, without being transformed by mercy, will surely bring grave harm.

When battling pornographic temptations, it is important to consider honestly the factors surrounding the temptation. For most men, these include loneliness, boredom, anger, insecurity, and stress. Simply understanding the context of a temptation prompts us to invite God to send His grace to begin to overcome the devil’s tactics. The Sacrament of Confession is the place of superabundant grace and support. Jesus said, “Blessed are the pure of heart, for they shall see God” (Matthew 5:8). This is not a promise merely to be attained in Heaven! This promise is to begin for us now, in our everyday lives. The saints attest to this truth. Through building purity of heart, men, you will not only see God in the women in your lives but also in yourselves, also the “image of God”! Even if the darkness seems insurmountable, Christ never abandons us. As a priest, I treasure the honest encounter in confession with those who want the Lord’s healing. It is a blessing to work with men in the fight to turn the tide from false to real love.

Imagine with me how different our world would be for our wives, sisters, and daughters if men lived this interior strength of chastity. In our time, we hear of such high rates of sexual assaults in our society, especially on college campuses. Is this not a time for a renewal of masculine chastity? Is this not a time for men to build up the virtue of temperance through fasting and prayer amidst brothers? Is this not a time to consider more deeply St. John Paul II’s proclamation that the “dignity of every woman is a task given to every man?”

Masculine chastity is a “long and exacting work” that we should be proud to undertake!25 Imagine standing before the throne of God on judgment day, where the great saints of ages past, who themselves dealt with preeminent sins in their own day, will say to each other, “We dealt with the trouble of lust in our day, but those 21st century men! These happy few battled the beast up close!” We can help each other and other men around us to strive for self-mastery, as this is best addressed among brothers. I encourage you to put aside your fears and insecurities, those that keep you from engaging head on in the fight for chastity. Christ wants to help men be formed after His own heart in each confessional of the Church and at each Mass where the power of His Blood poured out on the Cross offered in Holy Communion.

3. Fatherhood is Essential

Fatherhood changes history. In the Gospel according to Matthew, where “Abraham was the father of Isaac, and Isaac the father of Jacob, and Jacob the father of Judah and his brothers…” forty-two (42) fathers lead up to Joseph, the adoptive father of Jesus. In the words of St. John Paul II, fatherhood is essential to the flourishing of the world:

In revealing and in reliving on earth the very fatherhood of God (cf. Eph 3:15), a man is called upon to ensure the harmonious and united development of all the members of the family: he will perform this task by exercising generous responsibility for the life conceived under the heart of the mother, by a more solicitous commitment to education, a task he shares with his wife (cf. Gaudium et spes, 52), by work which is never a cause of division in the family but promotes its unity and stability, and by means of the witness he gives of an adult Christian life which effectively introduces the children into the living experience of Christ and the Church.26

All men are called to fatherhood in some way: Becoming mothers and fathers really means to be fully realized, because it is to become similar to God. This is not said in the newspapers, it does not appear, but it is the truth of love. Becoming dad and mom makes us more like God…you are called to remind everyone that all the baptized, even though in a different way, are called to be a father or mother.27
Like masculinity itself, perhaps fatherhood has never been a widely-pondered topic among the philosophers because it has always been presumed, its meaning fairly obvious. This is no longer true. In his book, Crossing the Threshold of Hope, St. John Paul II writes of the attack on fatherhood in modern society: “This is truly the key for interpreting reality […] original sin, then, attempts to abolish fatherhood.”28 The great pontiff of the family points to our first parents’ original act of disobedience, which cost them and us our original innocence and freedom from bodily death, and in original sin, we find a primordial rebellion against God’s fatherhood, a desire to remove fatherhood itself. This is our enemy’s underlying plan: to remove our reliance on God, the benevolent Father. To do this, Satan’s primary strategy is to damage and abolish human fatherhood, in the man and relationship where each of us first glimpses what God’s fatherhood might be like.

Today’s attack on fatherhood, and by extension, motherhood, is multi-pronged and breathtakingly damaging. 41% of children are born into unmarried homes in our day, an increase of 700% from 1950, when the out-of-wedlock birthrate was a mere 6%. These children are not fatherless because of some sweeping physical conflict, like World War II, which caused many wounds of fatherlessness, but rather because, far worse, fathers’ own willed absence is happening on a massive scale. It is not hard to see how men’s fears of fatherhood find a legion of support in today’s culture of self, encouraging men to flee from this beautiful gift in pursuit of their own desires. The child is forced to ask the question: “Where is my Daddy?” What then is the impact on a child’s heart, on his or her understanding of the world, of love, and of the Heavenly Father, when the answer to this question is “He left us,” or “I don’t know,” or “From the sperm bank, and he left no contact address”?


Catholic men also contribute far too regularly to this same scandal that devastates the heart of a child and makes too many women in our culture live as if they were widows! The ache of the fatherless child’s heart cries out to Heaven: “He will not ignore the supplication of the fatherless, nor the widow when she pours out her story…and the Lord will not delay, neither will He be patient with them, till He crushes the loins of the unmerciful and repays vengeance on the nations” (Sirach 35:14, 18). Why do the widows and the fatherless cry out? They have lost their protectors and providers! There is an unnatural void of the one called upon by God “to ensure the harmonious and united development of all the members of the family.”29 It is because of this loss, this void caused by men’s absence, that we have always naturally, traditionally, lamented fatherlessness.

There are those in our culture today, however, who do not want us to see fatherlessness as unnatural or lamentable. Do not be fooled by those voices wishing to erase all distinctions between mothers and fathers, ignoring the complementarity that is inherent in creation itself. Men, your presence and mission in the family is irreplaceable! Step up and lovingly, patiently take up your God-given role as protector, provider, and spiritual leader of your home. A father’s role as spiritual head of the family must never be understood or undertaken as domination over others, but only as a loving leadership and a gentle guidance for those in your care. Your fatherhood, my fatherhood, in its hidden, humble way, reflects imperfectly but surely the Fatherhood of God, the Father to those whom the Lord has given us to father. What does it mean to “father”? In a reflection on fatherhood, Pope Francis explains: “When a man does not have this desire [for fatherhood], something is missing in this man. Something is wrong. All of us, to exist, to become complete, in order to be mature, we need to feel the joy of fatherhood: even those of us who are celibate. Fatherhood is giving life to others, giving life, giving life.”30 This is why fatherhood – living out one’s vocation to fatherhood, whether that fatherhood is bound up in physical marriage or spiritual marriage in the priesthood or religious life – is absolutely essential for a man to live out the fullness of his meaning in life. We speak of the Church Fathers, the Desert Fathers, our pope as Holy Father, and, for good reason, our priests as “Father”.

To fully live, all men must be fathers and live out their fatherhood! We cannot “become like God,” my sons and brothers, without this understanding and this movement of the heart followed by decisive action. If you do not embrace the spousal and fatherly vocation God has planned for you, you will be stuck in the impotence of the “seed” that refuses to die and refuses to give life. Don’t settle for this half-life! The question for every man is not, “Am I called to be a father?” but rather, “What kind of father am I called to be?”

Grandfathers, You Are of Great Importance

I wish to speak a word to you who are grandfathers. Few cultures have ever expected less and shown such indifference to those like you who have battled and who have tested wisdom to offer their children and grandchildren. The world tells you that your time of influence is at an end and that it is time to retire, that is, to resign your post of fatherhood. Don’t believe it! Grandfathers matter greatly.

I have the privilege of being named after my grandfathers: Thomas Tighe Olmsted and P. James Hughes. Each in his own way fathered me alongside my own Dad. Grandpa Jim drew upon his Catholic faith to face with dignity and hope the early death of his wife, my grandmother, from cancer. Without giving into despair or self-pity, he struggled mightily to keep the family of six together and to provide for the children – the youngest of whom was my mother – during the very difficult years of the Great Depression. The memories I treasure most about Grandpa Jim were of his peaceful spirit, his Irish humor, and his sincere devotion to the Church. Grandpa Tom had an even greater impact on my life, even though he was never baptized. Beside him, I learned to care for walnut trees and watermelons, pumpkins and squash, horses and cattle, chickens and hogs. Amidst the many activities needed to make a living on our farm, I learned from Grandpa Tom and my Dad the importance of being a good neighbor, of telling the truth no matter the cost, and of having a deep respect for “Mother Nature.” When I was ordained a priest, I chose a biblical saying for my First Mass card, one that captured what I had learned from my grandfathers: “This is what the Lord asks of you: only this, to act justly, to love tenderly and to walk humbly with your God” (Micah 6:8).
Grandfathers, you are an essential and treasured gift to your families, and I encourage you to continue to be strong for them, to share your wisdom with them, and to fight for them. Remember Jesus’ earthly grandfather, St. Joachim, who lived a life faithful to God. In his advanced years, God the Father blessed St. Joachim and his wife, St. Anne, with the great gift of Mary, our Blessed Mother. Let every grandfather be reminded that even when the routine of daily life may appear to be insignificant, we never know what great plans God has for the last years of our lives.

