Jason International

Christian Ex-Gay Ministry

Hilfe

www.dr-richi.com

Hilfen

„Der Teufel hat zwei falsche Brillen, die er vor die Augen der Menschen setzt:; die eine ist eine kleine Brille, durch die die Sünde so klein erscheint, dass man sie kaum sieht. Diese setzt der Teufel vor die Augen der Menschen, wenn sie vorhaben, zu sündigen; die andere ist ein Vergrößerungsglas, durch das die Sünde so groß erscheint, dass sie nicht vergeben werden kann. Diese Brille setzt der Teufel vor das Auge der Menschen, wenn sie gesündigt haben.“ (Thomas Watson, „The Ten Commandments“)


Wir arbeiten völlig uneigennützig. Alle unsere Dienste sind umsonst.  Wir wollen nur etwas von der Liebe weitergeben, die Jesus uns tagtäglich schenkt. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine Psychologen oder Ärzte sind. Wir betreiben keine Psychotherapie, sondern möchten als überzeugte Christen Menschen, die dies wünschen, ehrenamtlich unterstützend beistehen. Menschen mit psychischen oder körperlichen Problemen werden von uns an  Fachärzte oder entsprechende Therapeuten verwiesen.

Wir geben auch keine medizinischen Ratschläge. Die Informationen von international anerkannten Fachleuten (Psychologen, Psychiatern, Geistlichen, Therapeuten...) wie Nicolosi, Satinover, Aardweg, Dr. Christl Vohnholdt, Richard Cohen, Joe Dallas, Tim Wilkins usw., die wir weitergeben bzw. deren Material wir gemeinsam lesen, beruhen auf allgemein zugänglichen Informationen (Büchern, Artikeln usw.) sowie auf Informationen, die uns von deren Mitarbeitern zugeschickt werden (ebenfalls allgemein zugängliches Material). Es hilft uns sehr, wenn wir erfahren, was anderen bei ihrem Heilungsweg geholfen hat.

FAQ's

(Quelle: u.a. Joe Dallas, Dr. Joseph Nicolosi etc.)



Wir werden sexuell von dem angezogen, was anders ist als wir. Wir haben - aus welchen Gründen auch immer - in der Kindheit den Kontakt zur Welt der Männer (bzw. Frauen) verloren. Wir wollten nicht so sein wie sie und sie wurden zum Mysterium für uns. Jede Therapie beruht nun vor allem darauf, die eigene Männlichkeit (Weiblichkeit) wieder zu entdecken, sowie uns als Teil der heterosexuellen Schöpfung zu begreifen. Wir arbeiten daran, unser zerbrochenes Verhältnis zu Gott wiederherzustellen und die legitimen Bedürfnisse nach gleichgeschlechtlicher Liebe und Zuneigung, die uns meist in der Kindheit nicht erfüllt wurden, auf gesunde Art und Weise zu befriedigen.


Uns wird oft vorgeworfen, dass wir uns nur auf die konzentrieren, die in ihrer Kindheit durch ein Trauma gegangen sind oder ein schlechtes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil hatten bzw. negative Erfahrungen in der homosexuellen Szene oder in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gemacht haben. Der Rest der Homosexuellen sei ja schließlich so geboren und im Gegensatz zur ersten Gruppe kann und darf man da nichts daran ändern.

Abgesehen davon, dass - wie bereits mehrmals erwähnt - die Tatsache, dass irgendetwas "angeboren" ist, es nicht unbedingt richtig macht und auch in diesem Fall der Betroffene unter Umständen lernen muss, damit zu leben (ein Diabetiker darf auch nicht alles essen, was auf dem Tisch steht!), ist uns durchaus bewusst, dass nicht jeder Homosexuelle derartig negative Erfahrungen gemacht hat. Dies ist aber aus christlicher Sicht völlig unerheblich. Fakt ist, dass sich die Lebensläufe vieler Homosexueller in entscheidenden Punkten ähneln - zu sehr, als dass dies nur ein Zufall wäre. Aber das ist noch nicht einmal wichtig: selbst wenn es angboren wäre, der Betroffene in einer völlig intakten Familie aufwachsen würde und dann einen gleichgeschlechtlichen Partner findet, mit dem er ein Leben lang monogam und glücklich zusammenlebt (ich habe bisher so etwas noch nie angetroffen!), selbst dann wäre es aus christlicher Sicht abzulehnen! Wir dürfen als Christen ein persönliches "Glücksgefühl" nicht über die Liebe zum Herrn stellen.

Eines aber können wir all denen versichern, die den langen und schwierigen/schmerzhaften Weg einer Therapie auf sich nehmen, hart an sich arbeiten und im Glauben wachsen: eure gleichgeschlechtlichen Neigungen werden sowohl an Intensität und Häufigkeit erheblich nachlassen, ihr werdet lernen, ein diszipliniertes und strukturiertes Leben zu führen, an eurer Männlichkeit (Weiblichkeit) arbeiten und sie weiter entwickeln, ihr werdet als Christen wachsen, euer Leben sinnvoll und verantwortungsvoll gestalten, ihr werdet Verletzungen aus der Vergangenheit aufarbeiten und gebrochene Beziehungen wenn möglich wieder aufbauen, ihr werdet lernen, euer Selbstmitleid zu überwinden und euch nicht mehr als Opfer sehen und letztendlich werdet ihr gesunde Beziehungen zum eigenen wie zum anderen Geschlecht aufbauen können.

Und das ist es wirklich wert.




Wichtig:

Laufe nicht nur vom Bösen weg – laufe auch hin zum Guten!
Ersetze deine Versuchungen mit positiven Alternativen!


Dir sollte auf jeden Fall klar sein, dass der Veränderungsprozess lange und schmerzhaft sein wird. Viele von uns haben sex als Schmerzmittel gegen fehlende Liebe, Alleinsein, Verletzungen aus der Vergangenheit/Kindheit, Langeweile, Minderwertigkeitsgefühle, Ärger usw. verwendet. Fällt dieses Schmerzmittel weg, liegt die darunterliegende Ursache schutzlos und brutal offen. Das tut oft sehr weh und wir sind völlig aufgewühlt. Das ist normal und ein natürlicher Bestandteil der Therapie! Du solltest während der ganzen Zeit Kontakt zu Gleichgesinnten, deiner Familie, deiner Gemeinde und/oder guten christlichen Freunden suchen, die dich unterstützend begleiten. Was auch immer geschieht: der Teufel wird dich nicht kampflos gehen lassen. Gib niemals auf! Auch wenn du fällst: stehe wieder auf! Jesus gibt dich auch nicht auf - du kannst immer wieder zu Ihm zurück kommen!

Solltest du zusätzlich an psychichen Problemen leiden, zögere nicht, einen Experten (etwa einen Psychiater) aufzusuchen! Er sollte allerdings deine Entscheidung, frei von der Homosexualität zu sein, respektieren und bestenfalls selbst Christ sein.


"Two children were playing on a hillside, when they noticed the hour was nearing sunset, and one said wonderingly: 'See how far the sun has gone!  A little while ago it was right over that tree, and now it is low down in the sky.'  'Only it isn't the sun that moves; it's the earth.  You know, Father told us,' said the other.  The first one shook his head.  The sun did move, for he had seen it, and the earth did not move for he had been standing on it all the time.  'I know what I see,' he said triumphantly.  'And I believe Father,' said his brother.   So mankind divides today--some accepting only what their senses reveal to them, the others believing the Word of God."  [Walter B. Knight, Knight's Master Book of New Illustrations, p. 184]


Zwei Regeln:

• Keine Verallgemeinerungen! Was beim einen wunderbar funktioniert, kann beim anderen völlig daneben sein!
• Flexibel, was die Wissenschaft betrifft und felsenfest hinsichtlich der Bibel!



Was ist Veränderung?

Heilung bedeutet Wiederentdecken der heterosexuellen Identität (Identität = wie ein Mensch sich selbst sieht) sowie Gehorsam gegenüber Gott. Wir verändern unsere gleichgeschlechtlichen Fantasien, Verhaltensweisen, Neigungen und Identität zu heterosexuellen Fantasien, Verhaltensweisen, Neigungen und Identität. Dies muss nicht zwangsweise Heirat bedeuten. Unser vorrangiges Ziel ist der Gehorsam gegenüber Gott und das Kontrollieren  seiner sexuellen Lust sowie seiner gleichgeschlechtlichen Neigungen sowie das konsequente Arbeiten an einer Wiederherstellung des gebrochenen Verhältnisses zu Gott sowie an der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit, der Faktoren, die zu unserer gleichgeschlechtlichen Neigung geführt haben und schließlich an der Wiederentdeckung der heterosexuellen Identität.

Heilung beutet somit zm einen das Heilen von alten Wunden und zum anderen die Heilung des gebrochenen Verhältnisses zu Gott und zu unseren Mitmenschen.

Nicht jedem ist es jedoch gegeben, zu heiraten (siehe Matthäus 19:12). Wir wollen niemanden "umpolen". Wer sich nach o.g. Prozess dafür entscheidet, enthaltsam zu leben, um so dem Herrn besser dienen zu können, hat sein Ziel ebenso erreicht wie der schließlich verheiratete Familienvater.



Bedeutet Veränderung zwangsweise einen Wechsel zur Heterosexualität?

Das kann es bedeuten und tut es tatsächlich in vielen Fällen, das muss aber nicht unbedingt so sein. Wir betrachten das Ausleben oder bewusste Inkaufnehmen von Homosexualität als Sünde, somit ist das Gegenteil erstmal nicht Heterosexualität, sondern Gehorsam. Wie jede andere Sünde auch können wir sie mit Gottes Hilfe überwinden. Ebenso können wir mit seiner Hilfe lernen, unsere Lust zu kontrollieren und nicht umgekehrt - indem wir Ihm die Kontrolle überlassen.


Wir wissen, dass Gott uns liebt und deshalb wollen wir auch das erfahren, von dem Er uns sagt, dass es richtig für uns ist. Um unsere heterosexuelle Identität zu erfahren, werden all die unter uns, die noch unverheiratet sind, eine Zeit der Enthaltsamkeit auf sich nehmen müssen. Homosexuelle Aktivitäten und Masturbation zu homoerotischen Fantasien blockiert unseren Fortschritt und wir müssen damit umgehen. Für uns ist die Enthaltsamkeit ein notwendiger Hafen auf der Reise zur Freiheit.
Wir dürfen diesen Hafen aber nicht mit dem Ziel verwechseln. Einige von uns sehen zwanghafte Aktivitäten bezwungen und waren in Versuchung, unseren Kampf um gute Beziehungen zu Gott und anderen sowie um die Arbeit an alten Verletzungen, vergrabenen Emotionen und charakterlichen Defiziten zu vernachlässigen.Wir sind an einem Platz angekommen, wo wir uns wohl fühlten und manche wollten hier bleiben.
Wenn wir den Segen, den Gott für uns bereithält, nicht vermissen wollen, müssen wir nach der vollständigen Heilung drängen. Das Zölibat anstatt die Heilung zu wählen heißt, weiterhin Sklaverei und Verzerrung in Kauf zu nehmen. Wenn unsere Wunden geheilt und unsere Heterosexualität wiederhergestellt ist, dann können wir voller Freude und freiwillig ein enthaltsames Leben in Anspruch nehmen, sollten wir denn hierzu berufen sein. Nicht wegen ungelöster psychologischer Probleme, sondern aus Gehorsam und Liebe Christus gegenüber.






Es gibt vier Formen dieser Veränderung:

1) Veränderung des Verhaltens. Manche behaupten, durch eine Veränderung des Verhaltens ändert sich der Mensch nicht. Wenn aber ein Mensch sein Verhalten ändert, kann sich sein gesamtes Leben ändern. Ein Alkoholiker etwa, der 20 Jahre lang getrunken hat und sich dann den Anonymen Alkoholikern anschließt und nüchtern wird, hat sich bestimmt geändert. Seine Nüchternheit wird sein gesamtes Leben beeinflussen: Seine Einstellung verbessern, seine Beziehungen und seine Arbeitsleistung. Wird ein gelegentlicher Wunsch zu trinken diesen Erfolg zunichte machen? Wohl kaum.
2) Änderung der Häufigkeit homosexueller Neigungen. Das berichten übereinstimmend alle, die diesen Prozess durchlaufen haben: sie fühlen sich immer weniger von Menschen desselben Geschlechts angezogen. Die Fantasien nehmen an Häufigkeit ab.
3) Änderung in der Intensität homosexueller Neigungen. Sie werden immer schwächer und leichter abzuwehren. Die Anziehung beim Anblick eines gutaussehenden Mannes (einer Frau) ändert sich vom WOW! zum "oh". Die Fantasien nehmen an Intensität ab.
4) Wechsel der Perspektive. Manche Menschen sind so besessen von der Homosexualität, dass diese Besessenheit ein größeres Problem ist als ihre Neigung. Man lernt, dass diese Art der Lust nur ein Ausdruck der gefallenen Natur des Menschen und seinem gebrochenen Verhältnis zu Gott ist. Man erkennt den Schaden,den Homosexualität anrichtet. Es ändert sich weiterhin die Sicht der eigenen Identität (wie man sich selbst sieht oder über sich denkt). Man nimmt sich selbst nicht mehr als schwul oder lesbisch wahr.



Ist es möglich, dass ein Mensch, der gleichgeschlechtliche Neigungen hat, jemals völlig frei davon wird und sie nie wieder hochkommen?

Möglich sicher, aber unwahrscheinlich. Heißt das etwa, wir Homosexuelle werden uns nie ändern? Nein, auf keinen Fall! Wir haben unsere Sünden bereut. Die Macht, die sie über uns hatten, ist gebrochen. Der Einfluss dieser Versuchungen wird immer geringer. Sie werden vielleicht noch immer da sein, aber nicht mehr unser Leben beherrschen. Unsere Perspektive ändert sich, da uns klar wird, dass wir in der Hoffnung auf ewiges Leben leben und dass wir – auch wenn wir immer Sünder bleiben werden – doch nicht mehr die Sklaven unserer Sünde sind. DiesePrinzipien gelten für alle Christen.




Wie lange dauert das Ganze? Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:


1) Die zugrundeliegenden individuellen Faktoren. Ein Mensch etwa, der eine Serie von sexuellen Missbräuchen zu erleiden hatte, wird wahrscheinlich etwas länger brauchen als jemand, der relativ behütet aufgewachsen ist.
2) Wie viel Unterstützung und Hilfe jemand bekommt (Familie, Selbsthilfegruppe, gesunde Beziehungen...)
3) Die persönliche Fähigkeit und Bereitschaft, auch schwierige und mit Schmerz verbundene Angelegenheiten anzugehen.
4) Die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen durchzuhalten bzw. wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist. Kurz: der Wille und die Entschlossenheit, ein gesetztes Ziel um jeden Preis erreichen zu wollen.
5) Die Anzahl der (homo-)sexuellen Kontakte in der Vergangenheit.
6) Die Fähigkeit, Stress und Frustration ertragen zu können.
7) Die Fähigkeit, sich nicht vom Selbstmitleid beherrschen zu lassen.
8) Last (but certainly not least): wie stark ist der Glaube an Gott? Glaube ich wirklich, dass Er mich befreien kann?




Was tun wir denn nun, um uns zu verändern?

• Wir werden uns der wahren Bedürfnisse bewusst, die hinter unseren homosexuellen Sehnsüchten und Fantasien stehen. Wenn diese Gefühle aufkommen, verfolgen wir sie zurück. Oft steht dahinter ein Minderwertigkeitskomplex anderen Männern gegenüber (Bedürfnis: sich anderen Männern ebenbürtig zu fühlen), oder wir fühlen uns verlassen oder bedroht (Bedürfnis: von anderen Männern geliebt und akzeptiert zu werden). Die Wurzeln dieser Bedürfnisse gehen oft bis in unsere Kindheit zurück.
• Wir achten darauf, unter welchen Situationen wir für gewöhnlich besonders die Lust verspüren. Gibt es irgendwelche Muster (besondere Wochentage, Uhrzeiten, Umstände, emotionale Verfassungen...).
• Wir achten auf die – gute – Sehnsucht im Herzen jeder ungewollten Sehnsucht (etwa die Sehnsucht zu lieben und geliebt zu werden). Das Problem (Lust etc.) ist nicht die Sehnsucht selbst, sondern eine Art „Nebenprodukt“ oder „Ersatzbefriedigung“.
• Wir schwächen die Macht der sexuellen Sehnsüchte ab, indem wir sie aus der Verborgenheit und Schande holen. Wir diskutieren die dahinterliegenden Sehnsüchte mit Mentoren oder in einer Selbsthilfegruppe, die Muster oder Situationen erkennen können, die wir selbst nicht erkennen.
• Wir machen eine Bestandsaufnahme unserer Bedürfnisse und suchen nach konstruktiven und gesunden Alternativen, diese zu befriedigen. Mittel hierzu: Männerfreundschaften (Frauenfreundschaften), Mentoren, emotionale Verbindungen zu Männern (Frauen), Gemeinschaft mit anderen Männern (Frauen) suchen (im Rahmen einer Organisation, Selbsthilfegruppe oder einfach nur gemeinsam etwas unternehmen), sich sportlich und körperlich betätigen (besonders zusammen mit anderen Männern) bzw. gemeinsame Aktivitäten mit anderen Frauen.
• Anstatt nur um Stärke zu beten, den Versuchungen zu widerstehen oder Gott ständig zu bitten, diese zu entfernen, beten wir um Erleuchtung, damit wir unseren wahren Bedürfnisse verstehen und um den Mut und die Fähigkeit, alte Hindernisse niederzureißen, die diesen Bedürfnissen im Weg stehen.
• Wir verschwenden unsere Energie nicht, indem wir versuchen, ungewollten Denk- oder Verhaltensmuster widerstehen zu wollen, sondern ersetzen diese ungewollten Sehnsüchte, indem wir die dahinterliegenden Bedürfnisse erfüllen – und nicht unterdrücken.
• Wir anerkennen unser Bedürfnis nach emotionalem und körperlichen Kontakt zu anderen Männern (Frauen) und arbeiten aktiv daran, diese Bedürfnisse auf gesunde und angemessene Art und Weise zu erfüllen.
• Diese heilenden Aktivitäten müssen wir in unser tägliches Leben einplanen.
• Wir setzen unsere Energien darauf, zum Guten zu laufen – anstatt vom Schlechten wegzulaufen.
• Wir überlegen uns, was wir mit den nun freigewordenen Energien Sinnvolles anfangen – nun, da wir sie nicht mehr für homosexuelle Aktivitäten verschwenden.
• Wir konzentrieren uns nicht mehr darauf, was wir NICHT sein wollen, sondern vielmehr, welche Männer bzw. Frauen wir wirklich sein wollen!
• Wir entwickeln einen „Krisenplan“ für den Fall dass die Versuchung wieder hochkommt: wir rufen Männer (Frauen) aus unserer Selbsthilfegruppe an (auch in Nicht-Krisenzeiten!), wir suchen uns „sichere“ Menschen, mit denen wir Zeit verbringen könnten oder „sichere“ Aktivitäten.
• Wir machen die Befriedigung unserer wichtigsten Bedürfnisse, die unserem homosexuellen Verhalten zugrunde liegen, zur obersten Priorität in unserem Leben.
• Wir kümmern uns auch um die Bedürfnisse anderer – und nehmen Kontakt zum anderen Geschlecht auf...



Wenn die Versuchung aber stark ist, finden wir die Wahl (ob wir glauben, was wir fühlen oder was Gott sagt) vielleicht schwierig, weil unsere Gefühle mächtig erscheinen und unser Glaube so jämmerlich! Dann ruft uns Gott zu: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (1. Timotheus 6:12) – unsere Herzen jeder Stimme außer Seiner zu verschließen und vorwärts mit Seinem Wort zu gehen (Lukas 5:5). Das zu tun, heißt oft, einen schmerzhaften Kampf auszutragen, aber dieser Kampf führt zu gegenwärtigen Wohlbefinden und sicheren Triumph! „Glaube bringt die Fülle der Zukunft in die Armut der Gegenwart.“ (Erich Sauer, The Triumph of the Crucified)



Ich habe gerade erst mit dem Heilungsprogramm begonnen. Welches Programm ist am erfolgreichsten?

Die angebotenen Programme sind so unterschiedlich wie die Menschen, die Hilfe suchen.

Bevor du dich auf den Heilungsprozess einlässt, solltest du folgendes beachten:

• Du brauchst eine unerschütterliche Hingabe dafür – egal wie schmerzhaft oder lange er ist.
• Keine Methode, kein Prozess ist wichtiger als ein Herz, das gehorsam und ergeben gegenüber Gott ist.
Es gibt verschiedene Arten der Unterstützung:
• Lokale oder Online-Selbsthilfegruppen (Homosexuals Anonymous, Jason...)
• Kirchen (z.B. deine Gemeinde!)
• Exodus International, NARTH, Ex-Gay Ministries (Jason usw.)
• Christliche Seelsorger
• Psychotherapeuten/Psychologen/Psychiater (Vorher abklären: Wie vielen Homosexuellen hat er schon geholfen? Ist er Christ? Ist sein Leitfaden die Bibel? Wie denkt er über Homosexualität, ihre Ursachen, den Heilungsprozess? Entspricht seine Einstellung nicht der Bibel: suche dir jemand anderes! ACHTUNG: Homosexualität darf NICHT diagnostiziert und behandelt werden, da keine Krankheit!)
• Christliche Freunde
• Familie
• Fachliteratur
• Jesus! Lese in der Bibel und bete!




