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Christian Ex-Gay Ministry

HA - 14 Schritte

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Die 14 Schritte von Homosexuals Anonymous

Hier die 14 Schritte von Homosexuals Anonymous an (jeweils in der Vergangenheit geschrieben, da hier Menschen von ihren Erfahrungen berichten.):

1. Wir haben zugegeben, dass wir machtlos hinsichtlich unserer Homosexualität sind und dass unser emotionales Leben außer Kontrolle geraten ist.
2. Wir haben angefangen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und uns angenommen hat trotz allem, was wir sind und getan haben.
3. Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen, dass unsere Leben unter Gottes Kontrolle sind, der in der Lage ist, Gutes aus Unheil hervorzubringen.
4. Wir sind zu dem Glauben gekommen, dass Gott bereits die Macht der Homosexualität gebrochen hat und dass Er deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte.
5. Wir haben wahrgenommen, dass wir eine Lüge über uns selbst angenommen haben, eine Illusion, die uns in einer falschen Identität gefangen gehalten hat.
6. Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen, dass wir als Menschen Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung sind und dass Gott uns dazu ruft, diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wiederzuentdecken, wie unser Glaube Ihn wahrnimmt.
7. Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unserem liebenden Gott anzuvertrauen und durch den Glauben zu leben, wobei wir Ihn für unsere noch nicht sichtbare neue Identität preisen und darauf vertrauen, dass sie für uns sichtbar wird, wann Gott dies möchte.
8. Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind haben wir ein gründliches und furchtloses moralisches Bestandverzeichnis von uns selbst gemacht, entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen.
9. Wir haben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen gegenüber zugegeben, was genau in uns an Falschem ist und haben Gott demütig gebeten, unsere charakterlichen Defizite zu entfernen.
10. Wir haben bereitwillig Wiedergutmachung allen Menschen gegenüber geleistet, denen wir geschadet haben - wo dies weise und möglich war.
11. Wir haben uns entschlossen, nicht länger in Furcht vor der Welt zu leben, im Glauben darauf, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns ist zu unseren Gunsten wendet und Nutzen aus Sorgen und Ordnung aus Unheil bringt.
12. Wir haben uns entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen, wobei wir die Bedeutung einer Partnerschaft von Menschen, die gleich viel wert sind, gelernt haben und weder Dominanz über Menschen noch unterwürfige Abhängigkeit von ihnen suchen.
13. Wir haben durch vertrauensvolles Gebet und die Weisheit der Bibel nach einem ständigen Wachstum in unserer Beziehung zu Gott getrachtet und einer demütigen Annahme Seiner Führung für unser Leben.
14. Nachdem wir ein spirituelles Erwecken hatten, haben wir versucht, diese Botschaft homosexuellen Menschen zu überbringen – mit einer Liebe, die nichts fordert – und diese Schritte in allen Aktivitäten unseres Lebens zu praktizieren, soweit dies in uns liegt.

(eigene Übersetzung)

Schritt 1

 

Hier nun eine deutsche Zusammenfassung der einzelnen Schritte von Homosexuals Anonymous - beginnend mit Schritt 1:

"Wir haben zugegeben, dass wir machtlos unserer Homosexualität gegenüber waren und dass unser Gefühlsleben außer Kontrolle geraten ist"

 

EINFÜHRUNG:


Was hat es mit diesen 14 Schritten auf sich?

Diese 14 Schritte sind ein Selbsthilfe-Programm. Sie wurden von Betroffenen für Betroffene verfasst und haben sich seit vielen Jahren international bewährt. Die 14 Schritte bauten ursrpünglich teilweise auf den 12-Schritte-Programmen auf, wurden aber ergänzt um Fragen der Identität, des Glaubens und vieler anderer Bereiche, die besonders auf die Situation von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zutreffen (wobei sie nicht nur den sexuellen Teil unserer Identität behandeln, sondern in sämtlichen Gebieten uneres Lebens angewendet werden können). Sie bauten ferner auf Erfahrungen von Betroffenen auf. Die 14 Schritte sollen dir dabei helfen, dein gebrochenes Verhältnis zu Gott wiederherzustellen, ebenso deine Identität zu finden, gebrochene Bezihungen zu anderen Menschen wenn möglich wieder zu kitten, gesunde Beziehungen mit anderen Menschen herzustellen, deine Vergangenheit sowie dein Innenleben zu untersuchen und vieles mehr. 
 
Der Weg, den Menschen beschreiten wollen, die zu uns kommen, kann ein langer Weg sein. Diesen Weg sind vor dir schon viele andere gegangen und haben dokumentiert, was ihnen dabei am meisten geholfen hat bzw. wie sich ihre Entwicklung vollzogen hat. Wenn irgendwie möglich, solltest du diese Schritte auch zusammen mit Gleichgesinnten durcharbeiten.

Anzumerken sei auch, dass die 14 Schritte keineswegs den Anspruch erheben, das einzig wahre Programm zu sein. Wir sehen uns solidarisch mit anderen christlichen Organisationen und Privatmenschen, die ebefalls in dieser Richtung arbeiten. Wir sind keine Konkurrenz, sondern ehen uns als Ergänzung - afbauend auf unseren gemeinsamen christlichen Glauben und dem gemeinsamen Ziel.



Los geht's:

Schritt 1

Wir haben zugegeben, dass wir schwach über unsere Homosexualität waren und dass wir unser emotionales Leben nicht in den Griff bekommen haben.

In Schritt 1 geben wir zu, dass Homosexualität ein wirkliches Problem für uns darstellt und wir erkennen die Macht, mit der sie über uns geherrscht hat. So erlangen wir die erforderliche Demut, Gott und auch Menschen um die Hilfe zu bitten, die wir unbedingt brauchen, wenn wir selbst die großartige Befreiung als Söhne und Töchter Gottes erfahren wollen. Wie lange und geschickt haben wir unser Recht auf Befreiung abgewehrt und uns und anderen Unrecht getan, indem wir geleugnet haben, dass da irgend etwas falsch ist. Wir haben uns durch die Behauptung selbst getäuscht, dass nicht wirklich etwas Falsches daran war, weil wir uns ja nur hin und wieder auf homosexuelle Aktivitäten eingelassen haben, nämlich dann, wenn z. B. andere Leute uns aufgeregt haben. Einige unter uns haben unser Verhalten rationalisiert, indem sie sagen: „Ich lasse mich nur in gegenseitige Masturbation ein, habe keinen Geschlechtsverkehr und das ist nicht wirkliche Homosexualität.“ Andere argumentieren: „Ich habe keinen Geschlechtsverkehr, nur sexuelle Intimitäten ohne Orgasmus. Was kann daran falsch sein?“ Einige von uns sagen: „Wir hatten kein Problem, da wir nie sexuell etwas mit jemanden hatten“, ignorieren aber die Tatsache, dass homosexuelles Verlangen, Pornographie und Masturbation unser Leben regiert haben.
Wir haben versucht damit aufzuhören, oder es wenigstens zu verringern. Wir haben Versprechungen und Pläne gemacht, aber vergeblich. Wir haben all unsere Willenskraft zusammengenommen, nur um erneut zu versagen. Viele von uns können ihr äußerliches Verhalten nicht unter Kontrolle bringen. Der Rest von uns kann den wilden Kampf, der in den Gefühlen wütet, nicht kontrollieren. Was wir nicht mit dem Körper des anderen zum Ausdruck bringen konnten, haben wir mit unserem eigenen Körper in gewohnheitsmäßiger Masturbation bis hin zu Fantasie und Pornografie ausgedrückt - was uns schuldig, beschämt, verängstigt und hoffnungslos gemacht hat. Unsere Verzweiflung war so sehr belastet, dass einige von uns versucht haben, sich das Leben zu nehmen.
Deshalb haben wir der Wahrheit ins Auge gesehen. Unser Schmerz, und die Verletzungen, die wir anderen zugefügt haben, sind zu wahr, zu intensiv, um sie zu ignorieren. Wir waren gezwungen zuzugeben: „Irgend etwas ist hier falsch! Ich habe ein echtes Problem mit der Homosexualität und ich kann es selber nicht lösen.“ Seltsamerweise war dieses Eingeständnis der Machtlosigkeit unser erster Schritt zur Stärke. Unser Geständnis der Sklaverei begann, uns in die Freiheit zu führen!
1.    Welche sexuellen Aktivitäten wurden durch Gott bestimmt?
    1. Mose 2:24

Nur menschliche Wesen sind ihm ähnlich (siehe 1. Mose 1:27) … Wir müssen Gott kennen, um uns selbst zu kennen. Gott sagt uns auch dass, wenn wir unsere wahre Menschlichkeit erkennen wollen, wir dies nur durch das andere Geschlecht können… Als Gott beschloss, eine Hilfe für Adam zu erschaffen, würde das nicht ein Tier sein. Das einzige angemessene Gegenstück wäre jemand, der ihm ähnlich genug wäre, um ihm auf der gleichen Ebene des Menschseins zu begegnen, aber auch so einmalig, um ihn aus seiner Einsamkeit herauszureißen und ihm den leeren Raum in seinem männlichen Sein auszufüllen. Von Adams Rippe schuf Gott Eva (siehe 2:21-23). Und er legte in jeden Menschen die Sehnsucht nach der fehlenden Hälfte, die ihn ergänzen würde. Adam erkannte seine Männlichkeit im Erblicken von Evas unterschiedlicher Weiblichkeit und umgekehrt genauso… Die Dynamik zwischen Verschiedenheit und Ähnlichkeit zog beide in das Abenteuer der Selbstentdeckung… Ein Fleisch zu werden ist ein starkes Symbol für dieses Zusammenkommen… So vereint ergänzen sie sich gegenseitig als ein gut geschaffenes neues Leben… So offenbart die Schöpfung in 1. Mose mehrere Schlüsselthemen.
1. Gott beehrt uns mit seinem Bild. Wir können das Bild nicht erlangen; es ist ein Geschenk von Gott.
2. Das Modell von Mann und Frau offenbart Gottes Bild. Die Ergänzung der beiden Geschlechter reflektiert die Vollkommenheit, die gleichgeschlechtliche Verbindungen nicht widerspiegeln können. Durch die beiderseitige Ergänzung kann die sexuelle Sehnsucht gesegnet werden.“ [Andrew Comiskey, Pursuing Sexual Wholeness, p. 39-41]
„Die allgemeine Bedeutung von 1. Mose 2:24 ist die, dass ein Mann mit einer Frau verbunden wird und sie beide ein Fleisch werden…“ [John Murray, Principles of Conduct, p. 29] „Der Liebesakt ist etwas Heiliges, heilig nur für den Mann und die Frau allein. Sollte irgend eine andere Person in dieses Heilige eindringen, begeht sie eine Schändung und missachtet eines der grundlegendsten Grundsätze, die das menschliche Leben und Handeln regelt. Es ist ausschließlich für Mann mit Frau und Frau mit Mann bestimmt und gilt nicht für homosexuelle oder heterosexuelle Abweichungen. [ibid., p. 80]
Dr. Stanton L. Jones, Professor der Psychologie am Wheaton College, zeichnet folgendes auf: „Jede bedeutende Persönlichkeitstheorie in der heutigen Psychologie setzt die Sexualität an einen anderen Ort des menschlichen Lebens. Einige setzen es an eines Menschen innersten Platz, während andere es an die Peripherie eines Menschen platzieren.   




Selbst die Freud’sche Theorie, die am meisten „sexualisierte“ Theorie, postuliert nicht die Geschlechtsbefriedigung als entscheidend für Ganzheit.“ [The Crisis of Homosexuality, p. 112] „ Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Leute, die keine reguläre sexuelle Geschlechtsbefriedigung erfahren oder keinen Sexualverkehr haben, weniger ausgeglichen sind als andere. Solch eine Meinung widerspricht ganz klar der gesamten biblischen Offenbarung, wo Sexualität als ein Segen betrachtet wird, der jedem menschlichen Wesen gegeben ist und der Ausdruck der Sexualität in der offenkundigen Form des Sexualverkehrs nur denjenigen vorbehalten ist, die verheiratet sind.“ [ibid.,p. 170]
Persönliche Stellungnahme



2. Dachte Jesus, dass das, was Gott ursprünglich bestimmt hat, irgendwie abgeschwächt oder in irgendeiner Art und Weise abgeschafft werden sollte?
Matthäus 19:4+5
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„Das biblische Argument gegen praktizierte Homosexualität… beruht hauptsächlich auf den gleichbleibenden und kontinuierlichen biblischen Lehren, die Sex als ein Geschenk für die Bindung zwischen Mann und Frau als lebenslangen Bund vorgesehen hat. Nirgendwo in der Bibel ist eine Andeutung, in der Gott Sex in irgendeiner anderen Beziehung beabsichtigte.“ [Ronald Sider, Completely Pro-Life, p 114]
„Ein Mann mag eine sexuelle Beziehung a) zu seiner Frau, b) mit einer Frau, die mit jemanden anderen verheiratet ist, c) mit einer ledigen Frau oder d) mit einem anderen Mann haben. Die Bibel verurteilt die letzten drei genannten – Ehebruch, Unzucht und homosexuelle Praktiken – in jeder Hinsicht und anerkennt eindeutig die erste Beziehung …“ [Alex Davidson, The Return of Love, p. 35]
Persönliche Stellungnahme
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3. Lehrt die Bibel, dass Homosexualität gegen Gottes Willen ist?
In 1. Mose 1 und 2 „finden (wir) Gottes Schöpfungsabsicht, den Menschen als Mann und Frau zu schaffen. Der Sündenfall entstellte Gottes Absicht für die menschliche Sexualität… und das errichtete Gesetz gilt als Antwort auf diese Abweichung… Im Neuen Testament, erscheint das Gesetz schließlich als ein Versöhnungsbeauftragter… der den sündigen Menschen zu Christus führt.“ [Andrew Cominskey, Pursuing Sexual Wholeness: Guide, p. 159-160]
    3. Mose 18:22-24
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Diese Worte haben viele von uns verärgert, weil wir dachten, dass Gott so tyrannisch wie ein Elternteil ist, der sagt: „Du kannst blau nicht tragen, weil ich das nicht mag“. Gott ist nicht tyrannisch. Gott ist Liebe (1. Johannes 4:16). Wenn er uns sagt, dass wir auf einem bestimmten Weg nicht gehen sollen dann nur, weil er weiß, dass dieser Weg für einige von uns physisch tödlich sein kann und für uns alle emotional und geistlich vernichtend.
Da wir das Bedürfnis nach Liebe in jungen Jahren nicht bei unserem gleichgeschlechtlichen Elternteil gefunden haben, hat uns unser instinktiver sexueller Trieb wie verirrte Menschen im Schneesturm werden lassen. Wir haben versucht, uns aus dem Schnee heraus zu kämpfen sind aber jetzt so schwach, dass der Schnee warm und einladend für uns aussieht. Wenn wir uns doch nur hinlegen und einschlafen könnten, dann wäre alles gut. Das zu tun wäre schön, aber es bedeutete zu sterben! Und so spornt uns unser Vater im Himmel liebevoll an, nicht aufzugeben, sondern weiter zu kämpfen und verspricht allen, die ihm vertrauen, Freiheit.
    Römer 1:26,27
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Einige unter uns wurden durch diese Worte ziemlich beunruhigt. Wir dachten, dass Gott uns irgendwie für eine besondere Verdammung ausgewählt hat. Wir haben es versäumt, den Text im Zusammenhang zu lesen.
Das, was uns der Abschnitt sagen möchte ist, dass alle Menschen Sünder sind, sich von dem wahren Gott abgewandt und statt dessen Dingen zugewandt haben, denen sie dienen. Gott ließ sie das tun, was sie tun wollten. Einige haben sich der heterosexueller Sünde zugewandt (Römer 1:24,25); andere (verletzbar gemacht aufgrund unbefriedigten gleichgeschlechtlichen Sex bzw. unerfüllter Bedürfnisse in der Eltern-Kind-Beziehung aus der Kindheit) haben sich der homosexuellen Sünde zugewandt (Römer 1:26,27); und wieder andere irgendeiner Sünde (Römer 1:28-31) „Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes bei Gott“ (Römer 3:23). Wir sind alle des Todes würdig (Römer 1:32)! Wir alle sitzen im selben Boot! Wir sitzen nur auf verschiedenen Planken!
Weiter sagt uns Gott, dass wir Sünder sind, um uns unser Bedürfnis nach Vergebung (Römer 3:21-5:21) und Freiheit, (Römer 6:1-8:39) für die Jesus starb, zu zeigen. Römer 1:26,27 ist nicht geschrieben worden um uns zu schaden, sondern um uns Christus näher zu bringen. Die Liebe war seine Motivation, alles für uns zu opfern und alles wurde niedergeschrieben, damit wir den Segen dieses Opfers genießen können.
Die Worte, die uns zuerst so beunruhigten, „Gott gab sie auf“, bedeuten nur, dass „Gott sie ihren eigenen Weg gehen ließ, damit sie schlussendlich von den Konsequenzen ihres Elendes lernen könnten und die Sinnlosigkeit eines vom wahren Gott abgewandten Lebens verabscheuen. … Die Interpretation von Paulus bedeutet weder, dass diese Menschen aus Gottes Hand gefallen sind… noch, dass Gott über ihr Schicksal die Hände wusch. Vielmehr ist diese Auslieferung Gottes bewusster Akt des Gerichtes und der Gnade. Gott schlägt, um zu heilen (Jesaja 19:22). Während der ganzen Zeit, in der Gott sie “aufgegeben hat“, ist er um sie besorgt und beschäftigt sich mit ihnen“. [C.E.B. Cranfield, „A Critical and Exegetical Commentary on the Epistle to the Romans,“ International Critical Commentary I, p. 110]
“Manchmal sucht Gott uns, indem er uns gehen lässt. Er lässt uns unseren eigenen Weg gehen und die unvermeidlichen Konsequenzen dieses Weges erleiden, in der Hoffnung, dass das Leid uns zu ihm zurückbringen wird. [David Seamands, Freedom from the Performance Trap, p. 195]
    1. Korinther 6:9-11
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Diese Worte, die anfangs so bedrohlich wirkten, werden - nachdem wir sie besser verstanden haben - zu den ermutigendsten Worten der Bibel gezählt. Es trifft zu, dass diese Worte aktive und passive Homosexualität unter die Sünden rechnen, die Menschen vom Himmelreich ausschließen, wenn sie nicht bereut werden. Homosexualität wird nicht als erstes aufgelistet, als wäre sie die schlimmste der Sünden, noch wird sie als letztes erwähnt, als wäre sie nicht erwähnenswert. Sie wird in der Mitte eingereiht, zusammen mit den Sünden wie Habgier und Verleumdung – nicht besser, aber auch nicht schlechter als die anderen Missetaten. Und die Worte „und solche waren welche von euch“ sagen uns, dass einige frühere Gläubige ebenfalls mit Homosexualität zu kämpfen hatten und Vergebung und Befreiung gefunden haben! Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13: 8). So wie der Eine sie befreit hat, so kann er auch uns vergeben und frei machen! Wir haben die feste Hoffnung in Gottes eigenem geschriebenem Wort!



Persönliche Stellungnahme
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4.     Was ist der Grund, weshalb Gott in der Bibel die Gebote gegeben hat?
5. Mose 6:24
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„Gott gebot uns den Weg der Treue oder der richtigen Handlung…damit wir in seiner Liebe glücklich sein können… Sein Gesetz ist ein Geschenk und ein großer Segen… Heiligkeit ist Freude in einem großen Ausmaß.“ [Richard Baxter in Ernest Kevan, The Grace of Law, p. 62]
    5. Mose 10:12,13
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“Die Worte „das darfst du“ und “das darfst du nicht“ sind dafür da, uns zu einem besseren und glücklicheren Leben zu führen. So wie uns eine Betriebsanleitung rät, kein Wasser in den Benzintank zu füllen,… so lehrt uns die Bibel, bestimmte Dinge zu tun und andere zu lassen,… weil Gott das Endergebnis all unserer Handlungen schon kennt… Wenn du dein Auto ohne je einen Ölwechsel durchzuführen, auch noch eine ganze Weile steuern und fahren kannst, und dabei keine nennenswerten Schäden bemerkst,… der durch deine Nachlässigkeit verursachte Motorschaden wird sich auf deiner weiteren Strecke von selbst bemerkbar machen…. Schau, wo du dich jetzt befindest. Schau, wo deine homosexuellen Freunde sind. Sind sie irgendwo da, wo du gern sein möchtest? So wie das Auto, dessen Käufer die Betriebsanleitung ignoriert, kaputt gehen wird, so wird es auch der Person gehen, die die Weisheit des Wortes Gottes nicht beachtet.“ [J.A. Konrad, You don´t have to be gay, p. 170-171]
    Psalm 119:1
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“Alle Menschen könnten glücklich sein, aber nur wenige nehmen den richtigen Weg. Gott hat uns hier den richtigen Weg geebnet und darum können wir sicher sein, dass er, wenn er auch schmal und eng ist, zum Glück führen wird. Gesegnet sind die Gerechten…“[Matthew Henry, Commentary on the Whole Bible III, p. 685]
    Sprüche 8:36
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“Zu sagen, ein Mensch könne Gottes Gebote missachten und er wäre dabei kein schlechter Mensch, würde bedeuten, dass Nein auch Ja sein kann und Licht manchmal Finsternis.“ [George MacDonald: 365 Readings, p. 94]
„…eine kurzzeitige Befreiung,… kann zu dauerhaften Elend führen.“ [Abraham Twerski, When do the good things start?, p. 56]
Jeremia 32:39
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„’Nun Jack,’ sagte einer, der einen Mann traf, der kürzlich Christ geworden war, ‚ich habe gehört, dass du all deine Freude aufgegeben hast’ ’Nein, nein’, antwortete Jack, ’das Gegenteil ist der Fall. Ich habe jetzt erst meine Freude gefunden und habe nur meine Verrücktheiten aufgegeben“. [C.H. Spurgeon, Metropolitan Tabernacles Pupit XXXVII, (1891), p. 64]
    Matthäus 6:33
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„Menschen können nur dann glücklich sein, wenn sie nicht erwarten, dass der Lebenszweck Glück ist.“ [George Orwell in The Portable Curmudgeon, p. 133]
„…‘Suchen‘ beinhaltet ernsthaftes Suchen, intensives Suchen, dafür leben. Und er… bestärkt es durch das hinzugefügte…‘zuerst‘…. Das bedeutet… grundsätzlich, über allem; die ganze Aufmerksamkeit geben…. Viele Christen verpassen so viele Segnungen… weil sie Gott nicht unaufhörlich suchen.“ [D. Martyn Lloyd-Jones, The Sermon on the Mount II, p. 143]
“Wegen unserer Abhängigkeiten können wir nicht einfach – aus uns selbst – die Gebote halten. Viele unter uns haben es wieder und wieder probiert und sind gescheitert. Einige unter uns haben sogar erkannt, dass das Halten dieser Gebote wirklich ihr tiefes Verlangen ist. Wir haben versucht unser Leben den Geboten zu widmen, scheitern aber noch immer. Ich denke, unser Scheitern ist notwendig, denn es ist dieses Scheitern und die Hilflosigkeit, die uns ehrlich und vollständig zur Gnade hinwenden lässt. Gnade ist unsere einzige Hoffnung mit unserer Sucht fertig zu werden, die einzige Macht, die wirklich die Zerstörungskraft besiegt.“ [Gerald May, Addiction and Grace, p. 16]
Persönliche Stellungnahme




5. Woher kommen homosexuelle Versuchungen?
    Jakobus 1:13-15
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Wir dürfen nicht Gott wegen unserer homosexuellen Versuchungen beschuldigen, ihm unsere Fäuste ins Gesicht schlagen und schreien: „Warum hast du mich so gemacht?“ Gott hat uns nicht auf diese Weise geschaffen! Wir müssen erkennen, dass das Problem unser eigenes ist. Es kommt aus uns heraus, als Ergebnis unserer missglückten Beziehung zu unserem Elternteil gleichen Geschlechts und unserer abwehrenden Distanziertheit ihm oder ihr gegenüber. Eines Tages erkennen wir die Wahrheit.
Bis dahin sind wir aufgeschmissen und verbleiben in unserer Homosexualität.
Persönliche Stellungnahme
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6. Kann ich die Homosexualität alleine überwinden?
    Jeremia 13:23
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„…Kann der Äthiopier seine Haut ändern, die von Natur aus schwarz ist, oder der Leopard seine Flecken, die in sein Fell gewebt sind? ... Die Sünde ist das Schwarze der Seele, ihre Verdorbenheit. Für uns ist das normal, wir wurden so geprägt, so dass wir es nicht einfach aus eigener Kraft heraus wegwaschen können. Aber dafür gibt es eine allmächtige Gnade…“ [Matthew Henry, Commentary on the whole Bible IV, p. 496]
„… Alle neuen Sexual-Suchtgruppen … beginnen mit dem ersten Schritt der AA(anonymen Alkoholiker)… - ich muss realisieren, dass etwas in meinem Leben herrscht, das ich nicht beherrschen kann. Das ist eine direkte Parallele zum Evangelium der Bibel: “Nichts bringe ich ihm …sondern...nur in meiner Hilflosigkeit kann ich vor die Gnade Gottes treten“. Das Evangelium ist eine Theologie der Kraftlosigkeit…
Wir haben sie nicht immer so… konsequent angewandt. Aber all jene unter uns, die das schon erlebt haben, sind diese Warnungen nicht fremd. Wenn wir meinen, dass wir etwas gegen unsere Zerrüttung tun können,… sind wir auf dem falschen Weg.
Spurgeon sagte einmal, wenn er Menschen aufgefordert hätte, sie sollten vor– und rückwärts nach Rom und zurück auf ihren Händen und Knien kriechen, dann hätten sie es getan. Aber der schlimmste Rat, den man geben kann ist, dass es nichts gibt, was man tun kann.
Das ist das, worauf die … Suchtkonzepte beharren… Es ist ein Schritt zum Evangelium hin, statt einer weg davon.“ [Richard Mouw, „The life of bondage in the light of Grace: An Interview,“ Christianity Today, (December 9, 1988), p. 44]
    Römer 5:6
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“Nach vielen Jahren meines Predigtdienstes, in dem es mein Vorrecht war, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zu arbeiten und sie zu beraten, kam ich zu einem festen Entschluss. Das letzte, was wir Menschen Gott gegenüber bekennen wollen, ist unsere Ohnmacht, uns selbst retten zu können.“ [David Seamands, Freedom from the Performance Trap, p. 112]

Persönliche Stellungnahme
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7. Verhilft mir das Christsein dazu, dass ich die Homosexualität alleine überwinden kann?
Römer 7:19
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„’Herr“, sagte Augustinus, ’erlöse mich von meinem ärgsten Feind, dem bösen Mann – mich selbst.’“ [C.H. Spurgeon, Metropolitan Tabernacle Pulpit X, 1864, p. 409]
„Experten spekulieren, dass mehr als 10 % der gesamten christlichen Bevölkerung sexuell abhängig sind.“ [Mark R. Laaser, The secret sin, p. 15] „Das „Leadership“Magazin veröffentlichte eine Umfrage, wonach 23 % der teilnehmenden 300 Pastoren erklärte, dass sie mit jemand anderen als dem Ehepartner in sexuellen Kontakt waren.“ [ibid., p. 63] „Unsere Untersuchung zeigt, dass es wahrscheinlich keine Kirche mit über 200 Mitgliedern gibt, die keine homosexuelle Anhängerschaft hat.“ [Paul Morris, Shadow of Sodom, p. 26
„Es gibt drei Dinge, auf die wir bestehen müssen, wenn wir Paulus’ Ansicht teilen:,
1. zur Gnade gehört immer die Initiative – es ist die Gnade, die Änderungen bewirkt. 2. zur Gnade gehört immer der Sieg – Gnade ist grenzenlose Kraft.
3. Gnade arbeitet in Abschnitten und offenbart sich selbst an jedem gegebenen Punkt der Beobachtung als Konflikt… Die heiligende Wirkung des Geistes Gottes löst etwas in uns aus, nicht nur in unseren Aktivitäten; nicht nur unsere Taten werden geheiligt, sondern auch wir selbst werden geheiligt. Nur braucht das seine Zeit; und daher sind wir nicht aus Mangel an Erfüllung weder unsere Taten noch wir ‚perfekt‘.“ [B.B. Warfield, Perfectionism II, p. 584]
Galater 5:17
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„Anselm sieht einen kleinen Jungen mit einem Vogel spielen, ihn hochfliegen lässt und sofort wieder an der Leine zurück zieht. „So“ sagt er, „ist es mit mir… wenn ich gen Himmel auf Flügeln fliegen würde, dann fände ich eine Leine an mein Bein gebunden; ich bin von der Verderbtheit überwältigt…“[Thomas Watson, Sermons, p. 28]
„Fleisch und Geist … sind Gegensätze. Sie ziehen in unterschiedliche Richtungen, nämlich dass du nicht die Dinge tust, die du gern tun willst‘ (5:17). Luther erinnert an Römer 7 – “Das Gute das ich will, das tue ich nicht; das Böse, das ich nicht will, das tue ich“ – das bedeutet, dass du nicht die guten Dinge tust, die du dir wünschst.‘ Du kannst nie das Fleisch abschütteln; du wirst nie in der Lage sein, es vorsichtig beiseite zu schieben um all die guten Dinge zu erreichen, die du tun möchtest. Das ist wahr, aber nicht die ganze Wahrheit.
Die Dinge, ‚die du tun willst‘, können auch schlechte Dinge sein und der Geist ist gerade beschäftigt, dich davor zu bewahren. Das Ergebnis ist … eine Mixtur von Guten und Bösen…“[C.K. Barret, Freedom & Spirit, p. 76]
„Christen sind nicht vollkommen, aber ihnen ist vergeben“, und ihnen ist Gnade gegeben, um Schritt für Schritt, Tag für Tag zu Christus in allen Dingen hin zu wachsen (Epheser 4:15).
Persönliche Stellungnahme
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8. Was ist mit meiner Intelligenz und meinem Entschluss?
Die Machtlosigkeit anzuerkennen, war ein schrecklicher Schritt für viele von uns – einen, gegen den wir uns energisch gewehrt haben. Um die Machtlosigkeit zuzugeben, mussten wir anerkennen, dass all unsere Bemühungen zu kontrollieren, nicht erfolgreich waren.
Sie jedoch aufzugeben, schiene das Chaos in unser Leben einzuladen.
Was würde passieren, wenn wir unser sorgfältig ausgearbeiteten Kontrollsystem einfach so aufgeben würden?  
Wer würde uns kontrollieren, wenn wir es selbst nicht könnten? Wir fühlten uns wie Idioten und Versager, als wir unsere Schwäche eingesehen haben. Einige von uns haben Jahre dafür gebraucht, um die tiefen Gefühle der Minderwertigkeit und Unzulänglichkeit zu überwinden. Die Schwäche anzuerkennen bedeutete, dass wir anderen vertrauen mussten und dass sie uns helfen mussten. Viele von uns fanden es wegen der unbewältigten Kindheitsverletzungen ungeheuer schwierig, irgend jemanden zu trauen. Einzugestehen, dass wir schwach waren heißt auch, dass wir zugeben, dass wir Gott brauchen. Viele von uns wollten ihn nicht in ihr Leben aufnehmen. So verharrten wir in unserer aussichtslosen Anstrengung.