Hope in the Shadows of Lost Fatherhood

I would now like to say a special word to those of you, my sons, who have suffered the absence of your own father. There are many reasons why men abandon their responsibilities, or even if they remain, stay distant, as a result of the lack of positive experience of fatherhood in their own lives. This wound in your heart may not yet have healed. Certainly fatherlessness is never God’s plan. Do not give in to discouragement, however, and do not lose hope. The Church is always called to reveal God the Father. Allow Christ to show you the Father who never abandons his children, but rather offers his only begotten Son. If you have not already done so, allow Christ to guide you in order to see your father as He sees him. Jesus will not leave you without the grace necessary to forgive and heal your father. This may happen in conjunction with the graces offered to you through your spiritual fathers, your priests, in the Sacrament of Reconciliation. Through your discovery of the Fatherhood of God, our loving, eternal Father, you will be witnesses to the only fatherhood that never fails.31

Finally, I want to offer a special word for those men who know that they have failed in their fatherhood. This is true to a greater or lesser degree in each and every one of us. This can happen through addiction, abandonment, marital conflict, emotional and spiritual detachment, failing to guide the family in faith, abortion, physical and/or emotional abuse, or the countless ways that we obscure the image of God as the loving Father. I stand with you as an imperfect father, asking God the Father to make up for the ways that we fail in this greatest of masculine missions. It is important to acknowledge the enemy’s tactics; Satan will attempt to drag us down into a despair that can lead us to abandon our fatherhood even further because of our sins. Yet we must never give up, my sons! Pray and be renewed in the Sacrament of Reconciliation. Christ strengthens us through Confession and the Holy Eucharist to spend ourselves in rebuilding fatherhood in whatever way possible.

Conclusion: Sent Forth by Christ

The best friend of St. Gregory Nazianzen was St. Basil. When, as young men in their early 20s, their personal search for a deeper understanding of the Christian faith led them by separate paths to Constantinople, they soon developed a deep respect for one another. St. Gregory’s description of this friendship is hopeful: “…if this is not too much for me to say, we were a rule and standard for each by which we learned the distinction between what was right and what was not.”32 Their friendship inspired each to grow in virtue and freedom, to be less concerned for self and more eager to place his life at the service of others. I hope that each man reading this Exhortation will experience, if he has not already done so, the blessing of good friendships like the ones between the saints. I cannot imagine what my own life would be like without the good friends God has given me.

I hope, too, that you will take what is helpful in my message, bring it to the Lord in prayer, and go forward confidently in your vocation as men. Our life in Christ is not one of “do’s and don’ts,” but an adventure in authentic freedom. Embrace that freedom in order to place your life at the service of Christ, beginning in your home and radiating into the world.

Where is the Faith of our Fathers now?

As I write this exhortation, videos are being released documenting the barbaric practice of selling baby body parts by Planned Parenthood. Since this infamous agency receives around half a billion dollars each year from the U.S. Government, funds to carry on their slaughter of innocents, no American citizen, and certainly no man, can remain silent about this travesty of our times. We need to get off the sidelines and stand up for life on the front lines. We need faith like that of our fathers who defended the children of previous generations and who gave up their own lives rather than abandon their faith in Christ. My sons and brothers, men of the Diocese of Phoenix, we need you to step into the breach!

The Catholic martyrs of England inspired Frederick W. Faber to write the hymn “Faith of our Fathers” in AD 1849. As Faber paid tribute to the men who refused to deny Christ “in spite of dungeon, fire, and sword,” he also issued a call to arms for the men of succeeding generations. Join me in praying that we, men of the 21st century, will make the words of this verse our own:

“Our Fathers, chained in prisons dark,
Were still in heart and conscience free:
How sweet would be their children’s fate,
If they, like them, could die for Thee!
Faith of our Fathers! Holy Faith!
We will be true to thee till death.”


Promulgated on the Feast of the Archangels, September 29, 2015
+Thomas J. Olmsted
Bishop of Phoenix


1 Center for Applied Research into the Apostolate. Frequently Requested Church Statistics, 2014
2 Pope St. John Paul II, Ecclesia in America, 3, 5
3 Interview, September 19, 2013
5 Homily, June 14, 2015
6 Gaudium et spes, 32
7 Gaudium et spes, 32.
8 General Audience, April 15, 2015
9 Opening mass, October 22, 1978
10 February 2015
11 Gaudium et spes, 22
12 Laudato Si, 204
13 Dr. Paul Vitz, Lecture, February 21, 2015
14 See Appendix for description and call to form these groups among laymen. 15 Social Isolation in America: Changes in Core Discussion Networks over Two Decades. http://www.jstor.org/stable/30038995
15 Social Isolation in America: Changes in Core Discussion Networks over Two Decades. http://www.jstor.org/stable/30038995
16 Pope St. John Paul II, Catechesis on Human Love, 100:6
17 St. Josemaría Escrivá, The Way
18 Pope St. John Paul II, Catechesis on Human Love, 14:5
19 Shakespeare, Henry V.iv.3
20 Gaudium et spes, 48
21 Catechism of the Catholic Church, 1606
22 Catechism of the Catholic Church, 2331
23 Catechism of the Catholic Church, 2332
24 Catechism of the Catholic Church, 2337
25 Catechism of the Catholic Church, 2342
26 Pope St. John Paul II, Familiaris Consortio, 25
27 Pope Francis, Address, June 15, 2015
28 Pope St. John Paul II, Crossing the Threshold of Hope, New York: Knopf, 1994, 228
29 Familiaris Consortio, 25
30 Homily, June 26, 2013
31 Adapted from Evangelium Vitae, 99
32 “On St. Basil the Great,” Funeral Orations (The Fathers of the Church, Vol. 22), 27


New homepage: Breath of life

I find it funny when Christian counselors or people who are involved in pastoral care keep on repeating the "mantra" that you should not give advice to someone, but rather help him or her finding it out themselves while at the same time "guiding" them into exactly the very direction the advice would have gone. This is what people usually refer to as manipulation. To help someone find out things by himself or herself has its place in counseling - as well as an advice has.

Ja keine Ratschläge geben – das hört man schon beinahe Mantra-mäßig von allen, die irgendwie mit dem Thema Ratgeber, Therapie, Seelsorge oder was auch immer zu tun haben. Gutgemeinte Ratschläge hören die Leute genug, man solle ihnen lieber helfen, selbst auf Änderungsvorschläge zu kommen, Ratschläge sind nur eigene Erfahrungen, da will sich nur einer selber reden hören usw. – alles Argumente, die hierfür herhalten sollen.

Prinzipiell ist das ja auch alles richtig – irgendwie. Natürlich ist es gut, wenn Menschen selbst drauf kommen, wie sie ihr leben ändern können. Natürlich beruhen viele Ratschläge auf eigenen Erfahrungen und manch einer mag sich gerne selbst reden hören. Und natürlich beruhen viele dieser Ratschläge manchmal auch auf einer „Alltagspsychologie“ oder auch „Hobbypsychologie“.

ABER:

Nicht jeder kommt selbst drauf – auch mit der besten Begleitung nicht. Nicht jeder will auch selbst drauf kommen und muss zum eigenen Besten vielleicht das zu hören bekommen, was er hören sollte – nicht das, was er hören oder tun will.

Auch mancher Ratgeber, Seelsorger oder Therapeut hört sich selbst gerne reden. Und greifen wir nicht alle auf eigene Erfahrungen zurück? Niemand kann in die Haut des anderen schlüpfen.

„Das Herz freut sich an Salbe und Räucherwerk, und süß ist der Freund, der wohlgemeinten Rat gibt.“

(Sprüche 27,9 Luther 1984)

Einem wahren Freund geht es nicht darum, mich mit irgendwelchen billigen Sprüchen abzuspeisen. Er will mein bestes und somit ist sein Rat für mich Gold wert und ich werde mir bei wichtigen Angelegenheiten immer zuerst den Rat eines meiner besten Freunde einholen.

Auch im therapeutischen oder seelsorgerischen Verhältnis kann es durchaus Situationen geben, wo ein Rat von Nöten ist – gefragt oder ungefragt.

Mit Vorgaben, was als Ratgeber/Seelsorger/Therapeut zu tun und zu lassen ist, ist es so eine Sache: Viele davon sind zwar oft begründet, aber manchmal auch Mode-Erscheinungen. Sie sind nicht pauschal zu verwenden, da sonst vieles, das wertvoll gewesen wäre, verloren gehen kann.



Alle Unterstützung für aktive Schwule, aber keine für die, die erst gar nicht dorthin wollen?

Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben in der Regel ein breites Angebot an Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen zur Verfügung – wenn sie diese ausleben. Staatlicherseits dick subventioniert bleibt hier kaum ein Wunsch oder Bedürfnis unbefriedigt.
Will man/frau aber – aus welchen Gründen auch immer – dieses Leben verlassen oder erst gar nicht dorthin kommen, sieht es rabenschwarz aus.

Therapien

Ansprechpartner für psychotherapeutische Unterstützung: Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Auf eine Anfrage hin, ob es denn für Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen Unterstützung gibt – wohlgemerkt nicht (!) automatisch für Menschen, die „heterosexuell“ werden wollen, kam eine sehr standardisierte Antwort: Zunächst wird man darüber belehrt, dass 1973 die amerikanische Psychiatervereinigung APA Homosexualität vom DSM (Liste der psychischen Krankheiten) gestrichen hatte. Als Folge davon wurde das 1991 auch bei uns (hier: der ICD) so gehandhabt. Homosexualität sei keine Krankheit, sondern eine häufige Form menschlichen Zusammenlebens. Sie bedürfe deshalb keiner Therapie.

Abgesehen davon, dass dies keine Antwort auf die ursprüngliche Frage war (es ging nicht um eine „Therapie“ von Homosexualität, sondern um therapeutische Begleitung bei der Suche nach einem alternativen Leben!), wird hier – bewusst oder unbewusst – ein wesentliches Detail verschwiegen.

Die Tatsache, dass Homosexualität aus dem DSM bzw. ICD genommen wurde, beruhte keineswegs auf neuen medizinischen Erkenntnissen. Die lagen damals schlichtweg nicht vor – und tun dies auch heute nicht. Der Grund hierfür war allein politischer Art – ein erheblicher Druck der Schwulenbewegung. Selbst heute also lässt sich die DGPPN instrumentalisieren und verschließt politisch nicht korrekten Forschungen den Weg.

Weiterhin heißt es in der Antwort, die DGPPN lehne „reparative Therapien“ oder „Konversionstherapien“ entschieden ab. Auch hier: dies war nicht Gegenstand der Frage. Außerdem konnte ich keine Organisation und keinen Therapeuten hier in Deutschland ausfindig machen, der eine „Konversationstherapie“ anbietet. Auch hier geht die DGPPN der Schwulenbewegung auf dem Leim. Reparative Therapie und Konversionstherapie werden hier fälschlicherweise in einem Atemzug genannt, beschreiben aber etwas ganz anderes. Während eine Konversionstherapie die sexuelle Orientierung verändern will (es gibt mittlerweile tatsächlich Anzeichen für eine „Fluidität“ menschlicher Sexualität – sie ist also keineswegs in Stein gemeiselt!), konzentriert sich die Reparative Therapie auf einige der Faktoren, die zur Entwicklung gleichgeschlechtlicher Neigungen beitragen, etwa eine Störung der Geschlechts-Identität, unerfüllte legitime Bedürfnisse, ein gestörtes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil etc. Dies ist offenbar der DGPPN noch nicht einmal bekannt – sie bedient sich ungeprüft der Meinung von wissenschaftlichen Laien, die ihre eigene Agenda verfolgen. Selbst das Argument, Homosexualität sei eine „häufige“ Form menschlichen Zusammenlebens, ist wissenschaftlich irrelevant. Eine psychische Störung, die häufig auftritt, wird alleine dadurch ja auch noch nicht zum weniger pathologisch. Die Tatsache, dass es viele tun, macht etwas weder in moralischer noch in medizinischer Form „besser“ oder „schlechter“.

Als medizinischen „Beleg“ für die eigene Sichtweise führt die DGPPN an, es gebe keine empirische Evidenz (Nachweis) für günstige Effekte von Konversionsverfahren, wohl könne Patienten dadurch aber Schaden zugefügt werden. Erneut wird hier auf eine Verfahren polarisiert, dass weder bei uns allgemein angewandt noch gefragt wurde. Derart pauschalisierte Aussagen sind nicht wissenschaftlich und schon gar nicht ethisch vertretbar. Jeder Therapeut und jede Therapeutin kann dem Hilfesuchenden potentiell Schaden zufügen. Die Frage ist, ob dann die Therapieform als ganze oder der Therapeut Schuld hierfür trägt. Da die DGPPN sich offensichtlich noch nicht einmal mit den wissenschaftlichen Arbeiten hierzu befasst hat und alternative Therapiemodelle auch im Studium nicht Gegenstand der Lehre sind, kann sie hierzu auch keine gültige Aussage treffen. Würde man die von ihr getroffenen Aussagen auf alle Formen sexuellen Empfindens übertragen und damit alles mehr oder weniger als „normale“ Formen menschlichen Zusammenlebens hinstellen, würde dies zu absurden und unverantwortlichen Ergebnissen führen.

Die Mitarbeiterin der DGPPN (der ich noch nicht einmal böse Absicht unterstellen will!) weist weiterhin darauf hin, dass psychische Erkrankungen unabhängig von der sexuellen Orientierung „anhand der klinisch relevanten Symptome gemäß ICD-10 Kriterien klassifiziert“ werden und dementsprechend von Fachleuten therapiert werden sollen. Dies ist schon aus wissenschaftlicher Sicht ein unsinniges Vorgehen. Hier werden bewusst Faktoren und Ursachen ausgeklammert bzw. voneinander getrennt gesehen, die durchaus etwas miteinander zu tun haben können. Mit anderen Worten: Der Patient bekommt nicht die beste Hilfe, die verfügbar ist, da dies politisch nicht korrekt ist.

Womit wir beim Abschluss-Statement der DGPPN-Kollegin sind: "Direkt oder indirekt erfahrene Diskriminierung kann zur Entstehung psychischer Erkrankungen bei homosexuellen Menschen beitragen." Hier trägt die schwule Propaganda reiche Früchte: alles, was nicht politisch korrekt ist, ist „Diskriminierung“. Hier wird in unglaublicher Art und Weise unterstellt, dass Therapeuten, die oben genannten Ratsuchenden Hilfe anbieten, nicht wissenschaftlich arbeiten, sondern „diskriminieren“. So macht man es sich selbst sehr einfach – man muss sich erst gar nicht mit dem Thema in einer objektiven, wissenschaftlichen Herangehensweise befassen, sondern stellt Andersdenkende als Menschen zweifelhaften moralischen Charakters dar. Das ist nichts anderes als unselige Propaganda.

Die angestrebte Therapie, so die DGPPN, ziele nicht auf die Homosexualität ab, sondern auf die Konflikte, die in Verbindung mit religiösen, gesellschaftlichen und internalisierten Normen entstehen. Mit anderen Worten: der gute alte Leitsatz „Nicht der Homosexuelle hat ein Problem, sondern die Gesellschaft“. Ziel des Therapeuten sei es, dass sich der/die Homosexuelle wieder gut bei dem fühle, was er/sie tut und gegebenenfalls alle Einstellungen überwindet, die dem entgegen stehen. Das ist keine wissenschaftliche Therapie, das ist ideologisch motivierte politische Korrektheit par excellence. Hier fügt die DGPPN ihrerseits möglicherweise denen Schaden zu, die aus persönlichen, religiösen oder anderweitigen Gründen ein Ausleben ihrer Neigungen nicht für gut heißen können. Anstelle ihnen beizustehen und ihre Ansichten zu respektieren, sorgt die DGPPN noch für Schuld- und Schamgefühle und will ihnen Ansichten aufschwatzen, die nicht die ihren sind. Mit welchem Recht?


Die Krankenkassen

Hier hält man sich mit einer klaren Antwort auf die Anfrage bedeckt. Die AOK etwa geht erst gar nicht auf dieses Thema ein, sondern verweist allgemein auf Informationen zur Psychotherapie. Auch hier wird einem Ratsuchenden offenbar nicht weiter geholfen. Soll man vielleicht erst alle Therapeuten in der Gegend abklappern, um einen zu finden, der bereit ist, einem beizustehen?



Die Kirchen

Bei einem Pastor, einem Priester etc. Hilfe zu suchen, ist beinahe ein Glücksspiel. Manch einer wird hier das finden, was er/sie sucht, allerdings ist die Bandbreite der Haltungen, Meinungen, Ansichten und Herangehensweisen hier – selbst innerhalb einer Kirche – enorm. Wenige halten sich an das, was ihre eigene Lehrautorität verkündet. Viele handeln nach eigenem Gutdünken. Wirklich empfehlenswert ist dies für Betroffene nicht. Zu groß ist das Risiko hierbei, an „den Falschen“ zu geraten – mit unkalkulierbaren Konsequenzen.


