Jason International

Christian Ex-Gay Ministry

Blog

Homoheiler?

Posted on May 28, 2014 at 1:00 PM

 

Was ist nun mit diesen „Homoheilern“? Es gibt doch eindeutige Filmdokumente darüber?

Nun ja, mit versteckter Kamera zu irgendwelchen Menschen zu gehen und das Ergebnis dann – bewusst oder unbewusst – als allgemeingültig hinzustellen, hat weniger mit ernstzunehmendem Journalismus denn mit Mitteln der Propaganda zu tun, der offenbar alles Recht ist, um zum gewünschten Ziel zu kommen – wiederum nur mit den „besten Absichten“ natürlich.

 

Drehen wir doch einmal den Spieß um: Was wäre, wenn man mit versteckter Kamera in so einige schwule oder lesbische Bars gehen und dort filmen würde? Oder bei diversen schwulen Events, Partys etc. (nur ein Stichwort: „Golden Shower Party“)? Oder gar in schwulen Saunas oder auf Fetisch-Veranstaltungen? Jeder, der nur ein wenig Szene-Erfahrung hat, weiß, welche Bilder dann an die Öffentlichkeit kämen. Und im Unterschied zu oben genannten Praktiken ist so etwas in der Szene keineswegs „extrem“ – es ist die pure Normalität und wird auch so gesehen.

Derartige Bilder würden das künstlich hochgezüchtete Bild vom Plüsch-Schwulen, der nicht anders ist als du und ich, wenn auch etwas lustiger (siehe etwa „Will & Grace“) in der Luft zerreißen. Ebenso Aktivitäten schwuler Interessengruppen (etwa diejenigen, die an öffentliche Schulen gehen und den Schülerinnen und Schülern von der Normalität eines gleichgeschlechtlichen Lebens erzählen oder öffentliche Einrichtungen „schulen“.

Derartige Bilder ließen sich auch kaum mit dem Argument „Homophobie“ vom Tisch wischen.

Schwulenhass?

Posted on February 22, 2014 at 12:10 AM Comments comments (0)

Ist es „Schwulenhass“, wenn man die enormen Gelder kritisiert, mit denen „Schwulen“- und „Lesben“-bezogene Programme gefördert werden?

Ich denke nein. Wir leben hier in einer – mehr oder weniger freiheitlichen – Demokratie und da muss man/frau es sich schon gefallen lassen, wenn die doch sehr wertbesetzte Ausgabepraxis öffentlicher Gelder kritisiert wird.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn an öffentlichen Schulen Respekt voreinander gelehrt wird. Was ich dann aber nicht tun kann, ist Menschen in Gruppen zu unterteilen und besonderen Gruppen besondere Rechte zuzugestehen und die Propagierung dieser Minderheitenrechte noch öffentlich zu unterstützen. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich schon „schwule“ Gruppen oder Einzelpersonen in öffentliche Schulen, Behörden oder sonstiges lasse, um „auf die besondere Situation von Homosexuellen“ aufmerksam zu machen, sollte man doch fairerweise auch die Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen einladen, die hier einen anderen Weg gegangen sind (also etwa Ex-Gay Einrichtungen) und so den Angesprochenen zu vermitteln, dass man hier sehr wohl die Wahl hat, wie der künftige Lebensweg aussehen kann. Auch werden viele „homosexuelle“ Projekte, Einrichtungen und Einzelpersonen in einem Maße finanziell unterstützt, das ich weder von der Höhe her noch inhaltlich nachvollziehen kann (diese Ansicht hatte ich übrigens bereits in meiner „schwulen“ Zeit). Allen Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes stehen bei Problemen verschiedenster Art unterschiedliche Hilfsangebote zur Verfügung. Ebenso schützt unser Rechtssystem ausreichend alle Menschen, die sich in der BRD aufhalten oder dauerhaft hier leben. Es ist nicht notwendig, hier zusätzlich derart umfangreiche Programme für Menschen mit einer besonderen sexuellen Orientierung anzubieten.

Dies ist umso weniger verständlich, da es momentan an allen Ecken und Enden an öffentlichen Geldern mangelt: etwa für Kindergärten bzw. Personal hierfür, für eine vernünftige Pflege, für die Krankenhäuser und Altenheime, für menschenwürdige Asylunterkünfte und vieles mehr. Bereits in meiner „schwulen“ Zeit konnte ich etwa nicht nachvollziehen, wieso eine Großstadt wie München, in der man gut offen „schwul“ leben kann, ein besonderes schwules Zentrum mit entsprechendem Personal braucht. Kann ich wirklich dieses unterstützen und gleichzeitig ohne schlechtes Gewissen all denen ins Auge sehen, die die öffentlichen Gelder so viel mehr benötigen – teils aus existentiellen Gründen?

In einer Demokratie muss man es sowohl aushalten wie ermöglichen, dass Menschen ihre Meinungen kundtun – auch wenn einem diese nicht gefallen. Dies mit beleidigenden Ausdrücken in eine radikale Ecke stellen zu wollen, grenzt beinahe an unsägliche totalitäre Propaganda-Methoden. Die Meinungsfreiheit, um die man selbst solange gebettelt und gekämpft hat, wird so anderen aufs übelste verweigert, indem sie für die Äußerung der eigenen Meinung auch noch beleidigt werden.

Ich werde meine Meinung dennoch auch weiterhin äußern. Mag sein, dass sich manche dadurch auf den Schlips getreten fühlen – aber ich bin nicht verantwortlich für die Gedanken und Empfindungen anderer Menschen. Ich bin alleine meinem Glauben, Gewissen und Gott gegenüber verantwortlich.

Robert