Phasen der Heilung

1) Voller Idealismus und Enthusiasmus („Ich bin frei! Es liegt hinter mir!“)
2) Eine Reihe von Gefühlen bleiben aber immer noch bestehen („Na ja, war wohl doch nicht so einfach. Ich warte noch auf die endgültige Freiheit.“)
3) Enttäuschung („Was ist denn nun mit dieser Befreiung? Werde ich mich jemals wirklich ändern?“)
4 )Heilung („Wahnsinn! Das war ein Aufwand! Endlich liegt es hinter mir!“)

Vorsicht! Vor allem in den ersten drei Phasen werden oft folgenschwere Entscheidungen getroffen!



Warum den Kampf aufnehmen?

„You have been given the choice between war and dishonor. You have chosen dishonor, and you will have war!“ Winston Churchill to the English Parliament 1938
„Refusing to fight an honorable battle may afford a temporary peace, but in the long run, it‘s a peace too costly.“ Joe Dallas
„A real man rejects passivity, accepts responsability, leads courageously and expects the greater reward – God‘s reward.“ Robert Lewis („Raising a Modern-Day Knight“)
Es erscheint vielen leichter, in Sünde zu leben. ABER: „Tyrants never co-exist peacefully“ (Joe Dallas)
Es ist unehrenhaft, in Frieden mit seinen Sünden leben zu wollen. Wer Jesus liebt, verlegne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge ihm nach!
Ein Bruder von Homosexuals Anonymous sagte kurz nachdem er den Heilungsprozess begonnen hatte: „Ich fühle mich, als wäre ich von der Klippe gesprungen und weiß nicht, ob mich unten einer auffängt – oder ich traue mich nicht, den Fallschirm zu öffnen.“
Kämpfst du nicht gegen deine Sünden an (sex. Unmoral, Pornographie, Prostitution...), fordern diese bald mehr Raum – auf Kosten der Familie, des Berufs, der Gesundheit und des Seelenfriedens. Merkt man dann irgendwann, dass es Zeit wird, etwas dagegen zu unternehmen, ist es meist schon zu spät. Es ist keine Schande, gleichgeschlechtliche Neigungen zu haben. Es ist aber durchaus eine Schande, ihnen nachzugeben, sie schönzureden und dabei die Bibel umzudrehen (bis sie zum gewünschten Ergebnis passt) – und NICHT zu kämpfen.








Homosexuelle können nicht geändert werden. Das würde ernsthafte emotionale und soziale Konsequenzen geben.

Gegenargumente:

Die Bibel ist da anderer Ansicht: „Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid rein gewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes.“ 1 Korinther 6:11
Ein schwuler Christ würde natürlich sagen, das bezieht sich nicht auf Homosexualität. Damit sind wir bei der Frage: Ist Homosexualität eine Sünde oder nicht?
Wenn ja, kann man sie selbstverständlich ändern. Jesus befreit uns von der Macht der Sünde (Römer 6:14), wenn wir neue Geschöpfe in ihm werden (2 Korinther 5:17). Somit können wir Sünde durch Gottes Gnade besiegen.
Wenn schwule Christen aber glauben, dass Homosexualität keine Sünde ist, warum argumentieren sie dann so vehement dafür, dass sie sich nicht ändern können? Wenn etwas keine Sünde ist, ist es doch gleichgültig, ob es nun angeboren oder gewollt ist, unveränderbar oder nicht!
Wen wollen schwule Christen also überzeugen, wenn sie sagen, Homosexualität sei keine Sünde – uns oder etwa doch sich selbst?
Wenn es nämlich tatsächlich auch nur einen einzigen Menschen gibt, der seine Homosexualität überwunden hat, dann ist ihre Ausrede, sie könnten sich nicht ändern, wertlos.



Ich habe ja versucht, mich zu ändern und hetero zu werden, aber ich kann nicht. Gott will anscheinend, dass ich schwul bin!

Gegenargumente:

• Hier wird „unveränderlich“ mit „legitim“ verwechselt. In der gesamten Bibel finden wir keinen Hinweis dafür, dass wir eine Sünde begehen dürfen, wenn wir unfähig sind, ihr zu widerstehen.
• Nicht Gott ist schuld, dass du sündigst, sondern du selbst! 
• Primäres Ziel von Ex-Gay Ministries ist es zunächst, Menschen, die Jesus lieben, den nötigen Gehorsam und die Disziplin zu vermitteln, nicht mehr zu sündigen – und mit Versuchungen umgehen zu lernen. Ein Wechsel zur Heterosexualität findet zwar oft statt, muss aber nicht unbedingt geschehen.
• Die Frage ist also nicht: kann ich mich wirklich ändern?, sondern: Wie lerne ich, Gott zu gehorchen! Egal wie hart der Kampf wird: Gottes Standard bleibt derselbe und es steht uns nicht zu, davon abzuweichen.
• Weder „persönliches Glück“  („ich bin schwul und glücklich“) noch „die Mehrheit hat recht“ („ich kenne viele Homosexuelle, die versucht haben, sich zu ändern und es nicht geschafft haben“) ist ein christliches Argument. Was den Glauben betrifft, ist die Mehrheit leider meist im Unrecht.
• Homosexuelles Verhalten ist außerdem eine Sünde, die man bereuen muss und keine sexuelle Reaktion, die verändert werden sollte. Der Unterschied ist riesig: wir alle sind durch Gottes Gnade fähig, jede Sünde zu bereuen und ihr zu widerstehen. Wir sind aber nicht verantwortlich für die Versuchungen, die wir immer noch empfinden.



Authentizität

• Viele Menschen haben versucht, ihre ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen zu überwinden – mit unterschiedlichem Erfolg. Manche wurden im Lauf der Zeit frustriert, wenn es nicht so schnell und so vollständig ging, wie sie sich das vorgestellt haben. Viele haben aufgegeben, weil sie dachten, sie hätten nun alles probiert und nichts würde je funktionieren. Dies geschah vor allem, wenn wir uns nur auf einen Aspekt der Heilung konzentriert haben (etwa die Spiritualität) und dabei vergessen haben, an unserer Männlichkeit (Weiblichkeit) und unserem Kontakt zu anderen Männern (Frauen) zu arbeiten, oder emotionale Wunden aus der Vergangenheit zu heilen oder unsere wahren männlichen (weiblichen) Bedürfnisse zu befriedigen.
• Manchmal sind wir auch an Grenzen gestoßen, weil wir einfach nichts tun wollten, um zu heilen. Wir wollten die Heilung ja – aber Gott sollte die Arbeit tun und es sollte möglichst bequem vor sich gehen. Eine halbherzige Therapie bringt aber gar nichts. Oft ist nämlich genau das, woran wir nicht arbeiten wollen, der Punkt, der am wichtigsten wäre! Homosexualität ist kein einzelnes Problem, sondern auf ein Bündel von Problemen zurückzuführen. Jedes dieser Probleme müssen wir individuell angehen. Vier der Hauptproblemfelder: Männlichkeit (Weiblichkeit), Authentizität, Bedürfnisbefriedigung, Übergeben an Gott.




"I will be a saint" means I will despoil myself of all that is God ... I will renounce my will, my inclinations, my whims and fancies, and make myself a willing slave to the will of God."
Mother Theresa

Alle Unterstützung für aktive Schwule, aber keine für die, die erst gar nicht dorthin wollen?

Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen haben in der Regel ein breites Angebot an Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen zur Verfügung – wenn sie diese ausleben. Staatlicherseits dick subventioniert bleibt hier kaum ein Wunsch oder Bedürfnis unbefriedigt.
Will man/frau aber – aus welchen Gründen auch immer – dieses Leben verlassen oder erst gar nicht dorthin kommen, sieht es rabenschwarz aus.

Therapien

Ansprechpartner für psychotherapeutische Unterstützung: Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Auf eine Anfrage hin, ob es denn für Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen Unterstützung gibt – wohlgemerkt nicht (!) automatisch für Menschen, die „heterosexuell“ werden wollen, kam eine sehr standardisierte Antwort: Zunächst wird man darüber belehrt, dass 1973 die amerikanische Psychiatervereinigung APA Homosexualität vom DSM (Liste der psychischen Krankheiten) gestrichen hatte. Als Folge davon wurde das 1991 auch bei uns (hier: der ICD) so gehandhabt. Homosexualität sei keine Krankheit, sondern eine häufige Form menschlichen Zusammenlebens. Sie bedürfe deshalb keiner Therapie.

Abgesehen davon, dass dies keine Antwort auf die ursprüngliche Frage war (es ging nicht um eine „Therapie“ von Homosexualität, sondern um therapeutische Begleitung bei der Suche nach einem alternativen Leben!), wird hier – bewusst oder unbewusst – ein wesentliches Detail verschwiegen.

Die Tatsache, dass Homosexualität aus dem DSM bzw. ICD genommen wurde, beruhte keineswegs auf neuen medizinischen Erkenntnissen. Die lagen damals schlichtweg nicht vor – und tun dies auch heute nicht. Der Grund hierfür war allein politischer Art – ein erheblicher Druck der Schwulenbewegung. Selbst heute also lässt sich die DGPPN instrumentalisieren und verschließt politisch nicht korrekten Forschungen den Weg.

Weiterhin heißt es in der Antwort, die DGPPN lehne „reparative Therapien“ oder „Konversionstherapien“ entschieden ab. Auch hier: dies war nicht Gegenstand der Frage. Außerdem konnte ich keine Organisation und keinen Therapeuten hier in Deutschland ausfindig machen, der eine „Konversationstherapie“ anbietet. Auch hier geht die DGPPN der Schwulenbewegung auf dem Leim. Reparative Therapie und Konversionstherapie werden hier fälschlicherweise in einem Atemzug genannt, beschreiben aber etwas ganz anderes. Während eine Konversionstherapie die sexuelle Orientierung verändern will (es gibt mittlerweile tatsächlich Anzeichen für eine „Fluidität“ menschlicher Sexualität – sie ist also keineswegs in Stein gemeiselt!), konzentriert sich die Reparative Therapie auf einige der Faktoren, die zur Entwicklung gleichgeschlechtlicher Neigungen beitragen, etwa eine Störung der Geschlechts-Identität, unerfüllte legitime Bedürfnisse, ein gestörtes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil etc. Dies ist offenbar der DGPPN noch nicht einmal bekannt – sie bedient sich ungeprüft der Meinung von wissenschaftlichen Laien, die ihre eigene Agenda verfolgen. Selbst das Argument, Homosexualität sei eine „häufige“ Form menschlichen Zusammenlebens, ist wissenschaftlich irrelevant. Eine psychische Störung, die häufig auftritt, wird alleine dadurch ja auch noch nicht zum weniger pathologisch. Die Tatsache, dass es viele tun, macht etwas weder in moralischer noch in medizinischer Form „besser“ oder „schlechter“.

Als medizinischen „Beleg“ für die eigene Sichtweise führt die DGPPN an, es gebe keine empirische Evidenz (Nachweis) für günstige Effekte von Konversionsverfahren, wohl könne Patienten dadurch aber Schaden zugefügt werden. Erneut wird hier auf eine Verfahren polarisiert, dass weder bei uns allgemein angewandt noch gefragt wurde. Derart pauschalisierte Aussagen sind nicht wissenschaftlich und schon gar nicht ethisch vertretbar. Jeder Therapeut und jede Therapeutin kann dem Hilfesuchenden potentiell Schaden zufügen. Die Frage ist, ob dann die Therapieform als ganze oder der Therapeut Schuld hierfür trägt. Da die DGPPN sich offensichtlich noch nicht einmal mit den wissenschaftlichen Arbeiten hierzu befasst hat und alternative Therapiemodelle auch im Studium nicht Gegenstand der Lehre sind, kann sie hierzu auch keine gültige Aussage treffen. Würde man die von ihr getroffenen Aussagen auf alle Formen sexuellen Empfindens übertragen und damit alles mehr oder weniger als „normale“ Formen menschlichen Zusammenlebens hinstellen, würde dies zu absurden und unverantwortlichen Ergebnissen führen.

Die Mitarbeiterin der DGPPN (der ich noch nicht einmal böse Absicht unterstellen will!) weist weiterhin darauf hin, dass psychische Erkrankungen unabhängig von der sexuellen Orientierung „anhand der klinisch relevanten Symptome gemäß ICD-10 Kriterien klassifiziert“ werden und dementsprechend von Fachleuten therapiert werden sollen. Dies ist schon aus wissenschaftlicher Sicht ein unsinniges Vorgehen. Hier werden bewusst Faktoren und Ursachen ausgeklammert bzw. voneinander getrennt gesehen, die durchaus etwas miteinander zu tun haben können. Mit anderen Worten: Der Patient bekommt nicht die beste Hilfe, die verfügbar ist, da dies politisch nicht korrekt ist.

Womit wir beim Abschluss-Statement der DGPPN-Kollegin sind: "Direkt oder indirekt erfahrene Diskriminierung kann zur Entstehung psychischer Erkrankungen bei homosexuellen Menschen beitragen." Hier trägt die schwule Propaganda reiche Früchte: alles, was nicht politisch korrekt ist, ist „Diskriminierung“. Hier wird in unglaublicher Art und Weise unterstellt, dass Therapeuten, die oben genannten Ratsuchenden Hilfe anbieten, nicht wissenschaftlich arbeiten, sondern „diskriminieren“. So macht man es sich selbst sehr einfach – man muss sich erst gar nicht mit dem Thema in einer objektiven, wissenschaftlichen Herangehensweise befassen, sondern stellt Andersdenkende als Menschen zweifelhaften moralischen Charakters dar. Das ist nichts anderes als unselige Propaganda.

Die angestrebte Therapie, so die DGPPN, ziele nicht auf die Homosexualität ab, sondern auf die Konflikte, die in Verbindung mit religiösen, gesellschaftlichen und internalisierten Normen entstehen. Mit anderen Worten: der gute alte Leitsatz „Nicht der Homosexuelle hat ein Problem, sondern die Gesellschaft“. Ziel des Therapeuten sei es, dass sich der/die Homosexuelle wieder gut bei dem fühle, was er/sie tut und gegebenenfalls alle Einstellungen überwindet, die dem entgegen stehen. Das ist keine wissenschaftliche Therapie, das ist ideologisch motivierte politische Korrektheit par excellence. Hier fügt die DGPPN ihrerseits möglicherweise denen Schaden zu, die aus persönlichen, religiösen oder anderweitigen Gründen ein Ausleben ihrer Neigungen nicht für gut heißen können. Anstelle ihnen beizustehen und ihre Ansichten zu respektieren, sorgt die DGPPN noch für Schuld- und Schamgefühle und will ihnen Ansichten aufschwatzen, die nicht die ihren sind. Mit welchem Recht?


Die Krankenkassen

Hier hält man sich mit einer klaren Antwort auf die Anfrage bedeckt. Die AOK etwa geht erst gar nicht auf dieses Thema ein, sondern verweist allgemein auf Informationen zur Psychotherapie. Auch hier wird einem Ratsuchenden offenbar nicht weiter geholfen. Soll man vielleicht erst alle Therapeuten in der Gegend abklappern, um einen zu finden, der bereit ist, einem beizustehen?



Die Kirchen

Bei einem Pastor, einem Priester etc. Hilfe zu suchen, ist beinahe ein Glücksspiel. Manch einer wird hier das finden, was er/sie sucht, allerdings ist die Bandbreite der Haltungen, Meinungen, Ansichten und Herangehensweisen hier – selbst innerhalb einer Kirche – enorm. Wenige halten sich an das, was ihre eigene Lehrautorität verkündet. Viele handeln nach eigenem Gutdünken. Wirklich empfehlenswert ist dies für Betroffene nicht. Zu groß ist das Risiko hierbei, an „den Falschen“ zu geraten – mit unkalkulierbaren Konsequenzen.


Angebote im Bereich Lebensberatung und Seelsorge

Hier sieht die Lage etwas besser aus. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind von anerkannten Lehreinrichtungen zertifizierte Lebensberater und Seelsorger in der Regel theoretisch und praktisch sehr gut ausgebildet und erfahren. Natürlich führen diese Einrichtungen keine Therapien durch, eine seelsorgerische Begleitung oder eine Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann hier sehr hilfreich sein. Zu nennen sind hier etwa christliche Einrichtungen wie Wüstenstrom (www.wuestenstrom.de), das Weisse Kreuz (www.weisses-kreuz.de) oder Organisationen wie Jason International (http://jason-online.webs.com), der Partnerorganisation der internationalen, wohl ältesten Organisation auf diesem Gebiet: Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com).


Fazit

Der Standpunkt der DGPPN soll hier auf keinen Fall verteufelt werden. Selbstverständlich sind psychische Krankheitsbilder von entsprechenden Psychotherapeuten oder Psychiatern zu behandeln. Betroffene sollten hier keinesfalls zögern, Hilfe zu suchen. Nötigenfalls klärt ein Eingangsgespräch, ob der Therapeut/Arzt bereit ist, die Einstellung des Patienten zu akzeptieren und nicht dagegen zu arbeiten. Gleichwohl werden die meisten Betroffenen alleine dadurch nicht die Hilfe finden, die sie brauchen. Abgesehen davon hat nicht jeder von ihnen eine psychische Erkrankung. Deshalb ist ein TNetzwerk von Freunden, Seelsorgern, Lebensberatern, Therapeuten, Ärzten usw. nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Der DGPPN kann man nur wünschen, dass sie nicht das nachplappert, was andere ihr vorplappern, sondern sich als Teil eines Netzwerkes siieht und dieses – wie auch die Ratsuchenden und deren Überzeugungen selbst – respektiert.

ESV Audio Widget

1 Corinthians 10:13



2 Timothy 1:7



Matthew 19:26



Acts 3-4

Therapeuten

FAQ's


 

Wir hatten eigentlich vor, an dieser Stelle eine Liste von Therapeuten zu veröffentlichen, an die ihr euch wenden könnt. Da wir aber diese Menschen schützen möchten, werden Adressen nur auf Anfrage weitergegeben. Möglicherweise könnt ihr euch auch an unten angegebene Organisationen wenden.

Wir möchten hiermit Psychiater, Psychologen, Seelsorger usw. ausdrücklich ermutigen, mit uns in Kontakt zu treten, wenn sie bereit sind, eine Therapie mit Menschen, die sich von ihren gleichgeschlechtlichen Neigungen befreien oder sie nicht ausleben und einen anderen Weg gehen möchten, anzugehen.

Kontakt: [email protected] oder Tel.: 089-78018960

Links:

www.narth.com


Offensive Junger Christen


Sehr zu empfehlen:
Weißes Kreuz (Schwerpunkte: Sexualethik, Seelsorge und Pädagogik)            
www.weisses-kreuz.de



Link:

USA:
Reorientation therapy: www.forthechildreninc.com
Resources For Homosexuals Seeking Reorientation Therapy



Auf diesen Seiten finden sich viele Links und Hinweise auf Organisationen jeglicher Art. Diese Hinweise bedeuten nicht zwangsweise, dass diese Organisationen auch JASON unterstützen. Wir haben sie ausgewählt, da sie entweder direkt mit dem Thema verbunden sind oder nützlich sind für Betroffene. Wir sehen uns solidarisch mit ihnen und möchten sie auf diese Weise kostenlos unterstützen, indem wir Werbung für sie machen. Um sie richtig darzustellen, haben wir für die Selbstbeschreibung teilweise ihre eigenen Worte und teilweise auch Artikel verwendet. Sollte irgendjemand dies nicht wünschen, bitten wir um ein kurzes Email und wir werden die betroffenen Stellen natürlich sofort entfernen.