Angebote im Bereich Lebensberatung und Seelsorge

Hier sieht die Lage etwas besser aus. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind von anerkannten Lehreinrichtungen zertifizierte Lebensberater und Seelsorger in der Regel theoretisch und praktisch sehr gut ausgebildet und erfahren. Natürlich führen diese Einrichtungen keine Therapien durch, eine seelsorgerische Begleitung oder eine Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann hier sehr hilfreich sein. Zu nennen sind hier etwa christliche Einrichtungen wie Wüstenstrom (www.wuestenstrom.de), das Weisse Kreuz (www.weisses-kreuz.de) oder Organisationen wie Jason International (http://jason-online.webs.com), der Partnerorganisation der internationalen, wohl ältesten Organisation auf diesem Gebiet: Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com).


Fazit

Der Standpunkt der DGPPN soll hier auf keinen Fall verteufelt werden. Selbstverständlich sind psychische Krankheitsbilder von entsprechenden Psychotherapeuten oder Psychiatern zu behandeln. Betroffene sollten hier keinesfalls zögern, Hilfe zu suchen. Nötigenfalls klärt ein Eingangsgespräch, ob der Therapeut/Arzt bereit ist, die Einstellung des Patienten zu akzeptieren und nicht dagegen zu arbeiten. Gleichwohl werden die meisten Betroffenen alleine dadurch nicht die Hilfe finden, die sie brauchen. Abgesehen davon hat nicht jeder von ihnen eine psychische Erkrankung. Deshalb ist ein TNetzwerk von Freunden, Seelsorgern, Lebensberatern, Therapeuten, Ärzten usw. nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Der DGPPN kann man nur wünschen, dass sie nicht das nachplappert, was andere ihr vorplappern, sondern sich als Teil eines Netzwerkes siieht und dieses – wie auch die Ratsuchenden und deren Überzeugungen selbst – respektiert.

Four Principles of Growth

Presented by David A. Matheson, LPC


(This article is a reprint from a paper presented by David Matheson at the 2003 NARTH Conference in Salt Lake City, Utah.)

INTRODUCTION

I am a therapist in private practice and am co-creator of Journey into Manhood (JiM), an experiential weekend for men seeking to change unwanted homosexuality. The JiM weekend is sponsored by People Can Change (PCC), a web based support organization that offers information, list-serves, and is beginning to coordinate face-to-face “JiM Groups” in a few major metropolitan areas. JiM and PCC are based to a large degree on the concepts I will be presenting.

Many men seeking to overcome homosexuality become frustrated and discouraged when they find that their feelings and attractions don't change as quickly or substantially as they had hoped. I believe that the reason these men become frustrated is because their efforts at change are not broad enough. By this I mean that their work, however intense and sincere, has not covered enough areas of life to bring about real change. For instance, a man might focus on overcoming sexual addiction but spend no time building healthy relationships with other men. Or, he may work on spiritual healing but give little attention to healing his emotional wounds.

Diminishing homosexual feelings and opening the way for heterosexuality to emerge seems to require efforts in four broad, overlapping areas. These are:


Masculinity (i.e., men changing have to feel manly and relate to other men)
Authenticity (e.g., getting out of the false self, facing real feelings in open relationships)
Need fulfillment (having those relationships, experiences, and opportunities that strengthen, nurture, and lead to joy and personal satisfaction)
Surrender (letting go of everything that prevents change from happening and letting in the things that restore growth processes)

These Four Principles are interdependent and synergistic. They are interdependent in that, in many instances, one principle cannot be lived without another being lived at the same time. They are synergistic in that they effect and are affected by each other and it is the interactivity of all the principles that causes substantial and lasting growth to occur.

Splitting these principles out is somewhat like putting a prism in white light, with white light representing the overall growth process. The prism shows us the different wavelengths that exist simultaneously in a whole beam of light.

My hope in splitting the change process out into these four “wavelengths” is to empower us to create whole growth processes, rather than to allow men to languish in incompletion.

THE PROBLEMS

To give context to the Four Principles, let me first characterize my view of the problems men with same-sex attraction (SSA) face. They have problems in four main areas:

1. Insufficient Masculinity. This refers to their feeling inadequate as men and having an insufficient connection with other men and to the masculine world. Men with SSA tend to be disconnected from the male world and from other men. And they are disconnected from their masculinity—from their own genderedness.
2. Inauthenticity. They are not just disconnected from their genderedness, but also from their most genuine feelings and impulses. As a brace against shame and deep fears of abandonment, they tend to interact with the world through a false self that has been carefully constructed so as to not arouse disapproval. They are not authentic.
3. Unmet Needs. With only limited access to their feelings, they tend to have difficulty perceiving their needs. They may also have beliefs about themselves and feelings of guilt that steer them directly away from meeting their needs. This means that their needs cannot be met, further weakening them emotionally and causing them to seek false means of self-nurture.
4. Emotional Rigidity. They tend to have difficulty making emotional shifts and being emotionally vulnerable. Their emotional and relational patterns tend to be rather rigid. Also, they often have deeply engrained thought and behavioral patterns.
I see all of these issues as reverberations and elaborations of painful childhood relationships where the boy was shamed and placed in double binds by his parents and peers. Most damagingly, he was placed in what I call a “gender double bind,” by the overall situation of his boyhood.

GENDER DOUBLE BIND

A double bind is a situation where there is no good way out—where there is pain or trouble no matter what you do. You are damned if you do and damned if you don’t. To quote the rock group The Cure: “If I go there will be trouble; If I stay it will be double.”

The men dealing with same-sex attraction that I and my colleagues have known over many years typically describe a particular family dynamic marked by double binds. This dynamic may be played out in a variety of ways, but the essence of it is that the boy is punished or hurt for being himself with his authentic personality, feelings, and needs.

The hurt and the punishment may be simply that his parents ignore his feelings and needs. Or it may be that he is disciplined or offended by a parent and then prevented from, or punished for, expressing his feelings about it. Or, more extremely, he may be abused and then beaten for crying. Parents, siblings, peers, teachers, and others can create double binds.

One of the worst double binds these boys experience involves their gender. They come to believe that it is bad to be a boy, or that they are unacceptable as a male. If they assert their masculinity, they are punished or shamed. On the other hand, they cannot abandon their maleness because it is integral to who they are. And to make matters worse, there is no one they can safely articulate their dilemma to. So they remain stuck in this Catch 22 for years, feeling despair and hopelessness. Gender Double Binds (GDBs) are created from a profound rejection—by parents or the environment—of a boy’s gendered self, whether by blunt force or by exquisite unconscious targeting.

It is important to note that the GDB experienced by any particular boy is created within the mind and emotions of the boy himself. Typically, there are real factors in the environment that contribute to his beliefs and feelings. And in some cases, these factors are more a matter of the boy’s perception than of external forces working on him.

When boys routinely experience double binds, they become afraid of self-expression and even afraid of their own feelings. They develop defenses against feeling and create an inauthentic “false self” that doesn’t arouse the disapproval of those around them. They become often passive and stuck in life. GDBs add to this a defensiveness against their own genderedness—against their own boyish masculinity.

ILLUSTRATION: Vic – “I think I knew from the womb: ‘You’d better not come out male.’” But his mother didn’t just expect him not to be male. He experienced a very strong expectation from her to be female—a fundamental violation of his body, mind, and spirit. To be male meant abandonment and death. To be female meant substantial loss of self.

ILLUSTRATION: Dave – Grew up feeling weak and inadequate—to try to be masculine would bring humiliation. Also, there seemed to be something bad, dirty, or even evil about masculinity. To be masculine meant shame and badness. To shun it brought more inadequacy, shame, taunting, and alienation from self and others.

RESTARTING GROWTH PROCESSES

The Gender Double Bind stops growth into mature masculinity and heterosexuality. The goal of gender affirming psychotherapy, the JiM experiential weekend, and JiM groups is to unblock the developmental processes arrested by problems in childhood so that normal growth can resume. But this growth needs optimal circumstances to proceed— especially when it has become blocked by powerful emotional and
behavioral defenses. This requires a multifaceted approach that addresses all four of the problem areas described above. The Four Principles of Change are a way of guiding that process.


MASCULINITY

The general concept of masculinity includes three more specific areas. These are internal, interpersonal, and societal concepts of masculinity. “Internal” refers essentially to gender identity—the sense of maleness and masculinity that a boy or man has of himself. “Interpersonal is about connections and affiliation with other men. And “societal” has to do with social concepts of masculinity, and with male roles.

What are the problems?

GDBs impact each of these three areas. Internally, the problem is that men with SSA typically feel a sense of inadequacy in their masculinity and may even doubt their maleness on less conscious levels. Despite a conscious knowledge of their given gender, they may feel feminine or weak in their maleness. One man described himself as having been “colonized” by his mother. Other men have mentioned that they can see
their mother reflected in their own bodily movements or hear her voice when they speak.These men tend to view “normal” (i.e., heterosexual) men as having some mysterious masculinizing quality that they lack. They also tend to disconnect from their bodies, which—being irrefutably male—are a key element of the GDB.

