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Christian Ex-Gay Ministry

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Interview mit Holger Arppe von der AfD

Posted on March 21, 2018 at 1:20 PM

Hier ein Interview, das ich mit #HolgerArppe von der AfD geführt habe:


Robert Gollwitzer: Holger, du hast dich bereit erklärt für ein Interview. Dafür danke ich dir. Zunächst einmal: Wie geht es dir heute?


Holger Arppe: Mir geht es gut. Ich sitze hier in meinem Güstrower Wahlkreisbüro, wo inzwischen auch wieder interessierte Bürger eingucken, um mit mir über Dinge zu sprechen, die sie bewegen, wo sie sich von der Politik Verbesserungen erhoffen, oder die einfach mal angehört werden wollen.


RG: Wie sieht dein Alltag jetzt aus?


HA: Auch als derzeit fraktionsloser Landtagsabgeordneter bin ich selbstredend bemüht, den Anforderungen und Erwartungen an meine politische Tätigkeit gerecht zu werden. Die Plenarsitzungen machen ja nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Arbeit aus. Aber ich suche immer den Kontakt zu den Bürgern, führe in meinem Wahlkreisbüro Veranstaltungen durch, arbeite mich in Themen ein, erstelle Kleine Anfragen usw.


RG: Du hast dich nach deiner Tätigkeit als Offsetdrucker vor Jahren für die Politik entschieden. Was hat dich seinerzeit dazu bewegt?


HA: Ich habe bis 2010 als Offsetdrucker gearbeitet und mich danach mit einer kleinen Galerie selbständig gemacht. Im selben Jahr war ich dann für einige Monate Mitglied der SPD, von der ich seinerzeit wohl ein völlig verqueres Bild hatte. Der Umgang mit Thilo Sarrazin nach dessen Buchveröffentlichung "Deutschland schafft sich ab" hat mich dann aber derart schockiert, so dass ich wieder ausgetreten bin. Ich engagierte mich dann bis 2014 in der evangelisch-lutherischen Innenstadtgemeinde. Nachdem ich im März 2013 jedoch in die AfD eingetreten war, fand ein Prozess der sukzessiven Entfremdung statt, welcher bis heute anhält und vor allem der weltanschaulich sehr einseitigen Ausrichtung des deutschen Protestantismus geschuldet ist. Freilich habe auch ich mich ohne Zweifel verändert. Ich war zur Wendezeit 1989/90 ja sehr weit links orientiert, verkehrte in der Rostocker Hausbesetzerszene und gründete mit Freunden einen sozialistischen Jugendverband, der dann später in den Falken aufging. Dann fand ich zum Glauben, ließ mich in die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage taufen und absolvierte von 1997 bis 1999 sogar eine Vollzeitmission in der Schweiz. Leider musste ich späterhin erkennen, dass die doch sehr strikten Sittlichkeitskodizes dieser Glaubensgemeinschaft mit meiner Homosexualität auf Dauer nicht kompatibel sein würden und wandte mich daher ab.


RG: Hast du irgendwelche Vorbilder?


HA: Ich mag Menschen, die selbst dann nicht aufgegeben haben, als alles verloren schien, die sich selbst aus schwierigsten Situationen wieder herauszuarbeiten vermochten.


RG: Was hat den Ausschlag dazu gegeben, dass du in die AfD eingetreten bist?


HA: Wenn sich ein gewisses Maß an Unzufriedenheit aufgestaut hat, in diesem Fall mit der politischen Entwicklung in Deutschland und Europa, kann man sich entweder in Verbitterung und Zynismus ergehen oder aber versuchen, auf eine Veränderung der Verhältnisse hinzuwirken. Mein Eintritt in die AfD entsprach der letzteren Variante. Ich hatte freilich keine Ahnung, was fürderhin auf mich zukommen würde.


RG: Die AfD grenzt sich ja immer noch gegen Identitäre und Pegida ab, wenngleich zweifellos viele Mitglieder der AfD Sympathien für diese Organisationen hegen. Hältst du diese Ablehnung noch für zeitgemäß?


