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Warum denkt man bei "Schwulen" automatisch an extremen Sex?

Posted on September 17, 2017 at 8:40 AM

Nun, so ganz unschuldig sind die "Schwulen" da nicht. Natürlich hat nicht jeder (ich spreche hier besonders die Männer an) unter ihnen extremen und/oder sehr häufigen Sex. Im Durchschnitt (!) dürfte es aber schon so sein, dass die Sexpraktiken weitaus ausgefallener sind, Sex häufiger praktiziert wird und Sex mit wechselnden Partnern (gleichzeitig oder hintereinander) nicht so ausgefallen sind wie bei Menschen, die vom anderen Geschlecht angezogen werden.

Auch Suchtproblematiken sind meiner Erfahrung aus vielen Jahren in der schwulen Szene nach viel häufiger unter Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen als unter ihren heterosexuellen Geschlechtsgenossen zu finden - insbesondere auch Sexsucht.

Warum?

Einige Vermutungen, ebenfalls auf Basis meiner Erfahrungen (zum Verständnis: ich habe mein schwules Leben vor 13 Jahren hinter mir gelassen und dies nie bereut):

Sex wird oft als Schmerzmittel eingesetzt (etwa um Verletzungen jeglicher Art, Identitätsprobleme oder auch Einsamkeit zu vergessen) - oder als Mittel, um legitime, aber nicht erfüllte emotionale, soziale oder sonstige Bedürfnisse zu erfüllen. Das Problem dabei: Sex heilt keine Wunden, er lässt die Einsamkeit nicht verschwinden und er ist ein denkbar schlechtes Mittel, um Bedürfnisse zu erfüllen.

"Schwule" Männer sind auch eher geneigt, impulsivem Verlangen nachzugeben. In anderen Worten: Wenn ich etwas will, will ich es - und ich will es jetzt. Nach mir die Sintflut. Und ich werde mir holen, was ich will. Daraus ergibt sich im Hirn ein enormer "Kick" (Beispiel: man praktiziert zum ersten Mal eine sexuelle Praxis, die man bisher nur auf Bildern gesehen und die einen ungemein "heiß" gemacht hat. Folge: Im Gehirn kommt es zur Ausschüttung von Dopamin, Serotonin und Noradrenalin - stärker als bei so mancher Droge).

Diesen "Kick" wollen viele natürlich wieder haben. In der Regel ist es dann aber wie bei jeder Sucht - der "Trigger" muss immer stärker (etwa extremer oder häufiger) werden, um auch nur annähernd denselben Effekt zu erzielen.

So landen viele bei Sado-Maso Sex, bei Gruppensex in allen möglichen und unmöglichen Orten, sie bieten sich auf dem "Sklaven-" oder "Stutenmarkt" an, suchen verheiratete Bi-Männer, treten in Uniform und Leder auf (als wenn das ihrer männliche Identitätssuche dient), lassen sich bepinkeln oder auspeitschen - oder Schlimmeres. Drogen sind da durchaus willkommen (besonders bei jungen Schwulen), um den Effekt noch zu steigern. Dabei will ich keineswegs mit dem Finger auf jemanden zeigen - einiges davon hatte ich selbst gemacht.

Ich habe viele "schwule" Männer im Laufe meiner Zeit in der Szene - etwa in Leder- und Jeans-Lokalen - beobachtet. Wenn sie das erste Mal das dunkle Lokal betraten, waren sie noch sehr schüchtern und hinsichtlich ihrer Kleidung, ihres Aussehens, ihrer Sprache, Gestik und Mimik eher gutbürgerlich.

Das änderte sich im Laufe der Zeit aber regelmäßig und radikal. Wenn sie jung waren, bekamen sie all den Sex, den sie wollten - was sie dann mit Bildern beschrieben wie "da ist ein Damm gebrochen" oder "endlich kann ich sein, wer ich will". Dass dies nur sehr vorübergehend war und ein sehr verzerrtes Bild ihrer wahren Identität, würden sie erst viel später merken.

In den folgenden Jahren veränderte sich dann ihr Aussehen, ihre Sprache und die Art und Weise, wie sie auftraten. Sie wurden - nach außen gut sichtbar - "schwul". Der erträumte Prinz war aber in der Regel bei all den vielen Sexpartnern meist nicht dabei und es wurde auch immer schwerer, Männer für sich zu interessieren. Man selbst wurde älter und Konkurrenz gab es genug.