Interpersonally, the problem is that men with SSA have become defensively detached from other men. The sense of being fundamentally different from other males, which arises from GDBs, has put a profound wedge between the boy and his male peers, teachers, leaders, and relatives. The pain experienced in early relationships with these other males, which is typically described by men with SSA, deepens the defensiveness by adding an unconscious decision to never again attempt bonding. Defensive detachment leaves SSA men generally isolated from close, personal, non-gay relationships with other males.

Societally, men with SSA tend to feel alienated from, and resentful of, concepts of masculinity and male roles. This is essentially an extension of their internal and interpersonal detachment from masculinity and men. And the societal disconnection then interacts with the internal and interpersonal disconnection in a sort of “feedback loop,” reinforcing and exacerbating the overall sense of being out of step with the whole concept of maleness.

How is the principle of Masculinity lived?

The GDB must be broken in order for a sense of masculine sufficiency (having enough maleness inside you and around you in your life) to develop and grow. And, the GDB is broken by exposing the lies in it and by contradicting them experientially. Ways to expose some of the most common GDB lies are discussed below.

Lie: “If I behave in masculine ways (i.e., according to socially defined male roles) I will be humiliated, rejected, or shamed.” This lie is exposed and contradicted through little-by- little trying on typically masculine behaviors, including anything from sports to spitting. Some will stick and others will be dropped. Gradually, the newly adopted behaviors become integrated into the man’s overall personality and contribute to a deepening of his sense of masculinity. Having mature male role models is important in this process.

Lie: “If I expose my true self to “normal” (i.e., heterosexual) men, they will shame me and push me away.” Creating friendships with so-called “normal” men is the only way to contradict this lie. This must be done consciously, carefully, and with intention. Very often, the first step is to make deep and real friendships with other men in the process of change. The JiM weekend, JiM groups, and the many other SSA ministries and support groups offer opportunities for making such friendships in a safe and accountable environment. The New Warrior Training Adventure, New Warrior Integration Groups,church and synagogue groups and community clubs and associations offer opportunities for making the leap into close friendships with heterosexual men.

Lie: “If I pursue my authentic gender atypical interests (e.g., art, music, style, or nursing) I cannot be masculine and other men will not be able to relate to me.” The truth is that you don’t have to give up your passion in order to prove you’re a man. Rather, the challenge is to integrate that passion into an overall masculine personality and self-image.

Lie: “If I express masculine power, aggression, and anger I will be punished and abandoned.” This lie is core to the GDB and the contradiction of this lie often has a profoundly freeing and masculinizing effect. The root of this lie often goes all the way back to early childhood when the boy’s attempts at individuating and separating from mother went off track. Separation from mother, development of male identity, and
acquisition of personal power are very closely tied together. Failure to separate from mother typically has a cascading effect, derailing the other processes as well.

Contradicting this lie requires careful processes that lead the man into sometimes terrifying emotional places. There, he experiences feelings and conflicts he may have avoided for decades. The core of this work is typically anger, which is often conflicted by feelings of love and guilt. Working through these conflicts restarts the process of individuating and developing personal power, which deeply impacts in a positive way the sense of masculinity. It also provides increased energy and drive to do the other hard work of the change process to be described below.

AUTHENTICITY

To understand the principle of Authenticity, we must break it down into two related subprinciples. The first is Internal Authenticity, which in essence implies being whole within yourself and accepting yourself totally, rather than splitting off, repressing, or hiding parts of yourself. This requires an understanding of who you are on a level deeper than your job description, sexual feelings, or the labels given you by family and friends. It takes the capacity to feel and tolerate the full range of your own feelings, which can sometimes seem conflicting, confusing, and painful. And it depends on an ability to integrate these feelings, along with your beliefs about yourself, others, and the world into a self that can meet the challenges of life and relationships. Internal Authenticity might appropriately be termed “the technology of self.”

Interpersonal Authenticity is the second sub-principle within the overall concept of Authenticity. Simply put, Interpersonal Authenticity is the ability to be fully present and assertive in relationships to the degree appropriate and to respond out of your genuine self in those relationships. This starts with the assumption that each relationship is unique and calls for differing degrees of openness. Openness, or self-disclosure, is not synonymous with Interpersonal Authenticity. Not every relationship warrants disclosure of personal details and only a few relationships are conducive of true intimacy. Nevertheless, Interpersonal Authenticity suggests the ability to be genuine and true to yourself in a majority of relationships whether intimate or more superficial.

What are the problems?

As boys, these men experienced emotional conflicts (e.g., double binds) that outstripped their own internal resources and the resources of their families and peers. As a result, not only were these specific conflicts left unresolved, but the boy’s capacities to resolve internal crises did not develop. This left them unprepared to surmount conflicts over the span of their development. The pain and insecurity of unresolved conflicts caused them to shut down the feelings and split off the aspects of themselves that created the conflicts. They may have given up their anger or split off their assertiveness or needs for male friendship. They often disconnect from their bodies in order to avoid their feelings. They develop a “self” that doesn’t create conflict, but that is also false. They have lost who they truly are.

Lacking the ability to resolve emotional conflicts, existing with important parts of the self split off, and interacting with the world through a false self prevents these men from relating authentically with others. They may be friendly, personable, and “nice,” but they typically struggle with relational essentials including intimacy, attachment, self-assertion, empathy, honesty, and forgiveness.

How is the Principle of Authenticity Lived?

The principle of Authenticity starts with risking being whole. At first, wholeness must be explored in a very safe place (perhaps a therapist’s office) where the shut down feelings and split off aspects of self can be expressed and explored. Integration of contradictory feelings (like love and hate, anger and guilt) creates a greater sense of inner stability and clarifies relationships of the past and the present. Open exploration of split off aspects of self (e.g., assertiveness or sexual desires) reduces the shame that has accumulated around these and allows them also to be integrated into the self as well.

This entire process requires facing fear in a profound and new way. Men must let down their defenses in order to re-enter internal conflicts that they deemed intolerable years ago. And they must venture into their bodies where illogical, uncomfortable, and unpredictable emotions exist. The process also requires looking for self-created double binds (transferred from relationships of the past into relationships in the present).

As the therapeutic process proceeds, men naturally begin to carry their newfound assertiveness, clarity, and wholeness into the real world of relationships. They allow others to see their feelings in the here-and-now. They become able to reveal themselves to others and stay in relationship rather than defensively detaching. And they find themselves in fewer double binds.

It is important to understand that Authenticity is both the catalyst and the linchpin of change. Without it there is not going to be any real change. It must be the primary focus from the very beginning of the change process.


NEED FULFILLMENT

First, let me define the word “need.” I define “need” as that which is required in order to maintain joy. I consider joy to be the central purpose of human existence. By joy, I mean the experience of satisfaction, well being, and completion; the sense that life is good, that it has purpose and meaning. I am speaking of joy in its mature, bigger-than-self form— not mere excitement, stimulation, or even bliss, although each of these may be part of joy. But joy encompasses much more than those, including pain, disappointment, and grief.

A reverse description of “need” may add context: It is a need if not having it causes deterioration of the personality, for example depression, defenses, intense yearnings, loneliness, alienation, shutting down of feelings, or loss of interest or creativity. These are the opposite of joy and thus indicate unmet needs. Absent from this list of negative experiences indicating unmet needs are the core emotions of anger, sadness, and fear. Though many may view those feelings as running counter to joy and need fulfillment, experiencing them when warranted is actually a need in itself and part of the process of maintaining joy.

Need Fulfillment depends on two masculine drives: to preside and to provide. Presiding implies self- governance—creating order and balance in your life, which must be maintained if needs are to be adequately met. Providing implies the actual work done to meet a need, whether that is bringing home the paycheck or spending time bonding with a male friend.

What are the problems?

The problems described earlier that block men with SSA from experiencing Authenticity are the also the root problems that block Need Fulfillment. Meeting needs requires first knowing self. Of particular importance is the shutting down of feelings, splitting of self, and disconnection from the body caused by childhood double binds.

Men with SSA often do well at meeting some of their needs, but do poorly meeting others. Typically, shame or an emotional conflict surrounds the needs they do not meet. For example, meeting the need to feel at ease in the body—to feel confident and secure in your own skin—might require exercise and dieting. But intense body shame can make it very difficult to even acknowledge the body’s needs, much less care for the body or expose it by going to the gym for a workout. Or, meeting the need to individuate from mother might require creating boundaries in the relationship. But conflicting feelings of love, anger, and guilt can undermine the setting of boundaries with her.