Lessons

From Homosexuals Anonymous:

FEAR

"I asked (Dr. Paul Tournier) how he helped his patients get rid of their fears. 'I don't,' he said. 'Fear has a purpose.'" [Bruce Larson, Living Beyond Our Fears, p. 9]
 
"There is nothing Christian about the denial of reality. The courage of the Christian doesn't come without fear. When you don't have any fear, you don't need any courage. Courage can only be defined in the context of fear. If you never know fear, you will never know courage." [Stephen Brown, No More Mr. Nice Guy! p. 133]
 
Deuteronomy 1:21
 
"Among Christians there is a wide variety of views about anxiety. At one end of the continuum some ... are almost indistinguishable from the existentialists, emphasizing man's search for identity, self, and meaning, and the resulting existential angst. They seem to deemphasize both Scripture and the idea of a personal God who holds the answers to the human condition.
On the other end of the spectrum are ... writers who focus upon the sins of fear and doubt of God's provision, calling people to repentance, deliverance, and an end to anxiety through prayer and meditation.... Those in the middle accept the Christian ideal of a life free from worry as well as the fact of fallenness in ourselves and the creation.... They would agree that even though anxiety may not be desirable, the route to eliminating it is not repression and denial but rather the acceptance of our anxious feelings as real.... As it was with the Israelites (e.g. I Sam. 17:47), our 'battles are the Lord's.' If he is for us, why should we fear? Yet knowing this intellectually is only the first step. The Holy Spirit must work into believers God's peace. This peace results from a relationship with him..."
[Dale Simpson, "Anxiety," Baker Encyclopediaof Psychology p. 67]
 
Deuteronomy 31:6
 
"Fear is perhaps our oldest and deadliest enemy. Fear causes illness. It kills. It stifles creativity. Fear prevents love, disrupts families, and causes addiction to alcohol, drugs, work, hobbies, and food. Fear of life and of other people can result in an abnormal desire to withdraw, leading to mental illness. Extreme fear of the future prompts suicide.... Thousands of years ago, the philosopher Seneca said, 'If we let things terrify us, life will not be worth living.' In 1840, Thomas Carlyle wrote, 'The first duty for a man is still that of subduing fear. A man's acts are slavish until he has got fear under his feet.' Thirty years later, Ralph Waldo Emerson remarked that 'He has not learned the first lesson of life who does not every day surmount a fear [Bruce Larson, Living Beyond Our Fears, p. 3 5]
 
Proverbs 3:25,26
 
"Tender handed stroke a nettle And it stings you for your pains, Grasp it like a man of mettle, And it soft as silk remains. " [Aaron Hill (1685 1750), "Words Written on a Window," in Leadership, p. 34]
 
"Andrew M. Greeley, in his book The Friendship Game, argues that fear is the major barrier to friendship." [David Smith, Men Without Friends, p. 138]
 
Isaiah 54:4
 
"Anxiety is: 1. Fear in the absence of real danger. 2. Overestimation of the probability of danger and exaggeration of its degree of terribleness. 3. Imagined negative results." [William Backus and Marie Chapian, Telling
Yourself the Truth, p. 68]
 

Artikel


From HA:

Two gay men themselves describe the lifestyle thusly:  "Numerous psychologists, sociologists, and men of letters have written at great length on the aloneness of man in today's impersonal mechanized world of gadgets, technology, and scientific management.  The homosexual is perhaps even more alone because of...his homosexuality...  He needs a life mate even more desperately, he feels, because of his increased need for communication with others like himself, so that he need not feel so lonely.  As a result, he searches assiduously for the ideal type of person, who, he imagines, might help put an end to his problem and his search.  He may not be a drinker, but he goes to gay bars, cruises the streets, and makes regular appearances at other places where homosexuals congregate, in hopes of meeting his ideal type.  Each passing sexual encounter is hoped to be the 'one and only,' but numerous short-lived affairs are usually the result.  Time goes by.  Years pass.  The attractiveness of youth fades.  The muscles become flabby.  Gray hair increases.  Bald spots appear.  The affairs continue.  As the man gets older, he must work harder to coax others to take an interest in him.  If this fails, there is the despair of old age, to be ended only by the inevitability of death." 
[Donald Webster Cory and John P. LeRoy, The Homosexual and His Society: A View From Within, p. 19]





 
When Jesus told the woman to "go sin no more'., what did He mean? Did He mean that she would not sin? I don't think so. I think that Jesus was saying don't sin wilfully like you did before. We have sins of omission, we forget to worship god and sins of comission, we cmit sin and know it's wrong. Jesus sets us free from our past sins and asks us as Christians to follow Him .. how often we fail to do this.
Yet to sin and induce another to sin as well compounds the sin (makes the sin worse). To know how to do right and then do wrong is sin. And we fall short of the glory of God, God calls us to be 'holy' as He is holy. Our sin takes us away from God and we break our fellowship with God. Sion destroys our union with God. Of course we can confess our sins to God abd He will forgive us and bleanse us, isan;t that great to know. But we should as the Bible tells us to, "avoid sin", as God understands the ramification of sin in our life.
We must practice our Christian faith. Going to church will do noone any good, unless they are 'born again'. Reading many books may give us knowledge but unless we apply the knowledge gained our reading is in vain, much like our Christianity, ubless we practice it we arestill "without hope and without God' in this world.
Believe me I know that sin is powerful, yet I have founda power greater than sin that has set me free. You also can attain freedom by reading and doing and avoiding all places where you may find sin.

Bill B.

 

Unser Programm

Frage: Ihr verwendet ein 14-Schritte Programm. Ist das nicht dasselbe wie diese 12-Schritte-Programme zur Behandlung von Suchtproblemen? Damit wird doch nur eine Verhaltensänderung erreicht!

Antwort: Ein Teil unserer Schritte wurde tatsächlich von den klassischen 12-Schritte Programmen übernommen und speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen angepasst, weil sie für hilfesuchende Menschen sehr hilfreich sein können. Zumal auch Suchtproblematiken und damit verbundene zu erzielende Verhaltensänderungen hier eine große Rolle spielen.
 


Sehen wir uns unsere 14 Schritte doch mal an:
 

14 Steps of HA
 
 
 
1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable. (Wir haben uns eingestanden, dass wir unserer Homosexualität machtlos gegenüber stehen und dass wir unser Gefühlsleben nicht mehr im Griff haben).
 
 
 
 
2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done. (Wir haben begonnen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben).
 
 
 
3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble. (Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen. Wir haben ebenso gelernt, dass unsere gefallenen Leben unter Gottes Kontrolle sind, der Gutes aus all dem Schlechten hervorbringen kann).
 
 
 
4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood. (Wir haben begonnen, daran zu glauben, dass Gott die Macht der Homosexualität schon gebrochen hat und deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte).
 
 
 
5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity. (Uns ist klar geworden, dass wir an eine Lüge über uns selbst geglaubt haben, eine Illusion, die uns in eine falsche Identität gelockt hat).
 
 
 
6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him. (Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen. Als Menschen sind wir nämlich Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung und Gott will, dass wir diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wieder entdecken - so wie Ihn unser Glaube wahrnimmt).
 
 
 
7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time. (Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unseren liebenden Gott anzuvertrauen und im Glauben zu leben, indem wir ihn für unsere neue unsichtbare Identität preisen und darauf vertrauen, dass diese Identität für uns sichtbar wird, sobald Gott dies will).
 
 
 
8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world. (Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind, haben wir eine furchtlose moralische Bestandsaufnahme von uns selbst gemacht und sind entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen).
 
 
 
9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character. (Wir haben vor Gott, vor uns selbst und vor einem anderen Menschen all unsere Fehler schonungslos eingestanden und Gott demütig gebeten, die negativen Aspekte unseres Charakters zu entfernen).
 
 
 
10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed. (Wir haben versucht, soweit als möglich jeglichen Schaden, den wir anderen zugefügt haben, wieder gut zu machen).
 
 
 
11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster. (Wir haben uns entschlossen, nicht mehr länger in Furcht vor der Welt zu leben, da wir glauben, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns steht, zu unseren Gunsten wendet und etwas Gutes aus den Sorgen hervorbringt sowie Ordnung aus dem Chaos).
 
 
 
12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them. (Wir sind entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen und die Bedeutung einer Partnerschaft von gleichberechtigten Partnern zu lernen, wobei wir weder Dominanz über Menschen noch Abhängigkeit von ihnen suchen),
 
 
 
13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives. (Wir haben durch vertrauensvolles Beten und die Weisheit der Bibel ein andauerndes Wachsen unserer Beziehung zu Gott gesucht, sowie ein demütiges Annehmen Seiner Führung für unser Leben).
 
 
 
14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us. (Nachdem wir ein spirituelles Erwachen erleben durften, versuchen wir nun, diese Botschaft an andere Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen heranzutragen - mit einer Liebe, die nichts verlangt und nichts fordert. Wir werden diese Schritte in allen Bereichen unseres Lebens praktizieren, so weit uns dies möglich ist).
 
 

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Selbst ohne hier die Schritte näher zu erläutern, dürft schon anhand der Titel für jeden nachvollziehbar sein, dass es hier um weit mehr als nur um Verhaltensänderungen geht.
Selbst konventionelle 12-Schritte Programme konzentrieren sich nicht alleine auf das Verhalten. Ohne eine grundlegende Änderung der inneren Einstellung wäre wohl auch ein Suchtproblem nicht zu meistern. Selbst wenn diese innere Änderung noch nicht da ist, ist es aber unerlässlich, das Verhalten zu ändern!
Inzwischen gibt es auch 12-Schritte Programme auf christlicher Basis, die den Rahmen noch erheblich erweitern. Hier kann schon längst nicht mehr nur von reinen Verhaltensänderungen gesprochen werden.
Homosexuals Anonymous mit seinen 14 Schritten geht noch erheblich weiter. Bei uns steht Gott im Mittelpunkt.
Douglas McIntyre, Mitgründer von HA, hat in einem Vortrag auf der internationalen Konferenz von HA im September 2006 gemeint: "Der Grund, warum viele nicht geheilt werden, ist, weil sie nicht wirklich glauben, dass es geschehen kann!" Weiterhin meinte er, als sie damals (zeitgleich mit Exodus vor ca. 30 Jahren!) angefangen haben, hatten sie keine der vielen schlauen psychologischen Bücher (so nützlich sie auch sein mögen). Alles, was sie hatten, war die Bibel. Und das ist auch alles, was Doug bis heute hat. Wer ihn getroffen hat, kann bezeugen, was für eine unglaubliche Ausstrahlung von ihm ausgeht und welch starken Glauben er vermittelt. Er ist inzwischen Familienvater mit erwachsenen Kindern!
Kürzlich meinte jemand, man dürfe den Menschen nicht erzählen, ihr Glaube könne sie heilen. Damit würde man sie nur frustrieren. Sowas machen nur Charismatiker. Vielmehr solle man wohl all den psychologischen Konzepten hinterherlaufen, die es momentan gibt.
Dazu folgendes: es ist ein Armutszeugnis, eine Bankrotterklärung dem christlichen Glauben gegenüber, so etwas auch nur zu denken. (Nützliche Bibelstellen hierzu gibt es viele. Wie wäre es mit Apostelgeschichte Kapitel drei und vier?).
Wir achten und respektieren all diejenigen, die mit besten Absichten - und vielen psychologischen Konzepten Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen möchten. Sicherlich ist vieles davon hilfreich und die Arbeit, die diese Menschen leisten, außerordentlich.
Wir möchten aber davor warnen, alleine diesem Bereich zu vertrauen und sich von der Macht des Glaubens zu verabschieden. Im allgemeinen ist niemand dieser - wenn auch gutmeinenden - Helfer Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut, die tatsächlichen wissenschaftlichen Fachkenntnisse sind also sehr begrenzt. Zum anderen betrachtet moderne Wissenschaft Homosexualität weder als Krankheit noch als psychische Störung, daher auch nicht als behandlungsbedürftig. Homosexualität wird als gleichwertige Form sexuellen Begehrens gesehen.
Selbst wenn man aber Psychologe o.ä. wäre - Wissenschaft kann sich ändern. Der Glaube und die Bibel, auf der er sich gründet, bleibt felsenfest.
Soll man sich also zurück lehnen und nichts tun, da Gott uns ja "heilt" ("heilt" im christlichen Sinne, nicht im psychotherapeutischen)?
Nein. Gott hat von uns immer verlangt, dass wir uns aktiv für Ihn entscheiden. Dass wir unseren Teil tun und täglich unser Kreuz auf uns nehmen und Ihm nachfolgen - egal, wie schwer und lange es dauern wird. Natürlich und selbstverständlich kann Er uns auch "auf einen Schlag" heilen - und hat dies auch schon bei Menschen getan. Aber Er alleine entscheidet, ob wir durch einen Lernprozess gehen sollen und Ihm so immer wieder bezeugen können, dass wir in jeder Situation zu Ihm halten, oder ob wir alleine durch die Kraft unseres Glaubens in kürzester Zeit frei sind.
Psychologie und das Verstehen von Hintergründen, die zur Entstehung unserer gleichgeschlechtlichen Neigungen beigetragen haben, ist sicherlich wichtig - und mit ihr die Arbeit, die sich darauf gründet.
Psychologie alleine liefert aber weder die Motivation noch den Weg, um Freiheit ("Freiheit" wiederum im christlichen Sinn) zu erlangen. Psychologie kann sich ändern - der Glaube nicht. Was weltliche Wissenschaft betrifft, kann man sich immer irren. Die Bibel bleibt.
Letztendlich ist es für mich als Christ zwar interessant, zu erfahren, welche Faktoren zu meiner Neigung beigetragen haben, letztlich aber zweitrangig. Gott hat mich mehrfach in ungewöhnlich scharfer Form davor gewarnt, dieser Neigung nachzugeben - gleich welche Ursache sie hat. Und dies hat Er nicht getan, weil Er mich gerne herum kommandiert, sondern weil Er mich liebt und nicht will, dass mir etwas geschieht. Er weiß um die Konsequenzen meines Tuns, sollte ich mich von Ihm abwenden.

Was die Findung unserer wahren Identität betrifft, so ist dies bei HA ein zentraler Punkt. Unter Identität verstehen wir aber nicht dasselbe wie weltliche Wissenschaft. Unsere wahre Identität finden wir auch nicht in Büchern von Nicolosi & Co - so wichtig sie auch sein mögen. Unsere wahre Identität finden wir alleine in dem, als dessen Ebenbild wir geschaffen wurden: in Gott. Wenn wir zu Ihm aufschauen, sehen wir unser wahres Ich.

In HA verwenden wir viele Hilfsmittel, die uns und anderen geholfen haben, unsere Situation zu verstehen. Seien es nun hilfreiche Bücher, die wir zusammen lesen und besprechen, Filme, die wir anschauen oder gemeinsame Aktivitäten.
Wichtig ist für uns, nicht nur vor dem Bösen wegzulaufen (Vermeidungsstrategien und Ablenkungstechniken, auch wenn uns diese unterstützen, uns nicht in Gefahr zu begeben), sondern auch zum Guten hin zu laufen (unsere wahre Identität in Jesus Christus zu finden, wenn möglich zerbrochene Beziehungen zu Freunden und Verwandten wieder her zu stellen, sinnvolle Aktivitäten zu finden. sich sozial und in der Gemeinde zu engagieren, tägliches Gebet und Bibelstudium sowie gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen um das hinter Homosexualität stehende Bedürfnis auf gesunde art und Weise zu befriedigen - und natürlich der Aufbau unserer Männlichkeit/Weiblichkeit). Robert bietet z.B. auch das "Men's Fraternity"-Programm an (siehe www.freewebs.com/mensfraternity).
Hier etwa unser Rechenschaftsbericht. Dieser war ursprünglich nicht Teil von HA, wurde aber zuerst im Online-Programm, dann auch in lokalen Gruppen eingeführt. Zum einen folgt er dem biblischen Prinzip, sich gegenseitig Verfehlungen einzugestehen (nur Sünde sucht die Verborgenheit! Bekennen ist der erste Schritt zur Vergebung!), zum anderen hilft uns dieser Bericht, unsere Aufmerksamkeit auf zentrale Punkte zu lenken.
Im Gegensatz zu traditionellen 12-Schritte Programmen ist hierbei die Mitwirkung der Brüder und Schwestern erwünscht, die sich gegenseitig unterstützen und motivieren sollen. Es ist ausdrücklich gewünscht, sich gegenseitig vorzuschlagen, was man tun könnte, um es nächste Woche besser zu machen. Nicht, weil man gerne weise Ratschläge erteilt und sich besser fühlt als der Andere. Wir sitzen alle im selben Boot und sind uns dessen sehr wohl bewusst. Wir wollen uns gegenseitig helfen, und der Austausch von Tips und Erfahrungen hat sich als extrem hilfreich und auch von allen Seiten erwünscht gezeigt.

Hier ist er also:
 
 

Rechenschaftsbericht von Homosexuals Anonymous (online):

1) Hast du das Gefühl, du warst diese Woche in Verbindung mit Gott? Bitte erkläre dies.
2) An wie vielen Tagen hast du diese Woche eine ruhige Zeit mit Gott verbracht? (Alternativ: an wie vielen Tagen hast du in der Bibel gelesen?)
3) Was hat dich Gott diese Woche gelehrt?
4) Hast du diese Woche einen Gottesdienst besucht?  Wenn nicht, warum nicht? Und: wie sah es mit deinem Engagement in deiner Gemeinde, in sozialen Organisationen und für Menschen in Not aus?
5) Welche Schritte hast du diese Woche unternommen, um eine gesunde männliche (weibliche) Beziehung mit jemand zu beginnen oder fortzusetzen? 
6) Hast du das Gefühl, du hast diese Woche Fortschritte in der Therapie gemacht? Erkläre dies.
7) Hast du dich diese Woche sexuell betätigt?  (Masturbation, Pornographie  und jede andere homosexuelle Aktivität wie etwa Fantasien zuzulassen, unangemessene zweite Blicke auf jemand oder etwas. Sei bitte genau und sage uns, wie oft du das getan hast!)
8) Was könntest du nächste Woche tun, um deine Brüder (Schwestern) zu ermutigen und zu unterstützen? Wen im Besonderen?
9) Hast du diese Woche nützliche Literatur gelesen, Filme angesehen oder Veranstaltungen/Seminare besucht?
10) Erzähle uns von positiven Dingen, die letzte Woche geschehen sind und für die du dankbar sein solltest.
11) Wie sah es letzte Woche mit Spaß oder Erholungsphasen aus (Kino, Sport...)?
12) Hast du diese Fragen ehrlich beantwortet? Wenn nicht, warum nicht?
 


Weitere Charakteristika von HA ist etwa die Dauer des durchschnittlichen Aufenthalts eines
Mitglieds in den Gruppen (prinzipiell kann jeder bleiben, so lange er will - die meisten
bleiben auch längee Zeit, oft sogar über mehrere Jahre).
Ebenso charakteristisch ist die enge Verbindung zwischen den Mitgliedern, die sich im Laufe
der Zeit aufbaut sowie der durchschnittlich hohe Informationsstand sowie die Motivation
unserer Leiter.

Wir sehen uns als eine Familie - und behandeln uns auch so.
Dies führt zu einem weiteren Punkt von HA: die nicht-hierarchische Struktur und die
familiäre Beziehung - auch auf internationaler Basis.
Zentraler Inhalt von HA ist und bleibt aber unser christlicher Glaube. Wissenschaft kann
und wird sich ändern - die Wahrheit der Bibel bleibt bestehen bis ans Ende aller Tage.
Wir haben erkannt, dass wir dort gescheitert sind, wo wir versucht haben, mit eigener
"Weisheit" Erfolg zu haben und das Ganze unter Kontrolle zu bringen. Jetzt, wo wir uns
voll und ganz Gott anvertraut haben, fühlen wir uns endlich sicher und geborgen.

Abschließend dürfen wir sagen, dass wir uns solidarisch mit allen Einrichtungen sehen, die
Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen helfen wollen. Auch wenn unsere
zutiefst christliche Vorgehensweise sich vielleicht von anderen Einrichtungen unterscheidet,
sehen wir uns nicht als Konkurrenz oder gar als "besser" als andere, sondern als deren
Ergänzung.
 

Wir bieten jedem, der dies möchte, unsere helfende Hand an und gehen mit ihm oder ihr den
Weg hin zu Jesus!

 

Therapeuten?

Es gibt ja mittlerweile eine ganze Reihe von Fachleuten, die zu diesem Thema tätig werden - allen voran Menschen wie Joseph Nicolosi.

Vorab eines: ich halte es für äußerst wichtig, über die Hintergründe seines Empfindens Bescheid zu wissen. Wer in den "Ring" steigt, muss seinen Gegner genau kennen und mit den nötigen "Waffen" ausgestattet sein - sei es nun auf geistigem Gebiet oder im Bereich der Wissenschaften.

Genau hier leisten Menschen wie Herr Nicolosi eine hervorragende Arbeit. Allerdings muss man sich auch klar sein, dass - so gut diese Arbeit und das Wissen darum auch ist - all das alleine nicht ausreichen wird.

Nein, man muss nicht selbst gleichgeschlechtliche Empfindungen haben, um mit solchen Menschen zu arbeiten. Irgendwann kommt man dann aber auch zwangsweise an seine Grenzen. Als Fachmann kann man selbstverständlich aus der täglichen Arbeit über einen längeren Zeitraum ein enormes Wissen und eine außerordentliche Erfahrung aufbauen - gleichwohl bleibt das Thema an sich aber etwas, das man nicht wirklich verstehen kann, wenn man nicht selbst so empfindet.