So wurden viele von ihnen verbittert. Sie waren inzwischen älter geworden und saßen allein an den Theke einer Bar - und gingen allein nach Hause. Viele von ihnen hatten auch psychische und körperliche Schäden ihres bisherigen Lebens zu bewältigen. Sie waren einsam - einsamer als je zuvor.

Auch das Sex-Leben an sich hat sich verändert: Verbrachte man früher die Nacht bei jemanden und frühstückte gemeinsam, viel irgendwann das Frühstück aus, dann die Übernachtung. Schließlich hatte man Sex mit anderen Männern, ohne sie zu kennen und oft ohne überhaupt vorher ein Wort gewechselt zu haben. Manchmal sogar ohne einander zu sehen (etwa bei den "Glory Holes" oder den "Darkrooms" in Saunas).

In meiner schwulen Zeit besuchte ich ein paar Mal schwule Saunas. Riesige Einrichtungen, die technisch auf dem höchsten Stand waren und alle möglichen Spielereien anboten. Allerdings war ich selbst damals entsetzt darüber, zu welch billigem "Produkt" Sex hier geworden war.

Natürlich sind und leben nicht alle "Schwulen" so (was die Sache aus christlicher Sicht aber auch nicht ändert). Trotzdem habe ich zu viele Menschen, die mir etwas bedeutet haben, sterben sehen - und nicht nur an AIDS. "Safer Sex"-Kampagnen bringen da wenig. "A stiff dick doesn't have a conscience" sagt man in den USA. Wer geil drauf und vielleicht sogar unter Drogen ist, hat wenig Sinn für rationale Argumente. Ich jedenfalls habe nie gesehen, wie jemand in den Saunas oder Bars gebrauch von den Kondom-Automaten machte. Wer zu diesem Thema etwas Sinnvolles beitragen will, sollte Menschen schon von Kindheit an über den Wert menschlicher Sexualität sowie über Ehe und Familie aufklären. Jawohl - genau diese traditionell christliche, monogame und lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau. Nicht umsonst tauchen im Lebenslauf von vielen Männern familiäre Probleme in der Kindheit, Missbrauch oder ein gestörtes bzw. nicht vorhandenes emotionales Verhältnis zum Vater auf. Sie geben dann als Jungen irgendwann auf, eine Verbindung zu Papa zu suchen und ziehen sich in die Welt zurück, die ihnen siicher erscheint - die Welt der Frauen. Mit aufkommender Pubertät werden sie dann von dem angezogen, was "anders" ist als sie - in ihrem Fall also Männer. Wenn sich viele "schwule" Männer also extrem stylen (Bart, Uniform, Leder, kurze Haare etc.), dann, weil sie meinen, damit einen Teil ihrer Männlichkeit zu finden, die ihnen ihr Vater verwehrt hat.

Ähnliches spielt sich ab, wenn man dieses Leben hinter sich lassen will: in der Regel versucht man wie bei jeder Sucht, erst einmal "clean" zu werden, in diesem Fall also auf Sex zu verzichten. Auf einmal liegen dann all die Verletzungen, die unerfüllten Bedürfnisse, die Einsamkeit, die Identitätsprobleme, möglicherweise auch die psychischen Probleme schutzlos da. Nichts mehr, das sie betäubt. Hier kann es zu sehr heftigen und im Zweifelsfall auch therapeutisch zu behandelnden emotionalen Ausbrüchen kommen.

Der Weg aus einem solchen Leben heraus ist lang und hart. Alleine schaffen das die wenigsten. Auch hier tritt die Neigung zur Impulsivität wieder auf: Wer Erfolg haben will (also das sich selbst gesetzte Ziel erreichen), muss sich zuerste einmal ein Ziel setzen können und dieses dann verfolgen, egal wie lange es dauern und wie hart es sein wird. DAS ist ein Zeichen von Männlichkeit. Manche scheitern aber wegen ihrer Impulsivität und ihrer geringen Stress- und Frustrationstoleranz.

Ist "schwuler" Sex also ein Suchtproblem? Nicht automatisch. Viele Männer, die sich selbst als "schwul" definieren, haben keinen Sex oder zumindest keinen, der oben genannter Suchtproblematik entspricht. Gleichwohl ist dieses Thema überaus gegenwärtig in der schwulen Szene. Auch wenn das einige nicht hören wollen, muss hier auch angemerkt werden, dass der Rest der Gesellschaft für die Lebensentscheidungen einiger dieser Menschen zahlen muss: nämlich die, die aufgrund ihrer Lebensweise psychisch und/oder körperlich erkranken. Die Kosten zur Behandlung dieser Erkrankungen dürften in die Milliarden gehen - und das bei einem derart geringen Prozentsatz der Bevölkerung.