Sprüche 3:5,6
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„Wir haben von uns aus nicht die Fähigkeit, die Aufgabe Gottes durchzuführen. Das ist das Gesetz der Gnade. Wenn wir erkennen, dass es für uns unmöglich ist, eine Aufgabe mit unserer eigenen Kraft auszuführen, werden wir das Geheimnis der Gnade entdecken. Aber leider gelingt es uns oft nicht, das Geheimnis zu lüften.“ [John Owen, Sin and Temptation, p. 99]
Jeremia 10:23
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.„Charlotte Eliza Kasl sagte einmal, „Abhängigkeit ist ein geistiger Zusammenbruch, eine Reise von der Wahrheit zur emotionalen Blindheit und des Todes.‘ … So wie das Denken und das Verhalten eines Abhängigen sich immer weiter von der Realität weg bewegen, werden die Denkprozesse beeinträchtigt… Sexuelle Abhängigkeit wird stufenweise betrügerisch, egoistisch, isoliert, ängstlich, verwirrt, gefühlstot, dualistisch, kontrollierend, perfektionistisch, blind für das eigene Leiden (verleugnend), verrückt, schuldig (Ansatz) und dysfunktional. Zusammengefasst, wird ihr Leben stufenweise nicht mehr durchführbar.“ [Anne Wilson Schaff, Escape From Intimacy, p. 10-11]
„Wir lügen am besten, wenn wir uns selbst belügen.“ [Eric Hoffer in Laurence Peter, Peter´s Quotations, p. 311]
Johannes 15:5
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Ich bin ein Zweig, der vertraut und fest mit dem Weinstock verbunden ist – nicht nur am Weinstock festgebunden, sondern ein Teil von ihm. …So wie das Leben des Weinstockes auf natürliche Weise in die Zweige fließt, so fließt das Leben selbstverständlich in mir. … Aber die Gleichnisse der Zweige am Weinstock und den Gliedern des Körpers sollten nicht so geprägt sein, dass es den Eindruck hat, dass wir passiv in unserem Eins sein mit Christus sind. Jesus sagte uns, wir sollen in ihm bleiben und ihm treu zu sein…. Wir müssen all unser Vertrauen in unsere Weisheit, Kraft und Leistung aufgeben und anstelle dessen völlig auf Christus sehen, denn dafür leben wir unser christliches Leben.
Aber was das Aufsehen zu ihm so effektiv und erfolgreich macht, ist die grundlegende Tatsache, dass wir in ihm sind…. Das ist das, was Gott uns in seine Nachfolge mit seinem Sohn Jesus Christus rufen ließ.

Er brachte uns in die lebendige Beziehung mit Christus, dass die Beziehung vom Zweig zum Weinstock und vom Körper zum Kopf darstellt. Er erschuf uns, damit wir gänzlich am Leben Christi teilhaftig werden.“ [Jerry Bridges, The Crisis of Caring, p. 32-33]
Persönliche Stellungnahme
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9. Kann ich mich ausschließlich auf menschliche Weisheit verlassen, um die Freiheit von Homosexualität zu erlangen?
Psalm 1:1-3
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Einige von uns waren so verwirrt, weil wir in Bezug auf Lebensgewohnheiten auf Menschen gehört haben an Stelle auf Gott. Für einige Zeit schien alles gut zu sein. Dann überwältigte uns der Schmerz, welcher zwangsläufig daher rührte, dass wir die Wege gegangen sind, die gegen Gottes Willen sind. Zuerst hinderte uns die Scham daran, uns nach Gott auszustrecken. Und glücklicherweise wurde der Schmerz so stark, dass wir endlich sagten, „Ich will mich nun aufmachen und mich zu meinem Vater hinwenden.“
Psalm 118:8
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„Der Verhaltenspsychologe Joseph Wolpe kam einmal mit einem frommen Patienten in Berührung, der sich ob seiner Homosexualität schuldig fühlte. Wolpe musste entscheiden, welches Verhalten er ausschalten sollte – die Homosexualität oder die fromme Schuld. Anstatt die Homosexualität zu ändern, versuchte er lieber die fromme Schuld zu verändern…
Die Psychologie verlangt, dass man mit einer ‚wertfreien‘ Philosophie arbeitet. Gleichwohl sind Entscheidungen wie diese – die fromme Schuld auszulöschen –tatsächlich von einer anderen Hierarchie der Wertvorstellung, durch die Wahl der Therapeuten, getroffen worden.... Dazu zwei interessante Bemerkungen:
Wolpe behauptet, dass er seine Entscheidung auf der Grundlage der Annahme getroffen hat, dass die Homosexualität biologisch bestimmt ist. Weiter hat der Patient später seinen heterosexuellen Reiz selber entdeckt, nachdem er das Selbstbehauptungstraining durchgemacht und dann geheiratet hat. Wolpe hielt ihn dann von seiner Homosexualität geheilt.“ [Joseph Nicolosi, Reparative Therapy of Male Homosexuality, p. 15-16]
Sprüche 12:15
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Während es in der Bibel Menschen gibt, die uns davor warnen auf etwas zu hören, so gibt es auch Menschen, die uns ermutigen etwas zu beachten. Viele unter uns sind zu stolz oder zu verängstigt, um Hilfe von jemanden anzunehmen und so fahren wir darin fort und leiden. So lange bis wir verzweifelt unsere Furcht überwinden, unseren Stolz ablegen und uns nach Menschen ausstrecken, die uns göttliche Hilfe anbieten.
    Sprüche 15:22
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„Ich habe großes Vertrauen in die Narren; meine Freunde nennen es Selbstbewusstsein" [Edgar Allen Poe in R. Scott Richards, Myths the World Taught me, p.71] Sinn?
Jeremia 17:5-8
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Diejenigen unter uns, die eher passiv sind, waren bereit alles herunter zu schlucken was ihnen gesagt wurde, ohne darüber nach zu denken. Jeder ist begrenzt und selbst der Weiseste und der Beste kann sich mal irren und als Sünder verdrehen oder leugnen wir gar die Wahrheit. Die Bibel ist Gottes Prüfstein, durch sein Wort können wir den Versuchungen der Menschen widerstehen.
Und selbst wenn die Menschen die Wahrheit lehren, können sie uns nicht die Kraft geben, sie auszuführen. Der Geist Gottes muss uns die Kraft geben, wenn wir die Wahrheit, die wir kennen, ausleben wollen. Wir sollen von anderen lernen, aber wir müssen uns von Gott abhängig wissen!
Apostelgeschichte 17:11
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„In unserer gegenwärtigen gefallenen Verfassung ist es unmöglich, … ein Pflichtgefühl (auszudenken), welches von keinen unserer Vorurteile verzerrt, von keinen unserer Leidenschaften entstellt und von keinen unserer Gewohnheiten verdorben werden sollte…. Es ist nur das Gesetz Gottes, das in der Schriften enthalten ist, von dem wir mit Recht sagen können, dass es vollkommen ist. [James Henly Thornwell, Collected Writings II, p. 457]
1.    Johannes 4:1
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„Alles, was mit dem Zugverkehr zu tun hat, ist von der Genauigkeit der Signale abhängig. Wenn diese falsch sind, steht das Leben auf dem Spiel. Auf dem Weg zum Himmel benötigen wir funktionierende Signale oder die Katastrophe ist schon vorprogrammiert.“ [C.H. Spurgeon, Metropolitan Tabernacle Pulpit XXXVI, (1890), p. 167]
Persönliche Stellungnahme
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10. Wohin kann ich mich hinwenden, um wirkliche Hilfe im Umgang mit der Homosexualität zu bekommen?
Jesaja 55:6
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„Suchet … ihn … als euer Orakel. Fragt nach dem Gesetz seines Mundes. Was willst du, dass ich tun soll? Suchet … ihn … als deinen Teil und Freude; sucht, um in ihm versöhnt zu sein und mit ihm bekannt zu sein und um glücklich und in seiner Gunst zu sein. Bereue, dass du ihn verloren hast; sei beflissen ihn zu suchen; wende die empfohlene Methode an, ihn zu finden. Gebrauche Jesus als deinen Weg, den Geist als deine Führung und das Wort als dein Gesetz…. Es ist gesagt, dass Gott jetzt nahe ist und gefunden werden will, so dass es nicht vergebens ist, ihn zu suchen… Jetzt wartet er in Geduld auf uns, sein Wort ruft uns und sein Geist wirbt um uns … Aber… es kommt der Tag, an dem er weit weg sein wird und nicht gefunden werden kann, nämlich wenn seine Geduld zu Ende ist und sein Geist nicht mehr um uns wirbt. Wann mag diese Zeit in unserem Leben eintreffen? - wenn das Herz unheilbar verhärtet ist. Es steht fest, dass zum Zeitpunkt des Todes und des Gerichts, die Tür geschlossen sein wird, Luke xvi.26;xiii.25,26.“ [Matthew Henry, Commentary on the Whole Bible IV, p. 319]
Johannes 8:34
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„Der Sünder denkt, dass Sünde sein Werkzeug ist, aber er selber ist das Werkzeug der Sünde. Die Sünde erlangt die Herrschaft über die Handlungen und den Willen. Und wenn die Ketten verschlissen sind und die Anstrengungen durch sie hindurch gebrochen, dann ist die entsetzliche Tyrannei ausgebrochen.“ [George Reith, The Gospel According to St. John II, p. 17]
“Die Knechtschaft degradiert den Menschen bis zu dem Punkt, dass sie es so mögen.” [Luc de Clapiers in A Treasury of Business Quotations, # 507]
„Menschen rasseln mit ihren Ketten, um zu zeigen, dass sie frei sind.“ [Laurence Peter, Peter’s Quotations, p. 109]
Johannes 8:36
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„Den Menschen von dieser Gefangenschaft zu befreien, ist das große Ziel des Evangeliums. Um Menschen ihre Erniedrigung aufzuzeigen, ihnen ihre Ketten zu zeigen, sie zum Aufstehen und Kämpfen, um frei zu werden, zu veranlassen, ,-- das ist das bedeutende Ziel, für welches Christus seine Boten ausgesandt hat.“ [J.C.Ryle, „john,“ Expository Thoughts on the Gospels I, p. 540]
“Der Sohn Gottes befreit alle, die an ihm glauben, indem er sie vom Schuldgefühlen und den Willen über die Macht der Sünde erlöst…. Jesus hat uns das Fundament in des Vaters Haus durch seinen Verdienst geschaffen. Er hat auch des Sohnes Herz durch seinen Geist in uns gegeben. Die Zuversicht gegen Gott, das Empfinden von Freude, Gewissheit und Erlösung von der Liebe und Macht der Sünde, all dies folgt der zweifachen Arbeit Jesu für und in uns.“ [George Reith, Teh Gospel According to St. John II, p. 17-18]
“Der Sohn macht dich frei (Vers 36), so traue ihm und folge ihm nach. Seine Wahrheit macht dich frei (Vers 32), so studiere sie, glaube daran und gehorche. Satan bürdet Sklaverei auf, die wie Freiheit aussieht („.Petrus 2:19). „Jesus gibt dir ein Joch, dass dich frei macht (Matthäus 11:28-30).“ [Warren W. Wiersbe, With the Word, p. 694]

Römer 8:2
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Man hat sich die Frage gestellt, wie ein und derselbe Mensch zur selben Zeit „unter die Sünde verkauft“ (Römer 7:14b) und „frei vom Gesetz der Sünde und des Todes“ (Römer 8:2) sein kann? „Beide … sind in der Tat aus dem christlichen Leben und keins von beiden sollte weg erklärt werden. Solange der Christ nicht gänzlich vor den Fängen… der Sünde flieht, werden selbst die guten Dinge die er tut, immer wieder durch die Verdorbenheit geschädigt werden. Jeder Eindruck, eine vollkommene Freiheit erlangt zu haben, ist allerdings eine Illusion. Der Gläubige ist nicht länger ein widerstandsloser oder nur unwirksam widerstandloser Sklave. Noch ist er einer, der gerne daran denkt, dass seine Gefangenschaft eine Befreiung ist. In ihm macht sich eine Macht,… stärker als die der Sünde …breit, welche ihm einerseits innere Freiheit gibt … und ihn fähig zur Rebellion gegen den Thronräuber Sünde macht und das in einem großen Maß an Wirksamkeit. Er hat die Gabe der Freiheit bekommen, um mannhaft gegen Sünde anzukämpfen.“ [C.E.B. Cranfield, „A critical and Exegetical Commentary on the Epistle to the Romans, „ The International Critical Commentary I, p. 377-378]

2.Korinther 3:5
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„Die Sucht bringt uns, und das ist öfter so, auf die Knie…. Abhängigkeit lehrt uns, nicht zu stolz zu sein. Früher oder später beweist uns die Abhängigkeit, dass wir keine Götter sind.“ [ Gerald May, Addiction and Grace, p. 20]
„Das geistliche Leben, welches ich habe, ist nicht das Meinige. Ich habe es nicht herbeigeführt und ich kann es auch nicht beibehalten. Es ist einzig und allein das Werk Christi. Es bin nicht ich, der ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Mein ganzes Leben gehört ihm.“ [John Owen, Sin and Temptation, p. 83]
2.Korinther 12:7-10
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Wiederherstellung „ist die Erfahrung, von einem liebenden, unterstützenden Gott verändert zu werden, der weiß, was wir benötigen und der uns durch unseren Schmerz hindurch hilft. Der uns erkennen und unsere selbstsüchtigen Absichten aufgeben hilft und uns zu sich umkehren lässt …. Hin und wieder sind wir selbst gespannte und erfreute Zeugen unserer Umwandlung. Andererseits sind wir schwerfällig im Schmerz, in der Entmutigung und in unserem Wandel versunken. Aber mit immer weniger Furcht vor Schmerz und immer größeren Trost, werden wir auf der anderen Seite an einen besseren Ort in Erscheinung treten, nämlich in die Nähe Gottes. …Die Schritte sind am effektivsten, wenn sie in folgender Reihenfolge gegangen werden…:
1.    An … Schritte-Programme teilnehmen
2.    Bestimmtes Lesematerial lesen
3.    Beten und meditieren
4.    Die Führung eines Trainers (Schritte-Coach) während des „Schritte-Programms“ annehmen
5.    Das aufgeben, was der andere entdeckt hat.“
[J.Keith Miller, A Hunger for Healing, p. 8]
Persönliche Stellungnahme
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11. Werde ich die Hilfe von anderen genauso benötigen?
Prediger 4:9-12
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„ Eine teilweise Lösung gegen das Leid der Einsamkeit ist in dem Segen der Gemeinschaft zu finden. Der aussagekräftigste Punkt in Vers 9 ist in den Versen 10.12a in drei Bilder ausführlich erklärt; Vers 12b führt das Prinzip weiter aus. Alle drei Bilder beschreiben wahrscheinlich die  Risiken des Reisens; Gruben und Schluchten auf dem Weg (10), kalte Nächte (11) und Plünderer am Wegesrand (12a). Sie beleuchten die Segnungen der Gemeinschaft in Fehltritten und Missgeschicken (10), Not (11) oder Anfeindungen (12a)…. Der Schritt von zwei zu drei mag … ein Hinweis sein, dass es nirgends etwas Heiliges über das Paar gibt und dass die Gemeinschaft innerhalb großer Anzahl funktionieren könnte …. In einigen Bereichen kann der Fortschritt an der abnehmenden Unabhängigkeit gemessen werden; aber in diesem Bereich wird der geistliche Zustand an einer zunehmenden Abhängigkeit gemessen.“ [Michael Eaton, „Ecclesiastes: An Introduction and Commentary, „ Tyndale Old Testament Commentaries, p. 94-95]
“Gott hat keine Einrichtung zur Vereinsamung in der Bibel geschaffen. Die Schrift drückt sich immer gegen Vereinsamung aus: -- Wir sind
„Zweige“ im Weinstock,
„Glieder“ im Körper,
„Steine“ im Tempel,
„Brüder und Schwestern“ in der Familie…“
[D.L. Moody, Notes From My Bible, p. 141]
1. Thessalonicher 5:11
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“Die Befreiung von der Sucht ist die Umkehrung der Entfremdung, die in der Sucht eine wesentliche Rolle spielt. Süchtige müssen Wurzeln in fürsorglicher Gemeinschaft schlagen. Mit dieser Unterstützung können Süchtige, während ihres Kampfes, aufrecht stehen, weil sie eine Perspektive für ihr Leben haben.“ [Patrick Carnes, Out oft he Shadows, p. 19]
Dr. Earl Henslin warnt „Wir sind nicht dafür geschaffen, um uns selbst zu heilen. Sicherlich ist es für die Christen unter uns eine besondere Versuchung, alles zu tun was wir können, bloß damit wir unsere Probleme nicht offenbaren müssen. Meistens sagen Christen, ‚Jesus ist meine Selbsthilfegruppe. Ich teile meine Probleme mit ihm.‘ Unsere Probleme mit Jesus zu teilen, ist ein erster guter Schritt… Aber es ist auch wichtig, das wir Jesu Fürsorge in der Beziehung zu anderen Menschen, die auch in ähnlichen Fällen gefallen sind, spüren. So wie Jesus sich in Gethsemane an seinen himmlischen Vater und seine Freunden wandte, so sollen auch wir uns Gott und dem Nächsten zuwenden.“ [The way out of the Wilderness, p. 137-137] Er behauptet, „… Der erste Weg zur Heilung und Änderung geschieht durch die Selbsthilfegruppe…”  [ibid., p. 127] „… Ich meine nicht die Gelegenheitstreffen an denen wir teilnehmen. Ich meine … eine Teilnahme auf regelmäßiger und wöchentlicher Basis. Das ist ein erschreckender Schritt. Oft nimmt eine Person einmal an einer Selbsthilfegruppe teil, findet irgendetwas Schlechtes heraus und übernimmt das für alle Selbsthilfegruppen…. Der Einzelne findet es leichter, wenn er die Mängel in der gesamten Gruppe sieht als sich allein durch den Schmerz und die Mängel in seinem Leben durchbeißen zu müssen.“ [ibid., p. 146]
Dr. Ralph Earle und Dr. Gregory Crow schreiben, „ Einer unserer Patienten kam neulich nach einer Gruppensitzung auf uns zu und klagte: ‚Ich kann hier in der Gruppe nicht vorankommen. Jedesmal wenn ich die Gruppe verlasse, kann ich mich nicht entscheiden.’ … Dieser Patient wollte Genesung im Sinne von einer bequemen Erfahrung. Aber wir sagten ihm und sagen es auch euch, ‚ Das ist der Punkt des Genesungsprogrammes…. Viele (Sexabhängige) brauchen einen Stachel im Fleisch, die Stimmen von Selbsthilfegruppen oder Therapeuten, um sie auf dem Weg Richtung Heilung anzuhalten und sie davon abzuhalten, ihre alten Wege im Denken und Verhalten zu gehen.‘“ [Lonely All the Time, p. 212]
2.Timotheus 2:22
Jeffrey Keefe, der seinen Doktor in klinischer Psychologie der Fordham Universität erhielt, sagte: „Meiner Einschätzung nach, liefern Anonyme Homosexuelle … das besteffektivste Programm, weil es die benötigte Gruppenunterstützung, die seinerseits Selbstakzeptanz und Selbstbetrachtung pflegt, mit der geistlichen Komponente kombiniert, die für eine radikale Umkehr notwendig ist. Einzeltherapie sollte zur Gruppentherapie eine Ergänzung sein.“ [in John Harvey, The Homosexual Person, p. 76]
David Neff sen., Mitherausgeber von Christianity Today, schreibt, „Für diejenigen, die sich wünschen, ihre Abhängigkeiten zu besiegen und von der homosexuellen Neigung abwenden wollen, gibt es die Anonymen Homosexuellen.“ [The Crisis of Homosexuality, p. 98]
Persönliche Stellungnahme
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12. Was hält mich davon ab, die zu benötigende Hilfe zu erhalten?
Jeremia 17:9
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Dr. Arnold Washton und Donna Boundy schreiben, „… Die vier grundlegenden Zeichen von Abhängigkeit“ sind: (I) Besessenheit; (II) negative Konsequenzen; (III) eine Kontrolllücke; und (IV) Verleugnung“ (1) dass die …Handlung ein Problem ist, welche sie nicht kontrollieren können und (2) dass die negativen Konsequenzen etwas mit ihren …Handlungen zu tun haben.“ [Willpower’s Not Enough, p. 21-27]
„Clancy I., ein berühmter AA Sprecher aus Südkalifornien hat eine Last für Alkoholiker aus heruntergekommenen Gegenden in Los Angeles. Er erzählt Situationen, wie er viele von ihnen in seinen Armen hält, während sie an ihrem Alkoholkonsum sterben. Und während sie sterben, protestieren sie, „Es war nicht der Alkohol…“ [William Crisman, The Opposite of Everything is True, p. 20]
Crisman beschreibt seine eigene Erfahrung. „… Der Gebrauch von Alkohol und Drogen tötete mich… Und wenn ich auch das Ausmaß rational erfassen konnte, konnte ich es nicht glauben, weil mein Bauch mir sagte, dass mein Überleben davon abhing, dass ich das Zeug weiter nehme. Und je mehr ich abhängig wurde, desto mehr glaubte ich meinem Bauch.“ [ibid., p.22]
Johannes 9:40,31
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„Die Heilung des blinden Mannes (in Johannes 9) ist als Gleichnis von geistlicher Erleuchtung dargestellt. Danke, dass das wahre Licht in die Welt gekommen ist, denn viele, die früher in Dunkelheit gewesen sind, sind nun erleuchtet… Aber … manche, die dachten, dass sie die Erleuchtung ,die er brachte, nicht brauchen, … wandten ihm ihren Rücken zu und ohne es zu bemerken, gingen sie tiefer in die Finsternis….Hätten sie ihre geistliche Blindheit erkannt und ihm erlaubt, sie davon zu befreien, wären sie gesegnet worden. Hätten sie in Dunkelheit gelebt und keinen Weg zum Licht gefunden, wäre ihre Notlage schlimm, jedoch hätte keine Scham sie berührt. Scham erreichte die, welche in Finsternis lebten aber beanspruchten sehen zu können…Wer sich selbst betrügt, befindet sich in der gleichen aussichtlosen Lage, wie jemand, der seine Augen vor dem Licht verschließt. Das Licht ist da, aber die Leute … lehnen es ab, wie können sie dann erleuchtet werden? Wie Jesus sagte, „bleiben ihre Sünden bestehen.“ [F.F. Bruce, The Gospel of John, p. 220-221]
Hebräer 3:13
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„Viele Menschen haben die Schwierigkeit einzugestehen, … dass ein Teil ihres Lebens nicht mehr zu beherrschen war. Wir neigen dazu zu denken, dass wir alles unter Kontrolle haben – weil uns dieser Gedanke gefällt –.“ [Abraham Twerski, Waking Up Just in Time, p. 13] „Die Weigerung zuzugeben, dass Dinge außer Kontrolle geraten sind, nennt man Verleugnen. Verleugnen ist nicht das gleiche wie lügen, weil im Verleugnen die Person selber an seine Realitätsverzerrung glaubt.“ [ibid., p.18] „Hier gilt die Faustregel: Wenn etwas ein Problem hervorruft, ist es ein Problem.  Es macht deutlich, dass es nicht nur der Wille ist, der dem Problem erlaubt, weiter fortzufahren.“ [Ibid, p. 19.20] letzter Satz unverständlich