HA: Ich habe aus meiner Sympathie für die Identitäre Bewegung nie einen Hehl gemacht. Was an diesem Verein so schlimm sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Das sind Leute, die auf intelligente und freche Weise völlig friedlich gegen die Politik der Regierung protestieren. Was soll daran falsch sein? Die ganze Debatte ist abgrundtief verlogen. Einerseits wird die gewaltbereite linksextreme Szene vom Staat über alle möglichen Fördertöpfe querfinanziert und andererseits wird die absolut harmlose IB vom Verfassungsschutz beobachtet. Das ist schizophren, hat aber durchaus Kalkül.


RG: Du bist ja für manche mittlerweile zu einer "persona non grata", zu einer unerwünschten Person geworden. Die Liste der Vorwürfe, die man dir zur Last legt, ist lang: Rassismus, Sexismus, Gewaltverherrlichung, Menschenverachtung, Aufruf zur Gewaltanwendung, pädophile und kannibalistische Phantasien. Wie stehst du heute dazu?


HA: Das ist alles völliger Unsinn. Wer mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung in Bezug auf meine politischen Positionen intellektuell überfordert ist, der greift zu solchen Kampfbegriffen, weil in der heutigen Gesellschaft jede Debatte beendet ist, sobald die gegnerische Seite mit derlei Zuschreibungen in eins gesetzt wird. Und da ich trotz aller Beschimpfungen und Diffamierungen nicht klein beigegeben habe, wurden die Unterstellungen immer drastischer. In früheren Zeiten, wir denken mal an die Kießling-Affäre 1984, hätte es wohl ausgereicht, jemand als Homosexuellen zu denunzieren, um dessen politische Karriere zu beenden. Das geht heuer glücklicherweise nicht mehr. Also fährt man schärfere Geschütze auf. Ich erinnere mich an eine Fernsehdokumentation über die perfiden Praktiken der DDR-Staatssicherheit, in der es um einen ehemaligen Bürgerrechtler ging, einen evangelischen Pfarrer. Die Stasi brachte in seiner Gemeinde gefälschte Fotos in Umlauf, die ziemlich eindeutig auf pädophile Neigungen hinzudeuten schienen. Das hieß in der Fachsprache jener Zeit "Zersetzung". Der Mann hatte Glück. Niemand glaubte dieser Kampagne. In meinem Fall versuchen linke Kräfte ganz eindeutig, homophobe Ressentiments anzusprechen, die in der Bevölkerung noch immer tief verankert sind, also der Schwule als potentieller Kinderschänder. Das ist schon bizarr. Wahrscheinlich glaubt man, damit auch meinen Rückhalt in der Partei selbst zerstören zu können, denn in der linken Gedankenwelt sind konservative Bewegungen ja grundsätzlich schwulenfeindlich. Aber das stimmt nicht! Die AfD ist keineswegs homophob und ich selbst musste eigentlich auch nie derlei Erfahrungen innerhalb unserer Partei machen. Im Gegenteil! Es engagieren sich sogar sehr viele Schwule und Lesben in der AfD. Das ist unseren Gegnern selbstredend ein Dorn im Auge, alldieweil es den linken Alleinvertretungsanspruch für Homosexuelle konterkariert.


RG: Tut dir irgendetwas leid? Würdest du heute etwas anders machen?


HA: Vom ersten Tage meines Engagements in der AfD an wurde ich von unseren politischen Gegnern in Politik und Medien mit Hass überschüttet. Nach meinem Auftritt bei einer großen AfD-Demonstration in Rostock im Oktober 2015 verlor ich auf Betreiben des Betriebsrates meinen Job bei Arvato Bertelsmann, wo ich in einem Callcenter arbeiten musste, da meine Galerie aufgrund der linken Hetze nicht mehr so gut lief. Im März 2016 verübte die sogenannte Antifa mit Teerbomben und Farbsprengsätzen einen Anschlag auf unser Wohnhaus. Die Täter wurden nie ermittelt, obwohl die Polizei Fingerabdrücke gefunden hatte. Mein Fehler an der Stelle war sicherlich, dass ich auf all das nicht immer mit der für einen Politiker nötigen Gelassenheit reagiert habe, was naturgemäß in derartigen Situationen schwerfällt. Heute rufe ich mir immer ein Zitat des früheren US-Präsidenten Richard Nixon ins Gedächtnis: "Denke immer daran, andere mögen dich hassen, aber jene die dich hassen werden nicht gewinnen, solange du sie nicht hasst - denn dann zerstörst du dich selbst."