Ich habe das "schwule" Leben hinter mir gelassen - und für nichts in der Welt will ich dorthin zurück.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München

http://jason-international.org/

Ist es wirklich so normal und natürlich, "schwul" zu sein?

Posted on September 17, 2017 at 5:50 AM

Ich war viele Jahre in der schwulen Szene, hatte viele Männer und eine Menge Sex mit ihnen. Auch hatte ich eine langjährige Partnerschaft - wenngleich nicht gerade monogam.

In dieser Zeit habe ich viele Menschen kennenlernen dürfen, die mir sehr am Herzen liegen. Wunderbare Menschen mit vielen Talenten. Gerade deshalb werde ich hier einige klare Worte zum Thema "Homosexualität" (besonders aus männlicher Sicht) sagen - auf Basis meiner eigenen Erfahrungen. Politisch nicht korrekt, aber Toleranz heißt nicht, dass jeder machen kann, was er will und niemand darf dazu etwas Kritisches anmerken. Das ist Gleichgültigkeit den Betroffenen gegenüber und Feigheit bezüglich der Sache an sich.

Sexuelle Praktiken

Schon in meiner "schwulen" Zeit habe ich mir oft gedacht, wenn Eltern wüssten, was in der Szene so alles als "normal" gilt, würden sie rebellieren, wenn schwule Gruppen an die Schulen ihrer Kinder kämen.

Ich will hier nicht ins Detail gehen. Tatsache ist, das "schwule" Sexpraktiken Handlungen umfassen, die sich die meisten Menschen wohl nocht nicht einmal vorstellen können. Vieles davon ist im Übrigen in höchstem Maße ungesund - für Körper und Seele. Nein, nicht jedes "schwule" Paar praktiziert dies, dennoch ist es durchaus die Norm, dass der durchschnittliche "homosexuelle" Sex weitaus extremer ist als der vergleichbare heterosexuelle Sex (wenngleich die Heteros hier aufholen). Auch ist die durchschnittliche "homosexuelle" Beziehung weitaus weniger monogam (auf einen einzigen Partner bezogen) und weitaus kurzlebiger als die durchschnittliche heterosexuelle (ja, auch hier holen die Heteros auf).

Gestern sah ich ein "Profil" meines Ex-Partners online. Er ist inzwischen über 60 Jahre alt, Großvater, er hat einen "festen" Freund und offenbar keinerlei Probleme damit, sich halbnackt im Internet für Sado-Maso-Praktiken mit mehreren Partnern und fäkalen Handlungen anzubieten - inklusive einer detaillierten Beschreibung seiner sexuellen Vorlieben. Unter den meisten praktizierenden Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen würde das als völlig normal gelten. Auch in unserer gemeinsamen Zeit ging es sexuell sehr extrem zu.

Ich sehe nicht mit Verachtung auf ihn noch denke ich, er sei ein schlechter Mensch. Im Gegenteil - er (und alle "Beteiligten") tut mir leid. Soll das etwa "normal" oder gar "natürlich" sein? Was ist dann nicht mehr normal oder natürlich - und mit welcher Begründung? Fakt ist, dass der allgemein anerkannte Standard verschwimmt und moralischer Relativismus, bei dem jeder für sich selbst entscheidet, was gut, richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist, regiert.

Normal? Wie entsteht das überhaupt?

Wenn es so "normal" ist, "schwul" zu sein, warum ist der Anteil von MSM (Männer, die Sex mit Männern praktizieren) unter denjenigen, die eine Geschlechtskrankheit haben, so überproportional hoch (siehe das Robert Koch Institut www.rki.de)? Warum leiden so viele aktive "Homosexuelle" unter psychischen Erkrankungen (die man nicht einfach pauschal auf die Gesellschaft schieben kann) und warum gibt es unter ihnen oftmals ein erhebliches Drogenproblem (Alkohol und anderes)?

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die zur Entwicklung menschlicher Sexualität beitragen - insbesondere der "Homosexualität". Die Zeiten, wo man ein Gen dafür verantwortlich machte, sind vorbei. Abgesehen davon, dass man bisher noch kein "schwules" Gen gefunden hat, wäre dies auch unerheblich. Im Zeitalter der Epigenetik weiß man inzwischen, dass es Umweltfaktoren sind, die entscheiden, ob ein Gen überhaupt zum Tragen kommt, rückgebildet wird oder gar ein neues entsteht, dass dann Eingang in die Erbsubstanz (DNA) findet. Mit anderen Worten: unsere Gedanken und Taten haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Gehirnstruktur und unsere DNA. Abgesehen davon wäre es ein erbärmliches Bild vom Menschen, diesen als Sklaven der Gene darzustellen, der keine andere Wahl hat als zu tun, was diese ihm sagen. Auf Basis eines Gencodes zu behaupten, etwas sei "normal" oder "natürlich" ist absurd - und führt zu noch absurderen Konsequenzen, wenn man diesen Gedanken fortführt und auf andere Beispiele anwendet.