Heißt das nun, heterosexuelle Fachleute hätten keine Ahnung, wovon sie schreiben und sollten es lieber lassen - und wir sollten uns anderen Autoren zuwenden? Keineswegs! Aus wissenschaftlicher Sicht können diese Fachleute großartiges leisten. Man sollte sich einfach nur darüber klar sein, wieweit das von Nutzen sein kann - und wo es sein Ende findet. Im Verbund mit einem "Gesamtpaket" (Selbsthilfegruppen, Freunde / Familie, Gemeinde, gesunde gleichgeschlechtliche Beziehungen, Arbeit an der eigenen Männlichkeit / Weiblichkeit, Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit, Kontakt mit Gleichgesinnten usw.) hat dies sehr wohl seinen Sinn und Nutzen!

Manch einer mag nun sagen, man muss ja auch nicht Alkoholiker sein, um Alkoholkranke zu behandeln.

Und genau hier treffen wir auf ein Problem: es ist eben nicht dasselbe, ob man gleichgeschlechtlich empfindet (womit die eigene Identität und das innerste Wesen eines Menschen betroffen sind) oder ob man ein Alkoholproblem hat.

Manchmal wenn ich Ex-Gay Literatur - besonders von heterosexuellen Autoren - lese, werde ich das Gefühl nicht los, hier werde ich wie ein Kranker gesehen und behandelt. Der eine sieht es als Neurose, der andere führt es auf den Vater oder die Mutter zurück, andere meinen, man hätte seine eigene Männlichkeit bzw. Weiblichkeit noch nicht gefunden und suche diese nun bei einem gleichgeschlechtlichen Partner, oder man sei noch auf der Stufe eines Kleinkinds stehen geblieben oder im Selbstmitleid gefangen - um nur einige Theorien nachzuvollziehen. Vieles davon mag auch bei einigen von uns zutreffen - und trotzdem wird durch solche Theorien ein Bild von uns geschaffen, das ich nicht unterstützen kann.

So wichtig all dieses Wissen auch ist - es lässt mich zweifeln an der Art und Weise, wie Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen gesehen werden. Wir sind keine arme, perverse psychisch Kranke, sondern Menschen wie andere auch. Und die Art und Weise, wie manchmal unsere Beziehungen (so falsch sie auch gewesen sein mögen!) beschrieben werden, lässt einen manchmal den Vergleich zu Tieren hochkommen.

In allem, was in diesen Analysen nachzulesen ist, steckt mit Sicherheit eine Menge Wahrheit. Gleichwohl sind wir aber Menschen. Und nicht jeder von uns hat ein Problem mit dem Vater oder der Mutter. Nicht jeder hat psychische oder Identitätsprobleme. Ebenso stellen Menschen, die irgendwann Frieden mit ihrer Vergangenheit geschlossen haben und ebenso ihre eigene Männlichkeit/Weiblichkeit wiederentdeckt haben, manchmal fest, dass sie in gewissem Maße (wenn auch weitaus weniger häufig und heftig) gleichgeschlechtlich empfinden. Das alleine ist weder krankhaft noch sündhaft und wir müssen uns auch nicht so fühlen. Ja, wir sind anders - das kann aber auch von Vorteil für die Kirche und die Welt an sich sein! Wir haben vielleicht Talente, die andere nicht haben und können Sie zum Guten oder zum Schlechten verwenden. Aber bitte hört auf, uns laufend zu analysieren, als ob wir Laborratten wären! Damit helft ihr uns nicht weiter!

Nochmal: ja, ich halte die Fachliteratur für extrem wichtig. Aber dabei alleine darf es nicht bleiben. Wenn Veränderung nur im Kopf und nicht im Herzen geschieht, hält sie weder an noch bewirkt sie etwas. Außerdem ist es das Herz, das Gott anschaut - nicht den Verstand.

Es ist eben nicht so, dass man die Menschen, mit denen ein "veränderungswilliger Homosexueller" zu tun hat, klassifizieren kann (in aufsteigender Reihenfolge: aktive Homosexuelle, Ex-Gays, unattraktive Heterosexuelle - und der beste Fall: attraktive Heterosexuelle. Hintergrund ist der - keineswegs von der Hand zuweisende! - Gedanke, dass der Mythos der Männlichkeit als etwas Unerreichbares durchbrochen wird, wenn es gelingt, eine gesunde Freundschaft zu einem Menschen des gleichen Geschlechts aufzubauen, den man vorher als etwas gesehen hat, das "anders" ist als man selbst und einen somit anzieht). Selbstverständlich sollte man heterosexuelle Menschen des gleichen Geschlechts kontaktieren, um den eigenen Weg zu unterstützen. Menschen lassen sich aber nicht in Gruppen einteilen. Jemand, der unseren Weg beschreitet, braucht Gleichgesinnte genauso wie heterosexuelle Mentoren. Das eine ohne das andere wird nicht weit führen.

Manche versuchen auch, Hilfe anzubieten, die völlig ohne jeden religiösen Hintergrund ist. So sehr ich diese Programme auch schätze und als durchaus wichtig halte, denke ich als bekennender Christ doch, dass ohne den Glauben an Gott jede Moral in der Luft hängt. Ohne religiösen Hintergrund wird es extrem schwierig - wenn auch nicht unmöglich! - langfristig die Motivation aufzubringen, um diesen langen und schweren Weg zu gehen. Abgesehen davon ändert sich die Wissenschaft ständig - und ohne einen gemeinsamen Konsens darüber, was moralisch richtig, wahr und gut ist, bleibt jede Art von Moral relativ und individuell. Aus persönlciher Sicht kann ich nur sagen, dass ich ohne meinen Glauben diesen Weg nicht gegangen wäre. Warum auch? Dann hätte es für mich keinen Grund gegeben etwas zu ändern, das ich als richtig ansehe (was vor meinem Weg aus der Homosexualität so war).

Es ist also extrem wichtig, dass die verschiedenen Gruppen, die in dieser Richtung arbeiten - seien sie nun wissenschaftlicher oder mehr religiöser Art - einander wertschätzen und achten und sich der Tatsache bewusst sind, dass sie nur im Verbund miteinander wirkungsvoll handeln können.

Robert

 

 

www.jonahweb.org

Support Group for Wives of Men in Healing
 
Session Dates:  March 16, March 23, April 13th and April 20th

Time & Format: Time to be determined upon the group's composition and will be decided in coordination with Mary Jane and the group.  They will be 90 minute sessions via conference call

Leader: Mrs. Mary Jane Morgan
 

Description of Support Group: The trained facilitator who is familiar with the issues confronting SSA wives will help the wives: 

Learn about husband's transformation,
create peace in the home,
grapple with family and marital issues in the context of their husband's journey.


Number of Participants and Cost: The group will be capped at 8 Participants.  If the Monday night group gets oversubscribed, we will also schedule a 4 session group on Tuesday's during the day time.  The cost for the initial four sessions is $140.00 USD.

How To Enroll: To register, please respond to JONAH at [email protected] with a cc: to [email protected]. We ask that the cost of $140.00 be paid prior to the first meeting. You can easily make payment directly on the JONAH website at www.jonahweb.org through the donation function.
*Upon receipt of the fee, sign-on information for the conference call will be sent to you.*

Please note: The facilitator understands first-hand the issues facing a woman whose husband is in the process of healing and changing from past thoughts and/or behaviors. If you or someone you know is interested in participating, please act quickly as there are only 8 spaces available. Please be prepared to commit to the above four Monday evenings. As we respect your anonymity, please understand that you do not have to use your full name or your actual name during these phone sessions.
 

Article by Douglas McIntyre, Co-Founder of HA

Question: Why should I even bother considering to change and is it really worth it?

Answer: From the limited experience I have had, Everyone at some time or another that realizes he/she is "gay" really considers the possibility of change. Lets face it. Growing up with the problems every gay person faces is not easy. The mental anguish, physical disease possibilities, family tragedy and just plain cruel nature of those around us is reason enough to wish we were not different. Add to that the condemnation of the religionist we live with, and the sin implications. The alternative to change is portrayed in a very frightening way. (Hell is not supposed to be a very nice place.) On top of all that the LIE that change is not possible puts us in a terrible dilemma.

I feel, as Dr Moberly suggests, That the main reason more people do not change is that they do not believe it is possible to change. In short if you do not think it can be done, It cannot be done in you.

Let's put all those things aside and ask the question, If it really is possible to change would you want to do it? and if not, why not? A friend once asked me "What happens when you take a perverted homosexual and change him?" "You get a perverted heterosexual!" The real problem is that it is not the type of "sexual" at all. It is the moral imperative that is the real issue. There is only one reason to change any behavior. If I change, I will be in harmony with my Creator and simply be able to be happiest fullfilling my purpose in life.

Perhaps this sounds simple but examine it with me. If I am alcoholic I will always be unhappy and my life will always be in chaos. If I am a liar, I will always be unhappy because I always get caught in my own lies. If I run from my life problems and not grow up and solve them I will never be as happy as I might be.

Put any of the moral issues of life here and you get the same result. To be happy we need to let these things go and come to the morality we were created with. The Gay issue is no different. I was created male or female. To be happiest I need to allow the creator to "grow me up" into the mature state he desired for me at the original creation. The problem here might be that, I won't change because it will take the control out of my hands and put it into Gods hands. Put another way, " I want my own way. I will give every excuse to keep in my comfort zone and God simply has to accept that. In fact there may not even be a final punishment anyway."

The real reason to consider change, outside of the obvious pain and anguish we face, is "can I become completely what the creator intended me to become if I don't?" To be truly happy we humans seem to need a sense of understanding and the satisfaction of knowing that the life we have has a purpose. If that purpose is to "be in harmony with our creator and His plan for us," change becomes the only option. Happiness becomes the true result and the power to accomplish these becomes the responsibility of our creator. All I have to do is hang on by faith for the ride and know that "He that has begun a good work in you, will finish it." Philippians 1:6

Is it really possible? There are to many of us "EX" people around to deny that it must be. Will all succeed in the transformation process? Every child that attempts to ride a bicycle learns that it takes a sense of balance to succeed. That sense of balance develops with continual practice. The first few times out the child does not think he can do it but when he sees others riding near him it becomes a belief that it is possible. "They did it." Then it becomes reality with a little more practice. (Imagine that, He grows up into the place he always was intended to be.) On the other hand if all he heard was "it cannot be done." Why would he even attempt the very thing he was created to do.

In summary, Without the moral imperative I don't think change will be of any relevance. With the moral imperative you not only will desire change but you will accomplish it. The time frame is unimportant. The opinion of others is unimportant, Only the power of choice is important and with that power comes, in due time, the reality of change. The details of all the processes can be explained by the theologians and psycholigist but that simple "reality" is not up for debate.

God Bless,

Doug M.
What if I have a powerful same-sex drive? Why shouldn't I go for it? I can't stay alone for the rest of my days! Why can't I be happy too? - All questions that do have a real and sometimes painful background. So how about it? Let's start with the powerful sex-drive. The temptation is strong, if that drive has built up for many years - maybe because you had nobody to talk to and/or saw no other alternative than to finally yield. However, if there is one thing I had learned during the many years in the gay scene involving many sexual encounters with men and sexual practices you might not even heard of, then it is this: If you think you can quench that thirst from your sex drive by "going for it", then you better forget that right now. It's not going to happen. On the contrary: Once you break a taboo, the next one will be so much easier to get out of the way. Once you try to still your sexual drive by having sex with members of the same sex, you tasted blood and will want more. And more. And more. Being "creative" will become the new norm - and your life will turn around "being gay". If you think that is fun, let me tell you this: Yea, at the beginning it is like a wall crumbling down. "Finally I can be myself!" (much later you might realize that this was only a very distorted picture of yours). That big high, however, will soon make way for embitterness. You don't want to go there. There are reasons why you have those same sex attractions. Many different factors contributed to the development of your ssa - and need to be dealt with. Also there are legitimate physical, emotional, relational and spiritual needs behind your attractions. Those needs need to be adressed and satisfied a healthier way. Keeping all of that in mind, it is irresponsible to just forget about all that and tell people to "go for it". That is cheap. Seeking the quick fix will quench your thirst for a short time, numb the pain and help you forget about things - much like a drug addict does by getting loaded. However, sex does not heal and on the long rund things will get much worse. You exchange true satisfaction for the easy way out.

But what about having to stay alone for the rest of your days? If you mean "lonely" by "alone", then let me remind you that you can - and likely will - be very lonely in the gay scene. Being "alone" is something different. It is a gift that Jesus often used when He went out in the desert to pray. We need to be alone at times to spend some good quality time with ourselves and with God. To be able to be alone is a true treasure. Ever since I left the gay scene, I found times to be "alone", but most of the time the Lord grants me time to spend with the many true friends He brought into my life ever since and with the people He leads to me to help them get back on their feet again. I have never been less "lonely" than since I had left the gay life. I have found a true meaning and purpose in life and also my life has changed in all areas.

So what about "being happy"? I think it is a big misconception in today's culture and society that once with throw something in the "love"- or "being happy"-pool, everything is fine. No, it isn't. Being "happy" is not a criteria that something is good or morally acceptable. An alcoholic who just had a bottle of wodka might say he is "happy" now. A family father might have just left his wife and kids to live with his new girlfriend, "love" her and be "happy" with her for the rest of his days - it would still be unacceptable adultery in a Christian's eyes. Following Christ will give you true joy and tell you about the difference between "being happy" and finding that joy only God can give. And please don't mistake love for a fuzzy feeling. Feelings come and go. Love is a covenant where one person gives himself or herself (reflecting Christ's life-giving covenant with His bride, the Church) and where the two take the willful decision to stay together for their whole lives to become one flesh again. Again? Yes, our sexual drive hints back to the beginnings, where Eve was taken from Adam's flesh. This drive seeks that union back again - becoming one flesh. So much one you have to give this "one" a name nine months after.

To cut it short: I know it isn't easy to leave the gay life. It can be very scare as you have no idea what you signed up for and where this will take you. So for the beginning I give you this piece of advice: Scratch together the little faith and trust you can find in you and put it on God. And then let yourself fall and begin the journey - step by step. God has never broken any of His promises. He will be with you every second of the way and lead you out of this. Promised.

Sickos?

Brothers,

some things have been going on and around in my head for quite some time now...

I've been involved in "ex-gay ministry" for a couple of years now and had my share of good reading, seminars, public appearances, meeting many people from all over the globe, ministering to those in need and so on.

Now something I really need to get off my chest: the way we are sometimes seen and might even see ourselves.

I have been reading lots of books & articles and I've watched people live or listened to them on cd and something strikes me to a point that I begin to not being even able to listen to it anymore (which is unreasonable, I admit):

If you read the ex-gay literature, the points that are usually stressed might sound like this:

- We had a problem with our fathers (either he was not there all together or emotionally not accessible)
- We have a bad brain/hand coordination
- Our mothers were dominant
- We have a problem building up healthy relationships (both same-sex and opposite-sex)
- We have a broken relationship with the Lord
- We have emotional problems (anxieties, depression...)
- We might have been sexually abused in our childhood
- We lost the contact to the male world and by having sex with other men, we try to make up for it and like this get back from those who we perceive as "different" than us ("real men"), what we believe we do not have
- We have a "gender identity disorder"
- We are way too impulsive
- We have a hard time concentrating on a goal and pursuing it no matter what (no matter how long it takes and how hard it will be to get there)
- Somehow we are still littel boys (the little kid in us keeps on popping up and the big dude fails to take over)
- We are confused as to our masulinity
- We need healthy heterosexual male mentors
- We have a big problem pitying ourselves
- We are wimps
- We are way too feminine and need to learn what being a man is all about
- We have a problem with porn, masturbation, sex...
- We are suicidal
- We don't have stress resistance
- and so on and so forth...

Does that sound familiar?

Now you tell me how that sounds like.

First of all: all of that sure is true (even though not for everyone of us - another thing people tend to forget at times!), no doubt about that. And people like Satinover, Aardweg, Nicolosi and so on have done a great job teaching us all of that. Also: if you want to enter the ring, you need to know your opponent - both spiritually and scientifically.

BUT:

Doesn't that make us look like real sickos? I mean, really: if you read all of that and if you haven't felt bad about yourself, now would be the perfect time time to start!

Do people really think it helps us to make us look like psychos, like poor little things that are somehow mentally handicapped and need pity?

Healing? Like from a contagious disease?

Sure - we need to heal, but that ain't the way to start, even though each or those issues might have to be dealt with on the way.

First of all - and most of all - we need to love and accept us JUST THE WAY WE ARE.

If we can't get to that point, it hepls us nothing to get on the therapy train. If we don't learn to love ourselves, we cannot love God or others either.

And P-L-E-A-S-E don't come up with commonplaces now like "God loves you just the way you are - but He loves you way too much to let you stay that way!"! Of course, it is basically true - but the intention behind it somehow sounds shallow and hypocrite to me.

God loves us the way we are and so should we. Period. The fact that "those feelings" are there, is by itself not something bad. It is the acting out part that gets you in trouble.

Now of course, we need to change things in our lives - according to all the points mentioned above. Like every other Christian does (yes, another thing people tend to forget).

As I said: I've read and heard lots of that ex-gay stuff - and it was extremely helpful on the way. No question about that. But it doesn't reach the heart, and that's where it has to sink in. That's why we need those "healthy male relationships". And - contrary to some assumptions - you cannot classify the men we should reach out to as to "better" or "worse". Heterosexual mentors are needed just as much as fellow strugglers. Also regarding the therapists: There are some out there who look at the whole thing from the outside - as scientists. Whcih is basically not a bad thing. They can produce valuable results - and they do - but sometimes you need people who know how that feels, because they have "those feelings", too. Some might tell me now that oyu don't have to be alcoholic either to treat one. Whereas I respond that sarcasm like this gets you nowhere fast. Alcoholism and same-sex attractions are in no way comparable - even if some things in the lives of those people might look familiar.

Think about it: As a man, I could spend my whole life watching women and make scientific studies about them and write one book after the other about women. Cool. Nothing to be said against that. But sometimes it does take a woman to understand how a woman really feels!

To cut it short: it is the mixture that counts.

As to masculinity that's definitely an extremely important issue - FOR EVERY MAN OUT THERE (for more info, watch www.mensfraternity.com). We are different, no doubt, but that is not a bad thing. Even though we need to work on becoming a man (by being shaped by other men, like every other dude out there!), there is no need to become a copycat. You don't have to imitate someone to become a man. One trait of masculinity is being authentic - and trying to look and act like someone else sure ain't authentic.

As to myself: I've gone along way and many people helped me during the last couple of years - for which I am deeply thankful. But at some point it is important to close a chapter of the book of your life to start a new one. I do not want to live in the past anymore.

Does that mean I quit ministering to people who seek freedom from same-sex attractions? No.

But it sure means that I discovered other things that are important to me. That I have found peace with my past and the people involved - and do not need to give testimony all the time. That I have rediscovered my masculinity and my true self. That I do not have to deal with ex-gay issues 24/7 anymore.

Yes, I realize that I have to be on guard for the rest of my days, being fully aware that sin is always but a step away. But again: that ain't no different from any other man.

And this is what I am:: a totally normal heterosexual man - who happens to have same-sex feelings at times.

I have come to love myself - and starting from there I can reach out to others, trying to pass on some of all that love the Lord has given me.

Think about it.

Robert

Zitat

"Es ist in Ordnung, wenn ein Mann seinen Penis entfernt haben möchte, damit er Sex als eine heterosexuelle Frau haben kann, aber es ist nicht in Ordnung, eine Therapie zu bekommen, wenn er Sex mit einer Frau haben und eine Familie gründen möchte!"

Dr. Michael Brown

 

Thoughts to Ponder...

I asked
God to take away my habit.
God said, No.
It is not for me to take away, but for you to give it up.

I asked God to make my handicapped child whole.
God said, No.
His spirit is whole, his body is only temporary

I asked God to grant me patience.

God said, No.
Patience is a byproduct of tribulations;
it isn't granted, it is learned.
 
I asked God to give me happiness.
God said, No.
I give you blessings; Happiness is up to you.

 I asked God to spare me pain. 
God said, No.
Suffering draws you apart from worldly cares
and brings you closer to me.
 
I asked God to make my spirit grow.
God said, No.
You must grow on your own! ,
but I will prune you to make you fruitful.

I asked God for all things that I might enjoy life.
God said, No.
I will give you life, so that you may enjoy all things.
 
I asked God to help me LOVE others, as much as He loves me.
God said...Ahhhh, finally you have the idea.

www.crossministry.org

The Pit

A homosexual fell into a pit and couldn't get himself out.
A religious fundamentalist came along and said, "You deserve your pit."
A psychologist came along and said, "Accept your pit.  That way, you'll be
happy."
A religious liberal came along  and said, "Your pit is God's beautiful
gift to you."
A gay activist came along and said, "Fight for the right to stay in your
pit."
A researcher came along and said "Discrimination against pits is illegal."
A charismatic came along and said, "Just  confess that you're not in that
pit."
Respectable people came by and said, "We don't associate with
pit-dwellers."
The homosexual's mother came by and said, "It's your father's fault you're
in that pit."
The homosexual's father came by and said,"It's your mother's fault you're
in that pit."
The homosexual's wife came along and said, "It's all my fault you're in
that pit."

But Jesus, seeing the man, loved him, and reaching into the pit, put His
arms around  the man and pulled him out.

Dear APA...