„Wenn die Realität versucht, dir etwas zu sagen, dann höre darauf!“ [Abraham Twerski, When Do the Good Things start?’, p. 14]
1.Johannes 1:8
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„Hast du jemals erlebt, wie Kinder ihre Hände vor ihr Gesicht legen und sich so vor dir verstecken? Kinder denken, wenn sie dich nicht sehen können, kannst du sie auch nicht sehen. … Wie andere Formen kindlichen Denkens auch, besteht auch diese manchmal im Erwachsenenalter fort. Da gibt es Leute, die glauben, wenn sie etwas nicht wahrnehmen, existiert es einfach nicht.“ [Abraham Twerski, When Do the Good Things start?, p.18]


Offenbarung 3:17
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Denken wir einmal über die große Judy Garland (1922-1969) nach. Eine fantastische Sängerin, eine großartige Schauspielerin, Bühnen-, Kino- und Fernsehstar, sie konnte ihre Zuhörerschaft in Bann halten. Sie hatte alles, was die Leute denken, um glücklich zu sein: Talent, Erfolg, Applaus, Geld.. Sie versuchte alles, worin die Welt behauptet Glück zu finden: Partys, Alkohol, Drogen, Sex (Sie war fünfmal verheiratet) und plötzlich war sie eine tragische Figur.
„Judy war noch in ihren Jugendjahren, als sie sich mit Gewichtsproblemen herumplagte. In dem Bemühen, ihre Veranlagung, Gewicht zuzulegen, einzudämmen, verordnete ihr das Studio eine strenge Diät und der Arzt verschrieb ihr Tabletten. Mit der Zeit forderten die Belastungen durch die Arbeit einen Tribut vom Nervensystem schnell war sie von Tabletten abhängig. Tabletten für den Schlaf, Tabletten, die sie wach hielten und Tabletten, die ihren Hunger abstellten. Mittlerweile war sie 21 und ging regelmäßig zum Psychiater …. Die Nachrichten über Judy in den späten 1950ern beinhalteten Gerichtsverfahren, Nervenzusammenbrüche, Selbstmordversuche…“ [Ephraim Katz, The Film Encyclopedia, p. 467-468]
Ihr letzter Ehemann, Mickey Deans, sagte, dass sie „ängstlich, schuldbeladen“ war  „Angst vorm Dunkeln, Angst vorm Schlafengehen, Angst vorm Tot“ hatte [Look, (October 7, 1969), p. 85]. Newsweek beschreibt sie als „…verletzte und verwundbare Frau von 47 Jahren, die sich zur anderen Seite des Regenbogens kämpfte und dort nichts gefunden hat“ [Newsweek, (July 7, 1969), p. 19]
Sie war so unglücklich, dass sie erneut einen Selbstmord versuchte. Ihr letzter Ehemann sagte, „ Sie muss es schlussendlich 20 mal probiert haben, während wir verheiratet waren… Es musste immer jemand in ihrer Nähe sein. Wir wagten es nie, sie allein zu lassen“ [Life, (July 11, 1969), p.27]. Aber eines Nachts, als er einschlief, schlich sie ins Bad und nahm eine Überdosis an Schlaftabletten.
Doch war ihr Hilfe angeboten worden. Die britische Schauspielerin Joan Winmill Brown berichtet von einem Treffen in Debbie Reynold’s Haus. Sie schreibt, „Ich hörte, wie sich die Tür öffnete und Judy Garland stand da. Ihr Gesicht zu sehen, war ein Schock für mich. Ihre Augen verrieten die Jahre der Qual, die sie durchgemacht hatte…. Sie zögerte und kam dann zur Couch, wo wir alle saßen. Ich setzte mich zur Seite und sie setze sich neben mich. Flüsternd stellte sie sich vor und dann wandten wir unsere Aufmerksamkeit Billy Graham zu und hörten, was er uns über Gottes unermessliche Liebe erzählte.
„Plötzlich drehte sich Billy zu mir um und sagte, „Joan, warum berichtest du nicht, was in deinem Leben passiert ist?“ Alle Gesichter drehten sich zu mir um. Judy sah mich an und lächelte dies schöne Lächeln als Ermutigung.
„Ich begann von meinen inneren Ängsten und Verlangen zu berichten, meine Zusammenbrüche und dann von meinem erwogenen Selbstmord. Ich erzählte, wie der Herr hereingekommen war und mir Hoffnung gegeben hatte, wo doch nichts anderes als nur Verzweiflung war und wie ich von seiner Liebe in meinem Leben überzeugt wurde. Nachdem ich zu Ende gesprochen hatte, war es völlig still.“
„Dann spürte ich eine Hand auf meinem Arm. Es war Judy’s. ‚Das war wunderschön, meine Liebe. Aber wie du siehst – hattest du das Bedürfnis. Ich habe kein Bedürfnis.“ [Joan Winmill Brown, No Longer Alone, p. 124]
Persönliche Stellungnahme














Meine Erfahrung in der Arbeit mit Schritt 1

Ich hatte immer Angst, meine Machtlosigkeit gegenüber meiner Homosexualität zuzugeben, weil ich dachte, dass das bedeuten würde, dass der Kampf hoffnungslos sei. Wenn ich meine Homosexualität nicht unter Kontrolle bringen könnte, fühlte ich, mich für immer zur Unbeherrschtheit verurteilt zu sein.
„Aber was ist mit Gott?“ magst du fragen. „Kannst du nicht zu ihm gehen, damit er dir in Zeiten der Not hilft?“ „Ich habe es versucht. Ich nahm Christus an, betete, las meine Bibel, fastete, suchte nach der Fülle des Geistes, ging in eine christliche Arbeit, besuchte Seminare, heiratete – versuchte, und da war keine Befreiung von der Lust und Selbstbefriedigung und unter großem Stress, begann ich es zu tun. Und einmal begonnen schien, dass es kein Aufhören mehr geben könnte.
Einmal, als einer der Kollegen mit dem ich liiert war, mir drohte, mich bloßzustellen, beschloss ich all meine Kraft zusammenzunehmen, Gott mit meinem ganzen Herzen zu suchen und damit aufzuhören. In der Homosexualität weiter fortzufahren bedeutete, meinen Ruf zu verlieren, meinen Job, meine Familie, meinen ganzen Verstand! Trotz meiner Entschlossenheit und meinen Gebeten war ich binnen zwei Wochen wieder zurück bei derselben Person! Bei einer anderen Gelegenheit sah ich ein Photo von jemanden, mit dem ich zusammen war und der mich ein Jahr zuvor verlassen hatte. Ich brach auf Grund des schmerzlichen Verlangens – Verlangen nach Liebe, aber einem Verlangen, welches mit unerlaubten Sex gemischt war, in unkontrolliertes Weinen aus.
So spürte ich, dass Gott mir nicht helfen würde. Ich war mir sicher, dass er von mir angewidert war und wenn ich mir selber nicht helfen könnte, mir nicht geholfen wäre.
Natürlich war das falsch. Das Problem war nicht Gott. Meine Sünde minimierte nicht seine Liebe. Meine Schuld war nicht zu groß für Christie Vergebung und Gerechtigkeit. Ich war im Recht, mich zu ihm zu wenden aber im Unrecht in meinen Erwartungen ihm gegenüber.
Ich erwartete von Gott, dass er mich auf einmal heilen würde. Er wartete eine Zeit lang, um mich zu heilen. Das war nicht um mich zu quälen, sondern um mich zu lehren, mich fähig zu machen, Lektionen über Gott, über mich und andere zu lernen, welche mich unermesslich bereicherten.
Ich erwartete, dass Gott mich ohne jemand anderes befreit – nur wir zwei. Er wollte mich durch seine Helfer befreien. Mein Problem liegt in Beziehungen. Es ist das Ergebnis davon, dass ich mich von meinem Vater und anderen zurückgezogen habe. Die Lösung liegt in Beziehungen. Ich muss lernen, mich dem anderen zuzuwenden.
Ich verlangte ein Wunder. Gott wollte Hilfsmittel verwenden – Hilfsmittel, die den ungesättigtem Hunger nach Liebe stillten, der aus meinem kindlichen Versagen stammten, mich meinem Vater zuzuwenden.
Die Machtlosigkeit anzuerkennen ist natürlich nicht mit einem Mal getan. Es ist eine tägliche Entscheidung, sich Gott und anderen zuzuwenden, wenn man allein, verängstigt, gestresst, verletzt und in Not ist. Wenn ich Gottes Willen folge und mich an ihn wende, dann stehe ich. Wenn ich vergesse und Dinge wieder auf die alte Weise tue, dann falle ich.
Niemand sollte erwarten, dass das Leben einfach ist. Jeder steht manchmal Problemen gegenüber die einen überwältigen, aber man braucht den Kampf nicht allein auszustehen. Gott und sein Volk sind für dich da. Fang an, dich ihnen zuzuwenden. Warum nicht heute?

Wie kannst du mit Schritt 1 arbeiten?

1.    Suche dir eine Selbsthilfegruppe, die mit diesem Arbeitsprogramm arbeitet. Wenn du keine Ortsgruppe hast, finde einen Freund, der mit dir dieses Arbeitsbuch durchgeht und dich ermutigt, die Schritte zu gehen. Mache sie für dein Vorankommen verantwortlich.
2.    Schreibe in dein Tagebuch so viele Beispiele von Machtlosigkeit und emotionaler Unbeherrschtheit in deinem Kampf mit der Homosexualität auf, an die du dich erinnern kannst. Diskutiere diese Punkte mit deinem Betreuer.
3.    Plane für die Woche, wie du dich auf eine neue Art und Weise an Gott oder an einen Menschen wenden kannst. Teile deine Entscheidungen mit deinem Betreuer und bitte ihn oder sie, dein Vorankommen zu kontrollieren.
4.    Hör das Tonband ‚Kraft gegen Kraftlosigkeit’ an und lies die Broschüre ‚Zuwendung und Kraft für die Kraftlosen’ die unter „Schritt“1 auf der „HA Book Ministry“-Liste genannt ist. Lies das Material in Erfahrung, Kraft und Hoffnung aus Schritt 2, während du in deinem Arbeitsbuch weiter arbeitest. Halte schriftlich fest, was du gelernt und mit deinem Betreuer herausgefunden hast.
5.    Erinnere dich an Verse, die du in diesem Kapitel gefunden hast und die dir hilfreich erschienen.







Ich schaff es nicht allein;
Die Wellen schlagen schnell und hoch,
und der Nebel umhüllt alles drum herum,
und das Licht verlöscht am Himmel.
Aber ich weiß, dass wir beide am Ende gewinnen werden —
Jesus und ich.

Ich kann es nicht selber steuern,
mein Boot auf der stürmischen See;
doch neben mir sitzt jemand,
der mit mir zieht oder steuert;
und ich weiß, dass wir beide im Hafen ankommen werden —
sein Kind und Er.

Feige, missraten und schwach,
ich ändere mich, wie der sich ändernde Himmel,
heute so eifrig und tapfer,
morgen nicht einmal einen Versuch wagend;
aber er gibt niemals auf, so werden wir beide gewinnen —
Jesus und ich.

--The late Dan Crawford


 

Schritt 2

"Wir sind dazu gekommen, an die Liebe Gottes zu glauben, der uns vergeben und uns angenommen hat trotz allem was wir sind und getan haben".

In Schritt 1 haben wir unserer Hilflosigkeit ins Gesicht gesehen. Wir haben zugegeben, dass Homosexualität mehr war, als wir alleine handhaben konnten. In Schritt 2 begegnet uns nun unsere Hoffnung. Schritt 2 erzählt uns von einem liebenden und vergebenden Vater, der nie unerfüllten Bedürfnisse befriedigt, die unseren inneren Kampf verursacht haben.

Schritt 2 spricht nicht davon, dass wir "sofort" oder "voller Begeisterung" geglaubt haben. Er spricht davon, dass wir dazu gekommen sind - was beinhaltet, dass für viele von uns Glaube keine leichte Sache war. Warum war das so?

Unsere Vorstellung von Gott wurde zunächst von unserem Elternhaus durch die Beziehung zu Mutter und Vater geprägt. Da die meisten von uns mit ihnen nicht gerade gut zurecht kamen, hat sich in unseren Köpfen ein Bild von Gott geformt, das einen distanzierten, harten, wütenden, kalten, gleichgültigen, abweisenden Vater darstellt, der sich nicht um uns kümmert, ständig Forderungen stellt und dem immer irgendwas nicht passt.

Oft haben wir auch schlechte Erfahrungen mit Menschen aus unserer Gemeinde gemacht, von denen wir dachten, dass sie Gott repräsentierten. Wir dachten fälschlicherweise, dass Gott uns verachtet, da diese Menschen auch auf uns herabblickten.

Manche unter uns waren auch wütend auf Gott. So oft hatten wir Ihn um Hilfe in unserem Kampf angefleht, aber nichts st geschehen. Warum war Er so schweigsam? Hat Er uns verlassen? Kümmert Er sich überhaupt um uns? Und so stellten manche unter uns nicht nur Seine Liebe zu uns, sondern Seine Existenz insgesamt in Frage.

Viele von uns hassten sich selbst für das, was sie getan und gedacht haben. Und wir dachten, Gott müsste uns mindestens so hassen wie wir uns selbst. Gedanken an Gott empfanden viele als unangenehm, da sie mit Gefühlen der Furcht und Angst vor Verurteilung einher gingen.

Wenn auch du Gedanken an Gott als unangenehm empfindest, denke dran: die einzige Bedingung, die wir an dich haben, wenn du zu uns kommst, ist frei von Homosexualität sein zu wollen! Wir wollen dir nicht unsere Überzeugung aufzuwingen, sondern mit dir teilen, was uns geholfen hat. Der Kampf gegen die Homosexualität wird wahrscheinlich härter sein als alles, was du bisher getan hast. Es geht hier nicht nur um die Änderung von Verhaltensweisen, sondern um unser tiefstes Inneres. Wir müssen herausfinden, wer wir sind. Unseren eigenen Gedanken und Gefühlen können wir in dieser Hinsicht nicht trauen, da unsere Vergangenheit sie verzerrt hat. Wen aber können wir hier vertrauen? Nun - wir haben herausgefunden, dass der Einzige, dem wir wirklich vertrauen können und der uns mit seiner Gnade hilft, Gott ist.
 
Und er hilft tatsächlich. Er hat es bei uns getan und wenn du weiterhin mit uns arbeitest, wirst du feststellen, dass Er es auch bei dir tun wird.

All das erschreckt dich vielleicht ein wenig. Denke aber daran, dass du nichts von dem glauben musst, was wir dir hier erzählen, um bei unsherzlich  willkommen zu sein. Wir lieben dich für deinen Mut, diesen Kampf aufzunehmen. Bleibe einfach offen und ehrlich. Traue dich, zu experimentieren. Versuche, eine offene Einstellung zu bekommen. Arbeite an den Teilen des Programms, für die du offen bist und lasse den Rest für später. Wenn du jetzt noch nicht an deiner Beziehung zu Gott arbeiten kannst, arbeite an deiner Beziehung zu anderen. Gott ist unglaublich geduldig und Er versteht das. Gib einfach dein Bestes. Bleib in Verbindung. Ein Schritt nach dem anderen!



Unsere Vorstellung von Gott kann uns vorwärts treiben oder zurückhalten. Woher haben wir eigentlich unser Bild von Gott? Nun, von unseren Eltern und wohl auch vom Religionsunterricht, unseren Erfahrungen, Vorstellungen und sogar unsere vorprogrammierten Reaktionen auf Autoritätspersonen - all das hat unser Konzept von Gott geprägt. Wir verbinden mit Gott eine Art Ungeduld. Und wir denken, dass Er sich von uns abgewendet hat.  (...) Tatsache aber ist: Gott ist Liebe!" (John Powell).

"Viele von uns erwarten, dass Gott schweigt und weit weg ist. Gelegentlich werfen wir unsere Gebete und Geschenke über die hohe Mauer, die uns von Gott trennt. Wir hoffen, dass Er hört, aber wir erwarten keine Antwort." (John Powell).

"Es ist wichtig für mich, dass ich Jesus, den guten Hirten kenne. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, dass Er nach uns verlorenen Schafen sucht und sich freut, wenn Er uns findet. Er nimmt mich in Seine Arme und schluchzt erleichtert: "Du bist zuhause. Weißt du, das ist alles, was ich immer wollte. Du bist zuhause." (John Powell)

Christus, der Sohn, hat für uns den Vater perfekt enthüllt - weil Er selbst Gott ist. Deshalb kann er Dinge tun, die Gott alleine tun kann: alle Dinge mit Seinem mächtigen Wort stützen und uns von unseren Sünden reinigen".

"Wir gestehen bereitwillig, dass unser Glaube oft schwach und furchtsam ist. Wir kämpfen mit Phasen des Zweifelns. Wir werden aber auch von Gott gesegnet, wenn wir schwach im Glauben sind. Denke an Abraham, den Vater aller Gläubigen. Sein Glaube war nicht immer tadellos und stark. Er hatte Momente des Zweifelns und der Verzweiflung. Dennoch hat Gott ihn gesegnet. Als der Vater des besessenen Knaben zu Jeus schrie: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Markus 9:24), hat Jesus sein Gebet erhört. Er heilte den Sohn dieses Mannes. Beachte aber, dass dieser Mann mit seinem schwachen Glauben gekämpft und um Hilfe gebeten hat. Er hat sie erhalten." (Simon J. Kistemaker).

 

•All das mag dich jetzt noch erschrecken. Denke daran, dass du nichts von dem glauben musst, was wir sagen, um bei uns willkommen zu sein! Du wirst für deinen Mut geliebt, diesen Kampf aufzunehmen. Bleibe einfach offen und ehrlich! Trau‘ dich, zu experimentieren! Versuche, eine offene Einstellung zu bekommen! Arbeite an den Teilen des Programms, für die du dich bereit fühlst – und mache den Rest später! Wenn du jetzt noch nicht an deiner Beziehung zu Gott arbeiten kannst, arbeite zumindest an deiner Beziehung zu anderen! Gott ist geduldig und versteht. Tue einfach dein Bestes – und denke daran: ein Schritt nach dem anderen!


•Manchmal ist unser Glaube sehr schwach. Bete zu Gott und bitte Ihn, dir zu helfen, deinen Glauben wieder zu stärken! Unser Gott ist so gut, dass er nicht nur die mit einem schwachen Glauben segnet, sondern seine Hand auch nach denen mit überhaupt keinem Glauben ausstreckt, wenn sie nur bereit dafür sind!

•Glaube kommt, indem man das Wort Gottes liest!

„Gott ist Liebe“ ist der Schlüssel zu allem. Wenn wir diese Wahrheit leben können und sie nicht nur als Poster an die Wand hängen, werden wir die Kraft finden, Böses zu bekämpfen und einen Ort des Friedens in all dem inneren Kampf entdecken!

Einige der verwirrendsten emotionalen und spirituellen Probleme von Christen haben ihre Ursache darin, dass die Menschen Gottes bedingungslose Liebe nicht annehmen können und damit auch unfähig sind, diese an andere weiterzugeben!

Gottes Liebe ist wie ein Radiosender – solange wir nicht auf Empfang eingestellt sind, werden wir sie nicht empfangen.

Christus ist nicht für gerechte Menschen gestorben, sondern für ungerechte, selbstsüchtige, kurz: für uns! Je mehr wir im Verständnis um Seine Liebe wachsen, je mehr wir verstehen, dass er uns vor der Verurteilung bewahrt hat, die wir verdient haben, desto geduldiger und freundlicher werden wir denen gegenüber sein, die ebenso fallen wie wir einst!

Jesus hat wegen des Unglaubens in Jerusalem geweint, Er hörte das Flehen des sterbenden Diebes, Er hat unter dem Baum angehalten, um Zachäus zu rufen – Liebe wie diese übersteigt unsere Vorstellungskraft. Der schlimmste Sünder hat keinen Grund, sich vor einem Retter wie diesem zu fürchten!

Wir sind bedingungslos und auf ewig angenommen von Gott – nicht wegen dem, was wir getan haben, sondern ganz einfach, weil Gott Liebe ist!

Jeder, der die Vergebung Gottes erfahren durfte, kennt deren lebensspendende Kraft!

Gott geht den langen Weg aus der Homosexualität mit uns zusammen! Er lässt uns nie alleine! Und Er liebt und vergibt uns trotz allem, was wir bisher getan haben!

Wir gefallen Gott am meisten, wenn wir nicht fanatisch versuchen, gut zu sein, sondern uns mit all unseren Fehlern in seine Arme werfen und daran glauben, dass Er alles versteht und uns trotzdem liebt!

„Er war nur ein kleiner Junge und er konnte die Bestrafung nicht verstehen. Die Bestrafung war notwendig, damit er einige wichtige Lektionen lernen würde und zu einem Mann heranwachsen würde, der richtig und falsch unterscheiden könnte. Aber er konnte all das nicht verstehen. Alles was er wusste, war, dass sein Vater ihn ohne Abendessen in sein Zimmer geschickt hat – und er hatte Hunger. Er dachte, sein Vater würde sich doch nicht so um ihn sorgen, wie seine Worte es vermuten ließen. Immerhin – wenn sein Vater ihn wirklich lieben würde, würde er ihm das Abendessen erlaubt haben. Dann ging die Türe auf, sein Vater kam herein und setzte sich auf‘s Bett. „Sohn,“ sagte er, „Ich weiß, du verstehst das nicht, aber eines Tages wirst du es verstehen. Eines Tages wirst du froh sein, dass ich dich genug geliebt habe, um dich richtig zu erziehen. Aber ich wollte, dass du weißt, dass auch ich heute kein Abendessen hatte und dass ich die Nacht hier bei dir verbringen werde – und dass wir beide zusammen hungrig sein werden.“ Der Junge war natürlich immer noch hungrig, aber irgendwie half ihm das, in den Armen seines Vaters einzuschlafen – ein Vater, der sich mit seinem Hunger identifiziert hatte. Das ist genau das, was auch Gott getan hat.“
(Stephen Brown, If God Is in Charge)

•Es hilft wenig, auf Gott wütend zu sein. Wir sollten unseren Ärger lieber auf die wirkliche Quelle unserer Verletzung richten, statt sie auf Gott zu projezieren, was dich genau von der Kraft abschneiden würde, die du brauchst, um mit deiner Verletzung umzugehen.

Unsere Hochs und Tiefs kommen daher, dass wir nicht auf unseren Glauben, sondern auf unsere Gefühle bauen.

Wegen unseres rebellischen Wesens haben wir eigentlich Verdammnis verdient. Stattdessen liebt uns Gott so sehr, dass er Seinen Sohn hingegeben hat, dass Er am Kreuz für unsere Sünden stirbt! In Christus kann uns Gott mit all unseren Schwächen annehmen.

Christus ist von den Toten auferstanden. Wenn du Ihn nie in dein Leben eingeladen hast, wartet Er immer noch an der Tür deines Herzens und begehrt Einlass. Er sagt: „Ich liebe dich und will dir nahe sein. Ich will deine Sünden vergeben. Ich bin bereit, dir in den Problemen des Lebens beizustehen und dir zu helfen, all das zu werden, was Gott von dir erwartet. Komm, teile für immer den Himmel mit mir!“

•Was wirst du mit Jesus tun? Warum Ihn nicht jetzt gleich in dein Leben bitten? Du kannst zum Beispiel wie folgt beten: „Herr Jesus, danke, dass du am Kreuz für meine Sünden gestorben bist. Ich brauche deine Vergebung. Komme in mein Herz. Ich nehme Dein Verzeihen an. Ich gebe Dir mein Leben. Danke, dass Du mich nicht verurteilst. Danke, dass Du mich liebst, mir vergibst und mich annimmst.“

Wir haben Sex benutzt, um emotionalen Schmerz zu betäuben. Wenn wir dieses Verhaltensmuster durchbrechen, kommen all diese unterdrückten Gefühle zum Vorschein. Wir müssen der Versuchung widerstehen, uns zurückzuziehen und uns stattdessen an Gott wenden, sowie an unsere Gemeinde, um uns durch diese schweren Zeiten zu helfen. Niemand schafft das alleine!

Gott verspricht uns keinen sanften Weg – sondern einen sicheren!

Wir müssen lernen, einen Tag nach dem anderen zu leben und dürfen uns nicht zu sehr um die Probleme von Morgen kümmern.

Erlösung von unseren Neigungen ist verbunden mit Gehorsam und der Bereitschaft, harte Entscheidungen zu treffen – immer wieder, bis die alten Verhaltensmuster durch neue ersetzt werden.

Großbritanniens Hoffnungen auf eine Medaille im 400 m – Lauf der Männer bei den Olympischen Sommerspielen 1992 „wurden zerschmettert, als in der Endrunde des Semifinales“ Derek Redmond „sich lahm dahinschleppte, offensichtlich mit einem gerissenen Muskel. Da stand er – voller Schmerz, nun außer Konkurrenz, aber immer noch entschlossen, den Lauf zu beenden. Als er versuchte, in Richtung Ziellinie zu hüpfen, schien er ca. 100 m vor dem Ziel am Ende seiner Kräfte zu sein. In diesem Moment, lief ein Mann aus dem Zuschauerbereich hinter Derek her, packte ihn um die Hüfte und fing an, ihm zu helfen. Es war sein Vater, Jim Redmond. Als Derek bewusst wurde, wer ihn da hoch hielt und ihn helfend vorwärts trieb, wechselte sein Gesichtsausdruck von Verwunderung hin zu Erleichterung und er wurde von seinen Gefühlen übermannt. Er fasste seinen Vater um den Nacken, umarmte ihn und weinte, als sie sich zusammen in Richtung Ziellinie bewegten. Derek beendete den Lauf, während die Menge die beiden Männer mit Beifallsstürmen unterstützend anfeuerte... Auch wir haben solch einen Vater! (Chap Clark, The Performance Illusion)

•Gott zu vertrauen, heißt nicht, dass wir keine Verantwortung für unser eigenes emotionales, körperliches und spirituelles Wohlergehen haben!


Wenn wir aufrecht stehen wollen, müssen wir Situationen vermeiden, die uns zu Fall bringen könnten.

Unsere mächtigsten Waffen: das Wort Gottes und das Gebet!

Wir alle haben verschiedene Kämpfe auszutragen. Auch unsere Heilung vollzieht sich unterschiedlich – plötzlich oder schrittweise. Wir sind alle einzigartig. Wir müssen geduldig mit uns sein und darauf vertrauen, dass Gott uns auf die für uns beste Art und Weise heilt.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Schuldgefühle, Schmerz, Verwirrung oder Verzweiflung uns übermannen und uns von Gott oder anderen trennen. Wenn wir uns an Gott wenden, wird er uns vergeben. Er wird uns nicht verlassen, sondern uns in all unseren Kämpfen bis hin zur Freiheit beistehen!