Wir sind verantwortlich für unser eigens Tun und Denken und können niemanden dafür die "Schuld" geben.

Wenn "Homosexualität" so normal ist, warum dann dieser Drang, sich selbst mit Genen rechtfertigen zu wollen? Warum diese ständige Opferrolle als jemand, der einer bösartigen Gesellschaft hilflos ausgeliefert ist? Wenn ich als Mann Frauen mit dunklen Haaren und vollen Brüsten attraktiv finde, ist das mit Gott und der Welt völlig in Ordnung. Niemand würde hier von mir erwarten, dies mit einer genetischen Veranlagung rechtfertigen zu wollen.

Warum der ständige Drang, jedem über die eigene sexuelle Veranlagung informieren zu wollen, ob er/sie es nun hören will oder nicht? Hast du schon einmal von einem Heterosexuellen gehört: "Hallo, mein Name ist Hans und ich bin hetero"? Allein der Gedanke lässt mich lachen. Warum spielt die sexuelle Neigung eine derart zentrale Rolle bei "Schwulen"? Bei vielen scheint sich das ganze Leben nur darum zu drehen.

Zurück zu den verschiedenen Faktoren, die zur Entwicklung von "Homosexualität" beitragen - eine genetische Struktur, die es uns leichter macht, uns in bestimmten Situationen so und nicht anders zu verhalten, sexueller/emotionaler/körperlicher/verbaler Missbrauch, gestörtes oder nicht zustande gekommenes Verhältnis zum gleichgeschlechtlichen Elternteil, Experimentieren in früher Jugend, Pornographie, nicht erfüllte, legitime emotionale/psychische/soziale Bedürfnisse, traumatische Erfahrungen, eine gestörte Geschlechts-Identität - und vieles mehr.

Wenn man sich all dies anschaut, ist es dann nicht sehr vereinfachend, Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen zu raten "Wenn dir danach ist, dann tu es halt!" oder "Sei stolz darauf, schwul zu sein!"? Damit hilft man den Betroffenen nicht. Das hat mit Liebe nichts zu tun - damit zeigt man nur, dass einem der Mensch nicht interessiert und man mit seinen/ihren Problemen nicht belästigt werden will.

Ein weiterer, oft belächelter Aspekt: "Normal" und "natürlich" ist auch, was der Gesellschaft als ganzer zuträglich ist (und was der überwiegende Teil der Bevölkerungals solches ansieht, aufweist und praktiziert). Der grundlegende, wenn auch oft als kleinkariert beschimpfte, Bestandteil jeder Gesellschaft ist die Fähigkeit und Notwendigkeit zur Fortpflanzung. Und für diese und die Erziehung der gemeinsamen Kinder haben Natur und Gesellschaft das bestmögliche und für alle Beteiligten beste Modell entwickelt: die traditionelle monogame heterosexuelle und lebenslange Ehe. Nichts kommt dem gleich.

Viele "Schwule" führen als "Argument" an, "glücklich" mit ihrem Leben und dem, was sie ihrer Meinung nach sind, zu sein. Wobei dieses "Glücklichsein" meist auf ein verschwommenes Hippie-mäßiges Gefühl hinausläuft, das wie jedes Gefühl kommt und geht. Es ist tragisch, zu sehen, wie sehr sich unsere Gesellschaft mittlerweile damit zufrieden gibt "glücklich" zu sein. Ist etwas wirklich normal, natürlich, gesund, moralisch akzeptabel oder für die Gesellschaft als Ganze vorteilhaft, weil sich der Betroffene gut dabei fühlt? Ich denke, ich muss hier keine Beispiel anführen, um die Abwegigkeit dieses Gedankens zu erläutern.

Homosexualität? Was ist das überhaupt?