> March 13, 2007

> Dear APA Board members,

> For over twenty years I have been free from  homosexuality.

> I appreciate the formation of a "task force" for  examining psychotherapy
> approaches to homosexuality. However, I am quite  concerned the group
> locating
> members for the "task force" is the Committee on  Gay and Bisexual
> Concerns
> (CLTGBC). This automatically excludes former  homosexuals, like myself, as
> well as
> those who want to leave homosexuality from  being represented on this
> future
> "task force."

> Thousands upon thousands are witnesses the ex-gay  phenomena does exist.
> For
> research on homosexuality to be pure and authentic,  the ex-gay factor
> must
> not be excluded from the equation. There is evidence to  indicate
> homosexuality
> is a learned behavior and that some environmental factors  can play a role
> in
> the development of homosexuality. This should be explored,  not ignored.

> Does everyone desire to leave homosexuality?  "No."

> Is everyone who attempts to leave homosexuality  successful at becoming
> heterosexual? "No."

> Do some individuals desire a life free from  homosexuality? "Yes."

> Are some successful in leaving homosexuality?  "Yes."

> What makes some successful and some not? This  warrants research.

> So many individuals are negatively affected by  the consequences of
> homosexual behavior. When I reached the "end of my rope of  homosexuality"
> and wanted
> out, I would have killed myself had I believed I could  not leave it.
> Those who
> truly desire a life without homosexuality, have the  right to explore that
> option. Only through a  non bias "task force" will options be offered to
> those
> who seek a life free of  homosexuality.

> I ask you in the name of genuine mental health  science to appoint a non
> bias
> group of APA members to form the "task force"  to investigate
> homosexuality
> in order for all aspects of  the subject to be given equal opportunity.

> Thank you for your time and consideration of this  request.

> Respectfully,

> Linda Wall
> P.O. Box 222

(used with permission from http://www.jonahweb.org/)


Links National

Wikipedia: Ichdystone Sexualorientierung

Hilfe bei unerwünschter gleichgeschlechtlicher Anziehung: http://www.homosexualitaet-beratung-veraenderung.ch/

Out of the Gay - Into the Light

Christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen


Abschlussarbeit für die BTS (www.bts-ips.de)


Robert Gollwitzer
Ridlerstr. 21
80339 München
Tel.: 089-78018960
Email: [email protected]


A. „Homosexualität“ – Was ist das?
1. Allgemeine Definition
2. Wie erleben Ratsuchende ihre Neigungen? Die Suche nach der eigenen Identität.

B. Was ist Veränderung und wie kann sie erfolgen?
1. Das ABPS-Veränderungsmodell mit Bezug auf gleichgeschlechtliche Neigungen.
2. Grenzen des Modells der ABPS und seiner Anwendungsmöglichkeiten.
3. Wie kann eine ganzheitliche christliche Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dann aussehen?

C. Beispiele aus der Praxis
1. Selbsthilfegruppen vor Ort
2. Online-Gruppen
3. Einzelberatung
4. Spezifische Fragen
5. Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins um dieses Themengebiet.

D. Schlusswort / Links



A. „Homosexualität“ – Was ist das?
1. Allgemeine Definition


Eine verbindliche Definition des Begriffes „Homosexualität“ aus christlicher Sicht zu haben ist unabdingbar in der Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, da diese bereits die Richtung der Seelsorge vorgibt.
Der Begriff an sich ist eine noch relativ junge Wortschöpfung und geht in der Regel von einer überwiegend und über einen längeren Zeitraum vorhandenen sexuellen Anziehung vom gleichen Geschlecht aus.
Diese Definition ist ungenügend im Rahmen einer christlichen Seelsorge. Zum einen fehlt hier ein grundlegender Bestandteil, ohne den ein Verstehen dieser Neigung nicht möglich ist: die Anziehung ist nicht nur sexueller, sondern auch emotionaler Art. Zum anderen ist der Begriff an sich ungenügend, da es aus christlicher Sicht so etwas wie „Homosexualität“ als eigenständige Form der Sexualität – neben der von Gott geschaffenen und geplanten Sexualität - nicht gibt. Es gibt heterosexuelle Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – gleichgeschlechtlich empfinden. Dieser Unterschied mag sich auf den ersten Blick als kleinlich darstellen, er bedeutet für die Betroffenen jedoch einen erheblichen und wesentlichen Unterschied in der Selbstwahrnehmung.
Die im Allgemeinen sonst noch verwendeten Begriffe wie „gay“ oder „schwul“ bzw. „lesbisch“ etc. werden hier vermieden und sind in der Regel (etwa beim Begriff „gay“) mit einem sehr offen gelebten Form der gleichgeschlechtlichen Anziehung sowie mit entsprechendem Engagement in der „Szene“ und/oder im politischen Aktivismus verbunden.
Wir sprechen also hier von überwiegend und längerfristig vorhandenen gleichgeschlechtlichen Anziehungen sexueller und emotionaler Art zwischen Männern und der christlichen Seelsorge an und mit diesen Männern.
Was die Ursachen dieser gleichgeschlechtlichen Neigungen angeht, so wurde und wird hier viel spekuliert. Man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass die menschliche Sexualität – und damit auch gleichgeschlechtliche Neigungen – von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Hierzu dürften eine genetisch bedingte Veranlagung, Umwelteinflüsse, Erfahrungen in der Kindheit und vieles mehr sein. Es wird ja immer wieder – auch von Ratsuchenden – angeführt, man werde „schwul geboren“ (alternativ: Schwule hätten eine andere Gehirnstruktur oder der Hormonspiegel während der Schwangerschaft der Mutter hätte hier einen Einfluss gehabt) und damit sei dies doch normal und natürlich, könne jedenfalls nicht geändert werden. Hierzu ist zu sagen, dass es bisher keinen einzigen Beweis für diese These(n) gibt. Auch wird die menschliche Gehirnstruktur auch durch Verhaltens- und Denkmuster beeinflusst, was zumindest die Frage aufkommen lässt, was hier ursächlich für eine mögliche veränderte Gehirnstruktur ist: die Veranlagung oder das Verhalten.
Schließlich ist eine einfache Ursache-Wirkungskette wie bei der These des „schwulen Gens“ nicht statthaft, da ein Gen alleine nicht zwangsweise eine bestimmte sexuelle Orientierung zwangsweise hervorruft. Man kann es vielleicht mit einem Weltklasse-Fußballspieler vergleichen: Er hat möglicherweise genetische Grundvoraussetzung (Kraft, Schnelligkeit, eine gute Hirn-Fuß Koordination, die Fähigkeit zum schnellen Begreifen und Einschätzen von Situationen etc.), was in Verbindung mit jahrelangem Training zu hervorragenden Ergebnissen führt, man kann aber deshalb nicht von einem „Fußball-Gen“ sprechen.
Gehen wir aber der Diskussion willen davon aus, es gäbe solch ein „schwules Gen“ und der Ratsuchende führt dies auch als „Argument“ an. Hier darf man zunächst fragen, warum das dem Betreffenden denn so wichtig ist. Wie Joe Dallas einmal diesbezüglich geschrieben hat, hat er sich vor Jahren mit einer Frau getroffen (und sie später geheiratet), die italienisch aussieht (dunkle Haare, olivfarbener Teint etc.). Er findet solche Frauen attraktiv – und das ist auch in Ordnung so – für ihn selbst und vor Gott. Nie im Leben würde er darauf kommen, nachzudenken, ob dieses Angezogen-Werden von einem solchen Typ von Frauen „genetisch bedingt“ ist, da er es im tiefsten Inneren als völlig normal empfindet. Und selbst wenn eine genetische Veranlagung dahinter steht – na und? Warum also diese Penetranz, mit der sich viele Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen auf das „schwul geboren“-Argument berufen? Vielleicht damit sie sich selbst gegenüber beweisen können, dass sie ihre Orientierung nicht ändern können? Nehmen wir an, das wäre so. Was dann? Dann ist diese Orientierung und das damit einhergehende Verhalten doch „normal“ oder „natürlich“ mag der Ratsuchende einwenden. Hier soll bewusst nicht auf das medizinische oder gesellschaftlich geprägte Verständnis von „normal“ oder „natürlich“ eingegangen werden, sondern aus der Sichtweise christlicher Seelsorge. Der logische Fehler, der hier begangen wird ist, dass etwas, dessen Entstehung möglicherweise durch genetische Grundvoraussetzungen begünstigt wird, damit auch „normal“, „natürlich“ oder „moralisch akzeptabel“ ist – inklusive des Auslebens dieser Neigungen. Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Absurdität eines solchen Arguments anhand vieler anderer Beispiele zu erkennen (wenn alles, das durch genetische Faktoren begünstigt wird, damit auch „normal“, „natürlich“ oder „moralisch akzeptabel“ ist, hätten wir ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Oder haben wir das bereits?). Als Seelsorger können wir dem Ratsuchenden eine moralische oder religiöse Einschätzung seiner Neigungen oder eines Auslebens dieser Neigungen nicht abnehmen. Wir können ihm aber durchaus alternative Sichtweisen deutlich machen. Ein Menschenbild, das jemanden zwingt, nach seinem Gen-code zu handeln wäre doch erbärmlich! Trotz Gene, Hormone und neuronale Verschaltungen im Gehirn sind wir doch frei in unseren Entscheidungen! Somit kann ein Wissen um die Faktoren, die zur Entstehung dieser Neigungen beigetragen haben mögen, dem Ratsuchenden durchaus helfen, eine nüchterne Einschätzung seiner Situation und seiner Identität vorzunehmen und von hier ausgehend auch zu entscheiden, wie er damit umgeht. Möglicherweise entscheidet er sich ja - im vollen Bewusstsein um seine Neigungen – lernen, damit ein erfülltes Leben zu führen, ohne diese auszuleben.


2. Wie erleben Ratsuchende ihre Neigungen? Die Suche nach der eigenen Identität.


Die Einstellung von Ratsuchenden bezüglich ihrer Neigung bzw. bezüglich ihrer Identität (also der Art und Weise, wie sie sich selbst sehen) ist sehr unterschiedlich. Gleichwohl ist es empfehlenswert, gleich zu Beginn der Seelsorgegespräche durch gezielte Fragen versuchen herauszufinden, an welchem Punkt sich der Betroffene befindet, da dies erheblichen Einfluss auf das weitere Vorgehen hat.
Eine mögliche Gesprächssituation: Der Ratsuchende sieht sich als „gay“ oder „schwul“ an. Hier lohnt es sich nachzuhaken, was er denn darunter versteht und seit wann er so empfindet. Möglicherweise erwähnt er, „schon sein ganzes Leben lang schwul gewesen zu sein“ und dies auch seit Jahren offen in der schwulen Szene auszuleben. Bereits hier kommen dem Betroffenen jedoch oft Zweifel, wenn man konkret nachfragt – etwa, ob er als kleiner Junge denn wirklich schon gleichgeschlechtliche Empfindungen hatte oder ob er irgendwann zu der Entscheidung kam, „schwul“ zu sein und ausgehend hiervon sein gesamtes rückwirkendes Leben neu definiert hatte. Auch lassen sich erste Hinweise auf die Entwicklung dieser Neigungen sowie auf die Art und Weise, wie man sich selbst wahrnimmt durch allgemeine Fragen hinsichtlich der Kindheit ermitteln (wie hat sich der Ratsuchende in der Kindheit und Jugend in Gemeinschaft mit Gleichaltrigen gefühlt hatte, wie das Verhältnis zum Vater war, wie das Verhältnis zwischen den Eltern war und wie sein Vater von der Mutter behandelt bzw. ihm gegenüber dargestellt wurde usw.). Hintergrund ist, dass viele meinen, mit dem „Schwul-sein“ endlich eine eigene Identität gefunden zu haben – eine, die ihrem wahren Ich entspricht, sich selbst aber in der Regel nicht bewusst sind, dass diese Identität manchmal auf sehr wackligen Beinen steht , da sie möglicherweise unbewusst als eine Art „Hilfsmittel“ oder „Schmerzmittel“ im Umgang mit vergangenen Verletzungen verwendet wurde und wird, ebenso mit der nicht stattgefundenen Identifizierung mit der Welt der Männer oder auch der nicht stattgefundenen Auseinandersetzung mit den eigenen Neigungen und den Faktoren, die zu deren Entwicklung beigetragen haben mögen. Auch sollte gleich hier nachgefragt werden, was denjenigen denn dann dazu bewogen hat, Hilfe zu suchen, wenn er sich denn so wohl in seinem „Schwul-sein“ fühlt.
Andere definieren sich möglicherweise als „homosexuell“, haben aber mit der schwulen Szene nichts im Sinn und möchten – aus religiösen oder sonstigen Gründen – frei von diesen Empfindungen sein. Sie möchten möglicherweise nur mehr heterosexuell empfinden und lehnen ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen als nicht Teil ihres Selbst ab.

Schließlich gibt es noch diejenigen, die hinsichtlich einer Veränderung „schon alles ausprobiert haben, aber nichts hätte geholfen“. Hier (wie natürlich auch in allen anderen Fällen) lohnt sich nachzuhaken, wie sie sich denn „Veränderung“ vorstellen und wie dieses „Ausprobieren“ denn aussah. Hintergrund ist, herauszufinden, ob der grundlegende erste Schritt hinsichtlich jeglicher Veränderung denn überhaupt vollzogen wurde: anzuerkennen, dass man ein Problem hat, das außer Kontrolle geraten und aus eigener Kraft nicht mehr in den Griff zu bringen ist.
Letztlich wird es auch Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen geben, die kein Problem damit haben, „schwul“ zu sein, aber dennoch im Kontext ihres „schwulen“ Lebens Rat suchen. Hier muss der christliche Seelsorger nun selbst entscheiden, ob und in welcher Art und Weise er sich darauf einlassen will und kann.
Für diejenigen aber, die mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden sind und/oder Probleme im Umgang mit ihren gleichgeschlechtlichen Neigungen haben und diese nicht so einfach ausleben möchten, wird ein wesentlicher Bestandteil ihres weiteren Weges das Arbeiten an und mit der eigenen Identität – oder in anderen Worten: ein (Wieder-)entdecken und Wachsen in der eigenen Männlichkeit sein.
Das Problem hierbei: In der Regel wird den Ratsuchenden mit der Zeit bewusst, dass das Bild, das sie bisher von sich hatten (vor allem, wenn sie längere Zeit in der „Szene“ verbracht haben) eine sehr verzerrte Wahrnehmung des eigenen Ichs und weit weg von dem „wahren Ich“ ist, nur haben sie keine Vorstellung davon, wie dieses „wahre Ich“ denn aussehen soll und in welche Richtung der nun eingeschlagene Weg geht. Dies führt oft zu großer Unsicherheit, was in der Beratung zu berücksichtigen ist. Auch sollte konsequent darauf geachtet werden, dass ein negatives Reden über sich selbst erkannt wird und durch eine positive Bewertung ersetzt wird. Schließlich ist gerade bei Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen die Tendenz gegeben, sich mit anderen Männern zu vergleichen und sich aus diesem Vergleich als minderwertiger zu sehen (also zu denken, im Vergleich zu anderen Männern sei man nicht männlich genug). Hier ist darauf hinzuarbeiten, dass der Ratsuchende erkennt, dass sein Selbstwert nicht von der Meinung anderer abhängt und nicht aus dem Vergleich mit anderen bezogen werden kann (sondern dass sein Wert als Mensch von der Tatsache herrührt, dass er ein geliebtes Kind Gottes ist), wenngleich er als Mann selbstverständlich gerade durch die Interaktion mit anderen Männern wächst.

B. Was ist Veränderung und wie kann sie erfolgen?
1. Das ABPS-Veränderungsmodell mit Bezug auf gleichgeschlechtliche Neigungen.


In der Allgemeinen Beratung, Psychotherapie und Seelsorge auf christlicher Basis wird vom Menschen als einer Einheit von Körper, Psyche und Seele ausgegangen. Entsprechend ist auch bei der Diagnose sowie bei der Beratung vorzugehen: Zunächst eine genaue Differenzierung, in welchem der drei Gebiete die vorrangigen Probleme zu finden sind und schließlich die Entwicklung eines angemessenen Lern-und Veränderungsmodells zusammen mit dem Ratsuchenden.
Zunächst ist abzuklären, wie es um die körperliche und geistige Gesundheit bestellt ist: Gibt oder gab es Erkrankungen, werden regelmäßig Medikamente eingenommen, besteht der Verdacht auf Alkohol- oder sonstigen Drogenmissbrauch, liegt eine psychiatrische Erkrankung vor, gibt es genetisch bedingte körperliche oder psychische Erkrankungen im Familienkreis, wie sieht die Lebensführung aus (Ernährung, Sport, Entspannung) etc. Eine stabile körperliche Verfassung und gesunde Lebensführung ist wesentlich, wenn man schwierige emotionale Sachverhalte angeht und dadurch sowieso schon genug zu kämpfen hat.
Auch die Wahrnehmung des eigenen Körpers (siehe Identitätsfragen oben) ist abzuklären – wird der eigene männliche Körper als etwas Fremdes gesehen?
Psychische Voraussetzungen können etwa mit dem Persönlichkeitsstrukturtest (PST-R) ermittelt werden.
Wesentlich und grundlegend bei der christlichen Seelsorge an und mit Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen ist aber der spirituelle Aspekt, da hier einer der wichtigsten (wenn nicht der wichtigste) Pfeiler der Motivation der Betroffenen, aber möglicherweise eine der Ursachen des Problems überhaupt zu finden ist.
Ein Bestandteil der Beratung ist es natürlich, in Absprache mit dem Ratsuchenden das sexuelle Verhalten zu ändern. Hier gilt es zunächst, „Triggers“ zu identifizieren, also alles, was den Betroffenen sexuell reizt (etwa bestimmte Lokale, einschlägige Zeitungen, Homepages etc.) und die nötigen Schritte einzuleiten, um diese Trigger zu vermeiden oder abzubauen (etwa Entsorgen der Zeitschriften, Installieren eines Internetfilters etc.). Diese Maßnahmen sind keineswegs reine Verhaltensänderungen oder Vermeidungstechniken, da schon bald festzustellen sein wird, dass dies Konsequenzen für viele andere Bereiche des Lebens hat. Eine Stabilisierung des erreichten Effektes kann etwa durch Rechenschaftspartner (Selbsthilfegruppen, Mentoren, enge Freunde usw.) erfolgen. Hier ist auch das Anlegen eines täglichen Journals empfehlenswert, in dem man die täglichen Aktivitäten und damit verbundenen Emotionen festhält. Hintergrund ist es, ein mögliches Muster hinter den sexuellen Aktivitäten sowie die dem zugrunde liegenden Emotionen zu entdecken (etwa: der Ratsuchende ist besonders gefährdet in Situationen, in denen er gestresst oder gelangweilt ist. Hier kann man dann etwa vorab wöchentliche Aktivitäten mit anderen oder Entspannungsmöglichkeiten einplanen, um es gar nicht so weit kommen zu lassen. Ebenso ist das Wissen um die zugrunde liegenden Emotionen wesentlich für ein angemessenes Emotions-Management).
Derartige Schritte sind aber nur im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sinn- und wirkungsvoll, auf das später noch näher eingegangen wird. Es reicht nämlich nicht, nur vor etwas wegzulaufen (also das Verhalten zu ändern oder bestimmte „Trigger“ zu vermeiden), man muss auch auf etwas zulaufen.
Auch die Übung und Kontingenz (also die Tatsache, dass „alle am gleichen Seil und in die gleiche Richtung ziehen“, um zu Beratungsziel zu gelangen) von erfolgreichen Veränderungen wird in diesem Zusammenhang behandelt.


Das System – der gesellschaftliche Zusammenhang (inklusive Familie, Freunde, Gemeinde etc.) wird bei folgenden Situationen von Nutzen sein:


1) Sex wird oft – bewusst oder unbewusst - als „Schmerzmittel“ zur Betäubung vergangener und/oder gegenwärtiger Verletzungen, zur Bekämpfung der inneren Einsamkeit, zur Betäubung einer empfundenen Sinnlosigkeit des eigenen Lebens, zum Vergessen des Gefühls des Nicht-Geliebt-Werdens sowie als Ersatz für nicht stattfindende emotionale Bedürfnisbefriedigung verwendet. Fällt nun Sex als „Schmerzmittel“ weg, indem etwa das Verhalten geändert wird, liegen all die darunter liegenden Emotionen und Wunden offen da – was zu einer stark empfundenen inneren Unruhe, Unsicherheit, Angst und Traurigkeit führen kann. Hierbei ist das Eingebunden-Sein in eine Umgebung, in der sich der Betroffene geliebt und angenommen fühlt und die auch jederzeit erreichbar ist, unerlässlich.
2) Im Laufe des „schwulen“ Lebens wird es möglicherweise zu vielen Verletzungen gekommen sein – Verletzungen, die dem Ratsuchenden zugefügt wurden oder die er selbst Freunden, Familienangehörigen etc. zugefügt hat. Sofern möglich und sinnvoll, wird im Laufe der Therapie versucht, diese Bereiche anzugehen und die zerbrochenen Beziehungen wiederherzustellen. Auch hierfür wird das System von Nutzen sein.
3) Schließlich wird der Ratsuchende eine Identitätssuche durchmachen. Die wenigsten haben eine Vorstellung davon, was einen Mann überhaupt ausmacht und was Männlichkeit definiert und charakterisiert. Dies kann nur im Verbund mit anderen Männern angegangen werden (siehe auch Sprichwörter 27,17). Nicht zuletzt wird hierdurch auch das legitime Bedürfnis nach Annahme vom eigenen Geschlecht und nach gesunden Beziehungen zu anderen Männern befriedigt, das gleichgeschlechtlichen Neigungen zugrunde liegt. Je mehr sich der Ratsuchende selbst als Mann begreift, als Teil der Welt der Männer, desto weniger wird er auch von dem sexuell und emotional angezogen, was er als „anders“ wahrnimmt als er selbst (wenn etwa die Identifizierung mit der Welt der Männer in der Kindheit nicht stattgefunden hat und sich somit der Heranwachsende nicht als Teil dieser Welt begreift und diese ihm fremdartig erscheint).