RG: Man konnte ja noch vor einigen Monaten lesen, du wolltest aus der AfD austreten. Nun bist du aber doch bewusst Parteimitglied geblieben. Warum?


HA: Jene Tage Ende August / Anfang September 2017 waren eine absolute Ausnahmesituation für mich, für meine Familie und für meine Freunde. Es war damals schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Zudem bin ich von einigen Leuten falsch beraten und unter Druck gesetzt worden. Da war viel Niedertracht. Ich bekam allerdings auch sehr viele Anrufe von treuen Parteifreunden, die mich eindringlich aufforderten, mein Landtagsmandat weiter auszuüben und auf gar keinen Fall die AfD zu verlassen. Warum hätte ich das auch tun sollen? Ich habe mir nichts vorzuwerfen.


RG: Wie siehst du deine Rolle in der Politik heute? Wo möchtest du dich besonders engagieren?


HA: Die Gesellschaft ist im Umbruch. Durch die Digitalisierung, die sogenannte Industrielle Revolution 4.0, wird sich das Leben in Deutschland und Europa allenthalben grundlegend verändern. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen hält die etablierte Politik in wirtschafts- wie sozialpolitischer Hinsicht an Konzepten fest, die aus der Zeit Bismarcks, also aus dem 19. Jahrhundert stammen. Wie soll das funktionieren, wenn es dereinst die klassische Arbeit gar nicht mehr geben wird? Mich treibt an dieser Stelle die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens seit einiger Zeit um. In diese Richtung sollten wir denken, auch als AfD, denn mit Nationalromantik und Zuwanderungskritik allein ist es nicht getan. Zugegebenermaßen wird eine visionäre Politik hinsichtlich der sich aus der Digitalisierung ergebenen Veränderungen nichts bringen, wenn wir nicht auch zeitgleich die Massenmigration und den wachsenden Einfluss des Islam in den Griff bekommen.


RG: Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre?


HA: Ich werde mich als Landtagsabgeordneter vorderhand weiterhin um die Anliegen der Bürger kümmern, mich weiterhin in wesentliche Zukunftsthemen einarbeiten (siehe oben) und mir über entsprechende Konzepte meine Gedanken machen, für diese dann auch innerhalb und außerhalb der AfD werben. Ferner haben wir im kommenden Jahr Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern. Das wird in jedem Fall eine große Herausforderung, denn nachdem wir die Landtage und den Bundestag erobert haben, müssen wir künftig auch in den Kommunalparlamenten zu einer wirkmächtigen Kraft werden.


RG: War die Tatsache, dass du mit deinem Lebenspartner zusammenlebst bzw. gleichgeschlechtliche Neigungen hast, bisher hinderlich für deine berufliche Karriere oder für dein Privatleben? Wurdest du deswegen beleidigt?


HA: Nein, nie. Ich habe in meinem ganzen Leben keine einzige homophobe Erfahrung gemacht.


RG: Auch ich habe gleichgeschlechtliche Empfindungen, habe mich aber vor Jahren dazu entschieden, einen anderen Weg zu gehen und das langjährige Szene-Leben hinter mir zu lassen (Stichwort: "Ex-Gay") - ohne mich deshalb für etwas Besseres zu halten. Kannst du so eine Sichtweise akzeptieren?