„Uns wird gesagt, wir sollten die Sünde hassen und den Sünder lieben, aber wir neigen zu sehr dazu, es andersrum zu drehen. Wir hassen den Sünder in uns und halten an der Sünde fest. Rühme dich nicht deiner Fehltritte. Versuche einfach zu verstehen, warum sie geschehen sind und sieh‘ zu, dass du wieder auf den richtigen Weg kommst.“ (Newman, Berkowitz & Owen, How To Be Your Own Best Friend)

„Moses war ein Mörder, aber Gott hat ihm vergeben und ihn dazu benutzt, Israel aus der Knechtschaft durch Ägypten zu befreien. David war ein Ehebrecher und Mörder, aber Gott hat ihm vergeben und einen großen König aus ihm gemacht. Petrus verleugnete den Herrn, aber Gott hat ihm vergeben und Petrus ist eine führende Persönlichkeit in der Kirche geworden. Gott freut sich, wenn Seine Kinder Seine Vergebung akzeptieren, sich selbst am Kragen packen und wieder gehen, nachdem sie zu Fall gekommen sind.“ (Robert McGee, The Search for Significance)

„Der Teufel hat zwei falsche Brillen, die er vor die Augen der Menschen setzt; die eine ist eine kleine Brille, in der die Sünde so klein erscheint, dass man sie kaum sehen kann. Diese setzt der Teufel vor die Augen der Menschen, wenn sie im Begriff sind, zu sündigen. Die andere ist ein Vergrößerungsglas, in dem die Sünde so groß erscheint, dass es keine Vergebung dafür geben kann. Die setzt der Teufel vor die Augen der Menschen, wenn sie gesündigt haben.“ (Thomas Watson, The Ten Commandments)
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•„Viele Christen, die mit sexuellen Versuchungen kämpfen, haben immer wieder Fehltritte erfahren müssen, die ihr Verhältnis zu Gott zutiefst beeinflusst haben. Es ist hart, immer wieder zu Gott zurückzukehren, wenn wir unserer Fehltritte so schmerzhaft bewusst sind. Satan will, dass wir uns wertlos fühlen, damit wir nicht zu Gott zurückkehren. Er lässt uns vergessen, dass Gott viel aushalten kann und immer bereit ist, zu vergeben.“„Das Schlimmste, was wir tun können, wenn wir eine Gewohnheit beenden wollen, ist uns darauf zu konzentrieren. Verschwende deine Zeit nicht damit, daran zu denken, wie du nicht daran denken kannst. Konzentriere dich auf Christus.“

„Wenn wir unseren Blick auf Jesus richten, sehen wir den Sieg. Wenn wir ihn auf unsere immer wiederkehrende Sünde richten, sehen wir nur die Niederlage und werden uns schließlich schämen, Jesus auch nur anzusehen. Wir brauchen keine Hoffnungslosigkeit. Wir müssen uns wieder auf die Quelle der Hoffnung konzentrieren.“(Earl Wilson, Sexual Sanity)

Übungen zum Abschluss von Schritt 2:

•Schreibe möglichst viele Beispiele für Situationen auf, in denen du an den Motiven von Menschen gezweifelt hast (besonders deiner Eltern), wenn sie dir gegenüber rücksichtsvoll und nett waren. Dann schreib Beispiele für dein Jammer und Klagen und deine Loslösung von Gott auf, die deine Zweifel an Seiner Liebe und seinem Annehmen zeigen.
•Lies jeden Morgen nach dem Aufwachen und jeden Abend vor dem Schlafengehen laut Psalm 23 und preise Gott für die Wahrheit Seiner Liebe zu dir – trotz deiner Unzulänglichkeiten und Fehltritte.

Schritt 3

"Wir haben gelernt, einen Sinn in unserem Leiden zu sehen. Wir haben ebenso gelernt, dass unsere gefallenen Leben unter Gottes Kontrolle sind, der Gutes aus all dem Schlechten hervorbringen kann"


Unser neu (wieder-)gefundener Glaube an die Liebe Gottes befähigt uns, die Wurzeln unseres Kampfes gegen gleichgeschlechtliche Neigungen anzugreifen. Viele von uns fühlten sich als Opfer – Opfer des Lebens oder Opfer unserer Eltern. Das mag vielleicht sogar so gewesen sein! Wenn wir aber hier aufhören und nicht den roten Faden der Gnade durch unser Leiden laufen sehen, werden wir als hoffnungslose Opfer enden.

Was auch immer in unserer Kindheit geschehen ist, wir sind keine Kinder mehr und müssen Verantwortung für unser gegenwärtiges Handeln übernehmen. Mit Gottes Hilfe können wir uns ändern. Solange wir aber andere Menschen oder Umstände jenseits unserer Kontrolle für unsere gegenwärtige Situation die Schuld geben, sitzen wir in der Falle und sind unfähig, irgendetwas zu unternehmen, um unser Leben zu ändern.

•Wir müssen unser Selbstmitleid und unser Gefühl des Opfer-Seins angehen, wenn wir frei von Homosexualität sein wollen. Dafür müssen wir u.a. Gott nicht nur als unseren liebenden Vater, sondern auch als unseren unumschränkten Herrn sehen, dessen almmächtige Gnade einen Segen aus all unserem Leid hervorbringen kann.

„Jeder dort draußen leidet. Und wenn du das nicht weißt, bist du entweder sehr naiv und glaubst an die Fassaden der Menschen, oder du hast so eine dicke Haut, dass du dich selbst nicht verletzt – und die Verletzungen anderer auch nicht wahrnimmst.“ (Peter Kreeft, Making Sense Out of Suffering)

Wir sind nicht Produkt eines unpersönlichen Schicksals oder von blindem Zufall, sondern in den Händen unseres liebevollen himmlischen Vaters!

„Alle drei bösen Dinge – Sünde, Tod und Leiden – sind von uns, nicht von Gott; vom Missbrauch unseres freien Willens, von unserem Ungehorsam. Wir haben damit angefangen!“ „Wir sind Sünder. Unsere Welt ist ein Schlachtfeld voller gebrochener Verträge, gebrochener Familien, gebrochener Versprechen, gebrochener Leben und gebrochener Herzen.“(Peter Kreeft, Making Sense Out of Suffering)

•Die größte Tragödie dieser Welt – der Tod von Christus – ist gleichzeitig der größte Segen dieser Welt! So werden Sünder gerettet! Gott kann das Schlimmste in das Beste umkehren!



Einer Frau, die ihr Leben ohne jeden Bezug zu Gott verbracht hat, wurde vom Doktor erzählt, dass ihre Tochter, die in einem Autounfall verletzt wurde, wahrscheinlich nie aus dem Koma aufwachen würde und vielleicht für den Rest ihres Lebens vor sich hin „vegetieren“ würde. Die Frau sagte: „Ich ging aus dem Krankenhaus, über die Strasse und in eine Bar, wo ich mich total voll laufen ließ. Dann bin ich mit dem Auto nach Hause gefahren und habe den ganzen Weg geweint. Als ich in meine Einfahrt einbog, drehte ich den Motor ab und fing an, auf Gott zu fluchen. Ich verwendete jedes schlimme Wort, das ich kannte – und ich kannte eine Menge. Nach ungefähr einer halben Stunde war ich fix und fertig. Und in der Stille hörte ich eine Stimme...und die Stimme sagte: „Jetzt hast du zum ersten Mal zu Mir gesprochen – und Ich liebe dich.“ (Stephen Brown, If God Is in Charge)

•„Vielleicht leiden wir so sehr, weil Gott uns so sehr liebt und uns erziehen will. Vielleicht empfinden wir so ein Leiden, das wir nicht verstehen, weil wir Objekte einer Liebe sind, die wir nicht verstehen.“ (Peter Kreeft, Making Sense Out of Suffering)

„Ich bin Gott oft dankbar, dass ich durch eine furchterregende Depression gegangen bin. Ich kenne die Grenzen der Verzweiflung und den schrecklichen Rand der Dunkelheit, in die meine Füße fast gegangen wären. Aber Hunderte Male konnte ich Brüdern und Schwestern helfend unter die Arme greifen, die in die selbe Situation geraten sind – was ich nie hätte tun können, wenn ich nicht ihre tiefe Mutlosigkeit gekannt hätte. Und so glaube ich, dass die dunkelste und furchteinflößendste Erfahrung eines Kindes von Gott ihm helfen wird...wenn es nur Christus folgt.“ (C.H.Spurgeon, Metropolitan Tabernacle Pulpit XXXII)

„Denke an Mutter Theresas kühnen Spruch, dass vom Himmel aus betrachtet das jämmerlichste Leben auf der Erde wie eine Nacht in einem unbequemen Hotel aussehen wird“ (Peter Kreeft, Making Sense Out of Suffering)

„Gott weint mit uns, damit wir eines Tages mit Ihm lachen können.“ (Jürgen Moltmann, zitiert in Philip Yancey, Disappointment with God)

„Selbstmitleid ist ein fruchtbarer Boden, auf dem die homosexuelle Versuchung mit tiefen Wurzeln gedeiht – Wurzeln, die nicht leicht herauszuziehen sind.“ „Das Bedauern und die Sehnsucht nach etwas, dass du nicht hast oder nicht haben kannst kann eines Tages über dich hereinbrechen und deine Gefühle übermannen. Mit der Sehnsucht kommt die Fantasie, dann das Akzeptieren und Genießen dessen, was du dir in deiner Fantasie vorstellst und schließlich die geschickte Suche nach Futter für diese Gedanken – und letztendlich vielleicht der Versuch, diese in die Realität umzusetzen.“ (Alex Davidson, The Returns of Love)

„Das Spiel des Lebens liegt nicht so sehr darin, gute Karten in der Hand zu haben, sondern schlechte Karten gut auszuspielen.“ (H.T. Leslie in Laurence Peter, Peter‘s Quotations)

•Warum ist es so leicht, sich zu beklagen und so schwer, sich zu freuen? „Viele von uns werden sich noch erinnern, wie ein aufgeschlagenes Knie uns die Aufmerksamkeit eines Elternteils verschafft hat. In unserem Gehirn mag es eine enge Beziehung zwischen Selbstmitleid und der Belohnung durch Aufmerksamkeit von anderen geben, dass wir Selbstmitleid tatsächlich genießen. Manche fügen sich selbst Schmerz zu, um sich selber leid zu tun. Reife Erwachsene aber versuchen, Dinge, die falsch gelaufen sind, in Ordnung zu bringen statt sich selbst zu bemitleiden (Abraham Twerski, When Do the Good Things Start?)

„Gott hat uns die Würde der Wahl gelassen, einer freien Wahl, nämlich eine Beziehung mit Ihm anzunehmen oder zurückzuweisen. Unsere Wahl wird reelle Konsequenzen nach sich ziehen. Wir können unser Leben damit verbringen, mit Gott zu gehen – oder vor Ihm davon zu laufen. Wir können unsere kurze Zeit hier damit verbringen, Gott die Schuld zu geben – oder von Ihm geheilt werden... Was wirst du wählen?“ (R. Scott Richards, Myths the World Taught Me)

•„Die Entwicklung eines dankbaren Geistes, sogar angesichts persönlicher Enttäuschung, ist eines der wichtigsten Ziele, die ein Mensch haben kann. Ein Mensch kann unterwürfig in seinem Verhalten sein ohne gleichzeitig auch unterwürfig in seinem Herzen zu sein. Wenn man lernt, in allen Situationen dankbar zu sein, so hilft einem das, die Art von Unterwerfung zu entwickeln, die dem Herrn gefällt. Das wird nicht leicht sein, aber der Herr wird dir helfen, wenn du Ihn darum bittest.“ (Garry Friesen mit J. Robin Maxson, Decision Making and the Will of God).

•„Zwei Kinder spielten auf einem Hügel, als sie bemerkten, dass es fast schon Zeit für den Sonnenuntergang war. Einer sagte verwundert: „Schau, wie weit die Sonne gegangen ist! Noch vor kurzem war sie genau über dem Baum und jetzt ist sie ganz unten am Himmel.“ „Schon, nur dass es nicht die Sonne ist, die sich bewegt, sondern die Erde. Weißt du, Vater hat uns das gesagt,“ sagte der andere. Der erste schüttelte seinen Kopf. Die Sonne bewegte sich doch, denn er hätte das gesehen und die Erde würde sich nicht bewegen, denn er sei dauernd darauf gestanden. „Ich weiß, was ich sehe,“ sagte er triumphierend. „Und ich glaube Vater,“ sagte sein Bruder. So teilt sich auch die Menschheit heutzutage in zwei Lager – einige akzeptieren nur, was sie über ihre Sinne wahrnehmen, andere glauben das Wort Gottes.“ (Walter B. Knight, Knight‘s Master Book of New Illustrations)

W. R. Maltby schrieb: „In der Bergpredigt hat Jesus seinen Jüngern drei Dinge versprochen – dass sie völlig ohne Furcht sein werden, total glücklich und dass sie in Schwierigkeiten geraten würden. Sie sind tatsächlich in Schwierigkeiten geraten – und fanden zu ihrer Überraschung heraus, dass sie keine Angst hatten. Sie waren total glücklich, denn sie lachten über ihre eigenen Probleme und weinten nur über die Probleme anderer Menschen.“ (in Leslie Weatherhead, Jesus and Ourselves)

„Sein Kopf war mit Dornen gekrönt – und wir denken, wir würden eine Krone aus Rosen bekommen?“ (Thomas Watson, A Divine Cordial)

•Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Homosexualität Leiden mit sich bringt. Es wird Zeiten der Einsamkeit geben, wo du die Sirenen der Sünde hören wirst: „Ich bin deine einzige Chance auf Liebe. Gib nach oder du wirst für immer alleine bleiben.“, wo du das Versprechen hören wirst: „Ich kann deinen Schmerz lindern und die Verletzung verbannen.“ Dann ist es wichtig, sich daran zu erinnern, welchen Schmerz Homosexualität uns in der Vergangenheit zugefügt hat, um die Lügen, die sie uns jetzt erzählen will, zu erkennen.

Sie nahm dir den Respekt vor dir selbst und gab dir ein Schuldgefühl, sie nahm deine Ehre und gab dir Schande, sie nahm deine Aufrichtigkeit und gab dir ein Doppelleben, deine Sanftheit und machte einen wütenden Menschen aus dir. Sie hat dich dahin gebracht, Gott, deine Frau und Kinder, deine Freunde und alle, die dir vertrauten, zu betrügen. Sie versprach dir Linderung und gab dir nur Schmerz; sie versprach Liebe und gab nur Lust und Einsamkeit.

Erinnere dich aber auch, dass Gott Gutes aus all dem Unheil hervorbringen kann. Sonst frisst dich die Sorge auf und gibt der Versuchung neue Nahrung. Der emotionale Schmerz, den du verspürt hast, war eine Warnung Gottes, dass du auf dem falschen Weg warst.

Wir haben Gottes Liebe und Gnade wieder zu schätzen gelernt. Wir haben eine Zärtlichkeit unserem Kampf gegenüber jeder Art von Sünde entwickelt und sind uns klar geworden, dass wir diesen Weg nicht alleine beschreiten können. Wir brauchen andere Christen.

•Schreibe auf, auf welche Art und Weise dir Homosexualität Schmerz zugefügt hat. Dann schreibe auf, wie Gott Gutes aus all dem hervorbringen kann.

Lies jeden Morgen nach dem Aufwachen und jeden Abend vor dem Schlafengehen Psalm 103 und preise Gott für seine Liebe und Gnade – für alles, was dir zuteil wird!

Lernen einen hilfreichen Bibelvers aus diesem Kapitel auswendig!

Schritt 4

"Wir haben begonnen, daran zu glauben, dass Gott die Macht der Homosexualität schon gebrochen hat und deshalb unsere wahre Persönlichkeit wiederherstellen konnte"



•Die Bibel lehrt uns, dass Gott sich nicht nur um unsere Vergangenheit kümmert, er verändert auch unsere Gegenwart und sichert unsere Zukunft. Am Kreuz hat er die eisernen Türen zerschmettert, mit denen Satan uns gefangen hielt. Gott selbst ist in unsere dunkle Zelle gekommen und reicht uns Seine Hand – Er ermutigt uns, mit Ihm ins Licht der Freiheit und Veränderung zu gehen!

„Satan ist darauf aus, unseren Körper zu schwächen, den Verstand zu täuschen und den Geist zu entmutigen. Er attackiert durch Moralvorstellungen, durch Geist und Verstand und durch Launen.“ (Vance Havner, Day By Day)

Satan verleumdet Gott uns gegenüber. Er stellt Ihn als willkürlich, selbstsüchtig und eifersüchtig auf die Glücklichkeit Seiner Geschöpfe dar. Jemand, den man eher fürchten als lieben sollte. Das wird aber alleine schon dadurch entkräftet, dass Gott Seinen einzigen Sohn für uns hingegeben hat. Ebenso entkräften dies all die guten Menschen, die ihr Leben um Christus willen verlieren.

Wird Homosexualität von Dämonen verursacht? Zu Jesu Zeiten waren diese Helfer Satans naturgemäß sehr aktiv. Heutzutage aber sollte man sehr vorsichtig sein, Homosexualität auf dämonische Aktivitäten abzuwälzen. Das heißt nicht, dass es sie nicht mehr gibt. Würde man aber bei Dieben davon ausgehen, dass sie alle von Dämonen besessen sind? Wohl kaum. Wer behauptet, dass alle homosexuellen Probleme dämonischen Ursprungs sind, lässt die Betroffenen in einem hoffnungslosen Zustand zurück. Sie werden dann auch den psychologischen Aspekt von Homosexualität vernachlässigen – schließlich sind die Dämonen schuld. Er (sie) wird sich hoffnungslos fühlen, da er (sie) keine eigene Wahl mehr hat, sondern das Opfer von Dämonen ist.

Wenn nötig, sollte aber das Thema Erlösung angegangen werden. Erlösung alleine löst aber noch keine Beziehungsprobleme, sie ändert nicht den Charakter oder die Einstellung eines Menschen oder gar die Beziehung zu Gott. Erlösung entfernt nur einen negativen Einfluss aus dem Leben eines Menschen und hilft ihm, als Christ zu wachsen.

•Satans Macht wurde am Kreuz gebrochen!

„Oberflächliche Ansichten des Wirken von Christus produzieren oberflächliche Leben.“ (D. Martin Lloyd-Jones, The Cross).

Manche werden fragen: „Wenn die Macht Satans und seiner Verbündeten am Kreuz gebrochen wurde, warum habe ich dann solche Schwierigkeiten, Freiheit von der Homosexualität zu finden? Warum ist mein innerer Kampf so schmerzhaft? Warum falle ich ab und zu?“ Unsere Situation ist vergleichbar mit der der Alliierten im 2. Weltkrieg. Nach der Landung in der Normandie war Hitler‘s Macht gebrochen. Nach dem D Day war es bis zum endgültigen Sieg nur noch eine Frage der Zeit. Es gab noch einige blutige Schlachten zu bestehen, aber die Nazis waren erledigt!

•„Versuche nie, es mit der Versuchung alleine aufzunehmen, sondern suche bei Gott Beistand in deinem Kampf.“ (The Complete Works of Thomas Manton)

Wir kämpfen nicht für einen Sieg in ferner Zukunft, sondern für den schon von Christus am Kreuz gewonnenen Sieg! Für uns geht es nicht mehr länger um Sünde, sondern um Glauben! Wir müssen uns selbst fragen, „Werde ich weiter verzweifelt beten „Bitte hilf mir dabei, meine Homosexualität zu überwinden“ oder werde ich kühn im Glauben sagen, „Danke, Herr, dass du schon die Macht der Homosexualität am Kreuz gebrochen hast“?“

Wenn starke homosexuelle Gefühle hochkommen, mögen wir es so empfinden, als ob Gott sich zurückzieht und uns verlässt. Wenn wir diesem Gefühl nachgeben, werden wir unvermeidlich anfangen zu sagen: „Warum widerstehen? Da Gott mich in der Stunde der Not verlässt, ist alles verloren. Warum nicht mich selbst verlassen?“ Glaube jedoch kämpft und verwendet „das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes“ (Epheser 6:17)!


•Glaube sagt: „Vater, ich weiß, diese homosexuellen Gefühle sind falsch und ich will frei von ihnen sein. Aber ich werde nicht frei sein, wenn ich mir selbst erlaube, zu denken, dass Du genau dann von mir weg gehst, wenn ich Dich am meisten brauche. Jesus wurde an meiner Stelle verlassen (siehe Matthäus 27:46). Deshalb hast Du versprochen, mich nie zu verlassen (siehe Hebräer 13:5). Ich bin nicht verlassen! Jesu‘ Blut reinigt mich von jeder Sünde (siehe 1. Johannes 1:7). In Deinen Augen bin ich nicht schmutzig! Dir ekelt nicht vor mir! Jesus ist meine Sühne (siehe Römer 3:25) – mein Verdammnis-entfernendes Opfer. Du bist nicht mehr wütend auf mich. Jesus ist meine Gerechtigkeit (siehe 2. Korinther 5:21). Deshalb verurteilst du mich nicht. Du nimmst mich völlig an – trotz allem, was ich bin oder getan habe. Du wirst mir Sünde nicht anrechnen (siehe Römer 4:8). Du wirst mir meine sündige Natur oder meine sündigen Taten nicht anrechnen. Ich geben diese Gefühle des Verlassenseins auf. Ich empfange die Wahrheit der Schrift. Ich glaube jetzt, dass du mit mir durch diesen Kampf gehst, sodass er seine Macht verliert.“


•Das Gesetz hat uns gelehrt, Gutes und Böses zu unterscheiden. Wir dürfen aber nicht auf das Gesetz schauen, um Gerechtigkeit oder Stärke zu bekommen. Das Gesetz ist nicht unser Retter! Wir dürfen nur zu Jesus schauen, der unsere Schuld entfernt, sowie um all die Gerechtigkeit zu bekommen (siehe Johannes 1:29 und Philipper 3:8-9). Wir dürfen nur zum Heiligen Geist schauen, um Kraft zu bekommen (siehe Apostelgeschichte 1:8).

Wir müssen völlig frei vom Gesetz sein, um mit Jesus eins zu werden. Wenn wir noch unter dem Gesetz sind, suchen wir die Errettung durch unsere eigenen Werke; wenn wir in Christus sind, sagen wir: Sicherlich haben wir im Herrn Gerechtigkeit und Stärke“.

Nach einem Fehltritt oder wenn wir die Versuchung fühlen, übermannt uns vielleicht die Depression. Wir fühlen uns innerlich tot und finden es schwer, zu beten. Nichts scheint zu funktionieren und wir wollen Gott sogar gar nicht mehr. Wir fühlen uns verdammt und brechen den Kontakt ab. Ein Gefühl der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit überflutet unsere Seele. Verzweiflung ergreift uns. Wenn wir diesen Gefühlen nachgeben, sagen wir unvermeidlich: „Wie kann Gott irgendein Interesse an mir haben wenn ich keine Sehnsucht nach Ihm habe? Was ist der Sinn davon? Ich gebe auf!“ Glaube jedoch sagt: „Vater, ich bringe diese Gefühle vor dich hin. Ich will eigentlich den Kontakt gar nicht mehr aufrecht erhalten, aber ich werde es trotzdem tun. Vater, ich gestehe, dass ich keine Sehnsucht mehr nach dir habe. Die Bibel erscheint mir fad, Gebet nutzlos und die Gemeinde langweilig. Ich fühle mich innerlich tot! Aber ich danke Dir, dass dieser Tod keine Macht über meinen Geist hat, der an der Wiederauferstehung von Christus teil hat. Tod hat keine Macht über Ihn. Dieses Todesgefühl bin nicht ich.Mein wahres Ich ist mit Christus auferstanden.“ (Colin Cook, Homosexuality: An Open Door?). Ich weigere mich, unter die Macht des Todes zu kommen. Durch den Glauben erkenne ich an, dass mein Geist mit Christus lebt. Danke dass – sobald ich mich lebendig in Gott durch Christus sehe (siehe Römer 6:11), Hoffnung wiederaufkommen wird und ich neue Freude in Dir finden werde.“


„Als August kurz nach seiner Konvertierung auf der Strasse von einer früheren Geliebten aus seinen sündigen und zügellosen Tagen angesprochen wurde, drehte er sich um und ging in die andere Richtung. Überrascht rief die Frau aus: „August, ich bin es doch!“. Aber August setzte seinen Weg fort und rief zu ihr zurück: „Ja, aber ich bin es nicht mehr.“ (Clarence Edward Macartney, Great Interviews of Jesus).



 

Schreibe über deinen letzten ernsten Kampf mit homosexuellen Versuchungen. Welche Waffen hat Satan gegen dich verwendet – Verurteilung, Sünde, Gesetz und/oder Tod? Wie hat er sie verwendet? Wie hast du geantwortet? Wie wirst du beim nächsten Mal antworten?

Lies jeden Morgen nach dem Aufwachen und jeden Abend vor dem Schlafengehen laut Psalm 27 und preise dabei Gott, dass die Macht der Homosexualität schon gebrochen ist und dass er nun deine ware Persönlichkeit wiederherstellt!

•Lerne einen hilfreichen Bibelvers aus dieser Lektion auswendig!

Schritt 5

"Uns ist klar geworden, dass wir an eine Lüge über uns selbst geglaubt haben, eine Illusion, die uns in eine falsche Identität gelockt hat."


Wer bin ich wirklich? Diese Frage hat uns viele Jahre lang verfolgt. Homosexualität ist nicht nur ein sexuelles, sonder vor allem ein Identitäts-Problem.

Auf unsere Gefühle oder Gedanken konnten wir uns dabei nicht verlassen – sie waren von der Vergangenheit verzerrt. Wir konnten auch nicht auf die Freunde vertrauen, die eine ebenso verzerrte Sichtweise hatten. Und wir hatten Angst, dass andere, die unseren inneren Kampf nicht teilten, ihn auch nicht verstehen konnten. Wem also sollten wir vertrauen?

„Es ist sicher, dass wir Menschen kein klares Wissen über uns selbst erhalten werden, solange wir nicht zuerst zu Gott blicken – und dann – indem wir Ihn betrachten, uns selbst erforschen können.“ (John Calvin, Institutes of the Christian Religion)

Gott hat unsere ersten Eltern nach seinem Bild erschaffen. Sie kannten Gott, verstanden einander, kamen gut miteinander aus und genossen ein Leben voller gesunder Liebe.

Sünde hat das alles geändert. Wenn wir nun Menschen ansehen, sehen wir nicht mehr länger das reine Abbild Gottes, sondern ein Bündel von Problemen.



•Weil wir verstanden, dass die verzerrten Ideen über Gott zu einer verdrehten Auffassung von uns selbst führten, begannen wir, Gottes Angesicht durch Sein Wort und Seinen Sohn zu schauen. Wir fanden heraus, dass er weder weit weg noch ein Tyrann ist. Nun können wir auch anfangen, uns selbst besser zu verstehen. Zuerst müssen wir der Lüge ins Gesicht sehen, die wir über uns selbst angenommen haben – dann können wir die Wahrheit annehmen, die wir vermisst haben.

Obwohl wir vielleicht auf Christus vertraut haben und uns vollständig vergeben wurde und wir von unserem himmlischen Vater angenommen wurden, halten wir Ihn vielleicht immer noch auf Distanz und suchen anderswo nach Erfüllung – wegen unserer Ängste und verzerrten Vorstellungen. Somit versäumen wir wahre Befriedigung.

Die Bibel spricht von Gottes Zorn, versichert uns aber auch, dass Gott Liebe ist – immer und unveränderlich. Wie kann beides wahr sein? Da Gott uns liebt, muss er auf die Sünde reagieren, die für uns und andere so zerstörerisch ist.

 

•Die Bibel lehrt uns, dass Gottes Zorn sich darin zeigt, dass Er Männer und Frauen der vollen Kraft der Sünde überlässt. Gott verlässt sie nicht, aber in seiner harten Liebe erlaubt er es, dass sie die Ergebnisse ihrer jämmerlichen Wahl erleiden, sodass sie – indem sie über die Erfahrung von Schmerz und Kummer hinaus blicken – beginnen anzuerkennen, dass Gott alleine ihr wahrer Freund und Hilfe ist.