Childhoods characterized by double binds can also diminish a man’s ability to meet his needs by engendering a passive personality. Essentially a learned helplessness, passivity results from life situations that left the boy with no power in his own life—he was damned if he did and damned if he didn’t. To make matters worse, he likely created a false self to interface with his hostile or unpredictable double-binding world. The purpose of the false self is to perceive the needs or wants of other people and to satisfy them. Awareness of self—along with the needs of the self—is lost.

The further in life these men go without knowledge of their needs, the further off track they can become. In some cases, a fundamental incompatibility develops between their lifestyle and the meeting of their authentic needs. Getting back on track can then require substantial effort and sacrifice.

Grief is what naturally happens when we are thwarted in meeting our needs. If grief is too painful or pervasive, grief might defended against through various inaccurate methods, including masturbation, pornography, and homosexual fantasies or behavior.

How is the principle of Need Fulfillment lived?

Authenticity opens the way for Need Fulfillment by increasing awareness of both cognitive and physiological aspects of emotion. This means that a man can feel his feelings and understand what they mean. He is thus capable of understanding his emotions when they tell him what his needs are and when they tell him that his needs are either met or unmet.

When men first begin the change process, they often don’t understand their needs. One way to help them find out what their unmet needs are is to follow their grieving emotions (i.e., anger and sadness) to their source. This process is used in therapy to resolve feelings from painful relationships. But it can also point out needs that were left unmet in those relationships as well as needs that are being left unmet in the present. This process also makes viscerally clear to the man the painful consequences of not meeting his needs.Feeling these consequences can be extremely motivating.

But psychotherapeutic work alone may not be sufficient to help a man understand and meet his needs. Some men benefit from personality profiles, interest inventories, and aptitude tests to broaden their self-awareness, which can shed light on their individual needs profile. Also, accessing their own memory to review interests and life experiences can help shed additional light on their needs.

It may be helpful for men to consider various categories and types of needs. This can help them become aware of areas they might not have considered previously. While each person’s specific needs are unique, most men working to change SSA seem to have needs in each of the following areas:


Relational: love, affiliation, community, affection, trust, understanding, and intimacy from people in general
Male friendship: attention, affection, and approval from men specifically
Physical: touch, pleasure, rest, work, exercise, nourishment, and grooming.
Spiritual: connection to God, the universe, or something bigger than self; inspiration,
Work/Vocation: to produce, feel effective and useful; to enjoy daily activities; to have variety.
Empowerment: safety, freedom, self-direction, autonomy, and opportunity
Rest: relaxation, sleep, diversion, and entertainment
Self-expression: the opportunity to articulate to myself and the world who I am.
As difficult as the foregoing processes of learning about needs may sound, the more difficult work of Need Fulfillment is the daily devotion of time, energy, and resources that is required in order to actually the needs. For some men, this can require substantial adjustments in their lifestyle as they begin committing their time and money to meeting their needs. This often requires a high level of commitment the people close to the man as well, especially if he is married and has a family.


SURRENDER

Put most simply, Surrender is letting change happen. Surrender is releasing from your life everything that inhibits growth and receiving into your life those things that foster it. As the previous sentence suggests, Surrender is bi-directional—it involves both letting go (releasing) and letting in (receiving).

Imagine a fortress that has been defending against an invading force for some time. The occupants of the fort are out of provisions and ammunition. They are beginning to starve and die. They are ready to surrender. Doing so requires that they first put down their weapons. This represents the “letting go” aspect of surrender. Once they have relinquished their arms, they must accept the new command of the opposing force. This represents the “letting in” aspect of surrender. When the surrendering occupant of the fortress is a man with SSA, he soon discovers that the “opposing force” is benevolent and brings replenishment and healing.

What are the problems?

Men with SSA tend to have a difficult time letting change happen. This is not a trait unique to them—many if not most people experience at least a little discomfort with change and many will avoid it if at all possible. Anyone who responds to change in this way foils his own growth and development—his own transcendence to something greater. Men with SSA tend to have problems with surrendering cognitively, emotionally, behaviorally, and spiritually. The problems in each of these areas results from unmet needs and unresolved painful feelings.

Cognitively, many men with SSA develop beliefs about themselves and the world, and about their places in the world, that are inaccurate and self-defeating. Most significantly, they have the belief that they are homosexual or “gay.” Their perspectives are often full of distortions (inaccurate negative beliefs) and illusions (inaccurate positive beliefs) that prevent them from seeing things as they truly are. Relationship interactions are often misinterpreted. Personal traits (of self and others) are often misperceived. And future possibilities are frequently misunderstood. Additionally, some men with SSA have obsessive or ruminative thought processes that they cannot let go of. Whether or not these are directly linked to homosexuality, they tend slow the change process down. And they often lead to compulsive behaviors, (to be discussed below) further slowing the process of growth.

Emotionally, men with SSA tend to be rigid and narrow in their emotional and relational patterns. They have difficulty shifting from one emotion to another. They may get stuck in anger and be unable to shift from anger into forgiveness or sadness. Or, they may get stuck in depression and be unable to descend below the depression into the anger or grief that lies beneath it. Or they may lock themselves into a defensive posture that prevents them from feeling certain or all feelings. Anxiety, numbing out, superficiality and the subterfuge of the false self are all common defenses.Behaviorally, SSA men tend toward addictions and compulsions. Most commonly, men with SSA are involved in sexual addictions, which may include fantasies, pornography, masturbation, and sex with another person whether live or by electronic means. These behaviors are repeated again and again for the pleasure or relief from pain that they bring. In homosexual relationships, engaging in very specific sexual patterns with specific types of men is often the rule.

Compulsions grow out of obsessive thought patterns and tend to be an attempt to “get it right.” Although only a percentage of SSA men also have full-blown obsessive-compulsive disorder, many SSA men experience obsessions (discussed above) and show tendencies toward compulsive behavior. Repetition compulsions are common, and some would argue ubiquitous, among homosexual men. In a repetition compulsion, the man sets up a situation that repeats a painful dynamic from childhood in an attempt to “get it right.” But the situation merely creates more painful—though familiar—feelings and ends up working as more of a punishment and distraction from moving on with life. He never really allows himself to “get it right.”

Gender-atypical behavior, although seemingly less serious than addictions and compulsions, can nonetheless slow a man’s change process.This is particularly true when the behavior reinforces to the man, or to those around him, that he is unmasculine, effeminate, or gay. Another behavioral problem worthy of mention might be termed “distractive lifestyle.” This refers to a way of living that keeps a man so busy doing unimportant things that he has no time to fall into his underlying pain or grief, or to pursue healing and change. Frequent partying, overworking, and excessive television watching are signs of a “distractive lifestyle.”

Spiritually, the problems tend to involve difficulty trusting something bigger than self and fears about being controlled and being out of control. The man’s deep shame often results in a narcissistic reaction of putting his own ego at the center of his universe. He may be wary of organizations, religion, authority, and power in any form. He may also believe that God has let him down and develop deep resentment toward the Supreme Being. From this position, the man is not open to mentoring, guidance, or inspiration. And he cannot transcend himself for fear of losing control of himself.

How is the principle of Surrender lived?

Cognitively, new mental constructs about self and the world must be acquired; illusions (inaccurate positive beliefs) and distortions (inaccurate negative beliefs) have to be exposed and relinquished. Perhaps the most significant belief about self that must be given away is the man’s belief that he is homosexual or “gay.” I believe that homosexuality cannot be changed without a conscious choice to do so. Often, the most significant belief about others that must be released is the stereotyped perspective of heterosexual men. Deep relationships with other men can help greatly in these processes, especially once trust begins to develop. Trust itself is a surrender of defensiveness and it opens the man to seeing other views of life that will challenge and correct his own. Sometimes, cognitive therapeutic processes must be employed to stop or reduce the obsessive or ruminative thought processes. These generally include an aspect of releasing or relinquishing (letting go) the obsessive thought.

Emotionally, the principle of Surrender begins with letting go of defenses and fully receiving and feeling your emotions. Emotions bring physical sensations and impulses in the body (e.g., anger might bring a pounding heart and an impulse to hit) and understanding to the mind (e.g., anger might bring recognition of the extent of abuse). Men must learn to release the physical sensations and impulses (often called a “charge”) in ways that don’t hurt themselves or others. And they must integrate the new understanding, which creates growth and expansion of emotional capacities. Men in the change process must also surrender emotionally in relationships with trustworthy people by releasing information about themselves, exposing their feelings, and receiving love and affirmation.

Surrendering unhealthful behaviors depends on surrender in the other three areas since addictions and compulsions tend to be based on cognitive, emotional, and spiritual issues. For example, sexual addictions are often held in place by a deep sense of alienation or self-hatred while repetition compulsions are often based in unresolved traumatic parent-child interactions. Working through and surrendering these underlying issues can have a dramatic impact on the addiction or compulsion. Even so, additional behaviorally based or 12 Step work is often required to fully overcome the addiction or compulsion.