HA: Selbstverständlich kann ich das akzeptieren. Mein Lebenspartner und ich verkehren schon seit Jahren nicht mehr in der schwulen Szene. Dieses Milieu wird ja von linken Kräften beherrscht, ich nenne sie Berufshomosexuelle, die den Kampf gegen die sogenannte Homophobie sozusagen als Geschäftsmodell betreiben. Deswegen wird es diese Homophobie auch immer geben, egal wie tolerant die Mehrheitsgesellschaft tatsächlich ist, denn wäre das eines Tages wirklich überwunden, würde diesen Leuten die Lebensgrundlage entzogen, vor allem aber sehr viel Geld. Das ist wie beim "Kampf gegen rechts". Wir haben es da ja allenthalben mit Eiferern zu tun, die den ganzen Tag von anderen Toleranz einfordern, selbst aber intolerant sind bis dorthinaus.


RG: Welche Rolle spielt der christliche Glaube in deinem Leben?


HA: Ich war viele Jahre ein eifriger Kirchgänger. Das habe ich mir abgewöhnt. Aber ich lese in der Bibel, bete täglich und hoffe, dass es mir künftig besser als bisher gelingen wird, die Grundsätze unseres christlichen Glaubens auch wirklich zu leben.


RG: Was machst du, wenn du nicht politisch unterwegs bist? Hast du irgendwelche Hobbys?


HA: Privat lese ich sehr viel. Derzeit besteht meine Lektüre aus der Biographie von Sebastian Kurz und dem neuen Buch von Helmut Lethen "Die Staatsräte". Außerdem schreibe ich sehr gerne. Im März letzten Jahres ist bei einem Rostocker Verlag mein erstes Buch erschienen, der Kriminalroman "Die Gründung - Affären um eine Partei", in dem ich all das, worüber wir hier sprechen, literarisch verarbeitet habe. Hin und wieder dachte ich auch schon, dass der Plot meines Erstlingswerkes gewisse Kräfte zusätzlich gereizt haben könnte, jene perfide Rufmordkampagne gegen mich zu inszenieren. Und ich verbringe auch viel Zeit mit guten Freunden, die mich teilweise seit Jahrzehnten kennen und wissen, dass diese ganze mediale Hetze gegen meine Person jeder Grundlage entbehrt.


RG: Wo holst du dir Kraft, Energie und Orientierung für deine Arbeit?


HA: Ich lese sehr viel und zwar zu allen möglichen Themen. Ein tägliches Ritual ist die Lektüre der Neuen Zürcher Zeitung. Das ist wirklich ein Genuss und ein sehr prägender noch dazu. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass Gott für jeden Menschen eine Aufgabe bereithält, gemäß dem Bonmot Goethes "Gott gibt uns die Nüsse, aber knacken müssen wir sie allein".


RG: Holger, ich danke dir für dieses Interview.


(Copyright: Robert Gollwitzer www.robert-gollwitzer.com)

Orlando

Posted on June 14, 2016 at 2:15 PM

Sad to see how many people abuse of the drama in Orlando to push their own agenda. While faking emotions, all they seem to have in mind is what else they can wring out of that situation. Shame on you and shame on those who buy that obvious agenda!

Civil Partnership in Romania

Posted on April 24, 2015 at 2:20 PM

Romania: Civil partnership, committee favorably advised the project of the Chamber of Deputies

Remus Cernea, Romanian deputy obtained yesterday what he himself called it “ a historic vote”: 7 deputies vote FOR and 4 deputies vote AGAINST, 1 deputy didn’t vote.

Civil partnership wanted to equivalate the traditional wedding with gay partnership, LGBT can have same rights as the married people.

The set of rights under the bill include:

- "Property acquired during civil partnership, any partner shall, from the date of their acquisition, joint property of the partners in the joint property, except where the two partners have decided otherwise by contract civil partnership."

- "The income of both partners will be considered together when calculating the minimum income guarantee in accordance with the Law Nr.416 / 2001 MIG; when contracting a bank loan will take into account the income of both partners. "

- "Medical services needed one partner who has no medical insurance may be granted under the medical insurance of the other civil partner; in case of hospitalization of one partner, the other is considered belonging "

- "On the death of one partner, the surviving partner is entitled to inheritance when the competition comes with either class of heirs, inheritance law especially on furniture and objects belonging to the household and gifts received by the partners during the civil partnership as well as the habitation on tenant. "

- "Surviving partner is entitled to a survivor's pension under art. 83-93 of Law no. 263/2010 on the public pension system and other social insurance rights and the legislation in force "

- "Either of the two partners have the right to continue the lease of the house when leaving permanent residence by the holder of the lease or death."