Zum Schluss ein noch radikalerer Gedanke: Für mich gibt es keine "Homosexualität" (also eine überwiegende und länger andauernde erotische - und!! - romantische/emotionale Neigung zum eigenen Geschlecht). Dieser Begriff ist noch relativ neu. Für mich gibt es nur "Heterosexuelle" (auch dieser Begriff ist noch jüngeren Datums), also Männer und Frauen. Diese Männer und Frauen sind in vielfacher Hinsicht verschieden - und das ist gut so. Sie haben zudem in Familie, Gesellschaft, Beruf und der Kirche verschiedene Rollen und Aufgaben. Auch das ist gut so.

Manche dieser Menschen haben gleichgeschlechtliche Neigungen - aus welchem Grund auch immer (und sei er "genetischer" Art). Dann sind sie eben, was sie sind: Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Deshalb entsteht aber nicht (!!) eine eigenständige Identität und allein aufgrund ihrer Neigungen haben sie nicht den Anspruch auf Sonderrechte.

Kurz und gut: Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen sind nichts Besonderes. Sie sind ganz gewöhnliche Menschen, die dieselben Rechte und Pflichten wie andere Menschen haben. Vor allem aber haben sie auch dieselben Rechte anzuerkennen, die auch für andere gelten, ohne diese zu kriminalisieren, radikalisieren oder zu beschimpfen - insbesondere das Recht darauf, eine andere Meinung zu haben und diese laut zu sagen. Jeder Mensch hat das Recht darauf, respektiert zu werden.

Aus genau diesem Grund bin ich auch gegen besondere und von der Gesellschaft zu finanzierende Einrichtungen für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Das war ich bereits in meiner "schwulen" Zeit. Wenn Menschen Probleme haben, soll ihnen geholfen werden. Es kann nicht angehen, dass wir nun anfangen, Menschen in Gruppen mit besonderen sexuellen Neigungen zu teilen.

Ich habe es dank Homosexuals Anonymous (www.homosexuals-anonymous.com) geschafft, mein "schwules" Leben hinter mich zu lassen. Nicht, dass ich keine Empfindungen in dieser Richtung mehr hätte, aber sie haben in Häufigkeit und Intensität erheblich abgenommen und bestimmen nicht mehr mein Leben.

Das war vor 13 (!) Jahren. Mir geht es seitdem wunderbar - mein Leben hat sich in vielen Bereichen verändert und zum Besseren gewandt und ich habe zurück zur katholischen Kirche gefunden. Ob "schwule" Aktivisten dies annehmen können oder wutentbrannt aufschreien, ist mir egal. Ich stehe zu dem, was ich sage und bin und werde dies auch weiterhin offen tun.

München, den 17.09.2017

Robert Gollwitzer

Dantestr. 25

80637 München

http://jason-international.org/


Sexuelle Revolution

Posted on May 30, 2017 at 1:45 PM

In der "sexuellen Revolution" der 60er wurde die traditionelle, christliche Ehe zerstört und durch - nichts - ersetzt. Mittlerweile geht (beinahe) alles - und was noch nicht geht, soll ermölglicht werden. Sexuelle Praktiken und Formen des Zusammenlebens, die - aus gutem Grund! - früher undenkbar waren, sind heute nichts Besonderes mehr. Die Folgen: Kinder, die wechselnde "Eltern" haben, unzählige Familien, die ohne Väter auskommen müssen, "Patchwork-Familien" (zur Erinnerung: eine Patchworkdecke ist eine Decke, die aus Lumpen gemacht wird!), zerbrechende Partnerschaften, zerbrechende Kinderherzen, Kinder, die gar nicht mehr lernen, was es heißt, eine Familie aufzubauen, eine Welt ohne Gott und ohne Werte.

Billige Propaganda

Posted on May 30, 2017 at 1:40 PM

Wenn man sich für die traditionell-christliche, heterosexuelle Familie ausspricht und für das Recht von Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, einen anderen Weg zu wählen als "es einfach zu tun", ist man also ein "Schwulengegner" und "homophob". Das ist einfach nur billige Propaganda und unter meinem Niveau.

A Word to "Ex-Gay Leaders"

Posted on May 19, 2017 at 2:05 PM

Some might not like to hear what I am saying, but it needs to be said. No wonder the ex-gay (or "purity" or whatever you call it)-movement has so little impact on society! Look at its "leaders": They brag with scientific credentials in psychiatry and/or psychology while most have no credentials at all or at best low-level ones. Extremely few really are psychiatrists. Others point out their theological "achievements". It is not an achievement when you were appointed pastor by some small church - which would not be recognized by 99% of Christianity! Others try to make their own name big, forgetting who really set them free. Then you have those who studied theology or whatever else and now claim to be expert on any given field. Most of their "knowledge" comes from stuff they have read somewhere. Finally you have those who travel across the globe and write books about how to find freedom from same-sex attractions, how to look at them from a Christian and scientific point of view, how to deal with them from a political perspective - you get the picture. The "I-know-everything"-types. However, if you look at their private lives things do not look so shiny - they might be divorced or married a divorced partner, which makes their cohabitation a form of adultry no better than any homosexual act.