•„Als Helen Keller (die im Alter von 19 Monaten krankheitsbedingt dauerhaft blind und taub wurde) zehn Jahre alt war, hat ihr Vater Phillips Brooks gebeten, ihr von Gott zu erzählen. Gerne tat er dies und die beiden korrespondierten Zeit seines Lebens. Brooks war zutiefst beeindruckt von der Bemerkung, die sie machte, nachdem sie sich das erste Mal zusammen unterhalten haben – nämlich, dass sie schon immer wusste, dass es da einen Gott gab, aber zuvor seinen Namen noch nicht gekannt hat.“ (Andrew W. Blackwood, Expository Preaching for Today)

•„Du kannst es immer wieder hören – alle Arten von zweitrangigen Lösungen für zweitrangige Probleme. Natürlich sind das Probleme, aber sie sind nicht das zentrale Problem... Der wahre Grund, warum wir in einer derart schlimmen Lage sind, ist, dass wir uns von dem Gott abgewendet haben, der da ist und der Wahrheit, die er enthüllt hat. Das Problem ist, dass jedes Haus so heruntergekommen ist, dass jedes kleinere Erdbeben es bis in die Grundfesten erschüttern lässt.“ (Francis Schaeffer, Death in the City)

•„Das gefallene Ich kann sich selbst nicht kennen. Wir wissen nicht, wer wir sind und werden eine Identität in jemand oder etwas anderes als Gott suchen, bis wir uns selbst in Ihm gefunden haben.“ (Leanne Payne, The Broken Image)

„Wenn du Gottes Wahrheit verachtest, wirst du dich in Satan‘s Lüge verlieben.“ (A.W. Pink, The Sermon on the Mount)

„Andere Sklaven werden gegen ihren Willen gezwungen... Aber Sünder sind freiwillig Sklaven. Sie werden ihre Freiheit nicht annehmen – sie küssen ihre Fesseln.“ (Thomas Watson, A Body of Divinity)

•Es ist so dumm von der modernen Zivilisation, dass sie aufgegeben hat, an den Teufel zu glauben, wo er doch die einzige Erklärung für sie ist.“ (Ronald Knox in The World Treasury of Religious Quotations)

Im Römerbrief lesen wir, dass Gott Menschen, die sich von Ihm abwenden, der Unzucht überlässt, sowie der Homosexualität und anderen Unzulänglichkeiten. Wir können das Gleichnis vom verlorenen Sohn als Beispiel nehmen: Der Vater gibt den Sohn auf, der ihn vergessen hat: er lässt ihn gehen. Unser Vater im Himmel hält auch niemanden zurück. Aber er vergisst oder verlässt uns nicht, wenn er uns gehen lässt. Er wartet und hält Ausschau nach dem, der weggelaufen ist und wartet darauf, dass er von seinem Lebenswandel umkehrt. Er gibt uns also nicht auf, um uns zu zerstören, sondern um uns zu retten. (Walter Luthi, The Letter to the Romans)

•Als wir Gott verloren haben, haben wir uns selbst verloren. Viele von uns hatten Minderwertigkeitskomplexe, ein geringes Selbstwertgefühl, fühlten sich alleine und hatten Angst. Unser Inneres passte nicht zu dem, was wir von außen bei anderen sahen.

Wir fühlten uns schon früh losgelöst von unseren Eltern, Gleichaltrigen und uns selbst und haben uns in Fantasien, Pornos und Masturbation geflüchtet.

Unsere Gewohnheiten machten eine wahre Intimität unmöglich. Unsere Lust hat wahre Liebe getötet.

Wir haben von anderen genommen, was uns selbst fehlte.


 

•„Homosexualität ist ein Problem, das durch Beziehungen gelöst werden muss. Die Lösung von gleichgeschlechtlichen Defiziten muss mittels nicht-sexueller Beziehungen zu Mitgliedern des gleichen Geschlechts geschehen... Es sind gute gleichgeschlechtliche Beziehungen, die nichtbefriedigte gleichgeschlechtliche Bedürfnisse stillen, Mängel in der Beziehungsfähigkeit heilen und somit den Heilungsprozess vorantreiben.“ (Elizabeth Moberly, Homosexuality: A New Christian Ethic)

•„Viel von dem, was wir „hetero“ nennen, entspricht nicht Gottes Definition. Es ist nicht die Absicht Gottes, dich von einer Lust in die andere zu führen. Der Prozess der Veränderung umfasst ein „Entlernen“ des homosexuellen Zustands -  und dann ein Lernen des heterosexuellen. Es ist wichtig, dass einem klar wird, dass viel von dem, was als normale heterosexuelle Veranlagung angesehen wird, ebenso ein gefallener Zustand ist.“ (Ed Hurst with Dave and Neta Jackson, Overcoming Homosexuality)

„“Anders“ zu sein oder andere Interessen zu haben als die Mehrzahl der Menschen unseres Geschlechts ist nicht das erste Anzeichen von Homosexualität. Jedoch kann die Intoleranz unserer Gesellschaft oder von Gleichaltrigen diesen Unterschieden gegenüber ein sexuelles Problem erzeugen. Als Junge in Frauenkleidern herumzulaufen, ist kein früher Hinweis auf Homosexualität. Der Wunsch, von anderen Menschen desselben Geschlechts beachtet zu werden ist ebenfalls keine Garantie für Homosexualität... „Jeder schaut sich im Umkleideraum um“...Das ist der „Gruppenzwang“ unserer Gesellschaft, der solch einen Druck erzeugt. Das gilt auch für sexuelles Experimentieren. Statistiken zeigen, dass eine große Zahl Jugendlicher gleichgeschlechtliche Erfahrungen haben, die ihnen durchaus gefallen haben – von gegenseitiger Masturbation bis hin zum oralen oder analen Geschlechtsverkehr. Die Auffassung „Wenn du wirklich hetero wärst, hätte es dir nicht gefallen“ ist falsch."
•„Als menschliche Wesen reagieren wir auf körperliche Stimulation. Das Reagieren auf schule Pornographie ist ebenfalls kein sicheres Zeichen von Homosexualität. Die meisten Männer werden leicht sexuell erregt, sodass sie sogar beim Anblick ihrer eigenen Geschlechtsorgane leicht erregt sind. Die Tatsache, dass ein Mann oder eine Frau keine „wirkliche Befriedigung“ in einer heterosexuellen Erfahrung gefunden hat kann ebenfalls ein Hinweis für viele verschiedene Sachen sein. Wenn diese Erfahrungen außerhalb einer Ehe geschehen sind, haben sie schon ein eingebautes potential für einen Fehltritt. Da gibt es die Unsicherheit, nicht zu wissen, wie lange es dauern wird. Mit keiner dauerhaften Verpflichtung liegt die Betonung mehr auf dem sexuellen Akt als auf wahrer Intimität. Diese und andere Faktoren können einen ernsthaften Effekt auf die Erfüllung haben.“ (Ed Hurst, Homosexuality: Laying the Axe to the Roots)

•„Sexuelle Fantasien stellen ein Bedürfnis dar – das aus ferner oder naher Vergangenheit oder der Gegenwart kommen kann. Das sollt man im Gedächtnis behalten, damit man diese Fantasien versteht“ (Dr. Christ Zoos, Think Like a Shrink)

„As Lesbe, die vor 4 ½ Jahren davon geheilt wurde, war ich sehr interessiert an der Antwort (auf die Frage, ob Homosexualität geheilt werden kann) und während 2 ½ dieser Jahre dachte ich, die Antwort sei „ja“. Während einer bestimmten Zeit meiner Therapie wechselte ich zum „nein“ – basierend auf meinen Erfahrungen in der intensivsten homosexuellen Beziehung, die ich jemals hatte. Und jetzt, nach fast einem Jahr Freiheit von dem zwanghaften Bedürfnis, eine Frau zu finden, die mich will, weiß ich, die Antwort ist ja.“ (Anonym – „Can Primal Therapy Cure Homosexuality“, The Journal of Primal Therapy)




•Schreibe auf, wie du dazu gekommen bist, zu glauben, du wärest homosexuell und es gäbe nichts, was du daran ändern könntest. Was hast du getan und was tust du, um dem zu entkommen? Welche Fortschritte hast du gemacht?

Lerne einen hilfreichen Bibelvers aus diesem Schritt auswendig.

Schritt 6

"Wir haben gelernt, unsere wahre Realität zu beanspruchen. Als Menschen sind wir nämlich Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung und Gott will, dass wir diese Identität in Ihm durch Jesus Christus wieder entdecken - so wie Ihn unser Glaube wahrnimmt."


•Um uns selbst zu finden, müssen wir von uns wegblicken. Wir müssen zugeben, dass die Sünde unsere Fähigkeit, unsere eigene Natur zu erkennen, verzerrt hat. Wir sind gefallene, gebrochene Männer und Frauen die nicht mehr die Wahrheit über sich selbst verstehen.

Anstatt unserer eigenen Dunkelheit zu vertrauen, müssen wir zu dem Einen schauen, der das Licht der Welt ist (Johannes 8:12). Wir müssen zu unserem Schöpfer blicken, als dessen Abbild wir erschaffen wurden, aber dessen Bild die Sünde verzerrt hat.Wir müssen Gott in Christus anschauen, so wie Er sich uns in der Schrift offenbart.

Sowohl Gott als auch der Mensch sind keine isolierten Wesen. Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist – und der Mensch als Mann und Frau. Beides kann nur als Einheit gesehen werden. Die Tatsache, dass Gott uns als Mann und Frau erschaffen hat, straft alle Ansätze, Geschlechtergrenzen zu überwinden und androgyne Wesen („crossdressing“) zu idealisieren, Lügen.

Ein Grund für den Unterschied der Geschlechter ist, dass die liebevolle Beziehung der drei Personen der Dreieinigkeit sich in der liebevollen Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau in der Ehe spiegeln sollte. Mann und Frau zusammen ergeben das Abbild Gottes.

Als Abbild Gottes ist auch der Mensch Schöpfer – deshalb die menschliche Sexualität. Diese Teilnahme am Schöpfungsakt wurde durch die Schöpfung selbst aber auf die Vereinigung der beiden Geschlechter beschränkt.

Homosexualität sucht undifferenziertes Eins-Sein (die sexuelle Vereinigung zweier Männer oder Frauen) statt dem Eins-Sein in der Vereinigung Zweier, die dasselbe sind (menschlich) und doch unterschiedlich (Mann und Frau). Damit verleugnet sie die Schöpfungsabsicht.

Gott weist uns aber nicht zurück, wenn wir unfähig sind, zu heiraten. Wir sind von Gott nicht aufgrund unserer Werke angenommen, sondern aufgrund des Blutes und der Gerechtigkeit von Jesus. Es gibt keine Verurteilung für jemand, der aufrichtig an Ihn glaubt. Außerdem ist das Wiederentdecken unserer heterosexuellen Identität ein Prozess. Ein 6-jähriger ist ja auch noch nicht bereit für die Ehe!

Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es. (Matthäus 19:12)

•Unsere Aufgabe ist es, unsere wahre Realität anzuerkennen, an der Heilung unserer Wunden zu arbeiten und die Mauern niederzureißen, die uns davon abgehalten haben, unsere Bedürfnisse auf die richtige Art und Weise befriedigen zu können, eine gesunde Beziehung mit Gott und anderen Menschen desselben Geschlechts aufzubauen, sodass unsere Bedürfnisse befriedigt werden können und offen dafür zu bleiben, unsere wahre Identität  in unserer Erfahrung wieder zu entdecken, wenn wir dafür bereit sind.

•Wenn wir immer noch Angst haben, haben wir vielleicht die Tatsache noch nicht akzeptiert, dass wir gefallene Geschöpfe sind und dass die Errettung uns noch nicht perfektioniert hat. Wir müssen Geduld haben. Gott ist noch nicht mit uns fertig!

„Es war nicht Adam, der sich eine Frau als Gehilfin ausgedacht hat; sie war ausschließlich der Gedanke und Plan des Schöpfers. Er allein kannte die Bedürfnisse des Mannes und was diese völlig befriedigen würde.“ (Dwight Hervey Small, Christian: Celebrate Your Sexuality).

„Der mächtige sexuelle Drang, den man in der Menschheit findet, erklärt sich durch die Tatsache, dass Gott Mann und Frau so erschaffen hat, dass sie ein starkes Bedürfnis haben, wieder ein Fleisch zu werden, da sie ja aus einem Fleisch kommen. Vers 24 beantwortet die Frage, warum ein Mann Vater und Mutter verlässt und sich an seine Frau bindet. Monogamie ist tief in der von Gott geschaffenen Ordnung des Universums verwurzelt. Obwohl Moses den göttlichen Plan verändern und Scheidung aufgrund der Sünde erlauben musste (Deut. 24:1-4), argumentiert Jesus im Neuen Testament gegen die Scheidung auf der Basis dieser Passage in Genesis (Matth. 19:3-9) und Paulus sieht in der Verbindung von Mann und Frau den höchsten weltlichen Ausdruck der idealen Beziehung zwischen Christus und Seiner Kirche (Eph. 5:31-32). Heirat gehört zu Gottes‘ reiner Schöpfung  von Anfang an. Es gibt nichts Falsches in der sexuellen Anziehung zwischen Mann und Frau.“ (Charles T. Fritsch, „The Book of Genesis“, The Layman‘s Bible Commentary).

•Wir wissen, dass Gott uns liebt und deshalb wollen wir auch das erfahren, von dem Er uns sagt, dass es richtig für uns ist. Um unsere heterosexuelle Identität zu erfahren, werden all die unter uns, die noch unverheiratet sind, eine Zeit der Enthaltsamkeit auf sich nehmen müssen. Homosexuelle Aktivitäten und Masturbation zu homoerotischen Fantasien blockiert unseren Fortschritt und wir müssen damit umgehen. Für uns ist die Enthaltsamkeit ein notwendiger Hafen auf der Reise zur Freiheit.

Wir dürfen diesen Hafen aber nicht mit dem Ziel verwechseln. Einige von uns sehen zwanghafte Aktivitäten bezwungen und waren in Versuchung, unseren Kampf um gute Beziehungen zu Gott und anderen sowie um die Arbeit an alten Verletzungen, vergrabenen Emotionen und charakterlichen Defiziten zu vernachlässigen. Wir sind an einem Platz angekommen, wo wir uns wohl fühlten und manche wollten hier bleiben.

Wenn wir den Segen, den Gott für uns bereithält, nicht vermissen wollen, müssen wir nach der vollständigen Heilung drängen. Das Zölibat anstatt die Heilung zu wählen heißt, weiterhin Sklaverei und Verzerrung in Kauf zu nehmen. Wenn unsere Wunden geheilt und unsere Heterosexualität wiederhergestellt ist, dann können wir voller Freude und freiwillig ein enthaltsames Leben in Anspruch nehmen, sollten wir denn hierzu berufen sein. Nicht wegen ungelöster psychologischer Probleme, sondern aus Gehorsam und Liebe Christus gegenüber.

Lasst uns im Glauben und nicht in Furcht voranschreiten. „Homosexuell Veranlagte haben anfangs – selbst wenn sie eine Veränderung wollen – ernsthafte Zweifel, ob es realistische Chancen auf eine tiefgehende Verbesserung gibt. Es gibt periodisch wiederkehrende Zweifel, ungeachtet einem klar beobachtbaren Fortschritt... Diese Zweifel sind nur eine andere Variante des neurotischen Klagens: „Ich werde nie normal sein; es ist mein Schicksal; ich Armer!“ Deshalb sind Hoffnung und Glaube ausgezeichnete Hindernisse für diese schädlichen Gedanken, die dem Betroffenen Enthusiasmus und Energie entziehen (...) Ein realistischer Standpunkt ist ebenfalls ein gutes Heilmittel gegen diese lähmenden Gedanken: „Auf jeden Fall sehe ich ein, dass ich das bekämpfen muss, was ich als kindisch und falsch erkannt habe – und wenn ich konsequent so weiter mache, wird es auch einen Fortschritt geben. (...) Wir können immer wieder feststellen, dass man mit etwas Anstrengung glücklicher wird. Man sollte nicht von der Frage besessen sein, ob man tatsächlich 100 % erreicht, sondern zufrieden und glücklich über jeden Schritt vorwärts sein.“ (Gerard van den Aardweg, Homosexuality and Hope)

•Die Sünde hat die Beziehung des Mannes mit seinem Schöpfer und seiner Gefährtin verdorben. Sie hat dazu geführt, dass er sich vor Gott versteckte und einer anderen die Schuld gab – und seine Kinder sind in seine Fußstapfen getreten.

„Der Beziehungsbruch zwischen Mensch und Gott bedeutet, dass das Bild von Gott im Menschen ebenso zerbrochen ist. Das heißt nicht, dass es nicht mehr existiert, aber es wurde entstellt.“ (Emil Brunner, Man in Revolt)

„Eines der ersten Dinge, die man einem Mann oder einer Frau sagen sollte, die Angst haben, es gäbe keine Hoffnung auf Heilung seiner oder ihrer Geschlechts-Verwirrung, ist, ihm bzw. ihr zu versichern, dass es genau genommen gar keinen Schwulen oder Lesbe gibt. Es gibt nur eine Person (wie schrecklich!), geschaffen als Abbild Gottes – eine Person, die von einem lebenswichtigen Teil von sich selbst abgeschnitten wurde. Gott hilft uns mit Freude, diesen verlorenen Teil wieder zu finden, ihn zu bekräftigen und zu segnen.“ (Leanne Payne, The Healing of the Homosexual)

•Dr. Irving Bieber und sein Untersuchungsteam von 77 Analysten, jeder Mitglied der „Society of Medical Psychoanalysis“ lieferten Information über zwei Patienten-Untersuchungen bestehend aus 106 männlichen Homosexuellen und einer Vergleichsgruppe von 100 männlichen Heterosexuellen. Nach neun Jahren sorgfältiger Forschung haben sie festgestellt: „Unserer Ansicht nach ist jeder Homosexueller tatsächlich ein „latenter“ Heterosexueller.“ Sie fanden heraus, dass „fast die Hälfte der Homosexuellen über heterosexuelle erotische Träume berichteten, im Vergleich zu 25 % der Vergleichsgruppe mit homosexuellen Träumen. Es war klar, dass die Homosexuellen kein ausschließliches Interesse an Männern in ihren Träumen zeigten. Es ist ebenso bemerkenswert, dass es doppelt so viele Homosexuelle gab, die heterosexuelle Träume hatten als Heterosexuelle mit homosexuellen Träumen.“ „Weitergehende Daten indizieren, dass männliche Homosexuelle eindeutige Beweise für ein grundlegendes heterosexuelles Potential zeigen – am ehesten zu erkennen in Bisexuellen, aber auch nachzuweisen in ausschließlich homosexuellen Patienten.“ Drs. Louis S. London and Frank S. Caprio stellen fest: „Psychoanalyse hat bewiesen, dass alle Homosexuellen heterosexuelle Tendenzen in früheren Jahren zeigten.“ (Sexual Deviations)

•Zwei schwule Männer beschreiben ihren Lebensstil wie folgt: „Viele Psychologen, Soziologen und gelehrte Menschen haben ausführlich geschrieben über die Einsamkeit der Menschen in der heutigen unpersönlichen und mechanisierten Welt voller nutzloser Sachen, Technologien und wissenschaftlichem Management. Der Homosexuelle ist vielleicht noch mehr alleine wegen seiner Homosexualität. (...) Er denkt, dass er noch verzweifelter jemand braucht, mit dem er sein Leben teilt – wegen seines erhöhten Bedürfnisses nach Kommunikation mit Gleichgesinnten, sodass er sich nicht so alleine fühlen muss. Als Ergebnis davon sucht er eifrig nach dem Idealtypen, der – so denkt er – dem Problem und seiner Suche ein Ende setzen wird. Er ist vielleicht kein Trinker, aber er geht in Gay Bars, cruist in den Strassen und taucht ab und zu an Orten auf, wo sich Homosexuelle treffen, immer auf der suche nach diesem Traumprinzen. Jedes sexuelle Erlebnis wird hoffentlich das „wahre“ sein, aber für gewöhnlich sind zahlreiche kurzlebige Affairen das Ergebnis. Zeit geht vorüber. Jahre gehen vorbei. Die Attraktivität der Jugend schwindet dahin. Die Muskeln werden schwabblig. Er bekommt immer mehr graue Haare. Langsam fallen sie ihm aus. Die Affairen gehen weiter. Je älter der Mann wird, desto härter muss er daran arbeiten, andere zu überreden, Interesse an ihm zu finden. Wenn das fehl schlägt, kommt es zur Verzweiflung im Alter, die nur durch den unvermeidlichen Tod endet.“ (Donald Webster Cory and John P. LeRoy, The Homosexual and His Society: A View From Within)

•„Fast alle Homosexuelle sagen selbst – obwohl sie ständig betonen, wie zufrieden sie damit sind, homosexuell zu sein – dass sie – sollten sie selbst Kinder haben – es ihnen nicht wünschen würden, selbst homosexuell zu sein. Martin Weinberg sagt, dass alle Homosexuellen, die er interviewt hat, völlig der Zeile in dem Stück „The Boys in the Band“ zustimmen, wo es heißt: „Zeig mir einen glücklichen Homosexuellen und ich zeige dir eine glückliche Leiche (Show me a happy homosexual and I show you a gay corpse)“ (...) Es macht wenig Sinn, in Homosexualität etwas anderes zu sehen als zwanghaftes Verhalten.“ (Arno Karlen, Sexuality and Homosexuality)

Gott hat in Liebe zu uns gesprochen, um uns das zu ersparen. Gott hat zu uns gesprochen, um uns davor zu bewahren, unsere wahre Identität zu versäumen sowie die Möglichkeit des Segens von Frau und Kindern. Wir sind nicht darauf beschränkt, unser Leben alleine und gegen Gottes Willen zu verbringen. Wir können wählen, Gottes Ruf zu folgen um unsere gottgegebene Heterosexualität durch den Glauben an Jesus Christus wieder zu entdecken!

„Jeder Homosexuelle hat irgendeinen emotionalen Entzug erfahren, der ihn dazu gebracht hat, sexuelle Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht zu suchen. Er denkt, das Wort homosexuell ist eine grundlegende Beschreibung seiner persönlichen Identität, dass es das wiederspiegelt, was er wirklich ist. Aber in dem Moment, wo er ein Christ wird, erhält er eine neue Identität in Christus (...) Anstatt in Adam zu bleiben wie alle Ungläubigen, ist der Christ, der mit Homosexualität kämpft, nun „in Christus“, mit all den Rechten und Privilegien, die eine solche Veränderung begleiten. Der Schlüssel in unserer Überwindung von gleichgeschlechtlichen Neigungen ist es, nicht zu glauben, was unsere Emotionen und Gedanken uns sagen und im Gegenzug das zu glauben, was Gott über uns gesagt hat. Nur solch ein Glaube kann den Sieg von Christus annehmen und ihn in unserem Leben verstärken.“ (Erwin W. Lutzer, Coming to Grips with Homosexuality).

•Wir dachten, es gäbe keine Hoffnung für uns und sind in eine Opferrolle verfallen. Wir haben uns bitter beklagt: „Meine Gene, meine Hormone, meine Eltern, die Gesellschaft oder Gott haben mich so gemacht.“ Wir dachten, wir seien homosexuell und es gäbe nichts, was man dagegen tun könne. Nun sahen wir in Gottes eigenem Wort, dass wir da falsch lagen. Gott hat keinen Menschen homosexuell gemacht: „Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.“ (Matthäus 13:27-30). Satan hat versucht, Gottes Pläne für uns zu verderben. Wir sind Teil von Gottes heterosexueller Schöpfung, aber durch die Sünde haben wir einen homosexuellen Kampf auszutragen. Dennoch ist tief in unserer Homosexualität die Heterosexualität vergraben, die Gott uns in der Schöpfung gab.

•Gott hat durch Jesus Christus interveniert, „um die Werke des Teufels zu zerstören.“ (1. Johannes 3:8) und „damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze“ (Lukas 4:18). Christus ist gekommen, um in uns das Bild Gottes wiederherzustellen, das die Sünde entstellt hat. Er hat die Macht der Sünde gebrochen, zu verurteilen und zu herrschen. Die Frage ist nun: werden wir in unsere alten, leichten und zerstörerischen Denk- und Lebensmuster zurückfallen oder werden wir den schwierigen aber lohnenden Weg auf uns nehmen, Gott im Glauben zu antworten. Unsere Lage ist wie die der Kinder Israels als sie am Rand des gelobten Landes standen. Sie konnten es durch Glauben besitzen oder durch Unglauben verlieren. Der Gott, der ihnen das Land versprochen hatte, hat uns Freiheit versprochen, wenn wir sie im Glauben annehmen (2. Timotheus 2:24-26). Unglaube grummelt vor sich hin: „Wir können es nicht!“ (4. Mose 13:31), aber Glaube schreit: »Wir können das Land sehr wohl erobern! Wir sind stark genug!« „Habt keine Angst (...) uns steht der Herr zur Seite.“ (4. Mose 13:30, 14:9) Welcher Stimme wirst du folgen? „Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.“ (Matthäus 9:29)

•Was können wir tun, um diese Segnungen zu genießen? Christus kann nur durch Glauben erfasst werden. Unsere Heilung wird bestimmt von der Art und Weise, wie unser Glaube Ihn wahrnimmt. Ungläubige, so sagt die Bibel, sind blind, taub und tot in ihren Vergehen und Sünden. Wenn wir an Christus glauben, fallen uns die Schuppen von den Augen und unsere Ohren werden geöffnet sodass wir Seine Stimme hören. Wir werden vom Tod zum Leben erhoben. Wir treten mit Ihm in Kontakt. Jetzt müssen wir vorwärts gehen und nicht mehr länger auf unsere Gefühle und Gedanken vertrauen, sondern unter der Führung von Gottes Wort leben. Ein schwacher Glaube produziert eine schwache Heilung – ein verzerrter Glaube eine verzerrte Heilung. Teste deinen Glauben durch DIE Zeile in der Schrift: Unser Retter sagt: „Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.“ (Matthäus 9:29)

•Wenn die Versuchung aber stark ist, finden wir die Wahl (ob wir glauben, was wir fühlen oder was Gott sagt) vielleicht schwierig, weil unsere Gefühle mächtig erscheinen und unser Glaube so jämmerlich! Dann ruft uns Gott zu: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (1. Timotheus 6:12) – unsere Herzen jeder Stimme außer Seiner zu verschließen und vorwärts mit Seinem Wort zu gehen (Lukas 5:5). Das zu tun, heißt oft, einen schmerzhaften Kampf auszutragen, aber dieser Kampf führt zu gegenwärtigen Wohlbefinden und sicheren Triumph! „Glaube bringt die Fülle der Zukunft in die Armut der Gegenwart.“ (Erich Sauer, The Triumph of the Crucified)

„Don Quixote, Cervantes‘ traurige Figur eines Ritters, traf in einem Dorf-Café eine junge Prostituierte. Die Menschen in diesem Dorf behandelten sie wie eine gewöhnliche Hure... Aber Don Quixote behandelte sie wie eine Lady und sagte ihr, dass sie tatsächlich eine edle Lady sei. Sie wurde Don Qixote‘s Dulcinea. Was er tat, war an die edle Frau zu appellieren, die tatsächlich im Inneren der Prostituierten versteckt war. Sie sah in seinen liebenden und Respekt-erfüllten Augen ein Abbild ihres wahren Selbst... Und so begann sie edel zu handeln; die Prostituierte wurde eine Lady, die Hure wurde eine Dulcinea.“ (J. Rinzema, The Sexual Revolution)

Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich. (Matthäus 19:26)

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•„Ich gebe meinem himmlischen Vater gegenüber meine Hilflosigkeit zu, selbst heterosexuelle Gefühle zu erzeugen. Ich versuche nicht, solche Gefühle zu erzwingen, aber ich vertraue darauf, dass Gott sie zur rechten Zeit erweckt, wenn ich Ihm folge. Nachdem ich ungefähr vier Jahre mit dem Programm gearbeitet habe, hatte ich meine erste spontane heterosexuelle Reaktion. Ich betone das Wort spontan, weil ich glaube, dass es ein Fehler ist, solche Gefühle produzieren zu wollen und ich möchte dich drängen, dich einfach durch das Programm zu arbeiten und Gott im Glauben zu vertrauen. Meine heterosexuellen Gefühle gingen weiter. Sie kommen und gehen und manchmal habe ich noch geringere homosexuelle Gefühle, aber Gott ist bei der Arbeit und ich warte geduldig auf Ihn. Ich versuche, mir ständig Gottes Liebe und Annahme mir gegenüber vor Augen zu halten. Ich muss nicht meine heterosexuelle Identität wiederentdecken, um gerettet zu sein oder Gottes Zustimmung zu finden. Er hat mir die Gerechtigkeit von Christus gewährt (einschließlich der perfekten Heterosexualität) und das sieht Er, wenn Er mich anblickt. Er setzt mich nicht unter irgendeinen Druck, sondern ermutigt sanft und liebevoll jeden schwankenden Schritt meinerseits, den ich auf das zugehe, was meine wirkliche Identität und wahre Glücklichkeit ist.“ (Zeugnis aus „Lord, Set Me Free“ von Homosexuals Anonymous)

•Schreibe auf, was Heterosexualität bedeutet. Denke daran, dass Heterosexualität nicht notwendigerweise heißt, dass du heiratet oder Kinder haben musst (das hat auch Christus nicht und Menschen, die sich homosexuell betätigt haben, haben beides getan). Heterosexualität umfasst ein persönliches Annehmen von dir selbst und deinem Geschlecht und die Fähigkeit, Menschen des anderen Geschlechts anzunehmen und mit in gesunder Art und Weise  Beziehungen zu knüpfen.Wenn du gläubige heterosexuelle Freunde hast, die von deinem inneren Kampf wissen, frage sie, was sie darüber denken – über das Thema allgemein und über das, was du aufgeschrieben hast. Versuche, deine Ideen und die von anderen anhand der Schrift zu korrigieren. Wiederhole dies alles von Zeit zu Zeit, um nachzuvollziehen, wo du gerade stehst, wo du hingehst und welchen Fortschritt du machst.