- "The two partners have the right to move and reside freely and the right of permanent residence in Romania according to Government Emergency Ordinance no.102 / 2005 on the free movement of citizens of EU Member States and EEA European citizens and the Swiss Confederation "

- "If the process of obtaining Romanian citizenship, both partners benefit from the provisions of Article 8 of Law No. Romanian citizenship. 21/1991 "

Subventionierung schwuler Einrichtungen

Posted on January 5, 2015 at 12:35 AM

Warum müssen schwule Einrichtungen von staatlicher und städtischer Seite gefördert werden, wenn gleichzeitig Personal in Altenheimen und Krankenhäusern dringend gebraucht wird, Schulen renoviert werden müssen und Kindergartenplätze kaum zu haben sind? Warum muss es besondere Leistungen für Schwule und Lesben geben? Was auch immer an Hilfe nötig ist, wird bereits von städtischer, staatlicher und kirchlicher Seite bzw. von Ärzten und Therapeuten angeboten. Es gibt keinen Grund, derartige Einrichtungen weiter zu unterstützen! Und wenn wir schon beim Thema sind: Es ist eine Diskriminierung des Rests der Bevölkerung, wenn eine Minderheit aufgrund ihrer sexuellen Orientierung besondere Leistungen bekommen!

Strategy for Christian Ex-Gay Ministries

Posted on July 29, 2014 at 11:10 AM

I can already see the frowns. “Strategy”? What for? Well, do you think the gays got to the point where they are now without any strategy? So here some points to ponder:

 

1) Don’t just copy what worked for gay activists. The end does not justify the means. Quite on the contrary: the means should always point to the end.

2) Stop being nice. This is over. “Tolerance” does not mean you cannot criticize somebody else’s opinion. We are followers of Jesus, so let’s take Him as a role model. He was far away from being nice when it came to exposing evil.

3) Stop preaching to the choir. I am sick and tired of those “ex-gay trains” where usually pretty much the same speakers address an audience that already knows and shares their views. If you want money for your ministry, say so. Nothing wrong with that. But stop wasting our time and energy. Instead:

4) Fulfill the Great Commandment! Go out and make disciples! Shout our message from the roofs! Expose false teachers wherever you meet them! Don’t be afraid of losing everything – look forward to what you might be gaining!

5) Structures, rules, guidelines and programs of an ex-gay ministry are means to an end – they are NOT the end itself! Our goal is neither fulfilling organizational standards nor “turning gays to straights” – our goal is holiness!

6) Unite! If we are divided, we will not stand. It is not about our individual organizations, it is about saving souls for Christ!

7) If you are out there, be sure you are always prepared and ready. Seek regular accountability and (in case you counsel people) also supervision. Make sure you meet your own physical, emotional, relational and spiritual needs! Set up a spiritual structure for your life and follow it no matter what! Know your adversary’s arguments and know how to counter them! Be humble enough to seek other people’s advice and guidance! Inform yourself so you know what you are talking about!

8) Don’t expect the world – or the Church – to be always nice to you. They nailed the Son of God onto the Cross – why would they treat you any differently?

9) There was a time when it was alright for some of us to withdraw into our own save havens – be it support groups, Christian media, churches and the like. This time is over – and the sooner you understand that, the better. We have a mighty enemy, so get into the ring and learn how to fight!

10) Be out there. Be present on all levels and in all areas – media, work, Church, family, politics, legal system, science, whatever. Seek allies. Stay humble. Remember that Christian love is not a fuzzy feeling, but a tough love that tells people what they need to hear, not what they want to hear. This is not about Christian wellness, this is a spiritual war. Get your armor on, gather and fight!