 

So what am I getting at? That we are all liars and hypocrites?

 

I can't look into someone's heart, so it is not up to me to say that. But! we should stick at what we truly know about and not try to beat the world in areas where it is better than we will ever be. God does not need credentials. Your own life story is worth a whole lot more if you present it - and yourself - authentically! Don't try to brush it up, to make it look better. Don't push your own agenda, but God's.

 

As Doug from Homosexuals Anonymous used to say: "The only thing that keeps us from finding true freedom is the belief that it can be done!"

 

He sometimes told me how they started off in 1976, having no fancy psychology books, but the Bible. Yet to this day I have not met a man with a stronger faith than Dr. Douglas McIntyre, who passed away in 2015.

 

He did not put human science down, but he gave credit where credit was due.

 

Finally, at the end of the day, we need a love bigger than whatever our hearts and bodies held on to so far. A love that can give eternal life.

 

May 19th, 2017

 

Robert Gollwitzer

Director Homosexuals Anonymous

Anger issues?

Posted on April 13, 2017 at 4:55 PM

Have you ever been told you have an "anger issue" - along with some Bible verses to help you to repent? Anger is a completely normal emotion. Nobody (!) does NOT get angry. Jesus got angry. He got so angry He chased the merchants out of the temple. Stop pretending you have no emotions and/or emotions are a bad thing. Emotions have a function in our lives. We have them for a reason. Without emotions, humanity would not even have survived. They protect us, motivate us or prevent us from doing something. Get a life!

You don't need to bring us Jesus!

Posted on April 13, 2017 at 3:00 PM

Yes, we've been gone for so long. We've been outsiders - and still are. "The marginalized" you call us - and you use us to knock off your loving the unlovable off the list. You want to bring Jesus to us hookers, pimps, inmates, gays, drug addicts, homeless and what not. We don't need you to bring us Jesus so you feel better and can tap yourselves on your shoulders. Jesus is already here. Yes, we left our old lives behind, but we are still "we" - and that's alright with God. We went to those nice and fancy church buildings where they all asemble - all those nicely dressed people, some of which we knew too well from their double lives. They "welcome" us, but all the time they let us feel they are something better - and we are not.

Oh, they certainly know how to hide that behind spiritually or wanna-be-psychologically sounding phrases - "You might want to pray about...", "Don't take it personal, but...", "A Christian does not say/wear/do this/does not listen to this music...", "This looks like you're still gay/a hooker/a drug addict/a criminal..." - you get the point.

 

Then you wonder why so many call Christians hypocrite. Because many of you are. We sure don't need churches and Christians like these and we can smell your true attitude a mile away. This is why we feel much better among our own. Yes, we are Christians now - and certainly not worse ones than you are - and this is why our folks love us like we are. No "but" attached. And vice versa. We do not have to look like a middle class American John Doe in his suit and tie to worship the Lord. We dress up for Him - but that might look different than what you know. Who are you to tell us we should pray about our behavior - meaning to say you are standing on your hill, pretending to be God and having all the truth in the world. You are a sinner like the rest of us, not better, not worse.

 

When we follow Jesus, we are dead serious about it. We see you spreading much "wisdom" on facebook and telling everybody what should be done - but when we ask you to join us going out on the street to all those wild places where you find those people Jesus loves so much, you give us a trillion excuses why you cannot come along. Teary-eyed snowflakes, that's what you are. Chicken. Your house is not built on a rock and your seed fell among thorns.

 

So with all of our heart we tell you: Keep on doing whatever you think you should be doing, but leave us and our likes alone. We don't need you. We need Jesus - and we assemble for and with Him and we go to meet Him. Actually, it is pretty easy. He assembled twelve simple men called apostles and told them on the Sermon of the Mount the basics of what a believer in God is all about. This is what we go by.

 

We have two words for you:

 

Bless you.

 

Rob

Ausgaben der LHM für gleichgeschlechtliche Projekte

Posted on February 21, 2017 at 2:00 PM

Ausgaben der Landeshauptstadt München für homosexuelle Projekte, Veranstaltungen und Organisationen laut Auskunft von Frau Dorothee Schiwy (Sozialreferentin) vom 21.02.2017:

 

Förderung durch das Sozialreferat/Amt für soziale Sicherung (rosa Alter): 84.645 EUR

 

Förderung durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (Sub e.V.): 14.300 EUR

 

(Angaben pro Jahr. Diese Beträge wurden zumindest seit 2015 unverändert in dieser Höhe bezahlt).