2. Grenzen des Modells der ABPS und seiner Anwendungsmöglichkeiten.


Eine wesentliche Voraussetzung für die Beratung ist wie bereits erwähnt die Einsicht und Anerkenntnis der Tatsache, dass man ein Problem hat, das außer Kontrolle geraten ist und mit dem man selbst nicht mehr fertig wird – verbunden mit dem Willen, „frei“ zu sein, dem Willen zur Veränderung also. Dies ist aber nicht selbstverständlich. Der Ratsuchende mag zwar einsehen, dass „etwas in seinem Leben geschehen muss“, wie das aber aussieht, wie viel er von sich selbst preis geben will, was nun genau das Problem ist, wie die Veränderung aussehen und was das Ziel sein soll, ist in den wenigsten Fällen klar, was die Anwendung des Modells der ABPS schwierig und für sich alleine gesehen auch unzureichend macht.
Auch ist es gerade bei Männern mit ungewollten oder als belastend empfundenen gleichgeschlechtlichen Neigungen („ego-dystone Homosexualität“) unerlässlich, die Vergangenheit (Kindheit, Verhältnis zum Vater, Verhältnis zu anderen Jungs bzw. später Männern usw.) zu beleuchten, weitaus tiefer auf den spirituellen Aspekt einzugehen (sofern der Ratsuchende dafür offen ist), das Verhältnis zu Mitmenschen und vergangene Verletzungen sowie auch den wissenschaftlichen Hintergrund anzugehen usw., vor allem aber auch am Thema „Männlichkeit“ zu arbeiten, wofür andere Modelle und Programme besser geeignet sind.
Das Modell der ABPS ist ein wertvolles Werkzeug in diesem Zusammenhang, man sollte aber nicht den Anspruch der Ausschließlichkeit erheben und auch akzeptieren, dass manchmal andere Modelle möglicherweise ratsamer sind. So empfehle ich, das Modell der ABPS mit dem 14-Schritte Programm von Homosexuals Anonymous (www.ha-fs.org), dem Programm von Men’s Fraternity (www.mensfraternity.com) und dem Material von Joe Dallas (www.joedallas.com) zu ergänzen. Wo entsprechende Sprachkenntnisse nicht vorhanden sind sowie örtliche Kontakte erwünscht sind, kann Kontakt mit Jason aufgenommen werden (http://jason-online.webs.com/).


3. Wie kann eine ganzheitliche christliche Seelsorge an Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen dann aussehen?

Ein grundlegender Baustein ist die tägliche Motivation, da wir hier etwas sehr Langfristiges und emotional Schwieriges angehen. Joe Dallas hat in seinen Werken hierfür Grundlegendes geleistet. Es macht Sinn, zusammen mit dem Ratsuchenden zu überlegen, welche negativen Konsequenzen sein bisheriges Leben hatte – in beruflicher, familiärer, gesundheitlicher, psychischer und spiritueller Hinsicht und wohin ihn dieses Leben in einigen Jahren führen würde, wenn er so weitermacht wie bisher (oder alternativ, wohin so ein Leben führen könnte, wenn er bisher noch keine einschlägigen Erfahrungen gemacht hat). Wenn dieses Bild für den Ratsuchenden nicht erstrebenswert ist, kann mit ihm zusammen ermittelt werden, welche Gründe er denn hat, ein Leben, in dem er seine Neigungen offen auslebt, zu verlassen (oder es erst gar nicht so weit kommen zu lassen). Die sich daraus ergebende Liste sollte schriftlich festgehalten werden – wenn der Ratsuchende sie nämlich in den nächsten Wochen täglich durchliest, wird er immer wieder daran erinnert, warum er diesen schweren Weg eigentlich einschlagen sollte.
Nach diesem Einführungsgespräch ist es dringend anzuraten, dass sich der Betreffende einer Selbsthilfegruppe anschließt, die mit dem 14-Schritte Programm von Homosexuals Anonymous arbeitet (alternativ gibt es auch eine englischsprachige Online-Gruppe. Mehr unter www.ha-fs.org).


Hier wird er im Verbund mit Männern, die so empfinden wie er selbst, Schritt für Schritt all die Aspekte angehen, die zur Entwicklung dieser Neigungen beigetragen haben mögen sowie alle damit zusammenhängenden Aspekte. Sehen wir uns hierfür die 14 Schritte von Homosexuals Anonymous an (jeweils in der Vergangenheit geschrieben, da hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten.):


1. Wir haben zugegeben, dass wir machtlos hinsichtlich unserer Homosexualität sind und dass unser emotionales Leben außer Kontrolle geraten ist.
2. Wir haben angefangen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und uns angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben.
3. Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen, dass unsere Leben unter Gottes Kontrolle sind, der in der Lage ist, Gutes aus Unheil hervorzubringen.
4. Wir sind zu dem Glauben gekommen, dass Gott bereits die Macht der Homosexualität gebrochen hat und dass Er deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte.
5. Wir haben wahrgenommen, dass wir eine Lüge über uns selbst angenommen haben, eine Illusion, die uns in einer falschen Identität gefangen gehalten hat.
6. Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen, dass wir als Menschen Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung sind und dass Gott uns dazu ruft, diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wiederzuentdecken, wie unser Glaube Ihn wahrnimmt.
7. Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unserem liebenden Gott anzuvertrauen und durch den Glauben zu leben, wobei wir Ihn für unsere noch nicht sichtbare neue Identität preisen und darauf vertrauen, dass sie für uns sichtbar wird, wann Gott dies möchte.
8. Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind haben wir ein gründliches und furchtloses moralisches Bestandverzeichnis von uns selbst gemacht, entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen.
9. Wir haben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber zugegeben, was genau in uns an Falschem ist und haben Gott demütig gebeten, unsere charakterlichen Defizite zu entfernen.
10. Wir haben bereitwillig Wiedergutmachung allen Menschen gegenüber geleistet, denen wir geschadet haben - wo dies weise und möglich war.
11. Wir haben uns entschlossen, nicht länger in Furcht vor der Welt zu leben, im Glauben darauf, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns ist zu unseren Gunsten wendet und Nutzen aus Sorgen und Ordnung aus Unheil bringt.
12. Wir haben uns entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen, wobei wir die Bedeutung einer Partnerschaft von Menschen, die gleich viel wert sind, gelernt haben und weder Dominanz über Menschen noch unterwürfige Abhängigkeit von ihnen suchen.
13. Wir haben durch vertrauensvolles Gebet und die Weisheit der Bibel nach einem ständigen Wachstum in unserer Beziehung zu Gott getrachtet und einer demütigen Annahme Seiner Führung für unser Leben.
14. Nachdem wir ein spirituelles Erwecken hatten, haben wir versucht, diese Botschaft homosexuellen Menschen zu überbringen – mit einer Liebe, die nichts fordert – und diese Schritte in allen Aktivitäten unseres Lebens zu praktizieren, soweit dies in uns liegt.
(eigene Übersetzung)

Für diejenigen, die keine Christen sind, finden sich trotzdem genügend Punkte, an denen angesetzt werden kann.

Hier noch der wöchentliche „Rechenschaftsbericht“ von Jason, das die Teilnehmer an wesentliche Aspekte der Veränderung erinnern soll und der bewusst im Verbund der Gruppe besprochen wird, wobei sich diese aktive mit Rat und Tat beteiligt (was ausdrücklich erwünscht ist):


1. In welcher besonderen Art und Weise hast du dich diese Woche in Verbindung mit Gott gefühlt?
2. An wie vielen Tagen in der Woche und wie lange jeweils hast du im Gebet oder mit dem Lesen von und Meditieren über Gottes Wort verbracht?
3. Was hast du aus der Zeit gelernt, die du in Verbindung mit Gott verbracht hast?
4. Bist du diese Woche in einen Gottesdienst gegangen, hast du dich in der Gemeinde, in sozialen Organisationen oder für Menschen in Not engagiert?
5. Welche Schritte hast du unternommen, um eine gesunde männliche Beziehung zu beginnen oder fortzusetzen?
6. Teile mit uns, welchen Fortschritt du im Hinblick auf deine Veränderung bezüglich deiner ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen gemacht hast.
7. Hast du deine gleichgeschlechtlichen Neigungen in irgendeiner Art und Weise ausgelebt? Dies beinhaltet Dinge wie Porno, unangemessene zweite Blicke, Masturbation, Fantasien und jede andere gleichgeschlechtliche sexuelle Aktivität. Kannst du uns darüber berichten? Eine Rechenschaft unter Gleichgesinnten kann einen heilenden Effekt haben.
8. Hättest du für deine Brüder Worte der Ermutigung und Unterstützung?
9. Erzähle uns von nützlichen Büchern, die du gelesen hast, Filme, die du angesehen hast oder Seminare oder Selbsthilfegruppen, die du besucht hast.
10. Welche positiven Dinge sind geschehen, für die du dankbar bist.
11. Wie sieht es mit Spaß und Erholung aus (Sport, Zeit mit Freunden verbringen, entspannen)?
12. Gibt es irgendein anderes Gefühl oder eine Erfahrung, die du mit der Gruppe teilen möchtest?
13. Möchtest du, dass deine Brüder für etwas Besonders beten?
(eigene Übersetzung)

Durch diesen Rechenschaftsbericht sollen sich alle Teilnehmer daran erinnern, wie es in der vergangenen Woche mit all diesen Punkten in ihrem Leben ausgesehen hat, was gut und was weniger gut gelaufen ist, woran es liegen könnte, dass etwas nicht so lief wie geplant und was in der folgenden Woche konkret unternommen werden könnte, um hier Fortschritte zu machen.
Die Bedeutung einiger Aspekte fällt erst auf den zweiten Blick auf: So ist ein charakteristisches Merkmal vieler Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen das „Selbstmitleid“ (siehe hierzu auch die Bücher von Gerard J. M. van den Aardweg). Hier ist nicht das im umgangssprachlichen Gebrauch gemeinte Selbstmitleid gemeint, sondern eine aus der Kindheit herrührende Entwicklung: Wenn ein Kleinkind das Gefühl hat, nicht geliebt zu werden, kann es sein, dass es anfängt, sich selbst zu „bemitleiden“. Es sieht sich sozusagen „von außen“ und beginnt, sich selbst zu trösten, um so die fehlende Liebe auszugleichen (es kommt nicht darauf an, ob es tatsächlich geliebt wird, sondern wie es das Kind wahrnimmt). Im Laufe des Lebens kann es nun sein, dass sich dieses „Selbstmitleid“ verselbständigt, ohne dass dies dem Betroffenen bewusst ist. Ein Mittel, um aus dem Klagen über das Leben und die eigene Situation herauszufinden ist es, sich wöchentlich daran zu erinnern, was denn eigentlich gut gelaufen ist und wofür man dankbar sein kann (ein anderes ist es, sich des oben genannten Mechanismus bewusst zu werden). In diesem Zusammenhang ist auch gemeindliches und/oder soziales ehrenamtliches Engagement zu sehen, da so zum einen die Gedanken auf etwas anderes als das eigene Ich gelenkt werden und zum anderen die mögliche Konfrontation mit dem Leid, der Not und den Problemen anderer Menschen die eigenen Probleme relativieren hilft.
Auch Sport, Spaß, Erholung usw. sind nicht so unwichtig, wie es zunächst erscheint. Zunächst ist es bei Menschen, die jahrelang durch schwule Bars, öffentliche Toiletten etc. gestreift sind, nicht ungewöhnlich, dass ein gesunder Lebensstil dabei vernachlässigt wurde. Eine Stärkung des Körpers und der Gesundheit soll hier weiterhelfen – auch im Hinblick auf die damit verbundenen psychosomatischen Effekte und ein neues Körperbewusstsein, das den männlichen Körper als Bestandteil des eigenen Selbst begreift. Auch braucht die angegangene Veränderung viel Energie, die aus diesen Aktivitäten bezogen werden kann. Am besten ist es, dies im Verbund mit anderen Männern zu machen.
Was uns zu einem anderen Punkt bringt: die „gesunden männlichen Beziehungen“. Diese sollen zum einen dazu beitragen, das legitime Bedürfnis nach Gemeinschaft mit und Angenommen-Werden von und durch andere Männer zu befriedigen, zum anderen dabei helfen, an der Entwicklung der eigenen Männlichkeit zu arbeiten, was nur zusammen mit anderen Männern erfolgen kann. Hier gilt es, konkrete Schritte zu unternehmen, um solche Freundschaften aufzubauen. Dies können Männer aus der Gemeinde, dem Arbeitsumfeld, dem Familienkreis oder auch andere „Ex-Gays“ (Männer, die das schwule Leben hinter sich gelassen haben. Diese Kontakte – im Verbund einer Selbsthilfegruppe - sind unerlässlich, da nur diese Männer wirklich nachvollziehen können, was momentan im Betroffenen vor sich geht) sein. Erneut sei in diesem Zusammenhang auf das Programm von Men’s Fraternity (www.mensfraternity.com) verwiesen, dass sich in diesem Zusammenhang als sehr nützlich erwiesen hat. Hier zeigen sich wieder Parallelen zum „Lernen durch Imitation“ der ABPS, wobei eine reine Imitation hier zu kurz gegriffen wäre. Die Ratsuchenden sollen ja gerade nicht andere Männer „kopieren“ oder „imitieren“, sondern zusammen mit ihnen zu ihrer eigenen Männlichkeit finden.


Zur Verdeutlichung hier die einzelnen Teile des Programms von Men’s Fraternity:


1) Die Suche nach wahrer Männlichkeit
1. Am Startblock: Fünf Versprechen für die Männlichkeit
2. Die vier Gesichter von Männlichkeit
3. Der erste Schritt zu wahrer Männlichkeit: Zurück blicken.
4. Der zweite Schritt zu wahrer Männlichkeit: "Öffnen".
5. Erinnerung an unseren Vater.
6. Der vom Vater verursachten Verletzung ins Gesicht sehen.
7. Die Verletzung, die entsteht, wenn man eine zu enge Bindung an die Mutter hatte.
8. Gesunde Grenzen mit der Mutter setzen.
9. Die durch Einsamkeit verursachte Verletzung.
10. Drei Hurras für Mentoren!
11. Das verletzte Herz.
12. Folgen eines verletzten Herzens.
13. Die gute Nachricht: es gibt eine Lösung für ein verletztes Herz!
14. "Aufsatteln" für die zweite Hälfte.
15. Genesis und Männlichkeit.
16. Genesis und Männlichkeit - Teil 2.
17. Eine biblische Definition von Männlichkeit.
18. Eine biblische Definition von Männlichkeit - Teil 2.
19. Ein Mann und seine Frau.
20. Ein Mann und seine Frau - Teil 2.
21. 25 praktische Art und Weisen, wie man ein Leiter sein kann, der gleichzeitig dient.
22. Väter und Söhne.
23. Väter und Töchter.
24. Ein Mann und sein Lebensweg.
2) In der Arbeit und Zuhause gewinnen
1. Ein Mann und seine Spiegel.
2. Was Männer über Frauen wissen sollten.
3. Erfolgreich um "deine Frau" werben.
4. Eine enge Beziehung mit der Frau, die du liebst, aufrecht erhalten.
5. Dein Sexleben verbessern.
6. Wie ein Mann sich erfolgreich um die finanziellen Verhältnisse seiner Familie kümmert.
7. Das "Gute Leben" und wo man es findet.
8. Was jeder Papa wissen sollte.
9. Papas Gebrauchsanleitung, um Söhne und Töchter zu erziehen.
10. Erfolgreiche Eltern.
11. Ein Mann und seine Arbeit.
12. Zwei Visionen von Arbeit.
13. "Zum Leben erwachen" bei der Arbeit.
14. Mache dir bei der Arbeit einen Namen!
15. Nimm' Gott mit in die Arbeit!
16. Eine lebenslange Glückssträhne starten.

3) Das große Abenteuer
1. Das Große Abenteuer beginnen.
2. Fragen, denen sich jeder Abenteurer stellen muss.
3. Pause machen, um weiter zu kommen.
4. Das "Verkabeln" eines Abenteurers.
5. Der "Heilige Eid" eines Abenteurers.
6. Das Große Abenteuer über diese Welt hinaus ausweiten.
7. Das Abenteuer jedes Mannes mit der Ewigkeit.
8. Das Abenteuer wieder zum Kernpunkt meines Lebens machen.
9. Rat von Abenteurern, die gescheitert sind - I
10. Rat von Abenteurern, die gescheitert sind - II
11. Große Abenteurer, hier einer der Größte in der Geschichte!
12. Dein einzigartiger Plan.
13. Nachweis deines einzigartigen Pans - I
14. Nachweis deines einzigartigen Plans - II
15. Dein „Servants by Design Profil“ ™ verstehen – Teil I
16. Dein „Servants by Design Profil“ ™ verstehen – Teil II
17. Dein persönliches Leitbild schreiben.
18. Ermutigungen für deinen Plan.
19. Wie man ein Großer Abenteurer wird.
20. Schlussgedanken.

Die einzelnen Teile werden in örtlichen Gruppen zusammen erarbeitet (inklusiv je einer DVD) und später wird zusammen anhand diverser Fragen nochmals intensiver auf den Inhalt eingegangen.

Besonders hervorgehoben sei hier ein Punkt: Mentoren. Diese können nicht nur für Männer mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, sondern für Männer allgemein von großem Nutzen sein. Mentoren sind ältere und erfahrene Männer, die ihr Wissen und ihre Erfahrung über einen zeitlich begrenzten Zeitraum an jüngere Männer weitergeben, diese anleiten und praktische Hilfestellung geben – eine Beziehung, die für beide Seiten Vorteile bietet. Solche Mentoren lassen sich etwa in der örtlichen Gemeinde finden – viele ältere Männer sind froh, wenn sie noch gebraucht werden und ein neues Ziel in ihrem Leben haben; jüngere Männer wiederum sind dankbar für diese wertvolle Unterstützung.

Eine christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen muss im Rahmen eines durchstrukturierten Gesamtplans (in Anlehnung an den „Struktur-Plan“ von Joe Dallas) erfolgen und folgende Bestandteile umfassen:

- Tägliches Gebet und Bibelstudium (vorausgesetzt, der Ratsuchende ist Christ).
- Wöchentliche Teilnahme an einem Gottesdienst.
- Teilnahme an einer lokalen Selbsthilfegruppe, die auf Basis des 14-Schritte Programms von Homosexuals Anonymous arbeitet (alternativ oder zusätzlich das Online-Programm von Jason, einer Einrichtung, die Homosexuals Anonymous angeschlossen ist) sowie praktische Umsetzung dieses Programms in allen Bereichen des Lebens.
- Ergänzende hierzu regelmäßige Einzel-Treffen mit dem christlicher Seelsorger.
- Mindestens einmal monatlich Treffen mit dem Pastor/Priester der eigenen Gemeinde.
- Soziales und/oder gemeindliches ehrenamtliches Engagement.
- Strukturierter Aufbau gesunder männlicher Beziehungen (idealerweise in einer örtlichen Men’s Fraternity Gruppe).
- Aufbau einer Mentoren-Beziehung.
- Konsequente Reduzierung von „Triggern“.
- Besuch von themenrelevanten Veranstaltungen und Seminaren.
- Lesen von themenrelevanter Literatur.
- Konsequentes Einplanen von Selbstfürsorge (Spaß, Zeit mit Freunden verbringen, Erholung).
- Strukturierter Aufbau einer körperlich und psychisch gesunden Lebensweise.
- Wöchentliche Rechenschaftsablegung (idealerweise im Rahmen einer Selbsthilfegruppe auf Basis des 14-Schritte Programms von Homosexuals Anonymous).
- Erstellen eines „Handlungsplanes“ für den Fall, dass es zu erneuten sexuellen Aktivitäten gekommen ist (Wen rufe ich an? Was mache ich dann?).
- Herausfinden der eigenen Stärken und Schwächen sowie im größeren Zusammenhang der eigenen Berufung, um trotz – oder gerade mit und wegen! – der gleichgeschlechtlichen Neigungen ein erfülltes Leben zu haben.