Lerne einen hilfreichen Bibelvers aus diesem Kapitel auswendig.

Schritt 7

"Wir haben uns entschlossen, unsere Leben unseren liebenden Gott anzuvertrauen und im Glauben zu leben, indem wir ihn für unsere neue unsichtbare Identität preisen und darauf vertrauen, dass diese Identität für uns sichtbar wird, sobald Gott dies will."

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Gordon Dalbey schreibt: „Weder der liberale noch der konservative Standpunkt hinsichtlich der Homosexualität dient den Heilungsabsichten Gottes (...) Die konservative Versuchung, den Homosexuellen einfach zu verurteilen und abzuweisen (...) verhindert nicht nur seine Heilung, sie verschlimmert sein Problem noch (...) Die liberale Bemühung, seine Taten zu entschuldigen (...) behindert nur den Heilungsprozess des Homosexuellen, der es erfordert, dass er Verantwortung für seine Taten übernimmt (...) Die „freie Wahl“ eines Homosexuellen zu feiern ist genauso kontraproduktiv, wie sie zu verdammen. Denn ein kleiner Junge hat einfach nicht die „freie Wahl“, was die Gefühle seiner Eltern oder die der Welt innewohnende Gottlosigkeit betrifft, in die er geboren wird...

•„Es ist keine Sünde, von einem abwesenden Vater abzustammen oder dauernd homosexuelle Fantasien zu haben. Es ist aber wohl eine Sünde, sich zu weigern, sich Jesus anzuvertrauen und es Gott zu überlassen, einen in Sein Bild eines Mannes zu formen.“ (Gordon Dalbey, Healing the Masculine Soul)

Sind wir bereit, Seiner Führung zu vertrauen statt unseren eigenen Ideen, wenn es darum geht, zu bestimmen, was das Beste für uns ist?

„Die Bibel lehrt uns überall, dass es ohne Wissen keinen Glauben geben kann (...) Auf diesen Grundsatz aufbauend handelten die Apostel überall. Sie gingen ins Ausland und predigten Christus, indem sie aus der Schrift bewiesen, dass Er der Sohn Gottes und der Retter der Welt war. Das Weitergeben von Wissen ist immer der Forderung nach Glauben vorausgegangen.“ (Charles Hodge, Systematic Theology)

„Wenn wir unsere gewöhnlichen menschlichen Beziehungen ansehen: vertrauen wir einem Menschen, von dem wir nichts wissen? Besonders wenn das, weswegen wir ihm trauen sollten, für uns von großer Bedeutung ist, müssen wir eine Menge über seine Identität und seinen Charakter wissen. Um wie viel mehr muss dies beim Glauben an Christus der Fall sein, denn es steht der Glaube gegen alle Angelegenheiten des Lebens und des Todes, von Zeit und Ewigkeit. Wir müssen wissen, wer Christus ist, was Er getan hat und was Er tun kann.“ (John Murray, Redemption: Accomplished and Applied)

„Glaube bedeutet, alles Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzugeben. Glaube bedeutet, sich ohne jede Zurückhaltung in Gottes Mitleid zu werfen. Glaube bedeutet, an den Versprechungen Gottes in Christus festzuhalten und völlig auf das vollendete Werk von Jesu für die Erlösung zu vertrauen und an die Kraft des in uns wohnenden Heiligen Geistes für die tägliche Stärke.“ (Leon Morris, Faith,“ The New Bible Dictionary)

Der Agnostiker Gamaliel Bradford schrieb: „Die einfache Tatsache ist die, dass, wenn Gott nicht existieren würde, das Universum der blanke Horror wäre. Wenn Er aber existiert, sollte das Leben ein einziges langes Bemühen sein, Ihn zu kennen und eins mit Ihm zu sein. Eine Trennung von Ihm ist die schrecklichste Bestrafung, die man sich vorstellen kann.“ (D. L. Moody: A Worker in Souls)

•„In die Kirche zu gehen, macht dich genauso wenig zum Christen, wie es dich zum Auto macht, wenn du in die Garage gehst.“ (Laurence Peter, Peter‘s Quotations)

„Wenn Shakespeare in dir wäre, was für eine Poesie könntest du schreiben! Wenn Beethoven in dir wäre, was für eine Musik könntest du komponieren! Wenn Christus in dir wäre, was für ein Leben könntest du leben! Wenn? Da muss es kein „wenn“ geben. Du kannst keinen Shakespeare oder Beethoven in dir haben. Christus kann aber sehr wohl in dir sein! Du kannst mit Paulus sagen: „Ich lebe; aber nicht ich, sondern Christus lebt in mir.“ (James S. Stewart, The Strong Name)

„Ich danke Dir, Gott, dass Du mir vergibst, aber ich bleibe lieber in der Dunkelheit: vergib mir auch das.“ – „Nein, das kann es nicht geben. Das Einzige, was nicht vergeben werden kann, ist die Sünde, aus freiem Entschluss das Böse zu wählen und die Erlösung zu verweigern. Es ist unmöglich, das zu vergeben. Das würde heißen, daran teil zu nehmen.“ (George MacDonald: 365 Readings)

•„Der Heilige Augustus sagte einmal, dass Gott immer versucht, uns gute Dinge zu geben, aber unsere Hände sind zu voll, um sie zu empfangen.“ (Gerald May, Addiction and Grace).

Manche weigern sich, zu bereuen und sagen: „Wir kennen uns selbst zu gut, um Gott zu viel zu versprechen! Das ist eine schlechte Theologie. Es ist auch eine schlechte Spiritualität. Denn Gott ruft uns, uns ihm in einem lebenslangem treuen und gehorsamen Engagement zu versprechen. Er sieht nicht unser Versagen als eine aufkommende Bescheidenheit oder eine verständliche Zurückhaltung. Er hat andere Namen dafür: Ungehorsam, Mangel an Loyalität und Treue.“ (Sinclair B. Ferguson, A Heart for God)

Oft fragen Menschen: „Wenn das Christentum recht hat, warum glauben dann die meisten intelligenten Menschen nicht daran? Aus genau demselben Grund, aus dem auch die meisten unintelligenten Menschen nicht daran glauben: Sie wollen nicht, weil sie nicht bereit sind, die moralischen Ansprüche zu akzeptieren, die es an ihr Leben stellen würde.“

•„Jeder Mensch trägt sein privates Königreich in sich und niemand weiß, was sich im Königreich des Anderen abspielt. „Keiner versteht mich!“ Natürlich nicht – jeder von uns ist ein Mysterium für sich. Es gibt nur Einen, der dich versteht und das ist Gott. Gib dich Ihm hin. „(Oswald Chambers, If Ye Shall Ask)

„Ein Christ ist jemand, der Jesus als den Christus erkennt, den Sohn des lebendigen Gottes, als Gott, der sich in Menschengestalt zeigt, der uns liebt und für unsere Erlösung stirbt; und der diesen fleischgewordenen Gott so liebt, dass er gezwungen ist, den Willen von Christus zur Regel für seinen Gehorsam zu machen und den Ruhm von Christus zum Ziel seines Lebens.“ (Charles Hodge, Commentary on the Second Epistle to the Corinthians)

Ein Glaube, der keine praktischen Auswirkungen hat, ist kein Glaube mehr, sondern Fantasie.“ (Stephen Brown, If God Is in Charge)

Glaube kann unsere Augen auch für Dinge öffnen, die wir zuvor nicht gesehen haben. Dr. Earl Wilson stellt fest: „(...) Wenn Menschen Erfahrung mit Homosexualität haben, erreichen sie einen Punkt, an dem sie die Bezeichnung „schwul“ oder „lesbisch“ akzeptieren und ab da an all das, was ihnen passiert, von dieser Perspektive aus beurteilen. Reize, die auf heterosexuelle Tendenzen hinweisen, werden verleugnet (...) Das Gehirn versucht Doppeldeutigkeit zu bereinigen und so wird ein heterosexueller Input als irrelevant herausgefiltert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele meiner Klienten ihr Gedächtnis von Perioden heterosexueller Aktivität gereinigt haben, weil es nicht mit ihrem neugewonnenen Glauben (nämlich dass sie schwul oder lesbisch sind) übereinstimmt. Und Schwule oder Lesben sind noch nie vom anderen Geschlecht angezogen gewesen und werden dies auch nie sein – und so kann diese Erfahrung nicht berücksichtigt werden. Sie sind oft schockiert, wenn man ihnen hilft, sich klarer an diese Erfahrungen zu erinnern, die herausgefiltert wurden.“ (Counseling and Homosexuality)

•Dieses Filtern kann Menschen nicht nur dazu bringen, blind zu werden für das, was in ihnen vorgeht, es kann sie dazu bringen, die Dinge, die sich um sie herum abspielen, falsch zu interpretieren. Viele interpretieren ihre gleichgeschlechtlichen Kontakte deshalb als entweder potentiell oder tatsächlich sexuell. Bis es durch den Glauben korrigiert wurde, verzerrt all dies die Realität und macht die Entwicklung von gesunden gleichgeschlechtlichen Beziehungen schwierig und die Entwicklung von guten heterosexuellen Beziehungen unmöglich. Glaube macht die Sicht frei! In dem Maße, in dem wir durch den Glauben an Gottes Wort die Lüge zurückweisen, dass wir homosexuell sind und uns nicht ändern können und die Wahrheit annehmen, dass wir heterosexuell sind durch die Schöpfung und in Christus, kann die Realität klar gesehen werden und die Heilung beginnen.

•„Es ist weitaus besser, sich an große Dinge heranzuwagen und ruhmreiche Siege zu erringen – auch wenn man ab und zu versagt – als sich bei den armen Geistern einzureihen, die weder viel genießen noch viel leiden, weil sie in der grauen Dämmerzone leben, die weder Sieg noch Niederlage kennt.“ (Theodore Roosevelt in Good Advice)

„Mach weiter! Nichts in der Welt kann den Platz der Ausdauer einnehmen. Talent bestimmt nicht; erfolglose Menschen mit Talent gibt es mehr als genug. Auch Genie nicht; das brotlose Genie ist schon fast ein Sprichwort. Erziehung ebenso wenig; die Welt ist voll von gestrandeten gebildeten Menschen. Ausdauer und Entschlossenheit allein sind allmächtig.“ (Calvin Coolidge in Good Advice)

•Es gibt Zeiten, wo alle von uns, die wir Freiheit von der Homosexualität suchen, depressive Phasen durchmachen. Wie Dr. Scott Peck sagt, „Das Gefühl, das man mit dem Verlust von etwas Geliebten verbindet – oder zumindest etwas, das ein Teil von uns und vertraut ist – ist Depression. Da geistig gesunde Menschen wachsen müssen und da das Aufgeben oder der Verlust des alten Ichs ein integraler Bestandteil von mentaler und spiritueller Gesundheit ist, ist Depression normal und im Grunde ein gesundes Phänomen. Sie wird nur unnormal oder ungesund, wenn etwas dem Prozess des Aufgebens im Weg steht – mit dem Ergebnis, dass die Depression andauert und durch die Vollendung des Prozesses nicht gelöst werden kann.“ (M. Scott Peck, The Road Less Traveled)

•Wenn es dir also schlecht geht und du in Versuchung bist, aufzugeben, gehe im Glauben an die Versprechungen Gottes. Wenn du dich selbst dabei ertappst, wie du daran denkst, dich abzuwenden, denke daran, dass dies deine Heilung nur nach hinten verschieben und den Prozess weitaus schwieriger und schmerzvoller machen würde. Fühle deinen Schmerz, gehe damit im Glauben an die Versprechungen Gottes um und setze deinen Weg zu der Freiheit fort, die Gott versprochen hat.



 
•„Wir würden eher jemand oder etwas anderes die Schuld dafür geben, dass wir uns unglücklich fühlen, als die notwendigen Schritte zu unternehmen, um uns besser zu fühlen. Wir sprechen sogar über unsere eigenen Gefühle, als ob sie Besucher aus einer anderen Galaxie wären. Wir sagen, „Dieses Gefühl ist über mich gekommen,“ als ob wir hilflose Geschöpfe wären, die von mysteriösen Kräften übermannt werden – anstatt einfach zu sagen: „Ich habe mich so gefühlt.“ Wir sprechen, als würden unsere Gefühle wie das Wetter von sonnig zu stürmisch wechseln, worüber wir keine Kontrolle haben. Diese Art von logischem Blick auf unsere Emotionen ist in gewisser Weise sehr nützlich; es nimmt uns die Verantwortung über unsere eigenen Gefühle. Wir machen uns kleiner als wir sind, nur um die Freiheit der Wahl von uns zu schieben.“ (Mildred Newman, Bernard Berkowitz and Jean Owen, How To Be Your Best Friend)

„Wer vorwärts kommen will, muss immer wieder von neuem anfangen. Geduld mit sich selbst ist die Grundlage jeden Fortschritts.“ (Romano Guardini in Leanne Payne, The Healing of the Homosexual)

Dr. George W. Truett erzählte von einem Mann, dessen Frau nach kurzer Krankheit von ihm genommen wurde und ihn mit einer fünfjährigen Tochter zurückgelassen hat. Die zwei kehrten nach dem Begräbnis nach Hause zurück und das kleine Mädchen weinte bis spät in die Nacht während ihr Vater versuchte, sie zu trösten. Nach einer Weile hörte das Mädchen auf zu weinen – sie versuchte den Kummer ihres Vaters zu stillen. „Und in der Dunkelheit dieser stillen Zeit blickte der große Mann durch die Dunkelheit zu Gott und sagte: „Ich vertraue Dir, aber es ist so dunkel wie um Mitternacht.“ Und das kleine Mädchen fing wieder zu schluchzen an und der Vater sagte: „Hey – Papa hat gedacht, du wärst schon eingeschlafen, mein Schatz.“ Und sie sagte: „Papa, hast du es schon einmal so dunkel gesehen? Papa, es ist so dunkel – ich kann dich nicht mal sehen.“ Und dann fuhr das kleine Ding schluchzend fort: „Aber Papa, du liebst mich auch, wenn es dunkel ist, oder? Du liebst mich auch, wenn ich dich nicht sehe, oder, Papa?“ Er langte mit seinen großen Händen hinüber und nahm das kleine Mädchen aus ihrem Bettchen, nahm sie zu sich an sein großes Herz und bemutterte sie, bis sie schließlich schluchzend einschlief. Als sie eingeschlafen war, nahm er das Weinen seines Babys auf und gab es an Gott weiter und sagte: „Vater, es ist so dunkel wie um Mitternacht. Ich kann überhaupt nichts mehr sehen. Aber Du liebst mich, wenn es dunkel ist, oder?“ Und dann war die Dunkelheit wie der neue Morgen! Gott kommt immer zu Menschen, die Ihm vertrauen.“ (A Quest For Souls)

•„Warum ist Versuchung so attraktiv, erbarmungslos und mächtig? (...) Sicher könnte Gott es einfacher für uns machen (...) Ich sage nicht, dass Gott uns dazu bringt, zu sündigen; noch versucht Er uns wie Satan das tut (...) Aber Gott stellt uns auf die Probe; Er erlaubt es auch, dass Satan uns versucht. Warum? Versuchung – mit all ihren furchterregenden Möglichkeiten für ein Versagen – ist Gottes Methode, um unsere Loyalität zu testen. Wir können nicht behaupten, wir würden jemanden lieben, bis wir einige harte Entscheidungen zu seinen Gunsten getroffen haben. Entsprechend können wir auch nicht sagen, wir würden Gott lieben, bis wir NEIN zu den andauernden Versuchungen gesagt haben (...) Gott erlaubt uns den Luxus der schwierigen Wahl, damit wir unsere Liebe zu Ihm beweisen können. Das sind unsere Möglichkeiten, Gott anstelle der Welt zu wählen.“ (Erwin M. Lutzer, How To Say No To a Stubborn Habit)

„Wenn du einen Hund siehst, der zwei Männern hinterher läuft,“ sagt Ralph Erskine in einer seiner Predigten, „weist du nicht, zu wem er gehört, solange die beiden zusammen gehen; aber lasse sie zu einer Kreuzung kommen und getrennte Wege gehen, dann wirst du wissen, wer der Herr des Hundes ist. So gehen auch Religion und die Welt manchmal Hand in Hand. Ein Mann kann die Welt haben – und gleichzeitig einen religiösen Beruf. Dann können wir nicht sagen, wer der Herr des Mannes ist – Gott oder die Welt; aber warte, bis der Mann zu einer Kreuzung kommt und die Welt nach ihm ruft. Gott ruft ihn hierhin – die Welt dorthin. Wenn Gott sein Herr ist, folgt er der Religion und lässt die Welt gehen; aber wenn die Welt sein Herr ist, dann folgt er der Welt und deren Lust und lässt Gott, Gewissen und Religion gehen.“ (John Whitecross, The Shorter Catechism Illustrated).

•„Uns wird erzählt, dass ein Christ zu sein Freude, Friede und Zufriedenheit bedeutet. Glücklich missdeuten wir das und denken, ein Christ hat nie Probleme oder Schmerzen. Schließlich werden wir ja von unserem allmächtigen Bodyguard davor bewahrt, unsere Jobs zu verlieren, an Krankheit zu leiden oder Unfälle zu haben, die nur „anderen“ Menschen zustoßen. Wir wollen das glauben und so tun wir es auch. Diese Lüge ist vielleicht der heimtückischste religiöse Trugschluss in der Christenheit. (...) Das wird zu einer Quelle der Verbitterung und des Ärgers – das Leben bekommt einen faden Beigeschmack. Gott wird oft zum Sündenbock für all den Schmerz gemacht, den wir empfinden, wenn Er uns nicht sofort zu Hilfe eilt (...) Ion Wahrheit ist das Leben schwer. Glaube macht es weniger schwer – nicht indem er uns zu Hilfe eilt und unsere Probleme löst, sondern weil er uns ein Hilfsmittel gibt, um mit diesen Problemen umzugehen.“ (Christ Thurman, The Lies We Believe: The #1 Cause of our Unhappiness)

„Betet nicht darum, dass ihr ein leichtes Leben habt. Betet darum, stärkere Menschen zu werden. Betet nicht darum, Aufgaben zu bekommen, die euren Kräften entsprechen. Betet für Kräfte, die euren Aufgaben entsprechen.“ (Phillips Brooks in Good Advice)

•Wenn wir uns hilflos fühlen...
•...können wir Gott preisen, dass Er den Hilflosen hilft!
•Wenn wir uns gottlos fühlen...
•...können wir Gott preisen, dass er die Sünder liebt!
•Wenn wir Angst haben...
•...können wir Gott preisen, dass er Gutes aus all dem Unheil hervorbringt!
•Wenn wir in Versuchung sind...
•...können wir Gott preisen, dass er die Macht der Homosexualität gebrochen hat!
•...Wenn wir uns verwirrt fühlen, was unsere sexuelle Identität betrifft,
•...können wir Gott preisen, dass er uns heterosexuell erschaffen und erlöst hat!

•Manchmal verwechseln wir Wissen und Glauben. Wir denken, je mehr wir die Bibel lesen und in die Kirche gehen, desto mehr Glauben bekommen wir. Natürlich ist Wissen wichtig für den Glauben. Aber das alleine reicht nicht.Wissen ist nur der Anfang. Die Wahrheit muss von unserem Kopf in unsere Herzen und Seelen sickern – und das braucht seine Zeit. Das kann nicht alleine durch menschliche Anstrengung bewerkstelligt werden – es ist ein Zeichen von Gottes Gnade. Manchmal benutzt Er dafür Menschen aus unserer Umgebung – um uns Seine Liebe zu zeigen. Ich meine nicht, dass ich schon vollkommen bin und das Ziel erreicht habe. Ich laufe aber auf das Ziel zu, um es zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat. Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern, dass ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat. (Philipper 3:12-14)

•Lies jeden Morgen in deiner Bibel, bis du zu einem Vers kommst, der auf deine Situation zutrifft. Schreibe ihn auf eine Karte und trage sie während des Tages für die Meditation darüber mit dir. Während du Gott bittest, dir zu zeigen, was dieses Wort von Ihm für dein Leben bedeutet, notiere die Gedanken, die dir dazu kommen, auf die Rückseite der Karte. Schreibe diese Gedanken etwas ausführlicher abends in dein Tagebuch und schließe mit deinem schriftlichen Dankgebet an Gott für das, was diese Wahrheit für dich bedeutet.
•Lerne einen der Verse aus diesem Kapitel, der hilfreich für dich war, auswendig.


Schritt 8

"Als Menschen, denen vergeben wurde und die frei von Verurteilung sind, haben wir eine furchtlose moralische Bestandsaufnahme von uns selbst gemacht und sind entschlossen, Furcht, versteckte Feindseligkeit und Verachtung für die Welt auszumerzen."


•Vor langer Zeit haben die Anonymen Alkoholiker vor der Tendenz von Menschen mit zwanghaftem Verhalten gewarnt, einen „leichteren, sanfteren Weg“ zu finden. Wir, die wir Freiheit von Homosexualität suchen, werden unser Ziel nicht erreichen, wenn wir uns nicht durch ALLE Schritte arbeiten.

Was den Teil unserer Heilung betrifft, der sich mit unseren Beziehungen beschäftigt, müssen wir etwas tun, vor dem wir uns schon immer gegraut haben: wir müssen uns selbst ansehen und die Defizite in unserem Charakter entdecken, die unsere vergangenen Freundschaften vergiftet haben.

•Je länger wir dies hinausschieben, desto eher werden wir Sex gebrauchen (ob nun mit anderen, in unseren Gedanken oder mit uns selbst), um unsere Gefühle von Scham, Furcht und Isolation abzutöten. Solche Reaktionen erhöhen nur das Gefühl, dass wir schmutzig sind, schuldig und wertlos – was wiederum größere Sehnsüchte erweckt, in das sexuelle Vergessen entkommen zu wollen, um uns selbst zu bestrafen oder zu trösten.

„Mein Freund (...) Tom Melton erzählte von der Zeit, als sein 3-jähriger Sohn Brandon versuchte, Tom zu überraschen, indem er ihm ein Glas Milch brachte. Dabei zerbrach Brandon das Glas, verschüttete die Milch über die ganze Küche und machte Tom von Kopf bis Fuß nass. Während es Brandon dämmerte, dass er den Plan verpfuscht haben könnte, füllten sich Tom‘s Augen mit Tränen, da ihn die Liebe zu seinem Sohn übermannte. „Es stimmt,“ erinnerte sich Tom, „er hat alles verpfuscht, was er angefasst hat. Aber er ist mein Sohn und ich konnte einfach nicht aufhören, daran zu denken, wie sehr ich ihn liebte.“ (Chap Clarke, The Performance Illusion)

•In uns allen gibt es eine Sehnsucht nach der fehlerlosen Harmonie des Gartens Eden. „Wir sehnen uns nach Harmonie in unserer Umgebung wie in unseren Beziehungen – zu uns selbst, zu anderen und zu Gott (...) Diese Suche – die Vollkommenheit der ursprünglichen Schöpfung wiederherzustellen – kann von Vorteil für uns sein. Wir finden oft Befriedigung im Verfolgen von schwierigen Zielen. Arbeitsprozesse sowie Prozesse, die Selbstdisziplin und menschliche Beziehungen umfassen, können sehr lohnenswert sein. Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass wir in diesem Leben nur eine nicht-perfekte Annährung an Gottes Perfektion wiederherstellen können.“ (Richard Walters, Escape the Trap)

•Leugnung ist eine Art und Weise, wie wir uns alle mehr oder weniger täuschen. Unbewusst halten wir uns selbst davon ab, der Realität ins Gesicht zu sehen und schließen uns selbst in immer mehr zerstörerische Verhaltensmuster ein, und zwar durch: Blankes Leugnen (wir weigern uns, ein existierendes Problem uns oder anderen gegenüber anzuerkennen), Herunterspielen (wir erkennen das Problem an, aber weigern uns, uns dessen Ernsthaftigkeit einzugestehen), Ausreden (wir erkennen das Problem an, finden aber Ausreden, um es zu rechtfertigen), Sündenbock suchen (wir erkennen das Problem an, weigern uns aber, die Verantwortung für unser gegenwärtiges Verhalten zu übernehmen, indem wir sagen, jemand anderes ist schuld), sich drücken (wir wechseln das Thema, wenn die Diskussion auf das wahre Problem kommt), Angreifen (wir werden wütend, wenn das Problem diskutiert wird und vermeiden so, den Kern der Sache anzugehen). Wenn du irgendetwas davon in dir wieder findest, beseitige es, wenn du wirklich Freiheit von Homosexualität willst.