 

Es ist mir unverständlich, weshalb hier besondere sexuelle Neigungen mit einem derart hohen Etat gefördert werden, wenn zugleich Schulen, Altenheime, Krankenhäuser und vieles mehr die Unterstützung weitaus dringender benötigen.

 

Menschen werden gefördert und unterstützt, wenn sie der Förderung und Unterstützung bedürfen. Dabei jedoch besondere Bevölkerungsgruppen wegen ihrer sexuellen Vorlieben hervorzuheben, ist eine Diskriminierung der anderen Bevölkerungsschichten.

 

Ich fordere deshalb eine Einstellung jeglicher finanzieller oder sonstiger Förderung gleichgeschlechtlicher Projekte durch städtische oder staatliche Stellen.

 

München, den 21.02.2017

 

Robert Gollwitzer

www.robert-gollwitzer.com

New Terminology

Posted on December 24, 2016 at 12:40 AM

Sexual Attraction Fluidity Exploration in Therapy (SAFE-T):

Creating a clearer impression of professional therapies that allow for change

Christopher Rosik, Ph.D.

 

During its May 27th, 2016, meeting, the board of the Alliance

for Therapeutic Choice and Scientific Integrity (ATCSI) voted unanimously to endorse new terminology that more accurately and effectively represents the work of Alliance therapists who see clients with unwanted same-sex attractions. The board has come to

believe that terms such as reorientation therapy, conversion therapy, and even sexual orientation change efforts (SOCE) are no longer scientifically or politically tenable. Among the many reasons the board felt it time to retire these older terms as much as possible were the following:

1. These terms imply that categorical change (from exclusive SSA to exclusive OSA) is the goal. This is a degree of change that is

statistically rare and not demanded of any other psychological experience as a condition of legitimate psychological care.

2. The current terms imply there is a specific and exotic form of therapy that is being conducted (not standard therapeutic modalities)

3. These terms imply that sexual orientation is an actual entity (i.e., the terms all reify sexual orientation as immutable).

4. The terms imply that change is the therapist’s goal and not that of the clients (i.e., it’s coercive rather than self-determined).

5. These terms (especially SOCE) do not differentiate between professional conducted psychotherapy and religious or other forms of counseling practice.

6. These terms have been demonized and/or developed by professionals completely unsympathetic to therapies that allow for change in same-sex attractions and behaviors.

 

This means that Alliance clinicians are immediately on the defensive as soon as they reference their therapeutic work in these terms.

For all these reasons and more, first the Alliance Executive Committee and then the Alliance Board discussed potential new terminology and finally settled upon the name "Sexual Attraction Fluidity Exploration in Therapy" (the acronym of which is SAFE-T). The Board believes this term has many advantages that commend its usage. First, it addresses all of the concerns noted above. It does not imply that categorical change is the goal and in so doing

create unrealistic expectations for many clients. Nor does it imply that change which is less than categorical in nature cannot be meaningful and satisfying to clients. It also makes clear that

SAFE can occur in any number of mainstream therapeutic modalities. Furthermore, by focusing on sexual attractions it avoids the implicit assertion that orientation changes or that orientation as

an immutable reality even exists. By stressing therapeutic exploration, the new term accurately conveys that the therapist is not being coercive but merely assisting individuals in a client-centered examination of their sexual attractions. The Board also appreciated the fact that the acronym SAFE-T immediately challenges portrayals of the professional therapy utilized by

Alliance clinicians as harmful.

Scientifically, the fluidity of sexual orientation (and, for our purposes, especially same-sex attractions) for many women and men is now beyond question (Diamond & Rosky, 2016; Katz-Wise, 2015; Katz-Wise & Hyde, 2015). The language of SAFE-T highlights this reality and points to human experience that cannot be denied, again without the complicating focus on orientation. The only counterarguments to SAFE-T on fluidity grounds might be that therapy-assisted fluidity has not been proven to occur and such efforts could be harmful. These arguments are much easier to defend against with SAFE-T than when one is trying to defend implications of complete orientation change. First, we know that sexual attraction fluidity occurs in response to relational and environmental contexts, the very factors that therapists routinely

address in their work (Manley, Diamond, & van Anders, 2015).