Welche Faktoren haben sich hierbei als erfolgversprechend erwiesen? In Anlehnung an Dr. Joseph Nicolosi dürften dies vor allem die Fähigkeit sein, sich ein Ziel zu setzen sowie der Aufbau einer hohen Stress- und Frustrationstoleranz (also dieses Ziel geduldig und hoch motiviert zu verfolgen, egal wie hart das sein wird und wie lange es dauern mag und ohne hierbei impulsiven Verhalten bzw. Drang nach unangemessener „Belohnung“ oder schnelle, aber ungesunder Bedürfnisbefriedigung nachzugeben). Dies im Verbund einer sicheren Umgebung – ob das nun die eigene Familie, die Gemeinde oder enge Freunde sind. Wesentlich hierfür ist auch die Fähigkeit und die Bereitschaft, über vergangene Verhaltens- und Denkmuster nachzudenken und daraus zu lernen.

Ein weiterer grundlegender Erfolgsfaktor ist eine positive Selbstwahrnehmung als heterosexueller Mann (der – aus welchen Gründen auch immer – gleichgeschlechtliche Neigungen haben mag).
Gehen wir etwas näher auf diese Selbstwahrnehmung und den möglichen Hintergrund hierfür ein:
Im Kleinkindalter kommt relativ früh die Phase, in der sich ein kleiner Junge von der Mutter lösen und eine Beziehung zum Vater aufbauen muss, der ihn letztlich in die Welt der Männer einführt. Bei vielen Männern mit gleichgeschlechtlichen Neigungen hat es bereits hier Probleme gegeben – etwa, weil der Vater emotional nicht zugänglich oder ganz und gar abwesend war. Der kleine Junge wird noch eine Zeitlang versuchen, zum Vater durchzudringen und ihn dazu zu bewegen, ihn anzunehmen und ihn in seine Welt aufzunehmen. Sollte dies jedoch nicht gelingen, wird der Junge den Zugang zur Welt der Männer nicht schaffen und sich zwangsweise in die Welt der Frauen einfügen (oder irgendwo dazwischen stecken bleiben). Er wird sich jedoch auch weiterhin nach dieser ihm nun unbekannten Welt sehnen (typisches Bild: er sitzt am Küchenfenster und sieht gleichaltrigen Jungs beim Herumtollen zu). Sein Verhalten gleicht sich möglicherweise eher seiner – nunmehr weiblichen – Umgebung an. Notwendige Körperkontakte mit dem Vater (Herumbalgen usw.) unterbleiben, sodass auch der männliche Körper für ihn zum Mysterium wird – zu etwas Fremden, zu dem er keinen Bezug hat. Kommt dieser Junge dann in die Pubertät, kommen sexuelle Empfindungen hinzu, die nun auf diese Grundlage von Veranlagungen, nicht stattgefundener Identifizierung mit der Welt der Männer und möglicherweise einer Identitätskrise treffen. Der Junge wird nun – wie alle anderen Jungen – von dem angezogen, was „anders“ ist als er selbst. Da dieses „andere“ jedoch die Welt der Männer ist, ist es nicht verwunderlich, dass er beginnt, diese sexuell und emotional anziehend zu finden bzw. irgendwann möglicherweise gar erste sexuelle Kontakte mit dem eigenen Geschlecht hat oder sich in einen Mann verliebt und so unbewusst auf eine beinahe tragische Art und Weise seine Männlichkeit zurück gewinnen will.
Dies setzt sich dann in seinem späteren Leben fort. Ein Beispiel: Nicht umsonst gibt es in der schwulen Szene so viele Männer, die durch ein überzeichnet „männliches“ Äußeres – oder was sie für männlich halten (kurz geschorene Haare, Bart, Muskeln und/oder Bauch, Uniform- oder Lederbekleidung usw.) auch „männlich“ wirken wollen (bis hin zu SM- Praktiken im Sexualverhalten) – oder das andere Extrem, wo auch äußerlich und im Verhalten, in der Mimik und Gestik sowie in der Wortwahl alles abgelegt wird, was einem als „männlich“ erscheint. All dies ist möglicherweise auf eine im Laufe der Jahre entstandene völlig verzerrte Sichtweise des eigenen Ich, also letztlich auf eine Identitätsstörung zurückzuführen (wird aber als das Gegenteil empfunden: der Betroffenen denkt, nun endlich „er selbst“ zu sein). Der eigene Körper wird im Fitnesscenter soweit trainiert, dass er muskulös – und somit männlich bzw. für andere Männer attraktiv (und damit die eigene Männlichkeit wieder-gewinnend) – erscheint. All dies ist aber eine Karikatur von Männlichkeit und hat mit wahrer Männlichkeit wenig bis gar nichts zu tun.


So schwankt dann auch die Art und Weise, wie man sich selbst und Seine Neigungen sieht zwischen einer möglicherweise völlig verzerrten Wahrnehmung des eigenen Ichs, die aber als Realität angenommen und für gut befunden wird – und dem anderen Extrem, wo der Betreffende sich selbst und seine Neigungen verachtet (was dann von schwulen Aktivisten damit beseitigt zu werden versucht wird, dass man diesem Mann sagt, er solle „es“ doch ausleben. Das mag zwar kurzfristig betäuben, löst aber mittel- bis langfristig sicher nicht die dahinter liegenden Probleme und befriedigt auch nicht die dem zugrunde liegenden Bedürfnisse). Das Aufzeigen einer Alternative ist also schon ein erster Schritt in der Beratung.
Auch während der „Zeit danach“ (die Zeit während der Beratungsphase also) sind die Ratsuchenden oft von einer positiven Selbstwahrnehmung weit entfernt. Diese positive Selbstwahrnehmung soll keineswegs heißen, dass man alles gut findet, was man da so vorfindet, sondern, dass man lernt, sich erst einmal so anzunehmen, wie man ist und von hier ausgehend ergründet, wie man zu dem geworden ist, wo man jetzt steht und wo man hin will (hinsichtlich der eigenen Identität, aber auch hinsichtlich aller anderen Bereiche des Lebens – inklusive des spirituellen Bereichs). Sich selbst seine gleichgeschlechtlichen Neigungen erst einmal einzugestehen und sie anzunehmen, ohne dies gleich negativ zu bewerten (schließlich hat man sich diese Neigungen ja nicht ausgesucht!) ist ein wichtiger erster Schritt. Auch wird im weiteren Verlauf der Beratung das Vorhandensein dieser Neigungen eher negativ bewertet, da nur deren potentielle „Gefahr“ gesehen wird (also als Konsequenz etwa unangemessen bewertetes sexuelles Verhalten). Als Alternative erscheint oft nur ein einsames Leben ohne Hoffnung darauf, jemals glücklich zu sein. Hier bietet sich bereits ein erster Ansatzpunkt, nämlich mit dem Ratsuchenden auch „die andere Seite der Medaille“ anzusehen, nämlich mögliche Chancen solcher Neigungen (die Tatsache, dass man „anders“ ist und viele Dinge anders sieht kann in vielen Bereichen des Lebens auch von Vorteil sein. Auch können diese Neigungen selbst auch positive Seiten haben, etwa dass sie dem Betroffenen einen Zugang zu anderen Männern oder zu Menschen allgemein auf einem Niveau und in einer Tiefe ermöglichen, das über das hinaus geht, was andere Menschen zu leisten in der Lage wären). Auch die im Laufe der Beratung möglicherweise stattfindende Stärkung bereits vorhandener heterosexueller Neigungen kann neue Optionen ermöglichen. Schließlich ist gerade auch das Zusammensein mit anderen Männern, denen es ebenso geht und die möglicherweise in ihrem Leben völlig neue Optionen entdeckt und diese verwirklicht haben, kann einen sehr positiven Effekt auf den Ratsuchenden haben.
Bei all dem ist es auch wichtig, dem Ratsuchenden zu vermitteln, dass es hier nicht alleine darum geht, ein Ziel zu erreichen, sondern dass der Weg dorthin bereits Teil des Zieles ist, da er wertvolle Erfahrungen beinhaltet, die das Ziel erst wertschätzen lernen.
Eine christliche Seelsorge an und mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen soll und darf dem Ratsuchenden also keine fertigen Lebensentwürfe, Sichtweisen oder gar Identitätsmodelle vorlegen, sondern mit ihm zusammen einen Weg gehen. Jeder Mensch hat das Recht, sich eine Therapie bzw. Seelsorge seiner Wahl zu suchen und dies sollte auch nicht politisch oder ideologisch be- und verwertet werden. Die oft von schwulen Aktivisten angeführten Vorwürfe, „Umpolungsversuche“ führen zu Selbstmorden unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen entbehren jeder Grundlage, da bei einer christlichen Seelsorge weder jemand umgepolt wird noch ihm hinsichtlich seiner psychischen Gesundheit Schaden zugefügt wird (siehe hierzu www.narth.com).

C. Beispiele aus der Praxis
1. Selbsthilfegruppen vor Ort


Selbsthilfegruppen auf Basis des 14-Schritte-Programms von Homosexuals Anonymous sind ein wesentlicher Baustein der Beratung bzw. Veränderung. Die Interaktion mit Gleichgesinnten schafft die Basis, auf der sich auch schwere Zeiten ertragen lassen. Auch wird durch bewusst gewollte gegenseitige Ermutigung und/oder Ermahnung oder Kritik (Fremdwahrnehmung) ein anderer Blickwinkel auf den Einzelnen vermittelt, der alleine nicht erkennbar wäre. Schließlich ist es gerade für das Wachsen in der eigenen Männlichkeit unerlässlich, die Gemeinschaft von anderen Männern zu suchen.
In der Regel beginnen solche (wöchentlichen) Gruppentreffen mit einem Gebet, gefolgt vom Austausch von Neuigkeiten. Anschließend wird reihum der „Rechenschaftsbericht“ angegangen und gemeinsam diskutiert. Schließlich wird ein Teil des 14-Schritte Programms bearbeitet (inklusiv der Beantwortung hierzu gehörender Fragen und des Lesens von Bibelstellen sowie dem Austausch von Erfahrungen und persönlichen Ansichten zum Text). Oft wird dies noch ergänzt durch praktische Übungen, die von internationalen Therapeuten entwickelt wurden. Schließlich wird eine themenbezogene DVD angesehen (etwa aus dem Men’s Fraternity-Programm) und das Treffen abschließend mit einem Gebet beendet. Während des Treffens werden auch Getränke und Essen geteilt, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. So entwickelt sich schon bald ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit. Ebenso bilden sich so schon bald enge Bindungen zwischen den Teilnehmern, die es erlauben, in einer Tiefe und Deutlichkeit zu arbeiten, die sonst nicht möglich wäre.

2. Online-Gruppen


Alternativ oder auch ergänzend hierzu gibt es wie bereits erwähnt eine englisch-sprachige internationale Online-Gruppe (mittlerweile geleitet von der internationalen Ex-Gay Ministry Jason). Diese sollte nicht unterbewertet werden. Die Bindung zwischen den Teilnehmern ist enger, als es zunächst den Eindruck haben mag. Auch haben sich einige schon persönlich kennen gelernt und/oder miteinander telefoniert. Für viele Teilnehmer ist diese Gruppe die einzige Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Schließlich wird diese Gruppe 365 Tage im Jahr betreut und auch laufend mit aktuellen Informationen versorgt. Aus ihr haben sich bereits lokale Gruppen entwickelt.


3. Einzelberatung

Trotz des Eingebunden-seins in eine Online-Gruppe kann es angezeigt sein, den Ratsuchenden in regelmäßigen Abständen in einer Einzelberatung zu betreuen. Hier lässt sich noch intensiver auf aktuelle Probleme, aber auch Hintergrund-Thematiken eingehen. Auch lässt sich hier auf Basis von Persönlichkeit-Tests (etwa dem PST-R) konkreter auf den Einzelfall eingehen. Schließlich lassen sich auch Glaubensfragen, die speziell auf eine Denomination bezogen sind und somit nicht im Kontext einer überkonfessionellen Gruppe besprochen werden können, intensiver angehen. Der Schwerpunkt sollte aber immer auf der Gruppe liegen und der Ratsuchende sollte auch ermutigt werden, selbst schwierige Themen dort anzusprechen.

4. Spezifische Fragen


Nun zu spezifischen Fragen, die sich im Rahmen der Beratung ergeben können.


Ein Thema, das mit Sicherheit früher oder später aufkommen wird, ist Masturbation. Wie ist diese aus christlicher bzw. weltlicher Sicht zu bewerten?
Was die christliche Sichtweise angeht, so können wir als Seelsorger diese dem Ratsuchenden natürlich nicht vorschreiben, sondern auf Wunsch mit ihm zusammen erläutern. Hierfür ist eine Betrachtung der Sexualität in der Bibel als ganzer wesentlich. Sexualität ist dort immer auf eine(n) „Andere(n)“ gerichtet, nie nur für das private Vergnügen gedacht. Sie wird im Rahmen einer heterosexuellen, monogamen und lebenslangen Ehe gesehen und auch für gut befunden. Diese Ehe reflektiert den Bund Jesu Christi mit Seiner Kirche – und wie Er sich der Kirche in lebens-spendender Art und Weise hingab, gibt sich ein Mann seiner Frau hin und die beiden werden so sehr eins, dass sie diesem einen neun Monate später einen Namen geben müssen. Somit liegt der Zweck menschlicher Sexualität aus biblischer Sicht in der Zeugung von Nachkommen und im Wohl der Ehepartner. Sexualität bewusst und auf Dauer von einem der beiden zu trennen würde dem biblischen Kontext klar widersprechen und demzufolge auch Konsequenzen nach sich ziehen.
Auch aus weltlicher Sicht ist Masturbation kritisch zu betrachten. Hier soll nicht auf den medizinischen Hintergrund eingegangen werden, sondern auf psychologische Zusammenhänge. Masturbation ist in der Regel mit sexuellen Fantasien verbunden (manche versuchen es zwar etwa aus religiösen Gründen ohne, jedoch würde auch dies wie bereits erwähnt nicht dem biblischen Bild von Sexualität entsprechend und zum anderen spielen sie damit immer mit dem „Feuer“ – Masturbation baut sexuelle Spannung nicht ab, sondern auf. Die Versuchung, einen Schritt weiter zu gehen, dürfte groß sein). Das Gehirn unterscheidet aber nicht zwischen tatsächlichem und eingebildetem Sex – Masturbation wird somit immer wieder eine bestimmte Reiz-Reaktionskette verstärken und es dem Betreffenden schwerer machen, zum sexuell angemessenen Verhalten zurück zu finden.
Auch ist die Gefahr vorhanden, die Fantasien (möglicherweise noch durch einschlägige Pornos geschürt) für Realität zu halten (etwa zu denken, dass die Männer oder Frauen in Pornos mit extremen Sexualpraktiken tatsächlich so etwas anziehend finden und sich im Alltag auch so verhalten) oder sie in die Tat umsetzen zu wollen. Dies kann im schlimmsten Fall bis hin zu Straftaten führen.
Jedoch wird Masturbation – wie bereits angesprochen – oft als eine Art Schmerzmittel verwendet, um mit Grundemotionen wie Angst, Verletzung, Einsamkeit, aber auch Langeweile oder Ärger und Frustration umzugehen bzw. diese zu betäuben. Dies mag zwar kurzfristig die Emotion in den Hintergrund drängen, langfristig wird es die Situation aber schlimmer machen, da der Ratsuchende so nicht lernen wird, sich diesen Emotionen zu stellen, damit in gesunder Art und Weise umzugehen und die dahinter liegenden legitimen Bedürfnisse angemessen zu befriedigen.
Eine andere Variante ist, dass Masturbation manchmal als eine Art „Ersatz“ verwendet wird. Man sehnt sich sehr nach einer Person, kann diese aber aus welchen Gründen auch immer nicht haben und versucht nun, dieser Sehnsucht – in missglückter Art und Weise – körperlich Ausdruck zu verleihen. Auch hier betäubt Masturbation die Sehnsucht kurzfristig, macht sie aber langfristig noch schlimmer, da sich der Betroffene seinen Emotionen und Bedürfnissen nicht stellt.
Gehen wir noch kurz auf die Kontingenz bei der Beratung ein: Hier ist es wichtig, dass – sofern ratsam und möglich – die Familie und das engere Umfeld (etwa Gemeindeleitung oder Pastor/Priester) in die Beratung mit einbezogen wird und in Absprache mit dem Ratsuchenden ein gemeinsames Vorgehen geplant und strukturiert wird, um zum gewünschten Erfolg zu gelangen. Auch sollte er sich überlegen, mit welchen Menschen er Umgang hat. Es macht etwa wenig Sinn, sich mit früheren Sexpartnern auch weiterhin zu treffen – auch wenn dies mit der besten Absicht geschieht, ja „nur“ einen Kaffee zusammen trinken zu wollen. Hier sollte der Ratsuchende den ehemaligen Bekannten eindeutig verständlich machen, welchen Weg er nun einschlagen möchte, dass es ihm leid tut, dass er seinen Beitrag an einem gemeinsamen sexuell nicht angemessenen Verhalten hatte und dass er nun aber dieses Leben hinter sich lassen möchte und daher vorerst nicht mit Menschen Umgang haben will, die für ihn eine konstante Versuchung darstellen und noch dazu diesen neuen Weg nicht gehen und/oder zumindest respektieren möchten. Er sollte auch vermitteln, dass er diese Menschen als solche auch weiterhin wertschätzt und für sie beten wird.
Dieses Umfeld, das die Kontingenz sicherstellen soll, wird auch wichtig, wenn es um die laufende Übung von neuen Denk- und Verhaltensmustern sowie um die Identitätsfindung geht. Auch kann dieses vertraute und vertrauenswürdige Umfeld dem Ratsuchenden auch beistehen, wenn er emotional überfordert ist und/oder einen Gesprächspartner braucht – oder einfach nur, um gemeinsam sinn- und wertvolle Zeit zu verbringen.
Dieses Umfeld kann somit auch im Bereich der klassischen Konditionierung (Stimuli – etwa wenn es um die Reduzierung von „Triggern“ geht ) als auch der operanten Konditionierung (Verstärkung des Beratungserfolges etwa durch Ermutigung, Schaffung von wertvollen Momenten, gemeinsamen Aktivitäten etc.) wertvolle Dienste leisten – so auch durch Ermutigung und/oder Ermahnung, um den Ratsuchenden zu verhelfen, auf dem Weg zu bleiben, zu dem er sich entschlossen hat.
Was eine gesunde Lebensführung angeht, so mag dieser Aspekt anfangs auf Verwunderung stoßen, ist aber doch eine sinnvolle Ergänzung, gerade bei der Arbeit mit Männern. Hier geht es zum einen um eine gesunde Ernährung, um Ruhe- und Erholungsphasen (vor allem auch in der Natur!), aber auch um körperliche Aktivitäten (ebenfalls vorzugsweise in der Natur) sowie Sport (in Gemeinschaft mit anderen Männern, die für den Beratungserfolg hilfreich sind).

Der wichtigste Pfeiler des Beratungserfolges ist aber die Spiritualität – der christliche Glaube. Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass eine Motivation, die allein auf psychologischer Basis (oder auf anderen weltlichen Aspekten) gründet, auf die Dauer nur in seltenen Fällen ausreichen wird, um einen bedeutsamen und langfristig stabilen Erfolg zu erzielen.


5. Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins um dieses Themengebiet.


Dieser Punkt hat nur auf den ersten Blick wenig bis gar nichts mit der praktischen Seelsorge zu tun. Tatsächlich aber knüpft er zum einen an den 14. Schritt von Homosexuals Anonymous an, zum anderen schafft er Verständnis für dieses Thema in der Öffentlichkeit. Oft sehen sich Seelsorger, die mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen arbeiten, Angriffen (etwa von schwulen Aktivisten) ausgesetzt. Wenn diese Seelsorger nun offen zu dem stehen, was sie da tun und dies auch begründen und gute Argumente hierfür ins Feld führen können, trägt das zu einem Klima bei, das ihre Arbeit erst möglich macht. Wir leben als christliche Seelsorger nicht in einem luftleeren, nicht politischen Raum, sondern haben immer auch einen Auftrag, der über den eigenen Tellerrand hinausgeht. So sollten wir auch den Kontakt zu Organisationen pflegen, die in dieser Richtung tätig sind (siehe die beigefügten Links), ebenso aber auch zu Schulen, Behörden, Gemeinden, politischen Organisationen, Ärzten, Therapeuten und anderen christlichen Seelsorgern. Um hierfür auch fachlich gerüstet zu sein, empfehle ich die Bücher von Joe Dallas vorab zu studieren.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist natürlich auch die persönliche Rechenschaft, ein stabiles Glaubens- und Gemeindeleben, Supervision sowie das Eingebunden-sein in Familie und einem engen Freundeskreis – in Verbindung mit gesunder Lebensführung und regelmäßiger und ausreichender Selbstfürsorge.