 

Robert

SOCE BILL OF RIGHTS

Posted on July 8, 2014 at 12:10 AM

7-4-2014

 

We observe and declare that any right to life is fundamentally dependent on an equal right to self-determination in order to have any meaning. Free will, reasonably exercised within the boundaries of moral framework and compliant with the clear intent of nature’s design, is the very essence of self-determination and therefore life itself. We therefore resolve to obligate any and all people or organizations whether professional, commercial, secular or religious to honor this fundamental right.

We obligate the medical and legal communities to hold to their professional vows, and legal precedents to honor the rights of those seeking Sexual Orientation Change Efforts (SOCE) as a part of the fundamental right to self-determination. As no person can dictate to another the true content of their heart or mind, there can be no ethical foundation on which to unscrupulously attempt to confound, suppress or interfere with the right of an individual to explore options, make self-determinations or seek change in his or her life.

This same conclusion is held sacred within the medical community sworn oaths and legal findings. To cite only a few:

The Association of American Physicians and Surgeons (AAPS), ‘Model Resolution Concerning The Declaration of Professional Responsibility’ decries any effort by the American Medical Association (AMA) to be used to advance any socio-political agenda. [ to "advocate for social, economic, and political changes…that ameliorate suffering" could be considered a proxy clause whereby the AMA could assume it has the authority to advocate whatever social/political agenda it chooses and claim the full support of the entire profession.”]

The American Psychological Association’s, ‘Ethical Principles of Psychologists And Code of Conduct’ (Effective June 1, 2003, as amended 2010) Principle E: Respect for People’s Rights and Dignity holds psychologists responsible to “respect the dignity and worth of ‘all’ people, and the rights of individuals to privacy, confidentiality and self-determination.”, and to be “aware of and respect cultural, individual and role differences” in order to “try to eliminate the effect on their work of biases based on those factors, and {…} not knowingly participate in or condone activities of others based upon such prejudices.”

The Commission For Reproductive Health, ‘Code of Conduct in Women’s Reproductive Health’, I. Duties to the Patient, cites patient self-rule. “A clinician’s primary aim for the patient must to be informed self-rule (self-determination). And “A clinician must always attempt to understand a patient and insulate a patient from coercive pressure.”

The Clinical Social Workers Association, ‘Clinical Social Work Association Code of Ethics’, states their “core requirements of ethical practice; non-malfeasance, (doing no harm to clients); beneficence, (helping clients), and autonomy (enhancing the self-determination of clients).”

 

In Cruzan v. Director, Mo. Dept. of Health (1990), the US Supreme Court held that a mentally competent person had a right to make a “deeply personal decision,” id.,at 289 (O’Connor, J., concurring) in their medical treatment.

In Planned Parenthood of Southeastern Pa. v. Casey (1992), the US Supreme Court holding notes, “the individual’s right to make certain unusually important decisions that will affect his own, or his family’s, destiny. The Court has referred to such decisions as implicating ‘basic values,’ as being ‘fundamental’, and as being dignified by history and tradition. The character of the Court’s language in these cases brings to mind the origins of the American heritage of freedom – the abiding interest in individual liberty that makes certain state intrusions on the citizen’s right to decide how he will live his own life intolerable.” Fitzgerald v. Porter Memorial Hospital, (1976).

 

We thus hold true and obligate others sworn to uphold the right to self-determination that:

I. Every individual has an ethical, medical and legal right to sexual self-determination.

II. Every individual has an ethical, medical and legal right to explore and research their options in order to make informed decisions.

III. Every individual has a right to be fully informed of the true science regarding human sexual fluidity by relevant agency or practitioner.

IV. Every individual has a right to be informed of the known medical and psychological risks associated with their choice by relevant agency or practitioner.

V. Any professional sworn by oath to make no attempt to coerce, suppress or confound the individual cultural, ethical or religious convictions of any client be held to honor their oath.

VI. Any professional or agency attempting to coerce, suppress or confound the individual right to sexual self-determination be held in violation of their oath, in contempt of legal precedence and hostile to the welfare of their client.

 

We, whose lives these decisions affect, and our supporters demand our right to liberty and a life of our choosing that is in accordance with creation as intended, good health and a virtuous spirit.