Second, there is research in progress to support the occurr

ence of therapy-assisted sexual attraction fluidity (Santero,

Whitehead, & Ballesteros, 2016; Pela & Nicolosi, 2016), not to mention a rich history of past research, as good as any research of its era (Phelan, Whitehead, & Sutton, 2009). Finally, recent research on “ex-ex-gays” (e.g., Bradshaw, Dehlin, Crowell, & Bradshaw, 2015; Flentje, Heck, & Cochran, 2013) tells us no more about SAFE-T than research focused on divorced consumers of

marital therapy would tell us about its safety and efficacy. While it

is reasonable to conclude that more research is needed to better comprehend the extent of therapy-assisted sexual attraction

fluidity, denying the potential for such a therapeutic process

would seem to be much more a matter of ideological compulsion than it is one of theoretical or scientific implausibility.

Due to all of these important considerations, the ATSCI Board encourages Alliance members and supporters to join them in employing the terminology of SAFE-T in their professional work. One might say, for example, “I practice a cognitive form of SAFE-T” or “I practice SAFE-T from an interpersonal perspective” or “There is no scientific basis for banning any form of SAFE-T” or even “I don’t do SOCE, I only practice SAFE-T.” Because this term

represents what Alliance clinicians actually do in a scientifically accurate and defensible manner, the Board anticipates that the professional interests of these therapists and the public policy

interests of supporters will be much better served by SAFE-T.

 

References

Bradshaw, K., Dehlin, J. P., Crowell, K. A., & Bradshaw, W. S. (2014).

Sexual orientation change efforts through psychotherapy for LGBQ individuals affiliated with the Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints.

Journal of Sex & Marital Therapy.

Advance online publication. doi: 10.1080/0092623X.2014.915907

Diamond, L. M., & Rosky, C. (2016). Scrutinizing immutability: Research on sexual orientation and its role in U. S. legal advocacy for the rights of sexual minorities.

The Journal of Sex Research. Advance online publication. doi: 10:1080/00224499.2016.1139665

Flentje, A., Heck, N. C., Cochran, B. N. (2013). Sexual reorientation therapy interventions: Perspectives of ex-ex-gay individuals.

Journal of Gay & Lesbian Mental Health, 17, 256-277. doi: 10.1080/19359705.2013.773268.

Katz-Wise, S. L. (2015). Sexual fluidity in young adult women and men: Associations with sexual orientation and sexual identity development.

Psychology & Sexuality, 6, 189-208.

doi: 10.1080/19419899.2013.876445

Katz-Wise, S. L., & Hyde, J. S. (2015). Sexual fluidity and related attitudes and beliefs among young adults with a same-gender orientation.

Archives of Sexual Behavior, 44, 1459-1470. doi: 10.1007/s10508-

014-0420-1

Manley, M. H., Diamond, L. M., & van Anders, S. M. (2015). Polyamory, monoamory, and sexual fluidity: A longitudinal study of identity and sexual trajectories.

Psychology of Sexual Orientation and Gender Diversity, 2, 168-180.

doi: 10.1037/sgd0000107

Pela, C., & Nicolosi, J. (2016, March).

Clinical outcomes for same-sex attraction distress: Well-being and change.

Paper presented at the Christian Association for Psychological

Studies conference, Pasadena, CA.

Phelan, J. E., Whitehead, N., & Sutton, P. M. (2009). What the research shows: NARTH’s response to the APA claims on homosexuality.

Journal of Human Sexuality, 1, 5-118.

Retrieved from , http://www.scribd.com/doc/115507777/Journal-of-

Human-Sexuality-Vol-1

Santero, P. L., Whitehead, N. E., & Ballesteros, D. (2016).

Effects of Therapy on U.S. Men who have Unwanted Same Sex Attraction. Manuscript submitted for publication.

Wieviel Ausgaben für Schwule?

Posted on December 20, 2016 at 10:15 AM

Wie kommt es, dass einem niemand im Münchner Rathaus oder von den dortigen Parteien genau sagen kann, wieviel dort Jahr für Jahr für welche schwul-lesbischen Projekte, Organisationen ausgegeben wird? Ich bin Münchner und musste teils mehrmals nachfragen, bevor ich überhaupt eine (ausweichende) Antwort bekommen habe. Fakt ist: das weiß entweder niemand oder will niemand sagen. Zu einer Anfrage im Stadtrat ist auch keiner zu bewegen. Sollte der Haushalt nicht in allen Details online für alle verfügbar sein? Dort findet man zwar Angaben über einzelne Ausgaben, nirgendwo aber das Gesamt-Paket. Möglicherweise aus gutem Grund?


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