D. Schlusswort

Ich hoffe, diese Arbeit hilft christlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, aber auch Menschen allgemein im Umgang mit Männern mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen weiter und befähigt sie, zusammen mit diesen in Liebe und gegenseitiger Wertschätzung ein Stück des Lebensweges zu gehen. Dieses Unterfangen ist mit Sicherheit kein Leichtes, aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es ist ein sehr Lohnenswertes und erfüllt mich auch nach all den Jahren noch mit Freude und Dankbarkeit. Die vielen Menschen, denen ich bisher begegnet bin, haben mein Leben ungemein bereichert und ich möchte keinen Moment dieser Zeit missen.

München, 18.10.2011

Robert Gollwitzer

Links:


Jason – International Christian Ex-Gay Ministry (affiliated to Homosexuals Anonymous): http://jason-online.webs.com/
Homosexuals Anonymous: http://www.ha-fs.org/
Joe Dallas: http://www.joedallas.com/
Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft: http://www.dijg.de/
Hilfe bei unerwünschter gleichgeschlechtlicher Anziehung: http://www.homosexualitaet-beratung-veraenderung.ch/
Eltern-Ratgeber Homosexualität: http://www.eltern-rat-homosexualitaet.de/
Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung: http://www.hv-cv.de/index.html
JONAH (Jews Offering New Alternatives to Homosexuals): http://www.jonahweb.org/index.php
NARTH – National Association for Research and Therapy of Homosexuality: http://narth.com/

 

 

A Healthy Mind in a Healthy Body!

Some people with same-sex attractions tend to neglect the importance of health in their struggle, so let’s talk a little about that.
Health is crucial for all of us. Christians know that their body is the temple of the Lord and this is why we need to take care of it and keep it in good shape. Note that we are not simply talking about physical health here, but also mental and spiritual health.

Here some points to ponder (note that these are NOT medical advices. Talk with your doctor or therapist about these points! Also these are only some points. I am sure there is a lot more to think about!):

Physical health:
• Make sure you go for a check-up to your doctor and dentist at least once a year.
• Watch your food habits (in short: Try to eat much fruit and vegetables – if possible uncooked. Cut down on alcohol, coffee, sugar and meat. Drink enough water each day. Make sure your food comes from your area and not from other countries. Eat the fruit and vegetables that grow during the season you are in. Eat whole grain products and brown or wild rice and avoid superfine flour and husked rice. Avoid fast food. Also avoid heating meals in the microwave. Avoid products that are chemically changed a lot.)
• Get a daily structure regarding the times you get up and go to bed, the times you eat and so on.
• Get enough sleep (thumb rule: eight hours a day).
• Do sports on a regular basis (like going to the gym, hiking, walking, swimming or whatever else there is). Even 30 minutes of walking a day can do you much good.
• Follow your doctor’s advice.
• If you have serious physical problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to your doctor.

Mental health:
• Make sure you get enough rest and also fun times in your life.
• Learn about ways to calm down (like autogenic training, muscle relaxation according to Jacobson and the like).
• Find out the stress factors in your life and eliminate them if possible.
• Surround yourself with things you like. If you don’t like the color of the wall in the kitchen, change it!
• Learn about healthy ways to set boundaries.
• Find out about your emotional needs and learn to meet them a healthy way.
• Make sure your social needs are met a healthy way.
• If you have been hurt, seek someone to talk about it. Then learn to forgive! Don’t let past hurts ruin the rest of your life!
• Get a positive attitude. Your perspective on things makes the difference!
• Work on your masculine (for women: feminine) identity. Seek the company of other men (women) to learn from them and grow with them. If possible, take part in programs like Men’s Fraternity.
• Keep your mind busy. Life is not a long and silent river. We need to keep on learning, growing and maturing.
• Find out about your calling in life. Thumb rule: Find out what you are passionate about. God gave us our passions for a reason!
• Get a mentor if possible.
• Surround yourself with healthy men (women).
• Seek good friends!
• If you have serious mental problems or problems that have been going on for some weeks already, don’t hesitate to go to a psychiatrist. Follow his advice.

Spiritual health:
• Set up a daily structure. You would not ride a motor bike without a helmet, so don’t start the day without putting on your spiritual armor either! Pray, meditate and read the Bible each morning!
• Seek a spiritual mentor.
• Join a local church community.
• Find out about spiritually unhealthy things or people in your life and avoid them if possible.
• Do works of love.
• Repent and confess your sins regularly. Find out about practical steps to make amends or to avoid sinning in the future.
• Pray like there is no tomorrow.

Robert

Links International

 

reachtruth.com

taking back ground

Center for Gender Wholeness


David H. Pickup
Licensed Marriage & Family Therapist
Dallas, TX  &
Encino, CA
Ph. (818) 481-2745
Fax- (800) 825-1093
www.davidpickuplmft.com

FREE DOWNLOAD - THE WORKBOOK OF HOMOSEXUALS ANONYMOUS!!


Click HERE

Resources

GodTube.com: Gay No More! (Video)


NARTH: Handbook of Therapy for Unwanted Homosexual Attractions: A Guide to Treatment
Shame and Attachment Loss: The Practical Work of Reparative Therapy (Taschenbuch)
von Joseph J. Nicolosi (Autor), H. Newton Maloney (Künstler), Robert Perloff (Künstler)
Taschenbuch: 474 Seiten
Verlag: Inter Varsity Pr (Mai 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0830828990
ISBN-13: 978-0830828999




Healing Homosexuality: Case Stories of Reparative Therapy (Taschenbuch)
von Joseph Nicolosi (Autor), Lucy Freeman (Autor)
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Jason Aronson Inc (Juni 1997)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0765701448
ISBN-13: 978-0765701442



Leaving Homosexuality: A Practical Guide for Men and Women Looking for a Way Out (Taschenbuch)
von Alan Chambers (Autor)
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Harvest House Publ (15. Juli 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0736926100
ISBN-13: 978-0736926102




Guard Your Eyes (Jewish)


 

International Healing Foundation / Richard Cohen

Arthur Goldberg

Dr. Douglas McIntyre


Jason International praktiziert keinerlei Form von Therapie. Wir sind eine Selbsthilfegruppe und Seelsorge-Organisation.


Siehe auch:

Nervenstark!

www.nervenstark.org



The Pearl Necklace

The cheerful girl with bouncy golden curls was almost five. Waiting
with her mother at the checkout stand, she saw them: a circle of glistening
white pearls in a pink foil box. "Oh please, Mommy. Can I have them?
Please, Mommy, please?"

Quickly the mother checked the back of the little foil box and then looked
back into the pleading blue eyes of her little girl's upturned face.
"A dollar ninety-five. That's almost $2.00. If you really want them,
I'll think of some extra chores for you and in no time you can save enough
money to buy them for yourself. Your birthday's only a week away and you might
get another crisp dollar bill from Grandma."

As soon as Jenny got home, she emptied her penny bank and counted
out 17 pennies. After dinner, she did more than her share of chores and she
went to the neighbor and asked Mrs. McJames if she could pick dandelions for
ten cents. On her birthday, Grandma did give her another new dollar bill and
at last she had enough money to buy the necklace.

Jenny loved her pearls. They made her feel dressed up and grown up. She wore
them everywhere - Sunday school, kindergarten, even to bed. The only time she
took them off was when she went swimming or had a bubble bath. Mother said if
they got wet, they might turn her neck green.

Jenny had a very loving daddy and every night when she was ready for bed,
he would stop whatever he was doing and come upstairs to read her a story.
One night when he finished the story, he asked Jenny, "Do you love me?"

"Oh yes, Daddy. You know that I love you."
"Then give me your pearls."
"Oh, Daddy, not my pearls. But you can have Princess - the white horse
from my collection. The one with the pink tail. Remember, Daddy? The one
you gave me. She's my favorite."

"That's okay, Honey. Daddy loves you. Good night." And he brushed her cheek
with a kiss."

About a week later, after the story time, Jenny's daddy asked again,
"Do you love me?"

"Daddy, you know I love you."
"Then give me your pearls."

"Oh Daddy, not my pearls. But you can have my baby doll. The brand new
one I got for my birthday. She is so beautiful and you can have the yellow
blanket that matches her sleeper."

"That's okay. Sleep well. God bless you, little one. Daddy loves you"
And as always, he brushed her cheek with a gentle kiss.

A few nights later when her daddy came in, Jenny was sitting on her bed
with her legs crossed Indian-style. As he came close, he noticed her chin
was trembling and one silent tear rolled down her cheek.

"What is it, Jenny? What's the matter?"

Jenny didn't say anything but lifted her little hand up to her daddy. And when
she opened it, there was her little pearl necklace. With a little quiver, she
finally said, "Here, Daddy. It's for you." With tears gathering in his own
eyes, Jenny's kind daddy reached out with one hand to take the dime-store
necklace, and with the other hand he reached into his pocket and pulled out a
blue velvet case with a strand of genuine pearls and gave them to Jenny. He
had them all the time. He was just waiting for her to give up the dime-store
stuff so he could give her the genuine treasure.

So it is with our Heavenly Father. He is waiting for us to give up the cheap
things in our lives so that he can give us beautiful treasure. Isn't God
good? Are you holding onto things which God wants you to let go of. Are
you holding on to harmful or unnecessary partners, relationships, habits
and activities which you have come so attached to that it seems impossible
to let go? Sometimes it is so hard to see what is in the other hand but do
believe this one thing.................. God will never take away something
without giving you something better in its place.

Here a note from Kyle from Relational Healing (www.relationalhealing.com). He does not do reparative therapy, but would be glad to offer his services also for people with unwanted same-sex attractions:

My name is Kyle Rigsby and I am a counselor at the Center for Relational Healing in Brentwood, TN.  I just wanted to introduce myself to you and let you know what I focus on in case you need a referral source.  I work with individuals of all ages and primarily focus on trauma work.  I have advanced training in EMDR and have spent the last few years primarily doing this type of therapy.  If you would like more information on me, feel free to click on my website listed below.  There, you will find a short video of me and plenty of biographical information about me.  If you have any questions for me or would like to contact me, please don't hesitate to do so.  If you refer someone to me, which I would greatly appreciate, feel free to give them my cell number or direct them to my website.  All of my contact information is listed below.

Sincerely,

Kyle Rigsby, LPC-MHSP (temp licensed)

[email protected] - counseling e-mail
www.kylerigsby.com
http://www.psychologytoday.com/  (profile under "find a therapist")
phone:  615-804-2050
fax:  615-465-8495

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Remember:

The only reason why people don't find freedom from same-sex attractions is because they don't believe it can be done!

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HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

If you live in Egypt, contact Dr. Awsam Wasfy:
- via facebook page : 
https://www.facebook.com/pages/Dr-Awsam-Wasfy/71702661448
- blogger : http://awsamwasfy.blogspot.com/
- The Healing Love book blogger : http://thehealinglove.blogspot.com/  
- Or you can request his books, publications from Ophir (Jordan/Egypt): http://www.ophir.com.jo/content/awsam-wasfi

Dr.Tarek M. Nassar
Psychiatrist
Member of EPA
Substance Abuse Counselor
General Manager of Life center
Mobile : +20 100 60 93 550
Fax : +20 50 233 64 66

Joe Dallas

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Is Change Possible?

To make it very clear: Yes, the Jason ministry definitely believes that change is possible. We believe in God and His power to change our hearts and minds.

Matthew 19:26 King James Version (KJV):

"26 But Jesus beheld them, and said unto them, With men this is impossible; but with God all things are possible."

"Whoever says that a person with SSA cannot change does not know my God."

Pastor Paul

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Oceania and Africa

Thanks to the outstanding service and commitment of Pastor Paul, we were able to expand our ministry in Oceania, Africa and Asia. For more information please click here.

Was ist das eigentlich, "Homosexualitaet"?

Kurz gesagt, die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wir bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen". Zum einen ist der Begriff "Homosexualität" (als eigenständige Form der Sexualität) noch gar nicht so alt. In klinischer Hinsicht konzentriert er sich vor allem auf die sexuelle Anziehung, was jedoch zu kurz gegriffen ist, da man hier die emotionale Zuneigung außer Acht lässt. Zum anderen sind wir als Christen der Überzeugung, dass es nur eine Gott-gegebene Form der Sexualität gibt - und das ist die Heterosexualität. Ja, es gibt Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch") - gleichgeschlechtlich empfinden, wir sehen dies aber nicht als eine eigenständige Identität, sondern als Teil der Heterosexualität an. Dies bedeutet keine Abwertung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oder eine Minder-Bewertung unseres Empfindens - ganz im Gegenteil. Wir sehen uns als Teil von etwas, das größer ist als wir (Gottes heterosexuelle Schöpfung) und sind weder besser noch schlechter als andere Menschen noch sehen wir uns als etwas Besonderes an und blicken auch nicht auf die herab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen ausleben. Auch konzentriert sich unser Leben nicht auf unser sexuelles und/oder emotionales Empfinden, sondern auf den, dem wir nachfolgen und der uns eine teuer erkaufte Freiheit geschenkt hat, damit auch wir frei sein können: Jesus Christus.

Homosexuals Anonymous

Jason is affiliated to Homosexuals Anonymous:

www.homosexuals-anonymous.com

 

Dr. med. R. Febres Landauro

http://dr-richi.com/german/index.php/de/

Kontaktdaten

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-mail. Sie brauchen keine Überweisung.

In Österreich erreichen Sie meine Ordination unter +43 662 84 53 25.

In Deutschland erreichen Sie die Praxis unter +49 8651 979 38 29.

Nonntaler Hauptstraße 1

A-5020 Salzburg

Douglas McIntyre, Co-Founder of HA

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What is Homosexuality?

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: [email protected]

Wir freuen uns auf Sie!


The 14 Steps

1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable.

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done.

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble.

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood.

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity.

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him.

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time.

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world.

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character.

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed.

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster.

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them.

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives.

14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us.

While the Homosexuals Anonymous Fellowship was inspired by the Twelve Steps of Alcoholics Anonymous, they are not really an adaptation. Rather, they were created specifically for this Fellowship, and should not be construed otherwise. AA, which is a program concerned only with recovery from alcoholism, and is not in any way affiliated with this Fellowship.

Homosexuals Anonymous

Arthur Goldberg

Bibelverse

Jakobus 1:12-15

1 Korinther 6:11

Römer 8:38-39

Matthäus 9:28-29

Römer 5:3-10

Jakobus 1:1-27

Psalm 144:1-2

Phi 3:10-14

Hebräer 12:4-14

Jesaja 43:18-20
2 Korinther 10:3-5
 

If

If you were a Facebook member, and if you received a message to accept Jesus as your friend, would you?

If you received Him as a friend and you had the opportunity to say Like Him, would you share Him with your friends?

If He shared some awesome messages on Facebook with you, that could save lives, would you tell your other Facebook friends?

If Jesus asked you to tell your Facebook friends about Him, would you be to ashamed to do so?

If Jesus came to your door today, would you let Him in?

If Jesus walked into your door, would you let Him be your friend?

If Jesus shared a life altering message with you, that could save lives, would you tell your friends?

If you had the opportunity to tell others about Him, would you be too ashamed to do so?

If Jesus allows you a glimpse of Heaven, would He be ashamed of you?

If Jesus opened the door for you to see the Father, would He be your friend?

If Jesus asked the Father to be your friend, would He be ashamed of you?

André

www.thewordswithin.org

 

Homosexuals Anonymous

Homosexuals Anonymous Fellowship Services

www.homosexuals-anonymous.com

USA

Homosexuals Anonymous is an international organization dedicated to serving the recovery needs of men and women who struggle with unwanted same sex attraction.

This fellowship of men and women, who through their common spiritual, intellectual and emotional experiences have chosen to help each other live in freedom from homosexuality.

Welcome to our website

If you are a person who struggles with unwanted same sex attraction, you are not alone Homosexuals Anonymous and many other related ministries, counselors and therapists provide valuable resources that can be of great use to you.

Remember always that while no one chooses to have same sex attraction, many do choose to diminish and eliminate those feelings of attraction. All people have the right to self determination, the right to choose for themselves the aspects that comprise their identity. Through HA, you will meet many people who see their identity as being rooted in their faith and not in their unwanted desires and behaviors.

If you are a parent, relative or friend of someone who struggles with unwanted same sex attraction, you can find helpful resources they will appreciate.

If you are a parent, friend or relative of someone who embraces and lives a gay lifestyle, you can find support, encouragement and hope in the material you will find available to you in website. If you are interested in online support groups or forming a local parents support group, please contact us and let us know how we can serve you.

If you are a minister, counselor or therapist looking for a support group and other resources to serve the needs of a counselee wanting freedom from homosexuality, then please read through our website. In your exploration you will learn who we are and how we can help you.

New Book by Dr. Douglas McIntyre!

Broken Chains: A journey of recovery from ssa, anger, addiction and child abuse

Dr. Douglas E. McIntyre (Author)

Paperback: 80 pages

Publisher: CreateSpace Independent Publishing Platform (December 19, 2012)

Language: English

ISBN-10: 1481265334

ISBN-13: 978-1481265331

Get it here: http://www.amazon.com/Broken-Chains-journey-recovery-addiction/dp/1481265334/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356982439&sr=1-1&keywords=broken+chains+douglas+mcintyre

Alliance Defending Freedom

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The Christian Post

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Radical | A book by David Platt

Radical | A book by David Platt

Radical | A book by David Platt

Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."

 

My King

Funny thing, if I remember correctly there once used to be a rabbi who did not have any business plan for church mega-growth. No publicity department. No homepage. No emails. No money. Even those He chose as followers were - theologically speaking - illiterates. A handful of dudes, and one even was a bum.

What was He thinking?

When He preached, He used words that drove people away from Him. He couldn't care less. He even asked the remaining rest if they wanted to leave, too. No political correctness here.

Again: What was He thinking?

He could have used other means. He could have been the kind of leader that people back then (and today?) were waiting for. The mighty warlord. The knight in shining armour. The one that kicks some .... and throws those Romans out.

Yes, He could have. He had all the power to do that - and more than that. And what did He do? He dealt with the lowest of the lowest and humbled Himself to their level. He loved people in a way unknown before. With a love that asked for nothing and gave everything. With a love that puts us to shame even today.

He did not fulfill people's expectations. He did not give them what they wanted. He gave them what they truly needed. And to do so, He gave His utmost: He sacrificed Himself and gave His life so we can live. He came down on earth to become man so men could become sons of God. Dying on the cross like a criminal, He even prayed for those who helped nailing Him up there.

And what's worst: He even asked everything of His disciples. They were told to give - no: to sacrifice! - everything they have. To sell all of their possessions, give their money to the poor and follow Him without even looking back. They were even told to give their own lives!

I guess He would still be sort of out of place in some of the churches today.

If I remember correctly, His name was Jesus.

Anybody by chance remember Him?

He is the ruler of my life. He is the one I love and follow.

He is my king.

My saviour.

Rob

Map

theWord Bible Software

I Have Decided to Follow Jesus

"I have decided to follow Jesus. Though no one joins me, still I will follow."

Assam, north-east India, who held on to Jesus when being told to recounce his faith by the village chief. His wife was killed and Assam as well - while he was singing these words: "The cross before me, the world behind me." His strong faith kept on shining: The village chief and others in the village converted afterwards. (see: Wikipedia)

Freedom from SSA

Guys,

there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.

Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.

Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.

Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.

Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.

Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.

Rob

Americans for Truth about Homosexuality

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JONAH'S Suggested Questions for a Prospective Therapist or Counselor
Author / Contributor :: JONAH's Directors
JONAH is frequently asked for referrals to therapists or counselors who are experienced in working with those who are unhappy feeling same-sex attraction. We provide referrals if we are familiar with a therapist who lives in the required geographical area and at times we recommend telephone therapy. However, there are times when we do not have a particular therapist to recommend and/or one of our members wants to interview a new therapist.
In order to be sure the prospective therapist or counselor you are interviewing understands fully the concepts involved in reparative or change therapy, we have compiled a list of questions you can ask to determine if this is the right person for you to work with.
If you find a therapist who is effective in treating unwanted same-sex attraction, please contact us with the name so we can speak with him/her and perhaps add this person to our referral list.
Here are basic questions you can ask of any therapist:
These five questions are taken directly from Anne Paulk's 2003 book:
Restoring Sexual Identity: Hope for Women Who Struggle with Same-Sex Attraction (page 115).

Do you believe that men and women are "born gay?"
Do you believe that wanting to leave homosexuality is harmful or dangerous?
Do you believe that change is even possible?
Can you support me in my desire to change?
Have you read relevant research concerning the topics of gender identity disorder,
homosexuality, and family structure?

The following six questions or requests are taken directly from Richard Cohen's 2000 book:
Coming Out Straight: Understanding and Healing Homosexuality (page 115).

Please tell me about your education and training in this area of sexual reorientation therapy.
What therapeutic modalities do you use? Please explain them in simple layman's terms.
Have you worked with others who have transitioned out of homosexuality?
What is your success rate in doing this kind of work?
Do you believe in God? (If important: What is your religious faith?)
Have you done your own healing work?

Janelle Hallman

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