 

SIGNED:

 

Homosexuals Anonymous

Jason - International Christian Ex-Gay Ministry

Should Ex-Gay Ministries Get Involved In Politics?

Posted on May 4, 2014 at 9:00 AM

 

That question raised quite some concern among ex-gays even not so long ago. Some groups (like Homosexuals Anonymous) have completely abstained from taking an active part in politics, others have been out there from the beginning.

 

So where are we now? Does it even matter?

 

It does – very much so.

 

I don’t know if there ever was a time where it might have been understandable to focus only on being a “safe haven” for those seeking help in dealing with unwanted same-sex attraction. If there was, this time is over now. We simply cannot afford staying silent anymore and concentration on therapy, counseling or pastoral care.

 

I was born and raised in Germany. We got some idea of how wrong and dramatic it can get if you think you are living on an island – separated from the rest of the world – and this world with all that it brings along will leave you in peace then.

 

“No man is an island, entire of itself; every man is a piece of the continent, a part of the main. If a clod be washed away by the sea, Europe is the less, as well as if a promontory were, as well as if a manor of thy friend's or of thine own were. Any man's death diminishes me because I am involved in mankind; and therefore never send to know for whom the bell tolls; it tolls for thee.” John Donne

 

We are never separated from the world – and as Christians we must not even think of being so.

 

“First they came for the Socialists, and I did not speak out-- Because I was not a Socialist.

Then they came for the Trade Unionists, and I did not speak out-- Because I was not a Trade Unionist.

Then they came for the Jews, and I did not speak out-- Because I was not a Jew.

Then they came for me--and there was no one left to speak for me.”

Pastor Martin Niemöller criticizing German intellectuals for being coward during the Nazi area

 

Ex-gays cannot and must not stay silent – and neither must the Church.

 

Matthew 28:16-20 King James Version (KJV):

“16 Then the eleven disciples went away into Galilee, into a mountain where Jesus had appointed them.

17 And when they saw him, they worshipped him: but some doubted.

18 And Jesus came and spake unto them, saying, All power is given unto me in heaven and in earth.

19 Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost:

20 Teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.“

 

That includes standing up for what we believe in – whatever the cost may be. If we as Christians don’t have something to shout from the roofs, then I don’t know who has.

I am not talking about founding or supporting a political party, mind you. However, I am talking of being the voice for Jesus, of putting on the armor of faith and stand firm like a rock, of being the light put out there for everyone to shine. These things won’t happen if we hide in supposedly “safe havens”. The world out there needs to hear our voice! We are responsible for one another and we are called to run after each and every sheep that is in danger of getting lost.

 

When I heard of something like ex-gay ministries for the first time (after I had spent many years embracing a gay life which led me to hitting rock bottom at the end), I was really steaming mad when I started reading all those homepages. Why had nobody ever told me about that? Why did they not stand up for what they believe in so those in need can hear their voice and message? How come we have to go and find out on our own by stumbling over it “by chance”? How come gay activists force their beliefs on the whole world and ex-gays are hiding in secret circles? How come we have no problem cheering on the top of our lungs for soccer or football teams but stay awfully silent when it comes to proclaiming our faith – the faith in Jesus, the Son of God, who gave everything – including His own life – to pull us out of the mud and save our butts – sorry, lives?

 

If you think you can stay silent and separate from the world, don’t be surprised if it comes breaking into your doors. If you claim to be responsible for those seeking help in dealing with unwanted same-sex attractions, how come you shut up when they pass laws preventing us from doing so? Is it really the love and care for people with unwanted ssa you are worried about – or more your own safety and comfort?

 

And if you happened to find help in ex-gay ministries, shouldn’t you get your own butt up now and help others – just like every Christian should pass on the love He receives from Christ and his brothers and sisters each day?

 

I am sick to death with being silent. Now it is time for war. This is a battle cry for everyone to take on his or her spiritual armor and stand firm for the Son of God that became man so men and women can become children of God! How dare we settle with less?

 

Revelation 3:16 New International Version (NIV):

“16 So, because you are lukewarm—neither hot nor cold—I am about to spit you out of my mouth.”

 

Robert