Similarly, gender-atypical behavior is essentially a reflection of underlying issues involving the man’s self-perception. Emotional and cognitive surrender (as described above) is the pathway to deep changes in self-perception. At the same time, consciously surrendering non-masculine behaviors and adopting gender-typical behaviors can be quite helpful in the overall process. Finally, surrendering a “distractive lifestyle” necessitates emotional surrender but also usually requires a purely behavioral intervention to help the man change his pattern.

Spiritual surrender may be done as one powerful act of faith—willingly letting go the control of your life, trusting that something bigger than you will benevolently step in. Some men can do this. Other men can only spiritually surrender a bit at a time as they gradually feel greater trust through successful experiences with powers greater than their own, whether that power is seen as the natural change process or as God. For many religious men, the love shared between them and God creates a willingness and desire to surrender. Whether done at once or through many small decisions, spiritual surrender requires a recognition that you are a smaller force in the universe and that there is some force greater than yourself that wants your wellbeing.

Spiritual surrender also involves seeking transcendence. By this I mean, seeking to rise above where you have been, looking within yourself for more mature responses, and going to sources higher than yourself for guidance and inspiration.

CONCLUSION

The Four Principles of Change are useful because they are easily understood and implemented by men in the change process. They also provide a paradigm for therapists that can be applied in very specific ways to a full range of issues facing all men in the process.

To me, “change” means that growth toward mature masculinity and heterosexuality is resumed and completed. Growth needs optimal circumstances to proceed. My hope in splitting out the whole growth process into the four Principles of Growth is to empower us to create whole growth processes and optimal circumstances for change.

The Gospel Coalition: In a series of short videos, Sam Allberry explains how you can minister to your friends and church members who are same-sex attracted.

Posted by Sex/uality Matters on Samstag, 27. Juni 2015
JONAH'S Suggested Questions for a Prospective Therapist or Counselor
Author / Contributor :: JONAH's Directors
JONAH is frequently asked for referrals to therapists or counselors who are experienced in working with those who are unhappy feeling same-sex attraction. We provide referrals if we are familiar with a therapist who lives in the required geographical area and at times we recommend telephone therapy. However, there are times when we do not have a particular therapist to recommend and/or one of our members wants to interview a new therapist.
In order to be sure the prospective therapist or counselor you are interviewing understands fully the concepts involved in reparative or change therapy, we have compiled a list of questions you can ask to determine if this is the right person for you to work with.
If you find a therapist who is effective in treating unwanted same-sex attraction, please contact us with the name so we can speak with him/her and perhaps add this person to our referral list.
Here are basic questions you can ask of any therapist:
These five questions are taken directly from Anne Paulk's 2003 book:
Restoring Sexual Identity: Hope for Women Who Struggle with Same-Sex Attraction (page 115).

Do you believe that men and women are "born gay?"
Do you believe that wanting to leave homosexuality is harmful or dangerous?
Do you believe that change is even possible?
Can you support me in my desire to change?
Have you read relevant research concerning the topics of gender identity disorder,
homosexuality, and family structure?

The following six questions or requests are taken directly from Richard Cohen's 2000 book:
Coming Out Straight: Understanding and Healing Homosexuality (page 115).

Please tell me about your education and training in this area of sexual reorientation therapy.
What therapeutic modalities do you use? Please explain them in simple layman's terms.
Have you worked with others who have transitioned out of homosexuality?
What is your success rate in doing this kind of work?
Do you believe in God? (If important: What is your religious faith?)
Have you done your own healing work?

Remember:

The only reason why people don't find freedom from same-sex attractions is because they don't believe it can be done!

HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

Joe Dallas

Feed design by pfalzonline.de

Is Change Possible?

To make it very clear: Yes, the Jason ministry definitely believes that change is possible. We believe in God and His power to change our hearts and minds.

Matthew 19:26 King James Version (KJV):

"26 But Jesus beheld them, and said unto them, With men this is impossible; but with God all things are possible."

"Whoever says that a person with SSA cannot change does not know my God."

Pastor Paul

Oceania and Africa

Thanks to the outstanding service and commitment of Pastor Paul, we were able to expand our ministry in Oceania, Africa and Asia. For more information please click here.

Was ist das eigentlich, "Homosexualitaet"?

Kurz gesagt, die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wir bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen". Zum einen ist der Begriff "Homosexualität" (als eigenständige Form der Sexualität) noch gar nicht so alt. In klinischer Hinsicht konzentriert er sich vor allem auf die sexuelle Anziehung, was jedoch zu kurz gegriffen ist, da man hier die emotionale Zuneigung außer Acht lässt. Zum anderen sind wir als Christen der Überzeugung, dass es nur eine Gott-gegebene Form der Sexualität gibt - und das ist die Heterosexualität. Ja, es gibt Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch") - gleichgeschlechtlich empfinden, wir sehen dies aber nicht als eine eigenständige Identität, sondern als Teil der Heterosexualität an. Dies bedeutet keine Abwertung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oder eine Minder-Bewertung unseres Empfindens - ganz im Gegenteil. Wir sehen uns als Teil von etwas, das größer ist als wir (Gottes heterosexuelle Schöpfung) und sind weder besser noch schlechter als andere Menschen noch sehen wir uns als etwas Besonderes an und blicken auch nicht auf die herab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen ausleben. Auch konzentriert sich unser Leben nicht auf unser sexuelles und/oder emotionales Empfinden, sondern auf den, dem wir nachfolgen und der uns eine teuer erkaufte Freiheit geschenkt hat, damit auch wir frei sein können: Jesus Christus.

Homosexuals Anonymous

Jason is affiliated to Homosexuals Anonymous:

www.homosexuals-anonymous.com

 

Dr. med. R. Febres Landauro

http://dr-richi.com/german/index.php/de/

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Douglas McIntyre, Co-Founder of HA

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Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: [email protected]

Wir freuen uns auf Sie!


The 14 Steps

1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable.

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done.

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble.

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood.

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity.

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him.

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time.

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world.

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character.

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed.

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster.

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them.

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives.

14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us.

While the Homosexuals Anonymous Fellowship was inspired by the Twelve Steps of Alcoholics Anonymous, they are not really an adaptation. Rather, they were created specifically for this Fellowship, and should not be construed otherwise. AA, which is a program concerned only with recovery from alcoholism, and is not in any way affiliated with this Fellowship.

Homosexuals Anonymous

Arthur Goldberg

New Homepage: Voices of Change!

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If

If you were a Facebook member, and if you received a message to accept Jesus as your friend, would you?

If you received Him as a friend and you had the opportunity to say Like Him, would you share Him with your friends?

If He shared some awesome messages on Facebook with you, that could save lives, would you tell your other Facebook friends?

If Jesus asked you to tell your Facebook friends about Him, would you be to ashamed to do so?

If Jesus came to your door today, would you let Him in?

If Jesus walked into your door, would you let Him be your friend?

If Jesus shared a life altering message with you, that could save lives, would you tell your friends?

If you had the opportunity to tell others about Him, would you be too ashamed to do so?

If Jesus allows you a glimpse of Heaven, would He be ashamed of you?

If Jesus opened the door for you to see the Father, would He be your friend?

If Jesus asked the Father to be your friend, would He be ashamed of you?

André

www.thewordswithin.org

 

Homosexuals Anonymous

Homosexuals Anonymous Fellowship Services

www.homosexuals-anonymous.com

USA

Homosexuals Anonymous is an international organization dedicated to serving the recovery needs of men and women who struggle with unwanted same sex attraction.

This fellowship of men and women, who through their common spiritual, intellectual and emotional experiences have chosen to help each other live in freedom from homosexuality.

Welcome to our website

If you are a person who struggles with unwanted same sex attraction, you are not alone Homosexuals Anonymous and many other related ministries, counselors and therapists provide valuable resources that can be of great use to you.

Remember always that while no one chooses to have same sex attraction, many do choose to diminish and eliminate those feelings of attraction. All people have the right to self determination, the right to choose for themselves the aspects that comprise their identity. Through HA, you will meet many people who see their identity as being rooted in their faith and not in their unwanted desires and behaviors.

If you are a parent, relative or friend of someone who struggles with unwanted same sex attraction, you can find helpful resources they will appreciate.

If you are a parent, friend or relative of someone who embraces and lives a gay lifestyle, you can find support, encouragement and hope in the material you will find available to you in website. If you are interested in online support groups or forming a local parents support group, please contact us and let us know how we can serve you.

If you are a minister, counselor or therapist looking for a support group and other resources to serve the needs of a counselee wanting freedom from homosexuality, then please read through our website. In your exploration you will learn who we are and how we can help you.