•„Es ist gefährlich, über andere zu urteilen, aber es ist gut. Über sich selbst zu urteilen.“ (Thomas Watson, A Divine Cordial)

„Niemand bemerkte, dass manche Menschen übernatürliche Anstrengungen unternehmen, nur um normal zu sein.“ (Herbert R. Lottmann, Albert Camus: A Biography)

„Marokkaner machen Teppichläufer mit beabsichtigten „Unperfektheiten“. Muster werden absichtlich mit „Fehlern“ im Muster gewoben. Menschen, die solche Läufer machen, glauben, dass es entweder lächerlich oder gotteslästernd ist, eine Perfektion zu wollen, wenn nur Gott alleine perfekt ist – und Fehler werden als Erinnerung daran gesehen, dass Menschen nur mens´chlich sind.“ (David Stoop, Hope for the Perfectionist)

•„Dr. Earl Henslin warnt: „Wahrscheinlich 80-90 Prozent unserer Interaktion mit anderen Menschen wird von unserer Reaktion auf alte Verletzungen aus unserer Kindheit kontrolliert (...) Genau deshalb ist es so wichtig, sich diese alten Gefühle wieder bewusst zu machen und diese alten Wunden wieder zu entdecken. Wenn wir das nicht tun, werden sie auch weiterhin die Tyrannen in unserem Leben spielen. (...) Sie werden bestimmen, ob wir weiter verheiratet bleiben. Sie werden uns in Richtung Erfolg oder Versagen lenken. Sie werden bestimmen, wie wir unsere Kinder behandeln... Sie werden sogar über unsere Bezeihung zu Gott herrschen.“ „Probleme werden nie von selbst besser. Die Zeit erlaubt dem Schmerz nur, sich mehr und mehr zu verschanzen, den Groll, tiefer zu gehen und das tägliche Leben wird dadurch immer schwieriger. Zeit heilt nur, wenn die Menschen aktiv für ihre Heilung arbeiten .“ (The Way Out of the Wilderness).

•Eine lebenswichtige Barriere gegen den Rückfall in unsere alten zerstörerischen Muster ist eine klare Aufzeichnung des Schmerzes, den unser alter Lebensstil mit sich brachte. Wenn wir uns erinnern können, was uns dieser Lebensstil gekostet hat, werden wir tun, was auch immer getan werden muss, um eine Rückkehr in dieses schreckliche Elend zu vermeiden. „Das gebrannte Kind scheut das Feuer“ – solange es sich an den Schmerz erinnert! So ist unser „Suchen und unsere furchtlose moralische Bestandsaufnahme“ ein wesentliches Glied in unserer Heilungskette.“

•„Es ist eine philosophische Beobachtung, die so tief ist, dass sie schon fast wieder zur Platitüde wird, dass die Vergangenheit eines Menschen nie wirklich vergangen ist, bis er beerdigt ist; dass jede Begegnung, jeder Vorfall im Leben – auch wenn man sie längst als alten Kram abgelegt und im täglichen Leben vergessen hat – vielleicht nur mit der unendlichen Geduld einer Zeitbombe darauf wartet, ein gewaltsames Comeback in den friedlich einlullenden Alltagstrott zu machen.“ (Leslie Charteris, The Saint in Pursuit)

•„Es ist als ob eine Hausfrau ihr Zimmer reinigt. Sie schaut – und es gibt keinen Staub; die Luft ist rein und all ihre Möbel blitzen sauber. Aber da ist ein Spalt im Rollo und ein Lichtstrahl dringt hindurch und du siehst den Staub auf und nieder tanzen; Tausende kleiner Körnchen im Sonnenstrahl. Es ist im ganzen Zimmer so, aber sie kann es nur sehen, wenn der Sonnenstrahl kommt. Genauso ist es mit uns. Gott schickt uns einen Lichtstrahl ins Herz und dann sehen wir wie voll von Unzulänglichkeit es ist.“ (C. H. Spurgeon, New Park Street Pulpit)

•„Wenn ein Mensch sein eigener Richter wäre, wer würde dann noch verurteilt werden?“

„Was auch immer unser Urteil uns selbst gegenüber ist, der Herr blickt in unser Herz.“ (Matthew Henry, Commentary on the Whole Bible)



 
•„Der Heilige Geist war nicht nur aktiv beim Schreiben der biblischen Bücher, Er ist also aktiv, wenn es darum geht, die Wahrheit in den Köpfen der Menschen,die sie lesen, zu enthüllen (...) Und so müssen wir beten, wenn wir die Schrift lesen und den Heiligen Geist bitten, seine Arbeit der Erleuchtung in unseren Herzen zu tun. Die Gegenwart des Geistes ist uns nicht gegeben, um ein sorgfältiges und fleißiges Studium des Wort Gottes unnötig zu machen. Sie wurde uns gegeben, um sie effektiv zu machen.“ (James Montgomery Boice, Foundations of the Christian Faith)

•„Tut mit euren Herzen, was ihr auch mit euren Uhren tut: zieht sie jeden Morgen durch Gebet auf und in der Nacht untersucht, ob eure Herzen diesen ganzen Tag auch richtig gegangen sind.“ (Thomas Watson in The Golden Treasury of Puritan Quotations)

Dr. Albert Ellis sagte, „Homosexuelle sind sogar noch schwieriger zu behandeln als andere Patienten in der Psychotherapie – und das aus mehreren Gründen. Sie geben oft gar nicht zu, dass sie zutiefst verstört sind, sondern bestehen darauf, dass nur die Gesellschaft gestört ist – weil sie sie verfolgt. Sie genießen oft ihre homosexuellen Akte (...) und können deshalb nicht auf diese Akte wie Symptome einer Störung sehen. Sie denken fälschlicherweise, dass sie homosexuell geboren wurden und dass es nichts Ungewöhnliches oder Abnormales daran gibt, dass sie weiter stur leugnen. Wenn sie in die Therapie kommen, wollen sie für gewöhnlich ihre anderen Symptome in Angriff nehmen – wie etwa Ängste, Depressionen und Schuldgefühle – ihre Homosexualität wollen sie aber unangetastet lassen. Sie weichen gerne aus, machen gerne Späße und arbeiten normalerweise sehr wenig an ihrer Therapie . (...).“ (Homosexuality: Its Causes and Cure)

•„Furchtlos bedeutet nicht schmerzlos. Furchtlos bedeutet, dass wir vielleicht Angst haben aber trotzdem voran schreiten und trotzdem unsere Bestandsaufnahme machen. Furchtlosigkeit bedeutet Offenheit und Ehrlichkeit, wenn man in sein eigenes Inneres blickt.“ (Emotions Anonymous)

„Wer seine eigene Sündhaftigkeit erblickt hat, wird im Angesicht von Rückschritten weitermachen können. Er wird nicht überrascht sein über die Sünden derer, denen er zu Diensten ist, er (...) wird weinen um die Sünden seiner Gefährten wie um seine eigenen, aber er wird deshalb nicht verzweifeln, denn er hat eine realistische Sichtweise von sich selbst. (...) Was noch mehr bedeutet: er hat eine glorreiche Sichtweise von Gott und von dessen Macht zu retten und zu bewahren.“ (Sinclair B. Ferguson, A Heart for God)

•„Wir haben nicht die Option bekommen, Gott oder unseren Nachbarn zu lieben. Wir sollen Gott und unseren Nachbarn lieben. „Die Liebe unseres Nachbarn ist die einzige Tür aus dem Verließ des eigenen Ichs.“ (George MacDonald: 365 Readings). „Liebe hat Hände, um anderen zu helfen. Sie hat Füße, um zu den Armen und Bedürftigen zu eilen. Sie hat Augen, um Elend und Not zu sehen. Sie hat Ohren, um das Seufzen und die Sorgen der Menschen zu hören. So sieht Liebe aus.“ (Augustine in Inspiring Quotations Contemporary & Classical)

„Jemanden zu lieben, bedeutet so eng mit ihm verbunden zu sein, dass in gewisser Weise alles, was ihnen zustößt, auch dir zustößt. Wenn du jemanden wirklich liebst, solltest du Salz schmecken, wenn er weint.“ (Stephen Brown, If God is in Charge)

•Liebe – selbst wenn sie aufrichtig empfunden wird – kann schwere Irrwege gehen, wenn sie sich auf einen Menschen desselben Geschlechts richtet. Wir sollten unser Leben nicht von unseren Gefühlen leiten lassen. Diese wurden durch die Sünde verzerrt. Wir müssen der Anleitung unseres Vaters in der Bibel folgen.

Ein an die Bibel glaubender Christ kann die Prämisse, dass Liebe das einzig Absolute sei, nicht akzeptieren. Liebe braucht jemanden, der sie leitet. (John Scott, Decisive Issues Facing Christians Today)


 

„Wir sind moralische Wesen und als solche müssen wir die Konsequenzen jeder vollbrachten Tat und jedes gesprochenen Wortes akzeptieren.“ (A. W. Tozer, Of God and Men)

„Eine böse Zunge hat einen großen Einfluss auf die anderen Glieder des Körpers. Wenn ein Mensch schlecht redet, wird er es auch tun. Wenn die Zunge die Kühnheit hat, von Sünde zu reden, wird der Rest der Glieder die Kühnheit haben, sie zu begehen ... Zuerst denken wir, dann sprechen wir und dann tun wir es.“ (The Complete Works of Thomas Manton)

 

Dr. Mark Laaser sagt, dass die drei Säulen der Sexsucht folgende sind: Fantasie, Pornographie und Masturbation. „Fantasie wird erzeugt von einem Bedürfnis danach, tiefe Sehnsüchte zu erfüllen. Pornographie zeigt Bilder, wie das getan werden kann. Masturbation ist der physische Ausdruck der vielleicht einzigen Berührung oder Zuwendung, die der Süchtige erhält. Die drei sind in einem Zyklus angeordnet. Pornographie stimuliert Fantasie. Fantasie muss ausgedrückt werden. Masturbation erlaubt eine „Erleichterung“ dieses Bedürfnisses. Es gibt aber ein Problem in diesem Zyklus: Während sie vielleicht das physische Bedürfnis nach Sex befriedigt, befriedigt sie nie den emotionalen oder spirituellen Hunger, der tief in der Seele ruht. Süchtige haben nie gelernt, diesen Hunger auf gesunde Art und Weise zu stillen. Stattdessen versuchen sie, dieses Bedürfnis auf die leichteste und am ehesten durchführbare Methode zu befriedigen. Sex erlaubt dem Süchtigen, zu entkommen und damit zeitlich begrenzt mit diesen Gefühlen fertig zu werden. (...) Immer mehr sexuelle Aktivität jedoch erzeugt auch immer mehr negative Gefühle. Dieser Teufelskreis macht die Sexsucht zu einem degenerierenden Prozess. Sie wird schlimmer.“ (Mark Laaser, The Secret Sin)

„Füttere dein Gehirn mit großen Gedanken. An das Heldenhafte zu glauben, macht Helden.“ (Benjamin Disraeli in Leadership)

Dr. Charles Socarides stellt fest: „Das sexuelle Erregungsmuster bei der Homosexualität basiert auf Furcht, liegt im Unbewussten und ist oft völlig jenseits des Bewussteins der Betroffenen. Die wiederholende Suche nach homosexuellen Kontakten ist somit nicht nur von der Sehnsucht nach Vergnügen motiviert; vielmehr ist die Erleichterung und das Vermeiden der Angst von übergeordneter Bedeutung. Bei einigen Homosexuellen ist die Angst chronisch, manchmal bewusst und dann wieder unbewusst. Es ist diese Angst, die der Homosexuelle versucht durch homosexuelle Aktivitäten zu neutralisieren.“ (Male and Female). „Angst oder mentaler Schmerz können durch sexuelle Stimulation und einen Orgasmus neutralisiert oder vermindert werden.“ (Homosexuality) „Das Ziel des homosexuellen Aktes ist es, eine Abhängigkeit von und eine Sicherheit bei „mächtigen“ gleichgeschlecthlichen Partnern zu suchen.“

•„Wenn man zu lange den Feind und seine Macht anstarrt, wächst der Feind im Auge des Betrachters zu gigantischen Proportionen und seine Zitadellen hinauf bis in den Himmel (siehe Deut. 1:28). Die hypnotische Macht des Feindes wird gebrochen, wenn man seinen Blick auf Gott richtet, der fähig ist zu kämpfen und den Sieg zu gewähren (siehe Deut. 1:29-30)“ (Peter C. Craigie, „Psalms 1-50“, Word Biblical Commentary)

1986 haben James und Kim Jackson ihre dreijährige Tochter Amber durch Augenkrebs verloren. Kim selbst hat nun unheilbaren Krebs. Wie erträgt sie das? Sie sagt, „Du kannst dich entweder auf das Gute oder das Schlechte konzentrieren. Du musst für eines von beiden Energie aufbringen und es scheint mehr Sinn zu machen, dich selbst und andere glücklich statt traurig zu machen. Ich sage nicht, es ist immer leicht, gut gelaunt zu sein. Ich habe auch meine Tiefpunkte, aber es ergibt keinen Sinn, so zu bleiben. Wir haben so wenig Zeit auf der Erde.“ (Judson Edwards, What They Never Told Us About How To Get Along With Each Other)

•Dr. Leo Madow sagt, „In der Homosexualität ist oft ein großer Anteil Wut und Ärger, oft direkt unter der Oberfläche.“

Dr. Charles Socarides stellt fest: „Die meisten homosexuellen Akte entwaffnen zunächst den Partner durch die eigene Verführungskunst, Anziehungskraft, Macht, Ansehen, Weiblichkeit oder „Männlichkeit“ und befriedigen sich dann an dem Besiegten. Zu entwaffnen um zu besiegen ist ein übliches Motiv.“

Ein Mann beschrieb seine Gefühle wie folgt: „Ich versuche, von attraktiven Männern das zu nehmen, was ich selbst nicht habe (...) Ich glaube, ich kann selbst kein richtiger Mann sein und so versuche ich Konkurrenten zu verführen und übertrumpfen (...) Ich will doch einen Vater! (...) Ich kann einfach nicht aus der Falle heraus, in die mich meine Mutter gebracht hat (...) und jedes Mal, wenn ich einen Streit mit ihr habe oder sie wütend auf mich ist, scheine ich mir einen Mann heruaszusuchen, den ich sexuell ausbeuten kann und mir selbst zu beweisen, dass ich es mit ihm aufnehmen kann.“ (Irving Bieber et. Al. Homosexuality)

•„Ärgere dich, aber werde nicht wütend. Verliere nicht die Nerven! Die Nerven zu verlieren, heißt die Kontrolle zu verlieren. Das Ganze steigert sich zur Rage und Rage verwandelt dich in ein gefährliches und angriffslustiges Tier (...) Sage ich vielleicht: „Werde wütend, aber zeige es nicht?“ Bestimmt nicht. Zeig es, wenn du glaubst, du hast Grund dafür. Stelle kühl fest: (1) Ich bin verärgert – und das werde ich nicht verbergen; (2) Ich bin verärgert, weil...“ und bleib unpersönlich: nicht etwa „du blöder xxxxx...“ (Wir sollten versuchen), objektiv zu sein, was das Ziel unseres Ärgers angeht: die Situation, nicht die Person... Zwei gute Regeln, um seinen Ärger auszudrücken: 1) Warte eine Weile... 2) Stelle fest, dass du verärgert bist – und vergiss es dann.“ (Vincent Collins, Me, Myself & You)

•Lasst euch durch den Zorn nicht zur Sünde hinreißen! Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen. (Epheser 4:26)

„Wenn ein junger Mann ernsthaft seinen eigenen Vater zurückweist (selbst mit „gutem Grund“), so muss er oft als Erwachsener feststellen, dass er seine eigene Männlichkeit zurückgewiesen hat.“ „Ein Elternteil zu hassen, bedeutet sich selbst zu hassen.“ „Wir können nicht einfach ein Mitglied unserer Familie abtrennen, besonders nicht den Vater oder die Mutter, ohne einen Teil von uns selbst abzutrennen.“ (Leanne Payne, Crisis in Masculinity)

•„Wir müssen uns klar werden, dass Männer und Frauen sind, was sie sind wegen der Sünde. Paulus sagt nicht wie so viele törichte Menschen heutzutage, dass sie es ablehnen, überhaupt irgendetwas Falsches in den Menschen zu sehen. Dass ist nicht das Christentum; das ist Wunschdenken. Das Christentum ist immer realistisch. (...) Vergebung heißt, sich voll des Falschen bewusst zu sein, das sie getan haben und ihnen dann zu vergeben. (...) Und nur ein Christ kann das tun, weil er den Angreifer aus einem neuen Blickwinkel ansehen kann. Vorher hat er ihn als jemanden gesehen, der ihm etwas Schlechtes angetan hat. Jetzt sieht er ihn als Opfer der Sünde, ein Bauer im Spiel des Teufels und eine Täuschung desselben; und er sagt, Ja, er ist so und ich war auch so und es ist auch noch etwas davon in mir da; wer bin ich also, dass ich sagen könnte, ich würde ihm nicht vergeben?“ (D. Martyn Lloyd-Jones, Darkness and Light)

•„Du kannst nur eine Verletzung vergeben, die du auch verstehst und du kannst nur jemand vergeben, wenn du zugibst, dass er dich verletzt hat.“ „Vergebung ist sowohl ein Akt wie ein Prozess. Es ist eine Willensentscheidung, in der du auf dein Recht verzichtest, die zu verletzen, die auch dich verletzt haben und es ist ein andauernder Prozess, sich für Vergebung zu entscheiden bis du schließlich Vergebung fühlst.“ (Archibald D. Hart, Healing Adult Children of Divorce)

Beschreibung des homosexuellen Lebensstils in San Francisco, geschrieben von einem homosexuellen Reporter: „Die schwule Sexszene wurde immer unpersönlicher. Zuerst hat man mit jemand geschlafen, die ganze Nacht gekuschelt und geredet und morgens Omelettes gegessen. Dann wurde das Frühstück weggelassen – wie viele Omelettes kann man schon machen, bis es langweilig wird? Dann ist man nicht mehr über Nacht geblieben. In den Saunas schließlich musste man nicht einmal mehr reden. Clubs mit „Glory Holes“ und „Cornholes“ kamen als nächstes in Mode. Dort musstest du noch nicht einmal den Menschen ansehen, mit dem du Sex hattest.“ (Randy Shilts, And The Band Played On)

Ken Horne war ein junger Mann, der von Oregon nach San Francisco zog – auf der Suche nach Liebe. Er suchte den Mann, den er „heiraten“ konnte. „Als er keinen Gatten fand, nahm er das Nächstbeste – Sex – und bald wurde Sex zu so etwas wie seiner Karriere. Es war nicht Liebe, aber wenigstens fühlte es sich gut an. (...) Als der Fokus beim Sex von Leidenschaft zur Technik wechselte, lernte Ken all die Dinge, die man tun konnte, um seinem Körper Vergnügen abzuringen. Die sexuellen Praktiken wurden immer esoterischer; das war der einzige Weg, um der Langeweile zu entkommen..“ Dennoch dachte er immer noch, „das Leben ist eine Enttäuschung.“ Ken Horn war der erste berichtete AIDS-Fall in San Francisco. Am 30. November 1981 holte George Kennetz Horne jr. einen letzten gequälten Atmenzug und verschwand in die totale Dunkelheit.“ (Randy Shilts, And The Band Played On)

•Sagarin und John P. LeRoy warnen in The Homosexual and His Society: A View From Within: Wenn ein Homosexueller „erwartet, dass sein gelegentlicher Sexpartner irgendwie zu seinem Liebhaber oder Lebensgefährten wird, seine Chancen auf Erfüllung dieser Hoffnungen in der Realität sehr gering sind. (...) Viel zu viele Homosexuelle sehen das schwule Leben als ein Mittel, einen Liebhaber zu finden, wenn es doch eher eines ist, um einen One-Night-Stand zu finden!“ „Ein beträchtlicher Anteil der homosexuellen Aktivitäten hat wenig oder kein Vorspiel oder irgendeine Form von Zärtlichkeit oder Zuneigung zwischen den Partnern. Solche Akte finden nicht so sehr zwischen zwei Personen als zwischen Teilen ihrer Körper statt. Sie sind mehr genital als persönlich. Jeder der beiden sieht seinen Partner nur als ein Mittel zum Ziel an: seinen sexuellen Drang zu befriedigen.“

•Dr. Robert Kronemeyer warnt, „Eine der Anzeichen, an denen Homosexualität gemessen werden kann, ist die Promiskuität; sie umfasst die Intensität der dahinterliegenden panischen Angst. Das Bedürfnis, seine Begehrenswürdigkeit zu „beweisen“ ist unersättlich. Getrieben von Partner zu Partner, springt der Homosexuelle von einer „Eroberung“ zur nächsten – entlang der grenzenlosen Straße der „unendlichen Liebe“. Sein sexueller Zwang ist wie der Drang eines Drogensüchtigen nach dem nächsten Schuss oder ein Drink für den unstillbaren Durst eines Alkoholikers. „Schwul zu sein, heißt in die Bar zu gehen,“ jammerte ein Mann – einer von vielen Homosexuellen – „den großen Auftritt zu machen, zu schauen und nochmals zu schauen, einen One-Night-Stand zu haben, niemals wirklich zu lieben oder geliebt zu werden – all dies zu wissen und es doch jede Nacht wieder zu tun. Jahr für Jahr.“ (Overcoming Homosexuality)

•Alan Bell vom Kinsey Institute schreibt: „Ein typisches Bild des männlichen weißen Homosexuellen basierend auf unseren Forschungsergebnissen wäre das eines Menschen, der von mindestens 1.000 Sexpartnern während seines Lebens berichtet, von denen er die meisten vor dem sexuellen Kontakt nicht kannte und mit denen er nur einmal Sex hatte. Nur für wenige dieser Personen empfand er so etwas wie Zuneigung oder hat er überhaupt im gesellschaftlichen Rahmen wieder gesehen.“ „In frühen Studien – durchgeführt vom CDC (Centers for Disease Control) berichteten homosexuelle Männer mit AIDS von durchschnittlich 1.160 Sexpartnern während ihres Lebens.“ (Harry W. Haverkos, M.D. and Robert Edelman, M.D., The Journal of the American Medical Association)

Sieht das für dich nicht eher wie Verachtung als wie Liebe aus?

„Ich konnte mit Männern nichts anfangen (...) Ich beneidete sie, aber ich verachtete sie auch. Manchmal wünschte ich, dass „ich das hätte, was sie haben“. Manchmal wurde dieser Wunsch sexuell verwirrt bis ich dachte, ich wollte sie und nicht das, was sie besaßen.“ (Ed Hurst with Dave and Neta Jackson, Overcoming Homosexuality)

„Für gewöhnlich zeigt man seinen Körper nicht und wenn man es doch tut, ist man entweder nervös oder hat die Absicht, jemand damit zu beeindrucken. Man hat den Eindruck, dass der fremde Blick, der über den eigenen Körper geht, ihn von sich selbst stiehlt oder andererseits, dass die Zurschaustellung des eigenen Körpers den Anderen einem wehrlos ausliefert und dass in diesem Fall der Andere zum Diener reduziert wird. (...) In dem Maße, in dem ich einen Körper habe, werde ich unter dem Blick einer anderen Person zum Status eines Objekts reduziert und ich zähle nicht mehr länger als ein Mensch für ihn. Oder ich werde selbst sein Herr und schaue ihn meinerseits an. Aber diese Herrschaft bedeutet auch meine eigene Niederlage, denn genau dann, wenn mein eigener Wert durch den Blick eines anderen anerkannt wird, ist dieser nicht mehr der Mensche, von dem ich anerkannt werden wollte, sondern jemand, der fasziniert und seiner Freiheit beraubt ist und der deshalb nicht mehr zählt in meinen Augen.“ (M. Merleau-Ponty, Phenomenology of Perception)

•Treffe dich mit jemandem, dem du vertraust (Pastor, Step Coach, Freund...), um ihm deine Bestandsaufnahme erstmal vorzutragen, bevor du überhaupt anfängst, sie zu machen.

Schreibe als Überschrift auf eine Seite „Furcht“, auf eine andere „Versteckte Feindseligkeit“ und auf eine dritte „Verachtung für die Welt“. Mache zwei Spalten auf jede Seite, indem du in der Mitte eine Linie ziehst. Über eine Spalte schreibe „Person“, über die andere „Vorfälle“. Nimm eine Seite und schreibe den Namen eines Menschen, für den du so empfunden hast oder immer noch empfindest, in die Spalte „Personen“. Schreibe jedes Mal, an das du dich erinnerst, wo du diesem Menschen gegenüber solche Gefühle hattest, in die Spalte „Vorfälle“. Mache weiter, bis dir zu diesem Menschen nichts mehr einfällt. Dann gehe zu einem anderen Menschen über. So lange, bis dir
Lerne einen hilfreichen Bibelvers aus diesem Schritt auswendig.

 

Schritt 9

"Wir haben vor Gott, vor uns selbst und vor einem anderen Menschen all unsere Fehler schonungslos eingestanden und Gott demütig gebeten, die negativen Aspekte unseres Charakters zu entfernen"


•Homosexualität hat für viele von uns Schande, Verstecken, das Vorgaukeln einer falschen Identität und Täuschung bedeutet. Manche von uns waren sogar stolz auf ihre Fähigkeit, etwas verborgen zu halten und unsere Gefühle zu verstecken – um alleine durch‘s Leben zu gehen. All das erlaubte es uns, weiter zu leugnen. Es brachte uns in die Lage, uns selbst zu überzeugen, dass wir niemals die Konsequenzen unserer Handlungen erleben müssten. Es hat uns sogar soweit gebracht, dass wir ernsthaft glaubten, es würde niemals Konsequenzen geben.

•Irgendwann kam dann die Zeit, wo wir die zerstörerischen Konsequenzen unseres Lebensstils nicht mehr länger vor uns selbst verbergen konnten. Wir wurden verletzt und wir verletzten Andere – und das oft im Namen der Liebe. Das Verstecken vergrößerte nur unsere Isolation und zerstörte unser Selbstbewusstsein. Uns wurde klar, dass die Geheimnisse, die wir hatten, uns von der Freiheit abhielten, die zu finden wir schließlich als notwendig erkannt hatten.

Wenn wir jemals heilen sollten, bräuchten wir bedingungslose Liebe. Unser Doppelleben machte aber das Empfangen solch einer Liebe unmöglich.Um diese Art von Liebe zu erfahren, mussten wir uns selbst mit all unseren Fehlern vor Gott, uns selbst und Anderen offenbaren.

Unsere moralische Bestandsaufnahme hat uns die Dinge beigebracht, die wir zu beichten hatten. Wir fangen mit Gott an, weil Er Liebe ist (siehe 1 Johannes 4:16) und sich verpflichtet hat, all denen zu vergeben und sie von der Sünde weiß zu waschen, die Ihm ihre Sünden beichten (siehe 1 Johannes 1:9).

•

•Unser Annehmen von Gottes Vergebung gibt uns die Kraft, uns selbst in einem völlig neuen Licht zu sehen. Uns Seiner Vergebung bewusst zu sein ermöglicht es uns, uns selbst zu vergeben. Uns Seiner Annahme bewusst zu sein ermöglicht es uns, uns selbst anzunehmen.

Das bereitet uns für das vollständige Eingestehen einer anderen Person gegenüber vor.Dies ist lebenswichtig, wenn wir die Muster der Unehrlichkeit und Isolation durchbrechen wollen, die uns so lange in der Homosexualität gefangen gehalten haben.