The Distinctives of a Leader


Reaching Homosexuals with God's Love
By Tim Wilkins (Permission given to reprint; cite www.CrossMinistry.org)

I pulled the following from a sermon I preached years ago -modifying these nine “distinctives” for a leader in outreach to those with same-sex attractions.

President Dwight David Eisenhower, when he was serving as a General, used to demonstrate the art of leadership with a simple piece of string. He would place it on a table and say, “pull it and it will follow you wherever you wish, push it and it will go nowhere.”

1. A leader is an uncompromising individualist who cannot be bound by public opinion nor restrained by the sometimes over-cautious local church. He or she knows “uncompromising” does not mean “mean-spirited” or “rude.”

2. A leader is conscious of a divine call that holds him to the task set by God. Thus, he knows that “if he is easily swayed by men’s opinions, he should do anything but preach.” He also knows that calling homosexuality a sin is insufficient; he must proclaim the God who separates us from our sin “as far as the east is from the west.”

3. A leader is conscious of the privilege of access to the inner counsel of God, but a leader never “struts” into God’s presence. He does not speak FOR God; rather, God speaks THROUGH him.

4. A leader is usually a person of action with a certain ruggedness of body and character that commands attention in any gathering. But he understands that action never takes the place of unction and any attention he draws is simply Christ radiating through him - though God will surely depart from him if he happens to think “I am being righteous.”

5. A leader is conscious of God’s authority and backing in all emergencies. A leader stands alone against practically all his contemporaries. Consequently, he may be widely ridiculed or politely patronized by the very persons he hopes to lead to Christ.

6. A leader is definitely a man of prayer and communion with God - consecrated in life and character. He knows that if “the prayers of a righteous man are powerful and effective”, he also knows the prayers of an Unrighteous man are powerLESS and INeffective.

7. A leader is an outspoken critic of specific evils in the social order AND within the church. He knows that ranting about “what’s wrong among the world’s people” must be balanced with “what’s wrong among God’s people.”

8. A leader is God’s agent to reveal the future to the people. He is given peculiar insight into the will of God for the generations yet unborn. And no amount of “political correctness” or “uncomfortableness” with certain sins will deter him from the task. He knows there are no “clean sins.”

9. A leader knows “Consensus is the death of leadership.”

Weisses Kreuz

Dealing with Mental Health Issues as a Christian

Christliche Seelsorge – Psychotherapie für Arme?

Eine provozierende Frage. Ist sie aber völlig aus der Luft gegriffen?
Christliche Seelsorge ist unerlässlich in einer Zeit, in der es ein Überangebot zweifelhafter, oft esoterisch angehauchter Hilfsangebote therapeutischer, beratender oder seelsorgerlicher Art gibt. Sie kann sehr viel leisten, da sie den Menschen im Sinne der Bibel, also als eine Einheit von Körper, Geist und Seele sieht. Auch ist ein Grundwissen in christlicher Seelsorge unerlässlich für Menschen, die in Gemeinden oder in beratender Funktion in christlichen Organisationen tätig sind. Viel zu oft wird dies noch vernachlässigt und der Schwerpunkt einseitig auf die Theologie gelegt.
Wieso nun „Psychotherapie für Arme“?
Weil es dabei auch zu Fehlentwicklungen kommen kann, z.B. wenn Menschen, die unter ernsthaften psychischen Störungen bzw. psychiatrischen Erkrankungen leiden, zum Seelsorger anstatt (also nicht ergänzend) zum Psychotherapeuten oder Psychiater gehen und vom Seelsorger nicht weiter verwiesen werden. Möglicherweise versucht sich dann der Seelsorger selbst an einer Psychotherapie, was nicht nur verboten ist, sondern auch sehr schädlich sein kann – für den Seelsorger wie für den Ratsuchenden.
Auch im Rahmen der Ausbildung zum christlichen Seelsorger kann es zu Fehlentwicklungen kommen: Etwa wenn von Seiten des Ausbildungsinstitutes nicht ausdrücklich klar gemacht wird, dass es nicht Aufgabe eines Seelsorgers ist, ernsthafte psychische Erkrankungen zu behandeln – und er dies auch nicht darf. Hier reicht es nicht, wenn das mal im Nebensatz zum Ausdruck kommt, da muss schon klar und ausdrücklich (am besten auch in den schriftlichen Unterlagen!) darauf hingewiesen werden. Während es sehr wohlnotwendig ist, im Rahmen der Ausbildung zum Seelsorger Einführungen in die verschiedenen psychischen Erkrankungen sowie die vorhandenen Therapieformen zu geben, darf hier keinesfalls offen oder verdeckt der Eindruck vermittelt werden, dass im Rahmen eines eintägigen Seminars ein Wissen vermittelt wird/werden kann, das genügt, um erfolgreich derartige Erkrankungen zu behandeln. Wenn die angehenden Seelsorger voller Begeisterung dieses Grundwissen anwenden, indem sie sich selbst an solche Fälle wagen, ist das nicht vertretbar und/oder verantwortlich. Es ist nicht verwerflich, die verschiedenen Seelsorge-Schulen vorzustellen oder gar ein umfassendes Konzept zu entwickeln, die all diese vereint, wenn damit aber bewusst oder unbewusst der Eindruck vermittelt wird, dieses Konzept würde die Auszubildenden in Kurz-Seminaren zur Umsetzung befähigen, also verschiedenste Therapieformen anzuwenden, ist dies aus christlicher wie wissenschaftlicher Sicht entschieden abzulehnen. Hier mit Studien versuchen zu belegen, dass Seelsorger genauso gut und erfolgreich (wenn nicht gar besser!) wie Psychotherapeuten oder Psychiater arbeiten, die ein jahrelanges Studium und Tausende Praxis-Stunden absolviert haben und damit unterschwellig Seelsorger zu ermuntern, sich in das Gebiet der Psychotherapie zu wagen, weil es schließlich Lobby-Arbeit der Psychotherapeuten war, die viel Geld und Zeit in ihr Studium investiert haben und deshalb aus rein wirtschaftlich/politischen Gründen ein Beschränkung der Erlaubnis für  Psychotherapie für bestimmte Ausbildungsrichtungen durchgesetzt haben, ist moralisch verwerflich und unverantwortbar.
Nochmals zur Klarstellung: Es gibt hervorragende Ausbildungsinstitute für christliche Seelsorge und ich kann diese Ausbildungen jedem nur sehr ans Herz legen. Worauf ich hier hingewiesen habe, sind Fehlentwicklungen, die vorkommen können (was nicht heißen muss, dass sie tatsächlich vorkommen!) und die jeder im Hinterkopf haben sollte, der auf diesem Gebiet lernt oder lehrt. Derartigen Fehlentwicklungen vorzubeugen ist Aufgabe eines jeden, der sich hier betätigt.
Robert

New Book by Dr. Douglas McIntyre!

Broken Chains: A journey of recovery from ssa, anger, addiction and child abuse

Dr. Douglas E. McIntyre (Author)

Paperback: 80 pages

Publisher: CreateSpace Independent Publishing Platform (December 19, 2012)

Language: English

ISBN-10: 1481265334

ISBN-13: 978-1481265331

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Radical | A book by David Platt

Radical | A book by David Platt

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Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."

 

My King

Funny thing, if I remember correctly there once used to be a rabbi who did not have any business plan for church mega-growth. No publicity department. No homepage. No emails. No money. Even those He chose as followers were - theologically speaking - illiterates. A handful of dudes, and one even was a bum.

What was He thinking?

When He preached, He used words that drove people away from Him. He couldn't care less. He even asked the remaining rest if they wanted to leave, too. No political correctness here.

Again: What was He thinking?

He could have used other means. He could have been the kind of leader that people back then (and today?) were waiting for. The mighty warlord. The knight in shining armour. The one that kicks some .... and throws those Romans out.

Yes, He could have. He had all the power to do that - and more than that. And what did He do? He dealt with the lowest of the lowest and humbled Himself to their level. He loved people in a way unknown before. With a love that asked for nothing and gave everything. With a love that puts us to shame even today.

He did not fulfill people's expectations. He did not give them what they wanted. He gave them what they truly needed. And to do so, He gave His utmost: He sacrificed Himself and gave His life so we can live. He came down on earth to become man so men could become sons of God. Dying on the cross like a criminal, He even prayed for those who helped nailing Him up there.

And what's worst: He even asked everything of His disciples. They were told to give - no: to sacrifice! - everything they have. To sell all of their possessions, give their money to the poor and follow Him without even looking back. They were even told to give their own lives!

I guess He would still be sort of out of place in some of the churches today.

If I remember correctly, His name was Jesus.

Anybody by chance remember Him?

He is the ruler of my life. He is the one I love and follow.

He is my king.

My saviour.

Rob

Americans for Truth about Homosexuality

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