Die Person, die wir all das erzählen, muss sorgfältig ausgewählt werden. Sie sollte ein Grundwissen über Homosexualität haben, unsere Eingeständnisse absolut vertraulich behandeln können, sich der eigenen Schwäche sowie des eigenen Bedürfnisses nach Gottes Gnade bewusst sein und er sollte die bedingungslose Liebe Gottes durch Jesus Christus unseren Herrn erfahren haben.

•Dieses Eingestehen baut Intimität auf, die ein wichtiger Bestandteil der Heilung ist. Wir müssen uns aber auch unserer eigenen Verletzlichkeit bewusst sein. Es ist klug, dafür jemanden zu wählen, zu dem wir uns nicht sexuell hingezogen fühlen.

Unsere Beichte ist kein Durchleuchten mit Röntgenstrahlen, das jedes dunkle Detail unseres sexuellen Missverhalten umfasst., sondern ein aufrichtiges Auseinandersetzen mit unseren charakterlichen Fehlern, die uns wehrlos unserer Lust gegenüber gemacht haben. Wir müssen unserer inneren Motivation begegnen, den Lohn, den wir von unserer Homosexualität bekommen haben und nicht jedes kleinste Detail unserer sexuellen Begegnungen erzählen.

Unsere Beichte ist kein Schuld-Zuschieben. Unsere inneren Kämpfe sind zwar ein Ergebnis von Dingen, die in unserer Kindheit geschehen sind, wir sind aber nun als Erwachsene dafür verantwortlich, wie wir auf diese Dinge reagieren.

•Beichte heißt, unseren eigenen Fehlern ins Gesicht zu sehen – und nicht denen der Anderen.

Der Person, der wir unsere Verfehlungen eingestehen, kann uns helfen, das, was wir enthüllen, im richtigen Licht zu sehen. Wenn wir zu lasch uns gegenüber sind, kann er oder sie uns helfen, unsere Ausreden zu erkennen, sodass die Wahrheit uns befreien kann. Wenn wir zu hart mit uns selbst umgehen und glauben, dass alles, was jemals schief gelaufen ist, allein unser Fehler war, kann uns geholfen werden, zu erkennen, wofür wir verantwortlich sind und es Anderen überlassen, für ihre eigenen Angelegenheiten Rechenschaft abzulegen.So können wir wegen unserer eigenen Probleme beten und sie angehen.

Viele von uns haben ihr Privatleben jahrelang unter Verschluss gehalten und diese erste Erfahrung, uns selbst einem Anderen gegenüber völlig aufrichtig zu öffnen, kann unterschiedlichste Reaktionen hervorrufen. Manche von uns fanden das befreiend, andere sehr schmerzhaft.

„Keine noch so große Anzahl an Verfehlungen wird uns wirklich zugrunde richten, wenn wir uns selbst jedes Mal wieder hochziehen. Wir werden natürlich sehr schmutzige Kinder in zerfetzten Kleidern sein, wenn wir nach Hause kommen, aber das Badezimmer ist schon bereit, die Handtücher liegen heraußen und die saubere Kleidung hängt schon auf dem Bügel. Das einzig Tödliche ist es, seine Nerven zu verlieren und aufzugeben. Wenn wir unseren Schmutz bemerken, ist Gott in uns gegenwärtig: es ist genau das Zeichen Seiner Gegenwart.“ (Letters of C.S. Lewis)

•„Ich bin der Meinung, dass wenn Gott uns vergibt, wir uns auch selbst vergeben müssen. Sonst wäre das fast so, als würden wir uns zu einem höheren Richter aufspielen, als Er ist.“ (Letters of C. S. Lewis)

„Die Wahrheit über uns Menschen ist, dass wir genau dann am meisten geliebt werden wollen, wenn wir es am wenigsten verdienen. Nur Gott kann dieses unglaubliche Bedürfnis befriedigen. Nur Gott kann eine Liebe geben, die so tief ist, dass es uns aus den Tiefen rettet.“ (Inspiring Quotations Contemporary & Classical)


•„Gott liebt uns so wie wir sind – aber Er liebt uns viel zu sehr, um uns so zu lassen.“ (Leighton Ford in Inspiring Quotations Contemporary & Classical)

„Ich bin so irgendwie zurecht gekommen in meinem Leben und größtenteils dachte ich auch, ich sei glücklich. Was diesen Glauben möglich machte, war, dass ich keine Verbindung zu meinen Gefühlen hatte. Um den Schmerz der Wahrheit zu vermeiden, habe ich meine Gefühle schon im Kindesalter ausgeschaltet. (...) Und so hat die Schlussfolgerung, ich sei glücklich, so lange angedauert, wie ich die innere Unruhe ignoriert hatte. Es war als würde jemand in mir schreien,  ich solle aufwachen, jemand, der dort eingeschlossen war und nach Hilfe rief – in der Hoffnung, seine Retter würden ihn hören. Aber ich wusste nicht, wie ich zuhören sollte, wer da rief, was die Schreie bedeuteten oder was ich tun sollte. Ich hatte Angst. (...) Es gab zwei Hauptgründe, warum ich jahrelang nichts von der Wahrheit wissen wollte: Zum einen glaubte ich, ich sei „abgrundtief schlecht, nicht gut genug, fehlerhaft, wertlos und als Mensch nicht vollwertig.“ Zweitens wusste ich instinktiv, dass die Wahrheit auch Schmerz bedeuten würde. Ich dachte, dass es schlecht sei, Schmerz zu fühlen und gleichzeitig bedeutete, dass mit mir etwas falsch war. Tief ins Innere von einem vorzudringen und zu erfahren, wer man wirklich ist wird dadurch erreicht, dass man eine schmerzhafte Schicht der Verdrängung nach der anderen abschält. Heute weiß ich, dass Schmerz die Tür zur Freiheit ist. Ich bin nicht unbedingt von dieser Realität begeistert, aber das ist die Wahrheit.“ (Bob Earl, I Got Tired of Pretending)

•„Dieser Schritt (seine Sünden jemanden einzugestehen) fordert die Überzeugung eines Süchtigen mehr als jeder andere heraus, nämlich dass – sollte jemand wirklich alles über ihn wissen – er ihn auch abweisen würde. In der bedingungslosen Annahme durch einen anderen Menschen kommt es oft zu einer großen Schmerzerleichterung.“ (Patrick Carnes, Out of the Shadows)

Don Baker erzählt von Jerry, einem Mann aus seiner Gemeinde, den er seelsorgerisch betreute und der Freiheit von der Homosexualität fand. Ihm wurde geholfen von Dan, den er im theologischen Seminar traf. „Als Jerry schließlich Dan gestand, dass er ein praktizierender Homosexueller war, füllten sich Dan‘s Augen mit Tränen, Jerry‘s Schmerz wurde auf einen ihn liebenden Bruder übertragen. Obwohl er nichts über Homosexualität wusste, war Dan doch bereit, genug zu lernen, um helfen zu können.“ Er war Tag und Nacht für Jerry zu erreichen und Jerry stellte diese Ergebenheit wiederholt auf die Probe. Er rief an, wenn er wieder zurück in die Sünde gefallen war – manchmal mitten in der Nacht – und er war immer willkommen. „Sie saßen oft schweigend zusammen und sahen einander an. Beide fingen dann an, zu weinen. Dan fragte: „Jerry, erkennst du an, dass das, was du getan hast, eine Sünde ist?“ „Ja“ antwortete Jerry dann... Dan fragte ihn dann, ob er Gott um Vergebung gebeten hat.... „Oh ja, immer wieder – so oft, dass ich mich schäme, immer wieder zu Ihm zurück zu kommen. Wie kann Er mir nur immer wieder vergeben?“ Wie kann Er mich immer noch lieben?...“ Geduldig und liebevoll sah Dan dann in der Schrift nach, mit der Absicht, Jerry‘s Glauben wieder aufzubauen und ihn daran zu erinnern, dass seine Errettung davon abhing, was Jesus am Kalvarienberg getan hatte ... Und nicht davon, was Jerry getan hatte. Dies wurde Dutzende Male wiederholt, wobei die Versuchung bei Jerry nicht weniger wurde – und ebenso wenig die Ungeduld von Dan.

Dan schlug vor, dass Jerry ihn anrief, bevor er Sex hatte statt hinterher. Jerry entschied schließlich, das zu versuchen. Er sagte Dan, dass er müde und einsam war und dass er es nicht bekämpfen wolle. Er versuchte verzweifelt, Dan dazu zu bewegen, aufzulegen und schrie ihn schließlich an, er solle endlich sagen, was er sagen wolle, weil er gehen müsse. Er wusste, dass Dan und seine Frau Gäste beherbergten und erwartete, dass Dan es bei ihm aufgeben würde. Aber das tat er nicht. Stattdessen begann er zu beten und Gott fing an, Jerry‘s Herz weich zu machen. Dan fragte: „Nun, Jerry, willst du nun nach Hause gehen?“ „Ich wünschte, das wäre so einfach,“ sagte Jerry leise. „Ich wünschte, ich könnte nach Hause gehen. Ich wünschte, ich könnte dir versichern, dass ich nach Hause gehen werde – aber das kann ich nicht.“ Einmal mehr fragte Dan sanft aber bestimmt: „Jerry, wirst du nach Hause und ins Bett gehen?“ Es gab eine langes Schweigen – gefolgt von einem tiefen Seufzer und einem leisen, aber bestimmten „Ja.“ Jerry ging nach Hause. (...) Zum ersten Mal hatte er die Macht dieser zwanghaften Versuchung gebrochen. Er hatte einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Er hatte Gott gehorcht und als er das tat, beruhigte Gott seinen wilden, unkontrollierbaren Drang nach Sex und er ging zu Bett und schlief – einen tiefen, friedlichen Schlaf.“ (Beyond Rejection)

•„Gott hilft denen, die sich nicht selbst helfen können.“ (C. H. Spurgeon, Metropolitan Tabernacle Pulpit)

„Der Weg der Sünde geht den Hügel hinunter; die Menschen können sich selbst nicht nur nicht anhalten, sie werden auch immer schneller, je längr sie ihn fortsetzen.“ (Matthew Henry, Commentary on the Whole Bible)

„Die Menschen hassen ihre Sünden, aber können auch nicht von ihnen lassen.“ (Seneca in Gathered Gold)

„Obwohl du vergebens gegen deine schlechten Gewohnheiten gekämpft hast, obwohl du ernsthaft mit ihnen gerungen hast und dich wieder und wieder fest dazu entschlossen hast – nur um von deinen gigantischen Sünden und deinen schrecklichen Leidenschaften besiegt zu werden, gibt es Einen, der all deine Sünden für dich überwinden kann ... Er kann dich von innen heraus reinigen und dich auch rein halten. Sieh Ihn an!“ (C. H. Spurgeon, Metropolitan Tabernacle Pulpit)

in Bearbeitung

 

Schritt 10

"Wir haben versucht, soweit als möglich jeglichen Schaden, den wir anderen zugefügt haben, wieder gut zu machen."



Zusätzliche Hilfen findest du hier.



in Bearbeitung

 

Schritt 11

"Wir haben uns entschlossen, nicht mehr länger in Furcht vor der Welt zu leben, da wir glauben, dass Gottes siegreiche Kontrolle alles, was gegen uns steht, zu unseren Gunsten wendet und etwas Gutes aus den Sorgen hervorbringt sowie Ordnung aus dem Chaos."


Zusätzliche Hilfen findest du hier.



in Bearbeitung

 

Schritt 12

"Wir sind entschlossen, in unseren Beziehungen zu Männern und Frauen zu reifen und die Bedeutung einer Partnerschaft von gleichberechtigten Partnern zu lernen, wobei wir weder Dominanz über Menschen noch Abhängigkeit von ihnen suchen."


Zusätzliche Hilfen findest du hier.




in Bearbeitung


 

Schritt 13


•"Wir haben durch vertrauensvolles Beten und die Weisheit der Bibel ein andauerndes Wachsen unserer Beziehung zu Gott gesucht, sowie ein demütiges Annehmen Seiner Führung für unser Leben."


Zusätzliche Hilfen findest du hier.


in Bearbeitung


 

Schritt 14

"Nachdem wir ein spirituelles Erwachen erleben durften, versuchen wir nun, diese Botschaft an andere Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen heranzutragen - mit einer Liebe, die nichts verlangt und nichts fordert. Wir werden diese Schritte in allen Bereichen unseres Lebens praktizieren, so weit uns dies möglich ist."


Zusätzliche Hilfen findest du hier.




in Bearbeitung


 

Message from Bill B. (former HA-Online Leader)

 Living in a lie.


I write this because I lived the lie. Today I live in freedom from the lie. It was only by God’s grace that I found the way out of the lie, the lie opf homosexuality.


When I come to think of my life then it was one big lie. On the outside everything looked rosey, but inside there was turmoil. There were lioes I told to cover up, and lies I told myself. Yes even in recovery I told muyself lies. I told myself it was okay to masturbate myself as realy it wasn’t doing anyone any harm. Yet I was harming myself, I was deceiving myself that everything was alright when in fact it wasn’t.


I had to come to believe that I had accepted a lie about myself , that I was trapped in a false identity and no matter how hard I tried by myself I could not shake the power of the delusion from myself. I had to always turn to God. This did not mean I did nothing to co-operate with God, in fact I could delude myself even further if I just stood and waited for God to act for me! I had the responsibility to act on what God said in His word. To obey Him and not myself any more. I had to learn to put away the lies and the delusions and to find truth to replace the lies I had told myself.


I am free by God’s grace alone. It took His power to break my lies and my delusion, and believe me it will take the same power to break your lies and delusion. Anything less is a deception!


How do I know this? I have been free for some years now. I face my seventieth birthday in February next year, and I see that only by God’s grace to me the sinner. Yes you too can find freedom from homosexuality, if you listen to God and work the steps of HA diligently daily. Make them part of your day every day, not something to do when you think of it as if you are anything like me you are sure to forget it and delay doing it and it slips from you like quick sand.


Become a doer of God’s word and not just a listener and watch as God enables you to find the freedom you seek,. May God bless you all.

billb

 

Prayer

This prayer has been written by a man who was working through step 1:

“God’s will is that I live a holy life, not devastated by demonic forces.  To that end I promise to You that I will spend time other than in bed at night to pray and meditate on the Word.  I now command any forces at work in me to be gone, in the name of my Savior, Christ, who shed His blood as atonement for my sin and whose blood can and will cover me as a protection against evil.

 

I pray that the Holy Spirit will indwell my heart and mind so much that I will not only speak in heavenly languages, but that I will exemplify Your character; Your gifts will be given to me as You direct; and that the fruit of the Spirit will be evident to everyone.  I repent of my inappropriate thoughts, of my criticism of people, of any self-righteousness, of allowing Satan to affect me in any way.

 

I stand before you, Father, an imperfect man, willing and wanting to have your presence and working in my life and heart.  I feel in awe of You and Your power to work in Your creation.  I bless You. I worship You.  I bow down in humility, wanting nothing more than that You work, through the power of the Holy Spirit in me, Your will.

 

May the tribute of my worship be pleasing in Your eyes, most holy Father.  Grant that the sacrifice of my life to You in the presence of Your majesty, may be acceptable to You, O Lord, my strength and my redeemer.  Through Christ my Lord I pray.

 

Glory be to the Father, and to the Son, and to the Holy Ghost.  As it was in the beginning, is now and ever shall be, world without end. Amen.”

Jim

 

Links International

YouTube.com: Douglas McIntyre, Co-Founder of HA, on Talk Radio News

 

HA Workbook

Daily Steps to Freedom

Remember:

The only reason why people don't find freedom from same-sex attractions is because they don't believe it can be done!

HA: New Homepage!

Homosexuals Anonymous has a new homepage:

http://www.homosexuals-anonymous.com/

Joe Dallas

Feed design by pfalzonline.de

Is Change Possible?

To make it very clear: Yes, the Jason ministry definitely believes that change is possible. We believe in God and His power to change our hearts and minds.

Matthew 19:26 King James Version (KJV):

"26 But Jesus beheld them, and said unto them, With men this is impossible; but with God all things are possible."

"Whoever says that a person with SSA cannot change does not know my God."

Pastor Paul

Oceania and Africa

Thanks to the outstanding service and commitment of Pastor Paul, we were able to expand our ministry in Oceania, Africa and Asia. For more information please click here.

Was ist das eigentlich, "Homosexualitaet"?

Kurz gesagt, die Tatsache, dass sich jemand überwiegend und über einen längeren Zeitraum hinweg in sexueller und/oder emotionaler Hinsicht zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Wir bevorzugen aber den Begriff "gleichgeschlechtliche Neigungen". Zum einen ist der Begriff "Homosexualität" (als eigenständige Form der Sexualität) noch gar nicht so alt. In klinischer Hinsicht konzentriert er sich vor allem auf die sexuelle Anziehung, was jedoch zu kurz gegriffen ist, da man hier die emotionale Zuneigung außer Acht lässt. Zum anderen sind wir als Christen der Überzeugung, dass es nur eine Gott-gegebene Form der Sexualität gibt - und das ist die Heterosexualität. Ja, es gibt Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer (und seien sie "genetisch") - gleichgeschlechtlich empfinden, wir sehen dies aber nicht als eine eigenständige Identität, sondern als Teil der Heterosexualität an. Dies bedeutet keine Abwertung von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen oder eine Minder-Bewertung unseres Empfindens - ganz im Gegenteil. Wir sehen uns als Teil von etwas, das größer ist als wir (Gottes heterosexuelle Schöpfung) und sind weder besser noch schlechter als andere Menschen noch sehen wir uns als etwas Besonderes an und blicken auch nicht auf die herab, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen ausleben. Auch konzentriert sich unser Leben nicht auf unser sexuelles und/oder emotionales Empfinden, sondern auf den, dem wir nachfolgen und der uns eine teuer erkaufte Freiheit geschenkt hat, damit auch wir frei sein können: Jesus Christus.

Homosexuals Anonymous

Jason is affiliated to Homosexuals Anonymous:

www.homosexuals-anonymous.com

 

Dr. med. R. Febres Landauro

http://dr-richi.com/german/index.php/de/

Kontaktdaten

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-mail. Sie brauchen keine Überweisung.

In Österreich erreichen Sie meine Ordination unter +43 662 84 53 25.

In Deutschland erreichen Sie die Praxis unter +49 8651 979 38 29.

Nonntaler Hauptstraße 1

A-5020 Salzburg

Douglas McIntyre, Co-Founder of HA

What is Homosexuality?

Hinweis fuer Priester und Ordensangehoerige sowie Mitarbeiter in pastoralen Diensten:

Sie dürfen sich jederzeit - auf Wunsch auch anonym - an uns wenden. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt.

Kontakt-Telefonnummer: 089-78018960

Kontakt-Email: [email protected]

Wir freuen uns auf Sie!


The 14 Steps

1. We admitted that we were powerless over our homosexuality and that our emotional lives were unmanageable.

2. We came to believe the love of God, who forgave us and accepted us in spite of all that we are and have done.

3. We learned to see purpose in our suffering, that our failed lives were under God's control, who is able to bring good out of trouble.

4. We came to believe that God had already broken the power of homosexuality and that He could therefore restore our true personhood.

5. We came to perceive that we had accepted a lie about ourselves, an illusion that had trapped us in a false identity.

6. We learned to claim our true reality that as humankind, we are part of God's heterosexual creation and that God calls us to rediscover that identity in Him through Jesus Christ, as our faith perceives Him.

7. We resolved to entrust our lives to our loving God and to live by faith, praising Him for our new unseen identity, confident that it would become visible to us in God's good time.

8. As forgiven people free from condemnation, we made a searching and fearless moral inventory of ourselves, determined to root out fear, hidden hostility, and contempt for the world.

9. We admitted to God, to ourselves, and to another human being the exact nature of our wrongs and humbly asked God to remove our defects of character.

10. We willingly made direct amends wherever wise and possible to all people we had harmed.

11. We determined to live no longer in fear of the world, believing that God's victorious control turns all that is against us into our favor, bringing advantage out of sorrow and order from disaster.

12. We determined to mature in our relationships with men and women, learning the meaning of a partnership of equals, seeking neither dominance over people nor servile dependency on them.

13. We sought through confident praying, and the wisdom of Scripture for an ongoing growth in our relationship with God and a humble acceptance of His guidance for our lives.

14. Having had a spiritual awakening, we tried to carry this message to homosexual people with a love that demands nothing and to practice these steps in all our lives' activities, as far as lies within us.

While the Homosexuals Anonymous Fellowship was inspired by the Twelve Steps of Alcoholics Anonymous, they are not really an adaptation. Rather, they were created specifically for this Fellowship, and should not be construed otherwise. AA, which is a program concerned only with recovery from alcoholism, and is not in any way affiliated with this Fellowship.

Homosexuals Anonymous

Arthur Goldberg

New Homepage: Voices of Change!

Click here for more info.

If

If you were a Facebook member, and if you received a message to accept Jesus as your friend, would you?

If you received Him as a friend and you had the opportunity to say Like Him, would you share Him with your friends?

If He shared some awesome messages on Facebook with you, that could save lives, would you tell your other Facebook friends?

If Jesus asked you to tell your Facebook friends about Him, would you be to ashamed to do so?

If Jesus came to your door today, would you let Him in?

If Jesus walked into your door, would you let Him be your friend?

If Jesus shared a life altering message with you, that could save lives, would you tell your friends?

If you had the opportunity to tell others about Him, would you be too ashamed to do so?

If Jesus allows you a glimpse of Heaven, would He be ashamed of you?

If Jesus opened the door for you to see the Father, would He be your friend?

If Jesus asked the Father to be your friend, would He be ashamed of you?

André

www.thewordswithin.org

 

Homosexuals Anonymous

Homosexuals Anonymous Fellowship Services

www.homosexuals-anonymous.com

USA

Homosexuals Anonymous is an international organization dedicated to serving the recovery needs of men and women who struggle with unwanted same sex attraction.

This fellowship of men and women, who through their common spiritual, intellectual and emotional experiences have chosen to help each other live in freedom from homosexuality.

Welcome to our website

If you are a person who struggles with unwanted same sex attraction, you are not alone Homosexuals Anonymous and many other related ministries, counselors and therapists provide valuable resources that can be of great use to you.

Remember always that while no one chooses to have same sex attraction, many do choose to diminish and eliminate those feelings of attraction. All people have the right to self determination, the right to choose for themselves the aspects that comprise their identity. Through HA, you will meet many people who see their identity as being rooted in their faith and not in their unwanted desires and behaviors.

If you are a parent, relative or friend of someone who struggles with unwanted same sex attraction, you can find helpful resources they will appreciate.

If you are a parent, friend or relative of someone who embraces and lives a gay lifestyle, you can find support, encouragement and hope in the material you will find available to you in website. If you are interested in online support groups or forming a local parents support group, please contact us and let us know how we can serve you.

If you are a minister, counselor or therapist looking for a support group and other resources to serve the needs of a counselee wanting freedom from homosexuality, then please read through our website. In your exploration you will learn who we are and how we can help you.

New Book by Dr. Douglas McIntyre!

Broken Chains: A journey of recovery from ssa, anger, addiction and child abuse

Dr. Douglas E. McIntyre (Author)

Paperback: 80 pages

Publisher: CreateSpace Independent Publishing Platform (December 19, 2012)

Language: English

ISBN-10: 1481265334

ISBN-13: 978-1481265331

Get it here: http://www.amazon.com/Broken-Chains-journey-recovery-addiction/dp/1481265334/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1356982439&sr=1-1&keywords=broken+chains+douglas+mcintyre

Alliance Defending Freedom

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Radical | A book by David Platt

Radical | A book by David Platt

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Seek Me!

Jeremiah 29:13

King James Version (KJV)

"And ye shall seek me, and find me, when ye shall search for me with all your heart."

 

My King

Funny thing, if I remember correctly there once used to be a rabbi who did not have any business plan for church mega-growth. No publicity department. No homepage. No emails. No money. Even those He chose as followers were - theologically speaking - illiterates. A handful of dudes, and one even was a bum.

What was He thinking?

When He preached, He used words that drove people away from Him. He couldn't care less. He even asked the remaining rest if they wanted to leave, too. No political correctness here.

Again: What was He thinking?

He could have used other means. He could have been the kind of leader that people back then (and today?) were waiting for. The mighty warlord. The knight in shining armour. The one that kicks some .... and throws those Romans out.

Yes, He could have. He had all the power to do that - and more than that. And what did He do? He dealt with the lowest of the lowest and humbled Himself to their level. He loved people in a way unknown before. With a love that asked for nothing and gave everything. With a love that puts us to shame even today.

He did not fulfill people's expectations. He did not give them what they wanted. He gave them what they truly needed. And to do so, He gave His utmost: He sacrificed Himself and gave His life so we can live. He came down on earth to become man so men could become sons of God. Dying on the cross like a criminal, He even prayed for those who helped nailing Him up there.

And what's worst: He even asked everything of His disciples. They were told to give - no: to sacrifice! - everything they have. To sell all of their possessions, give their money to the poor and follow Him without even looking back. They were even told to give their own lives!

I guess He would still be sort of out of place in some of the churches today.

If I remember correctly, His name was Jesus.

Anybody by chance remember Him?

He is the ruler of my life. He is the one I love and follow.

He is my king.

My saviour.

Rob

Map

theWord Bible Software

I Have Decided to Follow Jesus

"I have decided to follow Jesus. Though no one joins me, still I will follow."

Assam, north-east India, who held on to Jesus when being told to recounce his faith by the village chief. His wife was killed and Assam as well - while he was singing these words: "The cross before me, the world behind me." His strong faith kept on shining: The village chief and others in the village converted afterwards. (see: Wikipedia)

Freedom from SSA

Guys,

there are many professionals who are able to scientifically explain to you how to find freedom from same-sex attractions.

I am a simple man so I will try to tell you in simple terms.

Imagine a father who wants to teach his son how to ride a bike. He will not give him a lesson on the functioning of each single part, where it came from and what it is made of. Nor will he lecture on how the human body works and how the mind coordinates things. He loves his sonny and wants him to be able to ride that bike on his own.

Of course, he could let him continue to ride with additional wheels, but this is not what the father wants. Daddy knows that his son will likely fall a couple of times. There will be tears and some pain as well. But as a loving father he buys his son a bike and takes him out to teach him how to ride.

Now the son does not expect a big lesson or a manual to start with. Yes, he might be somewhat scared as he does not know what to expect and how to handle this bike without additional wheels that keep it stable. But he knows that he can fully trust his father. He loves his daddy more than anything - and daddy loves him. So he takes a courageous first step and lets daddy show him how to do it.

Daddy will fist be there all the time to hold his son while he rides. However, step by step he will let him run a little bit on his own.

Sonny will ride this first bits all shaky and insecure, but then again he trusts his daddy, so he manages to do it - sort of.

Sometimes he will fall and have his knee scratched. Tears will roll down his cheek, but daddy will hold him im his arms and encourage him to take another effort.

Day by day little sonny will drive a little longer all by himself, until he finally manages to ride that bike completely alone. Daddy will be so proud of his son and his son will come running into his arms, thanking his beloved daddy for keeping his promise to be there all the time when things were getting rough on him. Daddy told him that he will ride that bike and all his little son had to do is to trust him just enough that he goes for it.

Sometimes all that keeps us from succeeding is the lack of belief that it can be done.

Rob

Americans for Truth about Homosexuality

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Janelle Hallman

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